Sabaa Tahir An Ember in the Ashes

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Inhaltsangabe zu „An Ember in the Ashes“ von Sabaa Tahir

'Keeps one reading long after the lights should have been out' ROBIN HOBB Read the explosive New York Times bestselling debut that's captivated readers worldwide. Set to be a major motion picture, An Ember in the Ashes is the book everyone is talking about. Under the Martial Empire, defiance is met with death. When Laia's grandparents are brutally murdered and her brother arrested for treason by the empire, the only people she has left to turn to are the rebels. But in exchange for their help in saving her brother, they demand that Laia spy on the ruthless Commandant of Blackcliff, the Empire's greatest military academy. Should she fail it's more than her brother's freedom at risk ...Laia's very life is at stake. There, she meets Elias, the academy's finest soldier. But Elias wants only to be free of the tyranny he's being trained to enforce. He and Laia will soon realize that their destinies are intertwined - and that their choices will change the fate of the Empire itself.

Page turner

— theLittleBookReview
theLittleBookReview

Ein absolutes Must-Read!

— Elenya91
Elenya91

Konnte mich nicht ganz überzeugen, zu viel Kampf, Intrigen und etwas langatimige Abschnitte. Trotzdem nicht schlecht

— *Jessy*
*Jessy*

Ein packendes Abenteuer, das so viel mehr gibt, als der Klappentext verspricht.

— Nicks
Nicks
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Wonderful characters and amazing plot

    An Ember in the Ashes
    theLittleBookReview

    theLittleBookReview

    03. April 2017 um 10:42

    This book is gripping from the first page onwards, it was hard for me to lay it down! I absolutely love the characters and the place where the story is set. The connecting narratives between both Elias and Laia depicts topics such as tyranny, abusiveness, suffering, redemption, betrayal and the search for freedom. I enjoyed reading "AN EMBER IN THE ASHES" also due to the political intrigues and the supernatural forces. All I can say is go buy this book, read it and thank me later ;) 

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  • You have a soul. It's damaged, but it's there.

