Insignia - Die Weltenspieler

von S.J. Kincaid 
4,5 Sterne bei51 Bewertungen
Insignia - Die Weltenspieler
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Neue Kurzmeinungen

AnonymerWombats avatar

Unendlich spannend, leider waren manche Stellen für mich unlogisch, was dann alles ins Wanken gebracht hat.

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Eine ganz besondere Thematik, die den Blick auf eine bisher unvorstellbare Zukunft ermöglicht.

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Inhaltsangabe zu "Insignia - Die Weltenspieler"

Sie spielen um die Zukunft der Erde – und um ihr eigenes Leben

Amerika in der nahen Zukunft: Die virtuelle Realität ist Toms große Leidenschaft – und sein einziger Trost in einem ansonsten trostlosen Leben. Bis man ihm überraschend einen Platz im »Spire« anbietet, der Eliteschule des Pentagon. Da die Kriege der Zukunft im Weltall ausgefochten werden, ist man dort stets auf der Suche nach jungen Computergenies, die als virtuelle Weltenspieler das Kommando über die Kampfdrohnen übernehmen können. Tom ist begeistert, erhofft sich Ruhm, Freundschaft und Abenteuer. Noch ahnt er nicht, welchen Preis er, seine neuen Freunde und seine große Liebe dafür bezahlen müssen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442478347
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:19.11.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    AnonymerWombats avatar
    AnonymerWombatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unendlich spannend, leider waren manche Stellen für mich unlogisch, was dann alles ins Wanken gebracht hat.
    Spannung pur, aber wo ist die Logik?


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    klaudia96s avatar
    klaudia96vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch, wundervolle Charaktere, und ein grandioser Auftakt! Teilweise ist die Technik etwas viel, aber man gewöhnt sich dran :)
    Der Krieg ums Universum - getarnt als Spiel...

    Inhalt

    Tom Raines ist ein Gamer, durch und durch. Er zieht mit seinem alkoholabhängigen Vater von Stadt zu Stadt, gilt in der virtuellen Schule als ein Nichtsnutz und Versager. Äußerlich auch wenig ansprechend, malt er sich für sein Leben keine große Zukunft aus – bis er vom Militär rekrutiert wird. Er soll einer Ausbildung unterzogen werden, die es ihm ermöglicht, die Kriege im Weltall auszufechten, die ihm Ruhm und Ansehen einbringen werden. Denn seit Jahren sind die zwölf großen Konzerne der Welt gespalten und wetteifern um die Vormacht in Sachen Weltall und den damit verbundenen, knappen Ressourcen. Dabei werden sie unterstützt von zwei Bündnissen: Auf der einen Seite stehen die Indo-Amerikaner, auf der anderen die Russen und Chinesen. Tom soll nun von den Amerikanern ausgebildet werden – doch ein Haken ist dabei: Ihm wird ein Chip ins Gehirn eingepflanzt, mit dem er zu einer lebenden Maschine wird. In der Lage, riesige Datenmengen und Informationen zu verarbeiten, muss er sich nun jedoch mit den restlichen Jugendlichen rumschlagen, die ebenfalls einen heißbegehrten Platz an der Spitze wollen. Denn nur, wer von den Konzernen gesponsert wird, darf tatsächlich an die Kriegsmaschinen ran. Tom muss noch viel lernen: Teamwork, um seine Ausbilder zu überzeugen, Durchsetzungsvermögen, um den arroganten Freund seiner Mutter loszuwerden, und ganz viel Glück, um seinen großen Traum zu erreichen: Dem größten Gegner aus dem russisch-chinesischen Bündnis entgegentreten. Codename Medusa lässt sein Herz höher schlagen, doch da sind noch allerlei Probleme, die er mit seinen Freunden klären muss…

    Meine Bewertung

    An Insignia bin ich mit Erwartungen rangegangen, die nicht direkt enttäuscht wurden, allerdings auch nicht erfüllt. Nicht falsch verstehen: Das Buch hat mich wahnsinnig gefesselt und ich denke noch Wochen später darüber nach. Aber “Insignia” ist doch ganz anders, als ich erwartet hatte.

