S.L. Grey Under Ground

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Under Ground“ von S.L. Grey

Wie tief sitzt deine Angst? Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Guter Bunker-Thriller mit facettenreichen Figuren, es hätte aber auch noch mehr Abwechslung drin gewesen sein können.

— Ka6uki

- Spannungsarmer Thriller ohne jeglichen Tiefgang -

— Janko-Unchained

Wozu sind Menschen fähig, wenn es um Leben und Tod geht? Eine sehr spannende Story mit unerwartetem Ende.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und kurzweilig - mehr leider nicht.

— erdbeerliebe.

Super Anfang und Idee, doch der weitere Verlauf konnte mich nicht 100% überzeugen.

— The31

Sehr spannend und gruselig. Das Ende ist anders als erwartet.

— buchraube91

ein Auf und Ab von hochspannend zu langweilig. Durch den ständigen Perspektivwechsel doch recht interessant und das Ende hat überrascht.

— rainybooks

Die vermeindliche Rettung, die sich aber zur Katastrophe auswächst... Spannung auf engem Raum.

— TanteGhost

Nicht schlecht, aber auch kein Knaller. Leider wird bei allen Personen nur an der Oberfläche gekratzt und das Ende konnte nicht überzeugen.

— AnjaSc

Interessant - aber leider etwas zu wenig Spannung!

— MatthiasBreimann

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  • S.L. Grey - Under Ground

    Under Ground

    Janko-Unchained

    27. September 2017 um 14:20

    S.L. Grey - Under Ground(Heyne)- Spannungsarmer Thriller ohne jeglichen Tiefgang -Ein tödliches Grippevirus breitet sich langsam über die ganze Welt aus. AOBA lässt die gewohnte Weltordnung zusammenbrechen. Als das Virus allmählich auch die USA bedroht, werden alle ankommenden und abgehenden Flüge gestrichen. Keiner kommt mehr weg. So ergeht es auch Cait, die als Au-Pair-Mädchen in New Hampshire arbeitet. Sie will über den JFK Airport zurück nach Johannesburg, der Hauptstadt Südafrikas und ihrer Heimat. Doch die Botschaft an den Anzeigetafeln ist unmissverständlich: Alle Flüge bis auf weiteres gecancelt. Also ist die gezwungen vorerst bei der kleinen Sarita und ihrem Dad Tyson zu bleiben. Als diesem die ausweglose Situation am Flughafen bewusst wird, entschließt er sich kurzerhand dazu Cait einfach mitzunehmen. Mit der Vorgabe zu Saritas Großmutter zu fahren, begeben sich die drei auf den Weg. Jedoch ist nicht die Großmutter das Ziel, sondern ein hermetisch abgeschirmter, in die Erde gebauter Silo Bunker mit mehreren Wohnungen, einer Krankenstation, Fitnessraum, Poolbereich, Kühlhaus und Kontrollraum. Es handelt sich um Survival-Luxuswohnungen im sogenannten Sanctum. Im Internet wurden diese Wohnungen extra für solche Fälle und viele weitere Katastrophen angepriesen. Für sogenannte Prepper (von englisch: to be prepared = bereit sein; also jemand der für alle Eventualitäten einer Katastrophe vorbereitet ist oder sein möchte), die das nötige Kleingeld für solch eine Investition haben. Tyson war einer davon. Mehrere Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten, ziehen aufgrund der nahenden Bedrohung durch das Virus in das Sanctum, dass sich im US-Bundesstaat Maine, mitten im nirgendwo befindet. Das Leben außerhalb des Bunkers gerät allmählich aus den Fugen. Plünderungen, Aufstände, Zerstörung sind an der Tagesordnung. Als es kurz nach dem Einzug ins Sanctum zu mehreren Zwischenfällen kommt, gerät das Leben auch innerhalb des Bunkers nunmehr aus den Fugen. Ein Mörder treibt sein Unwesen und jeder einzelne der Protagonisten könnte es sein..."Under Ground" ist ein unkonventioneller und moderner Thriller auf 383 Seiten, der den schnellen Verfall von Moral und Werten innerhalb einer Gemeinschaft behandelt, die abgeschnitten von der Außenwelt in eine Extremsituation gerät. Die Geschichte ist über weite Strecken in der Ich-, sowie der Gegenwartsform geschrieben, was ich persönlich für etwas verunglückt, weil irritierend bis nervig empfinde. Mir ist das Ganze auf der einen Seite zu aufgesetzt, auf der anderen Seite viel zu emotionslos und spannungsarm runtergerasselt. Die Charaktere sind recht gleichförmig beschrieben und bleiben daher den gesamten Plot über recht blass. Die Story kommt nur schleppend in Gang und nimmt sich über weite Strecken doch recht belanglos aus. Lokalkolorit ist beinahe gänzlich Fehlanzeige und Spannung will auch nicht so recht aufkommen. Alles wird sehr vage gehalten und nur angedeutet. Der Spannung verleiht dies jedoch kaum Auftrieb. Die Insassen des Schutzbunkers gehen bei der kleinsten Kleinigkeit sofort an die Decke, trauen einander nicht mehr als fünf Meter Feldweg und gehen sich alsbald gegenseitig an die Gurgel. Dann geschieht etwas Unvorhergesehenes und die Schutzsuchenden können ihrem unterirdischen Bunker und sogleich zum potentiellen Massengrab avancierten Sanctum nicht mehr entfliehen. Sie sind von der Außenwelt abgeschnitten. Durch Unachtsamkeit und Dummheit gehen nach und nach immer mehr Sachen kaputt und es kommt im Laufe der Zeit zu Versorgungsengpässen. Allmählich werden die Insassen krank. Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Recht schnell fallen die einzelnen Protagonisten in eine Art Neandertaler Verhalten zurück. Als sich die Vorräte allmählich dem Ende neigen, sind Misstrauen, wie auch Missgunst an der Tagesordnung und die Verzweiflung der Eingeschlossenen wird immer greifbarer. Nach dem relativ langweiligen ersten Drittel nimmt der Plot nur ganz gemächlich Fahrt auf. Das Storyboard wirkt leider arg konstruiert, die Erzählung ist flach und die zahlreichen Charaktere wurden recht dürftig ausstaffiert. Schade eigentlich, denn die Idee ist eigentlich richtig gut und hat ein megamäßiges Potential. Leider vermögen es die beiden, in Südafrika lebenden Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg, die sich hinter dem Pseudonym S. L. Grey verbergen nicht, dieses auch nur annähernd umzusetzen. Der Leser muss sich schon gute 300 Seiten gedulden, bis die Geschichte eine gewisse Erwartungshaltung zu erfüllen im Stande ist. Denn dann wird der Plot geradezu hastig und die Geschehnisse beginnen sich regelrecht zu überschlagen. Spannung ist nun geboten, doch die kommt reichlich spät, denn nach 383 Seiten ist der „Spuk“ auch schon wieder vorbei.Meine Wertung: 71/100www.sarahlotz.comwww.louisgreenberg.com Link zur Buchseite des Verlags:https://www.randomhouse.de/Paperback/Under-Ground/S-L-Grey/Heyne/e462895.rhd  DEUTSCHE ERSTAUSGABEAus dem Englischen von Jan SchönherrOriginaltitel: Under GroundOriginalverlag: MacmillanPaperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cmISBN: 978-3-453-43810-1€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)Verlag: HeyneErschienen: 14.11.2016www.lackoflies.com

