Marathonduell

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Inhaltsangabe zu „Marathonduell“ von Sabina Naber

Marathon in Wien. Eine Tote, ein Täter, ein perfektes Alibi und ein Chefinspektor namens Katz, der sich wie ein Pitbull in die Idee verbeißt, den scheinbar unschuldigen Verlobten des Opfers doch noch der Tat zu überführen. Zeitverschwendung in den Augen von Gruppeninspektorin Daniela Mayer, denn das Alibi ist wasserdicht. Katz lässt sich nicht beirren und entdeckt, dass schon mehrere Frauen im Umfeld des Verdächtigen abrupt gestorben sind …

Fazit: Nach einem etwas holprigen Start wird man mit einem sehr unterhaltsamen, komplexen Wiener Krimi belohnt, der mit einem sehr originellen Ermittlerduo aufwarten kann. Ich freu mich schon auf den 2. Fall von Mayer & Katz.

— Bellexr
Bellexr

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  • Buchverlosung zu "Marathonduell" von Sabina Naber

    Marathonduell
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    23. April 2016 um 01:16

    Anlässlich des Welttags des Buches gibt es bei uns im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" 17 Bücher zu gewinnen - zum Beispiel dieses hier. Außerdem verlosen wir noch 2x10 booknerds-Lesezeichen.
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  • Mord mit (fast) perfektem Alibi

    Marathonduell
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    10. June 2014 um 14:19

    Während des Wiener Marathons wird der wohlhabenden Elisabeth Zwirn in ihrem Zuhause brutal der Schädel eingeschlagen – der Täter: ihr Verlobter Andreas Niederle. Gruppeninspektorin Daniela Mayer und ihr Kollege Oppitz, die Dienst bei dem Marathonlauf haben, erreichen als Erste den Tatort. Vorallem Daniela ist froh, daß der Fall von dem erfolgreichen und bekannten Chefinspektor Karl Maria Katz des LKA Wien übernommen wird. Daher ist sie nicht sehr erfreut, als sie von Katz als Unterstützung angefordert wird. Katz ist davon überzeugt, daß Niederle der Täter ist – nur: da er beim Marathon mitgelaufen ist und auf sämtlichen Übertragungskameras zu sehen ist, hat er ein wasserdichtes Alibi. Während Daniela anfangs genervt ist von der Hartnäckigkeit ihres neuen Kollegen, liefert sich Katz einen regelrechten Wettlauf mit Niederle, um ihn der Tat zu überführen. Und tatsächlich tauchen in dessen Vergangenheit einige Ungereimtheiten auf, die auch Daniela zweifeln lassen. Der erste Band der Reihe um das Wiener Ermittlerduo Mayer und Katz konnte mich voll überzeugen. Während der Leser den Täter bereits nach wenigen Seiten kennt, ist es spannend, mitzuverfolgen, wie Katz und Mayer alles dransetzen, Niederle dingfest zu machen, der ihnen aber immer einen Schritt voraus ist. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, die sich ständig abwechseln: die eine Zeitebene beginnt kurz vor dem Marathon und ersteckt sich über die ganze Laufstrecke, der Leser erlebt ihn durch die Perspektive des Mörder und von Katz, der den Marathon ebenfalls mitgelaufen ist. Durch diese Sicht erfährt der Leser auch, wie Niederle zu seinem perfekten Alibi kommt. Auf der anderen Seite schaut der Leser den beiden Ermittler bei ihrer Arbeit über die Schulter. Das Besondere ist diesem Roman sind seine Protagonisten, die sehr liebevoll und lebendig beschrieben werden, mit all ihren Schrullen und Stärken. Daniela Mayer ist zufrieden, wenn sie mit ihrem väterlichen Kollegen Oppitz eine ruhige Kugel bei der Arbeit schieben kann. Dabei ist sie nicht dumm oder faul, sie verfügt über eine gute Kombinations- und Urteilsgabe, allerdings steht sie überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt. Stress begegnet sie mit dem Zerbrechen von Zahnstochern: die Intensität des Brechens spiegelt ihren Emotionsstand wieder. Karl Maria Katz dagegen ist ständig aktiv und immer in Bewegung, was Daniela anfangs ziemlich nervt, weil das ihrer gemütlichen Arbeitsauffassung zuwiderläuft. Dazu gesellt sich bei Daniela noch privater Stress mit ihrer Lebensgefährtin. Außerdem nervt sie Karls Intuition (er ist sich sicher, daß Niederle der Täter ist) und Hartnäckigkeit, mit der er ihm den Mord nachweisen will. Als jedoch Fakten auftauchen, die für Niederle als Täter sprechen, wird sie auch skeptisch und muß zugeben, daß ihr Chef vielleicht doch nicht so durchgeknallt ist, wie sie denkt. Ich habe, wie Daniela, auch meine Zeit gebraucht, mit Katz warm zu werden, er kommt anfangs doch allzu schrullig rüber, aber genau das macht ihn dann doch auch wieder sympathisch und menschlich. Außerdem liegt er mit seiner Intuition nicht nur in Bezug auf Niederle richtig. Bei den Nebenfiguren habe ich vorallem Danielas bisherigen Kollegen Oppitz mit seinem etwas seltsamen, aber hilfreichen Hobby und Karls besten Freund, den mütterlichen und frankophilen Alexander, ins Herz geschlossen. Sehr authentisch wird der Krimi durch den Wiener Dialekt und Ausdrücke, die im Anhang erklärt werden. Ich bin in jedem Fall nicht böse, daß dieses Buch der Auftakt zu einer Reihe ist; ich bin auf die weiteren Fälle sehr gespannt. Eh klar!

