S.L. Grey Das Apartment

(32)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 19 Rezensionen
(3)
(13)
(7)
(7)
(2)

Inhaltsangabe zu „Das Apartment“ von S.L. Grey

Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein, schwere Jalousien lassen kaum Tageslicht herein. Sie beschließen zu bleiben. Doch dann entdeckt Mark mehrere Plastikeimer – gefüllt mit Frauenhaar. Ihm wird klar, dass sie verschwinden müssen. Sofort. Doch der Albtraum hat bereits begonnen … und wird sie nicht mehr loslassen … nie mehr!

Das Ende war das einzig Überzeugende an diesem Buch....schade. Hatte mehr erwartet, da mit „Under Ground“ so gut gefallen hat.

— may_court

Hat mich leider nicht beeindruckt. Für mich hat das Buch zu viele unerklärte Handlungen. Schade!

— rosaazuckerwatte

Auf den Spuren Stephen Kings - Thriller mit Horrorelementen

— unimatrix_zero

Völlig bizarr, völlig seltsam, völlig enttäuschend

— Eternity

Ein ausgefallener Thriller, der sicherlich nicht jedem Leser gefällt.

— NiWa

Der Klappentext verspricht leider mehr als nun letztendlich das Buch hergibt. Hab mir etwas mehr versprochen und bin doch etwas enttäuscht.

— __Laura__

Ein übersinnlicher Thriller - Steven King Fans sind hier bestens bedient

— Irmi_Bennet

Las sich wirklich gut, aber ist kein Thriller in dem Sinne und das Ende ließ mich unzufrieden zurück.

— Thrillerlady

Ein sehr spannendes Buch. Mehrmals Herzklopfen. War schnell gelesen ♡ Warnung: nicht um Mitternacht zu Ende lesen. O.o

— LeseAlissaRatte

Verschwendete Lesezeit

— typischBina

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Pate von Glasgow

Spannung von Anfang bis zum Ende - klare Leseempfehlung!

Diana182

Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

Ich mag Jörg Maurers Stil, er hat auch mit diesem nächsten Fall (Fall 10) rund um Kommissar Jennerwein wieder einen tollen Krimi erschaffen

HEIDIZ

Zeckenbiss

Typisch guter Thiesler Thriller

Almena

Das Grab unter Zedern

Absolut empfehlenswerter Krimi!

20melle09

Einsam bist du und allein

Guter klassischer Krimi

Pachi10

Lass mich los

Bei der Seite 300 beendet, kommt keine Spannung auf, und als das Biest Carla, als Kind unmöglich und jetzt will Sie Geld sehen.

Missi1984

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Da habe ich mehr erwartet...

    Das Apartment

    EddysFrauchen

    24. April 2018 um 20:48

    Mark und Steph sind nicht mehr glücklich miteinander. Nachdem bei ihnen eingebrochen wurde ist bei der kleinen Familie nichts mehr so, wie es mal war. Mark macht sich große Vorwürfe und hat Angst, dass sich dieser Vorfall wiederholen könnte. Steph möchte einfach mal raus. Als Carol ihnen dann von einer Seite erzählt, auf der man sein Apartment tauschen kann, ist Steph sofort Feuer und Flamme. Sie wollte schon immer nach Paris, doch ihr Traum wird sich in einen Albtraum verwandeln.  Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Schon zu Beginn der Geschichte wird für Spannung gesorgt und die bedrückende Stimmung, welche seit dem Einbruch herrscht, hat sich deutlich widergespiegelt. Mark macht sich seit dem Einbruch große Vorwürfe. Er hätte den Helden spielen sollen und nicht einfach nur alles über sich ergehen zu lassen. Dies tat er nur, weil er Angst hätte, dass die Täter zuschlagen würde, wenn er sich wehren würde. Ich fand dieses Verhalten richtig. Was hätte er denn tun sollen? Er hätte alles getan, um die Beiden zu retten und hat sich für diesen Weg entschieden. Auf die Fahrt nach Paris hatte er eigentlich nicht viel Lust, doch er hat es gemacht um seine Beziehung zu Steph zu retten. Im Laufe der Geschichte kam seine dunkle Vergangenheit zum Vorschein und hat ihn immer mehr in Besitz genommen. Steph war für mich ein bisschen komisch. Sie hatte hohe Erwartungen an Mark und hat ihm diese auch immer wieder vorgeworfen. Ernst genommen hat sie ihn auch eher selten und wollte meiner Meinung nach immer wieder ihren Kopf durchsetzen. Mark und Steph treten diese Reise als an, obwohl sie kaum Geld haben. Sie leihen sich etwas von ihren Eltern und achten dann immer wieder nicht auf das,was sie ausgeben. Für mich einer dieser Punkte, wo ich nur den Kopf schütteln konnte. Die Beiden reden auch nicht wirklich über ihre Probleme. Sie entschuldigen sich und laden die Schulter immer auf die eigenen Schultern, doch manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass sie gar nicht mehr wussten, wofür sie sich entschuldigen. Die Beiden haben eine große Mauer zwischen sich erbaut und keine Kraft, um darüber zu klettern. Die Geschichte an sich habe ich mir sehr spannend vorgestellt, sie war es auch am Anfang. Ab der Hälfte des Buches hat es mir leider gar nicht mehr so gefallen. Die Spannung und bedrückende Stimmung hat sich zwar durch die ganze Geschichte gezogen, aber ich bin einfach nicht mehr durchgestiegen. Realität und Vergangenheit, Traum und Wirklichkeit war für mich nicht mehr klar voneinander trennbar. Die Geschichte hat sich leider überhaupt nicht in die gewünschte Richtung entwickelt und ganz ehrlich war ich froh, als ich das Buch aus der Hand legen konnte. Ich hatte mir so viel davon versprochen und bin einfach enttäuscht worden. Auch das Ende war einfach nur enttäuschend. Für mich hat hier leider sehr viel zu einem guten Thriller gefehlt. Von mir gibt es daher 2 von 5 Sterne, die ich mit ganz viel Augen zudrücken für den gelungenen Anfang und die gute Grundidee vergebe.