    An Ember in the Ashes
    Lena_AwkwardDangos

    Lena_AwkwardDangos

    28. February 2017 um 23:12

    Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Buch auf Englisch in die Hand genommen. An sich lese ich sehr gerne englische Bücher und dieses hier hatte ich seit einer Ewigkeit auf meiner Leseliste. "There are two kinds of guilt. The kind that's a burden and the kind that gives you purpose. Let your guilt be your fuel. Let it remind you of what you want to be. Draw a line in your mind. Never cross it again. You have a soul. It's damaged, but it's there. Don't let them take it from you, Elias." (S. 373) ♥ Inhalt ♥ Laia is a slave. Elias is a soldier. Neither is free. Under the Martial Empire, defiance is met with death. Those who do not vow their blood and bodies to the Emperor risk the execution of their loved ones and the destruction of all they hold dear. It is in this brutal world, inspired by ancient Rome, that Laia lives with her grandparents and older brother. The family ekes out an existence in the Empire’s impoverished backstreets. They do not challenge the Empire. They’ve seen what happens to those who do. But when Laia’s brother is arrested for treason, Laia is forced to make a decision. In exchange for help from rebels who promise to rescue her brother, she will risk her life to spy for them from within the Empire’s greatest military academy. There, Laia meets Elias, the school’s finest soldier—and secretly, its most unwilling. Elias wants only to be free of the tyranny he’s being trained to enforce. He and Laia will soon realize that their destinies are intertwined—and that their choices will change the fate of the Empire itself. Text: Penguin Teen ♥ Cover & Ausstattung ♥ Ich besitze sowohl das Hardcover von Penguin Teen als auch das von HarperVoyager, da bei einer Bestellung etwas schiefgelaufen ist. Ich hatte damals die vollkommen falsche Ausgabe mit einem anderen Cover erhalten, was die Motivation zu lesen doch erheblich geschmälert hat. Mittlerweile habe ich aber die richtige Variante von Penguin Teen, deren atemberaubend schönes Cover mich damals auf das Buch aufmerksam gemacht hatte. Abgebildet ist die Militärsakademie Blackcliff, mit der Klippe im Vorder- und den Gebäuden im Hintergrund. Sowohl das Motiv als auch die Farbgebung finde ich wunderschön! Neben der auffälligen goldenen Titelschrift, die auf dem matten Cover mit Spotlack hervorgehoben ist, sind außerdem zwei kleine Silhouetten erkennbar, die etwas verloren wirken und vermutlich Elias und Laia darstellen sollen. Ein sehr passendes Cover mit Bezug zum Inhalt, würde ich rückblickend sagen. Unter dem Umschlag versteckt sich ein anthrazitfarbenes Buch mit goldener Schrift auf dem Buchrücken. Die Schrift im Inneren hat leider einen sehr großen Zeilenabstand, was ich zunächst als sehr befremdlich und ablenkend empfunden, später aber gar nicht mehr registriert habe. ♥ Umsetzung ♥ Da ich längere Zeit kein englisches Buch mehr gelesen hatte, stellten sich dementsprechende Startschwierigkeiten ein, als ich das Buch in die Hand nahm. Es fallen anfangs eine Menge Begriffe, an die man sich erst noch gewöhnen muss und deren Bedeutung sich nicht sofort erschließt. Noch dazu wird man ohne große Einleitung direkt ins Geschehen geworfen. Ich musste mich erst einmal zurechtfinden und habe dafür so einige Kapitel gebraucht. Spätestens nach einem Drittel des Buches war ich dann aber so gefesselt, dass ich immer weiter lesen musste. An Ember in the Ashes umfasst zwei Handlungsstränge, die erst im späteren Verlauf der Geschichte zusammenfließen. Laia, ein 17-jähriges Scholar-Mädchen, wird ihrer kompletten Familie beraubt und möchte sich den Rebellen des Widerstands anschließen, um ihren Bruder Darin zu retten. Diese schicken sie, getarnt als Sklavin, auf eine Spionagemission in das Herz Blackcliffs, der großen Militärsakademie, in der die sogenannten Masken ausgebildet werden. Dort ist sie Tag für Tag den Launen der gefürchteten Kommandantin Keris Veturia ausgesetzt. Laias Geschichte ist sehr traurig und gefahrvoll. Ihre Missionen sind sehr risikoreich, da sie niemandem trauen kann, und lassen den Leser mitfiebern, ihm das Blut in den Adern gefrieren und um das arme Mädchen bangen. Auf der komplett anderen Seite steht Elias, ein Absolvent der Schule für Masken, der sich allerdings nicht minder gefangen fühlt. Seit Monaten plant er seine Flucht aus den Mauern Blackcliffs, muss all diese Plänen allerdings über den Haufen werfen, als er am Tag seines Schulabschlusses zum Anwärter auf den Thron Serras erwählt wird. Gemeinsam mit drei anderen Aspiranten, unter anderem seiner besten Freundin Helene, soll er sich vier Prüfungen um das Amt des neuen Herrschers und dessen rechter Hand, genannt Blood Shrike, unterziehen. Diese Prüfungen ziehen sich durch den Großteil der Handlung und werden von Mal zu Mal grausamer, unberechenbarer, kräftezehrender. Für Elias beginnt nicht nur ein Kampf ums Überleben, sondern vor allem um seine Menschlichkeit und seine Freundschaft zu Helene. Ein wenig habe ich mich an Die Tribute von Panem erinnert gefühlt und fand die Prüfungen sehr eindrücklich geschildert. Elias und Laia treffen bereits früh aufeinander, jedoch dauert es sehr viel länger, bis die beiden sich wirklich kennenlernen und ihre Schicksale sich miteinander verweben. Dadurch gibt es in diesem Buch auch nicht direkt die große Liebe auf den ersten Blick, sondern sich langsam anbahnende Gefühle, die immer wieder von Zweifeln durchzogen werden. Die Liebesgeschichte, die auch noch weitere "Teilnehmer" beinhaltet, rückt dadurch nicht in den Fokus und bleibt bis zum Ende des Buches immer noch eher eine Art von Zweckgemeinschaft. Dennoch kommt es zu einigen romantischen, bittersüßen Szenen, in denen ich das Knistern förmlich hören konnte. Bis zum Ende habe ich mit ihnen gefiebert und an einigen Stellen sogar geweint, weil mich die Geschichte so mitgerissen hat. Die Handlung gewinnt immer mehr an Tiefe, bis sie schließlich auf einen fulminanten Showdown zusteuert. Auf den Leser warten einige Überraschungen und Wendungen, denn einige Dinge in Serra sind nicht so, wie sie scheinen... Auch nachdem ich dieses Buch nun beendet habe, weiß ich nicht recht, wie ich es einordnen soll. Das Setting erinnert mit seinen Wüsten, Legenden, mystischen Wesen und kleinen Dörfern der Scholars einerseits an ein orientalisches Märchen aus Tausendundeiner Nacht, vergleichbar mit Zorn und Morgenröte oder Amani - Rebellin des Sandes, während die Militärsakademie Blackcliff, ihre Kampfarena und das Leben der Martials stark an das alte Rom angelehnt sind. Sabaa Tahir erschafft eine ganz eigene Welt, die entweder Teil einer Dystopie oder einer Highfantasy sein könnte - die Grenzen verschwimmen meiner Meinung nach. Die fantastischen Elemente treten jedoch erst spät in Erscheinung. Ghule, Ifrit, Djinns - all diese mystischen Kreaturen finden Platz in der Geschichte, jedoch hat Tahir noch einige weitere interessante Kreaturen in petto, die unglaublich faszinierend gestaltet und noch von einigen Geheimnissen umgeben sind... Besonders, was den Augur Cain angeht, bin ich doch sehr gespannt, was seine Intentionen sind. ♥ Charaktere ♥ Die Hauptcharaktere Elias und Laia sind durch und durch Sympathieträger, die sich zu wichtigen Schlüsselpersonen im Kampf um Serra entwickeln, dessen komplettes Ausmaß bislang noch nicht absehbar ist. Mit beiden musste ich erst warmwerden, genau wie es bei dem kompletten Buch der Fall war. Schon bald konnte ich sie aber in mein Herz schließen, denn sie haben beide ihre Stärken und Schwächen, liebenwerten Seiten, Ecken und Kanten und machen eine großartige Entwicklung durch. Laia ist am Anfang ein verschrecktes junges Mädchen, das dem unterdrückten Volk angehört und sich selbst für ihre Schwäche hasst. Die Verschleppung ihres Bruders hat eine große Narbe in ihrer Seele hinterlassen, die sie zunächst lähmt, später jedoch antreibt. Aus diesem Grund setzt sie ihre Freiheit und ihr Leben aufs Spiel, um den letzten Rest Familie, den sie hat, zu retten. Steht sie am Anfang noch im Schatten ihrer Mutter, entwickelt sie sich im Verlauf des Geschichte zu einer starken Persönlichkeit, die vor nichts und niemandem zurückschreckt, um ihre Ziele zu erreichen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit sind bewundernswert und inspirierend, sodass sie in dem Freiheitskämpfer Keenan, dem Schmied Teluman, dem Küchenmädchen Izzi und ihrer Freundin, der Köchin, wichtige Verbündete findet, nicht zuletzt auch in Elias. Elias wünscht sich Blackcliff zu entkommen, seit er denken kann. Für die Ideale der Masken hat er sich noch nie begeistern können und verspürt als einziger Verachtung gegenüber ihren Taten. Er hasst es zu töten und zu verletzen, jedoch passt er sich den anderen Schülern an, um keinen Verdacht auf sich zu lenken und ist so der beste Soldat seines Jahrgangs geworden - allerdings auch der einzige, dessen Maske noch nicht mit seinem Gesicht verschmolzen ist. Er zweifelt an seiner Bestimmung und vor allem an sich selbst. Seine Begegnung mit Laia ist es schließlich, die ihn davor bewahrt seinen Verstand zu verlieren und sich selbst für seine Taten zu hassen, während er durch den Augur Cain die wahre Bedeutung von Freiheit ergründet. So durchläuft auch er eine unglaubliche Wandlung und gewinnt bis zum Ende des Buches immer mehr an Tiefe. Neben den beiden Protagonisten gibt es noch eine Reihe vielschichtiger und interessanter Nebencharaktere, deren Absichten nicht immer ganz offengelegt werden. Die Widerstandskämpfer sind nicht die strahlenden Helden, die man in einem Buch dieser Art erwarten würde, und auch unter den Masken, bzw. Elias' Freunden, finden sich einige Überraschungen. Allen voran Elias' beste Freundin Helene, das einzige Mädchen des Jahrgangs, hat einen sehr undurchsichtigen Charakter und auch, wenn man von Anfang an spürt, dass ihre Freundschaft zu Elias ehrlich und tief ist, sind ihre Motive doch stets zweifelhaft, denn eigentlich ist sie durch und durch eine Maske. Bis zum Schluss ist sie stets undurchschaubar und ich war mir nie sicher, wem gegenüber sie nun loyal ist - dem Imperium oder ihrem besten Freund. Im Großen und Ganzen bewundere ich sie aber sehr für ihre starke Persönlichkeit, ihre Entscheidungen und ihr Schicksal. Die Antagonisten sind ebenfalls sehr interessant gestaltet, denn auch sie haben ihre Geschichte und einen Grund, warum sie so handeln, wie sie es tun. ♥ Schreibstil ♥ Wie bereits erwähnt, habe ich aufgrund der englischen Sprache ein bisschen gebraucht, bis ich ganz in der Handlung angekommen war. Sabaa Tahirs Schreibstil ist nicht ganz einfach und das Vokabular der Geschichte nicht im alltäglichen Englisch zu finden. Nachdem ich aber einige Wörter nachgeschaut hatte, besonders was Bezeichnungen von Waffen angeht, konnte ich vollkommen in der Geschichte eintauchen, den Schreibstil genießen und habe nach den ersten 50 Seiten gar nicht mehr gemerkt, dass ich auf einer anderen Sprache lese. Tahirs Worte sind tiefgründig, bildhaft und wunderschön. Jedes Wort ist genau richtig gesetzt, jeder Satz bringt so viel Spannung und Emotionen in die Geschichte. Und dann noch die ausdrucksstarken Dialoge und poetischen Metaphern! Schon dem klangvollen Buchtitel ist anzusehen, dass die Autorin eine Meisterin der Metaphorik ist, die sich durch das komplette Buch zieht, ohne dass die Umschreibungen ausschweifend, aufdringlich oder gar zu gewollt wirken - sie hauchen dem Buch einfach unglaublich viel Leben ein und haben dazu geführt, dass ich immer mehr dieser schönen Worte in mich aufsaugen wollte. Sabaa Tahir ist für mich eine Meisterin der Worte und Erzählungen! ♥ Fazit ♥ Ein fantastisches Epos über Rache und Rebellion, Freundschaft und Liebe, Loyalität und Verrat, Freiheit und Gefangenschaft, das seinesgleichen sucht! Der schöne Schreibstil, die vielschichtigen Charaktere und die komplexe Welt, die Sabaa Tahir erschaffen hat, schreien geradezu danach, dass ich ganz dringend den nächsten Band brauche! 4,5/5

