S.J. Kincaid Diabolic: Vom Zorn geküsst:

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Inhaltsangabe zu „Diabolic: Vom Zorn geküsst:“ von S.J. Kincaid

Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.   Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie - eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er - der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …   Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!

Ein tolles spannendes Buch..

— Stone10

Anfangs zu emotionslos für mich. Später dann aber besser, sodass es mich dann doch gepackt hat.

— JanaPusteblume

Ein wirklich tolles Werk hat die Autorin da geschaffen!! Science Fiction gepaart mit Intrige und Liebe❤️

— Lucy23Booklove

nette Geschichte für Zwischendurch.

— MaLaPe

Flüssig zu Lesen. Postapokalyptisch. In gutem Maße romantisch. Kitsch-Kritiker werden *relativ* wenig zu bemängeln haben.

— Buchsnob

Hat mich nicht sonderlich vom Hocker gerissen, zum Ende hin hat es dann endlich mal an Fahrt aufgenommen.

— VanniL

Ist ganz nett aber sehr langatmig

— dani88

Gutes Buch welches fast an der Perfektion kratzt. :)

— Christiam

Überraschend, anders, gut! Tolle, abwechslungsreiche Figuren treffen auf spannenden Plot

— Skyline-Of-Books

Zwei so starke Charaktere die sich auf der gleichen Stufe befinden, sind mir selten begegnet. Außerdem dominiert die Liebesgeschichte nicht.

— Kumosbuchwolke

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  • Diabolic- Vom Zorn geküsst

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    JanaPusteblume

    01. August 2017 um 18:09

    Inhalt: Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic ist ein menschlich aussehendes Geschöpf, dazu erschaffen, um den einen Menschen zu schützen auf den es geprägt wurde. Kurz nach ihrer Erschaffung werden Diabolics jedoch wieder verboten, da sie kaum zu kontrollieren sind. Doch Sidonia täuscht den Inquisitor und behält dadurch ihre Diabolic Nemesis. Bald darauf gerät ihr Vater in Ungnade beim Kaiser. Dieser beruft darauf als Strafe Sidonia an seinen Hof. An ihrer Stelle geht Nemesis, als Sidonia verkleidet. Doch sie ist nicht die einzige Nachkommin eines der Gebiete im Imperium, die der Kaiser an den Hof berufen hat. Was hat er vor? Das Hilfe ausgerechnet von dem Thronfolger Tyrus , der als Verrückt gilt und in Nemesis Gefühle weckt(die sie eig. gar nicht fühlen dürfte) weckt, hat sie nicht gerechnet. Doch Liebe stellt in einer Welt voller Intrigen, in einem Kampf um die Krone, immer auch eine Schwachstelle dar...   Zum Schreibstil: S.J.Kincaid schreibt in einem sehr schnellen und brutalen Schreibstil. Besonders anfangs verwendete sie viele negativ konnotierte Wörter, die sehr gut zu Nemesis, die derzeitig noch keine Gefühle empfindet, passt. Nachher tauchten immer mehr positive konnotierte Wörter auf, die auf den Wechsel der Gefühle Nemesis deuten. Mir war es aber leider bis zu diesem Punkt viel zu dunkel und emotionslos. Außerdem schnitt mir die Autorin, besonders zu Anfang, die Geschehnisse zu oberflächlich an und verwendete mir zu viele Zeitsprünge, das besonders wegen der vielen verschiedenen und komplizierten Bezeichnungen und Namen leider von Nachteil gewesen ist. So hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zukommen und mir die Namen zu merken, sodass ich sie später dann auch das ein oder andere Mal einfach übersprang. Dieses Makel wurde aber durch die, bis zum Ende, aufrecht gehaltene Spannung wieder gut gemacht. Denn immer wieder baute die Autorin neue Gedankengänge, Hindernisse und Intrigen ein, die mich nur zum Staunen brachten.   Zu den Protagonisten: Nemesis ist, wie man sich vorstellen kann, nicht wirklich liebenswert anfangs und als sie dann erstmals Gefühle, wie Zuneigung, Vertrauen und schließlich Liebe, empfindet kostete sie mich nur Nerven. Sie redet sich immerzu ein, dass sie keine Gefühle fühlen darf, was den Lauf der Liebesgeschichte nicht wirklich weiter gebracht hat. Dann, wenn sie sich endlich ihrer Gefühle eingesteht, wir ihre Stärke bzw. Schwäche,die Selbstlosigkeit, besonders deutlich, sodass sie mir dann doch etwas ans Herz wuchs. Tyrus lernen wir zunächst als verrückten Thronfolger kennen, der jedoch ab und zu auch eine gewisse Scharfsinnigkeit durchblicken lässt. Nemesis beschreibt ihn als überlegend/kalkulierend und heiter, mit einer ruhigen und bescheidenen Art. Zudem empfand ich ihn als liebenswert und unheimlich intelligent. Zu allen Nebencharakteren ist zusagen, dass sie meiner Meinung in 2 Gruppen einzuteilen sind, Schwarz und Weiß. Die einen stehen für alles Gute, Liebe, Freundschaft, Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Die andere Gruppe steht für Intrigen, Machtgier und Egoismus. Leider hatten die ,,Mitglieder'' der jeweiligen Gruppe alle sehr ähnliche Eigenschaften, dass ich manchmal dachte es könnte auch dieser oder jener Charakter gesagt haben. Mir waren die Nebencharaktere also nicht genug ausgebaut und diese leichte Einteilung in Schwarz/Weiß ist auch nicht so meins.   Schlussendlich: Eigentlich ist Weltall/ Science Fiction nicht mein Genre. Dementsprechend ging ich mit nicht zu großen Erwartungen an dieses Buch. Dafür hat es mir dann letztendlich doch ganz gut gefallen. Von den Nebencharakteren wurde ich ja leider etwas enttäuscht und auch mit Nemesis wurde ich nicht so recht warm. Dafür begeisterten mich die ausgetüftelten Intrigen und Denkweisen, besonders von Tyrus, sehr gut, sodass mich das Buch dann, leider erst ab der Hälfte, doch fesseln konnte durch die aufrechtgehaltene Spannung. Ich denke diejenigen, die gerne Science Fiction und Dystopie lesen/möge, wird dieses Buch gefallen und auch fesseln können.