    Mehr
  • Nicht schlecht, aber...

    Das Apartment

    SunnysLifeworlds

    19. March 2018 um 12:29

    Das Apartment ist ein Thriller von den beiden Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg, die unter dem Pseudonym S.L. Grey schreiben. Erschienen ist das Buch im Jahr 2016 bei Macmillan in London. Die deutsche Erstausgabe wurde von Jan Schönherr übersetzt und erschien im November 2017 im Heyne Verlag. Freundlicherweise habe ich das E-Book von der Verlagsgruppe Random House GmbH als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Rezension ist trotzdem nicht beeinflusst. Das Cover Die äußerliche Erscheinung des Buches hätte mich wohl auch in einer Buchhandlung angesprochen. Ich mag kurze und prägnante Titel und auch die Covergestaltung ist minimalistisch gehalten.  Das düstere Design und der einsame Schlüssel wecken wohl das Interesse vieler Thriller- oder Horrorfans.Der Inhalt Ich habe das Buch gestern beendet und hatte es auch recht schnell durchgelesen, trotzdem bin ich mir noch unschlüssig, ob ich das Buch gut fand oder nicht. Es handelt sich hierbei um einen Thriller mit Horror- und Dramaeinflüssen, der aber auch paranormale Elemente enthält, wer sowas mag, wird das Buch lieben. Die beiden Autoren schaffen es eine Spannung aufzubauen, sodass man das Buch nicht weglegen kann und auch die Storyline finde ich unglaublich gut aufgebaut, auch wenn es keine besonderen Überraschungen gibt. Vielleicht fände ich hier wirklich den Film mit passender Musik und Schockmomenten grusliger. So war das Buch zwar spannend aber nicht besonders gruslig. Ich gebe für die Handlung drei von fünf Punkten. Die Stilmittel Die Schreibweise finde ich dagegen sehr gut, da die Geschichte aus zwei Perspektiven beschrieben wird. Die Kapitel wechseln zwischen den Protagonisten Mark und Steph und auch zwischen den Zeitformen Präteritum und Präsens. Während Steph von der Vergangenheit berichtet und in einzelnen Nebensätzen also schon Ausblicke auf spätere Ereignisse geben kann, erlebt der Leser mit Mark das Geschehen direkt. Der Leser bekommt so Einblicke in die Gefühlswelt und die Sorgen beider Protagonisten und überblickt so das ganze Geschehen. Für diese Stilmittel gibt es also fünf von fünf Punkten. Die Charaktere Die beiden Hauptcharaktere sind Mark und Stephanie Sebastian. Die beiden haben eine kleine Tochter Hayden, die aber über große Teile des Buches bei Stephs Eltern ist. Ich konnte mich über das gesamte Buch weder mit Mark noch mit Steph wirklich anfreunden. Steph fand ich sehr egoistisch, und obwohl beide mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen hatten, kamen die Gefühle nicht wirklich an. Ich persönlich finde beide Charaktere etwas oberflächlich ausgearbeitet, deswegen nur zwei von fünf Punkten. Gesamteindruck Auch wenn mich das Buch nicht zu 100% überzeugt hat, würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Wer sagt, dass er mit Horrorgeschichten von Übernatürlichen nichts anfangen kann, sollte dieses Buch eher nicht lesen. Insgesamt fand ich das Buch spannend und auch schlüssig. Auch das Ende fand ich gut gewählt, wobei mein Eindruck der Charaktere bestätigt wurde. Für den Gesamteindruck gibt es von mir vier von fünf Punkten.

    Mehr
  • Völlig bizarr, völlig seltsam, völlig enttäuschend

    Das Apartment

    Eternity

    14. February 2018 um 11:01

    Nun, man steht in der Buchhandlung und möchte sich ein neues, spannendes Buch gönnen. Wie sucht man sich eins aus? Man schaut sich das Cover an: sieht gut aus! Man liest den Klappentext: klingt spannend! Gekauft.Dann liest man das Buch und nach der Hälfte, wo die Handlung, die der Klappentext versprach, bereits geendet ist, fragt man sich schon, was geht da vor sich, was kommt denn jetzt noch?Und hier muss man leider antworten: Da kommt nichts Gutes mehr. Es wurde nur noch skurril, bizarr und abgedreht und das Lesen wurde noch anstrengender als zuvor. Auch wenn die erste Hälfte der Geschichte schon nicht überzeugend war, so war die zweite Hälfte völlig aus der Spur geglitten.Ich war leider froh, als das Buch zu Ende war und ich es weglegen konnte. Schade!

