Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

von S.J. Goslee 
3,6 Sterne bei42 Bewertungen
Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (25):
M

Eine etwas andere Coming-Out Geschichte, auf deren Stil man stehen muss. Wenn man es tut, kann man das Buch wie ich nicht mehr weglegen!

Kritisch (4):
mysticcats avatar

Gute Thematik, super Buchidee, geniale Aufmachung, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt.

Alle 42 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück "

Alles cool und dann fällt dir dein Herz vor die Füße. Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung und Lisa seine Freundin. Er hatte seine Kumpel, eine sehr schlechte Band und Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt, klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Überall Chaos! Lisa hat Schluss gemacht, ist aber trotzdem noch seine beste Freundin. Statt Bandproben hat Mike jetzt Abschlussball-Planungssitzungen mit Cheerleadern. Total öde! Und Wallace ist plötzlich überall. Vor allem in Mikes Gedanken.
So ist Erwachsenwerden! Selten war ein Buch näher dran: schonungslos offen, lustig, romantisch und frech.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791500300
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Meereszeilens avatar
    Meereszeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schönes Cover, sehr schöne Geschichte.
    Sehr schöne Geschichte.

    Inhalt:
    Mikes leben war vor ein paar Tagen noch in Ordnung. Er hatte eine Freundin, super Kumpel, eine Band und einen Erzfeind. Plötzlich aber macht Lisa Schluss und er hängt bei Planungssitzungen des Abschlussballs fest. Als würde das nicht langen, ist sein Erzfeind Tim Wallace plötzlich überall. In seinen Gedanken und langsam auch in seinem Herzen. Für Mike ist das ein absolutes Chaos.

    Cover:
    Ich liebe das Cover einfach. Die bunten Farben stechen bei dem dunklen Hintergrund besonders hervor und es sieht trotzdem keineswegs kindisch aus. Ich liebe ich auch den Titel, der eine gute Größe und Position hat. Dabei finde ich auch sehr schön, dass der Name des Autors nicht unnötig hervorgehoben wurde.

    Meine Meinung:
    "Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück" wurde von S. J. Goslee verfasst und von Marianne Harms-Nicolai übersetzt.
    Ich fand die Allgemeine Idee hinter diesem Buch wirklich sehr interessant und auch der Titel hat mich neugierig aufs Buch gemacht.
    Dabei habe ich viele unterschiedliche Gefühle des Protagonisten erwartet, die ich auch bekommen habe.
    Das Buch habe ich in drei Tagen durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Und wenn ich es mal weg gelegt habe, musste ich die ganze zeit daran denken, es nachher auf jeden Fall weiter zu lesen.
    Das Buch erinnert einen dabei definitiv an die heutige Jugend und ist somit realistisch gehalten. Dabei wird ein wichtiges Thema angesprochen, was meiner Meinung nach auch gut umgesetzt wurde.
    Mir fällt auch kein Charakter ein, den ich nicht mochte, alle haben es irgendwie in mein Herz geschafft. Gut einer vielleicht nicht, aber das ist nicht besonders wichtig, da dieser sowieso keine allzu große Rolle hatte.
    Dabei hatte jeder Charakter hat einen besonderen Platz in der Geschichte und vorallem Mike mochte ich gerne, weil man ihn auch von allen Seiten kennenlernte.
    Der Schreibstil war sehr flüssig und schön zu lesen. Alles wurde leicht beschrieben, man konnte sich die Umgebung und alles andere gut vorstellen. Dabei hatte die Schrift eine angenehme Größe und es wurde aus der Sicht von Mike geschrieben, in der er/sie Perspektive.
    Das Ende war eigentlich wie erwartet und zeigte einem nichts Neues oder unerwartetes. Trotzdem war es schön und ich konnte mich sehr gut damit anfreunden.
    Im Allgemeinen ging es um neue Gefühle, Freundschaft und eine große Änderung im Leben von Mike.

    Fazit:
    Ich finde die Geschichte wirklich gelungen und finde es sehr schön, dass sie realistisch gehalten wurde. Dabei wurde ein wichtiges Thema angesprochen und ist somit ein gutes Buch für Jugendliche. Ich kann das Buch also mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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    A
    anja_7vor einem Jahr
    Rezension - Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Auf ihm sind verschiedene Farben abgebildet, die nach wie eine Explosion aussehen. Der großteil des Covers ist in dunkelblau gehalten.

     

    Der Schreibstiel war gewöhnungsbedürftig da sehr häufig die Jugendsprache verwendet wurde. Außerdem konnte ich an manchen Stellen nicht nachvollziehen aus welcher Sichtweise die Geschichte erzählt wurde.

