Hexenkinder

von Sabine Bürger 
4,5 Sterne bei31 Bewertungen
Hexenkinder
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Super Buch für Kinder und Erwachsene ab 9

madamecuries avatar

Ein sehr toller Zeitreisen-Roman

Alle 31 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Hexenkinder"

Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.

Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789963724284
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:bookshouse
Erscheinungsdatum:01.01.2013

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Rezensionen und Bewertungen

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    Guaggis avatar
    Guaggivor 3 Jahren
    Zeitreise in die Vergangenheit

     Das Cover ist mir persönlich für ein Kinderbuch etwas zu dunkel gehalten, doch ich finde sehr schön das man genau diese Szene im Buch wiederfindet.
    Das Buch ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt und hat einen leicht verständlichen Schreibstil, eben perfekt für Kinder.
    Die Geschichte an sich ist recht interessant, dennoch tat ich mich mit den enormen Zeitsprüngen etwas schwer und damit meine ich nicht die Reisen in die Vergangenheit.
    Die Wechsel vom 21. Jahrhundert ins Mittelalter wurden klar abgegrenzt und ich war beeindruckt von den detaillierten Beschreibungen der damaligen Zeit.
    Beide geschilderten Abenteuer im Mittelalter waren sehr interessant und ich war verblüfft von dem Mut der Kinder. Sie wuchsen förmlich mit den Gefahren, die ihnen in der damaligen Zeit begegneten. Wunderbar fand ich ebenfalls, dass Samantha und ihre Freundinnen in der Vergangenheit auf Personen oder deren Nachfahren trafen, die sie bereits aus der Erzählung von Samanthas Mutter kannten.
    Für mich als Erwachsene fehlte es manchmal etwas an Spannung, allerdings fand ich die Geschichte für Kinder perfekt.
    Man konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfiebern und auch an der richtigen Portion Humor fehlte es nicht.
    Besonders Florian Falco entlockte mir mit seinen Sprüchen und dem einmaligen Dialekt so manches Schmunzeln.
    Dennoch hatte die Geschichte für mich auch noch ein paar Schwachstellen, die für mich eindeutig an den teilweise doch sehr unübersichtlichen Zeitspannen lagen. So konnte ich leider nicht einschätzen, wie viel Zeit die Mädchen im Mittelalter verbrachten, und war dadurch von manchen Ereignissen verwirrt.


    Ein schöne Zeitreisegeschichte für Kinder, die mich leider nicht vollends begeistern konnte, aber seiner Zielgruppe auf jeden Fall gerecht wird.

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    Piddi2385vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch für Kinder und Erwachsene ab 9
    Super Buch für Kinder und Erwachsene ab 9

    Erschienen:Jan. 2013
    Seiten: 272
    Alter der Protagonisten:
    Samantha (11)
    Antonia und Anica (11)
    Handlungsort:
    Magdeburg im Mittelalter
    Genre:
    Kinder-/Jugendbuch, Fantasy
    Altersempfehlung:
    ab 9 - 10 Jahren

    Das Cover:
    Das Cover passt super zum Inhalt des Buches.

    Der Inhalt: (Klappentext Bookshouse Verlag)
    Kurzbeschreibung

    Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.

    Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...

    Meine Meinung:
    Die Story ist toll und sehr spannend geschrieben, Langeweile kommt nie auf, es passiert immer wieder etwas neues und teilweise auch gefährliches. Das Mittelalter wird super dargestellt, mit allem was dazu gehört. Ich konnte selbst den Mief riechen.Die Erlebnisse waren auch sehr typisch für dieses Zeitalter. Zum Beispiel Hexenverfolgung und Verbrennung. Ich habe mich gut in die Zeit hienein versetzen können und habe mit den Charakteren gelitten. Die Charaktere sind soo toll und so neugierig. Ich glaube, ich wäre nicht freiwillig ins Mittelalter gegangen- Viel zu gefährlich !!!Samantha ist mir sehr sympathisch, aber eben auch sehr risikofreudig. Natürlich ist sie neugierig auf das Mittelalter, aber dass sie nicht darüber nachdenkt, dass es auch gefährlich werden kann, wird ihr sehr schnell zum Verhängnis. Ansonsten ist sie ein Mädchen wie du und ich. Die Zwillinge sind ebenfalls sehr lebensnah beschrieben und die Individualität des Einzelnen wird hier deutlich, denn beide versuchen sich unabhängig voneienander zu machen, das finde ich sehr schön beschrieben. Die Mutter finde ich besonders toll, auch dass sie den Kindern von ihrer Reise erzählt. So viel Liebe und Vertrauen. Auch, dass sie überhaupt ihr Geheimnis preis gibt für ihre Tochter.