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  • Spannung pur!

    An Ember in the Ashes
    Elenya91

    Elenya91

    13. February 2017 um 18:44

    Ich bin anfangs mit gemischten Gefühlen an das Buch rangegangen. Vom Klappentext her hat es mich nicht wirklich umgehauen. Nachdem allerdings jeder auf Instagram & Co. von dem Buch schwärmte, hab ich es mit letztendlich gekauft. Aber selbst als es in meinem Bücherregal landete, hat es noch Ewigkeiten dort gelegen. Was mich im Nachhinein echt ägert, weil es mir richtig, richtig gut gefallen hat. Die Handlung spielt in einer Welt in der das Volk der Gelehrten von einer mächtigen militären Macht unterdrückt und versklavt wird. Tag für Tag werden sie wahllos abgeschlachtet und müssen zu jeder Zeit um ihr Leben fürchten. Ein Fluchtversuch würde den sicheren Tod bedeuten, sodass ihnen nichts anderes übrig bleibt als unter dem Regime zu leben und zu hoffen, verschont zu bleiben. Magie und mystische Wesen gibt es auch – was mich echt positiv überrascht hat, da sich im Klappentext hierzu keine Anhaltspunkte finden. Auch wenn sie nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Laia und Elias erzählt. Anfangs sind die Handlungsstränge getrennt voneinander, treffen aber nach einiger Zeit zusammen. Im ersten Kapitel des Buches erhalten wir einen Einblick in Laias Leben. Laia gehört zur Gruppe der versklavten Gelehrten. Sie lebt seit dem Tod ihrer Eltern und älteren Schwester zusammen mit ihrem Bruder bei ihren Großeltern. Am Anfang war ich ehrlich gesagt ein wenig genervt von Laia, weil sie ein richtiger Angsthase ist, vor allem und jedem Angst hat und sich absolut nichts traut. Das legt sich Gott sei Dank im Laufe des Buches. Sie macht eine richtig starke Entwicklung durch und ist mir deshalb auch richtig ans Herzen gewachsen. Elias befindet sich zu Beginn der Geschichte am Ende seiner Ausbildung als silberne Maske (die stärksten und tödlichsten Kämpfer des Regimes) der Militärschule Blackcliff. Im Gegensatz zu seinen Mitschülern steht er jedoch nicht zu hundert Prozent hinter den Ansichten und Taten des Regimes. Im Laufe des Buchs wird sein Ekel gegen dieses immer größer und er fürchtet sich immer weniger vor den Konsequenzen – Deserteure werden mit dem Tod bestraft – und sehnt sich immer mehr nach Freiheit. Elias ist mir von Anfang an richtig symphatisch gewesen. Allein schon deshalb, weil er scheinbar als einzigstes innerhalb der Militärschule erkennt, dass die Ungleichbehandlung und Versklavung falsch und verwerflich ist. Und er allein den Mut hat etwas dagegen zu unternehmen. Fazit: Vom ersten Kapitel bis zum letzten Kapitel eine sehr spannende Geschichte. Durch den Sichtwechsel nach jedem Kapitel wird die Spannung wirklich bis ins unerträgliche gesteigert. Ich konnte es wirklich kaum aus der Hand legen und hab es innerhalb weniger Tage verschlungen! Die Hauptcharaktere sind weder einfach noch leblos, sondern facettenreich und ausgefüllt mit Leben. Sie wachsen einem so sehr ans Herz, dass man jede Sekunde mitfiebert. Absolut lesenwert!