    An einigen Stellen hat mir der Tiefang in der Handlung gefehlt vor allem beim Coming-Out von Mike. Sicherlich ist er schwierig sich in solch einer Situation sich in die Person hineinzudenken. Mir hat hier irgend etwas gefehlt. Ich finde es aber trotzdem toll, dass die Autorin versucht hat den langen Prozess einer Person darzustellen, die sich als homosexuell outet.

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    B
    Buecherimherzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Idee, mit einigen Schwächen.
    Mein erstes gelesenes Coming-Out Buch

    Rezension auch auf meinem Blog: http://buecherimherz.blogspot.com/2017/08/rezension-die-welt-ubt-den-untergang.html
    Inhalt:
    Mike denkt er hat ein ziemlich gutes Leben. Er hat Lisa, seine Freundin, eine Band mit Bandmitgliedern, die seine besten Kumpels sind. Bis Lisa ihr Verhältnis beendet. Seitdem beginnt Mike sich zu fragen wer er ist. Vor allem fragt er sich aber, was auf der Party seines Kumpels Cam zwischen J.J. und ihm vorgefallen ist. Hat Mike wirklich mit J.J. herumgeknutscht? Ist er schwul oder bi? Und wie soll er es seinen Freunden und seiner Familie gestehen?

    Cover:
    Das Cover finde ich echt cool gestaltet. Mit den Farben, die so in Wolken fliegen. Es erinnert mich an das Holi-Festival irgendwie. Ich finde es auch gar nicht schlimm, dass sonst nicht viel los ist auf dem Cover. Die bunten Farben und der Titel reichen aus.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ... Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Ich fand ihn recht angenehm zu lesen, aber Synonyme sind nicht die Stärke von Goslee. Jeder sagt nur. Goslee schreibt wirklich bei jedem Redebegleitsatz „sagen“. Das hat einfach einen unkreativen Eindruck und es wird sehr eintönig. Ein Mal habe ich gelesen, wie sie „meinen“ anstatt „sagen“ geschrieben hat. Das war wirklich überraschend. Denn sogar als die Charaktere Fragen gestellt haben, kam nur „sagen“. Diese synonymkarge Ausdrucksweise hat den Schreibstil für mich ungemein verschlechtert.
    Zudem schadet dieser Story die Sichtweise enorm. Coming-out Geschichten sollten eher persönlich sein und mit tiefen Gefühlen, aber dadurch, dass Goslee die Geschehnisse aus der 3. Person schildert, fühlt man sich Mike fern. Das ist einfach schade für die Geschichte, weil man noch viel mehr herausholen hätte können. Aber zu erzählen, wie jemanden bewusstwird, dass er schwul ist und was in ihm dabei vorgeht aus der 3. Person ist schwer. Sehr schwer.
    Dann eins zur Übersetzung: Ich finde sie grässlich. Zum Teil übersetzen sie das Wort „whatever“ gar nicht und dann wieder doch. Phrasen wie „no fucking way“ wurden auch nicht übersetzt. Dieses „whatever“ hätte meiner Meinung einheitlich nicht übersetzt oder einheitlich übersetzt werden müssen. So ist es eher nach Lust und Laune geschehen. Der Originaltitel ist Whatever, deswegen finde ich, hätte man das Wort gar nicht übersetzen sollen.

    Story:
    Die Story fand ich interessant. Ich habe noch nie eine Coming-out Geschichte gelesen und war demnach sehr gespannt. Aber es hat mich nicht gepackt. Ich hatte Probleme mit Mike und seinem Verhalten sowie die von Lisa. Auf dem Klappentext wird noch explizit darauf hingewiesen, dass Mike jetzt den Abschlussball mitorganisiert. Zuerst, es war der Homecoming Ball und zumal war es eher eine Randhandlung. Wir haben hier eher Mike begleitet und seinen Prozess mitbekommen. Die Liebesgeschichte fand ich süß und auch nicht mit allzu viel Drama überladen.