    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch für Kinder ab 9, aber auch gut für Erwachsene geeignet, die gerne Kinderfantasy lesen.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Jahren
    Sehr kindgerechte Zeitreise

    Ich lese sehr gern Zeitreiseromane oder fantasievolle Geschichten, egal ob aus dem Kinder- Jugendlichen - oder Erwachsenenbereich. "Hexenkinder" von Sabine Bürger klang daher interessant genug und auch die erste Leseprobe hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Kurz zum Inhalt: Die 11jährige Samantha erfährt von ihrer Hexenmutter, dass es eine geheime Pforte in die Vergangenheit gibt und begibt sich mit ihren Zwillingsfreundinnen Antonia und Anica danach ebenfalls heimlich auf Zeitreise ins Mittelalter. Dort angekommen, müssen die 3 Mädchen zahlreiche gefährliche Abenteuer bestehen, bis sie endlich wieder in die Gegenwart zurückkehren können.

    "Hexenkinder" ist ein netter aber doch sehr kindlicher und einfach geschriebener Roman. Im ersten Teil erzählt Samanthas Mutter Soraya eine Spur zu ausführlich von ihrer ersten Zeitreise mit ihrer Mutter Amelie. Es ist auch nicht ganz nachvollziehbar, warum Amelie ihre Tochter ohne Vorbereitung und Aufklärung (z.B. betreffs der wichtigen Funktion des Amuletts) so einfach ins finstere Mittelalter mitnimmt und sich dann dort mit ihr längere Zeit aufhält ohne Rücksicht und ohne Angst vor Krankheiten, Hunger, usw. Das erscheint mir dann doch etwas verantwortungslos.

    Als dann Samantha und ihre Freundinnen ihre eigene Zeitreise unternehmen, handeln sie oft auch sehr naiv und unbedarft (z.B. die Geschichte um die Taschenlampe) auch wenn man berücksichtigt, dass sie alle erst 11 Jahre alt sind. Die Sache mit den Handys ist ebenfalls sehr unglaubwürdig; auch bei Kinderbüchern sollten die historischen und technischen Fakten stimmen. Es gibt da durchaus bedeutend bessere und korrektere Beispiele (z.B. Mitfords Zacharias Jones). Die Namen der Kinder Florian Falco oder Griselda Gisela sind zwar schon etwas gewöhnungsbedürftig, doch noch mehr im Lesefluss gestört hat mich der ab und zu eingeworfene und eher unpassende Berliner Dialekt von Florian Falco.

    Alles in allem ist "Hexenkinder" trotzdem gut für jüngere Kinder geeignet, die über die inhaltlichen Fehler und manche Längen hinwegsehen können. Mein Fall war es im Endeffekt nicht wirklich, sodass ich die Fortsetzung wohl nicht mehr lesen werde.

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    Katakats avatar
    Katakatvor 3 Jahren
    Eine tolle Reise in die Vergangenheit

    Samantha und ihre Freundinnen werden in ein großes Familiengeheimnis eingeweiht. Ihre Mutter Soraya war in der Lage, mit ihrer Großmutter in die Vergangenheit zu reisen. Sie landeten im Mittelalter und erlebten dort viele gefährliche Abenteuer. Völlig fasziniert beschließen die Freundinnen, diese Reise ebenfalls zu wagen. Durch einen glücklichen Zufall gelingt es ihnen, die "Remember me"'s, die ihnen helfen, zurück zu kommen und das Tor in die Vergangenheit zu finden. Sie landen im Mittelalter und müssen direkt ihr erstes Abenteuer bestehen. Doch wer denkt, dass die Geschichte damit schon ihr Ende gefunden hat, irrt. Denn Samantha hat ihr Remember me einem Mädchen gegeben, das sie vor dem Scheiterhaufen gerettet haben. Ihr bleibt daher der Weg in die eigene Zeit verwehrt.

    Bei dieser Geschichte handelt es sich um ein Jugendbuch, in dem dem Leser sehr anschaulich und altersgerecht die Zeit des Mittelalters  nahe gebracht wird. Die Geschichte las sich sehr flüssig. Erzählt wird sie vom auktorialen Erzähler, aber trotzdem richtet der Erzähler hin und wieder besonderes Augenmerk auf den einen oder anderen Charakter. 