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  • Spannender Reihenauftakt

    An Ember in the Ashes
    Sanjewel

    Sanjewel

    11. January 2017 um 01:26

    ✰ 4.5 Sterne ✰“You are full, Laia. Full of life and dark and strength and spirit. You are in our dreams. You will burn, for you are an ember in the ashes.” MeinungWas mich zuerst sehr gefreut hat, war dass das Buch sofort mitten drin startet und nicht erst langsam vor sich hinplätschernd in die Handlung einführt.So wird die Spannung gleich zu Beginn aufgebaut und man braucht kaum Zeit, sich in das Buch einzufinden.Die Geschichte hat kaum Längen, twists & turns sind an jeder Ecke und so kann man das Buch kaum aus der Hand legen.Die Rahmensituation auf der die Story aufbaut (die Bevölkerungsgruppe/Regierung an der Macht ist grausam und unterdrückt die andere(n) Gruppe(n), die Protagonisten versuchen sich dem Reich entgegenzusetzen) ist absolut nicht neu, genauso wenig der Leitfaden der Geschichte (Retten eines Familienmitglieds), aber durch die absolut überzeugende Umsetzung stört das kaum.Das Buch wechselt zwischen den Perspektiven der beiden Hauptcharaktere, Elias und Laia.Beide sind gut ausgearbeitete Protagonisten, die man leicht zu mögen beginnt.Die beiden kommen aus genau entgegengesetzten Welten/Bevölkerungsgruppen, sodass man beide Seiten der Welt aus direkter Perspektive kennen lernt.Vor allem einige der Nebencharaktere zeichnen sich durch Grauzonen aus, was auch sie zu interessanten Charakteren macht.Tahirs Schreibstil ist absolut packend. Simpel genug um leicht lesbar zu sein, aber manchmal beinahe leicht poetisch, mit der Art von Zitaten, die einen einfach ins Herz treffen. Ein kleiner Minuspunkt:Bei der (Haupt-)Antagonistin in der Geschichte hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht. Die Kommandantin ist absolut grauenvoll, zu einem Ausmaß sodass man sich kaum bis gar nicht vorstellen kann, was sie dazu gebracht hat so zu werden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das in den folgenden Bänden noch aufgegriffen wird.Fazit:Spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.

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    • 3
  • You are an ember in the ashes, Elias Veturius. You will spark and burn, ravage and destroy.“

    An Ember in the Ashes
    Laralarry

    Laralarry

    17. December 2016 um 13:24

    Inhalt: Laia is a slave. Elias is a soldier. Neither is free.Under the Martial Empire, defiance is met with death. Those who do not vow their blood and bodies to the Emperor risk the execution of their loved ones and the destruction of all they hold dear.It is in this brutal world, inspired by ancient Rome, that Laia lives with her grandparents and older brother. The family ekes out an existence in the Empire’s impoverished backstreets. They do not challenge the Empire. They’ve seen what happens to those who do.But when Laia’s brother is arrested for treason, Laia is forced to make a decision. In exchange for help from rebels who promise to rescue her brother, she will risk her life to spy for them from within the Empire’s greatest military academy.There, Laia meets Elias, the school’s finest soldier—and secretly, its most unwilling. Elias wants only to be free of the tyranny he’s being trained to enforce. He and Laia will soon realize that their destinies are intertwined—and that their choices will change the fate of the Empire itself.Rezension: Eines der besten Bücher 2016 und für mich eine große Überraschung. Ich schreibe diese Rezension nun Monat später, weil ich damals einfach nicht wusste, wie ich meine Begeisterung in Worte fassen soll. Die Geschichte ist unglaublich interessant, aber es ist nichts komplett Neues, was Tahir erzählt. Warum hat es mich also so nachdenken lassen? Die Mischung aus der spannenden Story, den liebenswerten Figuren und den fantastischen Dialogen erschafft in An Ember in the Ashes etwas zum Nachdenken, dass mich auch nach Monaten nicht losgelassen hat.

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  • Der Auftakt zu einer verzaubernden Welt

    An Ember in the Ashes
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    27. November 2016 um 11:41