    Mehr
  • Bizarrer Thriller

    Das Apartment

    NiWa

    09. February 2018 um 16:19

    Mark und Steph stecken in einer Ehekrise und beschließen, dem angespannten Alltagstrott ins romantische Paris zu entfliehen. Sie lassen sich auf einen Häusertausch ein und landen in einem Apartment, das wohl schon lange keinen Menschen mehr gesehen hat: das Haus ist vereinsamt, die Wohnung ist eingestaubt und sie finden eimerweise Haare im Kleiderschrank.„Das Apartment“ ist meiner Ansicht nach unter die Mystery-Thriller einzuordnen, weil es von unheimlichen Ereignissen und unterschwelliger Spannung lebt.Steph und Mark haben eine harte Zeit hinter sich. Ihre Beziehung ist von ihrem Status als ungleiches Paar geprägt. Mark ist als Professor in Kapstadt tätig, während seine - um etliche Jahre jüngere- Frau mit Töchterchen Hayden und dem Haushalt beschäftigt ist. Zunächst wird man ins Eheleben der beiden eingeführt, merkt, woran sie zu knabbern haben, und stellt bald fest, dass sie Fürchterliches durchmachen mussten.Der Einstieg war für mich ok. Gespannt habe ich Steph und Mark kennengelernt, war aber doch sehr auf die Reise nach Paris gespannt. Nachdem man die gegenwärtige Situation einigermaßen überblickt hat, geht es auch schon ab in die Stadt der Liebe, wo sich das ungleiche Paar Auftrieb für seine Beziehung erhofft.An dieser Stelle wird es richtig gut und die unheimliche Atmosphäre schlägt das erste Mal zu. Sie landen in einem so grauenhaften Apartment, dass sich mir beim Lesen allein die Nackenhaare aufgestellt haben. Es riecht muffig, die Fenster lassen sich nicht öffnen, alle Möbel sind verstaubt und selbst die Bettwäsche wurde wohl vor Jahren zuletzt gewechselt. Aber wer hat dann mit ihnen die Wohnung getauscht?Besonders die Abschnitte in Paris haben es mir angetan. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie es Mark und Steph ergangen ist. Das Wetter und die winterliche Düsternis verleihen der Stadt auch noch eine triste Atmosphäre, sodass ständig eine unheimliche Stimmung besteht. Es wird abwechselnd aus Stephs und Marks Perspektive erzählt. Gerade bei „Paar“-Büchern finde ich das besonders interessant, weil man dann immer ein bisschen mehr als der andere Partner weiß. So vereinen sich die beiden Sichtweisen zu einem bizarren Spannungssog, der durch das Subtile überzeugen kann.Einziger Minuspunkt, mir wurde teilweise zu viel Aufhebens um Töchterchen Hayden gemacht. Zwar ist ihre Figur zentral, dennoch fühlte es sich so an, als ob sie ihren Platz im Roman nicht so recht gefunden hat. Ich habe sie als Beiwerk empfunden, das sich bemüht, der Story den richtigen Schwenk zu geben.Vom Ende war ich sehr überrascht und vom abschließenden Ausgang sehr angetan. Etliche Fragen bleiben ungeklärt, doch mit den Antworten lasse ich gerne meine Fantasie spielen.Meiner Meinung nach ist „Das Apartment“ ein ausgefallener Thriller, der sicherlich nicht jedem Leser gefällt, doch durch latente Spannung, unterschwelliges Grauen und der ungewöhnlichen Handlung bestimmt auch überzeugen kann. 

    Mehr
    • 6
  • Klappentext verspricht mehr als das Buch hergibt

    Das Apartment

    __Laura__

    31. January 2018 um 17:38

    Ich bin leider etwas enttäuscht gewesen. Der Klappentext hat meiner Meinung nach etwas anderes versprochen, als das Buch nun letztendlich hergegeben hat. Mit Thriller hat das auch nicht viel zu tun. Eher Horror, aber auch da hab ich schon besseres gelesen. Aber eins muss man sagen, der Schreibstil ist flüssig, auch wenn die Story manchmal etwas verwirrend ist.

  • Dichte Atmosphäre - der Rest ist aber eher semi

    Das Apartment

    Krimisofa_com

    01. January 2018 um 15:41

    EinzelbewertungPlot: 3/5Atmosphäre: 5/5Charaktere: 2/5Spannung: 3/5Showdown: 2/5Ich habe in diesem Jahr schon ein paar Bücher gelesen, in denen sonderbare Häuser eine zentrale Rolle einnehmen. Zum Beispiel „The Girl Before“, was besser war, als ich erwartet habe; genau so erging es mir beim „Scherbenhaus“ mit all seinem technischen Schnickschnack – „Grandhotel Angst“ hingegen verbreitete bei mir eher Langeweile als Angst. Ganz anders geht es „Das Apartment“ von S.L. Grey an. S.L. Grey besteht aus zwei Autoren, das S steht für Sarah (Lotz), das L für Louis (Greenberg), Grey ist ein hinzugedichteter Allerweltsname. Beide kommen aus Südafrika, aber ihre Bücher spielen oft woanders - „Under Ground“ spielt in den USA, ihr aktueller Thriller, „Das Apartment“, spielt zum Großteil in Paris. Im Klappentext zu den Zweien steht, dass sich ihre Bücher mit den menschlichen Abgründen befassen – das klingt interessant, und dennoch hege ich ambivalente Gefühle gegenüber „Das Apartment“.Mark und Steph sind seit ein paar Jahren verheiratet, und obwohl der Altersunterschied zwischen den beiden satte 24 Jahre beträgt, war es Liebe auf den ersten Blick, denn sie haben innerhalb kürzester Zeit geheiratet und Steph war auch recht schnell schwanger – wobei Hayden, die Tochter, eher ein Unfall war, der aus einem Missverständnis entstand; Mark dachte, Steph würde die Pille nehmen und Steph dachte, Mark sei sterilisiert – Kommunikation wird manchmal einfach überbewertet; damit das nicht nochmal passiert, haben die zwei sicherheitshalber in der ganzen Geschichte keinen Sex (Vorsicht, Ironie). Dabei sind beide durchaus gebildet; Mark ist Spezialist für viktorianische Literatur und lehrt an der Uni – und Steph hat immerhin mal studiert, zumindest bis sie schwanger wurde. Heute ist sie arbeitslos und hat auch nicht wirklich Lust, daran etwas zu ändern, stattdessen wartet sie darauf, Bestseller-Autorin zu werden. Mark hat hingegen immer noch nicht den Tod seiner Tochter Zoë verkraftet, obwohl der schon sieben Jahre her ist – mit Hayden, quasi die Nachfolgerin von Zoë, kann er nicht wirklich viel anfangen, das wird recht schnell in der Geschichte klar. Und dann kommt auch noch dieser Einbruch, der das Ganze nicht gerade besser macht.„Das Apartment“ besteht aus zwei Erzählsträngen, die quasi parallel verlaufen; einer erzählt Stephs, der andere Marks Geschichte, beide werden in der ersten Person erzählt, wobei Marks in der Gegenwart, und Stephs im Präteritum gehalten ist. Warum das so ist, also warum nicht beide in der Gegenwart spielen, müsste man die Autoren fragen, denn ich bin bis zuletzt nicht dahinter gekommen. Generell sind die Charaktere ziemlich blass, das dürfte aber beim Vorgänger, "Under Ground", den ich zwar nicht gelesen, dafür aber ein paar Rezensionen dazu, ebenfalls so sein. Wobei Marks Charakter zumindest ansatzweise Tiefgang erahnen lässt, Stephs dafür gar nicht – weder erfährt man, warum sie keine Arbeit sucht, noch, warum sie auch daheim nichts macht. Teilweise erinnert sie an einen rebellischen Teenager. Aber auch wenn sie mit 23 noch nicht so weit vom Teenie-Alter weg ist, entwickelt man mit der Zeit doch etwas Verantwortungsgefühl, vor allem, wenn man ein Kind hat – und alles auf den traumatischen Überfall zu schieben, ist mir etwas zu billig. Die Geschichte lebt vielmehr von einer sehr dichten Atmosphäre, die die Handlung beherrscht und mir wiederum ausnehmend gut gefallen hat.Das Ende hat mich allerdings etwas ratlos zurückgelassen, denn was dieses mit der restlichen Geschichte zu tun hat, habe ich nicht wirklich verstanden – abgesehen davon, dass die Autoren etliche Fragen offen lassen. Okay, man kann beobachten, wie ein Mensch immer verrückter wird – was ja unter anderem das Stilmittel der zwei Autoren ist –, aber dazu hätte man nicht den Großteil der Geschichte in Paris spielen lassen müssen. Abgesehen davon wirkt das Buch ohne großen Plan und in Teilen ziemlich spontan konstruiert worden zu sein. Da nimmt der Nachbar plötzlich eine größere Rolle ein, und weil es gerade in den Plot passt, ist er eben Psychologie-Student – das wirkt nicht wirklich überzeugend.Tl;dr: „Das Apartment“ von S.L. Grey hat eine interessante Geschichte mit einer dichten Atmosphäre, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht – allerdings lässt das Ende einige Fragen offen und Teile der Geschichte wirken etwas zufällig.