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  • tolles Buch!

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    xxxSunniyxxx

    24. July 2017 um 12:33

    Durch das Cover und den Klappentext bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und nachdem es nun etwas länger auf meinem SuB lag musste ich es endlich mal lesen.Die Geschichte ist wirklich mit vielen spannenden Wendungen gespickt, alleine die Protagonisten fand ich sehr interessant gestaltet und konnten mich überzeugen. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und man findet sich recht schnell in ihre geschaffene Welt hinein sie ist mitreißend und fesselnd so das es Spaß macht das Buch zu verschlingen. Die Geschichte selbst wird aus Nemesis Sicht erzählt dadurch konnte man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Zu den Protagonisten, Nemesis ist eine Diabolic sie wurde erschaffen um skrupellos zu töten und nur einem Menschen bedingungslos zu dienen. Sie werden frühst möglich auf ihren Herren/Herrin gepolt und tun alles um diesen zu Schützen. Sie sind darauf trainiert keinerlei Gefühle zu empfinden da dies nur den Meschen vorbestimmt ist. Aber doch scheint Nemesis anders zu sein als alle anderen Diabolics, denn sie spürt im Laufe der Geschichte immer mehr Empfindungen wie Angst, Mitgefühl und sogar Liebe. Dies sorgt nicht nur einmal für Konflikte. Ich finde sie ist wirklich eine starke Protagonistin und dies beweist sie nicht nur einmal im Buch. Doch durch ihre Vergangenheit ist sie nicht nur einmal der Ansicht das sie keine Gefühle haben darf.Tyrus Domitrian der Successor Primus wird als wahnsinniger Thronfolger gehalten, er war ein wirklich interessanter Protagonist und durch in wird es noch wahrlich spannend in der Geschichte. Doch die Frage ist kann man ihm trauen?Auch Sidonia von Impyrean, auf die Nemesis geprägt wurde, gefiel mir sehr gut da sie die Diabolic nicht anders behandelt hat als einen Menschen bzw ihre Freundin. Man hat bei den beiden wirklich eine tiefe Verbindung gespürt und gemerkt wie wichtig sie einander sind.Im Buch geht es vor allem um die Intrigen und Machtspiele im Kaiserlichen Hof, wo sich der Großteil der Geschichte abspielt. Ich fand es recht interessant dennoch fehlte mir persönlich da das gewisse etwas, ich könnte es nicht mal genau betiteln aber da fehlte mir ein wenig pepp.  Natürlich gibt es hin und wieder spannende und überraschende Wendungen die einen wirklich ergreifen, so das man das Buch kaum aus der Hand legen konnte aber irgendwie fehlt etwas.Alles in Allem ist das Buch eine gute Mischung aus Science Fiction, Spannung und Intrigen. Es gab viele interessante Wendungen die das ganze recht spannend gemacht haben, dennoch fehlte mir ein wenig mehr pepp.

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  • Nicht ganz so wie gedacht....