    Charaktere:
    Fangen wir mit Mike an, unseren Protagonisten. Nachdem Lisa Schluss gemacht hat, kam sie schnell an und meinte er sein schwul. Mike hat dagegen nicht lange gezögert. Ich finde er hat es sehr schnell hingenommen. Das finde ich wirklich unrealistisch. Aus persönlichen Erfahrungen weiß ich, dass es durchaus länger dauert. Da kam auch nicht wirklich dieser tiefe Gedankenprozess rüber, den man in der Phase hat. Ich für meinen Teil habe sogar gegoogelt um nach Hilfe zu suchen, ob ich bi bin oder nicht, da ich Angst hatte mit irgendwem darüber zu sprechen. Deswegen finde ich, dass Mikes Prozess wirklich schnell abgehakt wurde und auch nicht tief genug. Es war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und greifbar. Auch nachdem er von seiner Großmutter – die Frau ist klasse – vor die Frage gestellt wird, ob er jetzt schwul ist oder nicht und dabei eingeschüchtert wird, fühlt sich eher an, dass ihm das schwul sein „aufgezwungen“ wird.
    Da kommen wir auch mal zu Lisa. Lisa fand ich kritisch. Ich konnte verstehen, warum sie mir Mike Schluss gemacht hat. Dennoch waren ihre Äußerungen im Sinne, dass die Beiden nie ein Paar waren sehr grob. Sie hätte früh genug sagen können, dass die Beiden keine Beziehung führten, sondern lediglich Freundschaft Plus hatten. Das fand ich auch arg fies von ihr gegenüber Mike und kann nicht verstehen, wie Mike nachdem noch mit ihr befreundet bleiben konnte.
    Sein Freundeskreis war recht eintönig gestaltet. Da waren einzelne Merkmale, die sie unterschieden. Rückblickend finde ich, dass ich außer zu Cam, nicht viel sagen könnte über die Charaktere oder was sie extrem voneinander unterschieden hatte. Die Charaktere kamen hier in der Aufarbeitung zu kurz. Dennoch muss ich auch sagen, dass ich auch den einen Handlungsschritt in der Geschichte sehr gut fand. Zwei seiner Freunde taten etwas, das andere vielleicht kritisch betrachten würden, aber ich finde manche Reaktionen können durchaus so geschehen.
    Ich muss gestehen, Mikes kleine Schwester fand ich wirklich süß. Die Beziehung der Beiden stimmte und man nahm den Beiden eine innige Geschwisterbeziehung ab. Mike kümmert sich wirklich um sie und die Schwester lebt noch in einer kindlichen Welt, die gefühlt immer nur glücklich ist.

    Fazit:
    Ich finde es ist ein Buch für Zwischendurch, aber kein grandioses Buch. Ich finde die Aufklärung um den Coming-Out Prozess und Homosexualität ist nicht tief genug. Dennoch ist die Liebesbeziehung die hier entsteht sehr süß und ich mochte sie wirklich.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor einem Jahr
    Kurzmeinung: [4/5] Nicht spannend, aber sehr echt. Ganz langsames Buch, nicht geschönt, Peinlichkeiten werden nicht übersprungen. Hat mir sehr gefallen.
    [Rezension] Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück – S. J. Goslee

    Zur Rezension auf meinem Blog:
    http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/08/rezension-die-welt-ubt-den-untergang.html


    Klappentext:
    Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung. Lisa war seine Freundin. Er hatte super Kumpel und eine sehr schlechte Band. Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt. Klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Lisa hat Schluss gemacht. Statt bei der Bandprobe hängt Mike auf einmal bei Abschlussball-Planungssitzungen fest. Ätzend! Und Wallace ... Wallace ist plötzlich überall ... Vor allem ist er in Mikes Gedanken ... Und dann schlägt Mikes Herz wie verrückt ... Absolutes Chaos!

    Einordnung:
    Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

    Erster Satz:
    Mike Tate steht im Moment gerade mehr als nur ein bisschen neben sich.
    (Seite 7)

    Rezension:

    Nachdem ich die ersten Sätze des Buches gelesen hatte, war ich nicht sicher, ob mir die Geschichte zusagen würde. Mike und seine Freunde sind gerade auf einer Party und liegen betrunken und bekifft im Garten. Schnell stellt sich heraus, dass das kein Ausnahmezustand ist, weil Gras zu rauchen offenbar eines ihrer Hobbys ist. Im Zusammenspiel mit der ungehobelten, jugendlichen Ausdrucksweise hat mich das befürchten lassen, dass das Buch anstrengend zu lesen werden würde. Doch schon im zweiten Kapitel, noch bevor die Handlung richtig Fahrt aufnimmt, ändert sich das. Denn zum Teil war das Buch zum Brüllen komisch. Ich habe Tränen über Mikes absolut witzige, ziemlich asoziale Freunde gelacht. Sie alle wissen, dass Mike Angst vor Tim Wallace hat. Es weiß nur niemand, weshalb. Weil sie die Angst nicht nachvollziehen können, machen sie sich einen Spaß daraus, unerwartete Begegnungen zwischen den beiden zu arrangieren. Die Autorin bringt die Situationskomik sehr gut herüber, sodass ich diese Szenen jedes Mal wieder witzig fand.

    Das Buch bleibt jedoch nicht so oberflächlich, sondern geht auch durchaus in die Tiefe. Das dauert ein wenig, weil es wirklich ein seeehr langsames Buch ist, dafür ist es aber auch sehr realistisch. Es greift ganz alltägliche Gedanken und Sorgen auf, wie die Frage, wer bei einem Date denn wohl im Kino bezahlt. Es spricht offen und ohne Scheu an, dass körperliche Intimität, gerade wenn die Leidenschaft einmal abgeflaut ist, mitunter auch seltsam sein kann. Jeder Schritt von Mikes Selbstfindung wird in seinen Gefühlen und Gedanken offen und mit aller Unsicherheit und Peinlichkeit erläutert. Damit ist die Geschichte überhaupt nicht spannend und sehr vorhersehbar, aber der Anspruch des Buches liegt auch woanders. Es schildert das Geschehen und die Entwicklungen sehr echt, Mike macht sich viele Gedanken und die Emotionen werden langsam und intensiv ausgebaut. Die Geschichte liest sich nicht wie ein geschöntes Jugendbuch, sondern spricht auch all die Aspekte an, die normalerweise taktvoll ignoriert werden.