    Als ich das Buch zum zweiten Mal las, dies nach einem Jahr, zeigte sich mir eine andere Seite.Elias und Laia können unterschiedlicher nicht sein. Er wurde zu einer Maske ausgebildet, welche aus dem Volk der Martialen entspringen und tödliche Kämpfer sind. Sie entstammt den Kundigen, welche seit vielen Jahren durch einen folgenschweren Fehler von den Martialen unterworfen werfen. Er möchte seinem Leben entfliehen, während sie als Sklavin den einzigen Weg eingeht, der ihren Bruder retten kann. Zwei Welten treffen aufeinander und im Kern könnten sie ähnlicher nicht sein.Nach einem Jahr schien ich den größten Teil des Buches wieder vergessen zu haben, doch ein durchaus gutes Gefühl war zurückgeblieben. Ich meinte mich an eine zauberhafte Welt erinnern zu können, mit Schmerz und Liebe, dem Unmöglichen und der Hoffnung. Sabaa Tahir hat einen wunderschönen Schreibstil, der Elias und Laias gelteilte Sichtweisen miteinander zu einem großen Ganzen verschmelzen lässt und nicht darunter leidet, sondern dem Buch mehr Seele und Spannung gibt. Die Worte schaffen eine traumhafte und atemberaubende Atmosphäre - dunkel, mystisch, anders -, obwohl die Beschreibung der silbernen Maske weiterhin Unklarheiten hervor bringt. Auch spürt man die Tiefe der Geschichte und deren Alter, als würde sie tatsächlich schon über Jahrhunderte bestehen und Wirklichkeit sein. Es schien erst der Anfang zu sein.Doch während des Lesens, bei welchem immer wieder Bilder der Erinnerung aufblitzten, fiel mir auf, wie vorhersehbar dieses Buch eigentlich ist. Ohne zu wissen, was passiert, kann man dennoch sagen, dass viele Handlungsverläufe offensichtlich sind und die Charaktere dadurch nur überaus blind erscheinen. Des Weiteren wirkt alles viel zu einfach. Beschreibungen, die große Stärke und ein genaue Vorstellung schafften, wurden durch kleine Handlungen entkräftet, verloren an Substanz. Erschütternde Ereignisse wurden vergessen und manchmal lernten die Charaktere nicht daraus, wenngleich sie sich wiederum weiterentwickelten, aber teils in unvorstellbare Richtungen.Viele der Charaktere waren leider nach der allseits bekannten Vorlage entworfen, was die Umgebung und Handlung nicht verbergen konnte. Das rebellische Mädchen, die treue Freundin, der heiße Kämpfer mit einem weichen Kern, der böse Gegenspieler ohne viel dahinter. Und dabei basiert erneut alles auf der Liebe, die vorhanden ist, aber sich lückenhaft entwickelte. Andere Worte deuten hingegen auf eine Liebe hin, die nicht da ist. Aus diesem Grund war es nicht nur ein Liebesdreieck, sondern es waren zwei, denen aber die Magie fehlte. Dennoch hatten alle etwas Faszinierendes auf ihre Art und Weise. Nur ist es nervenaufreibend, dass Elias sich all die Jahre die Maske hatte überstreifen können, aber plötzlich war es mit der Vernunft und Überlegung vorbei.Das Buch hat seine mitreißenden Stellen, viele davon, manchmal mit leichtem Humor unterlegt, aber wird es aus seiner Einzigartigkeit durch seine Normalität herausgerissen. Und trotzdem bleibt die Spannung auf das Folgende bestehen, obschon das Ende abzusehen war. Tahir hat den Anstoß zu einer wunderschönen Welt gegeben.

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  • Game of Masks

    An Ember in the Ashes
    Nicks

    Nicks

    02. May 2016 um 09:32

    All that remains of the fallen is the emptiness of where they walked, the silence where their voices rang. I picked up the book only reluctantly and I´m still uncertain whether I should´ve delayed the read. Only thing that changed is the reason for these thoughts. Starting the book I was afraid I´d be bored sooner rather than later. The synopsis promised nothing new, another wast, cruel empire, another rebel, another foolish girl. Finishing the book I immediately wished I hadn´t picked it up, because it would´ve saved me the torture of waiting. So much beauty. So many feels. It did sweep me off my feet pretty thoroughly and now I´m facing the agony of long months without the next installment. Can´t say the Roman Empire spirit and elegant names (yes, this is an important criterion) didn´t help, but apart from that the whole package of plot, characters and atmosphere creates a lot of awesome. Although the story´s thick with fear, desperation and the heavy scent of organized madness, there´s room for hope and emotions. Hopelessness and darkness is all the Empire has to offer and it pulls you right in and yet you don´t get depressive, but keep that spark of light aflame. Hoping for a turn towards the better. You stay glued to every page and the edge of your seat. It´s pretty brilliant. I´m glad I was wrong about the main characters as well. Granted, I didn´t think too highly of Laia in the beginning. But since she didn´t either, I had hopes for improvement. And yippieh - girl did improve! The scared, hushed girl morphed into a strong, focused woman. Plus, she didn´t loose her focus on her real goal, which happens all too often once a guy smirks in the heroine´s direction. Bonus points for Elias as well. Woah, I really am impressed by that guy. Although he carries a truckload of burdens, a whole well of darkness and the heritage of a crazy woman, he managed to keep the light in his heart and the kindness that keeps him from teetering over the edge. Elias has principles he follows and values friendship more than power. Good guy, cool guy, strong guy, good guy. His plot line left me kind of… in tears? Often? Because those trials were really heavy. So not funny. And sad. Best thing about the book? The moral aspect. The discrepancy between good and good, evil and evil rarely is shown as beautifully as here. Therefore choosing sides in nearly impossible.  

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  • Rezension zu „An Ember in the Ashes“ von Sabaa Tahir