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    dani88

    03. June 2017 um 11:52

    Ich hab wirklich sehr lange für dieses Buch gebraucht. Ich habe sogar nebenbei noch ein zweites gelesen, weil ich abwechslung brauchte.
    Ab der hälfte des Buches, habe ich mich endlich in die Story hineinversetzen können und da fiel mir das lesen auch leichter.
    Für mich selbst war nur zu viel intriegen im Spiel

  • Diabolic: Vom Zorn geküsst

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    pelia

    24. April 2017 um 07:53

    Erster Satz:"Alle glaubten sie, Diabolics seien furchtlose Kreaturen, doch in meinen ersten Jahren kannte ich nichts als Angst." Meine Meinung zum Buch:Oh mein Gott!Dieses Buch war einfach nur wow. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite wie gebannt von der Story und deren Verlauf. Es lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen wie gut mir das Buch gefallen hat.Normalerweise lese ich nicht gerne Bücher aus dem Genre Science Fiction, denn oft komme ich mit der Welt, in der die Charaktere leben, überhaupt nicht zurecht. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich mir ein Leben im All nur schwer vorstellen kann. Obwohl ich hin und wieder Probleme hatte, und mir nicht immer alles genauestens vorzustellen konnte, so fand ich das World-Building einfach großes Kino.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Diabolic Nemesis.Gerade am Anfang der Story erhält man einige Einblicke in das Leben einer Diabolic, wie sie heran gezüchtet werden und für was sie ursprünglich erschaffen wurden. Im Laufe der Story macht Nemesis eine unglaubliche Entwicklung durch. Sie bleibt zwar immer noch die kühle, distanzierte und vor allem gefährliche Diabolic, nichtsdestotrotz fängt sie an Sachen zu hinterfragen, schmiedet Pläne und wälzt Entscheidungen und deren evtl. Konsequenzen im Kopf hin und her.Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn dieser ist genauso wie Nemesis. Einnehmend, nüchtern, kühl und vor allem berechnend. Die Autorin überlässt nichts dem Zufall und die Story ist wunderbar ausgearbeitet. Der rote Faden zieht sich durch das komplette Buch, ohne, dass dieser einmal unterbrochen wird. Intrigen werden aufgedeckt, Bündnisse geschmiedet und unerwartete Gefühle entdeckt.Wie ich gehört habe, soll Diabolic: Vom Zorn geküsst der Auftakt einer neuen Trilogie sein. Ich bin mir nicht sicher wie viel Wahrheit dahintersteckt, denn die Story ist abgeschlossen und würde daher keinen zweiten bzw. dritten Band benötigen. Vielleicht geht es im 2. Band aber auch mit anderen Charakteren weiter. Ich lasse mich einfach überraschen.Fazit:"Diabolic: Vom Zorn geküsst" von S.J. Kincaid ist ein spannendes Buch mit einem großartigen World-Building und unglaublich tollen Charakteren. Für mich eines der besten Bücher aus dem Genre Science FictionDas Buch erhält von mir 5 von 5 Federnhttp://buecherstuff.blogspot.de/

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  • Sehr starker Autakt der Buchreihe, freue mich auf Teil 2.

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    Christiam

    23. April 2017 um 19:59

    Ich erzähle jetzt wie auch sonst nicht so viel über die Geschichte des Buches. Es geht im groben um Nemesis, eine Diabolic die nur zur Verteidigung einer einziges Person geschaffen wurde, und um Tyrus den Thronerben des teils verhassten Imperiums. Diese beiden zunächst unterschiedlichen Personen, finden zu einem außergewöhnlich moment zueinander und so beginnt die Geschichte.Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Innerhalb von 4 Tagen ( Das ist für mich sehr schnell :D ) hab ich knapp 3/4 des Buchs gelesen. Die Geschichte ist etrem packend und man kann sich nur zu leicht in Nemeses reinversetzten, ihren Trauer, ihre Freude und die Unerfahrenheit geben dem Leser das Gefühl als stecke man in ihrem Körper.Ich würde das Buch an sowohl Mädchen als auch Jungen weiterempfehlen. Großartiges Buch !!! :)

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  • 4,5 gute und spannende Punkte

