Sabina Naber Renata geht tanzen

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Inhaltsangabe zu „Renata geht tanzen“ von Sabina Naber

Sex scheint zunehmend zu einem enttabuisierten Thema zu werden. Man weiß über Swingerclubs, Prostitution und die BDSM-Szene Bescheid, genießt anscheinend völlige Freiheit. Gleichzeitig unterwerfen sich viele Menschen unsichtbaren Regeln. So hat man durchtrainiert, mehrmals am Tag geduscht und möglichst komplett epiliert zu sein, um als attraktiv wahrgenommen zu werden. Immer mehr Menschen haben diese Regeln so sehr verinnerlicht und sich selbst daher dermaßen im Griff, dass sie die Kunst der Hingabe verloren haben. Es zählt nicht mehr der Augenblick, sondern nur noch das Ziel, das man zu erreichen versucht, nämlich – im Rahmen dieses Regelwerks – als möglichst attraktiver Mensch den – im Rahmen dieses Regelwerks – möglichst attraktivsten Menschen abzuschleppen. Es entsteht Langeweile, Desinteresse an Sex, das sich aber niemand eingestehen will. Sex auf der Straße, in einem Teich oder mit fremden Menschen, ohne vorher geduscht zu haben, vielleicht auch noch mit mehreren gleichzeitig – das alles kennt Berührungsneurotikerin Renata nicht. Sex dient zur Fortpflanzung, aber selbst das muss nicht sein. Trockene Zahlen sind verlässlicher als Menschen. Und Flirtrituale langweilen sie sowieso zu Tode. Doch dann erweist sie ihrer Freundin einen Gefallen und begleitet sie auf eine Singleparty. Dort lernt sie zwei Männer kennen, einen geheimnisvollen Stalker, der ihr bislang völlig unbekannte Fantasien beschert, und den Mann zum Heiraten. Für sie beginnt eine Achterbahnfahrt zwischen völlig durchgeknallten Lustmomenten und zarten Gefühlen. Sabina Naber beschreibt in ihrem Roman RENATA GEHT TANZEN die Reise eines Menschen zu sich selbst – ein Plädoyer für Fantasie und Hingabe.

Ein erotischer Entwicklungsroman über eine Frau, die ihre Sexualität entdeckt von einer Autorin die ehrlich und unterhaltsam erzählt.

— J-B-Wind
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  • Leserunde zu "Renata geht tanzen" von Sabina Naber

    Renata geht tanzen
    Sabina_Naber

    Sabina_Naber

    Wer hat Lust auf ein paar heiße Stunden in dieser kühlen Jahreszeit? Erotik ohne Blümchensprache, vielmehr atemlos, leicht crazy und dezidiert? "Renata geht tanzen" // Eine Frau auf der Suche nach sich selbst - ein Playdoyer für mehr Fantasie, Hingabe und Erotik im Alltag. Mein Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf (Reihe Anais) verlost 5 Bücher! Es würde mich sehr freuen, mit euch gemeinsam Renata bei ihrer etwas schrägen Reise zu ihrem erotischen Selbst zu begleiten! Hier der Link zur Seite auf meiner HP (aus Jugendschutzgründen gibt es weder hier noch auf meiner HP Leseproben). Der Inhalt: Weil sie ihrer Freundin einen Gefallen macht, landet Renata in ihrem persönlichen Alptraum: Eingepfercht zwischen schwitzenden Menschen, die auf der Singleparty nicht nur Partner fürs Leben suchen, fühlt sie sich wie eine Stute taxiert und von den platten Flirtritualen gelangweilt. Doch das Unerwartete tritt ein – als sie bereits flüchten will, trifft sie auf einen Mann, der sie zum Lachen bringt. Und auf einen anderen, dessen Berührung sie elektrisiert. Eine Hochschaubahn der Gefühle startet, zwischen der Hoffnung, vielleicht doch noch den Mann für die Familiengründung gefunden zu haben, und der Erkenntnis, dass der andere Geheimnisvolle sexuelle Fantasien von ihr zu kennen scheint, die sie selbst noch nicht einmal geahnt hat. Ihr Lebenskorsett zwischen Totalepilierung und Waschzwang verliert eine Strebe nach der anderen … Bewerbungsende: Montag, 10. November Ich werde am Dienstagvormittag auslosen und die GewinnerInnen dann sofort um die Adressen bitten. Leserundenstart: sobald alle Bücher bei euch eingetrudelt sind, voraussichtlich also zwischen 17. und 19. November In kribbeliger Vorfreude schicke ich einen lieben Gruß in die Runde Eure Sabina

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    Sabina_Naber

    Sabina_Naber

    16. December 2014 um 11:22
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  • gelungen

    Renata geht tanzen
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    14. December 2014 um 15:37