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  • Wiener Charme

    Marathonduell
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    18. February 2014 um 15:53

    In Österreich einen Ösi-Krimi gelesen: Die Wiener Gruppeninspektorin Daniela Mayer wird zu einem Mordfall gerufen, während ein Marathon läuft. Elisabeth Zwirn, betucht, wurde erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden. Zuständig ist eigentlich das LKA mit Chefinspektor Katz, der sie wegen Personalmangel zuordnet. Katz ist gleich klar, wer der Mörder ist: der Verlobte. Aber der lief ja auf dem Marathon mit und hat eigentlich keinen Grund. Der Leser allerdings weiß von Anfang an Bescheid, denn er ist Zeuge, wie und warum der Verlobte das Verbrechen verübt. Er ist viel zu ausgeruht. Katz weiß, wie man sich nach dem Lauf fühlt, er lief mit. Genau das nimmt dem Buch ein wenig die Spannung. Spannend ist das Rätsel um das Wie: Wie konnte er den Mord begehen und trotzdem auf den Kameras des Marathon überall zu sehen sein? Auch das Signal am Turnschuh ist an jeder Messstation präsent. Interessant ist der Erzählstil. Man verfolgt den Marathon aus Sicht des laufenden Mörders im Präsens. Seine Gedanken werden offen gelegt, was er um sich wahrnimmt, teils sehr verächtlich über andere Mitläufer, seine Gedanken in die Vergangenheit, Erinnerungen an seinen Vater, der überdimensional über ihm schwebt. Im Präteritum ist die Ermittlungsarbeit beschrieben. Die Kapitel wechseln sich ab. Mayer hat nebenbei ihre eigenen Probleme, sie hat Stress mit ihrer Lebenspartnerin, war Hals über Kopf ausgezogen, bereut den Schritt, doch es gibt kein Zurück. Sie ist nun obdachlos. Mit österreichischer Lässigkeit ermittelt das Team und kommt puzzelweise vorwärts. Hierdurch entsteht ein schöner Spannungsbogen. Man bekommt Einblicke in die Marathonszene, in die Gefühle, die den Sportler beim Rennen durchlaufen. Das hat mir gut gefallen. Die Figuren Katz und Mayer brauchten eine Weile, bis ich sympathisch fand. Das Buch ist humorvoll und besitzt Wiener Charme. Es führt durch die Stadt und Dank der österreichischen Vokabeln kommt dies authentisch herüber.  

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  • Wenn der Mann mit dem Hammer kommt...

    Marathonduell
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    11. August 2013 um 12:49

