Sabina Altermatt Bergwasser

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Inhaltsangabe zu „Bergwasser“ von Sabina Altermatt

Die Ingenieurin Julia Jansen soll in den Schweizer Alpen Reparaturarbeiten an einer Tunnelbohrmaschine vornehmen. Als einzige Frau muss sie sich dabei nicht nur in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten, sondern wird zudem zur Zielscheibe mysteriöser Gefahren, die im Berg lauern: Bei Julias Ankunft hat das Projekt bereits einen Maschinenführer das Leben gekostet. Und was zunächst aussieht wie ein Unfall, ist erst der Anfang: Der Berg scheint sich gegen seine Angreifer zu wehren …

Ein Krimi mit interessantem Einblick in die Welt der Tunnelbauer

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Naja. Noch spannend zu lesen. Die Geschichte wirkt auf mich aber schon etwas gesucht, und die Protagonisten eher flach.

— Namoras
Namoras

Spannender Krimi mal in ganz anderem Umfeld - hat mir gut gefallen!

— daneegold
daneegold

Datailreich und spannend bis zur letzten Seite.

— jewgenijprotas
jewgenijprotas

Fesselnder und informativer Krimi - jede Menge gut recherchierte Details zum Tunnelbau

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Spannend erzählter Krimi aus der Schweiz mit Zusatzinformationen über Tunnelbau und Aberglaube!

— mabuerele
mabuerele

spannender Krimi, gespickt mit technischen Details über den Tunnelbau und eine verwobenen Liebesgeschichte der Protagonistin

— Buchraettin
Buchraettin

Spannender Berg-und-Tunnel-Krimi

— esposa1969
esposa1969

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Die Idee und das Ende des Buches sind sehr gut, bei der Umsetzung finde ich gibt es doch kleine Mankos.

Gelinde

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1030
  • Zutritt für Frauen verboten - die Welt der Tunnelbauer

    Bergwasser
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. September 2016 um 10:51

    Inhalt: Schauplatz dieses Krimis ist die Tunnelbaustelle des St. Gotthard-Eisenbahntunnels (auch wenn sie nicht explizit genannt wird). Zentimeter für Zentimeter frisst sich die Tunnelvortriebsmaschine „Marta“ durch Fels und Stein. Doch dann, der Alptraum der Bauleitung (und der Projektgesellschaft) – ein Maschinenschaden. Zur Reparatur wird die Maschinenbauingenieurin Julia Janson aus Deutschland angefordert. Julia ist modern, tough und karrierebewusst, sehr zum Missfallen ihres Freundes Jan. Auf der Baustelle wird Julia frostig empfangen. Sowohl die Bauarbeiter, die größtenteils Einheimische sind, als auch die Bauleitung sind skeptisch. Frauen haben ihrer Meinung nach im Tunnelbau nichts zu suchen, außer sie wären die Heilige Barbara oder die Tunnelbohrmaschine. Alles andern wäre Sakrileg, und daher zu verhindern. Entsprechend unfair sind auch die Mittel, mit denen man versucht Julia von der Baustelle zu vertreiben. Als sich dann noch die (Arbeits)Unfälle häufen, ist klar, dass hier etwas vertuscht werden soll. Nur was? „Marta“ verweigert abermals ihren Dienst – alles nur Zufall? Julia steht vor der Entscheidung herauszufinden, was wirklich hinter den ganzen Vorfällen steckt oder so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Erzählstil/Spannung/Charaktere: Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und spannend. Die technischen und die italienischen Ausdrücke sind gut eingebaut. Ich habe diesen Krimi recht flott verschlungen, weil er in eine Welt abtaucht, der trotz moderner Technik Aberglaube und Mythen nach wie vor weit verbreitet sind. Tunnelbau – die Welt der starken, rauen und einsamen Männer. Frauen haben auch heute hier nur beschränkt Zutritt. Die Geschichte war spannend vom Anfang bis zum Ende und hat einen interessanten Einblick in den Tunnelbau gegeben. Als Vermessungstechnikerin sind mir die beschriebenen Umstände recht gut bekannt. Die Situation im Tunnel kenne ich aus Erzählungen meines Mannes, der die Schlussvermessung im Ärmelkanaltunnel vorgenommen hat. Die Atmosphäre im Buch ist gut getroffen, sowohl was die Menschen als auch die Natur betrifft.Ich habe unlängst - anlässlich der Eröffnung des St. Gotthard-Tunnels - eine Dokumentation über die Baustelle im Schweizer Fernsehen gesehen. Beeindruckend! Die Charaktere sind gut getroffen. Die Bösen sind nicht immer leicht auszumachen, da sie sich hinter freundlichen Masken verbergen. Das hat mir gut gefallen. Obwohl, ich bin relativ früh auf die richtige Fährte gestoßen. Fazit: Ein solider Krimi, der durch interessantes Fachwissen zum Thema Tunnelbau überzeugen kann und zudem die vorherrschende Männerdominanz und Schwierigkeiten von Frauen in diesem Beruf beleuchtet.

