Sabine Becht

 4,4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Rom MM-City, Rom und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sabine Becht

Sabine Becht und Sven Talaron kennen Wien zu jeder Jahreszeit: Im Schneesturm, der die komplette Innenstadt lahmlegt, wie auch bei fast 40 °C im Schatten (wobei Wien bei diesen Temperaturen erstaunlich gut funktioniert), im windigen und kalten Oktoberregen, in der Vorweihnachtszeit, im etwas grauen Februar und im Frühling. Am schönsten finden sie die Stadt im Mai und Juni, wenn es schon warm, aber meist noch nicht zu heiß ist, alles grünt und blüht und man in den Lokalen fast überall schon draußen sitzen kann. Sie bereisen seit ihrem Studium die Welt und haben zahlreiche Reiseführer geschrieben – hauptsächlich zu deutschen, griechischen und italienischen Reisezielen. Für den Reiseführer „101 Deutsche Ostseeküste – Geheimtipps und Top-Ziele“ aus Iwanowski‘s Reisebuchverlag haben sie mehrere Beiträge verfasst.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sabine Becht

Cover des Buches Rom MM-City (ISBN: 9783899537178)

Rom MM-City

 (2)
Erschienen am 09.02.2012
Cover des Buches Rom (ISBN: 9783899533781)

Rom

 (2)
Erschienen am 27.03.2008

Neue Rezensionen zu Sabine Becht

Cover des Buches Mecklenburg-Vorpommern Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956547300)Jasikas avatar

Rezension zu "Mecklenburg-Vorpommern Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sven Talaron

Sehr vielseitiger und praktischer Reiseführer für Mecklenburg-Vorpommern
Jasikavor 3 Monaten

Mecklenburg-Vorpommern ist ein wunderbares Bundesland. Diese oft endlos wirkende Weite, das viele Wasser, die Mentalität der Menschen, es gibt kaum weitere solche Gegenden in Deutschland in denen wir so viel Ruhe, Abstand und Entspannung finden können. Klar gibt es die vielen touristischen und stärker frequentierten Hot-Spots, denen auch wir gerne eine Besuch abstatten, aber nur wenige Kilometer weiter stößt man schon wieder auf idyllische und geruhsame Örtchen.
Nur was ist, wenn man sich für den Urlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte nicht entscheiden kann? Man sich daher einen Reiseführer für das ganze Land wünscht, aber auf Ausführlichkeit und viele Tipps und Hinweise nicht verzichten möchte.Wer das hier liest ist der Lösung schon sehr nahe gekommen.

Dieser Reiseführer punktet, typisch Michael Müller, durch seine Vielseitigkeit und Praktikabilität. Er bietet weiterhin einen enormen Umfang und eine hohe Informationsdichte. Es finden sich keine Seiten auf denen Dinge nur oberflächlich abgehandelt werden oder gar belanglose Themen dargeboten werden. Jede Seite wird effizient genutzt. Der Anspruch ist offensichtlich Quantität und Qualität bestmöglich miteinander zu vereinen. Hierzu trägt genauso der gut durchdachte Aufbau des Buches und die übersichtliche Gliederung der Kapitel bei. Man findet sich sofort zurecht. Trotz der Fülle an Informationen gelingt so jederzeit ein schneller Einstieg, der gesuchte Orte zügig finden lässt. 

Sehr hilfreich sind hierbei die Übersichtsseiten zu Beginn der nach Teilregionen gegliederten Kapitel. Dort werden die Höhepunkte der Region ("Was anschauen?", "Was unternehmen?" und "Wo essen?") mit jeweils kurzer Beschreibung unter Angabe der entsprechenden Seitenzahlen aufgelistet. Eine vorhandene Übersichtskarte sorgt für Orientierung.In die gleiche Kerbe schlägt zu Beginn des Buches das Kapitel "Orientiert in Mecklenburg-Vorpommern". Unterteilt in die Abschnitte "Die Region im Profil", "Erlebnis Kultur", "Erlebnis Natur" und "Mit Kindern" liefert es die wichtigsten Fakten zum Land und gibt eine Übersicht zu den schönsten Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten.

Der Reiseteil ist sehr ausführlich, verliert sich aber nicht in unnützen Details. Sämtliche relevanten Orte und Sehenswürdigkeiten werden aussagekräftig und mit reichlich Hintergrundinfos beschrieben. Dies jedoch nie eintönig, vielmehr stets in einem gut unterhaltenen und angenehm zu lesenden Stil.