    Zuallererst muss ich sagen, dass ich viele Teile, die technische Erklärungen enthielten, einfach nur überflogen habe. Obwohl ich die Fachbegriffe nicht direkt kannte, konnte ich doch nachvollziehen, was passiert, und auch, wie es funktioniert, was ich sehr positiv fand, denn der Autorin gelang damit wirklich etwas sehr Gutes: Technische Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber trotzdem ist alles selbst für Laien verständlich.

    Der zweite Pluspunkt waren definitiv die Charaktere. Tom ist in seiner Jugend ein wenig naiv, aber auch sehr interessant, und seine Beweggründe sind immer gut nachvollziehbar. Sympathisch ist er mir aber erst nach einer Weile geworden. Vikram, der nur Vik genannt wird, ist auch gut ausgefeilt, bei Zeiten etwas nervig, aber trotzdem ein toller Charakter. Die Ausbilder sind gut geschrieben, abwechslungsreich, ebenso wie die restlichen Rekruten. Der vermeintliche Spion der Russen, Yuri, dem man das Hirn mit dem Chip manipuliert, ist wohl einer der knuffigsten Leute, von denen ich je gelesen habe, und dazu noch mächtig verschossen in meinen absoluten Liebling: Wyatt Enslow. Ein seltsames, oftmals verschrobenes Mädchen, das aber trotzdem durch ihre freundliche Art, ihren schrägen Humor, und ihre wahnsinnige Intelligenz punktet. Wyatt war für mich wirklich der Inbegriff eines grandiosen Charakters, und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Dass sie immer wieder Anlass für Spott ihrer Konkurrenten bietet, macht sie nur noch liebenswerter.

    Alles in allem hat mich das Buch wirklich überzeugt. Manchmal ist es ein wenig kindisch, aber trotzdem macht es wahnsinnig Spaß, weil die Story mal was anderes ist und die Charaktere wirklich überzeugen. Ich warte schon ungeduldig darauf, dass auch die nächsten Teile übersetzt werden, denn “Insignia” hat es definitiv in meine Favoriten-Liste geschafft!

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    wonderfulroses avatar
    wonderfulrosevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich sage nur, scharfer Inder! Aber es gab auch bewegende Momente, die zum Nachdenken anregen!
    Teilweise wirklich beängstigend, was unsere Zukunft einmal angeht!

    Ehrlich gesagt, tue ich mich mit dieser Rezension ein wenig schwer.
    Normalerweise lese ich kein Science Fiktion, habe also nicht einmal Vergleichsmaterial.
    Mir hat das Buch jedoch sehr gut gefallen. Die technischen Dinge waren gut erklärt und auch verständlich. An einigen Stellen habe ich mich zwar gefragt, warum man da nicht dies und jenes macht und wie in wohl jedem Buch gab es ein oder zwei Unstimmigkeiten, aber insegsamt gab es keine groben Logikfehler.

    Mein Problem bei der Bewertung lag aber ganz woanders.
    Ich gebe zu, das Buch hat mich gepackt und hatte nur ganz selten Stellen, an denen ich es getrost auch mal zur Seite legen konnte. Es war interessant und aufregend mal in ein ganz anderes Genre einzutauchen. Eigentlich hätte es durchaus 5 Sterne verdient, aber es ist leider kein Buch, dass ich mit Sicherheit noch einmal lesen würde. Es wird auch wohl nicht zu meinen Lieblingsbücher zählen. Also doch nur 4 Sterne?

    Mein absolut persönliches (!) Problem mit dem Buch waren gewisse Thematiken, die der Autor angesprochen hat.

    Tom und auch die anderen Auszubildenden haben einen Chip in ihr Gehirn eingepflanzt bekommen, womit sie halb Mensch, aber auch halb Maschine sind. Sie sind intelligenter, können sich Software nach Belieben runterladen. Aber sie sind auch genauso anfällig für „falsche“ Programme wie ein Computer.
    Ich finde es schrecklich, wenn man selber nicht mehr die Kontrolle über sein eigenes Leben hat. Außerdem sind die Teenager (!) durch den Chip in gewisserweise Eigentum des Militärs. In einigen Dingen gibt es einfach keine freie Entscheidung mehr und zum anderen wird an Yuri klar, dass sie durch den Chip nun noch einfacher zu manipulieren und zu kontrollieren sind als man es bereits als normaler Mensch.