    Mehr
  • Kein Thriller in diesem Sinne, las sich trotzdem gut, aber das Ende ließ mich unzufrieden zurück

    Das Apartment

    Thrillerlady

    30. December 2017 um 18:36

    Das Apartment von S.L. Grey (Thriller, 2017; Heyne)- kein Thriller in diesem Sinne, las sich trotzdem gut, aber das Ende ließ mich unzufrieden zurück -Bei dem Autorenduo S.L. Grey handelt es sich um die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenburg, die in Südafrika leben. Ich muss gestehen, dass mir weder das Pseudonym, noch die wirklichen Autorennamen etwas sagen. Von daher sind mir ihre bisherigen Bestseller wohl entgangen und dieses Buch war für mich völliges Neuland.Der Klappentext machte mich absolut neugierig, klang er doch mal nicht nach dem immerwährenden Thrillereinheitsbrei, sondern wirklich mal anders. Der Leser findet sich schnell in der Geschichte um den Endvierziger Mark und seiner Mitte 20jährigen Ehefrau Steph wieder, die mithilfe einer Reise und somit eines Häusertausches von Südafrika aus in einem Apartment in Paris landen, um so vielleicht ihre Ehe wieder etwas aufleben zu lassen. Doch besagtes Apartment hat es in sich und so nimmt die Story ihren Lauf...Der Einstieg in die Story gelang mir gut, der Schreibstil ist gut, so dass man neugierig wird und man schnell angestachelt wird, das Buch nur so verschlingen zu wollen. Eine unterschwellige Grundspannung ist das ganze Buch über vorhanden, so dass man einfach wissen will, was es mit dem Apartment auf sich hat. Nach und nach erfährt man nebenbei, dass die Familie etwas Schlimmes in ihrem Zuhause erleben musste, was sie mitunter zu dieser Reise bewog. Soweit so gut bis hierher.Die beiden kam am Apartment an und nun dachte man, dass wohl spätestens dann auch der Thrillerteil richtig losgehen würde. Doch weit gefehlt. Der Teil, der sich um das Apartment rankt nahm erstaunlicherweise einen ziemlich geringen Teil ein, man erfährt, dass sie es nicht so vorfinden, wie es ihnen beschrieben wurde, sie machen die ein oder andere mysteriöse Entdeckung und stellen fest, dass sie wohl besser daraus verschwinden sollten. Der Leser begleitet die Beiden auf ihrer "Reise" in Paris, auf der Suche nach Zusammenhängen rund um das mysteriöse Apartment. Dieser Teil war einerseits schon einigermaßen spannend zu verfolgen, andererseits hatte ich gerade diesbezüglich wohl ganz andere Vorstellungen, wenn man sich den Klappentext so durchliest. Ich hatte mir vorgestellt, dass das Apartment an sich viel mehr Raum in der Geschichte einnehmen würde und es damit viel mehr nervenzerfetzende Szenen geben würde. Dem war leider nicht so. Zwar passiert in Paris noch etwas, aber das war in meinen Augen nicht ganz so spektakulär mit dem jeztigen Wissen, wie die Story zu Ende geht.Auch nachdem der Teil abgeschlossen war, wollte sich der Thriller in meinen Augen nicht so richtig einstellen, wie ich es mir gedacht hatte. Das Ganze nimmt eher etwas paranormale Formen, als thrillige Elemente an. Dennoch war ich weiterhin fasziniert, immer noch in der Hoffnung, dass das Ende ja nur richtig gut und noch richtig was rausreißen würde.Doch leider weit gefehlt. Ca. 30 Seiten vor Schluss gab ich die Hoffnung dann endgültig auf und nachdem ich dann am Ende ankam und eigentlich nur noch Bahnhof verstand und vor und zurückblätterte, weil ich dachte, dass ich was überlesen haben musste, was nicht der Fall war, weil es einfach nur noch unverständlich war. Das Ende sah nämlich eine Wendung vor, die ich rein leserisch absolut nicht nachvollziehen konnte, auch nach mehrmaligem Vor und Zurückblätterns nicht. Somit erschloss sich mir das Ende nicht in vollem Umfang und war somit für mich weder verständlich, noch abgeschlossen, da mehr Fragen offen blieben, als beantwortet wurden. Das ist ziemlich unzufriedenstellend, gerade weil es mir bis dato, trotz, dass es nicht wirklich thrillig war, rein leserisch so gut gefallen hatte. Fazit:Tolles, neugierigmachendes Cover und ein ebenso spannendklingender Klappentext, mit einer Story, die rein leserisch richtig was hermachte, aber den Leser mit einem Ende, das einfach nur unzufrieden zurücklässt, enttäuscht. Konnte meine Erwartungen somit nicht wirklich erfüllen, aber ist gleichzeitig auch nicht nicht gänzlich schlecht.Note: 3