    Beschreibung: Weil sie ihrer Freundin einen Gefallen macht, landet Renata in ihrem persönlichen Alptraum: Eingepfercht zwischen schwitzenden Menschen, die auf der Singleparty nicht nur Partner fürs Leben suchen, fühlt sie sich wie eine Stute taxiert und von den platten Flirtritualen gelangweilt. Doch das Unerwartete tritt ein – als sie bereits flüchten will, trifft sie auf einen Mann, der sie zum Lachen bringt. Und auf einen anderen, dessen Berührung sie elektrisiert. Eine Hochschaubahn der Gefühle startet, zwischen der Hoffnung, vielleicht doch noch den Mann für die Familiengründung gefunden zu haben, und der Erkenntnis, dass der andere Geheimnisvolle sexuelle Fantasien von ihr zu kennen scheint, die sie selbst noch nicht einmal geahnt hat. Ihr Lebenskorsett zwischen Totalepilierung und Waschzwang verliert eine Strebe nach der anderen … Meine Meinung: Dieser Roman besteht nicht nur aus den erotischen Szenen, welche einfach aneinander gereiht werden. Nein, er kann vielmehr auch durch seine sinnhafte Storyline und die ausgearbeiteten tiefgehenden Charaktere bestechen. Die Autorin schafft es eine gute Geschichte zu konstruieren, die eine Frau bei ihrer Selbstfindung und dem Abbau von Hemmschwellen beschreibt. Sie lernt endlich mit ihrem Ich zu leben und auch das Leben zu genießen. Die Charaktere sind vielsagend und authentisch. Ihre Entwicklung ist stets nachvollziehbar. Gerade die Protagonistin ist vielschichtig dargestellt. Die Sprache ist dem Genre entsprechend aber auf keinen Fall zu drastisch. Sie bewegt sich auf einem guten Mittelweg. Der Schreibstil während der erzählenden Szenen ist wirklich gut, flüssig und zügig zu lesen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Es handelt sich um einen erotischen Roman, der aber auch darüber hinausgeht und so viel mehr zu bieten hat.

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  • Ein Plädoyer für mehr Fantasie, Hingabe und Erotik im Alltag

    Renata geht tanzen
    gaby2707

    gaby2707

    30. November 2014 um 20:30

    Renata Wildner tut ihrer Freundin Jana Kosincky den Gefallen und begleitet sie auf eine Singleparty. Sie fühlt sich hier äußerst unwohl, trifft aber dann doch zwei ganz unterschiedliche Männer, die sie anziehen. Während der eine sie mit seinem Humor zum Lachen bringt, merkt sie recht schnell, wie ihr Körper, ohne das sie etwas dagegen tun kann, reagiert. Ganz langsam lässt sich Renata auf die Achterbahnfahrt ihrer Gefühle ein und macht sich auf die Suche nach der ihr ganz eigenen Sexualität... Sabina Naber hat hier nicht nur einen erotischen Roman geschrieben, derer Sorte es sehr viele gibt, sondern auch eine Geschichte konstruiert, die absolut nachvollziehbar ist. Da Renata eine sehr unausgeglichene und zerrissene Person ist, die immer irgendwie gegen sich selbst kämpft und sich im Weg steht, hat es einige Seiten gedauert, bis ich mit ihr warm geworden bin. Ganz anders ihre Freundin Jana, die mit beiden Beinen im Leben steht und mit sich und ihrer Sexualität, die Renata als unnormal bezeichnet, im Reinen ist. Renata kann froh sein, eine solche Freundin an ihrer Seite zu haben. Auch Fabian ist mir gleich ans Herz gewachsen. Alle anderen Protagonisten, deren verschiedenen Eigenheiten und Vorzüge detailliert beschrieben werden, hat die Autorin so dargestellt, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann. Die Geschichte hat ihren Schauplatz in Wien. Durch immer wieder einfließende österreichische Ausdrücke kommt das recht gut zur Geltung. Da ich selbst sehr oft in Österreich bin, hatte ich damit beim Lesen keine Schwierigkeiten, könnte mir aber vorstellen, das ein Glossar, in dem die verschiedenen Ausdrücke, die in Deutschland nicht üblich sind, hilfreich wäre. Die Ausdrucksweise ist klar, offen und manchmal etwas derb, was aber absolut zur Geschichte passt. Was mir sehr gut gefällt, ist zum einen, dass der Roman in der Ich-Form aus Renatas Sicht geschrieben ist und dass die Wachträume und Träume Renatas, die sich um ihre ausgelebte Sexualität drehen, in kursiv dargestellt werden. Ich war ca. 3 Wochen mit einer jungen Frau unterwegs und bin voll in ihre Fantasien und ihren Verwandlungsprozess eingetaucht. Wer einen wirklich guten erotischen Roman lesen möchte, der kein Blatt vor den Mund nimmt, der ist hier genau richtig.

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