    „Ein Alibi ist, wenn man mal nichts Böses tut und dabei auch noch beobachtet wird"( Wolfram Weidner (*1925), dt. Journalist Die Wiener Autorin Sabina Naber ist längst keine Unbekannte mehr. Seit Jahren gehört sie zur österreichischen Krimiszene und ist auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt, und das nicht erst seitdem sie mit dem Friedrich-Glauser-Preis (im Jahre 2006 in der Sparte Kurzkrimis) ausgezeichnet wurde. Schon fünf Jahre vorher startete sie ihre Krimireihe rund um die Wiener Kriminalkommissarin Maria Kouba, die sich mittlerweile einer großen Fangemeinde erfreut. Klar, dass Sabina Naber nach sechs Kouba-Romanen etwas Neues ersinnen und schreiben wollte und Lust bekam neue Figuren zu entwickeln. ›Marathonduell‹ ist somit der Auftakt einer neuen Krimireihe, die wieder in Wien spielt und vor kurzem sogar für den Leo Perutz Preis 2013 nominiert wurde. Und das zu Recht, wie ich nach der Lektüre des Romans bestätigen kann. Schon der verheissungsvolle Trailer hat Lust auf das Buch geweckt. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Duo der besonderen Art: Gruppeninspektorin Daniela Mayer und Chefinspektor Karl Maria Katz. Beide sind sehr gegensätzlich: er ist intuitiv und ein bisserl verschroben, teilweise grob; sie eine realistische Pragmatikerin und ein bisserl gefühlsarm. Gerade deshalb ergänzen sie sich gut. Anders als bei den Kouba Romanen ist von Anfang an klar, dass sich zwischen den beiden Ermittlern keine Liebesgeschichte entwickeln kann. Schuld daran ist weder der große Altersunterschied noch die charakterlichen Merkmale, sondern Daniela Mayers sexuelle Präferenz; schlicht: sie steht auf Frauen. Und genau das erweist sich im Roman als eines der Grundprobleme, warum Daniela Mayer, die eigentlich lieber eine ruhige Kugel schieben würde, auf einmal beinahe freiwillig Überstunden macht. Ihre Lebensgefährtin Carmen hat sie nach einem Streit hinausgeworfen und somit braucht die Kriminalbeamtin dringend Geld. Schade findet sie im übrigen nicht den Verlust der Freundin, vielmehr trauert sie der Dachterassenwohnung nach, die ein echtes Juwel ist, das in Wien erstens nicht so leicht zu finden und zweitens unbezahlbar ist. Spätestens jetzt weiß man, dass Daniela Mayer ein eigenwilliger Charakter ist, bei der große Emotionen selten vorkommen. Manche Leser/innen dürften sie deshalb zu Beginn nicht sympathisch finden. Andererseits lässt ihre Gefühllosigkeit viel Raum zur Entwicklung. Mayer und Katz treffen aufgrund eines verzwickten Falls direkt vor der Tür des Opfers aufeinander und sind sich gleich zu Beginn unsympathisch. Empfangen werden sie hingegen von der Nachbarin Susanne Ilic, die auch die Polizei gerufen hat, weil sie »ein Rumpeln gehört hat«. Das Opfer Elisabeth Zwirn wird nur mit einem roten Kimono bekleidet und mit bis zur Unkenntlichkeit zugerichtetem Gesicht in ihrer Wohnung aufgefunden. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie mit einem Hammer erschlagen wurde. Katz hält ihren Verlobten Andreas Niederle für schuldig, doch der ist in der Tatzeit den Marathon gelaufen, wie der Zeitnahmechip bestätigt. Ist der Mörder wirklich unschuldig oder hat er einfach das Rezept für den perfekten Mord entwickelt? Bei ›Marathonduell‹ handelt es sich um einen Suspense-Krimi mit Thrillerelementen, bei dem Mörder und Tathergang von Anfang an bekannt sind. Die Leser sind den Ermittlern mehrere Schritte voraus. Die Spannung wird hier durch Mitfiebern mit dem Ermittlerteam (Werden sie es schaffen, den Mörder zu überführen?) erzeugt und der Frage: Wie hat der Mörder es geschafft, das scheinbar perfekte Verbrechen zu begehen? Zusätzlich sorgen überraschende und drastische Wendungen für aufrüttelnden Kick. Die Hauptfiguren sind nicht von Anfang an sympathisch, man wächst erst mit der Zeit hinein, jedoch lässt dieser Umstand viel Entwicklungspotenzial zu. Die Figuren sind auf jeden Fall sehr facettenreich beschrieben, haben jede Menge Ecken und Kanten und agieren ihrem Charakter entsprechend. In den Folgeromanen wird man sicher einen tieferen Einblick in die Charaktere bekommen. Schön ist, dass auch die teilweise außerordentlich sympathischen Nebenfiguren genug Raum bekommen. So findet jede/r Leser/in eine Identifikationsfigur. Der Schreibstil ist gewohnt gut, schnörkellos und mitreißend. Das Buch liest sich flüssig. Die Dialoge sind locker und mit dem für Sabina Naber typischen Wiener Schmäh gewürzt. Ein Markenzeichen der Autorin ist auch, dass sie vor etwas derberen Ausdrücken nicht zurückschreckt. Ihre Figuren reden und denken quasi unzensiert. Für ein besseres Verständnis findet sich ein Glossar nach der Danksagung, in dem einige der Begriffe erklärt werden. Das Buch ist in drei Haupterzählstränge und zweier sich überlappender Zeitebenen gegliedert. Da ist zum einen der Erzählstrang der laufenden Ermittlungen, der wiederum alternierend von zwei Erzählsträngen unterbrochen wird, in denen jeweils eine männliche Person den Marathon läuft, wobei nicht gleich klar ist, wer die jeweiligen Männer sind. Man nimmt jedoch an, dass es sich zumindest bei einem der ›Glatzköpfe‹ um den Mörder handelt. Interessant sind diese Einschübe nicht nur für passionierte Läufer, die ohnehin wissen, wie es sich anfühlt eine lange Strecke zu laufen, sondern auch (oder vor allem) für jene, die noch nie einen Marathon gelaufen sind, da man den Lauf quasi aus Sicht der beiden Männer mitläuft, mit allen Entbehrungen, Qualen, Ängsten und Schmerzen, die dieser Sport mit sich bringt. Sabina Naber gelingt diese Innenschau mit Bravour. Der Leser erfährt sehr eindrucksvoll, wie Kräfte raubend und anstrengend ein Langstreckenlauf ist. Mitunter fühlte ich mich beim Lesen an ein Buch meiner Jugend erinnert: »Die Einsamkeit des Langstreckenläufers« von Alan Sillitoe. Für Leser, die sich nicht für diesen Sport interessieren, könnte es etwas langatmig werden, vor allem, da sich gleich zwei Erzählstränge mit der Innenwelt der Läufer befassen. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Perspektivewechsel sehr moderat gesetzt. Zusammen mit der dicken und dunklen Schrift liest sich das Buch schnell und angenehm. Der Verlag hat das Buch mit einem passenden Cover ausgestattet: Man sieht die Beine eines Läufers. Fazit: Der erste Fall von Mayer & Katz ist ein packender ›Wettlauf‹ für jeden Krimileser mit einem ungewöhnlichen Ermittlerduo und jeder Menge Wiener Lokalkolorit. ›Marathonduell‹ ist somit ein überaus gelungener Serienauftakt von einer hochtalentierten Autorin, die es versteht den Spannungsbogen vom starken Beginn bis zum fulminanten Showdown auf durchwegs hohem Niveau zu halten und einen glaubhaften Plot zu stricken. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!! Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für diese atemberaubende und kurzweilige Lektüre!

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  • Marathon in Wien

    Marathonduell
    Mika2003

    Mika2003

    06. June 2013 um 13:11

    Ein Krimi der in Wien spielt, während eines Marathons mit interessanten Kommissaren und Menschen – das Buch reizte mich. Leider wurden meine Erwartungen, die ich an den Krimi hatte, nicht voll erfüllt.   Zum einen irritierten mich die vielen Details des Marathons. Ich bin noch nie einen gelaufen und konnte daher mit den vielen, teilweise in meinen Augen zu langatmigen / ausführlichen Beschreibungen nichts anfangen. Die Protagonisten mit ihren vielen Eigenheiten und Marotten machten es mir sehr schwer, mit ihnen zum sympathisieren oder sie gar ins Herz zu schließen.   Was mich aber am meisten irritierte und auch ein klein wenig die Lust am Lesen nahm war die Tatsache, das der Täter von Anfang an bekannt war. Denn gerade die Suche der Ermittler nach dem Täter ist für mich die Spannung, die ein Krimi in meinen Augen braucht.   Gut – hier stand auch die Ermittlungsarbeit im Vordergrund und zwar in der Hinsicht wie kann man die Tat nachweisen. Die Einblicke in die Gedanken der Ermittler und auch des Täters waren interessant aber trotzdem – mir fehlte hier etwas ganz elementares.   Auch die letztendliche Auflösung ließ für mich viel zu viele Fragen offen.   Ob ich noch einmal zu einem Buch der Autorin greifen würde kann ich nicht so genau sagen. Wenn dann jedoch, weil ich wissen will ob und wie sich ein Teil der Hauptpersonen weiterentwickelt.

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  • Katz und Mayers erster Fall

    Marathonduell
    PMelittaM

    PMelittaM

    26. May 2013 um 18:16

    Elisabeth Zwirn wird ermordet, verdächtig ist ihr Verlobter, Andreas Niederle, doch der hat offenbar ein wasserdichtes Alibi, er ist den Marathon mitgelaufen, der zeitgleich stattfand. Chefinspektor Katz vom LKA und seine Kollegin Daniela Mayer haben eine harte Nuss zu knacken. Ein etwas außergewöhnlicher Kriminalroman, denn der Leser/die Leserin weiß von Anfang an, wer der Täter ist, so dass der Roman seine Spannung eher aus den Ermittlungen zieht sowie aus der Beziehung der beiden Ermittler. Großen Raum nimmt die Beschreibung des Marathonlaufes ein, der als Rückblenden die Ermittlungsarbeiten begleitet, hier wird aus zwei Perspektiven erzählt und erst nach und nach wird klar, wer wer ist. Dadurch herrscht zunächst Verwirrung beim Leser, was aber auch eine gewisse Spannung erzeugt. Gefallen hat mir, dass immer wieder Humor durchleuchtete, so dass man öfter schmunzeln muss, dazu trägt auch bei, dass der Roman, der ja in Wien spielt, viele österreichische Begriffe enthält, was wesentlich zum Lokalkolorit beiträgt. Im Anhang gibt es ein Glossar, das viele, aber nicht alle, Begriffe erklärt. Katz und Mayer sind zwar interessante Ermittler, aber nicht wirklich sympathisch und daher als Identifikationsfiguren nicht unbedingt tauglich. Mayer ist lesbisch, hat aber große Angst, geoutet zu werden, außerdem hat sie null Ehrgeiz und schiebt am liebsten einen ruhigen Posten. Katz bleibt relativ fremd. Ein Charakteraspekt wird recht ausführlich beschrieben, allerdings passt dieser nicht so recht zu der Vorstellung, die ich mir von Katz gemacht habe und wird auch nicht abschließend ausgeführt, für mich blieb er daher unklar und unbefriedigend. Unbefriedigend ist auch die Auflösung der Kriminalgeschichte. Unklarheit herrscht auch hier, in meinen Augen sowohl beim Motiv als auch warum der Täter, der bisher andere Wege wählte, dieses Mal mordete. Für mich erschließt sich das nicht wirklich aus dem Roman. Insgesamt ein ungewöhnlicher Krimi, mit einem allerdings nicht besonders spannenden, nicht immer logischen Fall und Ermittlern, die ich gerne noch einmal treffen möchte, da mich interessiert, wie die beiden und ihre Beziehung sich entwickeln werden. Die Autorin schreibt auch schon am zweiten Band. Der Roman lohnt auf jeden Fall einen Blick – und für alle, die schon einmal Marathon gelaufen sind, ist ein Krimi im Marathon-Milieu sicher sowieso eine nette Sache.