    Mehr
  • Nicht schlecht :)

    Das Apartment

    Melie99

    30. December 2017 um 09:31

    Das Cover drückt nicht viel aus und ist größtenteils dunkel gehalten. Troztdem ist es irgendwie aussagekräftig. Der Schlüssel, der auf dem Cover abgebildet ist, verbreitet eine Art ungutes Gefühl und lässt den Leser schon erahnen, dass dies ein Thriller sein soll.Ich habe von S.L. Grey schon Underground in meinem Regal stehen, allerdings noch nicht gelesen. Als ich beim Bloggerportal gesehen habe, dass er dieses tolle Buch hier herausbringt, dachte ich mir es wird Zeit, dass du mit diesem Autor endlich einmal warm wirst und so habe ich mir kurzerhand das Buch angefragt und es dann letztendlich auch bekommen. Ich kann nicht sagen, dass mich der Autor enttäuscht hat, aber ich kann auch nicht sagen, dass ich von seiner Geschichte hellauf begeistert war.Den Schreibstil des Autors fand ich gut. Man ist nur so durch die Seiten geflogen, da der Autor sehr flüssig und leicht schreibt. Außerdem waren die Kapitel jetzt auch nicht wirklich lang und darüber war ich sehr froh. Ich hasse es nämlich, wenn ein Buch 50 Seiten Kapitel hat, da ich ein Kapitelleser bin und immer spontan entscheide, ob ich noch ein Kapitel lese oder nicht.Auf jeden Fall bin ich mir unschlüssig über dieses Buch. Für meinen Geschmack wurde man zu wenig aufgeklärt. Haben sich in diesen Thriller nun doch Fantasyelemente hineingeschmuggelt, oder waren dies alles nur komische Zufälle bzw. Halluzinationen von den Buchcharakteren. Ich weiß einfach nicht genau, was mir der Autor damit sagen wollte. Wenn ihr es schon gelesen habt und schon Gedanken darüber gemacht habt, schreibt mir doch gerne einmal in die Kommentare. Mich würden eure Meinungen sehr interessieren.Die Idee der Geschichte hat mir unendlich gut gefallen, doch an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach etwas gehapert, weil der Autor für meinen Geschmack gar keine Fantasyelemente einbauen hätte müssen und das die ganze Story nur aufgeblasen und unnatürlich gemacht hat. Bis da hin hätte es jeden von uns auch so ergehen können und dies sind die besten Thriller für mich, welche haargenau im echten Leben spielen könnten.Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 Sterne und freue mich schon auf weitere Bücher des Autors. Wie gesagt seinen Schreibstil finde ich einfach klasse und dies ist einer der wichtigsten Punkte für mich an Geschichten. Sie müssen gut und spannend geschrieben sein. Ob dieses Buch ein Einzelband ist, weiß ich leider nicht, aber ich habe noch nichts von einer Fortsetzung gehört und das Ende lässt eigentlich auch auf einen Einzelband schließen. Ich wünsche euch viel Spaß bei diesem etwas anderem Thriller.

    Mehr
  • Das Apartment von S. L. Grey

    Das Apartment

    typischBina

    27. December 2017 um 13:22

    Hier kommst du nicht mehr raus! Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet und reisen nach Paris. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die heruntergekommenen Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein. Mark entdeckt mehrere Plastikeimer – gefüllt mir Frauenhaar. Ihnen wird klar, dass sie verschwinden müssen. Doch er Albtraum hat bereits begonnen … und wird sie nicht mehr loslassen … nie mehr! Die Autoren:Hinter S. L. Grey verbergen sich die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenburg. Beide Autoren leben in Südafrika. Sarah in Capetown und Louis in Johannesburg. Als S. L. Grey beschäftigen sie sich mit den Abgründen der Menschen. Der erste Satz:Der Wein ist mir zu Kopf gestiegen, wie mir auffällt, als ich Nachschub aus der Küche hole. Meine Meinung:Etwas positives kann ich über dieses Buch nur über seine wunderschöne Gestaltung schreiben, schlicht und edel wirkt das Cover auf mich. Der Inhalt ist allerdings fürchterlich. In abwechselten Kapitel die aus der Sicht der beiden Protagonisten Steph und Mark erzählt wird, sollen auflockern und die Geschichte der beiden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten lassen. Allerdings was erzählen die beiden unterm Strich – nicht viel. Es kommt keine richtige Spannung auf, ich konnte das Buch jederzeit und ohne Probleme aus der Hand legen. Es hat mich einfach nicht gepackt. Trotzdem habe ich das Buch bis zum bitteren Ende durchgelesen, ich wusste zwar nicht was wirklich los war, aber die Auflösung der Geschichte war die Lesezeit des Buches nicht wert. Fazit:Verschwendete Lesezeit