    Fazit:
    Anfangs dachte ich, das würde eine anstrengende Lektüre werden. Doch dann hat mich das Buch ziemlich schnell überrascht. Zu Beginn hat mich vor allem der Humor angesprochen, denn Mike hat Freunde, die auf eine wirklich witzige Art und Weise unglaublich asozial sind. Im späteren Verlauf hat mir vor allem die Echtheit der Geschichte gefallen. Alle Entwicklungen sind langsam, peinliche Details werden nicht geschönt und alltägliche Gedanken, die in diesem Moment Mikes Welt bewegen, werden realistisch behandelt. „Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück“ ist keine schöne Liebesgeschichte, sondern ein sehr echter Selbstfindungsroman und bekommt dafür vier Schreibfedern von mir.

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    PanPanReaders avatar
    PanPanReadervor einem Jahr
    So furchtbar packend

    Aus gegebenem Anlass, schreibe ich nun eine Rezension zu diesem Titel, welchen ich vor einigen Tagen ... oder Wochen?... gelesen habe. Denn dieses Jugendbuch beschäftigt sich mit einer Thematik, die wohl noch sehr sehr lange ein eher unkonventioneller "Streitpunkt" in unserer Gesellschaft darstellen wird. Homosexualität. Ich bin ein großer Verfechter für die Gleichgeschlechtliche Liebe und freue mich umso mehr, dass nun auch in Deutschland die gleichgeschlechtliche Eheschließung legalisiert wurde. Und auch wenn es schon mehrere Bücher gibt, die sich damit auseinandersetzen, so ist es doch schwer, solche Bücher auch für andere interessant zu gestalten. Da können die Bücher noch so grandios geschrieben worden sein, aber man spürt immer einen gewissen Grad an Reserviertheit. Als Buchhändlerin sehe ich so einige Themen, die die Menschen immer noch abstoßen oder mit kritischem Stirnrunzeln auf es niederblicken lassen. Traurig nur, dass der zweite Weltkrieg dabei die selbe Stelle einnimmt, wie das Thema Gleichgeschlechtliche Liebe. (Dabei sollte man vielleicht bedenken, dass die kommentierte Ausgabe von Hitlers "Mein Kampf" für 60,-€ Wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste auf Platz 1 stand. So viele Heuchler...)

    Um zurück zum Buch zu kommen. Man verfolgt quasi das Outing eines jungen "Mannes" der erst einmal mit seiner Sexualität ins reine kommen muss. Er hat sich nie wirklich damit beschäftigt und sich einfach auf die Norm eingelassen. So hatte er doch lange eine Beziehung zu seiner besten Freundin. (Was von ihr nicht wirklich als Beziehung angesehen wurde, aber ok. Jeder steckt halt einen für ihn angemessenen Elan in eine sogenannte "Beziehung")
    Dabei hilft es Mike nicht, dass anscheinend viele viel besser über seine Vorlieben bescheid wissen, als er selbst. Denn was viele vielleicht vergessen oder auch nicht wahrhaben wollen. Man sucht sich nicht aus, ab heute stehe ich auf Kerle und nächsten Monat dann wieder auf Frauen. Und wenn man plötzlich merkt...oh. Ich mag beides oder ich mag doch das selbe Geschlecht, dann sitzt der Schock doch vor allem bei der betroffenen Person selbst am tiefsten. Und so ging es auch Mike. Man kann in teils witzigen, teils haarsträubenden  Situationen mit erleben, wie sehr er sich eigentlich Gedanken macht und mit sich kämpft und sogar an einem Punkt ankommt, wo er gar nicht mehr weiß, was er eigentlich will. Denn es ist alles so furchtbar verwirrend.
    Mikes Umfeld ist relativ zum größten Teil auch verständnisvoll und tolerant, aber es wäre ein zu schönes Märchen, wenn alle ihn trotzdem mit offenen Armen empfangen hätten. Dass einer seiner besten Freunde sich plötzlich von ihm abwendet und ihn meidet wie die Pest, zeigt eigentlich sehr genau, wie schnell sich Beziehungen zu Mitmenschen ändern können, wenn man nur eine Variable austauscht, Der neue innere Konflikt und die Selbstzweifel werfen einen wieder komplett zurück und man wünschte sich, man hätte sich nie geoutet.
    (Diese ständige On-Off Beziehung zu seinem ehemaligen Feind, hat mich so viele Nerven gekostet. Die beiden sind so unfassbar süß zusammen. Ach...!)
    Schlussendlich kam Mike mit sich ins Reine und zumindest für ihn ist alles gut gegangen.