    An Ember in the Ashes
    Cari_f

    Cari_f

    04. February 2016 um 11:20

    „Dawn“, he says. „Time to start hating each other again.“ Laia ist eine Scholar, Elias ein Martial. Sie leben in zwei verschiedenen Welten. Die Scholars werden seit Jahrhunderten von den Martials unterdrückt und versklavt. Die Martials bilden in der gefürchteten Schule Blackcliff die Masks aus, eine Kämpferelite, die jeden Funken von Rebellion sofort im Keim ersticken. Elias ist kurz vor seinem Abschluss und seiner Ernennung zur Maske. Laia versucht nach der Inhaftierung ihres Bruders, ihn um jeden Preis zu befreien – auch wenn das bedeutet, dass sie sich in Blackcliff einschleichen muss. Die Geschichte handelt von Laias Suche nach ihrer Stärke und Elias‘ Suche nach Freiheit und vor allem von Hoffnung. Wegen der Buchbeschreibung und vor allem auch dem Titel der deutschen Übersetzung (der meiner Meinung nach dem Buch nicht gerecht wird) erwartet man eine dieser Geschichten, die es in den letzten Jahren wie Sand am Meer gibt; Junge und Mädchen in einer dystopischen Welt verlieben sich ineinander und kämpfen für ihre Liebe und ihre Freiheit. Wer nach einer solchen Geschichte sucht, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Wer allerdings eine Geschichte sucht, die voller überraschenden Wendungen und starken Charakteren ist, wird dieses Buch lieben. „An Ember in the Ashes“ ist eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Sabaa Tahir entwirft eine fantastische Welt, die sofort vor meinem inneren Auge Gestalt angenommen hat. Die Personen, die Schauplätze und die Geschichten sind so miteinander verwoben und vielschichtig, dass man mit jedem Kapitel mehr über sie erfährt. Hinzu kommen einige Momente, die so überraschend sind, dass man sie einfach noch einmal lesen muss, um überhaupt zu begreifen, was gerade passiert ist. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Kapitel sind abwechselnd aus Elias‘ und Laias Sicht verfasst. Dieses Konzept wird sehr gut umgesetzt; die Enden der Kapitel sind oft Cliffhanger, die einen das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Besonders gut finde ich, dass Elias mit seinen 20 Jahren älter ist, als viele andere Charaktere, die in den Jugendbüchern der letzten Jahre die Hauptrolle spielen. Diese Reife merkt man ihm an und zugegebenermaßen schlägt da das Leserherz auch höher. In die 17-jährige Laia konnte ich mich auch gut hineinversetzen – trotz oder vielleicht auch gerade auch wegen ihrer Momente der Schwäche zum Beginn des Buches. Ihre Entwicklung wird schonungslos dargestellt. Gewalt spielt hier auch eine große Rolle. Doch sie driftet nie ins Groteske ab. Der Versuch der Autorin, die Gewalt in unserer Welt abzubilden, ist ihr gelungen. Wegen all dem kann man auch kleinere Logikschwächen verzeihen. Und man erfährt zwar auch recht wenig über die Hintergründe dieser Welt, vor allem die Rolle der Auguren, doch das stört hier nicht – der Fantasie des Lesers werden keine Grenzen gesetzt. Genau das liebe ich an Büchern; wenn man mehr bekommt, als man erwartet hat. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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  • Wenn Funken sprühen...

    An Ember in the Ashes
    Nicks

    Nicks

    31. January 2016 um 09:02

    All that remains of the fallen is the emptiness of where they walked, the silence where their voices rang. I picked up the book only reluctantly and I´m still uncertain whether I should´ve delayed the read. Only thing that changed is the reason for these thoughts. Starting the book I was afraid I´d be bored sooner rather than later. The synopsis promised nothing new, another wast, cruel empire, another rebel, another foolish girl. Finishing the book I immediately wished I hadn´t picked it up, because it would´ve saved me the torture of waiting. So much beauty. So many feels. It did sweep me off my feet pretty thoroughly and now I´m facing the agony of long months without the next installment. Can´t say the Roman Empire spirit and elegant names (yes, this is an important criterion) didn´t help, but apart from that the whole package of plot, characters and atmosphere creates a lot of awesome. Although the story´s thick with fear, desperation and the heavy scent of organized madness, there´s room for hope and emotions. Hopelessness and darkness is all the Empire has to offer and it pulls you right in and yet you don´t get depressive, but keep that spark of light aflame. Hoping for a turn towards the better. You stay glued to every page and the edge of your seat. It´s pretty brilliant. I´m glad I was wrong about the main characters as well. Granted, I didn´t think too highly of Laia in the beginning. But since she didn´t either, I had hopes for improvement. And yippieh - girl did improve! The scared, hushed girl morphed into a strong, focused woman. Plus, she didn´t loose her focus on her real goal, which happens all too often once a guy smirks in the heroine´s direction. Bonus points for Elias as well. Woah, I really am impressed by that guy. Although he carries a truckload of burdens, a whole well of darkness and the heritage of a crazy woman, he managed to keep the light in his heart and the kindness that keeps him from teetering over the edge. Elias has principles he follows and values friendship more than power. Good guy, cool guy, strong guy, good guy. His plot line left me kind of… in tears? Often? Because those trials were really heavy. So not funny. And sad. Best thing about the book? The moral aspect. The discrepancy between good and good, evil and evil rarely is shown as beautifully as here. Therefore choosing sides in nearly impossible.  

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  • Rezension: An Ember in the Ashes - Sabaa Tahir