    Besonders aufgewühlt hat mich die Stelle, wo Tom von einem der großen Konzerne neu programmiert bzw. umprogrammiert wird. Er hat gar keine Wahl, sieht es am Ende sogar als richtig an. Seine komplette Persönlichkeit wird umgekrempelt. Wo bleibt da der freie Wille? Richtig, gibt es nicht mehr!
    Tom unternimmt nichts, obwohl es zu Anfang wohl noch möglich gewesen wäre. Aber seine Programmierung erlaubt es nicht. Erst als seine Freunde (allen voran Wyatt) ihn retten, indem sie die fremde Software entfernen, wird er wieder der Alte. So etwas ist doch wirklich beängstigend. Sowieso sind die Machtverhältnisse in diesem Roman sehr extrem, sehr monopolistisch. Das macht einem Angst!

    Die nächste Situation, die mich eigentlich am meisten gepackt hat, war die, wo Tom von seinem Lehrer sozusagen das Hirn verbrutzelt bekommt und keiner ihm Einhalt gebieten kann. Diese Hilflosigkeit hat mich fast verrückt werden lassen. Ich hasse solche Menschen! Ich hasse es, wenn man anderen so sehr ausgeliefert ist!

    Deswegen hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Es lag nicht an dem Buch an sich oder das ich die Geschichte schlecht fand. Diese Dinge haben mich nur so sehr berührt, dass ich das Buch einfach nicht in dem Sinne „gut“ finden kann.

    Nach langem überlegen habe ich mich aber dennoch für die 5 Sterne entschieden. Eben gerade weil die Geschichte mich auf genau dieser Ebene so sehr berührt hat!

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    amigas avatar
    amigavor 5 Jahren
    spannend, Spiele, Kriege :

    hab mit dem Buch vor  2 Monaten angefangen, wieder  aufgehört, jetzt  lese ich es zu Ende..........

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    Lennys avatar
    Lennyvor 5 Jahren
    Insignia / S.J.Kincaid

    Tom wird auserwählt um ausgebildet zu werden! Die Rekruten bekommen alle einen Chip installiert, damit haben sie ein unglaubliches Wissen, sind allerdings auch mit Viren wie beim PC angreifbar, die Kids liefern sich klasse Kämpfe, ich musste oft laut lachen, wenn dann ein Rekrut sich benimmt als sei er ein Hund oder Huhn.....weil der Chip manipuliert wurde...doch manche Manipulationen waren auch sehr unfair und gemein...ein Klasse Buch!

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    Marycats avatar
    Marycatvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Inhalt:

    Wir befinden uns in einer nicht allzufernen Zukunft.

    Die Welt befindet sich gegenwärtig im dritten Weltkrieg.

    Allerdings wird dieser nicht wie die vorherigen, auf der Erde zwischen Menschen ausgetragen, sondern findet im Weltall statt.

    Dort kämpfen ferngesteuerte Raumschiffe um Ressourcen und Territorien im Weltraum.

    Es gibt zwei große Bündnisse:

    Auf der einen Seite das Indo-Amerikanische und auf der anderen das Russisch-Chinesische.

    Die Raumschiffe im Weltraum werden von Menschen gesteuert, die vom Volk als Helden gesehen werden. Allerdings kennen sie nicht die ganze Wahrheit...

    Die Kombattanten, die die Raumschiffe lenken, haben einen Neurnalprozessor, sprich einen Computer im Gehirn, damir sie schneller denken und reagieren können.

    Tom ist ein ganz normaler Junge, der mit seinem Vater von einem Ort zum anderen zieht,

    da dieser spielsüchtig ist und sie kein Geld für einen festen Wohnsitz besitzen.

    Das einzige was Tom gut kann ist spielen, doch er will nicht so wie sein Vater enden...

    Tom hasst es niemand besonderes zu sein, doch da tut sich ihm die Chance auf, ein Kombattant zu werden, bzw ein Auszubildender, denn wirkliche Kombattanten werden die wenigsten..