    Mehr
  • Thriller ohne Thrill

    Das Apartment

    lauravoneden

    20. December 2017 um 11:17

    S.L. Grey ist ein Pseudonym, hinter dem die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg stecken. ‚Das Apartment‘ hat vom Klappentext her viel versprochen und auch das Cover fand ich durch den minimalistischen Stil sehr ansprechend. In diesem Buch geht es um Mark und Steph, denen wir in abwechselnden Kapiteln folgen können. Schnell wird klar, dass ihre Ehe nicht mehr ganz so rosig läuft. Die beiden haben ein Kind, doch Mark kümmert sich nicht genügend darum. Außerdem war die kleine Familie kürzlich Opfer eines Überfalls im eigenen Haus, was weiterhin wie eine dunkle Wolke über den beiden schwebt. Daher soll quasi als Tapetenwechsel eine kleine Reise den Haussegen wieder richten. Da das Geld eher knapp ist, entscheiden sie sich für einen sogenannten Häusertausch. Während Steph und Mark in einem hübschen Apartment in Paris weilen, wohnt die Pariser Familie in ihrem Haus in Südafrika. Das alles könnte ein traumhafter Tip werden, doch leider ist das Apartment gar nicht so traumhaft wie versprochen. Im Gegenteil – albtraumhaft trifft hier eher zu. Steph und Mark versuchen das beste daraus zu machen, doch die seltsamen Begebenheiten häufen sich… Bis hierhin klang alles so vielversprechend, doch leider ist die Story dann etwas versumpft und vor allem ganz anders gewesen als ich es mir vorgestellt habe. Es wurden immens viele Fragen eröffnet, die leider niemals beantwortet wurden. Ich habe mich am Ende des Buches total ratlos und etwas verloren gefühlt, da das Ende gefühlt so gar nichts mit der angeteaserten Story zu tun hatte. Auch würde ich das Buch nicht dem Thriller Genre zuordnen, denn abgesehen von einem etwas ’schlimmeren‘ Ereignis in der Pariser Wohnung, passiert nicht viel in Paris. Gerne hätte ich mir gewünscht, dass hier mehr auf die ganzen mysteriösen Elemente eingegangen worden wäre. Doch dies bleibt alles ungeklärt und die beiden Eheleute sind schnell wieder zurück in Südafrika, wo sich die Geschichte dann weiter schleppt bis zu einem Ende, das viele weitere Fragen aufwirft. Insgesamt weiß ich auch nicht so recht, wo ich dieses Buch einordnen würde, Mystery-Drama trifft es wohl noch am ehestens. Abgesehen von den vielen Fragezeichen, bin ich jedoch super durch das Buch gekommen. Der Schreibstil der Autoren regt auf jeden Fall zum Weiterlesen an, auch wenn es letztlich auf ein unbefriedigendes Ende zusteuerte. Für mich war die Story nicht das, was ich mir durch den Klappentext erhofft hatte.

    Mehr
  • Das Apartment

    Das Apartment

    fraeulein_lovingbooks

    08. December 2017 um 13:17

    Inhalt Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein, schwere Jalousien lassen kaum Tageslicht herein. Sie beschließen zu bleiben. Doch dann entdeckt Mark mehrere Plastikeimer – gefüllt mit Frauenhaar. Ihm wird klar, dass sie verschwinden müssen. Sofort. Doch der Albtraum hat bereits begonnen … und wird sie nicht mehr loslassen … nie mehr!(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Steph kümmert sich liebevoll um ihre Tochter, doch seit dem Überfall überhütet sie das kleine Mädchen. Die Angst, das ihr was passiert ist allgegenwärtig und lässt Steph zu einer eifersüchtigen Glucke mutieren. In Paris hofft sie auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu Mark, doch das ist hoffnungslos. Sie bemerkt, das er immer tiefer in seine Trauer versinkt und sich schließlich an der gemeinsamen Tochter vergreift…Steph scheint an sich ja ein helles Köpfchen zu sein, aber hier versagt sie auf voller Linie. Die Zeichen waren eindeutig und sie ignoriert sie. Ich wusste nicht so recht, was ich von ihr halten soll. Sie war nett, aber wirklich sympathisch war sie mir nicht. Mark hat seinen guten Job verloren und muss nun woanders arbeiten, seine Frau betrogen, sie den Einbrechern überlassen und hat kein Interesse an der gemeinsamen Tochter. So kann man Mark in wenigen Worten beschreiben. Ihm ist alles egal geworden, außer seine verstorbene Tochter, die er selbst nach den Jahren nicht loslassen kann. Als ihm Steph von Paris erzählt ist er alles andere als begeistert, doch er stimmt zu, damit sie sich wieder näher kommen. Doch die Reise macht etwas mit ihm und er verliert schließlich alles…Mark war mir aufgrund seiner Handlungen und Worte vollkommen unsympathisch.Was man an ihm finden kann, ist mir schleierhaft. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mark und Steph. Das Buch begann recht vielversprechend und als der Häusertausch in Paris begann, hatte mich die Geschichte gefesselt. Doch dort passierte nur ein Selbstmord und das Verhalten von Mark wurde immer schlimmer. Beide halten es dort nicht mehr aus und reisen wieder zurück nach Südafrika. Und genau dort folgte die Wendung: die Geschichte wurde langweilig und langatmig erzählt. Das Apartment in Paris spielt nur noch eine kleine Rolle und was so gesehen nur der Auslöser für alles. Näher möchte ich darauf allerdings nicht eingehen – man kann es sich, wenn man das Buch kennt, denken. Ich hatte meine Vermutung und diese hat sich am Ende des Buches auch als wahr herausgestellt. Alles in allem ist „Das Apartment“ kein Thriller, noch nicht ein Mal ein Krimi. Für mich ist es ein Buch über ein Paar und eine Reise, die tragische Folgen hat. Gepaart mit einer großen Portion Fragezeichen, die man nach dem Lesen im Kopf hat, weil die Geschichte an einigen Stellen zu viel Story bietet, die nie aufgelöst wird.Die Autorin sollte lieber Abstand von dem Genre Thriller nehmen. Von mir gibt es keine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

