Sabatina James Nur die Wahrheit macht uns frei

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Inhaltsangabe zu „Nur die Wahrheit macht uns frei“ von Sabatina James

Während wir über die Integration von Geflüchteten diskutieren, werden tagtäglich junge Mädchen in unserem Land zur Ehe gezwungen. Während wir mehr Respekt vor anderen Religionen fordern, radikalisieren sich junge Männer im Namen Allahs. Sabatina James war selbst Opfer einer Zwangsehe. Sie weiß daher, was es heißt, für die Freiheit zu kämpfen. In diesem aufrüttelnden, leidenschaftlichen Buch kritisiert sie nicht nur den Islam. Sie appelliert auch an uns, uns nicht länger hinter dem Vorwand der Toleranz zu verstecken, sondern zu erkennen, dass unsere Freiheit ein Geschenk ist, das jeden Tag aufs Neue verteidigt werden muss.

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  • Nur die Wahrheit macht uns frei, Sabatina James

    Nur die Wahrheit macht uns frei
    wandablue

    wandablue

    12. August 2013 um 22:01

    Die Autorin hat kein Meisterwerk der Literatur verfasst. Das war auch nicht ihre Absicht. Dennoch liest sich das Buch leicht und der Sprachstil ist ansprechend. Hat sie es selbst verfasst oder war ein Ghostwriter am Werk? Kleine Brüche in der Erzählung weisen auf eigene Verfasserschaft hin. Zum Inhalt ausnahmsweise ein Zitat: „Ist der Islam überhaupt mit den Gesetzen der Demokratie und des Christentums vereinbar? Ist er friedensfähig? Ich habe das Recht, solche Fragen zu stellen.“ (S.281). S. James weist auf falsches Harmoniebedürfnis der Deutschen hin im Umgang mit der ihnen fremden Religion. Sie glaubt, die Hiesigen gingen von ihrer eigenen Kultur aus und verstünden die tieferen Beweggründe des Islam und der Moslems nicht. Sie befindet, die Wurzeln der Gewaltbereitschaft liegen im Koran selbst und sie lässt eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nicht zu. Sie befindet weiterhin, dass der Vorwurf der Islamophobie schnell erhoben wird, falls man sich zu tief und kritisch auf die Materie einläßt. Insbesondere den Grünen PolikerInnen macht sie schwere Vorwürfe wegen deren Blauäugigkeit. Frauen sind Menschen zweiter und dritter Klasse in ihrer früheren Religion, das hat sie nicht nur selbst erfahren müssen, sondern auch die vielen anderen weiblichen Menschen, für die sie sich mit vollem Engagement unter Einsatz ihres Lebens einsetzt. Zahlreiche Beispiele, eines grausamer als das andere, belegen ihre Einschätzung. Fazit: Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu „Nur die Wahrheit macht uns frei“ von Sabatina James

