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federmaedchensfederland

vor 1 Woche

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Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich Diabolic nun mitnehmen soll oder nicht. Aus irgendeinem Grund sprach mich der Klappentext nicht unbedingt an, aber das Cover fand ich interessant. Und da ich auch viele positive Rezensionen gelesen hatte, habe ich mich letztenendes im Monat März doch dazu entschieden und es landete auf meinem SUB.

Man steigt relativ schnell in die Handlung ein und lernt Nemesis, eine Diabolic, an dem Tag an dem sie ihre Besitzerin trifft, kennen. Schon während der ersten paar Seiten wird mir klar, dass es in diesem Buch nicht eitel Sonnenschein, sondern immer mal wieder, und eigentlich ist es immer wieder als nur mal, ziemlich brutal zu geht. Diese Gewalt und Brutalität zieht sich eigentlich durch das gesamte Buch und an manchen Stellen musste ich schon schlucken, weil ich mir nicht ganz sicher war ob ich es wirklich so gelesen hatte.
Die beiden Hauptfiguren Nemesis und Tyrus sind einem grundsätzlich nicht gerade sympathisch, wobei genau das auch irgendwie angestrebt wird. Sie ist eine tödliche Waffe und er ein wahnsinniger Thronfolger, diese Kombination kann ja eigentlich nur Probleme geben.

Ehrlich gesagt, habe ich zwischenzeitlich auch das Interesse verloren, weiterzulesen. Dieses ganze Weltraum- und Planetengefasel fand ich sehr anstrengend und ein paar unwichtige Passagen habe ich schließlich auch nur überflogen. Ich weiß nicht warum, aber manchmal kann ich mit dem Weltraumthema überhaupt nichts anfangen und Diabolic gehört leider genau dazu. Obwohl mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat, bin ich oft über die Namen der Planete oder Familien gestolpert. Das hat meinem Lesefluss nicht so gut getan, wodurch ich manche Wörter schlichtweg übersprungen bin. 
Wie ihr seht, bin ich nicht so wirklich warm geworden mit dem Buch und es fällt mir schwer, nicht die ganze Zeit zu schreiben "Das ist blöd und das ist blöd und das auch." Ja, die Handlung hat zum Ende hin wirklich rasant an Fahrt aufgenommen und wurde zunehmend spannender. Auch die Charaktere haben eine wahnsinnig faszinierende Wandlung erfahren. Trotzdem fehlt mir das gewisse Etwas. Der Funken ist einfach nicht übergesprungen.

Fazit

Ich persönlich finde, dass es sich bei Diabolic zwar um ein gutes Buch handelt, aber meinem persönlichen Geschmack hat es nicht 100 Prozent entsprochen. Ich bin anfangs schlecht vorran gekommen beim Lesen, ab dem Mittelteil hat sich das glücklicherweise gelegt und es war interessant, der verworrenen Handlung zu folgen.
Wiedereinmal merke ich, dass ich auf mein Bauchgefühl hören sollte, denn ich muss mir noch schwer überlegen ob ich einen irgendwann erscheinenden Teil 2 wirklich lesen werde.

Autor: S.J. Kincaid
Buch: Diabolic
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