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  • Mord in Wien

    Marathonduell
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    16. May 2013 um 21:21

    Während des Marathons in Wien geschieht ein Mord. Eine vermögende Frau wird in ihrer Wohnung erschlagen. Verdächtigt wird der Verlobte Andreas Niederer, doch der hat ein wasserdichtes Alibi: Er ist den Marathon gelaufen, und dafür gibt es zahlreiche Zeugen. Chefinspektor Karl Maria Katz ist dennoch sicher, dass Niederer der Täter ist. Gruppeninspektorin Daniela Mayer, die zuerst am Tatort war, glaubt an Niederers Unschuld. Wird es dem ungleichen Ermittlerduo Katz und Mayer gelingen, den Fall zu lösen? Meine Meinung zum Buch: Ich habe diesen Krimi sehr genossen! Er war spannend bis zum Ende, und das, obwohl der Leser schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist. Das ungleiche Ermittlerduo - bestehend aus der auf mich etwas kratzbürstig wirkenden Daniela Mayer und dem geduldigen Karl Maria Katz - macht seine Arbeit wirklich gut. Es war spannend, ihren Gedankengängen zu folgen. Daniela Mayer war mir dabei von Anfang an unsympathisch. Im Laufe der Geschichte konnte sie dann aber doch noch ein paar Sympathiepunkte gewinnen. Karl Maria Katz mochte ich von Anfang an. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und in Rückblicken erfährt der Leser immer mehr über das Geschehen und den Tathergang. Zudem habe ich mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich selbst nach Wien gereist. Durch den Schreibstil bzw. den Dialekt kommt Österreich einfach ein Stückchen näher. Zusammenfassend kann ich wirklich nur sagen, dass das Buch mir sehr gut gefallen hat und ich die Reihe mit Mayer und Katz auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Ich freue mich auf den zweiten Teil!  

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  • Leserunde zu "Marathonduell" von Sabina Naber

    Marathonduell
    Sabina_Naber

    Sabina_Naber

    Liebe LesesuchtgenossInnen! Lust auf ein Katz-und-Maus-Spiel? Auf einen Mörder mit perfektem Alibi? Wenn Ja, würde ich mich über eure Teilnahme an meiner Leserunde zu "Marathonduell" freuen. Der Roman ist der Beginn meiner neuen Serie beim Gmeiner-Verlag - der 15 Testlesexemplare zur Verfügung stellt! Und ich würde gern mit euch darüber diskutieren. Worum geht es kurz? Marathon in Wien. Eine Tote, ein Täter, ein perfektes Alibi und ein Chefinspektor namens Katz, der sich wie ein Pitbull in die Idee verbeißt, den scheinbar unschuldigen Verlobten des Opfers doch noch der Tat zu überführen. Zeitverschwendung in den Augen von Gruppeninspektorin Daniela Mayer, denn das Alibi ist wasserdicht. Katz lässt sich nicht beirren und entdeckt, dass schon mehrere Frauen im Umfeld des Verdächtigen abrupt gestorben sind … Das Video zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=u1EMA1HK29g&list=UUkRokR16xldmUJRKCFJJtEA&index=1 Zum Inhalt: Beim populären Marathon in Wien stirbt eine reiche Frau. Der Verlobte scheint verdächtig, hat aber durch die Teilnahme am Lauf ein wasserdichtes Alibi. Chefinspektor Katz vom Landeskriminalamt, selbst Läufer, wird misstrauisch aufgrund der Tatsache, dass der Verdächtige nach dem Marathon zu wenig erschöpft ist und will ihn überführen. Gruppeninspektorin Daniela Mayer soll dafür sorgen, dass ihr freakiger, tanzender, Zigarre rauchender Kollege dabei nicht nur seiner Intuition vertraut – gegen ihren Willen. Denn eigentlich liebt sie nichts mehr, als eine ruhige Kugel auf ihrem kleinen Kommissariat West zu schieben. Doch ihre Lebensgefährtin hat sie hinausgeworfen und Mayer braucht jetzt dringend Geld, das ihr die Überstunden bringen sollen. Die Aufzeichnungen des Events, der elektronische Chip am Schuh – alles scheint für die Unschuld des Verlobten zu sprechen. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt … Leseproben gibt es unter diesem direkten Link auf meiner Homepage. 15 Testleser gesucht! Wer neugierig geworden ist und das Buch lesen, darüber mit anderen und mit mir, der Autorin, diskutieren und abschließend eine Rezension schreiben möchte, möge sich bitte im Unterpunkt "Bewerbung" melden. Bewerbungsfrage: Warum hasst oder liebst du Laufen? Bewerbungsfrist: Freitag, 22. Februar 2013 Start Leseabschnitt 1: Montag, 4. Februar 2013 Ich freue mich auf eure Antworten! Es sind natürlich auch all jene herzlich zur Lesrunde eingeladen, die bereits das Buch erworben bzw. nicht gewonnen haben und es trotzdem lesen und darüber diskutieren wollen! Zu Sabina Naber: nach dem Studium in Wien als Regisseurin, Journalistin und Drehbuchautorin tätig; 2002 erschien der erste Band rund um die Wiener Kriminalkommissarin Maria Kouba, die mittlerweile sechs Abenteuer erlebt hat (Rotbuch Verlag); zahlreiche Kurzgeschichten - jene mit dem Titel "Peter in St. Paul" (Milena)  wurde 2007 mit dem Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte ausgezeichnet; 2013 mit "Marathonduell" Start einer zweiten Serie beim Gmeiner Verlag. Möchtest du mehr über mich erfahren? Willkommen auf meiner Homepage!