    Mehr
  • Sehr langweilig. konnte mich nicht überzeugen

    Das Apartment

    Sternlein

    22. November 2017 um 18:08

    Eigentlich hatte es wirklich gut angefangen. Die Haupfiguren, beide mit Problemen belastet die man wirklich nicht so leicht wegstecken kann, werden dem Leser vorgestellt und nähergebracht. Man leidet mit den zweien und freut sich das sie sich endlich im Urlaub ausruhen können. Das aber alles anders laufen wird als geplant erwartete ich jedoch nach dem Klapptext schon.Und ich wurde zunächst auch nicht enttäuscht. Die beiden landen in einer regelrecht versifften Unterkunft das ich persönlich gleich wieder abgereist wäre. Das geht bei Mark und Steph jedoch aus finanziellen Gründen nicht. Deshalb beissen sie die Zähne zusammen und bleiben. Bis dahin war es auch spannend und ich habe mir nachdem die besagten mit Haaren gefüllten Haaren, schon Hoffnung gemacht das es jetzt endlich richtig losgehen würde.Leider war dem aber nicht so. Im Gegenteil es wurde regelrecht langweilig. Es passierte nicht mehr wirklich was, die Reise der beiden zog sich in die Länge und einzig das seltsame Verhalten eines der beiden Figuren machte mir noch Hoffnung das der Thriller, seiner Spannung endlich gerecht werden würde. Weit gefehlt. Leider kam da nicht mehr wirklich was, die Handlung plätscherte eher langweilig als spannend dahin. Nervenkitzel? Fehlanzeige.Das Ende war ebenso enttäuschend wie der Rest. Voraussehbar und vom versprochenem Alptraum aus dem Klapptext wurde ein seltsames Gemisch aus Mysterie und Verhaltensstory. Also da habe ich wirklich etwas ganz anderes erwartet.Leider war das der schlechteste Thriller den ich seit langem gelesen habe. Waren mir die Charaktere ja noch sympathisch so wurde mir weder Spannung noch Thrill geboten. Es konnte mich nach den ersten 125 Seiten einfach nicht mehr fesseln und die Spannung habe ich umsonst gesucht. Das Apartment um das es in dem Buch ja eigentlich ging spielte eine zu kleine Rolle und naja..für mich ist das Buch komplett am Thema Thriller vorbei geschossen, dazu war es stellenweise viel zu langweilig. Sorry.

    Mehr
  • Merkwürdig aber spannend

    Das Apartment

    brauneye29

    22. November 2017 um 14:01

    Zum Inhalt:Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Meine Meinung:Das Buch insgesamt betrachtet ist schon sehr merkwürdig, gerade auch was die Story angeht. Aber auch merkwürdige Bücher können gut sein. Das Buch ist einfach sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist äußerst gut lesbar und lädt immer zum Weiterlesen ein. Die Erzählweise mit den wechselnden Erzählern bzw. Sichtweisen der Protagonisten machen die Geschichten auch zusätzlich sehr interessant und abwechslungsreich. Für mich ist die Bezeichnung Thriller allerdings etwas grenzwertig. Es es´her ein Mischwerk aus Horror und Anteil von Thriller.Fazit:Merkwürdig aber spannend