    Wird Tom es schaffen? Wird er zu jemand besonderem? Wird er Freunde finden?

    Und wer ist der /die mysteriöse Medusa?

    Meine Meinung:

    Die ersten Seiten habe ich wortwörtlich verschlungen. Veronica Roth, die bekannte Autorin der Divergent Reihe (auf Deutsch "Die Bestimmung") sagt über das Buch, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Damit hat sie auch vollkommen recht.

    Allerdings nur was die ersten 200 Seiten angeht. Danach hat sich das Buch unnötig in die Länge gezogen und es ist einige Zeit lang nichts aufregendes passiert. Es war nicht direkt langweilig, aber es gab durchaus Stellen, die kürzer gefasst, besser gewesen wären. Nach ca. 100 Seiten wurde es wieder spannender und es hat mich erneut gefesselt.

    Das Buch war insgesamt ein ständiger Wechsel von Hoch und Tiefs,

    Es gab richtig spannende Stellen und Stellen, an denen ich das Buch weglegen konnte und einfach kein Interesse mehr daran hatte zu erfahren, was als nächstes passieren würde.

    Das Buch hat mich an zwei andere Bücher sehr stark erinnert.

    Zum einen an Scott Cards Enders Game, das erste Science Fiction Buch, das ich je gelesen habe.

    In Enders Game geht es um einen normalen Jungen, der ein Niemanund d war und dann von einer Crew engagiert wurde um für sie zu kämpfen. Er wird der große Held. Es gab starke Parallelen zu Tom, doch gleichzeitig waren sie das Gegenteil voneinander.

    Tom war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich kann seine Ängste und Sorgen, ein Niemand zu sein und dies auch zu bleiben, nachvollziehen, denn mir ging es schon oft ähnlich, ich möchte einfach nicht als jemand enden, den keiner gekannt hat.

    Seine besten Freunde Vic, Yuri und Wyatt haben mich an Harry Potter denken lassen.

    Vic ist ein bester Freund, mit dem man alles erleben kann, so wie Ron es für Harry ist, und Wyatt ist die Streberin, die unbeliebt ist, sich aber doch am Ende mit allen anfreundet, wie Hermine aus Harry Potter.

    Ich denke nicht, dass sich Kincaid an den beiden Romanen orientiert hat, dass die Vergleiche allein meiner Fantasie entsprungen sind, doch vielleicht geht es ja nicht nur mir so?

    Auch die Liebe spielt in diesem Roman eine Rolle. Allerdings steht sie nicht wirklich im Vordergrund. Wegzudenken ist sie allerdings auch nicht, denn ohne sie sähe manches vielleicht doch ein wenig anders aus.

    Fazit:

    Ich würde dieses doch etwas beleibtere Buch (über 500 Seiten) Science-Fiction Liebhabern empfehlen. Auf manchen Seiten steht zwar, dass es sich um eine Dystopie handelt, doch hat es viel mehr Scifi Elemente. Wenn jemand sich mit dem Genre noch nicht viel befasst hat und einen Einstieg sucht, dann denke ich, wäre dieses Buch genau das richtige, da es im Jugendbuchstil geschrieben ist und auch andere Elemente von Bedeutung sind.

    Das Buch bekommt von mir gute! 3/5 Sterne :)

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    hidingbehindthecurtains avatar
    hidingbehindthecurtainvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Inhalt:
    Tom hat kein einfaches Leben, da seine Mutter ihn und seinen Vater früh verlässt, und dieser ihr Geld oftmals in Kasinos verspielt.
    Aber auch Tom flüchtet sich gerne in die virtuelle Realität und spielt in Simulationen.
    Wegen seinem Talent, bekommt er eines Tages das verlockende Angebot, sich den Weltenspielern anzuschließen, die die Raumschiffe lenken, mit denen in der Zukunft Kriege geführt werden.
    Er ist begeistert und erhofft sich endlich Anerkennung.
    Doch natürlich hat auch diese Sache einen Haken..

    Cover:
    Das Cover gefällt mir gut, besonders die untere Hälfte mit der Waldlandschaft im Nebel. Dadurch hat das Cover auch eine gewisse Tiefe. Außerdem finde ich die Farben, ebenso wie den Sternenhimmel passend.

    Meine Meinung:
    "Insignia: Die Weltenspieler" ist der Auftakt zu einer Trilogie, allerdings könnte das Buch auch gut alleine stehen, da es im Großen und Ganzen abgeschlossen ist.

    Tom ist ein toller, sympatischer Charakter, der sich im Laufe der Geschichte vom hässlichen Entlein, das sich für seine Akne schämt und keine Freunde hat, zum schönen, selbstbewussten, aber dennoch herzlichen Schwan entwickelt und mit dem man mitfühlen kann.
    Er macht viel durch, bleibt aber im Grunde und im Inneren immer er selbst, was ich gut finde.

    Dadurch, dass seine Mutter ihn früh verlassen hat und mit ihrem neuen Freund zusammen gezogen ist, hat er kein allzu gutes Verhältnis zu ihr, aber auch die Bindung zu seinem Vater ist kompliziert, da er ihn früher für seine Spielerfolge bewunderte, ihn jetzt wegen seiner Alkoholsucht und seinem Pech im Spiel aber nur noch bemitleiden und den Kopf über ihn schütteln kann.
    Sein Vater hat zudem kein gutes Bild von den Weltenspielern, so dass Tom sich dreimal überlegen muss, ob er diesen Entschluss wagt. Er muss viel Mut aufbringen und es seinem Vater beweisen.

    S.J. Kincaid gelingt es, eine interessante und durchaus realistische Welt in der Zukunft zu gestalten, in der die Kriege nicht mehr auf der Erde, sondern im Weltall ausgetragen und die Raumschiffe von jungen, talentierten Leuten gesteuert werden.
    Diese faszinierende, neue Idee, wird plausibel und mit Hintergrundinformationen erklärt, so dass kaum Fragen offen bleiben.
    Stellenweise ist es zwar schon komplex und wirkt kompliziert, hat aber alles seine Richtigkeit und erscheint im Endeffekt logisch.

    Diese Theorie an einigen Stellen, wird gekonnt mit Humor aufgelockert, was uns zu meinem Lieblingsaspekt dieses Buches bringt.
    Der Humor und Sarkasmus ist einmalig und bringt Abwechslung in die sonst so anspruchsvolle Geschichte.
    Besonders gefällt mir auch Toms Beziehung zu seinen neuen Freunden. Mit ihnen wird es nie langweilig und auf sie kann er sich verlassen, wenn es mal brenzlig wird.

    Nachdem fast die Hälfte des Buches nur ein Kennen lernen von Tom, seiner Welt und seinem neuen Zuhause, dem Pentagon ist, beginnt es danach wirklich spannend zu werden. Tom fängt an, zu realisieren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und das sein neues Leben auch Nachteile haben könnte.
    Dazu kommt, dass die Schüler des Pentagons von ihrem Lehrer vor schwierige Aufgaben gestellt werden, die es erst mal zu lösen heißt. Es gibt für die Weltenspieler eigentlich immer etwas zu tun.

    Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch eine Liebesgeschichte im Buch. Allerdings wirklich nur minimal und nicht vorhersehbar oder 0815. Es ist etwas ganz besonderes, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich die Liebe unbedingt gebraucht hätte. “Insignia“ glänzt auch ohne und weiß in so vielen anderen Bereichen zu überzeugen.

    Fazit:
    “Insignia“ hat neben einer tollen Idee noch so viel mehr zu bieten: Einen tiefgründigen Protagonisten, der an seinen Herausforderungen wächst, Humor mit der richtigen Menge Sarkasmus, Spannung und überraschende Wendungen, ebenso wie eine unvorhersehbare Liebesgeschichte.
    © bookeauty.blogspot.de