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  • Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

    Under Ground

    Gruseldolly

    06. September 2017 um 22:07

    Meine Liebe zu Katastrophen- zumindest in Büchern, hat noch immer kein Ende und wenn man gern Storys mit Notlagen liest, dann wird man an „Under Ground“ sicher nicht vorbeikommen. Leider hat mich das Buch Storytechnisch etwas enttäuscht. Ja, es geht um eine Epidemie, aber diese wird nur ab und zu im Hintergrund kurz erwähnt. Demnach war es wirklich Anders als ich dachte. In meiner Vorstellung (die auch noch vom Klappentext zusätzlich gehypt wurde) ging es in diesem Buch um eine Epidemie, die die Menschen zur Flucht zwingt und das stimmt nun mal nur teilweiße. In diesem Buch geht es mehr um die Zwischenmenschlichen Spannungen, die aufkommen, wenn man über lange Zeit auf engsten Raum eingesperrt ist und die Frage, wie viel ein Leben Wert ist, wenn man beinahe keine Vorräte (oder Sauerstoff) mehr hat. Das Cover ist der Wahnsinn! Ich finde es einfach so unendlich hübsch. Natürlich ist es dunkel, aber dieser Matt-Effekt lässt es zwischen den anderen Büchern auffallen. Auch der Plan des Sanctums hat mir während des Lesens oft geholfen, den Überblick zu behalten. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich habe ich mehr als die Hälfte des Buches gebraucht, um mich an den Autor zu gewöhnen. Meiner Meinung nach ist das zu lang, denn gerade als der Schreibstil mir endlich lag, war das Buch zuende. Noch dazu kam die Tatsache, dass jedes Kapitel aus einer anderen Sicht geschrieben wurde. Dieser ständige Wechsel erschwerte den Leseprozess noch zusätzlich. Zu meinem Lieblingscharakter hat sich leider nur Cait gemausert. Alle anderen waren mir einfach unsympathisch. Ja, es ist selten, dass mir nur ein Charakter gefällt, aber dieses Buch hat es mir in diesem Bereich leider mehr als schwer gemacht. Alles in Allem war „Under Ground“ ein nettes Buch für zwischendurch, welches sich leider unendlich in die Länge gezogen hat. Die Idee hat mir gefallen, doch die Umsetzung hätte man einfach spannender gestalten können. Deswegen gibt es von mir nur 3 von 5 Sternen.

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  • Under Ground

    Under Ground

    butterflyinthesky

    25. July 2017 um 13:35

    Zusammenfassung:Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.Meine Meinung:Tut mir Leid aber ich habe das Buch abgebrochen! Auf Seite 259!! So lange / weit gelesen, das Buch ist fas zu Ende und es kommt einem vor als hätte man 20 Seiten gelesen. Weil einfach NICHTS passiert und es nicht weiter geht. Immer noch keine Ahnung wer der Täter ist, wie sie rauskommen wollen und was der "Virus" eigentlich ist.Daneben ist das Buch äußerst rassistisch. Nur weil der Virus in China ausgebrochen ist, heißt das noch lange nicht dass alle "Schlitzaugen" scheiße sind. Außerdem gibt es viel zu viele verschiedene Charaktere. Manchmal wird in Ich-Form geschrieben, dann wieder nicht, dann wieder ja. Ugh.Vergeudet eure Zeit bitte NICHT mit dem Buch, es gibt deutlich Bessere!

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  • Bunkerfreuden.

    Under Ground

    erdbeerliebe.