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    MartinaBookaholic

    12. April 2017 um 08:35

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/03/rezension-diabolic-vom-zorn-gekuesst/Meine Gedanken zum Buch:Ohne viel Vorwissen bin ich in dieses Buch gestolpert und nun überrascht wie ausgesprochen gut es mir gefallen hat. Man wird direkt in die Kindheit der Diabolic Nemesis geworfen, erlebt den Schrecken ihrer Ausbildung, die ihr täglich Brot sind. Wir befinden uns nämlich weit in der Zukunft, in der nicht nur die Menschen mit wenigen Knöpfen ihr komplettes Aussehen verändern können, sondern auch bestimmte Menschen-Gruppen züchten. Wie zB. fast gehirnlose Bedienstete, die keinen eigenen Willen haben, sondern nur Arbeiten für ihre Herren verrichten, ihnen bedingungslos folgen. Nemesis ist ebenso ein Gen gezüchtetes Wesen, eine Diabolic. Was bedeutet, sie ist ein spezieller Bodyguard, mit tödlich antrainierten Fähigkeiten und geprägt auf nur eine Person, das Mädchen Sidonia. Als dann ein Sprung von mehreren Jahren ist, sind die Mädchen im Teenageralter, fast erwachsen. Obwohl Diabolics aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten werden, behalten sie Nemesis wegen Donia, für die Nemesis wie eine Freundin ist. Was diese nicht verstehen kann, da sie ja keine echten Gefühle hat, kein Mensch ist, sondern nur dazu da, um Donia zu beschützen. Die Geschichte wird nämlich aus Nemesis Sichtweise erzählt, der vermeintlich seelenlosen Kreatur, was sich aber immer mehr als Humbug herausstellt. Und man sich unweigerlich fragt, was macht ein gezüchtetes Wesen zu einem Menschen? Eigene Gefühle? Ein Lachen? Selbstbestimmtes Handeln oder die Fähigkeit zu lieben? Ein Mix aus allem und dies alles durchlebt nach einiger Zeit auch Nemesis, obwohl sie am Anfang sehr kalt und roboterhaft wirkt. Das Ganze spielt sich so weit in der Zukunft, dass sie Menschen längst das Leben auf Weltraumstationen dem auf einem Planeten vorziehen. Eine Welt, in der nach den Errungenschaften der Technik-/ Wissenschaftsphase mit all ihren Durchbrüchen, nun der Glaube herrscht und bestimmt.  Bildung und Wissen in Wissenschaften, Physik, Technik und dergleichen sind verboten. Arbeiten werden von Maschinen verrichtet, die von Maschinen repariert werden, die von Menschen konstruiert wurden, die seit Generationen tot sind. Das Wissen um diese Dinge ist längst verloren gegangen. Man muss kein Genie sein um das Ablaufdatum dieser Welt zu sehen. Das empfinden auch einige Rebellen bzw. Andersdenker des tyrannischen Kaisers so. Und irgendwie gerät gerade Nemesis mitten in den Kreis der Gegner, um das System zu Fall zu bringen, obwohl sie doch immer nur auf Donia achten wollte… Ich fand die Handlung, den Weltenaufbau und das System sehr interessant und spannend gemacht.  Obwohl das Buch wirklich dick ist, war es furchtbar schnell weggelesen. Auch mochte ich die Charaktere, allen voran Nemesis. Besonders ihre Wandlung und wie sie alles wahrgenommen hat, fand ich äußerst interessant. Genauso war Tyrus ein vielschichtiger Charakter den die Autorin gut ins Spiel gebracht hat und mir ans Herz gewachsen ist. Natürlich neben Berserker ^^, Nevini und Donia. Fast die ganze Zeit war das Buch für mich auf einem 5-Sterne-Kurs, aber gegen Ende sind mir dann doch ein paar liebgewonnene Figuren zu viel gestorben oder wurde es unnötig brutal bzw. ein Zweifel erregt, den selbst ich als Leserin auch nach beenden des Buches nicht ganz abschütteln konnte. Was ich echt schade finde, da es einen kleinen, bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei einem ansonsten tollen Buch mit schöner Romanze. Außerdem hätte es klasse als Einzelband funktioniert, wie zuerst von der Autorin geplant. Das daraus nun eine Trilogie wird… nun ja, ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich fürchte, das Buch wird mir dadurch noch weiter zerstört. Daher bin ich noch unentschlossen, ob ich weiterlesen oder es auch in Zukunft als Stand Alone ansehen werde. (Mehr dazu auf meinem Blog)

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  • Überraschend, anders, gut! Tolle, abwechslungsreiche Figuren treffen auf spannenden Plot