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Könnt ihr euch den 3. Weltkrieg vorstellen?
    *
    Tom Lebensbedingungen sind eigentlich alles andere als optimal. Er reist mit seinem spielsüchtigen Vater durch Amerika und ist selbst auch oft in den Casinos anzutreffen. Ebenfalls lebt er in den Kriegswirren des 3. Weltkriegs, der mittlerweile im Weltall ausgefochten wird. Sein Leben änderst sich jedoch komplett, als er die Ausbildung im "Spire" beginnt, der Eliteschule des Pentagons...
    *
    "Insignia - Die Weltenspieler" ist der Auftakt zu S.J. Kincaids neuer und ungewöhnlicher Buchreihe - das man jedoch für sich auch als abgeschlossenes Buch lesen kann.
    *
    Kincaids Schreibstil ist angenehm zu lesen, dennoch benötigt man meiner Meinung nach für "Insignia" Zeit und einen freien Kopf. So viele Inhalte und neue Technologien und auch politische Intrigen prasseln auf den Leser ein, dass man sich auf diese Buch wirklich einlassen muss, wenn man es dann aber tut erwartete einen eine spannende Science-Fiction Dystopie.
    *
    Viele Themen und Technologien wirken nicht unmöglich, da sich die Technik ja nun wirklich rasant weiterentwickelt und grade das macht das Buch unter anderem so spannend, aber auch wieder angsteinflößend. große Unternehmen, die um Rohstoffe kämpfen, computergesteuerte Kampfdrohnen - vieles liegt im vorstellbaren Bereich.
    Auch das Tom, obwohl er ein nicht grade tollen familiären Hintergrund hat, aufgrund seiner Fähig-und Fertigkeiten am PC die Möglichkeit bekommt eine Ausbildung zum Weltenspieler zu absolvieren, zeigt auf wie wichtig einfach der Umgang mit einem PC in unserer heutigen Zeit ist.
    *
    Spannend sind auch all die Charaktere, auf die wir treffen und die Entwicklungen, die sie machen. Tom muss "erwachsen werden" in seinem neuen Leben geht es um so viel mehr, als darum ein paar Spiele und Geld für das nächste Essen zu gewinnen. Es geht um politische Verstrickungen, Intrigen und Macht.
    *
    Wenn ihr euch in die Zukunft begeben wollte und eine ganz anders angelegte Dystopie lesen wollt, solltet ihr euch "Insignia - Die Weltenspieler" einmal genauer ansehen.
    Seid ihr mutig genug um in die Zukunft zu blicken?

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    LeseJulias avatar
    LeseJuliavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Eine klasse Dystopie

    Inhaltlich ist es recht schwierig zusammenzufassen, da trifft es der Klappentext sehr gut...

    Fazit/Meinung
    Gleich von Beginn an wird der Leser mit einer Menge Informationen und einer komplexen dystopischen Welt konfrontiert und es ist gar nicht so leicht gleich alle Zusammenhänge zu erfassen, was aber im Verlauf des Buches immer leichter fällt.
    Dass in Zukunft die Kriege im Weltall stattfinden, die großen Wirtschaftsunternehmen um Rohstoffe kämpfen und dabei Drohnen von Computer-Genies gesteuert werden, ist im Anblick der heutigen rasanten virtuellen und technisierten Entwicklung gar nicht so abwägig.
    Das ist auch ein Punkt, wieso diese Dystopie unglaublich packend ist, obwohl sie nahezu ohne Romantik-Liebes-Kram auskommt. Aber der hauptprotagonist Tom ist ja auch erst 14 Jahre alt, so dass die zarte Liebesgeschichte bzw Schwärmerei durchaus realistisch ist. Aber auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben, bergen so manche Überraschung und haben mich überzeugt.
    Ich würde diese Dystopie als relativ anspruchsvoll einstufen, weniger wegen sprachlicher Schwierigkeiten (die Sprache fand ich durchweg gut und flüssig zu lesen), als vielmehr durch die Komplexität der Szenerie. Nie plätschert es planlos dahin, eher hatte ich das Gefühl stets wachsam zu sein, damit mir nichts entgeht.
    Daher absolute Leseempfehlung für alle Dystopien-Fans, vor allem, wenn es Euch nicht darum geht viel Herz-Schmerz zu erleben, sondern eine fundierte komplexe dystopische Welt zu erleben.
    Volle 5 Sterne!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Weltenspieler - Insignia I" von S. J. Kincaid