    09. July 2017 um 20:12

    Ein Bunker für die Superreichen in der Zeit einer Epidemie - klingt gut, finden auch die Familien die sich dort eingekauft haben. Doch bald geschieht ein Malheur und sie sind in ihrem selbstgewählten Reich gefangen - und merken, dass sie sich gegenseitig überhaupt nicht riechen können..Abwechselnd erzählt dieser Roman aus den Perspektiven der verschiedenen Bewohner des Bunkers, eine unsympathischer als die andere. Nach und nach erfährt der Leser wie es dazu kam dass sie sich in dem Superreichenexil einkauften - oder auf welchem Wege sie dort gelandet sind. Die Protagonisten ähneln sich alle mehr oder weniger, wirklich authentisch wirkt keiner von ihnen. Die Handlung des Buches ist durchwegs spannend und fesselte mich ans Buch, bleibt jedoch oberflächlich und verleitet nur selten zum Nachdenken - vielleicht, weil die Geschehnisse auf der Oberfläche komplett außen vor gelassen werden oder weil die Persönlichkeiten nicht wirklich tiefgründig sind. Der groß angekündigte "Kampf ums Überleben" ist gegen Ende schnell erzählt und endet recht knapp - abschließend liest man einen Prolog der ziemlich überrascht.. allerdings nicht unbedingt positiv. Ich bin mir unschlüssig was ich von Under Ground halten soll, es ist nicht schlecht - aber eben auch nicht gut. Im Nachhinein habe ich das Gefühl nicht wirklich etwas hinzugelernt zu haben außer - dass ich mich niemals in einen Bunker wie diesen einkaufen sollte.

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  • Rezensio zu "Under Ground"

    Under Ground

    Its_only_me_thats_it

    16. June 2017 um 18:20

    Titel: Under Ground Autor: S. L. Grey Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-43810-1 Seitenanzahl: 383Inhalt Ein tödliches Grippevirus versetzt die Welt in Panik. Um zu überleben, begibt sich eine Gruppe Flüchtender unter die Erde. In der abgeschotteten Welt eines Luxusbunkers glauben sie sich in Sicherheit. Doch der schlimmste Feind lauert bereits unter ihnen. Sie selbst ...Wie kam ich zum Buch? Eine Freundin von mir hat überlegt. eine AG zum Lesen an unserer Schule zu gründen und mit der Unterstützung unserer Deutschlehrerin fanden dieses Schuljahr die ersten beiden Treffen statt. Dieses Buch war das erste, dass wir entschieden hatten zu lesen. Was ich in dieser Rezension schreibe, stellt nicht nur meine Meinung sondern auch die der anderen Mitglieder dar, da wir das Buch ziemlich ähnlich empfanden.Meine Meinung Die grundsätzliche Story, dass so verschiedene Menschen auf relativ engem Raum eingesperrt sind, um sich vor einem Virus zu retten, schien sehr vielversprechend und spannend, jedoch ließ die Umsetzung zu wünschen übrig. Von Anfang an wird der Fokus eher auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Leben im Bunker gelegt als auf den tobenden Virus. Dies ist an sich überhaupt kein Kritikpunkt, jedoch sind meiner Meinung nach die Figuren zu oberflächlich gestaltet, sodass dieser Aufbau nicht funktioniert. Man erfährt zwar einiges über  die Leben der Charaktere, aber ihr emotionaler Zustand und ihre Gedanken werden dem Leser meist nicht offenbart. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass fast alle so unsympathisch wirkten. Jetzt kann auch bestimmt jeder verstehen, dass es nicht unglaublich viel Spaß macht, ein Buch zu lesen, dass die Personen in den Vordergrund stellt, einem die aber fast alle unsympathisch sind. Das hat mich an dem Buch ziemlich gestört und hat auch zu einem anderen Problem geführt. Das Buch ist anfangs nicht sonderlich spannend. Es wird erschöpfend berichtet, wie die verschiedenen Leute ankommen, sich im Bunker einrichten, ... Erst gegen Ende hin passiert dann etwas. Wobei etwas untertrieben ist. ALLES passiert. Ich fühlte mich nach dieser recht spannungslosen Zeit richtig überrumpelt damit., dass plötzlich so viel geschah und die Personen wie die Fliegen starben. Das bringt uns zu einem neuen Thema: dem Täter. Über diesen werde ich natürlich nicht viel sagen. Es fällt lediglich auf, dass es für den Täter gar keine Hinweise gibt. Man hat überhaupt keine Chance aufgrund von logischen Schlussfolgerungen, den Täter zu identifizieren, was ich nicht so gut finde, denn so ist der Täter am Ende einfach da. Man kann das Buch zwar lesen, muss man aber nicht, da es bestimmt bessere Bücher zu dem Thema gibt.

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  • Anders als erwartet, aber unterhaltsam