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    Skyline-Of-Books

    10. April 2017 um 20:09

    Klappentext „Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.   Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …   Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!“   Gestaltung Was mir eindeutig am besten an diesem Cover gefällt ist das metallische Schimmern und Funkeln, denn das Silber des Covers glänzt richtig schön und durch die etwas dunkleren Lila- und Schwarztöne wirkt es auch sehr geheimnisvoll. Das Gesicht ist allerdings nicht so ganz mein Fall, da ich den Blick etwas nichtssagend finde. Das blaue Auge zieht zwar meine Aufmerksamkeit auf sich, kann mich allerdings nicht fesseln, da ich diesem keine eindeutige Emotion zuordnen kann.   Meine Meinung Für mich ist „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ eine Geschichte, die mit vielen spannenden Neuerungen aufwartet. Gerade die Charaktere konnten mich hier vollends fesseln und überzeugen. Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen und daher beim Lesen ziemlich überrascht worden. Die Autorin S.J. Kincaid hat hier eine Welt und Figuren geschaffen, die den Leser von der ersten Seite an mitreißen und in ganz andere, fremdartige Szenarien entführen.   Protagonistin Nemesis ist eine Diabolic, ein Wesen, das darauf gepolt ist skrupellos und nur einem einzigen Menschen bedingungslos ergeben zu sein. Gerät dieser Mensch in Gefahr, tut eine Diabolic alles um ihn zu schützen. Dabei sind sie darauf trainiert, nichts zu fühlen, denn dies ist den Menschen vorbehalten. Doch Nemesis scheint anders zu sein, denn immer wieder spürt sie verschiedene Emotionen, sei es Angst, Stolz oder gar Liebe. Diese Grundidee fand ich richtig toll, denn sie sorgt für Spannung und bietet auch einiges Konfliktpotenzial.   Für mich war Nemesis eine unglaublich starke Protagonistin, die mich direkt auf der ersten Seite überzeugt hat und mich mitgerissen hat. Sie ist mutig, klug und denkt nach, bevor sie handelt. Oftmals bezeichnet sie sich – aufgrund ihres Status als Diabolic – als „Kreatur“, doch dem Leser wird schnell klar, dass sie viel, viel mehr ist. So hat sie sofort mein Herz erreicht. Gerade da die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive erzählt wird, kann man ihre Denkweise sehr gut nachvollziehen und verstehen. Nemesis redet sich immer wieder ein, dass sie keine Gefühle haben darf, doch im Handlungsverlauf ändert sie ihre Ansichten nach und nach. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen.   Auch die anderen Figuren wie Sidonia, die Tochter eines Senators und der Mensch, auf den Nemesis geprägt ist, konnten mich direkt überzeugen. Sidonia gefiel mir so gut, weil sie Nemesis von Anfang an wie eine Freundin behandelt hat und nicht wie eine Diabolic. Es war für mich spürbar, dass Nemesis ihr viel bedeutet. So empfand ich die Beziehung der beiden Mädchen als sehr innig und dies war in Anbetracht dessen, wie eine Beziehung zwischen Mensch und Diabolic eigentlich sein sollte, wirklich toll und spannend! Ebenso der königliche Thronfolger Tyrus hat mir gut gefallen, da er als verrückt abgestempelt wird und es so zu einigen interessanten Spannungen kommt. Diese Idee fand ich wirklich cool, denn sie war mal etwas anderes.   Die Handlung von „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ war für mich zunächst etwas langsam, denn das Buch spielte erst lange Zeit am Hofe des Kaisers. Es war zwar nicht langweilig, denn die Intrigen und Machtspielchen am Hof waren schon interessant, aber für mich fehlte etwas der Pepp bzw. die Abwechslung. Dies kam dann aber ungefähr in der zweiten Hälfte. Hier hat mich die Autorin vollkommen abgeholt und überzeugt, denn eine überraschende Wendung jagt die nächste und es wird sehr spannend.   Fazit Mich konnte „Diabloic – Vom Zorn geküsst“ vor allem aufgrund seiner gut durchdachten, faszinierenden Charaktere und den zweiten Teil der Handlung überzeugen. Die Figuren waren alle sehr unterschiedlich und sie haben mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Handlung hatte für mich viele interessante Überraschungen zu bieten, auch wenn sie anfangs etwas gestreckt war. Besonders cool fand ich auch, dass das Buch im Weltraum bzw. auf Raumschiffen spielt, denn hiermit hatte ich nicht gerechnet. Sehr gute 4 von 5 Sternen!                                     Reihen-Infos 1. Diabolic – Vom Zorn geküsst 2. ??? (erscheint voraussichtlich am 7. November 2017 auf Englisch) 3. ??? (erscheint voraussichtlich im Herbst 2018 auf Englisch)

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  • Leserunde zu "Tiefenwelt" von Theresa Sperling

    Tiefenwelt

    TheresaSperling

    "Wir träumen, um zu verarbeiten. Aber die Dinge, die wir nicht verarbeiten können, weil sie niemals, wirklich niemals auch nur ein kleines Stückchen ihrer Grausamkeit verlieren werden, die Dinge, die uns gezwungen haben, unser Leben zu verändern und ein anderer Mensch zu werden, träumen wir nicht, sondern wir erleben sie täglich von Neuem.“ Ihr Lieben, endlich ist es so weit: Meine Dystopie "Tiefenwelt" ist gerade frisch beim wunderbaren Drachenmond Verlag erschienen und ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Reaktionen. Also starte ich die erste Leserunde mit acht Rezensionsexemplaren! Worum geht's? Eine Spritze. Zwei Leben. Der 16-jährige Lenyo verlässt seine in Armut und Unterdrückung lebende Familie, um sich in einem geheimnisumwobenen Bunkerlabyrinth unter der Nordstadt mit den Rebellen auf den Kampf gegen das skrupellose Regime vorzubereiten. Seine zugleich liebenswerte wie verrückte Wohngruppe hilft ihm bei der Eingewöhnung in die gefährliche Welt der Rebellen, doch Lenyo ahnt nichts von seiner schicksalhaften Gabe, von der wahren Identität der faszinierenden Tiefenwelterin Lielle und von dem tödlichen Virus, das seine Familie auszulöschen droht. Das klingt sehr dystopisch und noch sehr weit weg? Aber was Lenyo und sein Bruder Nebo erleben, könnte schon morgen Wirklichkeit werden. Echt. Ihr werdet sehen... Und wer bin ich? Poetry Slammerin (und bestimmt irgendwann auf einer Bühne in eurer Nähe), 45-jährige Mama von zwei Jungs, Theaterautorin beim Deutschen Theaterverlag, quirlige Ehefrau und Jugendbuchautorin. Mehr Informationen findet ihr hier: theresa-sperling.de Und hier noch die lästigen Formalien: Mit dem Erhalt eines Rezensionsexemplars verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde, sowie zum Schreiben einer Rezension auf LovelyBooks.de, Thalia, Amazon, gerne auch anderen Bücher-Plattformen und supergerne auf eurem Blog. Eure Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht. Bitte beachtet, dass Bücher nur innerhalb Europas versandt werden können. Schreibt in eure Bewerbung einfach, wo ihr eure Rezensionen veröffentlichen werdet und wie ihr zu Dystopien steht. Welche habt ihr gelesen? Welche haben euch besonders gefallen, welche nicht? Was fasziniert euch an Dystopien? Ihr könnt euch bis zum 6.4. bewerben, am 7.4. verschicke ich die Bücher und dann können wir am 13.4. gemeinsam die Leserunde starten! Ich freue mich auf euch! Herzlichst Eure Theresa Sperling

