Sabine Andrea Kästel Eine Vision

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Inhaltsangabe zu „Eine Vision“ von Sabine Andrea Kästel

Eine kranke Frau, dem Ende nah, will noch nicht sterben. Sie hat eine Vision und begibt sich in ihr auf eine spannende Reise. Noch nicht ahnend, wohin sie eigentlich will, ist sie fest entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen, einen neuen Lebensweg in Angriff zu nehmen. Die Reise ist abenteuerlich. Sie versetzt sie immer wieder, auf einen Impuls hin, in ihr bereits gelebtes Leben zurück, lässt längst vergangene Episoden und Ereignisse vor ihren Augen ablaufen. Auf ihrem Weg hat sie Zeit zum Denken. So entstehen philosophische und spirituelle Bilder und Zusammenhänge, die ihr Wesen widerspiegeln. Den Weg als Ziel, den Weg als Freund, den Weg als Herausforderung und Bestätigung mit all seinen Widrigkeiten von einem Moment zum nächsten, ohne irgendwo ankommen zu wollen.

Auf ihrer Reise ist sie nie alleine. Sie genießt die Gesellschaft der sie umgebenden, zu Freunden gewordenen fremden Menschen. Das zu erwartende Ende ist endgültig.

Es wird also keine Fortsetzung geben.

eine sehr ungewöhnliche und spannende Geschichte

— Petra54

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  • eine sehr ungewöhnliche und spannende Geschichte

    Eine Vision

    Petra54

    24. August 2017 um 10:28

    Eine Frau verlässt heimlich das Krankenhaus und flieht nach Marokko, denn sie ist noch nicht bereit zu sterben. Mich hat diese Geschichte sofort gepackt, obwohl ich wohl in den meisten Situationen ganz anders gefühlt, reagiert und gehandelt hätte. Doch vielleicht hätte ich in solch einer Situation ebenso viel geträumt und philosophiert. Ich bin Realist und „stolperte“ über so manche Begebenheit. Das ist ein deutliches Zeichen, wie tief ich in diese Geschichte eintauchte, wie real mir dies alles erschien und mich beschäftigte. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht, wie die Familie über all das denkt, wie die Frau trotz ihrer schweren Krankheit diese vielen Abenteuer übersteht. Diese Krankheit habe ich während des Lesens manchmal direkt vergessen. Der gelungene Schluss überraschte mich zu meiner Freude nicht, weil ich ihn so ähnlich erhofft hatte. Dieses Buch mit mehr als 500 Seiten ist auch für Leute spannend zu lesen, die wie ich keine Visionäre und Träumer sind - auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung.

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  • Rezension zu "Eine Vision" von Sabine Andrea Kästel

    Eine Vision

    KarliRhom

    14. November 2011 um 19:19

    Kurzbeschreibung Eine kranke Frau, dem Ende nah, will noch nicht sterben. Sie hat eine Vision und begibt sich in ihr auf eine spannende Reise. Noch nicht ahnend, wohin sie eigentlich will, ist sie fest entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen, einen neuen Lebensweg in Angriff zu nehmen. Der Weg ist das Ziel. Das zu erwartende Ende ist endgültig. Es wird also keine Fortsetzung geben. Rezension Über den Inhalt brauche nichts mehr zu sagen. Das hat die Autorin schon selbst getan. Persönlich hätte ich das Vorwort anders geschrieben. Eine Erklärung des Buches war nicht nötig. Es erklärt sich beim Lesen von selbst. Am Anfang ist es mir schergefallen zu lesen. Lange- oder Schachtelsätze gehören nicht zu meiner bevorzugten Leseform. Dennoch war es gut nicht aufzugeben. Ich hätte viel verpaßt. An einigen Stellen des Buches war ich ein Teil der Geschichte. Als die Protagonisten sich aufgemacht hat den Weg zu verlassen, den sie eingeschlagen hatte. Sich zu lösen vor der Vorstellung des Endes das auf sie zukommt. Nicht nur leben will, sondern ihr Leben erleben will. Das Buch ist spannend geschrieben. Aber nicht nur das. In mir hat sich Neugier geregt auf ein Land und eine Kultur, die ich so beschrieben, noch nicht erlebt habe. Die man als Tourist so auch sicher kaum erleben wird. Das Zwischenmenschliche. Das Familiäre. Die Freundschaft. Der gegenseitige Respekt vor der jeweils anderen Lebensart. Alles aus einer ganz besonderen Sicht. An einigen Stellen des Buches war ich tatsächlich ein Teil der Geschichte. Wirklich gut gefallen haben mir die Gedanken der Protagonisten die sich zu jeder Zeit ihrer Reise macht. Manchmal geht es um ganz banale Dinge. Dann wieder Gedanken, die sich jeder von uns machen sollte. Welche das sind? Das muß jeder für sich selbst herausfinden. Ängste, Freude, Neugier oder Verzweiflung. An vielen Stellen der Gedanken und der philosophischen Beschreibungen konnte ich mich identifizieren. War es, als wäre in diesem kleinen Text ein winziger Ausschnitt meines Lebens beschrieben worden. Es ist ein wunderbares Buch des zwischenmenschlichen Miteinanders. Das in einer Zeit da dies nicht ohne weiteres Selbstverständlich ist. Karli Rhom

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