    Under Ground

    aly53

    15. June 2017 um 06:57

    Das Cover wirkt ja schon recht düster und macht defintiv Lust auf mehr. Nicht so schön war, daß durch das matte schwarz jeder Fingerabdruck auf dem Buch sichtbar wurde.Der Klappentext hatte es mir gleich angetan und ich freute mich auf eine Menge Thrill und Nervenkitzel .An sich klang alles richtig vielversprechend und verheißungsvoll. Bekommen habe ich jedoch etwas völlig anderes als erwartet.Der Einstieg gelang mir gleich recht leicht. Auch wenn ich mich erst an die verschiedenen Bewohner des Bunkers gewöhnen musste, so hatte ich keinerlei Probleme damit. Schnell ist offensichtlich, das hier die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen, was für eine Menge Zündstoff sorgt.Die tödliche Grippewelle führt dazu, das all diese unterschiedlichsten Menschen in diesem Bunker aufeinandertreffen. Nicht leicht, für keinen von Ihnen.Anziehung sowie abgrundtiefe Abneigung ist sofort spürbar. Und ich dachte nur, das kann ja noch was werden.Es dauert auch nicht lange und die erste Leiche taucht auf.Doch die Frage in mir tauchte in mir schnell auf, wer wohl dahintersteckt.Und die noch viel zentralere Frage, wie sicher ist der Bunker tatsächlich?Uns wird hier eine Thematik geboten die sofort das pure Grauen entstehen lässt und ein gewaltiges Kopfkino zutage fördert. Man fragt sich automatisch, ob man dieser Krankheit tatsächlich entkommen kann. Aber auch welche neuen Herausforderungen dieser Bunker tatsächlich aufstellt.Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen und ich konnte teilweise kaum glauben, mit wem ich es hier zutun hatte.Man blickt dabei immer wieder in die Abgründe der menschlichen Seele.Mit einem Thriller hatte es für mich zunächst überhaupt nichts zutun. Zunächst bekommt man es mit einigen Konflikten zutun und irgendwann hatte ich das Gefühl, ich käme diesen Personen überhaupt nicht näher.Sie waren für mich teilweise wirklich unergründlich und ich haderte mit mir, wie ich ihnen begegnen sollte.Das der erste Anschein trügt, findet man relativ schnell heraus.Nichts ist wie es scheint und plötzlich werden die Karten neu gemischt.Es geht nicht mehr länger um die tödliche Krankheit da draußen. Es geht nur ums nackte Überleben im Bunker.Es geht um Leben oder Sterben.Klaustrophobie, Angst, WutWie weit würdest du gehen um zu überleben?Entwickelt man tatsächlich eine Eiseskälte um sich allem in den Weg zu stellen oder geht man tatsächlich einfach unter?Der erste Teil des Buches war dazu da, alles zu ergründen.Man erfährt die Perspektiven der verschiedensten Bewohner, wodurch man ihnen ein Stück näherkam. Aber nicht völlig. Es gab Momente in ihren Charakterzügen und ihren Leben, da blieben sie mir seltsam blass. Auch konnte ich mich emotional nicht wirklich darauf einlassen.Waren sie mir sympathisch? Ich weiß nicht. Immer wieder traten neue Erkenntnisse zutage, die mich umdenken ließen.Meine Gedanken wurdem umhergewirbelt. Ich empfand Zuneigung, Abscheu, Mitgefühl.Manche Erkenntnisse erschütterten, manche machten traurig und andere wiederum einfach nur wütend.Doch allmählich gewann das Ganze an Auftrieb und gerade im zweiten Teil des Buches konnte ich gut mitfiebern. Der Nervenkitzel wurde spürbar und ich rätselte immer weiter, wer denn nun der Killer sei.Die Auflösung des Ganzen kam mir allerdings zu überraschend und ich weiß nicht, ob ich so zufrieden mit dem Ganzen bin.Um ehrlich zu sein, hatte ich mir etwas mehr erhofft.Ebenso hätte ich noch die ein oder andere Frage gehabt. Da mir nicht gänzlich alles beantwortet wurde.Eins jedoch hat das Autorenduo hier geschafft. Durch ihren sehr einnehmenden Schreibstil, war ich im Nu durch. Sie haben es verstanden Spannung aufzubauen, auch wenn es dabei  hin und wieder Längen gab. Es war nie vorhersehbar und man konnte auch bei der Entwicklung sehr gut zusehen.Einige davon haben mir doch etwas zugesetzt und man hat es nicht kommen sehen.Letztendlich ein Spannungsroman der mich enorm gut unterhalten hat , dessen Ende jeoch zwiespältige Gefühle in mir hervorrief.Fazit:Under Ground konnte mich sehr gut unterhalten, ich empfand ihn jedoch nicht unbedingt als Thriller.Dafür gab es zu wenig Nervenkitzel und auch Thrill.Er fördert ein Szenario in dem es um alles oder nichts geht.In dem man herausfinden muss wie weit man gehen würde, um zu überleben.Interessant, facettenreich und unvorhersehbar.Und obwohl er die ein oder andere Wendung bereithielt, löste er dennoch in mir zweispältige Gefühle aus.Wer für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen möchte, sollte das Buch lesen.Ich hatte es in einem Rutsch durch.

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  • Kampf ums Überleben in einem Bunker