    Die Charaktere sind gut gezeichnet. Sie sind gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir absolut vorstellen.  Auch die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben worden. Insbesondere die Zeit des Mittelalters konnte ich sehr gut nachvollziehen. Die Autorin hat "das dunkle Zeitalter" wirklich großartig dargestellt. So habe ich mir das bisher auch immer vorgestellt, wie es damals sein musste. Sie war auch konsequent darin, wie schwer es den Protagonisten manchmal fiel, in der Vergangenheit nicht die wahre Herkunft auszuposauen oder sich mit den fremden Sitten und Gebräuchen bekannt zu machen. 

    Die Fortentwicklung der Geschichte war stets interessant und spannend und ich brannte darauf zu erfahren, wie es weiterging. Wenngleich das Spannungslevel der Geschichte nicht gleichmäßig hoch angelegt war, so gab es doch einige deutliche Spannungshöhepunkte. Zwischen diesen fand ich die Geschichte aber keineswegs langweilig. Es blieb überaus interessant und ich blieb sehr gerne an dem Buch dran.

    Ein paar kleine Fragen sind für mich offen geblieben. Und es gab für mich auch zwei kleinere Dinge, die ich nicht logisch fand. Um nicht zu spoilern verzichte ich an dieser Stelle darauf, näher auf die Logikfehler einzugehen. Vielleicht fallen sie euch auch nicht auf oder ihr seht das ganz anders? Alles ist möglich. Aber ansonsten fand ich die Handlungen durchweg logisch und konsequent aufgebaut. Erwachsene dürfen vielleicht manches nicht ganz so eng nehmen, es ist immerhin ein Jugendbuch und die Protagonisten sind Kinder. Möglich, dass man manche Handlungen als naiv betrachten würde, aber selbst das finde ich wiederum nur konsequent. Keiner würde Kindern erwachsenes Handeln abnehmen. Insofern fand ich alles nachvollziehbar.

    Auf jeden Fall lohnt sich diese Lektüre für jeden, der sich für Zeitreisen und das Mittelalter interessiert. Dieses Buch vermittelt wesentlich besser als jedes Geschichtslehrbuch ein Bild des Mittelalters, ohne jedoch ein Lehrbuch zu sein. Ich vergebe daher tolle 4,5/ Sternchen.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 4 Jahren
    Abrakadabra! Ich bin verzaubert!

    Meine Meinung


    Ich bin regelrecht verzaubert. Wie das passiert ist? Ich habe Hexenkinder gelesen. Habe mit Samantha und ihren Freundinnen eine Zeitreise in das Mittelalter mitgemacht. 


    Samantha, Antonia und Anica lauschen den Geschichten von Samanthas Mutter Soraya.  Soraya hat als kleines Mädchen mit ihrer Oma eine Zeitreise in das Mittelalter gemacht.

    Total fasziniert lauschen die drei Mädels der Geschichte.  Allen dreien ist klar: Wir reisen auch dort hin. Die Eltern dürfen jedoch davon nichts erfahren. Sie wünschen sich zu Weihnachten Kleidung, die zum Mittelalter passt. Für den Fasching .... natürlich!!!!!


    Sie passieren die geheime Pforte und retten gleich einmal ein Mädchen. Im mittelalterlichen Magdeburg soll es verbrannt werden........


    Hach ... war das ein schönes Abenteuer. Damit hatten Samantha und ihre Freundinnen nicht gerechnet. Das Mittelalter im Geschichtsbuch lässt sich nicht mit ihrem Erlebnis vergleichen. Dort riechen sehr viele Menschen ziemlich unangenehm. Die Sitten sind rau. Kinder sind vor der Todesstrafe nicht sicher. Damals hatte man es schon schwer, wenn man rote Haare hatte. Hexe, Hexe, Hexe!!!!


    Als Tierschützer haben die drei auch agiert und einen Gaul gerettet. Und das im Mittelalter!!! Der soll Samantha im Lauf der Geschichte noch sehr nützlich sein ..... 


    Antonia und Anica müssen zurück in ihre Zeit. Das gerettete Mädchen ist hier nicht mehr sicher ...

    Samantha ist nun auf sich allein gestellt und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen.


    Fazit


    Diese Geschichte ist einfach nur schön und dürfte auch erwachsenen Menschen gefallen. Mal ehrlich ... wer lässt sich nicht gern verzaubern?