    Viele Autoren oder zumindest einige bauen immer mehr die gleichgeschlechtliche Liebe oder Andeutungen dafür in ihre Geschichten mit ein. Abe bisher habe ich nur so eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und deren Problematik bei "Two Boys Kissing" lesen dürfen. (Wenn man mal von dem Roman "Der Liebhaber meines Mannes" absieht. Das Buch ist weiter hinten in meiner Bibliothek und wenn ich mich recht erinnere, habe ich auch eine Rezension dazu geschrieben) Und ich finde wir brauchen mehr davon. Man sollte sich davor nicht verschließen oder das Thema meiden. Denn homosexuelle Menschen sind Teil unserer Umwelt und unserer Gesellschaft. Und nur weil sie das gleiche Geschlecht lieben, macht es sie nicht zu weniger wertvollen Mitmenschen. Man sollte sie einfach akzeptieren und als Teil des ganzen betrachtet. Es sind doch einfach nur Menschen wie wir alle.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht wirklich eine Rezension zum Buch geschrieben habe, als vielmehr eine Art Interpretation oder so was in der Art... Ups!


    Um es nochmal auf den Punkt zu fassen. In diesem Buch wird ein kritisches Thema aus einer Perspektive eines "Betroffenen" geschildert, die sehr gut aufzeigt, welche Strapazen und Kämpfe durchzustehen sind. Dabei lockert der Schreibstil mit manchmal etwas derben Humor die Sache auf. Man lässt sich leicht in die Geschichte einsaugen und geht mit einem wohligen Gefühl wieder heraus. Alles in allem, ein Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann. (Natürlich gibt es auch ein paar nicht ganz so realistische Passagen, wie der ziemlich leichte Entzug von einer Drogensucht, aber hey. Leben und Leben lassen)

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    Cookie02vor einem Jahr
    Sehr empfehlenswerte Coming out/Coming of age - Geschichte

    Diese Geschichte wird aus der Sicht von Protagonist Mike erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Cover ist ein echter Hingucker.

    Mike ist ziemlich überrascht, als seine Freundin Lisa mit ihm Schluss macht - bzw. ihm erklärt, dass sie eigentlich nie richtig zusammen waren. Auch wenn er Lisa nicht liebt, hat er erstmal damit zu kämpfen, dass sie sich nun mit jemand anderem trifft. Da passt es ihm gar nicht in den Kram, dass er sich wegen ihr auch noch in der Schule engagieren muss - und vor allem, dass ihm dabei ständig Tim über den Weg läuft. Dieser hat ihn früher immer verprügelt. Mike ist fest entschlossen, ihn zu ignorieren und klar zu machen, was er von ihm hält. Allerdings geht Tim ihm ständig im Kopf herum, und er ist auch noch unausstehlich nett zu Mike...

    Ich hatte zu Beginn der Geschichte ein paar Probleme, mit Mike so richtig warm zu werden.  Er hielt sich und seine Freunde für die Coolsten, dachte teilweise aber sehr abfällig über sie und kiffte enorm. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass der erste Eindruck täuschte.
    Mike und seine Freunde sind ziemlich locker drauf. Mike triezt andere ganz gerne mal, meint dies aber nicht böse, sondern immer nur spaßig. Er hält sehr viel von seinen Freunden, bewundert sie und fühlt sich unbesiegbar, wenn er mit ihnen zusammen ist. Mir hat auch sehr gefallen, wie lieb er mit seiner kleinen Schwester umgeht. Ich habe Mike mehr und mehr ins Herz geschlossen und seinen Mut mit fortschreitender Geschichte immer mehr bewundert.

    Mike muss sich nach und nach eingestehen, dass er Männer mag - und das nicht ausschließlich wegen Tom. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, seine Unsicherheit darzustellen und zu zeigen, wie seine Freunde, die nach und nach davon erfahren, damit umgehen. Dabei hat mir sehr gefallen, dass die Geschichte sehr realistisch verlief und sowohl positive als auch negative Reaktionen in seinem Umfeld vorkamen.
    An dieser Stelle muss ich ganz besonders Mikes "Exfreundin" Lisa und seinen besten Freund Cam erwähnen, die ich einfach klasse fand. Insbesondere Cam ist mir durch seine schräge, aber bewundernswerte Art ans Herz gewachsen.