    Under Ground

    AnjaSc

    09. May 2017 um 08:14

    Insgesamt 7 Parteien bewohnen den Bunker, der sich Sanctum nennt, um dem Virus zu entfliehen.5 Parteien, die sich mit einem Vermögen eingekauft haben, um dem Weltuntergang zu entgehen, der Erbauer Greg Fuller und einer seiner Arbeiter Will Boucher. Das sind zumindest alle Personen, die dort leben sollten.17 Personen (Erwachsene und Kinder) plus ein "Blinder Passagier" befinden sich in der verschlossenen Anlage unter der Erde, als das Unfassbare passiert:Greg Fuller scheint ermordet worden zu sein und mit ihm ist der Code für die Entriegelung der Luke zur Außenwelt weg. Die Gruppe muss einen Weg nach draußen finden, denn nicht alles ist Gold was glänzt. Greg Fuller ist beim Bau des Sanctum anscheinend das Geld ausgegangen und die Anlage ist nicht fertig, was zu Problemen führt. Wie zu erwarten, könnten die Bewohner nicht unterschiedlicher sein. Alkoholiker, Tablettensüchtige, Rassisten & Waffennarren, religiöse Fanatikerin, Gewalttäter, Nerd, Upper-Class-Snobs, Emigrant und Arbeiter.Die Stimmung untereinander ist angespannt und wir erleben immer wieder, wie Bewohner auf einander losgehen auf Grund von Rassenhass oder einfach nur um den Anspruch wer Anführer sein darf.Auf Grund der Gruppendynamik fragen wir uns auch, was wohl bei der Verkaufsveranstaltung passiert ist, denn einige haben sich dort kennen gelernt und verhalten sich merkwürdig untereinander. Wie soll diese Gruppe zusammenarbeiten, wenn einer von Ihnen ein Mörder ist und man sich untereinander anfeindet und nicht vertraut?Die Situation spitzt sich immer weiter zu, die Lage wird aussichtsloser und es gibt weitere Tote. Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Charaktere erzählt und auch in verschiedenen Sichtweisen. Da jedes Kapitel aber mit dem Namen des jeweilen "Erzählers" als Überschrift versehen ist, kommt man damit gut klar. Im Lauf der Zeit erfahren wir eine Menge über die einzelnen Personen, deren Probleme, Beziehungen, Geheimnissen und wie die Familien miteinander umgehen. Die Gruppendynamik verschiebt sich zusehends und die Anspannung der Leute steigt.Man könnte fast glauben, dass es sich hier um ein Experiment handelt um herauszufinden, wie sich Menschen in einer solchen Situation verhalten. Fazit: Ich habe viele Rezensionen gelesen, die sich über die Vielzahl der Charaktere beschweren und das es unübersichtlich sei, der Meinung kann ich mich nicht anschließen. Man wird ein wenig gefordert, aber das empfinde ich als angenehm. Wie bereits erwähnt erfährt man eine Menge über die einzelnen Personen und doch kratzt es nur an der Oberfläche. Wenn wir ehrlich sind, dann ist es auch nicht anders möglich gewesen, bei der Menge an Protagonisten und einer Seitenanzahl von 348. Der Schreibstil ist flüssig aber leider auch etwas unpersönlich, besser kann ich es leider nicht ausdrücken. Meine Empathie für die Protagonisten hielt sich in Grenzen, denn keiner der Figuren war mir sympathisch, doch vielleicht Reuben der "Blinde Passagier".Während der kompletten Geschichte wird mit Klischees gespielt, aber da unterstelle ich Absicht sonst hätte die Geschichte nicht wirklich funktioniert.Das Ende ist anders als ich es erwartet habe und ich habe das Buch zugeklappt und mich gefragt: Und jetzt? Leider konnte mich das Ende nicht zu 100% überzeugen. Hinter dem Pseudonym S. L. Grey stecken die Autoren Sarah Lotz und Louis Greenburg. Was sicherlich auch die wechselnden Perspektiven erklärt, so war es für das Duo evtl. einfacher die Geschichte zu schreiben.Für dieses Buch gebe ich 3,5 von 5 möglichen Punkten.

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  • Interessant - aber leider etwas zu wenig Spannung!

    Under Ground

    MatthiasBreimann

    21. April 2017 um 09:25

    Das Buch ist in 36 Kapitel aufgeteilt, wobei jedes Kapitel den Namen der Person trägt, von der aus das Kapitel erzählt wird. Das erste Kapitel, nach dem kurzen Prolog, beginnt z.b. mit der Person “Gina“, das heißt, es wird jetzt alles erzählt was eben “Gina“ aus ihrer Sicht erlebt.Es kann im Laufe des Buches, leider oft dazu führen, das man aufgrund der zahlreichen Charaktere, oft ein wenig verwirrt ist. Da man sich sämtliche Personen und ihre Eigenschaften usw. merken muss.Auch das sogenannte “Sanctum“, selbst ist relativ verwirrend. Dabei hilft aber eine Skizze, die sich am Anfang des Buches befindet. Es ist ein Bunker mit insgesamt 8 “Leveln“ bzw. Stockwerken.Fünf Stockwerke davon sind mit jeweils zwei Luxuszimmer ausgestattet. Wobei noch nicht alles fertig gebaut ist.Leider wird vom Virus selbst, nur wenig erzählt, was ein wenig enttäuschend ist.Obwohl es sehr gut gelungen ist, in die Psyche der Charakter einzudringen und man sich vielleicht auch mit dem ein oder anderen Identifizieren kann und es die beiden Autoren geschafft haben, dass man sich selbst die Frage stellt, was man in solchen Situationen tun würde, ist es leider doch nicht so spannend, wie man es sich vielleicht denken könnte.Dies hat den Grund, da am Anfang, leider sehr lange nur erzählt wird wie die Bewohner in den Bunker einziehen. Was dazu führt, dass es vielleicht erst die letzten  150 Seiten wirklich zur einer Spannung kommt.Es ist durchaus schnell geschrieben, aber leider oft relativ verwirrend, so das man manchmal doch zurückblättern muss, was einem noch mehr die Spannung raubt. Das Buchcover an sich, ist einfach aber schön und passend.

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  • Zu viele Charaktere und zu vorhersehbar