    Samantha lernt die Menschen kennen, mit denen ihre Mutter als kleines Mädchen Bekanntschaft gemacht hat. Sie wird bei den Gesetzlosen aufgenommen. Die Kräuterfrau Zuleikha mochte ich sehr gerne. Ihr gutes Herz hat vor Jahren Soraya gerettet und nun Samantha. Die Kräuterkundige hat die Ähnlichkeit sofort bemerkt.


    Gleich am Anfang der Geschichte muss sich Samantha in ihrer Klasse vorstellen. Samantha Marsch tut das nicht gerne. Warum? (M)arsch! Ich denke, damit hat sie nun keine Probleme mehr. Wer im Kerker war, um sein Leben gebangt hat und sich im  Mittelalter behauptet hat, dem geht das am (M)arsch vorbei :-)


    Der wunderschöne Schreibstil ist besonders zu erwähnen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Spannung und Humor gingen in diesem Buch Hand in Hand. Samantha macht auch Bekanntschaft mit dem Mädchen Batterine. Der Ursprung ihres Namens ist eine Taschenlampe! Warum? Das müsst Ihr selber herausfinden .....


    Unbedingt lesen!! Abrakadabra: 5 Sterne


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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 4 Jahren
    Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit

    Inhalt:
    Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit. Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...

    Meine Meinung:
    Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit ist der erste Band der Hexenkinder-Reihe. Der Roman ist jedoch in sich abgeschlossen, so dass man die Bände auch alle alleine lesen kann.

    Der Start in die Geschichte war angenehm und leicht.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und leicht, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
    Sam war mir direkt von Anfang an sympathisch. Sie tat mir ein bisschen leid, da sie immer mit ihrem Namen gehänselt wurde. Aber zum Glück gibt es ja Antonia.

    Zu Beginn hat es mir noch bisschen an Hintergrundinfo, an Tiefe gefehlt. Wobei man natürlich nicht außer Acht lassen darf, dass es sich hier um ein Kinder-/Jugendbuch handelt. Doch schon bald nahm das Buch an Fahrt auf. Es wurde immer spannender.

    Die Reise ins MIttelalter war sehr spannend und interessant, vor allem, da nicht nur die schönen Seiten gezeigt werden und Soraya gleich in Schwierigkeiten gerät. Hexenverbrennung, Hunger, Missgunst, Krankheit und Tod werden thematisiert. Eine tolle Reise durch die Geschichte und sicherlich für Kinder genau das Richtige, um ein bisschen über die damalige Zeit zu erfahren. Ich bin gespannt, wie das Buch meiner Tochter gefällt, die mit ihren 10 Jahren genau im empfohlenen Lesealter liegt.

    Nach meiner anfänglichen Skepsis wurde wirklich positiv überrascht. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen.

    Fazit:
    Ein toller Zeitreisenroman, der mir sehr gefallen hat. Ich bin gerne mit Samantha und den Zwillingen ins Mittelalter gereist.

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    Leseladys avatar
    Leseladyvor 4 Jahren
    Remember me... sehr spannender Reihenauftakt, auf den zu warten sich absolut gelohnt hat!




     “Hexenkinder” von Sabine Bürger stand monatelang auf meiner Wunschliste und nun fand dieses wunderbare Buch endlich auch den Weg zu mir. 

    Behutsam nimmt die Autorin ihre Leser an die Hand, indem sie ihre Charaktere umsichtig und nuanciert einführt, ihnen Zeit und Raum gibt, sie kennenzulernen, um ein Gefühl für deren Wesensart zu bekommen.

    Beim Lesen habe ich mich Samantha, ihren Emotionen und aufregenden Erlebnissen stets sehr nah und verbunden gefühlt. Ihr Start in eine neue Klasse, ihre neue Freundin und Seelenvertraute, die verlockend-gefährliche Offenbarung ihrer Mutter und schließlich ihre faszinierende, aber auch voller Gefahren lauernde Reise in die Vergangenheit. 
    Dies alles in ein bildschönes und fesselndes Sprachgewand gehüllt, vermag dieses spannungsgeladene Buch vor allem eines: 

    Mitreißen! 

    Dramaturgisch grandios und dennoch altersgerecht angepasst, versetzt es einen beim Lesen in mittelalterliche Gepflogenheiten, die erstaunen, amüsieren, einen aber auch traurig und vor allem nachdenklich hinterlassen. Das Leben damals in Wittenberg/Magdeburg und anderswo war hart, entbehrungsreich und der einfache Bürger stand Tag für Tag zwischen Überleben, Willkür der Obrigkeit, Aberglauben und dem stets drohenden Galgen. 

