S.P. Pepper Magie voller Tücken

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Inhaltsangabe zu „Magie voller Tücken“ von S.P. Pepper

Koruk sollte nicht hier sein. Seine Anwesenheit kann den Menschen, denen er sein Leben verdankt, Schwierigkeiten bereiten. Deshalb verstecken sie ihn in einer finsteren Kammer vor Gefahren, über die sie ihm nichts verraten. Um sich zu schützen. Um ihn zu schützen. So behaupten sie jedenfalls. Doch Koruks Zweifel wachsen. Was, wenn sie ihn nicht aus Mitgefühl gerettet haben? (Genre: in sich abgeschlossener mittelalterlicher Fantasy-Roman)

Ungewöhnliche Geschichte, durchaus lesenswert!

— Schatten_Fantasy
Schatten_Fantasy

Eine wundervolle, düstere und gleichzeitig gefühlvolle Fantasygeschichte.

— Ruby-Celtic
Ruby-Celtic

Düster und magisch - trotz anfänglicher Längen ein gelungenes Fantasy Debut.

— SelectionBooks
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  • Eine wundervolle, düstere und gleichzeitig gefühlvolle Fantasygeschichte

    Magie voller Tücken
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    10. February 2016 um 18:42

    S.P. Petter hat eine sehr angenehme und bildhafte Schreibweise, welche mich sofort in das Buch geführt hat. Es ist fließend geschrieben, sodass ich mich überhaupt nicht anstrengend musste sondern regelrecht durch das Buch gezogen wurde. Ich war mitten drinnen und bin erst wieder aufgetaucht als Koruks Geschichte erzählt wurde. Der Start der Geschichte ist nicht nur für unseren Hauptprotagonisten undurchsichtig und verwirrend, sondern auch der Leser wird über viele Dinge im Unklaren gelesen. Bei mir persönlich hat es die Neugierde gesteigert, aber gleichzeitig auch die „Angst“ was uns wirklich hinter der Fassade erwarten könnte. Koruk ist ein toller Charakter, der sich sehr schnell in mein Herz schleichen konnte. Er hatte bisher kein einfaches Leben. Durch den Krieg hat er viele liebgewonnene Menschen verloren und selber auch töten müssen, was ihn persönlich geprägt hat. Trotz allem Unheil ist er noch immer ein liebenswürdiger und ruhiger Zeitgenosse, welcher sein Vertrauen nur nicht mehr so schnell hergibt. Im Laufe der Geschichte taut er immer weiter auf, was ihn zum einen noch viel sympathischer und auf der anderen Seite verletzlicher macht. Neyla ist ein zurückhaltender und undurchsichtiger Charakter, welcher in mir verschiedenste Gefühle ausgelöst hat. Sie zeigt vorwiegend eine verletzliche Seite und versucht trotz ihrer innersten Zweifel ihr Misstrauen gegenüber Koruk abzulegen. Sie ist von der ersten Minute für ihn da um ihn zu pflegen, aber letzten Endes hört es genau bei dieser Tat auf. Nach und nach erhält man immer mehr Hinweise, warum das Verhalten von ihr und ihrem Vater so ist wie es ist, aber dennoch konnte das ihren Charakter nicht mehr so sympathisch werden lassen wie er hätte werden können. Sie begeht einige Fehler, die aber mehr als verständlich in ihrer Situation sind und trotzdem hängen bleiben. Quenn ist ein süßer Charakter, welcher erst ab etwas über der Mitte des Buches auftaucht und ich mochte ihn von Anfang an. Er bringt etwas kindliches und leichtes in die sehr düstere Geschichte. Er hat mir so ein bisschen die Hoffnung eingebracht, dass so schlimm es auch aussehen mag es doch immer noch irgendwie eine Möglichkeit gibt. Manturos lernen wir auch in diesem Buch kennen und trotz dass er sehr undurchsichtig bleibt und nur kleine Brocken von sich preisgibt, ist er eine Persönlichkeit die im Kopf stecken bleibt. Man kann ihn nie so wirklich einschätzen und kann nur darauf hoffen, dass er nicht doch noch die Seiten wechselt….ich war schon in gewisser Weise fasziniert. :) Eigentlich kann ich zur Geschichte kaum etwas sagen ohne zu viel zu verraten. Auf jedenfall sollte sich der Leser auf eine düstere, gefährliche und nicht gerade sensible Geschichte freuen. Doch trotz allem gibt es auch kleine Lichtblicke, welche das Lesen in die richtige Richtung lenken und begeistern. Ich habe mich beim Lesen zu jederzeit wohl gefühlt und war stets bei Koruk um ihn beizustehen. Er erlebt bei Neyla und ihrem Vater ein Abenteuer welches er wohl lieber umgangen wäre, doch letzten Ende macht es ihn nur stärker und zeigt wie die Menschen in gewissen Dingen einfach immer miteinander umgehen würden. Eine kleine zarte Liebesgeschichte wurde von der Autorin mit angedeutet, aber erfreulicherweise nicht vollständig umgesetzt was der Geschichte die richtige Stimmung erhalten hat. Das Ende des Buches ist nur in Teilstücken voraussehbar, wobei eigentlich ist das auch nicht ganz richtig. Die Autorin hat die Geschichte hier noch einmal komplett umgekrempelt und ich hatte zwischen den Seiten echt schon Schnappatmung und konnte nicht fassen wohin das alles führen soll und warum der arme Koruk das erleben muss. Doch letzten Endes ist dieser Schluss einfach nur passend und lässt mich aus der Geschichte mit einem Lächeln und guten Gefühl herausgehen. Mein Gesamtfazit: Eine wundervolle, düstere und gleichzeitig gefühlvolle Fantasygeschichte über einen jungen Mann der nach dem Krieg ein ruhiges Leben führen möchte und dafür die Geister der Vergangenheit zurücklassen muss. Der Leser wird auf eine Reise genommen in eine Welt, die er beim Lesen schon zu kennen scheint und trotz allem erst am Ende alles greifen kann. Ich kann es nur empfehlen mit Koruk auf die Reise zu gehen und neben wunderbaren Charakteren auch eine Geschichte zu erleben, welche Leid, Hoffnung und Vertrauen verbindet und aufzeigt wie wichtig es ist sich selbst treu zu bleiben.