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    • 247
  • Dieses Buch hat mich überrascht...

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    Kumosbuchwolke

    29. March 2017 um 21:05

    Der erste Satz... „Es war die Kreatur, die den Exalt um ein Haar getötet hätte, die wie ich einzig und allein fürs Morden geschaffen worden war und gegen allen inneren Widerstände dazu gezwungen werden sollte.““ - Nemesis Seite 175Zwischen den Seiten Eine weit entfernte Zukunft, ein einziges Leben auf dem Planeten Erde gibt es nicht mehr. Die Menschen haben sich in den verschiedenen Sonnensystemen angesiedelt. Streng geteilt in herrschende und weniger wertvollen Klassen. Das Recht des Stärkeren, in dem Fall der Kaiser, wird intrigant und brutal durchgesetzt. Mit Nemesis hat „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ eine Protagonistin,Startseite vom Arena Verlagdie dem gewachsen ist und zu dem sich unerwartet auf der Gefühlsebene weiterentwickelt, durch Erfahrungen, Klugheit und Liebe, allerdings zwei Varianten der Liebe.Lese SpaßDie ersten 100 Seiten lasen sich für mich krampfig, zu viel Universum Theorie und Einführung in die Welt von „Diabolic“. Ich hatte schon befürchtet, dass das Buch nicht meinen Geschmack treffen wird, da SciFi nichts für mich ist. Als Nemesis dann am Kaiserhof ankommt, ändert sich die Atmosphäre schlagartig durch Randevald zeigt sich wo „Diabolic - Vom Zorn geküsst“ hingeht. Das Leben an seinem Hof steckt voller Gewalt und Intrigen und das war unheimlich nah und detailliert beschrieben, dass es spannend und fesselnd zu lesen gewesen ist. Ab diesem Zeitpunkt hat mich „Diabolic - Vom Zorn geküsst“ verschlungen.Nemesis zeigt, was für eine ungewöhnliche großartige Protagonistin sie ist. Sie ist eine Diabolic geschaffen, um auf die geprägte Person, bis aufs Blut zu beschützen und mit Verstand ausgestattet, eigenständig zu denken. Das ist ihr am Kaiserhof eine große prägnante Hilfe.Nemesis ist anstelle ihrer Herrin Sidonia (Donia) getreten und Donia ist sanft und sehr mitfühlend, also alles das, was im krassen Gegensatz zu Nemesis steht. Und doch ist gerade das für Nemesis Entwicklung und für das Vorankommen der Handlung entscheidend.Nemesis muss sich stellenweise in Donia hineinversetzen und wie diese handeln, was schrittweise Nemesis verändert. Eine Liebesgeschichte kommt in „Diabolic - Vom Zorn geküsst“ ebenfalls zustande und für mich war diese absolut überzeugend und mitreißend. Denn Nemesis bleibt sich trotzdem immer treu. Sie bleibt eine Figur mit Ecken und Kanten, sie ist gefährlich.Sie und ihr Gegenpart begegnen sich auf gleicher Höhe und sind sich ebenbürtig. Dabei fügt sich diese Liebesgeschichte nahtlos in die Handlung ein, sie bleibt diskret und dominiert nicht die Geschichte. Dominant bleibt immer noch der Kampf um die Macht und eine bessere Zukunft.Fazit„Diabolic - Vom Zorn geküsst“ ein Weihnachtsgeschenk des Arena Verlages, alleine hätte ich wohl nie zu dem Buch gegriffen und dabei wäre mir definitiv ein gelungenes Abenteuer mit einer kantigen, eigenständigen, starken Protagonistin entgangen. Nach den ersten 100 Seiten gab es für mich kein Halten mehr, der Kampf ums Überleben, Wahrheiten für eine bessere Zukunft hat mich gepackt. Auch in Sachen Liebe hat „Diabolic - Vom Zorn geküsst“ für mich alles richtig gemacht. Zwei so starke Charaktere die sich auf der gleichen Stufe befinden, sind mir selten begegnet. Außerdem dominiert die Liebesgeschichte nicht die Handlung. Alles richtig gemacht und ich hoffe es geht weiter. 5 Sterne.© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • galaktisch tolles SFI-Abenteuer