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  • Bergwasser

    Bergwasser
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    Tod im Tunnel - Verbrechen oder Aberglaube Die Maschinenbauingenieurin Julia Jansen wird von ihrer Firma "Tunneling Corp" in die Schweiz geschickt um Reparaturarbeiten an einer Tunnelbohrmaschine vorzunehmen. Als sie, nach einem etwas verunglückten Abschied von ihrem Freund John, am Ort des Geschehens eintrifft, muß sie feststellen, daß sie bei dieser Baustelle als Frau nicht so richtig Fuß fassen kann. Ein ruppiger Baustellenleiter, sowie einige Herren der Bauleitung, lehnen sie schlichtweg ab. In dieser, von Männern beherrschten Domäne gelingt es ihr trotzdem, dank ihrer beruflichen und fachlichen Kenntnisse der Materie, sich bald durchzusetzen. Wenn da nur nicht diese misteriösen tödlichen Unfälle (oder waren es sogar Morde?) mit eine grosse Rolle spielen würden. Dazu kommt noch der "Glaube" oder auch "Aberglaube" von Tunnelarbeitern und Dorfbewohnern, welche auf ihre Weise etwas undurchsichtig auf Julia einwirken und dadurch das Ganze noch verschlimmern. Mir hat der Kriminalroman ausnehmend gut gefallen. War es der überzeugende und einfallsreiche Schreibstil der Autorin, oder der ungewöhnliche Schauplatz der Ereignisse, beziehungsweise die vortrefflich aufgebaute Spannungsebene? Ich weiß es selbst nicht. Das Ganze war einfach "Spitze". Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es, wie man so schön sagt, in einem Zug ausgelesen.Dabei vor lauter Begeisterung auf Raum und Zeit vergessen. Gerne empfehle ich dieses Buch, das von mir fünf Sterne erhält, weiter, besonders an jene Leserinnen und Leser, bei denen Krimis nicht immer brutal und blutig sein müssen.

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    • 2
  • Frauen haben im Berg nichts verloren ...

    Bergwasser
    gst

    gst

    21. April 2014 um 14:43

    Seit Jahrhunderten heißt es, dass Frauen im Tunnelbau Unglück bringen. Außer sie heißen Barbara. Die war jedoch schon vorher da und steht gewöhnlich in einer Nische; wie es Heiligenfiguren eben so tun... Unsere Protagonistin heißt Julia Jansen, ist weder eine Maschine (denn die haben auch weibliche Vornamen), noch eine Heilige. Sie repariert Maschinen, sogar wenn sie im Berg stehen und den Dienst verweigern. Das gefällt allerdings nicht jedem. Schließlich ist der alte Aberglaube noch nicht ausgerottet. Da hilft die ganze Emanzipation nichts. Die behindert eher das Privatleben. Nämlich das von Julia und Jan. Er will Kinder und sie liebt ihren Beruf. Statt mit Jan in Urlaub zu fahren, reist sie in die Schweiz, um die Tunnelbohrmaschine Martha wieder zum Laufen zu bringen. Es ist eine aufregende Reise. Eine Reise, bei der es nicht nur einen Toten zu beklagen gibt. Doch warum? Holt sich der Berg seine Opfer? Oder sind es Menschen, die etwas zu verbergen haben? Die Autorin Sabina Andermatt hat einen Kriminalroman geschrieben, der in den Schweizer Bergen spielt und wegen des ungewöhnlichen Hintergrunds interessant und rasant zu lesen ist. Hier erfährt der Leser so ganz nebenbei von den Schwierigkeiten, die eine Röhre unter dem Berg mit sich bringt. Er lernt lauschige Geheimplätze kennen und Frauen, die zwar nicht im Berg arbeiten, die für den Tunnelbau aber dennoch unverzichtbar sind und natürlich Gefühle haben... Dies war mein erster Kriminalroman von Sabina Altermatt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es nicht der letzte war!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die weniger als 250 Seiten haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 10 austauschen!