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    • 312
  • Ein Mord, perfekt geplant?

    Marathonduell
    Donauland

    Donauland

    05. April 2013 um 23:51

    Marathon in Wien. Gruppeninspektorin Daniela Mayer ist als Sicherheitsbeamtin für den Marathon abkommandiert, per Funk wurden sie und ihr Kollege in die Böcklingstraße geschickt, beinahe zufällig kam sie als erste an den Tatort. Der zuständige Chefinspektor Karl Maria Katz, der den Marathon lief, traf später dort ein. Mayer glaubte, jetzt den Fall loszuwerden, doch Katz möchte mit ihr den Mord der reichen Erbin Elisabeth Zwirn aufklären. Die Ermittler begannen das Umfeld des Opfers zu durchleuchten. Der Verlobte des Opfers Andreas Niederle lief ebenfalls den Marathon, er hatte somit ein wasserdichtes Alibi. Dennoch war Chefinspektor Katz von Beginn an überzeugt, dass Niederle den Mord beging. Schnell stellte sich heraus, dass bereits mehrere Frauen in Niederles Umfeld plötzlich ums Leben gekommen sind. Auch der Bruder von Zwirn hätte ein eindeutiges Motiv, doch dieser war zur Tatzeit im Ausland. Schaffen es Mayer und Katz den Täter zu überführen oder verschwindet der Akt in einer Schublade? Die Autorin Sabina Naber schafft in „Marathonduell“ keinen Krimi im klassischen Sinn, sondern sie präsentiert dem Leser den Täter gleich zu Beginn, indem der Mord an Elisabeth Zwirn beschrieben wird, dennoch hält die Spannung bis zum Schluss an, schließlich soll der Mörder, der die brutale Tat beging, überführt werden. Der Einstieg fiel mir nicht leicht, die zeitlichen Sprünge verwirrten mich anfangs, aber das legte sich bald und die spannende Ermittlungsarbeit zog mich in ihren Bann. Es wechseln die Ermittlungsfortschritte mit Rückblicken auf den Marathon ab. Jeweils zu Kapitelbeginn erfährt der Leser, um welchen Zeitpunkt, bezogen auf den Marathon, es sich handelt. Von den beiden Marathonläufern Kiwimann und Glatzkopf erfährt man deren wirre Gedankengänge, die anfangs ziemlich störend wirkten aber im Laufe des Marathons Sinn ergaben. Die Protagonisten werden authentisch dargestellt. Mayer und Katz haben unterschiedlichste Charakterzüge, arbeiten recht eigenwillig, aber sie ergänzen sich und bilden ein ungewöhnliches Ermittlungsteam. Vor allem Mayer entwickelt sich im Laufe der Ermittlungsarbeit weiter, sie wurde mir trotz ihrer Angewohnheiten etwas sympathischer. Katz hingegen wirkt anfangs seltsam aber interessant, er zählt zu den besten Ermittlern der Stadt. Die Unterhaltungen aber auch das Privatleben der beiden Ermittler lockern die Ermittlungsarbeit auf. Wer einen unkonventionellen Krimi mit viel Lokalkolorit und einer außergewöhnlichen Atmosphäre während des Wiener Marathons lesen möchte, für den ist dieses mitreißende Duell einfach ein Muss.

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  • Frischer Wind

    Marathonduell
    Matzbach

    Matzbach

    01. April 2013 um 15:59

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge (Maria Kouba war mir doch ans Herz gewachsen) habe ich dieses Buch gelesen und es nicht bereut. Beinahe zufällig gerät Sabina Nabers neue Hauptfigur, Daniela Mayer, als erste an den Tatort eines Mordes, weil sie in der Nähe als Sicherheitskraft für den Wienmarathon eingesetzt worden ist. Der zweite Protagonist, Karl Maria Katz stößt nach der Teilnahme hinzu. Gemeinsam müssen sich sich erst zusammenraufen um den Mord an einer reichen Erbin aufzuklären. Dabei ist der Leser stets weiter als die beiden Ermittler, da Sabina Naber den Fall in Columbo-Manier angelegt hat. Als die beiden wissen, wer der Täter ist, scheinen sie schier an der Aufgabe zu verzweifeln, das Alibi des Täters zu knacken. Die Darstellung des Falles wechselt sich ab mit der Darstellung des Marathonlaufs und seiner Qualen aus zwei Sichtweisen, der des "Kiwimanns" und des "Glatzkopfs", deren wahre Identität hier nicht verraten werden soll. Der Humor kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz, seien es die anfänglichen Kabbeleien zwischen Meyer und Katz, seien es die Gefühlwirren der Gruppeninspektorin. In der Hoffnung, dass es auch weitere Kouba-Romane geben wird, ich werde auch diesem Ermittlergespan treu bleiben.

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  • Start einer Wien-Serie

    Marathonduell
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    01. April 2013 um 15:00

    *INHALT* Noch während des Marathons in Wien wird Gruppeninspektorin Daniela Mayer zu einem Tatort gerufen: Eine Frau wurde mit einem Hammer erschlagen. Ihr Verlobter Niederle hat ein wasserdichtes Alibi - er ist den Marathon gelaufen. Trotzdem ist Chefinspektor Katz felsenfest davon überzeugt, dass Niederle hinter der Tat steckt. Und mit der Zeit scheint sich heraus zu stellen, dass Katz' Intuition richtig lag, denn Elisabeth Zwirn ist nicht die erste Verlobte des Verdächtigen, die kurz vor der Hochzeit ums Leben kommt... *MEINE MEINUNG* Es handelt sich hier um keinen "typischen" Krimi: Dem Leser ist von Beginn an die Identität des Mörders klar, und es geht im Grunde nur noch darum, wie die Ermittler dahinter kommen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mayer, Katz und Niederle, dabei geht die Autorin jedoch nicht chronologisch vor, sondern springt immer wieder von den Ermittlungen zu einzelnen Abschnitten während des Marathons (den sowohl Katz als auch Niederle gelaufen sind). Das war für mich etwas gewöhnungsbedürftig; gerade der Beginn hat mich etwas verwirrt, doch ich habe relativ schnell hinein gefunden. Auch an den Schreibstil musste ich mich gewöhnen; es werden viele österreichische Vokabeln benutzt, die sich zwar größtenteils aus dem Kontext ergeben -oder auch im Glossar nachgeschlagen werden können-, aber erst einmal fremd für mich waren. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten (für die ich einen Stern abziehe) entfaltete sich jedoch eine sehr spannende und hervorragend erzählte Geschichte, die mich ganz in ihren Bann geschlagen hat. Die Figuren, gerade Mayer und Katz, sind sehr interessant und in jedem Fall authentisch, sie könnten kaum unterschiedlicher sein und ergänzen sich gerade deswegen hervorragend. Ich bin sehr gespannt darauf, die beiden im weiteren Umgang miteinander zu beobachten und habe den zweiten Fall, der Anfang 2014 erscheinen soll, schon auf meine Wunschliste gesetzt.

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  • Rasanter Wien-Krimi!

    Marathonduell
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    27. March 2013 um 11:17

    Wie begeht man den perfekten Mord? Man benötigt ein absolut wasserdichtes Alibi und muss alle Eventualitäten im Blick haben. Nachbarn sollten weg, die Entsorgung von Tatwaffen geregelt sein und und und…ob das klappt? Eine wohlhabende Frau wurde in ihrer Wohnung brutal getötet. Gruppeninspektorin Daniela Mayer kommt als Erste am Tatort an, dabei wollte sie doch nur während des Wien-Marathons freiwillig an der Strecke für Ordnung sorgen. Nach dem Eintreffen des Chefinspektors Katz glaubt Mayer den Fall los zu sein, doch weit gefehlt: Katz will mit ihr den Fall lösen und fordert ihre Unterstützung ein! Das Ermittlerteam Katz & Mayer ist geboren! Da in Mordfällen immer das direkte Umfeld zuerst untersucht wird, gerät schnell der Verlobte ins Visier der Ermittler, zumal ihm eine nicht unerhebliche Summe vom Opfer gerade erst überschrieben worden ist. Dieser hat jedoch nachweislich am Marathon teilgenommen und somit ein Alibi. Auch der Bruder des Opfers, der sich mit seiner Schwester entzweit hatte, hat großes Interesse am Erbe und somit ein klares Motiv, war zur Tatzeit jedoch in London. Schnell weisen alle Indizien auf einen der Männer hin, die Vermutungen der Ermittler sind schlüssig, doch lässt sich dies auch nachweisen? Schafft der Täter es die Ermittler an der Nase herumzuführen, oder stolpert der doch noch über sein Lügenkonstrukt? Eigene Meinung: Der Titel ist Programm, denn der Wien Marathon und das Duell zwischen Täter und Ermittlern stehen im Mittelpunkt des Geschehens. So wechseln die Ermittlungsszenen mit Rückblenden zum Marathon, die auch das Gefühlsleben der Läufer während des 42 Kilometermarsches widergeben. Des Weiteren ist das Ermittlerduo Mayer & Katz sehr unkonventionell und amüsant. Die Autorin widmet sich den persönlichen Problemen und Befindlichkeiten der Ermittler, was den Charakteren Tiefe verleiht, auch wenn man das ungewöhnliche Ermittlergespann nicht unbedingt sympathisch finden muss. Auf den etwas holprigen Start folgt eine interessante Geschichte, die dem Leser neben der verzwickten Lage der Ermittler, Wien und auch Marathon näher bringt. Einige österreichische Begriffe und die zeitlichen und personalen Sprünge machen es zu Beginn nicht immer leicht der Story zu folgen, aber man gewöhnt sich schnell ein. Nach der Eingewöhnung lässt sich das Buch schnell und einfach lesen, sodass es den Leser immer mehr in seinen Bann zieht. Fazit: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird der Wien Krimi immer spannender und interessanter, obwohl der Täter schon direkt zu Beginn des Buches bekannt ist. Ich warte schon ungeduldig auf den nächsten Fall von Katz& Mayer und spreche Krimifans eine absolute Leseempfehlung aus!