    Etwas schade fand ich, dass die Liebesgeschichte ein wenig untergeht. Sie beginnt erst recht spät so richtig und läuft eher immer mal wieder nebenbei. Auch lernt man Tim nicht richtig kennen, im Gegensatz zu Mikes Freunden blieb der ziemlich blass. Dafür hat mir seine Ehrlichkeit am Ende sehr gefallen,  das hat mir nochmal einen ganz anderen Eindruck von Tim verschafft. 



    Fazit:
    Mike ist ein ganz besonderer Protagonist, dessen Mut und Zwanglosigkeit ich nur bewundern kann. Er ist zwar auch - wie wahrscheinlich auch alle anderen Jugendlichen, die ihre Homosexualität entdecken - verunsichert, geht aber unglaublich offen und selbstsicher nach Außen hin damit um. Es handelt sich bei diesem Buch weniger um eine Liebesgeschichte, als vielmehr um eine Identitätsfindung, in der Freundschaft und deren Wert eine ganz große Rolle spielt. Ein wirklich empfehlenswertes Jugendbuch. 4,5 Sterne.

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    Tiffi20001s avatar
    Tiffi20001vor einem Jahr
    Die Welt übt den Untergang: Buch mit wichtiger Thematik, deren Umsetzung mich nicht ganz überzeugte

    Klappentext:

    Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung. Lisa seine Freundin. Er hatte super Kumpel und eine sehr schlechte Band. Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt. Klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Lisa hat Schluss gemacht. Statt bei der Bandprobe hängt Mike auf einmal bei Abschlussball-Planungssitzungen fest. Und Wallace... Wallace ist plötzlich überall... Vor allem ist er in Mikes Gedanken... Und dann schlägt Mikes Herz wie verrückt... Absolutes Chaos!

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück“ verschiedene bunte Farben in einer Art Explosion und ist dabei überwiegend in dunkelblau gehalten worden.
    Das Cover gefällt mir an sich ganz gut, da ich die Farben sehr mag und durch die Gestaltung das Buch sehr auffällig ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich es etwas schade finde, dass es auf dem Cover keine wirkliche Zeichnung gibt und man so beim ersten Betrachten nicht sofort einen Einblick in die Geschichte und keine Vorstellung vom Genre des Buches erhält.
    Der Titel dagegen gefällt mir wiederum gut, da ich es mag, dass er sehr ungewöhnlich klingt und man durch ihn angeregt wird, das Buch zu lesen, da man gerne erfahren möchte, was hinter dem Titel steht.
    Der Klappentext beschreibt das Buch interessant, ich hätte ihn mir aber vielleicht noch etwas ausführlicher und länger gewünscht.
    Insgesamt gesehen eine gelungene Buchgestaltung, die neugierig macht und somit auch durchaus zum Lesen des Buches animieren kann.

    Eigene Meinung:

    Ich war aufgrund des Titels, aber vor allem durch die Thematik sexuelle Orientierung neugierig auf die Geschichte, leider konnte diese mich aber nur bedingt überzeugen.
    Der Einstieg in das Buch ist mir leider nicht wirklich gut gelungen und ich habe relativ lange gebraucht um mich wirklich etwas mit der Geschichte identifizieren zu können, obwohl ich die Thematik als sehr interessant und auch wichtig für ein Jugendbuch empfinde. Die Handlung hat es dann leider auch nur bedingt geschafft mich zu fesseln, was ich sehr schade fand, da ich es prinzipiell spannend finde, wenn sich eine Figur ihrer sexuellen Orientierung bewusst wird und sich dabei langsam auch outet. Insgesamt hatte mir persönlich das Buch für die sehr wichtige Thematik leider etwas zu wenig Tiefgang und ich hätte mir insgesamt mehr Emotionen gewünscht. Das Ende des Buches dagegen war für mich persönlich in Ordnung und hat es noch geschafft, die Geschichte passend abzurunden.
    Die Figuren des Buches konnten mich leider auch nur zum Teil überzeugen, da ich leider nicht wirklich einen Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Vor allem zu Beginn der Geschichte muss ich leider sagen, dass ich die Hauptfigur Mike doch als sehr unsympathisch empfunden habe und auch seinen Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Es war zwar realistisch, dass er Probleme mit seiner sexuellen Orientierung hatte, dennoch hätte ich mir gerade zu Beginn gewünscht, dass er sympathischer dargestellt worden wäre, da ich mich dann leichter damit getan hätte, mich mit ihm und vor allem der Geschichte zu identifizieren. Einige der Nebenfiguren dagegen konnten mich durch ihre Art durchaus überzeugen und haben es auch geschafft die Geschichte doch interessant zu machen und mich zum Weiterlesen zu animieren.
    Ich muss leider auch sagen, dass mich der Schreibstil nicht hundertprozentig überzeugen konnte und ich auch durch ihn keinen wirklichen Zugang zur Geschichte aufbauen konnte, da er für mich zu nüchtern und zu „gewollt“ war. Ich finde es zwar prinzipiell immer sehr schön, wenn ein Buch auch von der Sprache her etwas anders ist, hier hätte ich mir aber dennoch gewünscht, dass man auch die sprachliche Gestaltung den Beziehungsaufbau zu den Figuren unterstützt hätte.