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  • Leserunde zu "Bergwasser" von Sabina Altermatt

    Bergwasser
    Sabina_Altermatt

    Sabina_Altermatt

    Liebe Leserinnen und Leser Ich lade euch ganz herzlich zur ersten Leserunde zu meinem vierten Kriminalroman »Bergwasser« ein. Darum geht’s: Die Ingenieurin Julia Jansen soll in den Schweizer Alpen Reparaturen an einer Tunnelbohrmaschine vornehmen. Als einzige Frau muss sie sich dabei nicht nur in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten, sondern wird zudem zur Zielscheibe mysteriöser Gefahren, die im Berg lauern: Bei Julias Ankunft hat das Projekt bereits einen Maschinenführer das Leben gekostet. Und was zunächst aussieht wie ein Unfall, ist erst der Anfang: Der Berg scheint sich gegen seine Angreifer zu wehren … Es würde mich sehr freuen, wenn der eine oder die andere an der Verlosung mitmachen würde. Gerne bin ich auch bereit, mit euch über mein Buch zu diskutieren. Herzlich Sabina

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    • 247
  • Mord im Tunnel

    Bergwasser
    hoonili

    hoonili

    14. February 2014 um 07:05

    Als Julia den Auftrag bekommt, in der Schweiz eine große Tunnelbohrmaschine zu reparieren muss sie dafür ihren Urlaub mit Jan platzen lassen. Er findet zwar schnell Ersatz, doch die Stimmung zwischen den beiden ist schon länger schlecht. Er möchte ein Kind, Julia möchte unabhängig bleiben. Wer weiß, vielleicht tut da ein bißchen Abstand gut.  Doch nicht von jedem wird Julia nett empfangen und die Männer wollen keine Frau im Tunnel. Julia wird verfolgt und bekommt Drohbriefe. Als dann noch eine Leiche gefunden wird, kommt große Spannung auf. Was wird hier eigentlich gespielt? Julia versucht dahinter zu kommen... In diesem Krimi hat mal nicht die Poilzei die Oberhand sondern man erlebt den Fall aus Sicht der Bergarbeiter. Die Kapitel sind kurz und enthalten knapp alle Informationen, die man braucht. So hat sich sehr schnell Spannung aufgebaut. Etwas schade fand ich, dass man nicht mehr über Julia erfährt und einige Personen etwas zu knapp gehalten wurden, wie z.B. die Mailschreiberin. Die technischen Infos über den Tunnelbau fand ich sehr interessant, da ich mich vorher gar nicht mit dem Thema beschäftigt habe. Es war einfach mal etwas ganz anderes. Auch das Cover beeindruckt mich sehr, es fühlt sich gut an und ist ein Blickfang!

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  • Spannender Krimi zum Thema Tunnelbau

    Bergwasser
    coala_books

    coala_books

    12. February 2014 um 21:27

    Julia ist Maschinenbauingenieurin und reist für Ihren Arbeitgeber zu Tunnel-Baustellen, um defekte Tunnelbohrer zu reparieren. So verschlägt es sie diesmal in die Schweizer Alpen, in der die Tunnelbohrmaschine „Marta“ ausgefallen ist. Julia muss sich dort nicht nur als Frau im deutlich von Männern dominierten Arbeitsumfeld durchsetzen, sondern auch mit der eher ablehnenden Einstellung der Dorfbewohner ihr gegenüber zurechtkommen. Privat belastet ihre ständige Abwesenheit Julias Beziehung und die Reparatur zieht sich länger als gedacht. Als sich die Unfälle jedoch häufen und es jemand vehement versucht, Julia aus dem Dorf und von der Baustelle zu vertreiben, steht Julia vor der Entscheidung herauszufinden, was wirklich hinter den ganzen Vorfällen steckt oder so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Sabina Altermann hat mit Bergwasser einen beeindruckenden Krimi rund um das Thema Tunnelbau geschaffen. Der Handlungsort in den idyllischen Schweizer Bergen kann begeistern und es wird sehr viel Wissen um den Tunnelbau an sich und  all die Mythen und den Aberglauben vermittelt, die sich um den Bergbau an sich ranken. Von Anfang an ist man vom mal etwas anderem Setting fasziniert. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und bleibt durch geschickt platzierte Vorfälle und Wendungen auch bis zum Ende aufrechterhalten. Durch einige typisch italienische Ausdrücke wird den meist typischen italienisch stämmigen Bergarbeitern Tribut gezollt und der Krimi erhält dadurch den nötigen Realismus. Die Figuren sind abwechslungsreich und vermögen zu überraschen, leider bleiben die Hintergründe meistens zu flach, sodass eine tiefe Verbundenheit nicht aufkommen mag. Ein sehr solider Krimi, der durch interessantes Fachwissen zum Thema Tunnelbau überzeugen kann und zudem die vorherrschend Männerdominanz und Schwierigkeiten von Frauen in diesem Beruf beleuchtet. Die Charaktere bleiben etwas blass, doch die gut konstruierte Handlung und der Spannungsverlauf können diese kleine Schwäche mehr als ausgleichen.