    Under Ground

    chipie2909

    03. March 2017 um 08:20

    Der Klappentext hat mich sofort begeistert und ich beschloss, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Doch schon nach den ersten paar Seiten hat mich eine große Enttäuschung gepackt. Die Story handelt davon, dass ein tödlicher Virus auf der Welt umgeht und nach Asien ist er nun auch an der Küste Amerikas angekommen. Eine Gruppe zusammengewürfelter Personen hat sich in den Luxusbunker Sanctum eingekauft, in dem sie sich erstmal sicher wähnten. Doch plötzlich wird der Erbauer tot aufgefunden und ohne den Code, den nur er kannte, lässt sich die Luke zur Außenwelt nicht mehr öffnen. Wie gesagt, klingt fesselnd, wurde aber meiner Meinung nach unglaublich schlecht umgesetzt. Schon anfangs wird man von der Anzahl der Charaktere erschlagen und auch der Schreibstil irritiert. Sind die Sichtweisen der weiblichen Bewohner des Bunkers in der Ich-Form geschildert, werden die Männer in der dritten Person dargestellt. Vielleicht wollte da das Autoren-Duo mal etwas anderes ausprobieren, was meiner Ansicht nach aber alles andere als gelungen ist. Die Protagonisten sind größtenteils unsympathisch und wenn sie dies nicht erfüllten, ist „farblos“ wohl das richtige Wort. Es wirkt so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, alle möglichen Charaktere in dem Bunker unterzubekommen, was schlicht und einfach unglaubwürdig ist. Zudem ziehen sich durch das Buch Klischees vom Feinsten, bei denen ich zum größten Teil auch nur den Kopf schütteln konnte. Die ersten 100 Seiten musste ich mich richtiggehend durchquälen (ich lese jedes Buch bis zum Ende, das ich mal angefangen habe) und dann kam mal eine winzige Spur Spannung durch, leider hielt diese aber nur ein paar Seiten und zuviel war einfach vorhersehbar. Schade, die Grundidee finde ich genial, aber empfehlen kann ich dieses Werk auf keinen Fall. Dies wird definitiv mein einziges Buch von dem Autorenduo bleiben.

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  • Die Mischung machts

    Under Ground

    rike84

    20. February 2017 um 17:13

    Ein tödliches Virus scheint sich auf der Erde auszubreiten. 5 Familien machen sich schnell auf den Weg ins „Sanctum“, einen unterirdischen Luxus -Bunker für das Überleben von Kathastrophen. Problematisch ist dabei nicht nur, dass der Bunker noch nicht so ganz fertig ist. Als der Betreiber tot aufgefunden wird, sind die Bunker-Insassen von der Welt abgeschnitten und eingeschlossen, denn nur der Tote wusste den Code für die Ausgangsluke. Mindestens genau so tödlich wie das Virus draußen, ist es jedoch sich im Sanctum aufzuhalten. Denn es bleibt nicht bei einem Toten und die Menschen im Bunker wissen nicht, wem sie trauen können. Als dann die Wasservorräte knapp werden, geht’s eh nur noch ums nackte Überleben.. Stil, Machart, Meinung Ich lese gern klassische Krimis und Thriller, habe zwischendurch aber auch immer mal Lust auf was Neues. Und genau so ist dieser Thriller, der gleichzeitig aber auch ein Krimi und ein Roman ist. Die klassischen Krimi –Elemente werden durch eine abgeschlossene Wohneinheit und eine Leiche nach der anderen perfekt bedient. Nur einer der Bewohner kann der Mörder sein. Die Thriller – Elemente sind natürlich besonders im Kampf ums Überleben verankert, einerseits durch die endlichen Ressourcen und andererseits durch die Überlebensstrategien der einzelnen Bewohner. Trotzdem kommen die Geschichten der Bewohner nicht zu kurz, denn da hat jeder so das eine oder andere Problem –welches mehr und mehr entweder in den Vorder- oder Hintergrund gerät. Einige drehen durch, andere helfen, wieder andere werden egoistisch. Ein interessantes Beziehungsgeflecht entwickelt sich. Die Erzählweise ist meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Der Leser erfährt durch verschiedene Perspektiven, was in dem Bunker so vorfällt. Eine Person jeder Wohneinheit berichtet aus ihrer Sicht über den Lauf der Dinge. Dadurch ist der Leser irgendwie immer mittendrin, nach und nach offenbaren sich einige Erklärungen zu dem Verhalten einzelner Bewohner.  Dinge kommen ans Licht, Menschen sterben und der Leser hat exklusive Einblicke, die sich mehr und mehr zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Wer ist der Killer? Werden die Bewohner überleben? Bei vielen Leuten, die man sich im Laufe einer Geschichte merken muss, ist es ja immer schwierig den Überblick zu behalten. Hilfe kommt anfangs von einer Grafik, die das Sanktum mit den verschiedenen Wohneinheiten und deren Bewohnern aufschlüsselt. Die verschiedenen Perspektiven aus den einzelnen Wohneinheiten und die anfangs auch recht stereotypen Darstellungen der Bewohner helfen auch weiter, sodass man schnell in die Geschichte hinein findet und keinerlei Probleme bei der Identifizierung der Personen hat. Ein weiterer interessanter Aspekt war für mich grundlegend die Entscheidung, in einen Luxus – Bunker für den Ernstfall zu investieren. „Prepper“ sind ja im Moment irgendwie im Trend. Das sind Leute, die sich intensiv auf Katastrophen vorbereiten. Hier mehr zum Thema, falls es interessiert: Es gibt Leute, die sich fast schon auf den eingetretenen Ernstfall zu freuen scheinen, einfach weil sie so gut vorbereitet sind. Dann sind in dem Bunker aber auch Menschen, die einfach zu viel Geld übrig hatten und in den Bunker investiert hatten, wobei die Familienangehörigen meist eher wenig Begeistert von der Idee sind. Und niemand hat seinen restlichen Angehörigen erzählt, wo die Familie ist.. Hier habe ich mal gekürzt, das Gewisse extra gibt es auf meinem Blog J http://wp.me/p6tREn-1oJAj Fazit Ich vergebe 4,5 Sterne, weil ich mich nicht zwischen 4 und 5 Sternen entscheiden kann. Für 5 Sterne fehlt mir noch eine Kleinigkeit, die ich aber nicht ausmachen kann. Andererseits wäre 4 etwas wenig, weil diese spannende Geschichte mit komplett gefesselt hat. Die drei perfekt gemischten Genres und das eher neue und ungewohnte Thema eines tödlichen Virus, der wohlhabende Familien in einen Luxus Bunker treibt, finde ich super. Der Plot gefällt mir, die Bewohner mit ihren Problemen, Beziehungen und Ängsten sowie die mysteriösen Entwicklungen sind auch sehr gut gelungen. Ich kann die Lektüre dieses Buches sehr empfehlen, wenn man sich auf etwas Neues einlassen möchte und nicht nur auf ein Genre festgelegt ist. Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd. PS: Lass dich im Ernstfall bloß nicht mit fremden Leuten in einen luxuriösen Bunker einschliessen!