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  • Rezension zu "Marathonduell" von Sabina Naber

    Marathonduell
    Gela_HK

    Gela_HK

    25. March 2013 um 22:40

    Gibt es den perfekten Mord? Andreas Niederle scheint der festen Überzeugung zu sein, seine Tat perfekt inszeniert zu haben. Sein Alibi ist der Wiener Marathon, den er als Läufer absolviert, während seine Verlobte getötet wird. Das skurrile Ermittler-Duo Mayer + Katz ist fest entschlossen den Täter zu überführen. Da Katz selbst am Marathon teilgenommen hat, kommen ihm erste Zweifel an Niederles Aussage. Detailliert und mit ungewöhnlichen Mitteln beginnen die Ermittler Beweisspuren zu sichern. Sabina Naber orientiert sich erzählerisch am Ablauf des Marathongeschehens. Die Zeitabschnitte werden in vor, während und nach dem Marathon eingeteilt. Dabei beobachtet man den Mörder bei seiner präzise geplanten Tat und nimmt Teil an seinen eiskalten Gedanken. Der Leser erlebt, wie die charakteristisch völlig unterschiedlichen Ermittler Katz und Mayer zu einem Team werden, das sich auch menschlich zu akzeptieren lernt. Beim Marathon begleitet man sowohl den Kommissar wie auch den Mörder beim Lauf. Diese gehen weit über ihre Grenzen hinaus, offenbaren dabei ihre tief liegenden Geheimnisse und kämpfen sich doch bis zum bitteren Ende durch. Dabei werden besonders die Parallelen zwischen Mörder und Ermittler gut herausgestellt. Der Schreibstil der Autorin wechselt von unpersönlich, harsch, zotig und locker zu dokumentarisch skizzierten Abläufen während des Marathons, in denen man Wien buchstäblich mit durchläuft. Spannende Momente sind immer dann gegeben, wenn Mayer + Katz zusammen als Ermittler agieren. Von diesen Passagen hätte ich gern mehr gelesen. Die Handlung ist durchaus gelungen und spannend gelöst, wobei mir persönlich Krimis besser gefallen, in denen man miträtselt wer der Mörder ist und nicht, wie der Mord begangen wurde. Ein interessanter Krimi, der durch seinen Lokalkolorit und die vielen österreichischen Begriffe, die dankenswerter Weise am Ende des Buches in einem Glossar erklärt werden, gewinnt.

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  • Marathonduell

    Marathonduell
    tigerbea

    tigerbea

    21. March 2013 um 20:11

    Daniela Mayer, Gruppeninspektorin und ihr Kollege Johann Oppitz werden zu einer Wohnung gerufen, da die Nachbarin Schreie gehört hat. Sie finden die Leiche von Lisbeth Zwirn auf. Mayer wird zur Aufklärung des Mordes dem LKA und zugeteilt. Dort bildet sie mit Katz ein neues Team. Beide haben schnell einen Verdächtigen: den Verlobten der Toten. Doch der hat ein wasserdichtes Alibi. Denn zur Tatzeit hat er den Wien-Marathon bestritten. Das Buch "Marathonduell" von Sabina Naber ist kein Krimi, wie man ihn von vielen Autoren gewohnt ist. Der Handlungsstrang beschreibt in den einzelnen Kapiteln verschiedene Personen zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten. Doch wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist man schnell in der Handlung. Die Spannung wird dadurch erst Recht gehalten! Angereichert ist das Buch mit diversen österreichischen Begriffen, die zum Teil im Anhang des Buches erläutert werden. Die Autorin beschreibt in diesem Krimi sehr schön die Sehenswürdigkeiten Wiens und erklärt diese. Man bekommt einen guten Einblick in die Gegebenheiten Wiens, ganz wie man es sich bei einem Regionalkrimi wünscht!

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  • Ein fast perfekter Mord!

    Marathonduell
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    20. March 2013 um 01:08

    Der Wien-Marathon ist noch im vollen Gange, da wird eine junge wohlhabende Frau erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden. Der zuständige Chefinspektor Karl Maria Katz ist nicht Vorort, somit wird Gruppeninspektorin Daniela Mayer zum Tatort gerufen. Zusammen ermitteln sie im Mordfall Elisabeth Zwirn. In Katz Augen gilt der Verlobte des Opfers als Hauptverdächtiger. Dieser verfügt aber über ein wasserdichtes Alibi, da er am Marathon teilgenommen hat. Katz ist ziemlich stur und schnell stellen beide fest, dass in der Vergangenheit einige wohlhabende Frauen im Umfeld des Verdächtigen einen plötzlichen Unfalltod zum Opfer gefallen waren. Mir war von Anfang an klar, wer der Täter ist. Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn die Spannung in diesem Krimi bleibt erhalten und ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie derjenige die Tat begangen haben soll. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe sehr gut in die Geschichte gefunden. Da die Zeitpunkte im Buch immer wieder wechseln, musste ich sehr auf die Überschriften achten, dass aber kein Problem war. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und authentisch. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass viele Orte und Sehenswürdigkeiten von Wien in der Story erwähnt und erklärt werden. Für alle, die dieses Buch lesen wollen ist es interessant zu wissen, dass im Anhang die wichtigsten österreichischen Begriffe und Redewendungen erklärt werden. Eine Tote, ein Täter und ein nahezu perfektes Alibi – was braucht ein Krimi mehr? Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Fall mit diesem Ermittlerduo.

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