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  • Ein Krimi aus der Schweiz : Mysteriöse Vorfälle beim Tunnelbau

    Bergwasser
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    12. February 2014 um 10:30

    Bergwasser Zum Inhalt: Die Ingenieurin Julia Jansen soll in den Schweizer Alpen Reparaturarbeiten an einer Tunnelbohrmaschine vornehmen. Als einzige Frau muss sie sich dabei nicht nur in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten, sondern wird zudem zur Zielscheibe mysteriöser Gefahren, die im Berg lauern: Bei Julias Ankunft hat das Projekt bereits einen Maschinenführer das Leben gekostet. Und was zunächst aussieht wie ein Unfall, ist erst der Anfang: Der Berg scheint sich gegen seine Angreifer zu wehren ... (Klappentext, Quelle:Lovelybooks) Die Autorin: Sabina Altermatt (*1966) ist in Chur geboren und aufgewachsen. Sie studierte Staatswissenschaften an der Hochschule St. Gallen. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Zürich und im Glarnerland. Sie schreibt Kolumnen, Kurzgeschichten, Hörspiele, Kinder- und Jugendbücher sowie (Kriminal-)Romane. Ende 2013 erschien ihr neuster Krimi »Bergwasser«. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. (Quelle: Lovelybooks) Mein Leseeindruck: Spannend und informativ - mit vielen interessanten Details zum Tunnelbau, man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, unter anderem bei ihrem Vater, der Ingenieur ist und den Vereinatunnel mitgebaut hat. Eine fesselnde Geschichte, die auch eine etwas komplizierte Liebesgeschichte beinhaltet. Kleiner Wermutstropfen: einige Handlungsstränge, u.a. die Beziehungsgeschichte wurden nicht aufgelöst, Open End mag ich nicht so wirklich . Ob es wohl einen zweiten Band geben wird ? Dennoch ein empfehlenswerter Krimi für Schweiz-Fans, Bergfreunde, Bergbau-Interessierte und alle, die eine fesselnde, gut geschriebene Urlaubslektüre suchen.

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  • Mehr als ein Regionalkrimi

    Bergwasser
    irismaria

    irismaria

    08. February 2014 um 10:15

    "Bergwasser" von Sabina Altermatt hat als Untertitel „Ein Schweiz-Krimi“, bietet aber mehr als übliche Regionalkrimis mit schrulligen Ermittlern vor idyllischer Alpenkulisse. Die Berge stehen dennoch im Mittelpunkt der Geschichte, genauer gesagt, der Bau eines Tunnels in einem Schweizer Örtchen. Hier stehen sich moderne Technik und die Hoffnung auf Arbeitsplätze und eine bessere Anbindung einerseits und alte Traditionen und Vorbehalte gegen den Bau des Tunnels andererseits gegenüber. Es gibt ein mysteriöses tödliches Unglück, dann streikt die Tunnelbohrmaschine und die Figur der Heiligen Barbara, ohne deren Anwesenheit kein Bergmann arbeiten will, ist verschwunden. Die Baufirma lässt einen Experten für die Tunnelbohrmaschine kommen, doch der erwartete Ingenieur ist eine Frau – was natürlich bei vielen Männern auf Widerstand stößt. Die Ingenieurin Julia Jansen steht im Mittelpunkt der Story, sie wird durch den Auftrag aus ihrer geplanten Zeit mit ihrem Freund Jan gerufen, der frustriert ist, dass bei Julia der Beruf an erster Stelle steht und sie von Kindern nichts wissen will. An der Tunnelbaustelle angekommen gerät Julia neben ihrer Arbeit in gefährliche Situationen und erhält mysteriöse Drohbriefe. Zwei weitere Menschen kommen um und plötzlich ist Julia mitten in einem Geflecht aus politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Verwicklungen. Die Geschichte ist spannend und voller Überraschungen, die Handlung plausibel, die Charaktere originell und lebendig dargestellt.