    Insignia , Die Weltenspieler ist der erste Band der Trilogie von S.J.Kincaid.
    Tom , der Hauptprotagonist , und sein Vater, der spielsüchtig ist , reisen durch Amerika von einem Casino zum nächsten. So bestreiten sie ihren Lebensunterhalt.
    Toms große Leidenschaft sind PC- und Videospiele , die ihm bald die Tür zu einer neuen, spannenden Welt öffnet. Das Pentagon interessiert sich für ihn.
    Tom wird zum Weltenspieler ausgebildet und merkt nach und nach, welchen Gefahren und Abenteuer auf ihn warten.
    Das Buch ist von Anfang an sehr umfangreich an Informationen und Zukunftsvisionen. Mich hat es aber gerade deshalb schnell in seinen Bann gezogen .Die verschiedenen Charaktere werden toll beschrieben, man kann sie sich prima bildlich vorstellen.Schnell entwickelt man eine Symphatie oder Antiphatie.
    Die Grundidee des Buches find ich wahnsinnig spannend, Kriege im Weltraum virtuelle Schulen , wer weiß, was in unserer Zukunft alles anders ist?
    Das Buch lässt sich flüssig lesen, der Schreibstil macht Spaß und man möchte von Seite zu Seite mehr über Tom und sein Abenteuer erfahren.
    Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist mal etwas ganz anderes , das Thema ist sehr phantasieanregend und macht wahnsinnig Spaß zu lesen .
    Ich hoffe sehr, das es bald weitergeht, man legt es weg und möchte am liebsten direkt zu Band 2 greifen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    S
    Hi, I'm SJ Kincaid! Thanks for taking a look at INSIGNIA. I'm from California, but I currently live in Chicago.

    Insignia - Die Weltenspieler - is my first published novel, but it was my seventh manuscript. It's set in the near future when the world has divided into two powerful alliances of countries, and influential multinational corporations, waging a war over resources and territory in space. The main character is a teenaged boy recruited to become an Intrasolar Trainee at a military base called the Pentagonal Spire. To do so, he must get a computer installed directly in his brain so he can control the drones fighting the war throughout the solar system.

    In a world with little opportunity, Tom is desperate for this chance to prove himself-- but he's not one to easily accept authority, and when he becomes fascinated by a girl on the other side of the conflict, he runs into more trouble than he ever imagined. How much will he have to sacrifice to achieve his dreams?

    --> Leserprobe zum Buch
    --
    (Übersetzung von Daniliesing)

    Hi, ich bin SJ Kincaid! Danke, dass ihr Interesse an "Insignia" habt. Ich bin aus Kalifornien, lebe zurzeit aber in Chicago.

    "Insignia - Die Weltenspieler" ist mein erster veröffentlichter Roman, aber tatsächlich schon mein siebtes Manuskript. Er spielt in der nahen Zukunft - die Welt ist in zwei mächtige Länderbündnisse unterteilt und einflussreiche internationale Unternehmen führen Krieg um Rohstoffe und Gebiete im Weltall. Die Hauptfigur ist ein männlicher Jugendlicher, der für eine Militärbasis namens "Spire" angeworben wird, damit er dort zum Weltenspieler ausgebildet werden kann. Hierfür muss ihm direkt im Gehirn ein Computer installiert werden, damit er darüber die Drohnen im Krieg im Sonnensystem steuern kann.

    In einer Welt mit nur wenigen Möglichkeiten sucht Tom verzweifelt nach einer Möglichkeit sich selbst zu beweisen. Doch er kommt nicht gut mit Autorität zurecht und als er sich in ein Mädchen von der anderen Konfliktseite verguckt, gerät er in mehr Ärger, als er sich jemals hätte vorstellen können. Was wird er alles opfern müssen, um seine Träume zu verwirklichen?


    Wichtiges zur Bewerbung und zur Leserunde:

    Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit der Autorin S.J. Kincaid mitzumachen. Sie spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-)

    Unter allen Bewerbern vergibt der Goldmann Verlag 25 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 05. Dezember bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Frage zu beantworten:

    Könnt ihr euch ein Leben im Weltall vorstellen? Was wäre dort wohl anders als hier? (Auch hier gilt, wer möchte und kann - gern auf Deutsch und Englisch.)

    Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in der Leserunde und eine abschließende Rezension des Buches selbstverständlich.

    Zur Leserunde

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