    Mehr
  • Ein Apartment in Paris

    Das Apartment

    Unzertrennlich

    16. November 2017 um 09:48

    Schreibstil "Das Apartment" von S. L. Grey war mal wieder so ein Buch, das mich sofort angesprochen hat. Ich liebe diese unheimliche Stimmung aus Horrorfilmen, in denen es in einem einfachen Apartment zu spuken scheint. Eine solche Atmosphäre verströmt auch diese Geschichte, die teilweise in Paris spielt, einer Stadt, in der ich wohl niemals freiwillig leben würde. Die ganze Stimmung in "Das Apartment" ist von Anfang an sehr melancholisch. Abwechselnd wird das Geschehen aus der Sicht der Eheleute Steph und Mark geschildert, die nicht mehr so recht zueinander finden. Wir steigen gleich an einem Punk in dem Buch ein, in dem sich die beiden schon stark auseinandergelebt haben und eigentlich nur ihre Ehe retten wollen. Den Schreibstil von S. L. Grey fand ich passend. Der Spannungsbogen wird stetig aufrecht erhalten und die ganze Geschichte wirkt wie eine Mischung aus Mysterythriller und Psychothriller. Charaktere Steph Seid einem Einbruch in ihrem Haus fühlt sich Steph nicht mehr sicher. Sie hat tierische Angst, schläft kaum noch und ist stets besorgt um ihre Tochter Hayden. Sie weiß, dass ihre Ehe in einer riesigen Krise steckt und will eigentlich nur flüchten, um endlich wieder zu ihrem Mann zu finden. Steph war hier in dieser Geschichte ein sehr ängstlicher Charakter, der einfach nicht wusste, was er tun sollte. Sie will immer nur flüchten, aber ob man dem Bösen so wirklich entfliehen kann? Mark  Mark will stark sein, hat aber bei dem Einbruch in seinem Haus nichts getan, um seine Frau und seine Tochter zu schützen. Deswegen macht er sich große Vorwürfe, aber auch eine andere Sache verfolgt ihn auf Schritt und Tritt: Er hat seine kleine Tochter Zoe verloren. Auch das wird im Laufe dieses Thrillers wieder an die Oberfläche kommen und deutliche Spuren hinterlassen. So recht sympathisch war mir hier in diesem Buch niemand, was aber auch wohl so beabsichtigt war. Wir haben hier zwei zerbrochene Menschen, die einfach aus dem Alltag fliehen wollen, es aber nicht schaffen, aus ihrem tiefen Loch herauszufinden. Meine Meinung "Das Apartment" ist so ein Thriller, der mal wieder die Geister scheidet. Die einen, die einen subtilen Grusel mögen und nichts gegen paranormale und manchmal auch unerklärliche Elemente haben, werden das Buch wohl lieben, die anderen, die nicht offen für das Übernatürliche sind und eine Geschichte am Ende komplett erklärt haben wollen, werden es wohl einfach hassen. Zum Glück gehöre ich zur ersten Kategorie. Die Geschichte rund um das mysteriöse Apartment in Paris, auf das Mark und Steph durch einen Wohnungstausch stoßen, hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Bei ihrer Ankunft stellt das Paar schnell fest, dass mit der Wohnung etwas nicht stimmt. Sie ist heruntergekommen, schimmlig und sieht nicht so aus, als würde dort jemand leben. Ihre Tauschpartner melden sich zudem nicht und kommen auch nicht in Stephs und Marks Haus in Südafrika an ... Hier wird eine ungemeine Spannung aufgebaut. Wer steckt hinter dem Wohnungstausch? Und was stimmt nicht mit dem Apartment? Eine unheimliche Künstlerin, die auf dem Dachboden lebt, erschreckt die beiden und alles deutete darauf hin, dass in dem Haus etwas Böses haust. Die Geschichte hat es wirklich in sich, verändert sich nach der Hälfte aber. Schauplatz ist hier nicht länger Paris, sondern wieder Stephs und Marks eigenes Heim. Das kam für mich sehr überraschend, da ich wirklich gedacht hätte, die gesamte Handlung würde sich auf das Apartment in Paris beschränken. Das Buch wandelt sich zu diesem Zeitpunkt auch. Es bleibt zwar unheimlich, aber wir müssen zusehen, wie einer unserer Protagonisten den Verstand verliert. Teilweise hat sich das Buch hier wie ein Psychothriller gelesen, viele Gedanken sind wirr, was aber absolut gut zur Story gepasst hat. Am Ende überschlagen sich die Dinge, was mir persönlich etwas zu schnell ging. Interessant fand ich aber, dass S. L. Grey hier nur wenige Fragen beantwortet und den Leser mehr oder weniger allein lässt mit er Frage, was nun genau hinter dem ganzen Geschehen steckt. Ich liebe solche offenen Ende ja, hätte mir aber tatsächlich gewünscht, wenigstens zu erfahren, was genau nun hinter dem Wohnungstausch steckt ... Fazit "Das Apartment" ist auf jeden Fall ein sehr atmosphärischer Mystery-Thriller, der viel Spielraum für eigene Interpretationen lässt. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, auch das mehr oder weniger offene Ende hat mich zum Nachdenken angeregt, auch wenn ich mir hier doch wenigstens auf ein oder zwei Fragen eine Antwort gewünscht hätte ... 

    Mehr
  • Das Apartment

    Das Apartment

    LeseKatze

    09. November 2017 um 16:57

    Inhalt:Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein, schwere Jalousien lassen kaum Tageslicht herein. Sie beschließen zu bleiben. Doch dann entdeckt Mark mehrere Plastikeimer – gefüllt mit Frauenhaar. Ihm wird klar, dass sie verschwinden müssen. Sofort. Doch der Albtraum hat bereits begonnen … und wird sie nicht mehr loslassen … nie mehr!Meine Meinung:Das Apartment begann als sehr vielversprechender, gruseliger Horror was ich unbedingt lesen wollte aufgrund diesen Klappentextes.Ein südafrikanisches Ehepaar überlebt eine Invasion / einen Raubüberfall körperlich unbeschadet, wird aber emotional geschlagen und ausgelaugt. Auf Anregung eines Freundes entschieden sie sich für einen Wohnungstausch mit einem anderen Ehepaar aus Paris. Sie haben seit dem Raub im Grunde kein Geld mehr und das ist ein guter Weg, um billig aus dem Haus zu kommen. Anstatt der romantische Urlaub, auf den sie gehofft hatten, kommen sie in Paris an, um ein fast verlassenes Gebäude und eine ekelhafte, schmutzige Wohnung zu finden.Was folgt, ist eine Reihe von seltsamen Ereignissen, die psychologische Verwüstung an dem Paar anrichten. Und während man das Buch liest, entdecken Sie einige Schrecken aus ihrer Vergangenheit die die Gegenwart beeinflussen können.Ich ordne die Story nicht als Horror sondern eher wie ein Pychothriller der Autor hat mit der Psyche eines Menschen spielen wollen es wirkte alles paranomal und mysteriös.Mark und Steph finden einige sehr ungewöhnliche Gegenstände in der Wohnung. Mark sieht und hört auch Dinge, die nicht - und auch nicht - da sein können. Dann wird es noch schlimmer, da der Urlaub, der die ehelichen Batterien des Paares aufladen sollte, sie völlig erschöpft. Wenn sie herausfinden, was wirklich vor sich geht, schafft die Offenbarung nur mehr Fragen, die zu einem gewissen Grad beantwortet werden, aber mit bitterer und blutiger Münze bezahlt werden.Am Anfang fing die Story ziemlich ruhig an, aber nach der Zeit wurde die Handlung spannend, das ich einfach wissen wollte wie es endet.Der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen, der Anfangt zog sich zwar ein wenig was ich schon erwähnt habe, aber als es umso spannender wurde, flogen die Seiten nur so dahin das ich die Geschichte schnell weg gelesen habe.Ich habe mir zwar was anderes darin erwartet da es unter dem Genre Horror deklariert wurde, aber dennoch hat es kein Abbruch getan, und mir hat die Geschichte gefallen.Fazit: Das Buch hat mir gefallen und kann es weiter empehlen die sich auch ein wenig gruseln möchten.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks