Wer etwas über die vielen Probleme der USA lernen will, ist hier genau richtig
Sarah Kendzior hat einen Doktor in Anthropologie und war eine der ersten, die die Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen zwischen der US-Trump-Administration und autoritären Regimens der ehemaligen Sowjet-Republiken immer und immer wieder deutlich gemacht hat.
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Dieses Buch ist eine Sammlung an Essays aus den Jahren 2013 und 2014, die insbesondere den Fokus auf die Probleme des mittleren Westen der USA legen. Der Teil des Landes, über den man lieber drüber fliegt. Kendzior selbst kommt aus Missouri, einer der rechts-konservativsten Staaten der USA. Da schüttelt's einen als liberale Europäerin schon sehr.
MMn hätte das Buch als eine eine aktualisierte introduction und einen epilogue aus September 2017. Es sind interessante Themen, aber teilweise doch nicht mehr aktuell genug und es hätte ein noch größerer Schwerpunkt auf Rassimus haben müssen. Viele Amerikaner lesen das immer nicht so gerne und argumentieren lieber mit der wirtschaftlichen Ungerechtigkeit, aber der Schritt davor, der diskutiert werden muss, ist Rassimus. Naja, so würde ich es halt einschätzen ;)
Trotzdem eine definitive Kauf - und Leseempfehlung.





