Sabina Gröner

 4.7 Sterne bei 30 Bewertungen

Lebenslauf von Sabina Gröner

Sabina Gröner ist in Basel geboren und aufgewachsen und studierte in Zürich Germanistik und Geschichte. Es folgte ein kurzer Ausfl ug in die Welt der Castingshows (als Redakteurin, nicht als Teilnehmerin), bevor sie in Berlin Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studierte. Mit ihrem Schreibkollektiv Q3 initiierte sie 2015 die mittlerweile institutionalisierte monatliche Drehbuchlesung "Film aus Papier". Heute lebt sie in Basel und Berlin und arbeitet als Autorin für Filme, Serien und Kinderbücher.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptquartier

 (30)
Neu erschienen am 18.09.2019 als Hardcover bei Ravensburger Verlag GmbH.

Leles Geheimclub. Keine Kings im Hauptquartier!

Neu erschienen am 25.10.2019 als Hörbuch bei Jumbo.

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Rezension zu "Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptquartier" von Sabina Gröner

Mitmachbuch mit vielen Kritzelseiten
kruemelmonster798vor 11 Tagen

Lele, Elif und Cleo sind beste Freundinnen und zusammen sind sie die Queens, eine Mädchenclique. Sie haben sogar ein Hauptquartier, total hübsch mit vielen Pflanzen und ganz gemütlich auf einem Dach verortet, ganz geheim und nur über eine Strickleiter erreichbar (aber pssst!). Und nicht nur das: wenn es brenzlig wird, kommunizieren sie mit ihrer eigenen Geheimsprache. Die ist für Außenstehende völlig verwirrend, denn wer kann schon ahnen, dass  „Gefahr“ mit „Wer hat Lust auf Käsekuchen“ übersetzt wird? Ja, das Leben könnte so schön und einfach sein, wenn da nicht…die schreckliche Jungs-Bande, Kings genannt, wäre. Argh!

Das Buch fällt schon optisch auf, es ist relativ großformatig und herrlich quitschebunt. Faultier und Lama dürfen natürlich im Jahr 2019 auch nicht fehlen, haben für die Geschichte aber keine Relevanz.

Im Inneren dann die Überraschung: das Buch ist sehr aufwändig gestaltet und es gibt jede Menge Mitmachseiten, die thematisch immer passen. Man kann dem schlafenden Lehrer eine Frisur nach Wahl verpassen, bei der Challenge um den Peinlichkeitspokal mitmachen und notieren, was man total peinlich findet, Emojis zeichnen und noch viel, viel mehr. Auch außerhalb der Mitmachseiten wird der Text von süßen und witzigen Zeichnungen begleitet, richtig, richtig schön.

Allerdings war die Aufforderung, in ein Buch zu malen und zu kritzeln für das Kind völlig abwegig, das möchte sie einfach nicht. Nachdem der Part doch auch relativ viel Raum einnimmt habe ich befürchtet, dass das Buch damit ein Fehlgriff ist, aber weit gefehlt. Sie hat auch die Aufgaben des Mitmachteils gerne gelesen und angesehen und damit war es diesbezüglich auch gut (ansonsten wäre das nachträgliche Lesen durch Eltern auch schwierig, da schon auch persönliche Dinge eingetragen werden können).

Die Handlung ist die typische Mädchen gegen Jungs Thematik, aber sehr originell umgesetzt und sie trifft auch die Lebenswirklichkeit der Zielgruppe.
Das Kind hat das Buch in einem Schwupps durchgelesen und wollte es gar nicht aus der Hand legen. Wir haben den ganzen Tag nichts von ihr gehört bis die magischen Worte „ausgelesen“ ertönten und ein strahlender „Fünf Punkte“ Nachsatz folgte. Empfohlen wird das Buch ab acht Jahre, das passt gut und auch Zehnjährige haben richtig Spaß damit.

Was mir auch noch gut gefallen hat: es gibt mal tatsächlich keinen
Zickenkrieg unter den Mädels, sie sind einfach dicke Freundinnen, auch sehr wohltuend.

Wir sind deshalb bestimmt auch im Frühling bei Band zwei dabei, wenn es heißt „Übernachtungsparty bei den Queens“.

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Rezension zu "Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptquartier" von Sabina Gröner

Kinderabenteuer – mir teilweise zu überzogen
Bambi-Ninivor 12 Tagen

Lele und ihre zwei Freundinnen haben einen coolen Ort für ihr Mädels-Hauptquatier gefunden. Doch die Jungsgruppe versucht, ihnen diesen Platz streitig zu machen. Es beginnt ein Kampf, in dem nicht immer mit fairen Mitteln gespielt wird und einiges schief geht…

Erstmal vorweg: Ich habe das Buch als eBook gelesen. Den Mitmachteil – all die Seiten mit Listen zum selbst ausfüllen – kenne ich nur aus der Leseprobe, dieser gibt dem Buch aber auf jeden Fall eine besondere Note (wenn man denn in Bücher schreiben mag).
Auch die Geheimsprache der Mädels ist speziell. Zwar gibt es Erklärungen hinten im Buch, aber im eBook blättert es sich ja nochmal umständlicher als im Buch. Das meiste ist aber auch ohne Nachschlagen zumindest im Sinn verständlich.
Schwierige Wörter – eine der Freundinnen hat eine Vorliebe für Fremdwörter – werden direkt als Fußnote erklärt, was ich gut gelöst finde.