    Fazit:

    Eine Geschichte, die ich von der Thematik her als sehr interessant und wichtig empfinde, deren Umsetzung mich aber leider nicht wirklich überzeugen konnte. Gerade die Figuren und der Schreibstil haben mich dabei zum Teil etwas gestört, weshalb ich das Buch leider nur bedingt empfehlen kann.

    Autor:

    S.J. Goslee hat an der West Chester University Literaturwissenschaft und Kreatives Schreiben studiert. Seit über zehn Jahren schreibt sie Fanficition und hat so über 140 Erzählungen mit insgesamt mehr als einer Million Wörtern geschaffen. Sie lebt mit ihrem Ehemann, zwei kleinen Söhnen, drei Katzen und zwei Hunden (einer davon riesig, der andere winzig) in Glenolden, Pennsylvania.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück
    Autor: S.J. Goslee
    Verlag: Dressler Verlag
    Seitenzahl: 320
    Preis: 16,99 EUR
    ISBN: 978-3791500300

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    _Buecherkiste_s avatar
    _Buecherkiste_vor einem Jahr
    Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

    Klapptext
    Alles cool und dann fällt dir dein Herz vor die Füße. Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung und Lisa seine Freundin. Er hatte seine Kumpel, eine sehr schlechte Band und Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt, klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Überall Chaos! Lisa hat Schluss gemacht, ist aber trotzdem noch seine beste Freundin. Statt Bandproben hat Mike jetzt Abschlussball-Planungssitzungen mit Cheerleadern. Total öde! Und Wallace ist plötzlich überall. Vor allem in Mikes Gedanken.

    Meine Meinung
    Als erstes möchte ich ein paar Worte über das toll gestaltete Cover sagen, denn es ist doch einfach der Hammer oder? Die wilden bunten Farben mit dem dunklem Hintergrund... einfach genial.
    So jetzt zum Inhalt ;)
    Mike ist gerade in die 12 Klasse der High School gekommen und beginnt den ersten Tag mit dem Kater seines Lebens und dann fängt an sich sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Erst macht Lisa mit ihm Schluss, doch laut ihr waren sie nicht einmal richtig zusammen. Er hat mit seinen Freunden eine schlechte Band und macht mit ihnen die üblichen Jugendpartys mit viel Alkohol und Drogen. Wochen später erfährt er von Lisa etwas, das ihn aus der Bahn haut. Er hatte einen Jungen geküsst und ausgerechnet Wallace, sein Erzfeind seit der Kindheit, hatte es gesehen. Während er selber versucht damit klar zu kommen, dass er anscheint Schwul war, schleicht sich Wallace immer wieder in seine Gedanken und als dann auch noch einige seiner Freunde von ihm abwendet ist das Chaos perfekt.
    Die Geschichte ist locker und Humorvoll geschrieben. Die Sprache ist sehr Jugendlich und lässt sich super lesen. Die Protagonisten waren mir super sympathisch und ich war total begeistert wie Mike mit dem Thema schwul sein und seinem Outing umgeht.

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    catching_wordss avatar
    catching_wordsvor einem Jahr
    Die Welt übt den Untergang...

    Schreibstil
    Im Großen und Ganze war der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, dass doch eher Jugendsprache verwendet wird. Es wurde ein allwissender Erzähler verwendet, jedoch wurde manchmal so sehr auf der Gefühle von Mike eingegangen, dass ich verwirrt war, aus welcher Sicht das nun geschrieben ist. Manchmal wurde man als Leser sogar irgendwie angesprochen, was ich einfach unpassend fand. Gestört haben mich diese 'Hier-steht-jetzt-irgendwas-super-wichtiges'-Verbindungen. Das war einfach zu viel.
    Charaktere
    Die Charaktere waren leider alle irgendwie ziemlich flach. Manche lernt man etwas besser kennen, gerade Mike, der dann doch eine ziemliche Entwicklung durchmacht und nicht mehr nur der kiffender, sorglose Typ ist. Aber generell konnte ich mich nicht wirklich mit ihnen identifizieren.Dennoch wirkten sie alle sehr sympathisch.
    Meine Meinung
    Ein ganz netter Jugendroman für zwischendurch, mit einer Altersempfehlung ab 14 Jahren.
    Es hat mich etwas gestört, dass das Buch an manchen Stellen so schnell  war und irgendwie davon rannte.
    Diese ganze Geschichte um Mikes Coming Out war mir zu verwirrend. Ich finde es toll, dass die Autorin versucht hat darzustellen, wie es für jemanden ist, sich als homosexuell zu outen. Dabei wird der Prozess von der Erkenntniss, der Akzeptanz bis zum Coming Out verfolgt. Leider nur fand ich manche Handlungen nicht nachvollziehbar, aber es ist auch schwer, sich in die Lage von so einer Person hinein zu versetzen.
    Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht, dass etwas mehr auf Emotionen eingegangen wird (gerade die von Mike) und Konflikte, die in dieser ganzen Situation entstehen könnten.
    Die Dialoge fand ich teilweise etwas unpassend aber viele waren auch einfach wirklich witzig.
    Ein Buch, bei dem es leider eine Weile dauert, bis man hinein findet. Ein wichtiges Thema, das behandelt wird und durch den Schreibstil will es eher eine junge Leserschaft ansprechen.