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  • Spannender Krimi mit Details rund um den Tunnelbau!

    Bergwasser
    Leserin71

    Leserin71

    07. February 2014 um 19:16

    Inhalt: Julia ist als Maschinenbauingenieurin oft unterwegs und ordnet ihr Privatleben dem Beruf unter. Deshalb ist ihr Freund Jan nicht erfreut, als er ohne sie in Urlaub fahren muss, weil sie in der Schweiz eine Tunnelbohrmaschine reparieren soll. Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die Julia hat. Die Reparatur der Bohrmaschine mit dem schönen Namen "Marta" zieht sich länger hin als gedacht. Viele Einheimische begegnen ihr mit der Einstellung, dass Frauen im Berg nichts zu suchen hätten. Unfälle im und auf dem Berg scheinen diese These zu bestätigen. Doch wer steckt wirklich hinter den Vorfällen? Etwa der anonyme Briefeschreiber? Meine Meinung: Sabina Altermatt hat in die Handlung viele Details rund um den Tunnelbau einfließen lassen. Auch die Geschichte um die hl. Barbara als Schutzpatronin der Bergleute wird geschickt eingeflochten. Obwohl der Krimi in der Schweiz spielt, ist er kein typischer Regionalkrimi. Wenige schweizerdeutsche Ausdrücke und italienische Einschübe, die den Lesefluss nicht unterbrechen, sowie Landschaftsbeschreibungen geben dennoch Lokalkolorit. Die Handlung ist konsequent und logisch bis zum Finale aufgebaut. Das Verhalten der an sich sympatischen Julia konnte ich an manchen Stellen nicht nachvollziehen. Deshalb für mich 4 Sterne!

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  • Sabina Altermatt BERGWERG // Rezension

    Bergwasser
    jewgenijprotas

    jewgenijprotas

    07. February 2014 um 19:08
  • gefährtlicher Tunnelbau

    Bergwasser
    tweedledee

    tweedledee

    07. February 2014 um 17:08

    Die Ingenieurin Julia reist in die Schweizer Alpen um einen Tunnelbohrer wieder flott zu machen. In einer von Männern dominierten Sparte wird sie als Frau nicht unbedingt willkommen geheißen, denn Frauen bringen Unglück im Tunnelbau und sind nicht gern gesehen. Die Situation zwischen Julia und den Männern ist merkwürdig gespannt, sie wird misstrauisch beäugt. Ein tragischer Unfall passiert, bei dem ein Mann zu Tode kommt. War es ein Unfall? Nicht jeder glaubt daran. Dann entdeckt Julia auch noch eine Frauenleiche im Tunnel und kommt selbst in Gefahr.... Der Krimi ist ganz spannend, vor allem die Tunnelbauumgebung ist mal eine ganz andere Kulisse für eine Krimihandlung. Ich fand es interessant, Details zum Thema Tunnelbau zu erfahren, vor allem, wie gläubig/abergläubisch die Arbeiter sind. Sogar eine Schutzheilige gibt es, die für die Männer sehr wichtig ist. Die Autorin packt in die Haupthandlung um Julia noch eine Nebenhandlung, beide Handlungen fließen zum Ende zusammen. Der Schreibstil ist gradlinig und lässt sich flott lesen. Leider bin ich mit Julia und auch mit den anderen Protagonisten nicht so richtig warm geworden. Sie waren für meinen Geschmack etwas zu blass beschrieben, mir fehlte es an Hintergrundwissen so dass kein richtiges  Feeling aufkam. Davon abgesehen ist die Handlung fesselnd, neben der Krimihandlung gibt es eine kleine Lovestory, die ganz anders endet als erwartet. Am Ende bleiben einige Fragen offen, man kann sich hier selbst seine Gedanken machen. Fazit: "Bergwasser" ist  ein schöner Krimi für ein langes gemütliches  Wochenende. (3,5 Punkte, aufgerundet auf 4)

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  • sehr spannender Krimi unter Tage

    Bergwasser
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    06. February 2014 um 21:19