    Nur die Wahrheit macht uns frei
    ghostlight

    ghostlight

    16. May 2013 um 20:24

     „Nur die Wahrheit macht uns frei“ ist ein weiteres Buch von Sabatina James, in welchem sie von ihren Erfahrungen, ihren jüngsten Erlebnissen sowie von Schicksalen verschiedener Personen berichtet. Über das Buch: In den 16 Kapiteln werden verschiedene Bestandsaufnahmen zum Thema „Gewalt an Frauen und Kindern in muslimischen Familien“ wiedergegeben, welche Einblicke in unterschiedliche Sachthemen bieten. Viele Berichte lassen auch „unseren“ Alltag nicht unberührt und verdeutlichen, wie wichtig und vor allem dringend das Thema ist. Für Außenstehende ist das Erscheinungsbild des Islam äußerst vielschichtig, von friedlich über tolerant bis gewalttätig, wodurch es zu vielen Unklarheiten, Vermutungen oder Vorurteilen kommen kann. Nicht zuletzt durch die verschiedenen Meinungen der Anhänger, Gegner, Radikaler, Andersgläubiger usw., welche die Diskussionen befeuern. Die Intention der Autorin ist es, eine Einschätzung des korangetreuen Islam im Umgang mit Frauen vornehmen zu können. Vor allem, wie der Glaube sich in den islamischen Staaten darstellt. Mit der von ihr gegründeten Organisation Sabatina e.V. und ihren Büchern will Sabatina James betroffenen Frauen helfen und Aufklärungsarbeit leisten, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in islamisch regierten Ländern. Ihre Thesen belegt sie zum einen anhand von Studien und Untersuchungen, zum anderen mit ihren eigenen Erfahrungen. Dabei sind Einblicke in die jeweiligen Denkweisen und Emotionen der jeweiligen Opfer und der Täter hilfreich, um die Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar zu gestalten. Meine Meinung: Da ich mich schon länger mit dieser Thematik beschäftige, war dieses Buch ein Muss für mich. Um ehrlich zu sein, wurde ich erst vor Kurzem auf die Autorin aufmerksam und wusste nicht, was mich erwartete. Da das Buch von einem sensiblen Thema handelt, überraschte mich ihre Schreib- und Ausdrucksweise anfangs sehr. Ihr Ton ist sehr eindringlich und ihre Sprache meiner Meinung nach an einigen Stellen zu Beginn etwas gewöhnlich, fast primitiv. Eine andere Wortwahl hätte ihre Wirkung sicher nicht verfehlt. Die Autorin wird jedoch ihre Gründe hierfür haben, vielleicht bedarf es auch dieser drastischen Ausdrucksweise, um sich Gehör zu verschaffen. Sabatina James beschönigt nichts (außer dem Christentum, aber darüber soll es an dieser Stelle nicht gehen) und man spürt ihre Entschlossenheit, mit der sie ihre Ansichten vertritt. Ihr ist bewusst, in welche Gefahr sie sich mit ihrem Mut zur Offenheit und der Kritik an der Auslebung des Islam begibt. Sie möchte aufrütteln und bewusst Diskussionen zur Aufklärung bewirken, sie möchte Betroffenen helfen und vor gewalttätigen, traumatisierenden Geschehen warnen. Doch manchmal scheint es, als würde sie dieses Buch schreiben, um mit ihrem Herkunftsland (Pakistan) und dem Islam abzurechnen. Meine Kritik richtet sich daran, WIE sie ihre Geschichte erzählt und ihrer Wut Luft macht. Die Emotionalität geht oftmals in Mitleid über, das ich z.B. bei Waris Dirie zu keiner Zeit gespürt habe, wobei mich ihre Geschichte dadurch nicht weniger betroffen hat, im Gegenteil !!! Ich befürchte, Frau James schafft es mit ihrer (bewusst) provokanten Erzählweise, nur mehr Ärger hervorzurufen, als auf sachlicher Ebene zu vermitteln. Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht gerade hilfreich bei der ohnehin schwierigen Verständigung zwischen den beiden Religionen. Es fehlen Verständnis und gegenseitiges Vertrauen in ein Miteinander. Doch in einem nachsichtigen oder geduldvolleren Dialog sieht James keine Lösung, keine Möglichkeit, etwas zu verändern. Und anhand der Beispiele, die sie gibt, wird dies verständlich. Zu oft wurde sie enttäuscht und physisch und psychisch verletzt und es sind zu viele Fälle, in denen die Täter freigesprochen wurden und die Opfer noch mehr Leid erfahren mussten. Diese Konsequenz in ihrer Haltung ist - oberflächlich betrachtet - zunächst fraglich, doch angesichts ihrer Geschichte und Erlebnisse und dem dringenden Wunsch, zu einer Veränderung beizutragen und betroffene muslimische Frauen zu beschützen, für mich nun nachvollziehbar geworden. Trotz meiner Kritik an der Schreibweise: Eine klare Lese-Empfehlung!    

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