Ansonsten habe ich mich mit der Geschichte aber schwer getan.
Und ich tue mich auch mit der Bewertung schwer, weil diese ja aus Erwachsenensicht geschieht und da denkt man über einige Dinge sicher mehr/ anders nach. Aber mir erschienen einige Dinge innerhalb der Handlung einfach unlogisch und Darstellungen, die vermutlich witzig sein sollten, waren mir zu überzogen. Oder moralisch fragwürdig… So dringen die Kids mit einer Lüge in eine Wohnung ein, um dort etwas zu stehlen. Ein Hund wird gekidnappt und eine (zugegebenermaßen ungerechte, aber auch extrem unfähig dargestellte) Referendarin schlecht gemacht. Und das alles bleibt komplett unreflektiert.

Dennoch entwickelt sich eine gewisse Spannung, denn die Kinder bringen sich in ziemliche Schwierigkeiten. Wie sollen sie damit nun umgehen? Je mehr sie versuchen, desto mehr geht schiefund die Zeit läuft ihnen davon…

Am Ende hat sich meine Sicht auf die Geschichte etwas verändert. Der Ton wird ein wenig ernster und auch lehrreicher. Es wird aufgezeigt, dass man gemeinsam etwas erreichen kann, wenn man nicht aufgibt, sondern zusammenarbeitet statt gegeneinander. Geheimnisse werden bewahrt, um anderen Kindern Spott zu ersparen. Die vorherigen Vergehen, die man teilweise nicht mehr unbedingt als Kinderstreiche bezeichnen kann, bleiben aber dennoch unbesprochen.

Fortsetzung möglich (und auch fürs nächste Jahr angekündigt).

Fazit

Mädchenbande gegen Jungsbande. Witzig, ein wenig chaotisch. Leider aber teilweise zu extrem, zu überzogen. Statt witzig fand ich beispielsweise die überzogene Darstellung der tüddeligen Referendarin (die am Ende zum Glück die kurze kiregt) einfach unangenehm.

Nicht alles, was die Kinder im Kleinkrieg gegeneinander tun, bleibt im legalen Rahmen. Dass ihre Straftaten dann hinterher auch noch nahezu unreflektiert bleiben, stört mich ebenso wie die teils unsinnigen Entscheidungen, die einige Erwachsene treffen. Der etwas ernstere Schluss, in dem aufgezeigt wird, dass man gemeinsam mehr erreichen kann als gegeneinander, hat mich etwas mit der Handlung versöhnt.

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Rezension zu "Leles Geheimclub, Band 1: Keine Kings im Hauptquartier" von Sabina Gröner

Queens und Kings
Evchen91vor 21 Tagen

Leles Geheimclub - Keine Kings im Hauptquartier!" von Sabina Gröner aus dem Ravensburger Verlag ist ein unterhaltsames Kinderbuch.

In der Geschichte geht es um Lele und ihre besten Freundinnen Cleo und Elif. Die drei Mädels haben einen Geheimclub namens Queens. Sie haben ein super schönes Geheimversteck, dass ihnen allerdings die Kings, ebenfalls ein Geheimclub, bestehend aus den drei Jungs Kolja, Loris und Devin, streitig machen wollen, da den Jungs ihr eigenes Geheimversteck, ein verlassener Kellerraum, zu langweilig geworden ist. Alle 6 gehen in die selbe Klasse und wohnen im selben Viertel. Als die Jungs mithilfe einer Drohne versuchen das Geheimversteck der Queens aus zu spionieren, sinnen die Mädels natürlich auf Rache. Dabei läuft aber einiges nicht nach Plan und aus "Feinden" werden Freunde, die zusammen halten und zusammen daran arbeiten, alle Fehler wieder gut zu machen.
Die Moral von der Geschicht', ohne Freunde geht es nicht! ;-)

Man fliegt förmlich durch die Seiten. Es ist flüssig zu lesen, der Schreibstil ist frisch, modern, witzig und kindgerecht. Aber auch als Erwachsene hat man seinen Spaß dabei, die Abenteuer der "verfeindeten" Geheimclubs zu verfolgen. Alle Charaktäre harmonieren auf ihre besondere Art und Weise miteinander. Es ist dieses typische Alter wo Mädchen Jungs doof und nervig finden, umgekehrt gilt natürlich das selbe. Meine Tochter, knapp 8 Jahre alt, konnte sich da super identifizieren und träumt jetzt auch von einem Geheimclub inklusive Geheimsprache mit ihren Schulfreundinnen. Alles was passiert ist schlüssig und leicht verständlich.
Besonders schön sind auch die Illustrationen, sowie die kreativen Seiten, meist am Ende jedes Kapitels, wo die Leserinnen sich selbst künstlerisch und schriftlich austoben können.

Ich finde es ist ein super schönes, gelungenes Kinderbuch, richtig süß und mit viel, viel Liebe zum Detail. Ab 7 bis 12 Jahren absolut empfehlenswert.
Meine Tochter und ich freuen uns schon sehr auf den zweiten Teil!

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