    Diabolic: Vom Zorn geküsst:

    MagicAllyPrincess

    19. March 2017 um 22:04

    Nemesis ist eine künstlich erschaffene Killermaschine, eine Diabolic. Die meisten der großen und einflussreichsten Familien haben eine solche Leibwache. So beschließen auch Senatorin und Senator von Impyrean ihre Tochter Sidonia mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu beschützen. Daher wird Nemesis auf Sidonia geprägt, für sie empfindet die Diabolic pure Liebe. Das Leben und Wohlergehen ihres Schützlings hat daher für Nemesis immer oberste Priorität.  So wachsen Sidonia und Nemesis zusammen auf. Die junge Impyreanerin sieht in Nemesis viel mehr als ihre Leibwächterin. Für sie ist die Diabolic Schwester und beste Freundin zugleich. Als Sidonias Vater des Verrats bezichtigt wird, zitiert der Kaiser Sidonia zu sich und bestimmt, dass diese fortan im Imperium und somit in seiner Nähe leben soll. Nemesis nimmt den Platz ihrer Besitzerin ein, um Donia vor allen ihr drohenden Gefahren und somit auch vor dem Tod zu bewahren.   Am kaiserlichen Hof trifft Nemesis das allererste Mal auf den direkten Thronfolger Tyrus, der wiederum  für verrückt, sprich geisteskrank erklärt wurde. Es prallen buchstäblich Welten aufeinander, denn Nemesis, die eigentlich keinerlei Gefühle haben sollte, und der irre Neffe des Kaisers könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch finden die Beiden zusammen, um das Schicksal der Menschheit zu verändern.  „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ ist eine dystopische Science Fiction Geschichte, die im Weltall spielt. Ich war sofort extrem begeistert von diesem Weltenentwurf und stürzte mich voller Tatendrang in das intergalaktische Abenteuer. Zunächst war es gar nicht so einfach, das komplexe Setting zu verinnerlichen. Doch recht schnell begann ich Klarer zu sehen und konnte mir die Konstellationen aus den einzelnen Planeten und die damit verbundenen Reiche vorstellen. Die Senatorenfamilie von Impyrean gehört zu den größeren und einflussreicheren Familien der Weltallbewohner. Tochter und Erbin Sidonia wird daher bereits von Geburt an vor allen möglichen Gefahren geschützt und erhält deswegen auch in jungen Jahren die Diabolic Nemesis, eine Killer – und Kampfmaschine. Nemesis, die eigentlich keinerlei Gefühle kennt, wird auf Donia geprägt und empfindet daher reine und echte Liebe für ihre Herrin. Die beiden wachsen gemeinsam auf und so liebt auch Sidonia Nemesis aus tiefstem Herzen. Sie sieht in der Diabolic viel mehr als nur ihre Leibwächterin. Für sie ist Nemesis Schwester und beste Freundin in einem, und so behandelt Donia Nemesis auch wie einen vollwertigen Menschen.  Senator von Impyrean ist ein sehr wissbegieriger Mann. Er ist den alten Wissenschaften sehr zugetan und beschäftigt sich heimlich sehr intensiv mit ihnen und auch mit der Mathematik. Kaiser Randevald, der seine Gefolgschaft möglichst klein halten will, und den alten Techniken nicht traut, ist der Senator ein Dorn im Auge. Randevald bezichtigt das Oberhaupt des Verrates und bestimmt somit, dass Sidonia seine Nachfolgerin fortan im Imperium und somit in seiner Nähe und unter seiner Aufsicht leben soll. Das Senatorenehepaar ist nicht gewillt, ihr einziges Kind in die Obhut des Kaisers zu geben, so nimmt Nemesis nur zu gerne Donias Platz ein und reist an ihrer Stelle in das Imperium.  Für Nemesis beginnt ein vollkommen neues Leben. Machtspiele, Intrigen und der eine oder andere Tod, bestimmen fortan ihren Alltag. Sie muss gegenüber allen Menschen und besonders vor den drei Diabolics des Kaisers ihre „Verkleidung“ aufrechterhalten, und sich möglichst menschlich und auch schwach zeigen. Nemesis lernt täglich dazu und auch wenn sie oft recht rational und nüchtern denkt und dementsprechend auch agiert, gelingt es ihr ziemlich gut, sich am Kaiserhof zu behaupten. Als Nemesis das erste Mal auf den geisteskranken Thronfolger Tyrus trifft, verändert sich vieles, denn plötzlich sind da Gefühle, die die Diabolic eigentlich nicht haben dürfte. Und auch Tyrus ist von der interessanten Frau sehr angetan. Gemeinsam schmieden die beiden Pläne, um Veränderungen herbeizuführen, die für den Fortbestand der Menschheit unausweichlich scheinen.  