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  • Magie voller Tücken von S. P. Pepper

    Magie voller Tücken
    Julchen2230

    Julchen2230

    04. December 2015 um 13:20

    Magie voller Tücken von S. P. Pepper Ausgabe: eBook* Preis: 2,99 € Erscheinungsdatum: 17. August 2015 *Auch als Taschenbuch erhältlich Klappentext: Koruk sollte nicht hier sein. Seine Anwesenheit kann den Menschen, denen er sein Leben verdankt, Schwierigkeiten bereiten. Deshalb verstecken sie ihn in einer finsteren Kammer vor Gefahren, über die sie ihm nichts verraten. Um sich zu schützen. Um ihn zu schützen. So behaupten sie jedenfalls. Doch Koruks Zweifel wachsen. Was, wenn sie ihn nicht aus Mitgefühl gerettet haben? Meine Meinung: Die Umstände, in der die Geschichte spielt, fand ich sehr interessant. Ich werde aber nicht zu viel verraten, denn das erfährt der Leser erst während der Geschichte. Ich war von Anfang an richtig gefesselt, denn als Leser tappt man im dunkeln und hat viele Fragen, genau wie der Hauptprotagonist Koruk. Die Stadt und die Menschen dort bergen ein großes Geheimnis. Ich fand es richtig gut, dass man sich auch nichts wirklich zusammenreimen konnte, da einem nur ganz wenige Informationen verraten wurden. Die Idee mit dem Wirker fand ich total gut und dass sich dahinter noch einige Überraschungen versteckten noch besser. Die Wandler haben mich irgendwie an Gestaltwandler erinnert aber ich fand es gut, dass die Autorin daraus ein bisschen mehr ihre eigene Vorstellung gemacht hat und sich nicht auf den 0815 Gestaltwandler beschränkte. Der Verlauf der Geschichte war für mich immer spannend und fesselnd. Es gab so vieles zu entdecken und so viele Fragen die man sich gestellt hat. Nach und nach wurden diese natürlich alle geklärt und man bekam meiner Meinung nach eine gute Auflösung. An einer Stelle fand ich es schade, dass sich oft einiges wiederholt hat. Ansonsten habe ich aber nichts auszusetzen. Auch das Ende hat mir richtig gut gefallen, da mich die Autorin hier noch einmal überraschte. Das entgültige Ende blieb für mich etwas offen. Man könnte also theoretisch noch weiter an der Geschichte arbeiten aber für mich war es auch so zufriedenstellend. Der Schreibstil, der Autorin hat mir sehr gefallen, da sie viel Spannung reinbrachte und am Anfang nicht zu viel verriet. So wollte man immer weiterlesen, um an neue Informationen zu kommen. Die Autorin hat einen locker leichten Schreibstil, sodass man flott vorankam und ruck zuck fertig war. Das Cover fand ich anfangs nur so lala aber mittlerweile finde ich es sehr passend, da es zur Geschichte und auch zu diesen Geheimnissen passt. Ich konnte mir ein bisschen die Situation dadurch vorstellen. Die Charaktere waren alle richtig toll. Sie sind mir sofort ans Herz gewachsen und ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert. Koruk, der Hauptprotagonist war mir so sympathisch, da er sich immer für andere eingesetzt und nach Lösungen gesucht hat, wie er jemanden vor einem schlimmen Schicksal bewahren konnte. Er hat sehr gewissenhaft und niemals herzlos gehandelt und war für mich ein kleiner Held. Ich mochte es seine Entwicklung mitzuerleben und wie er sich immer treu blieb auch, wenn er viel erlebt hat und schlecht behandelt wurde. Neyla war für mich zuerst eine komische Person. Mir wurde dann aber schnell klar, dass sie nur Opfer der Umstände war und vielleicht anders gehandelt hätte, wenn die Situation eine andere gewesen wäre. Ich mochte sie dann auch und fand es schön, dass sie Koruk so unterstützt hat. Debin, Neylas Vater war mir anfangs sehr unsympathisch, weil er so grimmig war und Koruk so misstraut hat, obwohl er sich nie etwas zu schulden kommen hat lassen. Später merkt man aber, dass er eigentlich ein ganz netter Kerl sein kann und dass er es so nicht meint. Manduro, den Wandler mochte ich sehr. Er war immer ein treuer Begleiter und hat sein Versprechen immer gehalten. Manduro wünscht man sich als Freund auch, wenn er als gefährliches Wesen gilt. Er hilft einem wo er nur kann und beschützt die Personen, die ihm wichtig sind. Zwischendurch habe ich ihn fasch eingeschätzt aber er war immer ehrlich und hat niemanden ins offene Messer laufen lassen. Das gefiel mir sehr an ihm. Quenn habe ich erst nicht so recht getraut, da er auch einiges geheim hält und eher zurückgezogen war. Manchmal hat er ganz komisch gehandelt und ich habe echt gedacht, dass er vielleicht ein falsches Spiel treibt, dabei ist er eigentlich ein echt guter Freund. Das ist mir im Laufe der Geschichte stark aufgefallen. Fazit: Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und man sollte hier auf jeden Fall mal vorbei schauen. Ich werde auch mit Sicherheit noch weiter Bücher der Autorin lesen und bin gespannt was sie als nächstes Zaubert. Bewertung: 4 von 5 Sterne

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  • [Rezension] Magie voller Tücken – S. P. Pepper

    Magie voller Tücken
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    31. October 2015 um 11:15

