Sabine Adatepe Kein Frühling für Bahar. Mehr als eine Hamburg Migrationsgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Kein Frühling für Bahar. Mehr als eine Hamburg Migrationsgeschichte“ von Sabine Adatepe

Die junge Deutschtürkin Bahar ist tot. Alles schreit: Ehrenmord! Doch hat tatsächlich ihr Bruder sie auf dem Gewissen? Die Hamburger Sozialberaterin Ina begibt sich auf Spurensuche im „Problemviertel“ Wilhelmsburg. Im Wechsel mit Bahars Großvater im nordtürkischen Heimatdorf der Familie erzählt sie eine Geschichte von Migration und Emanzipation. Dabei loten die beiden auch persönliche Abgründe aus, sehen sich mit eigenen Vorurteilen konfrontiert und gleichzeitig gezwungen, althergebrachte Denkweisen zu hinterfragen. Für frischen Wind und einige Überraschungen sorgt dabei die junge Generation mit oder ohne Migrationshintergrund.

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    Kein Frühling für Bahar. Mehr als eine Hamburg Migrationsgeschichte

    Slev

    Aus dem Klappentext: "Die junge Deutschtürkin Bahar ist tot. Alles schreit: Ehrenmord! Doch hat tatsächlich ihr Bruder sie auf dem Gewissen? Die Hamburger Sozialberaterin Ina begibt sich auf Spurensuche im „Problemviertel“ Wilhelmsburg. Im Wechsel mit Bahars Großvater im nordtürkischen Heimatdorf der Familie erzählt sie eine Geschichte von Migration und Emanzipation. Dabei loten die beiden auch persönliche Abgründe aus, sehen sich mit eigenen Vorurteilen konfrontiert und gleichzeitig gezwungen, althergebrachte Denkweisen zu hinterfragen." Bahars Tod dient dem Roman als Initialzündung, ohne dass die Lösung des Falles allerdings für die Handlung von belang ist. Sowohl den Migranten als auch die deutsche Sozialarbeiterin Ina werden die eigenen Stereotype vor Augen geführt. Das Schwarzmeerdorf wird instrumentalisiert, um die kulturelle und soziale Diskrepanz zwischen Türken - Deutschtürken und Deutschen darzustellen. Ausgerechnet die Dorfbewohner "fern der Zivilisation", wie es Bahars Großvater ausdrückt, zeigen dabei die aufgeklärtese Einstellung. Das Thema "Ehrenmord" dient dem Roman als Projektionsfläche für die Vorurteile der Protagonisten und zeigt, dass Integration keine Einbahnstraße ist! Insgesamt merkt man dem Roman das fundierte Hintergrundwissen der Autorin an, welche selbst seit mehreren Jahrzenten aktives Mitglied der Hamburger Migrationsszene ist. Ein erfrischend ehrlicher und vorurteilsfreier Roman über die Migration und Integration in sogenannten "Problemvierteln", viel zu selten in Zeiten von Buschkowskys und Sarrazins...

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