Sobald ich mich in der Geschichte zurechtgefunden hatte, was zum Glück relativ schnell der Fall war, konnte ich mich vollkommen auf die spannenden Geschehnisse am Kaiserhof einlassen. Gemeinsam mit Nemesis blickte ich nach und nach sozusagen hinter die Kulissen des Kaiserreichs. Ich erfuhr mehr über das weitläufige Weltall mit seinen unterschiedlichen Planeten und Gefahren. Lernte die Untertanen des Kaisers, und den somit wirklich umfangreichen, sehr gut durchdachten Weltenentwurf von S. J. Kincaid kennen. Ich bin auch absolut begeistert davon, auch wenn man sehr genau lesen muss, um all die vielen Informationen in sich aufzunehmen. Rasant und atemanhaltend führt die Autorin ihre Leser durch ihr Werk, setzt zwar immer wieder auch auf Verschnaufpausen, hält die Spannung aber kontinuierlich hoch, sodass ich beim Lesen meine wahre Freude hatte. Ich war gebannt von dieser großartigen Story, die mich durchgehend fesseln konnte. Es passieren auch so viele unterschiedliche Dinge, mit einigen hatte ich auch absolut nicht gerechnet, auch das schätze ich sehr an diesem Buch.  Die Charaktere sind sehr glaubwürdig und faszinierend gezeichnet. Allen voran natürlich Killermaschine Nemesis, die zum einen nicht vor brutalen und gewaltvollen Handlungen zurückschreckt, auf der anderen Seite aber dennoch eine große Portion Menschlichkeit besitzt. Besonders interessant wird es, als sich bei Nemesis Gefühle zeigen, die sie eigentlich nur Donia gegenüber haben sollte, einfach großartig! Ich mochte Nemesis Wahrnehmung auf die Welt und insbesondere auch auf sich selbst. Denn irgendwann stellt sie sich zurecht die Frage, warum sie weniger Wert sein sollte, als ein natürlich gezeugter Mensch. Nemensis hinterfragt sich selbst und nimmt ihre Emotionen an. Die Diabolic ist unheimlich taff und stark, dabei aber oft menschlicher, als die meisten im Imperium wohnenden, da sie nicht nur auf ihren Vorteil und ihr Wohl bedacht ist.   Ein weiterer facettenreicher Charakter ist der für verrückt erklärte Thronfolger Tyrus. Hinter seiner Fassade verbirgt sich so viel mehr als ich zunächst vermutet habe. Gemeinsam mit Nemesis bildet er ein absolut reizvolles Gespann, welches mich wirklich mitreißen konnte. Auch Donia mit ihrem übergroßen Herzen mochte ich sehr gerne, insbesondere wie sie Nemesis behandelt, fand ich wirklich toll. Sie ermutigt ihre Diabolic und freut sich über deren Gefühlsregungen. Nicht nur Nemesis würde für ihre Herrin alles tun, auch andersherum ist dies so. Natürlich darf in einem Roman auch der Antagonist nicht fehlen. In „Vom Zorn geküsst“ gibt es auch gleich zwei Personen, die sich diesen Titel streitig machen. Kaiser Randevald und seine Mutter Cygnas. Während der Kaiser ein eher blasser, langweiliger aber dennoch gefühlskalter Charakter ist, den ich kein Stück mochte, ist seine Mutter sehr intrigant, schlau und zieht im Hintergrund die Fäden.  Die Autorin achtet auf viele kleine Details, sie hat sich einige Neuerungen für ihre Zukunftswelt einfallen lassen, was mir ebenfalls echt gut gefallen hat. Und auch die Weitläufigkeit und die damit verbundenen langen Reisen zu den einzelnen Planeten, lassen unsere Erde winzig klein erscheinen. Einzig die vielen Namen/Titel und die Komplexität könnten manchen Lesern Schwierigkeiten bereiten. Der einnehmende und tolle Schreibstil, gleicht dies meiner Meinung nach aber wieder vollkommen aus.  Das Ende ist fast abgeschlossen und so könnte „Diabolic“ auch ein Einzelband sein, davon bin ich zunächst auch ausgegangen. Aber dennoch freue ich mich sehr auf einen mit Sicherheit wieder fantastischen zweiten Teil, der noch so einiges für mich und alle anderen Leser bereithalten wird.  „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ von S. J. Kincaid ist ein fantastisch – galaktisches Weltraumabenteuer, das mich absolut begeistern konnte. Seite an Seite kämpfte, fühlte und litt ich mit Diabolic Nemesis, in der so viel mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat. Ein großartiges Setting und ein durchgehend hohes Spannungslevel rundeten mein Lesevergnügen ab.

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