    Klappentext: Koruk sollte nicht hier sein. Seine Anwesenheit kann den Menschen, denen er sein Leben verdankt, Schwierigkeiten bereiten. Deshalb verstecken sie ihn in einer finsteren Kammer vor Gefahren, über die sie ihm nichts verraten. Um sich zu schützen. Um ihn zu schützen. So behaupten sie jedenfalls. Doch Koruks Zweifel wachsen. Was, wenn sie ihn nicht aus Mitgefühl gerettet haben? Einordnung: Das Buch ist kein Teil einer Reihe. Rezension: Zu Beginn ist die Geschichte relativ oberflächlich und die Beschreibungen sind grob, da der Protagonist Koruk mit einer schweren Verletzung im Bett liegt. Mehrere Wochen werden einfach zusammengefasst, unterbrochen nur von wenigen genaueren Einblicken. In diesen Einblicken stellt Koruk Fragen, auf die er keine Antworten bekommt, macht sich Gedanken darüber, weshalb er nicht aus dem Fenster sehen darf, und betont immer wieder, dass er sich wie in einem Gefängnis fühlt. Die Wochen fliegen vorbei, ohne dass etwas passiert und ohne dass die Handlung wirklich greifbar ist. Doch als Koruks Wunde, die wirklich ausreichend Zeit zum Heilen bekommen hat, endlich zulässt, dass er das Bett verlässt, werden die Geschichte tiefer und die Beschreibungen detailreicher. Die Handlung verlangsamt sich deutlich, sodass der Leser dann in die Geschichte eintauchen kann. Trotzdem ist das Buch von Anfang spannend gemacht, denn genau wie Koruk hat auch der Leser schnell das Gefühl, dass an der ganzen Situation irgendetwas nicht stimmt. Immer wieder bekommt Koruk ausweichende Antworten und scheinbare Erklärungen, aber das unterschwellige Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, bleibt. Auch im späteren Verlauf, als tatsächlich viele Geheimnisse der Stadt aufgeklärt werden, geht die Spannung nicht verloren. Zwar weiß Koruk jetzt, woran er grundsätzlich ist, doch dann wird er ohne jegliche Informationen auf eine tödliche Jagd geschickt, in der auch er selbst immer wieder in brenzlige Situationen gerät. Und er muss Dinge tun, die ihm nicht gefallen, weil er mehr zu retten hat als sein eigenes Leben. Besonders gefallen hat mir außerdem die Art der Autorin, eine Geschichte zu erzählen. Sie hat sich und dem Leser längere erklärende Abschnitte über die Welt, in der die Geschichte spielt, komplett gespart. Der Leser wird von Anfang an so behandelt als wüsste er über alle seltsamen und magische Dinge, die Geschichte und die Struktur der Gesellschaft Bescheid. Erst nach und nach werden dann in kurzen Nebensätzen oder einzelnen Dialogteilen, die aber eigentlich einen völlig anderen Inhalt haben, Informationen über die Welt geliefert, die die Autorin konstruiert hat. Meist fällt das jedoch gar nicht bewusst auf, weil es einfach nur beiläufige Schnipsel sind, die in einen Streit eingebettet wurden. Am Ende der Geschichte weiß der Leser dann tatsächlich alles über die Welt, die Gesellschaft und die Magie. Aber dass ich das alles wusste, war für mich eine ganz selbstverständliche Feststellung. Ich bin mir keiner Aha-Effekte oder expliziten Aufklärungsmomente bewusst. Die Autorin hat es geschafft, die Erklärungen so in der Handlung zu verstecken, dass sie gar nicht auffallen. Darüber hinaus hat die Autorin auch ein sehr gutes Gespür für die Überlegungen, die der Leser sich unweigerlich während der Geschichte macht, und ein großes Talent, den Leser auf den Holzweg zu führen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass eine Entwicklung vorhersehbar war und dann ist es auch tatsächlich so eingetreten, wie ich vermutet habe. Doch jedes Mal, wenn ich „Ich wusste es!“ dachte, hat sich zwei Sätze später herausgestellt, dass ich mich doch geirrt habe. Das beweist nicht nur ein sehr gutes Gespür der Autorin, sondern erfrischt die Geschichte auch jedes Mal wieder, da selbst das offensichtliche Ende dann irgendwie doch nicht vorhersehbar war. Fazit: Der Anfang der Geschichte ist wegen der oberflächlichen und groben Zusammenfassung mehrerer Wochen nicht richtig greifbar. Doch nachdem die Geschichte einmal Schwung aufgenommen hat, werden die Beschreibungen tiefer und detailreicher. Es baut sich Spannung auf, die sich immer wieder wandelt und deshalb das ganze Buch über anhält. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die Autorin den Leser häufig auf den Holzweg führt und die Geschichte damit unvorhersehbar macht. Außerdem hat die Autorin alle Erklärungen geschickt in der Handlung versteckt, sodass der Leser am Ende über alles informiert ist, ohne sich bewusst damit auseinander gesetzt zu haben. Bis auf den Beginn hat mir „Magie voller Tücken“ gut gefallen, daher vergebe ich vier Schreibfedern.