    An Ember in the Ashes
    rosebud

    rosebud

    10. September 2015 um 18:18

    Originalrezension: The emotional life of books MEINE MEINUNG: Ich muss ja gestehen, dass ich mich wahnsinnig auf An Ember in the Ashes gefreut habe. Die Idee klang unheimlich vielversprechend und die Rezensionen waren auch überwiegend positiver Natur. So war ich zu Beginn erst einmal etwas verwirrt, da es ganz anders war, als ich es mir aufgrund der Rezensionen vorgestellt hatte. Laia ist nämlich nicht zu Beginn schon ein Sklave und die Umstände, wie sie dazu wird, sind auch irgendwie anders, als ich es erwartet hatte. Auch Elias Beschreibung als Soldat trifft es meiner Meinung nach nicht richtig. Er ist nicht einfach nur irgendein Soldat, ihm kommt als Maske eine viel größere Rolle zuteil. Witzigerweise war es dann so, dass das Buch dann doch irgendwann genauso wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte, bloß eben erst später. Ab diesem Punkt begann es mir wirklich sehr gut zu gefallen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Laias und Elias. Dadurch kriegt man einen ziemlich vielschichtigen Eindruck dessen, was so vorgeht, und ist nicht einseitig voreingenommen. Jedes Kapitel enthält nur eine der beiden Perspektiven und bei einem Perspektivenwechseln gibt es folglich auch immer ein neues Kapitel. Diese Kapitel enden auch immer mit einem Cliffhanger, was unweigerlich dazu führt, dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen möchte, da man ja wissen will, wie es mit Elias/Laia weitergeht. Manche finden, dass die Protagonistin zu schwach ist. Meiner Meinung nach ist gerade, dass sie nicht so eine starke und selbstbewusste Frau ist mal eine gute Abwechslung von den sonst so von sich selbst überzeugten Protagonistinnen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, wer von uns ist denn schon 24/7 stark und selbstbewusst? Da ist es doch nur fair, wenn auch mal eine Protagonistin eben genau das nicht ist. Das soll aber keineswegs heißen, dass Laia ein kleines, schwaches, ständig jammerndes Ding ist. Sie beißt sich durch ihre Aufgaben durch und auch, wenn sie manchmal fällt, richtet sie sich immer wieder auf. Die Geschichte fing nicht nur anders an, als ich es erwartet habe, sondern sie konnte mich auch später überraschen. Nachdem ich genau das bekommen hatte, was ich erwartet hatte, kamen plötzlich magische Elemente ins Spiel und ein Wettkampf, der mit jeder Seite spannender wurde. Dass An Ember in the Ashes ursprünglich als Einzelband vermarktet wurde und jetzt nun doch eine Reihe wird, nun gut, darüber mag man sich vielleicht aufregen. Aber ich für meinen Teil wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn das Buch tatsächlich ein Einzelband geblieben wäre. Denn das Ende ist wirklich sehr offen gehalten, man bekommt im Grund keine Informationen, was nun aus den Protagonisten, die man im Laufe der Geschichte so lieb gewonnen hat, wird. MEIN FAZIT: Zusammenfassend kann man also sagen, dass mir An Ember in The Ashes wirklich sehr gut gefallen hat. Es ist zwar anders, als ich es mir vorgestellt hatte, aber das muss ja keineswegs als negativ anzusehen sein, zeigt es doch auch, dass mich An Ember in the Ashes an der ein oder anderen Stelle durchaus überraschen konnte. Auch die Protagonisten habe ich lieb gewinnen können, besonders auch Laia, da sie von dem mittlerweile fast schon typischen „kick-butt“-Protagonistin abweicht und auch ihre schwachen Seiten hervorgehoben werden. Ich kann An Ember in the Ashes wirklich nur weiterempfehlen, besonders denjenigen, die mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen wollen!

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  • eine Sklavin und ein Soldat - doch frei ist keiner der beiden

    An Ember in the Ashes
    annlu

    annlu

    26. July 2015 um 19:10

    Five hundred years ago, a warrior brute named Taius united the fractured Martial clans and swept down from the north, crushing the Scholar Ampire and taking over most of the continent. He named himself Emperor and established his dynasty. He was called the Masked One, for the unearthly silver mask he wore to scare the hell out of his enemies. Die siebzehnjährige Laia gehört zu dem unterdrückten Volk der Scholar. Da ihre Eltern Teil der Resitance waren, wurden sie früh ermordet. Nun lebt sie mit ihrem Bruder und ihren Großeltern. Doch ihr Bruder hat ein Geheimnis und bringt damit Unglück über die Familie: Die Soldaten des Empire kommen bei Nacht, töten ihre Großeltern und nehmen ihren Bruder gefangen. Laias einzige Chance ihn zu befreien sieht sie in der Rebellenbewegung. So begibt sie sich in die Katakomben unter der Stadt Serra um ihr Versteck zu finden. Elias gehört den Martials an. Anstatt sich ergeben den Regeln der Militärakademie zu beugen, muss er immer wieder an seine Kindheit denken. Er wurde von seiner Mutter, dem Commander ebenjener Akademie, in der Wüste ausgesetzt und von Tribesmen aufgezogen bis er sechs Jahre alt war. Auch die vielen Jahre der Indoktrinierung, des Trainings und der Bestrafung, die er danach erleiden musste, lassen ihn sich nicht mit seinem Schicksal abfinden. Einen Tag bevor er zu einer vollwertigen Maske, einem hochangesehenen Assassinen, wird, denkt er nur noch an Flucht. Sich der Tatsache bewusst, dass er diese mit dem Tod bezahlen muss, falls er gefangen wird. Doch das Schicksal hält anderes für die Beiden bereit. Laia kann ihren Bruder nicht so leicht befreit werden und sie muss sich als Sklavin in den Haushalt des Commander begeben um dort zu spionieren. Elias hingegen wird einer der Kandidaten, die gegeneinander antreten müssen, um den neuen Emperor zu ermitteln. Dabei wollen beide nur eines: Ihre Freiheit zurückgewinnen. Die Geschichte wird in einzelnen Abschnitten erzählt, die zwischen Laia und Elias als Erzähler wechseln. Auf der Innenseite des Buchrückens befindet sich eine Karte des Empire. Diese hilft zwar bei der Vorstellung der geografischen Beziehungen, die ersten paar Kapitel brauchte ich aber noch, um die politischen und historischen Zusammenhänge zu verstehen. Dabei war die wechselnde Erzählperspektive in dieser „Kennenlernphase“ etwas anstrengend für mich, da die Beiden unterschiedliche Beiträge zur Welt, in der die Geschichte handelt, hatten und diese sich nicht immer ergänzten. Doch bald schon fand ich in die Geschichte. Obwohl die Grundidee (unterdrückendes Regime, Hauptcharaktere, die sich dagegen wehren) nicht neu ist, war sie gut umgesetzt. Als Charakter war Elias überzeugender, da Laia manchmal recht naiv war, sodass ich seine Teile lieber gelesen habe. Zusammenfassend ein guter Beginn der Serie.

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  • Das Jugendbuch des Jahres!