Man wird auf seiner Reise praktisch keinen Ort finden über den der Reiseführer nichts Wissenswertes zu berichten weiß, und wenn doch, dann gibt es sehr wahrscheinlich auch wirklich nichts Spannendes zu erzählen.
Dazu natürlich die obligatorischen Tipps und Hinweise zu Übernachtungs- Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, sowie zu ÖPNV (auch Verbindungen zu Wasser), Aktivitäten (wie Baden, Fahrradverleih, Bootsausflüge, usw.) und viele weitere wertvolle Informationen (wie z. B. Brückenöffnungszeiten).Dabei werden alle Angaben nicht nur aufgelistet, sondern sind immer mit kurzer Beschreibung und den wichtigsten Daten (Kontaktinfos, preisliche Einordnung, Website, usw.) versehen. Zudem hat man das Gefühl, dass sorgfältig, ausgewogen und sinnvoll ausgewählt wurde. Lesertipps und besondere Empfehlungen der Autoren ("Mein Tipp") wurden zusätzlich kenntlich gemacht.

Wie schon geschrieben ist eine besondere Stärke der MMV Reiseführer, dass sie so vielseitig und praktisch einsetzbar sind. Auch hier ist dies wieder der Fall. Egal wie man seinen Aufenthalt gestalten möchte, ob eher aktiv, kulturell oder auf Entspannung ausgelegt. Ob man nur ein paar Tage vor Ort verbringen möchte oder die Gegend über Wochen intensiv oder auf mehrere Aufenthalte verteilt erkunden will. Ob man nur die Highlights und bekannteren Orte, wie z. B. die Hauptstadt Schwerin, das bedeutende Residenz- und Renaissanceschloss Güstrow, das Heilbad Waren (Müritz), auf Usedom das Historisch-Technische Museum Peenemünde und die drei Kaiserbäder besuchen möchte oder man lieber nach ruhigen, idyllischen und unbekannteren Orten in Natur und Landschaft sucht.

Mit diesem Reiseführer ist man eigentlich immer perfekt gerüstet.


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Cover des Buches Venedig MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956541261)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Venedig MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sven Talaron

Schon die Erstauflage das Nonplusultra für die Serenissima
aus-erlesenvor 4 Monaten

Bei so viel Sehnsuchtsziel könnte man fast auf die Idee kommen, Winston Churchill hätte bei seiner berühmten Victory-Geste Werbung für die Lagunenstadt machen wollen. V für Venedig, das passt! Kaum eine andere Stadt kann auf so viele verträumte Gäste hoffen, wie die schwimmende Stadt, die auf Pfählen gebaut wurde, deren Ende öfter prophezeit wurde als das Ende der Pandemie, die sich allen Unkenrufen zum Trotz lebhafter Besucherströme gleichzeitig erfreut und zur Wehr setzt.

Venedig ist ein gespaltenes Verhältnis zu seiner eigenen Pracht. Ja, die Architektur und die Einzigartigkeit seiner Lage machen Venedig zu einem Juwel unter den Städten, weltweit. Andererseits möchte man angesichts der Unmengen an Besuchern und der gigantischen schwimmenden Hotels und ihrer alles bedrohenden Bugwellen in der Lagune sich fast schon wieder von dem Gedanken verabschieden die Stadt in Augenschein zu nehmen. Wer sich entscheidet die Stadt „sozialverträglich“ zu erkunden, hat mit den Reisebuchautoren Sabine Becht und Sven Talaron die einzige – beste – Wahl für das getroffen, was man machen muss, was man kann und – in Venedig gaaaanz wichtig – was man tunlichst unterlassen sollte. Wo in Deutschland die „Draußen-Nur-Kännchen“-Mentalität für Schmunzeln sorgt, herrscht in Venedig die „Draußen-Nur-Scheine“-Doktrin. Wer im Café draußen sitzt, kann das Kleingeld da lassen, wo es war, im Portemonnaie. Wer dagegen – wie es Commissario Brunetti immer wieder vorlebt seinen Koffeinschuss an der Bar einnimmt, kommt mit ein paar wenigen Münzen zurecht. Die Stadt erkundet man schließlich nicht im Sitzen, obwohl eine Gondelfahrt fast schon das komplette Venedig-Klischee erfüllt. Man erkundet sie zu Fuß, mit diesem Buch in der Hand. 

Es hat bis zum Jahr 2021 gedauert bis es zur ersten Ausgabe des Reisebandes kam. Das liegt sicher auch daran, dass die Stadt willentlich Attraktionen in Superlativen zu bieten hat. Das muss man erst einmal zusammentragen und dann den Reiseband auch noch handlich gestalten. Entweder lässt man etwas weg oder kreiert ein Buch, das eher an eine goldverzierte mittelalterliche Bibel erinnert. Der goldene Mittelweg ist den Machern mit diesem Buch gelungen. Handlich, handhabbar und voller Überraschungen. Zwischen den bereits erwähnten Gondelfahrten (teuer und oft nicht besonders einfallsreich) bis hin zu Fingerzeigen, die man wirklich braucht, wenn man das erste Mal in Venedig ist. Beispiel gefällig? Wer aufmerksam die Stadt auf sich wirken lässt, erkennt oft kleine hölzerne Terrassen auf den Dächern der Stadt. Na klar, hier trocknet der Lagunenbewohner seine Wäsche, ist doch klar. Doch was haben diese mit dem Biondo veneziano zu tun? Nur ein Histörchen, das man den zahlreichen farbig unterlegten Kästen entnehmen kann, die einen Venedig-Aufenthalt nicht nur einzigartig, sondern nachhaltig machen. 