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    maxbuchblogs avatar
    maxbuchblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ab Seite 200 fantastisch!
    Ab Seite 200 fantastisch!

    meine Meinung

    das Cover

    Ich finde das Cover sehr schön, durch das Zusammenspiel der Farben, weil sie mega gut zusammen passen. Wodurch es zu einem absoluten Hingucker wird!

    der Schreibstil

    Mit dem Schreibstil kam ich bis Seite 200 überhaupt nicht zurecht, weil keine Spannung aufgebaut wurde und es die ganze Zeit über öde und langweilig war. Es hat sich gezogen wie ein Kaugummi, das war absolut nervig! Aber ab Seite 200 wurde es mega spannend und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen, weil es endlich spannend wurde.

    die Charaktere

    Die Charaktere haben mich anfangs total verwirrt, einfach, weil ich immer nicht wusste ob das jetzt ein Mädchen oder ein Junge ist, von dem dort gerade die Rede ist. Aber nach einer kurzen Zeit habe ich das dann zum Glück hin bekommen! :D
    Im Großen und Ganzen fand ich die Charaktere alle sympathisch, da sie alle eine Eigenschaft hatten, die mir an ihnen gefallen hat. Mike war von allen Charaktere, aber mein Liebster, obwohl er sich für meinen Geschmack in manchen Situationen viel zu viele Gedanken gemacht hat. An sich war mir Mike, aber total sympathisch und ich fand ihn als Person einfach toll mit seiner Persönlichkeit.

    die Story

    Die Story fand ich anfangs ziemlich langweilig, da alles so lang gezogen war und keine Spannung vorhanden war, wodurch man nicht wirklich die Motivation hatte weiter zu lesen. Aber ab Seite 200 hat mir die Story wirklich sehr gut gefallen, da es endlich mal Aktion gab und man unbedingt wissen wollte was als nächstes passiert. Und ab Seite 200 war die Story auch endlich amüsant, sodass man an der einen oder anderen Stelle lachen musste oder mitgefiebert hat.

    mein Fazit

    Ich finde man könnte in die ersten 200 Seiten mehr Spannung aufbauen, da es dort doch wirklich langweilig war. Wodurch ich in den ersten 200 Seiten wirklich davon überzeugt war, dem Buch nur 1-2 Sterne zu geben. Jedoch fand ich das Buch ab Seite 200 so gut, dass es Schlussendlich 4,5 Sterne von mir erhält.

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    So ist Erwachsenwerden!

    Schonungslos, offen, lustig und zugleich romantisch - Wir laden wieder zu einer gemeinsamen Leserunde ein!
    Sei dabei und lese diesen Titel von S.J. Goslee in einer Vorab-Leserunde.
    Hierfür vergeben wir 20 Rezensionsexemplare.



    Alles cool und dann fällt dir dein Herz vor die Füße. Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung und Lisa seine Freundin. Er hatte seine Kumpel, eine sehr schlechte Band und Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt, klare Verhältnisse, alles ganz locker. Und jetzt? Überall Chaos! Lisa hat Schluss gemacht, ist aber trotzdem noch seine beste Freundin. Statt Bandproben hat Mike jetzt Abschlussball-Planungssitzungen mit Cheerleadern. Total öde! Und Wallace ist plötzlich überall. Vor allem in Mikes Gedanken.


    Leseprobe über Blick ins Buch

    S.J. Goslee hat an der West Chester University Literaturwissenschaft und Kreatives Schreiben studiert. Seit über zehn Jahren schreibt sie Fanfiction und hat so über 140 Erzählungen mit insgesamt mehr als einer Million Wörtern geschaffen. Sie lebt mit ihrem Ehemann, zwei kleinen Söhnen, drei Katzen und zwei Hunden (einer davon riesig, der andere winzig) in Glenolden, Pennsylvania.

    Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die gerne in Jugendbüchern schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten.

    Bewerbungsaufgabe: Schreibt uns 2-3 Sätze zu eurem Eindruck der Leseprobe

    Viel Spass

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.
    E rwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
    Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.
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