    An Ember in the Ashes
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    11. May 2015 um 09:48

    "Tomorrow you must make a choice. Between deserting and doing your duty. Between running from your destiny and facing it. If you desert, the Augurs will not stop you. You will escape. You will leave the Empire. You will live. But you will find no solace in doing so. Your enemies will hunt you. Shadows will bloom in your heart, and you will become everything you hate - evil, merciless, cruel. You will be chained to the darkness within yourself as surely as if chained to the walls of a prison cell." (S. 65) Elias Veturius ist ein Soldat, der Beste seiner Generation, und doch will er nicht länger kämpfen. Zu verhasst ist ihm das ewige Töten, die erdrückende Maske, die er tragen muss und die Gewalt gegen die Feinde des Imperiums. Doch gerade, als er desertieren will, wird er vor eine unglaubliche Wahl gestellt. Und dann begegnet ihm das Sklavenmädchen Laia, das fast ihre ganze Familie verloren hat und nun alles tun würde, um ihren Bruder wiederzubekommen. Auch sich in die Militärakademie als Spionin einzuschleichen, um so den Widerstand zu unterstützen. Während beide sich immer wieder über den Weg laufen und sich langsam Gefühle zwischen ihnen entwickeln, müssen sie sich fragen, wie weit sie tatsächlich gehen würden? Für ihre Familie? Für ihre Freiheit? Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie ich eigentlich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Fest stand für mich aber von Anfang an, dass dieses Buch das Potenzial hat, etwas ganz Großes zu werden. Und ich habe mich nicht getäuscht. Denn was uns Sabaa Tahir hier präsentiert, ist einfach genial und hat für Begeisterungsstürme bei mir gesorgt! Hinter dem gold glänzenden Cover verbirgt sich nämlich eine ebenso glänzende Geschichte mit faszinierenden Charakteren, einem ungewöhnlichen Setting und einer komplexen Handlung voller Magie und politischer Intrigen. Kein Wunder also, dass sich An Ember in the Ashes mühelos in die Riege meiner liebsten Jugendbuchserien eingefügt hat und ich es kaum aus der Hand legen konnte. Für mich ist es jetzt schon das Jugendbuch des Jahres! Abwechselnd aus der Sicht von Laia und Elias erzählt uns Sabaa Tahir das packende Schicksal einer Sklavin und eines Soldaten und verdeutlicht so auf eindringlichste Weise den Kontrast zwischen Herrschenden und Unterdrückten und bringt uns die Lebensumstände beider Klassen näher. Laia, die eigentlich zu den Gelehrten gehört, lässt sich nach dem Tod ihrer Familie und der Entführung ihres Bruders vom Widerstand in die Militärakademie Blackcliff einschleusen, um dort als Sklavin zu spionieren. Eine Aufgabe, die sie in tödliche Gefahr bringt. Elias dagegen ist der beste Soldat der Blackcliff-Akademie, doch hat schon längst die Lust am Kämpfen verloren. Schon lange plant er seine Flucht, bis ihn die mythischen Auguren vor eine unglaubliche Wahl stellen... Sabaa Tahir hat hier eine unheimlich komplexe und faszinierende Welt voller Details und Ideen geschaffen, die mich sofort begeistert hat. Das Imperium, dem Elias dient, erinnert stark an das römische Reich mit seiner strengen Militärtradition und ihrer Sklavenhaltung. So sind auch viele Begrifflichkeiten oder die Namen der Soldaten römisch angehaucht. Darin eingewoben hat Sabaa Tahir mythisch-arabische Einschläge, denn obwohl die Gelehrten ihre Existenz bestreiten, durchstreifen auch magische Wesen wie Dschinns oder Efrite die Welt, von denen sich die Wüstenstämme in lauen Nächten am Lagerfeuer erzählen. Das Händchen, das Sabaa Tahir für die Erschaffung komplexer Welten hat, beweist sie auch bei ihren Charakteren, die genauso vielschichtig sind. Hier gibt es keine Schwarz-Weiß Malerei. Jeder Charakter scheint ein Geheimnis zu hüten, hinter jedem steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet und alle haben sie Ecken und Kanten. So zeigt Elias nicht nur Mitgefühl, sondern man sieht auch immer wieder eine dunkle Seite in ihm hervorschimmern und Laia schwankt zwischen Mut und Verzweiflung. Auch der grandiose Cast aus Nebencharakteren ist ganz wunderbar gelungen mit undurchschaubaren Charakteren wie der grausamen Kommandantin der Akademie oder Elias Freundin Helena, die zwischen ihrer Loyalität gegenüber dem Imperium und ihren Gefühlen für Elias schwankt. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, geht es in An Ember in the Ashes doch sehr brutal und erschütternd zu. Misshandlungen und Vergewaltigungen von Sklaven sind alltäglich und auch die Soldaten erwarten schlimmste Strafen bei Verfehlungen. Mich hat das Buch emotional wirklich mitgenommen und an die Seiten gefesselt, denn man durchläuft ein wahres Feuerwerk an Gefühlen, bestehend aus Schuld, Loyalität, Angst, Hoffnung, Misstrauen und Verlangen. Sehr gefallen hat mir auch, dass die Gefühle, die hier zwischen Laia und Elias entstehen, nicht aufdringlich sind, sondern gekonnt und zurückhaltend in die Geschichte eingeflochten werden und sie so wunderbar ergänzen. Um es auf den Punkt zu bringen: An Ember in the Ashes hat mich von der ersten Seite an fasziniert und bis zum Schluss gefesselt. Ich bin absolut begeistert von diesem Debüt und kann nur hoffen, dass uns Sabaa Tahir bald mit einem weiteren Band erfreut. Zwar ist momentan noch keine Fortsetzung in Planung, doch das hängt scheinbar eher vom Verlag ab als von der Autorin selbst, die die Geschichte zumindest in ihrem Kopf schon längst weitergesponnen hat. Also Leute, lest unbedingt An Ember in the Ashes, sonst verpasst ihr das Jugendbuch des Jahres!

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