Acht Touren haben die reisebucherfahrenen Autoren zusammengestellt. Immer mit Bedacht, ohne dabei die essenziellen Höhepunkte auszusparen. Und wenn es was zu sparen gibt, dann lassen die beiden den Leser gern daran teilhaben. Was genau? Steht alles im Buch, lässt sich auch dank der einleuchtenden Übersichtlichkeit leicht finden. 

Kurzum: Venedig besuchen – ja. Venedig auf eigene Faust erkunden – ja. Venedig ohne dieses Buch entdecken – möglich, aber nur der halbe Spaß zum doppelten Preis. 


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Cover des Buches Mecklenburgische Seenplatte Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956549847)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Mecklenburgische Seenplatte Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sven Talaron

Mehrgänge-Menü auf dem Silbertablett
aus-erlesenvor 10 Monaten

Man mag es kaum glauben, aber auch Mecklenburg (mit lang gezogenem e und nicht dem knackigen ck, gaaanz wichtig!) hat seine eigene Schweiz. Das hat weder was mit Steuersünder-CDs noch mit Schneesicherheit zu tun, sondern mit der Tatsache, dass jede Region mit ein paar Hügeln eben diesen Landstrich postwendend mit der Alpenrepublik in Verbindung setzen will. Aber hier oben, hoch im Norden ist das schon eine kleine Sensation. Während allerdings im Süden die Gipfelspitzen rund 3000 Meter an die Sonne heranreichen, sind es hier – man getraut es sich fast kaum zu sagen – einhundertundzehn Meter. So hoch wie ein Hürdenlauf der Männer in der Leichtathletik. Die brauchen nur knapp elf Sekunden, um die Ziellinie zu erreichen. In Mecklenburg kann das schon mal einen ganzen Tag dauern. Das liegt vor allem an der Ablenkung links und rechts der Strecke, die vor einem und hinter einem liegt.

Und wer sich ein bisschen mit den Reisebüchern aus dem Michael-Müller-Verlag auskennt, brennt nach dem Kauf, oft schon vorher beim Durchblättern, was alles in den farbig abgesetzten Kästen an Anekdoten auf den Urlauber wartet. Wie der Teterower Hecht – wir bleiben vorerst in der Mecklenburgischen Schweiz. Schilda ist bekannt für seine Schildbürgerstreiche. Teterow ist das mecklenburgische Gegenstück. Die Legende besagt, dass ein kapitaler Hecht als Festschmaus für die Bürgermeisterin gedacht war. Doch der war viel zu groß für eine einzelne Person. Ein paar Tage später sollte der Fisch beim Schützenfest für alle zum Verzehr angeboten werden. Selbst, wenn es damals schon so etwas wie Kühlschränke gegeben hätte, so war der Hecht doch zu kapital, um darin verstaut zu werden. Wieder in den Teich? Ja, aber mit Glöckchen, damit man ihn wiederfindet. Naja, man sucht ihn wohl noch heute…

Wer sich die Landkarte der Seenplatte anschaut, wird wenig überrascht sein, dass neben so viel Grün auch jede Menge Blau vorhanden ist. Der Name Seenplatte lässt es vermuten. Tatsächlich ist Mecklenburgs Festland löchrig wie ein Schweizer Käse. Was ein Zufall! Alle Seen in einem Urlaub abzupaddeln, abzuschwimmen, abzuwandern – unmöglich. Die Schönsten Seen erleben und in Ruhe zu genießen? Möglich, ABER: Nur mit diesem Reisebuch! Sabine Becht und Sven Talaron haben ihr Bestes gegeben, um die so genannten Highlights herauszupicken. Es sind trotzdem fast 350 Seiten geworden. Zum Glück! Denn nur so werden Güstrow, Krakauer See, Nossenthin, Bollewick und Müritz zu Orten, an denen man sich heimisch fühlt ohne je da gewesen zu sein. Die Hingabe der beiden Autoren zu diesem Reisgebiet, das voller Naturschätze ist, spürt man mit jeder Silbe. Fast möchte man meinen, dass man niemanden hier hinschicken möchte, weil es dann mit der Ruhe vorbeisein könnte. Wer sich also für die mecklenburgische Seenplatte entscheidet, muss sich auch für diesen Reiseband entscheiden. Und die Ruhe und Gelassenheit mit der man dem Paradies begegnet.


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