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  • Düster und magisch - trotz anfänglicher Längen ein gelungenes Fantasy Debut.

    Magie voller Tücken
    SelectionBooks

    SelectionBooks

    20. September 2015 um 09:38

    Der Krieg ist vorbei und der Soldat Koruk ist auf dem Weg zum Meer, von dem sein Vater ihm so viel erzählt hat. Doch er soll dort nicht ankommen. Durch ein Unglück taumelt er bald schon sterbend durch einen Wald. In letzter Sekunde wird er gerettet. Schließlich erwacht er in einer Kammer, in der er von dem Mädchen Neyla gepflegt wird. Zu seinem eigenen Schutz darf er die Kammer nicht verlassen und noch nicht einmal aus dem Fenster sehen. Nach einiger Zeit wird Koruk klar, dass er wie ein Gefangener behandelt wird. Er beginnt Neyla und ihrem Vater Debin zu misstrauen. Irgendwann wagt er einen Blick aus dem Fenster. Der Mond wabert am Himmel, ein klares Zeichen für den Einsatz von gefährlicher Blutmagie. Für Koruk bedeutet der Blick aus dem Fenster seinen Untergang. Neylas Vater hat ein enormes Risiko auf sich genommen, als er Koruk versteckt hat. Denn darauf steht eine schlimme Strafe. Aus Angst, dass jemand Koruk am Fenster gesehen hat, meldet er der Stadtwache, dass sich Koruk in seinem Haus befindet. Schlussendlich bekommt Koruk eine Gnadenfrist gesetzt. Sein Leben wird verschont, wenn er den Wirker der Blutmagie findet und tötet. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn während Koruk verzweifelt versucht, den Wirker zu finden, beginnt eine gnadenlose Jagd auf ihn. Schon bald weiß er nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist und beginnt in seiner Verzweiflung, falsche Entscheidungen zu treffen. Am Anfang ist mir der Einstig in das Buch etwas schwer gefallen. Die Geschichte zieht sich ein wenig, bis Koruk beginnt, nach dem Wirker zu suchen. Ab diesem Punkt wird aber bis zur letzten Seite konstant Spannung aufgebaut und es kommt Fahrt in die Geschichte. Die Atmosphäre in "Magie voller Tücken" ist düster, deutlich geprägt vom Krieg. Die Menschen leben in ständiger Angst und jeder misstraut jedem. Man hat Angst vor allem, was man nicht kennt. Koruk ist anders, als die Menschen in Neylas Dorf. Aus diesem Grund wird eine regerechte Hetzjagd auf ihn eröffnet. Ein Szenario, das wir aus dem Mittelalter gut kennen. Beim Lesen konnte ich schon fast die Menschenmeute sehen, die bewaffnet mit Mistgabeln durch das Dorf und den Wald zog. Die niederdrückende, dunkle Grundstimmung des Buches hat mich ein wenig an das Jugendbuch Krabat erinnert. Die düstere, gefährliche Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und überschattet auch die schönen Szenen, beispielsweise als Neyla und Koruk sich näher kommen. Wer Krabat mag, wird mit Sicherheit auch "Magie voller Tücken" gerne lesen und das dunkle Geheimnis erforschen, das über dem Dorf liegt. Fazit: Düster und magisch - trotz anfänglicher Längen ein gelungenes Fantasy Debüt.

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