    Julia Jansen ist Maschineningeneurin bei einer Firma, die Tunnelbohrer herstellt. Aufgrund ihres Jobs muss sie für ein paar Tage in die Schweizer Alpen, um dort Reperaturarbeiten an der Tunnelbohrmaschine Marta vorzunehmen. Während und vor ihrem Aufenthalt dort kommt es unter Tage zu einigen Unfällen, die sich nicht alle zweifelsfrei erklären lassen. Kurz bevor Julia im Bergwerk ankommt, ist bereits ein Maschinenführer von Marta tödlich verunglückt. Bereits kurze Zeit nach ihrer Ankunft verunglückt ein zweiter. Einige Leute im Dorf glauben, dass sich der Berg gegen die Arbeiten wehrt, doch kann so etwas wirklich passieren? Julia glaubt nicht an solche Schauergeschichten und versucht dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Inhalt: Die Geschichte um die Ingenieurin Julia hat mir sehr gut gefallen. Julia ist eine sehr sympathische Frau, die sich versucht in einer Männerdomäne zu behaupten. Besonders gut hat mir der technische Hintergrund der Geschichte gefallen. Natürlich geht es vorrangig um die Todesfälle, doch ich fand auch die Geschichte, in die der Krimi eingebettet ist, sehr interessant. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser des öfteren auf eine falsche Fährte geführt wird, und dann plötzlich erkennen muss, dass seine Annahme falsch ist. Zum Ende hin spitzt sich die Geschichte zu und es gibt einen richtigen Showdown, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Insgesamt wird die Handlung sehr detailreich beschrieben, sodass ich mich sehr gut in die Geschichte und die Geschehnisse hineinversetzen konnte. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl mich unter Tage zu befinden. Mir hat das Lesen dieses Buches besonders viel Spaß gemacht, da mich das Leben der Bergleute sehr interessiert hat und ich einen sehr guten Eindruck davon bekommen habe. Dass das Buch ein recht offenes Ende hat, hat mir ebenfalls gefallen, da sich der Leser so seine eigenen Gedanken zum Ausgang des Buches machen kann. Schreibstil: Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen zu Ende gelesen hatte. Da die Geschichte sehr spannend ist, ist es fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, so sehr hat es mich gefesselt. Das Buch teilt sich in viele kleine Kapitel, sodass es problemlos unterbrochen werden kann, wenn dies notwendig ist. Sprache und Wortwahl des Buches haben mir auch sehr gut gefallen. Während des Lesens kommt der Leser mit einigen Begriffen aus dem Bergbau in Berührung. Dies hat mir gut gefallen, da man sich so noch besser auf das Buch einlassen konnte. Außerdem sind die Begriffe gut erklärt, sodass hierbei keine Fragen auftauchen. Der Schreibstil der Autorin ist durch eher kurze Sätze und viel wörtliche Rede gekennzeichnet. Dies hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da die Geschichte so noch viel lebendiger wirkt. Außerdem wird so eine gewisse Dynamik erzeugt. Charakteren: Die Charakteren des Buches haben mir sehr gut gefallen. Besonders sympathisch finde ich Julia, die in diesem Buch die Hauptrolle spielt. Ebenfalls sympathisch finde ich Maria, sie ist das Mädchen für alles in der Kantine des Bergwerks, in dem Julia sich aufhält. Maria ist sehr besorgt was die Unfälle im Berg angeht und zunächst auch etwas skeptisch im Bezug auf Julia. Im Laufe des Buches freunden sich die beiden jedoch an und es entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Frauen. Die Männer, die im Bergwerk arbeiten, sind ganz verschieden und das hat mir gut gefallen. Sie sind alle Individuen, die man anhand ihres Charakters und ihres Auftretens sehr gut voneinander unterscheiden kann. Dies lässt das Buch noch authentischer wirken, da ja auch im echten Leben nicht alle gleich sind. Außerdem finde ich, dass die Männer eine typische Bergbaumentalität mitbringen, zumindest so, wie ich sie mir vorstelle. Cover: Das Cover das Buches finde ich sehr ansprechend gestaltet. Der weiße Hintergrund mit dem schwarzen Loch, in dem der Titel des Buches steht, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Außerdem finde ich es irgendwie "harmonisch". Das einzige, was diese Harmonie stört sind die roten Spritzer, die ich als Blut interpretiere. Dennoch hat mir das Cover auf Anhieb gefallen, als ich es das erste Mal gesehen habe. Hätte ich dieses Buch in der Auslage eines Büchergeschäftes gesehen, so hätte ich es auf jeden Fall in die Hand genommen und das ist ja schonmal der erste Schritt in Richtung Kauf. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weshalb ich diesem Buch volle Punktzahl gebe. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen und ist so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das offene Ende hat mir außerdem sehr gut gefallen, da es dem Leser viel Raum für seine Interpretation lässt. Wer also Lust auf einen Krimi mit etwas Hintergrundwissen zum Tunnelbau lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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