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  • Gutes Buch!

    Under Ground

    flausche_fuchs

    09. February 2017 um 07:14

    Klappentext: Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt. Meine Meinung: Das Buch springt zu Beginn gleich zu einem Toten - und geht dann wieder zurück in die Vergangenheit. Das hat mich etwas verwirrt, aber zum Glück war das der einzige Zeitsprung.  Die Kapitel wechseln in der Sichtweisen der Personen. Erst sieht man z.B. die Sicht von Cait, dann von Will oder James ect. Das finde ich gut gemacht! Die Charaktere sind gut dargestellt. Zum Anfang hin sind es ziemlich viele, weil  man ja noch nicht alle kennt, aber mit der Zeit lernt man diese kennen und weiß auch, wer wer ist. Insgesamt finde ich die Story spannend! Hier und da bleiben für mich trotzdem noch unklarheiten. Wer der Mörder ist oder ob alles nur eine Verzwirblung von dummen Unfällen war, löst sich erst am Ende auf. Sehr gut gemacht :) Und ich für meinen Teil, würde mich nicht unter die Erde sperren lassen :D 

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    • 3
  • Ein totaler Flop

    Under Ground

    leseratte69

    08. February 2017 um 17:32

    GASTREZENSION Lesefuchs Klappentext Wie tief sitzt deine Angst? Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt. Die Autoren Hinter S. L. Grey verbergen sich die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg. Beide Autoren leben in Südafrika, Sarah in Capetown, Louis in Johannesburg. Als S. L. Grey beschäftigen sie sich mit der Frage, was passiert, wenn der Mensch in Extremsituationen geworfen wird. Meine Meinung Story Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weswegen ich das Buch auch sofort angefangen habe. Ich habe mir sehr viel von dem Buch versprochen, allerdings war es eher enttäuschend. Die Story zieht sich ätzend in die Länge und es dauert, bis endlich mal etwas passiert. Aber selbst nach dem ersten Ereignis, zieht sich das Buch weiterhin in die Länge. Hätte mir nicht noch etwas von dem Buch erhofft, hätte ich es wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen. Schreibstil S.L. Greys Schreibstil kann in diesem Buch sehr verwirrend sein. Mal schreibt er in der Ich-Perspektive, dann mal wieder als Personaler Erzähler aus der Sicht eines anderen Charakters. Dies ändert sich von Kapitel zu Kapitel. Charaktere Die Charaktere sind wie aus einem typischen amerikanischen Horrorfilms entsprungen. Allerdings in Familienformat. Es gibt wie üblich die Reichen, die „harten“ Militär-Typen, die normalen etc. Alles Charaktere, die einem aus solchen Filmen ziemlich bekannt vorkommen. Wirklich sympathisch war niemand. Mein Fazit Da das Buch doch ziemlich langatmig war und kein Buch war, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, gebe ich diesem Buch einen Lesefuchs/ Stern

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  • Ich hatte mir mehr erhofft

    Under Ground

    Lee-Lou

    25. January 2017 um 16:15

    Ein tödliches Grippevirus verbreitet sich in den USA.Während Chaos, Panik und Tod über das Land bricht, flieht eine Handvoll Menschen in ein Luxusbunker.Das Sanctum ist hochmodern und ermöglicht, dass seine Bewohner bis zu 12 Monate überleben können. Doch was, wenn der Erbauer der einzige ist, der die Zugangscodes besitzt und tot aufgefunden wird?Kann man sich sicher sein, dass der unmittelbare Nachbar nicht der schuldige Mörder ist?Wem kann man unter all den Fremden noch vertrauen?Und was, wenn die Lebensmittel- und Energieversorgung langsam zur Neige geht? Persönliche Meinung: Hinter Under Ground steckt das Autoren-Duo Sarah Lotz und Louis Greenberg. Was erklärt, wieso jedes Kapitel aus einer anderen Sicht geschildert wird.Da es allerdings einige Protagonisten gibt, gestaltet sich dies eher unübersichtlich und erschwert es zusätzlich, sich in die Lage der Figuren zu versetzen und ihre Ängste glaubhaft nachzuempfinden. Ich finde auch, dass beide Autoren sich keine Mühe gegeben haben, um ihren Figuren eine Persönlichkeit zu verleihen. Im Großen und Ganzen wird sich eigentlich nur darauf konzentriert, dass die Geschichte schnell an Fahrt gewinnt und losgehen kann.Demnach konnte ich mich mit keiner Figur auch nur im Ansatz irgendwie anfreunden ... und auch der Schreibstil ist total emotionslos und oberflächlich. Die Dialoge wirken teilnahmslos und krampfhaft. Positiv anzumerken ist aber, dass es vor der Geschichte noch eine Grafik vom Sanctum gibt, die es dem Leser um einiges erleichtert, sich die Grüße und den Aufbau besser vorzustellen.Die eigentliche Idee dahinter ist wirklich spannend, jedoch in meinen Augen nicht gut umgesetzt. Viel zu viele Baustellen...

