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smil3everyday

vor 1 Monat

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Inhalt
Wir befinden uns in einer Welt, wo die Menschen nicht nur auf Planeten leben, sondern auch auf Raumschiffen im All. Die Wissenschaft ist weit fortgeschritten und es gibt bestimmte Züchtungen, die für eine besondere Aufgabe vorhergesehen sind. So auch Nemesis, denn Nemesis ist eine Diabolic. Diabolics werden erschaffen um ihren Besitzern, auf die sie geprägt werden, zu dienen, sie zu verteidigen und sie zu schützen. Nemesis steht im Dienst von Sidona Impyrean, welche für sie alles ist. Gefühle sind etwas fremdes für Diabolics. Für einen Auftrag wird Nemesis an den Kaiserhof geschickt und trifft dort auf den „verrückten“ Thronerben Tyrus. Gefühle und Freundschaft an dem Hof sind etwas Gefährliches. Nach einem verherenden Ereignis kommen sich Tyrus und Nemesis näher, vorerst mit dem Ziel Verbündete zu sein, ob es dabei bleibt?

Fazit
Ich fand das Buch wirklich klasse! Vor allem, weil es einen selbst ein Bisschen zum Nachdenken anregt – finde ich. Die Welt der Menschen und Diabolics ist einzigartig. Natürlich wieder ein typisches Science Fiction Setting im Weltall, das aber hervorragend passt. Auf der einen Seite gibt es natürlich die Oberschicht und auf der anderen die Unterschicht. Und die Unterschicht lebt wohl noch am ehesten so, wie wir Menschen jetzt. Das Traurigste an dem Buch fand ich, dass Menschen in Schubladen getsopft wurden und man ihnen teilweise Rechte vorenthalten hat, nur um eigene Vorteile zu erhalten. Ich meine, wie verrückt muss man sein, um extra gezüchtete Wesen zu erschaffen, die keinen eigenen Willen besitzen? Ist das nicht das Grausamste überhaupt? Einem Menschen das zu nehmen, was wohl das Wichtigste ist und ihn auch auszeichnet? Oder eine menschliche Maschine zu erschaffen, die keine „Gefühle“ kennt – und dazu doch eigentlich in der Lage ist? Diese so zu manipulieren, dass sie selbst denkt, sie sei zu nichts anderem zu gebrauchen, als zu töten? Was ich außerdem erschreckend fand war, dass sich die Menschen auf ihrer Haut ausgeruht haben. Es ist offensichtlich, dass ihr neuer Lebensraum gefährdet ist, dass die Situation immer gefährlicher wird, aber sie unternehmen nichts dagegen. Es kam quasi zu einem Stillstand. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ein Extrem niemals gut ist. Weder das Extrem des Stillstandes, noch ein Extrem in der Forschung. Wer weiß, wo unsere Welt wirklich einmal landen wird? Oder, ob wir vielleicht schon irgendwo angelangt sind, wovon die Breite Masse der Bevölkerung noch gar nichts ahnt, weil es sich um irgendein „Top Secret Projekt“ handelt…
Ich finde, in dem Roman konnte man ganz toll sehen, wie wichtig jeder Organismus in unserem Universum ist. Wie wichtig jeder einzelne Mensch ist und wie falsch es ist, an Lebewesen herumzuexperimentieren – das ist jedenfalls meine Meinung.
„Diabloic – vom Zorn geküsst“ hat mich wirklich gefesselt und ich hatte es in wenigen Tagen ausgelesen. Ich kann es euch also durch und durch ans Herz legen.

Autor: S.J. Kincaid
Buch: Diabolic
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