    Während Mutter Soraya bei ihrer Zeitreise Großmutter Amelie de Mére an ihrer Seite hatte, vergeht Samantha, ihrer Freundin Antonia und deren Zwillingsschwester recht bald die romantische Faszination ihrer eigenen Zeitreise. Gnadenlos rasch werden sie in Geschehnisse verstrickt, die vor allem Samantha alles abverlangen und das Mädchen zu einer schwierigen Entscheidung drängen. 

    Sams geradliniges, mitfühlendes und vor allem selbstloses Wesen hat mich sehr berührt. Ich konnte beim Lesen mitverfolgen, wie sie sich entwickelt und über sich hinauswuchs. Das Wohlergehen anderer über ihr eigenes stellte. Ein sehr wohltuender Ansatz und warmherzige Botschaft für ein Kinderbuch!

    Als kinderbuchliebender Erwachsener hätte ich mir persönlich noch ein wenig mehr Details über die Zeitreise selbst und vor allem mehr Aufklärung im Vorfeld für Mutter Soraya gewünscht. 2, 3 Fragezeichen stehen diesbezüglich nach wie vor im Raum, die aber im Zuge der Ereignisse immer nebensächlicher wurden.

    Alles in allem ein sehr spannender Reihenauftakt, auf den zu warten  sich absolut gelohnt hat ;-)

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    Leelas avatar
    Leelavor 4 Jahren
    Spannender Ausflug in die Vergangenheit

    Sorayas Oma hat eine ganz besondere Gabe: Durch ein altes Fenster und mithilfe eines Anhängers ist sie dazu in der Lage, in die Vergangenheit zu reisen. Eines Tages darf die junge Soraya sie begleiten; als Sorayas Tochter Samantha 25 Jahre später von den Erlebnissen ihrer Mutter erfährt, will sie sich ebenfalls in Abenteuer stürzen und landet im Magdeburg des 15. Jahrunderts. Wie Soraya merkt Samantha jedoch bald, dass dieses Abenteuer nicht ungefährlich ist.

    "Hexenkinder. Das Fenster in die Vergangenheit" bietet eine Mischung, die mir generell gut gefällt: Einerseits bekommt man als Leser von historischen Romanen einiges geboten, andererseits bringt der Zeitreiseaspekt ausreichend Witz und Spannung in die Sache. Interessant fand ich außerdem, dass der Stoff laut Verlag eher auf Kinder ausgerichtet sei - wer vom Thema her ähnliche Bücher wie "Outlander" kennt, weiß, dass das wohl noch nichts für jüngere Leser ist. Nur funktioniert das denn?
    Nachdem ich die letzten Kapitel in einem Rutsch gelesen habe, kann ich festhalten: Ja, und wie.
    Gut, das Buch wirklich an einigen Stellen aufgrund dessen eher kindlich, die Protagonisten entkommen aus Situationen, in denen es nicht möglich sein sollte und das Leben in der damaligen Zeit gestaltet sich generell doch recht einfach für Soraya und Samantha. So kann man sich beim Lesen zum Beispiel fragen, ob die Reisenden aus der Neuzeit nicht vielleicht Probleme gehabt hätte, das Frühneuhochdeutsche richtig zu verstehen oder ob ihre komplette Verhaltsweise nicht sehr auffällig wäre. Wenn man nicht direkt über mysteriöse Funkmäste sprechen will.

    Andererseits: Es ist eine Geschichte übers Zeitreisen, was an sich schwer möglich ist, also hat es mich nicht gestört, dass die Autorin sich manch erzählerische Freiheiten genommen hat. Vieles hätte sonst wahrscheinlich nur schwer funktioniert und den Witz aus der Sache genommen. Unterhalten hat mich die Handlung nämlich auf jeden Fall: Es gibt diverse, spannende Szenen, keine Längen, sympatische Charaktere und hin und wieder eine Prise Humor.
    Vor allem gefiel es mir, wie Sorayas Erlebnisse und die von Samantha nach und nach miteinander verbunden wurden, bis man merkte, dass es sich keineswegs um zwei voneinander unabhängige Reisen handelt. Für die, die das Buch schon kennen: Batterine! Sehr niedlich. ;)

    Insgesamt ist das hier ein kindgerechtes, aber auch für Erwachsene spannendes Abenteuer, das sich einerseits an der deutschen Geschichte bedient, andererseits auch mit sehr viel Phantasie punkten kann. Das nächste Buch soll von Piraten handeln - da bin ich wirklich gespannt.