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  • Charakterstudien mit Ausnahmezustand

    Under Ground

    Kerstin_KeJasBlog

    20. January 2017 um 22:13

    „So was passiert doch jeden Tag. Das war eben Krieg.Man tut, was man tun muss, um zu überleben.“ (Buch Seite 380) Während an der Erdoberfläche eine tödliche Grippewelle Angst, Schrecken und Tot verbreitet, haben sich ein paar Familien im Sanctum verschanzt. Eine gigantische Bunkeranlage unter der Erde, 8 Etagen tief, ausgestattet mit allerlei Schnickschnack und Luxus. Kein Wunder dass es deswegen eben nur eine kleine Auswahl sehr betuchter Menschen bis dorthin geschafft haben.Männer und Frauen die paranoid genug waren sich früh genug einzukaufen um dann bei ihrer Ankunft festzustellen, dass von dem versprochenen Luxus noch gar nicht soviel vorhanden ist. Durch einen Unglücksfall wird dieses rettende ‚Eiland‘ zur tödlichen Falle. Wie lange wird die Nahrung ausreichen? Wie lange das Trinkwasser? Wie werden all diese unterschiedliche Personen auf dieses Eingesperrtsein reagieren? Es dauert nicht lange und es kommt zu ersten Konflikten – tödlichen Konflikten. Aber wer hat den ersten Stein geworfen, wer hat diese Saat von Hass in diese Gruppe gepflanzt? Bereits mit dem Prolog erfährt man dass etwas geschehen ist im Bunker und genau dieses Wissen begleitet einen sehr lange. So nach und nach treffen alle ein, Männer, Frauen, Jugendliche, ein Kind und ein Hund. Alle vollkommen unterschiedlich bis auf die Tatsache dass viel Geld investiert wurde um diesen Unterschlupf im Ernstfall zu haben. Nicht alle sind glücklich, weder mit der Situation, noch mit ihrem Leben und irgendwie hatte mich genau das fasziniert. Den Ein-oder Überblick zu bekommen (auch da oft aus in der Ich-Form erzählt wird) wer denn da ein Geheimnis mit sich herumschleppt. All diese Probleme, Sorgen, Ängste und Unzulänglichkeiten. Jeder hat irgendetwas zu verbergen und jeder kämpft letztendlich nicht nur gegen die anderen, sondern auch gegen sich selbst. Die Geschichte kommt nicht unbedingt mit einer wahnsinns Spannung daher und doch hat sie mich sehr gefesselt. Eben wegen den gemeinen Seitenhieben die da untereinander zugeworfen wurden, kleine Spitzen und Bemerkungen die immer genau die treffen, die es eben treffen soll. Da ist so ziemlich alles vorhanden – Rassismus, Neid, sexuelle Belästigung, Drohung, Erpressung bis hin zu dem Zeitpunkt wo alles aus dem Ruder läuft und man so langsam aber sicher damit beginnt sich gegenseitig kaltzumachen. Nur wer wen? Das bleibt sehr lange alles im Dunkeln und – super gemacht – der Täter (Mann oder Frau?) wird konstant verschwiegen, bleibt im Verborgenen und ich habe verdächtigt was das Zeugs hält und abgewogen, mir sogar einen Personenplan gemacht wer wann wo war und bin doch nicht darauf gekommen. So etwas macht mir die Spannung aus, genau wie diese Charakterstudien. Zu erfahren dass zum Beispiel ein religiöser Eifer in einen Wahn umgeschlagen ist und Nichtwissen zu falschen Beschuldigungen führt. Dieser Luxusbunker hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Die Ausstattung ist gut beschrieben und im laufe des Buches bin ich mit so manchem im Treppenhaus umhergeschlichen. Stellenweise spannend, unheimlich und bedrohlich. Es gab aber auch ein paar richtig humorvolle Szenen – halten Sie sich an Vicki & James ;-) Diese tödliche Grippewelle ist eher Nebensache, aber eben der Auslöser für alle Geschehnisse im Sanctum. Der Ort, bestehend aus dicken Mauern, einer Hydrokulturanlage mit selbstreinigendem Wassersystem, einem Fitnessraum mit Pool und vielen Bildschirmen die eine reale Welt vortäuschen, verbirgt hinter all dem Luxus ein klaustrophobisches Gefängnis. Eine Art Heilanstalt für fehlgeleitete Menschen, die wohl irgendwann auch an der Erdoberfläche ihr wahres Gesicht gezeigt hätten. Aber hier wurde es komprimiert auf ein paar Räume und eine kurze Zeitspanne, der Lagerkoller erwischt alle. Richtig gut gemacht. Unter den Protagonisten waren ein paar, die kaum eine Rolle spielten, Statisten die aber irgendwie auch wichtig waren. Besonders gelungen fand ich diese herrlich zickige Vicki Maddox, sie teilt besonders gut aus und hat Haare auf den Zähne und immer einen sehr bösen Spruch auf den Lippen. Aber den Vogel abgeschossen hatte für mich Brett. Selten habe ich einen so unsympathischen Protagonisten gelesen. Ihn so darzustellen, dass man ihn vom ersten Kennenlernen her hasst, ist mehr als gelungen. Die vielen Kapitel, immer im Wechsel einzelner Personen, haben sehr aufgelockert und einen durch die Cliffhänger zum stetigen weiterlesen animiert. Das Buch hat mich sehr unterhalten, auch wenn ich des öfteren den Eindruck hatte, dass gerade die weiblichen Protagonisten viel zu schlecht wegkommen. c) K.B. 12/2016

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  • SEHR LESENSWERTER THRILLER MIT INTERESSANTER HANDLUNG

    Under Ground

    alini99

    20. January 2017 um 19:51

    Ich habe den Thriller mehr ausversehen in der Buchhandlung mitgenommen, bin dann aber doch sehr begeistert gewesen. Die Handlung ist absolut nicht vorhersehbar und bleibt bis zur aller letzten Seite spannend. Ich kann den Thriller jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach etwas außergewöhnlichem ist!

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