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    madamecuries avatar
    madamecurievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr toller Zeitreisen-Roman
    Hexenkinder-Das Fenster in die Vergangenheit von Sabine Bürger

    Buchcover:Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie spontan, ebenfalls den Sprung durch die „Geheime Pforte“ zu wagen. Begleitet von den Zwillingen Antonia und Anica verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Konfrontiert mit einer Hexenverbrennung, wartet eine schwerwiegende Entscheidung auf sie. Doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit. Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Burgleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Unwissenheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, aber auch Liebe und Zuneigung. Erst als sie schwer krank wird und nur eine Rückkehr in das einundzwanzigste Jahrhundert ihr Leben retten kann, braucht sie die Hilfe ihrer Mutter.


    Das war ein so toller Zeitreisenroman der mir sehr gefallen hat mit Samantha und den Zwillingen die Zeitreise zu erleben,es hat mich neugierig gemacht das  zweite Buch werde ich mir bei Gelegenheit zulegen.Sabine danke das ich dein Buch von dir lesen durfte.Es  ist ein  Jugendroman den wir in unserem Alter auch noch lesen können.

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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor 4 Jahren
    Zeitreise ins Mittelalter

    Die elfjährige Samantha ist die Tochter einer Hexe. Als sie die Geschichte ihrer Mutter hört, die als Kind mit ihrer Oma in die Vergangenheit gereist ist, wird sie neugierig. Zusammen mit ihren Freundinnen Antonia und Anica gehen sie durch die geheime Pforte und landen im Mittelalter, wo alle möglichen Gefahren auf sie lauern. Können sie helfen ihre Urahnin Mathilda vor dem Scheiterhaufen zu retten ?
    Hexenkinder-Das Fenster in die Vergangenheit ist der erste Band der Hexenkinder-Reihe. Der Roman ist aber in sich abgeschlossen, so das man die Bände auch alleine lesen kann. Es handelt sich um ein Buch aus dem Kinder/Jugendbereich und ist ab ca. 10 Jahre empfohlen. Man sollte sich aber als Elternteil vorher überlegen, ob das Kind mit 10 schon Themen wie Hexenverbrennung, Verrat, Hunger, Krankheit, Missgunst usw. gewachsen ist. Denn obwohl diese Themen für Erwachsene "harmlos" verpackt wurden, ist das Mittelalter trotzdem eine recht grausame Zeit und nicht jeder 10-jährige ist dem vielleicht gewachsen.
    Für meinen Geschmack fing das Buch recht langweilig an. Es gab nicht viel Hintergründe, Samantha hat nicht viel nachgefragt und man konnte sie nicht richtig einschätzen. Hier fehlte etwas die Tiefe. Aber dann ging es auf einmal richtig los. Die Geschichte wurde sehr spannend. Die Ereignisse überschlagen sich und man konnte nie abschätzen in welche Richtung es nun weiterging. Die letzten zwei Drittel vergingen beim Lesen wie im Flug und ich fand sie dann richtig gut!
    Fazit: Nach einem schwachen Anfang steigert sich die Geschichte und wird richtig spannend. Hexenkinder-Das Fenster zur Vergangenheit ist ein spannender Zeitreiseroman ins Mittelalter für ältere Kinder !

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    bookshouse Verlags avatar

    Hallo Ihr Lieben :-)


    Heute möchte ich euch ein Kinder und Jugendbuch aus dem bookshouse Verlag vorstellen.
    Und zwar Hexenkiner - Das Fenster in die Vergangenheit von  Sabine Bürger


    Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.

    Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...


    Dieses Buch ist für Kinder ab 9/10 Jahren
    Hier gehts zur Leseprobe

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    Zur Autorin:

    Sabine Bürger

    1946 an der Ostsee, im hanseatischen Rostock geboren, blieb mein Wunsch Gedichte und Geschichten aufzuschreiben, vorerst auf kindliche Versuche beschränkt.

    Mein Schulabschluss an einer POS in Rostock, meine Ausbildung zur Laborantin am Justus von Liebig Institut und meine Heirat folgten.

    Als Berufstätige und Mutter dreier Kinder war ich vollends ausgelastet. Mein großer Traum vom Schreiben rückte in den Hintergrund.

    Erst viele Jahre später brachte mich meine Liebe zu den Büchern, die bis heute meine ständigen Begleiter sind, dazu, an meine Kinder – und Jugendjahre anzuknüpfen, Eigenes aufzuschreiben.  mehr...

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