Sabine Becht

 4,6 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor*in von Rom MM-City, Rom und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sabine Becht

Geboren in Wiesbaden, studierte in Bamberg Amerikanistik und Kommunikationswissenschaft. Schon in ihren Semesterferien war sie für den Michael Müller Verlag in Griechenland unterwegs, bevor sie 1997 mit »Tunesien« ihren ersten eigenen Reiseführer schrieb. Den gibt es zwar nicht mehr, dafür aber diverse zu Italien (Rom, Piemont, Ligurien, Elba etc.), zu den griechischen Inseln (Kefalonia & Ithaka), zu Mecklenburg-Vorpommern und zu Österreich.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Usedom Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783966850896)

Usedom Reiseführer Michael Müller Verlag

Erscheint am 01.02.2023 als Taschenbuch bei Müller, Michael.
Cover des Buches Kefalonia & Ithaka Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783966851480)

Kefalonia & Ithaka Reiseführer Michael Müller Verlag

Erscheint am 01.02.2023 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

Alle Bücher von Sabine Becht

Cover des Buches Rom MM-City (ISBN: 9783899538779)

Rom MM-City

 (2)
Erschienen am 08.01.2014
Cover des Buches Rom (ISBN: 9783899533781)

Rom

 (2)
Erschienen am 27.03.2008
Cover des Buches 101 Wien - Reiseführer von Iwanowski (ISBN: 9783861972228)

101 Wien - Reiseführer von Iwanowski

 (1)
Erschienen am 28.03.2019
Cover des Buches Marken Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956549878)

Marken Reiseführer Michael Müller Verlag

 (1)
Erschienen am 30.06.2021

Neue Rezensionen zu Sabine Becht

Cover des Buches Marken Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956549878)
Jasikas avatar

Rezension zu "Marken Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sabine Becht

Zauberhaftes Italien - echt und ursprünglich
Jasikavor einem Jahr

Die mir bisher gänzlich unbekannten Marken wurden als Geheimtipp von guten Freunden (Italienkenner mit italienischen Wurzeln) genannt. Gesucht wurde eine ursprüngliche und authentische Region in Italien, die mir persönlich das typische "Italien-Gefühl" vermitteln könnte. Auch die Auswirkungen des Tourismus sollten sich im Vergleich zu anderen bekannteren Regionen in akzeptablen Grenzen halten.

Und was soll ich sagen!? Nach Lektüre des Reiseführers scheint die Mission geglückt und die passende Urlaubsregion für meine Ansprüche gefunden. Ich bin sogar regelrecht entzückt von dieser sehr reizvollen Region, die so ziemlich alles vereint was Italien für mich ausmacht. Imposante Berge, romantische hügelige Landschaften, tolle Küstenabschnitte (Fels und Strand) mit dem davor liegenden Meer in all seinen wunderschönen Blau- und Grüntönen. 

Die vielen sehenswerten Dörfer und Städte mit ihrem Reichtum an Kunst- und Kulturschätzen (Fresken, romanische Kirchen, Spuren historischer Persönlichkeiten, usw.). Die zahlreichen Köstlichkeiten die sich hier in ihrer gesamten Breite (Schinken, Käse, Olivenöl, Wein, Kräuter, Trüffel, usw.) offenbaren. Dies und noch vieles mehr hält diese besondere Region Italiens bereit.

Überrascht war ich auch, da ich eine derartige Menge an Informationen in den ca. 270 Seiten des Reiseführers nicht erwartet hatte, obwohl mir der hohe Informationsgehalt der häufig deutlich dickeren Müller Reiseführer durchaus bekannt ist. Jedenfalls leiden Inhalt und Qualität nicht unter der kompakten Konzipierung des hier vorliegenden Exemplars. Das schlankere Format hat schließlich auch seine Vorteile.Weiterhin erhält man die gewohnt gute, moderne und ausgereifte Struktur der Müller Reiseführer. Übersichtlichkeit und Gestaltung sind vorbildlich. Ebenso beim Kartenmaterial (detaillierte Übersichtskarten, Stadtpläne und Faltkarte) lässt sich der Verlag nicht lumpen.

"Orientiert in den Marken" gibt gleich zu Beginn einen guten Überblick. Man bekommt die wichtigsten Fakten und die Highlights der gesamten Region aufgeboten. Zudem hilfreiche Tipps zum Urlaub mit Kindern.
Der Reiseteil "Unterwegs in den Marken" ist in 5 Teile gegliedert und beginnt mit einem kurzen aber informativen Kapitel zu San Marino.

Dann folgen die 4 Kapitel zu den Teilregionen der Marken. Die Provinz Pesaro und Urbino, die Provinz Ancona, die Provinz Macerata und die Monti Sibillini UND die Provinzen Fermo und Ascoli Piceno.Umfang und Ausführlichkeit sind wie üblich auf hohem Niveau. Ein typisches Merkmal des Verlags ist, dass man immer versucht alle relevanten Orte und Sehenswürdigkeiten abzudecken. Man wird nicht nur mit einer Auswahl der bekanntesten Ziele abgespeist. Selbst viele kleine Orte werden erwähnt und kurz kommentiert. Nur Leser mit sehr guten Ortskenntnissen könnten eventuell etwas vermissen.Ebenfalls ausgiebig sind die vielen klassischen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, ÖPNV, Unternehmungen, Veranstaltungen, Einkehr- Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten usw. 

Zu kurzen aussagekräftigen Beschreibungen finden sich auch Angaben zu Öffnungszeiten, Preisen und Kontaktdaten. Manches mag in Zeiten von Google Maps und Co. verzichtbar sein, aber es ist angenehm erst mal alles auf einen Blick zu haben, um dann die jeweiligen Angaben bei Bedarf gegenchecken zu können.

Anschließend kann weiterer Wissensdurst durch das Kapitel "Nachlesen & Nachschlagen" gestillt werden. Zu unterschiedlichen Themenfeldern (u.a. Natur, Kultur, Klima, Wirtschaft, Essen und Trinken) finden sich interessante Hintergrundinformationen, sowie zahlreiche reisepraktische Hinweise. Ein kleines Wörterbuch, diverse Verzeichnisse und ein Register runden den Reiseführer ab.

Die Marken haben es mir wirklich angetan. Das schon vorher vorhandene Interesse an der Region hat sich durch diesen tollen Reiseführer absolut bestätigt.Die Fülle an attraktiven Reisezielen wird es mir nicht einfach machen eine passende Tour zu planen. Allein schon die Provinz Ascoli Piceno mit den Orten Cupra Marittima, Grottamare, Ripatransone, San Benedetto del Tronto und Ascoli Piceno selbst mit der zauberhaften Piazza del Popolo könnte mir einen ganzen Urlaub füllen. 

Aber auch weitere Ziele wie die Monti Sibillini mit Castellucio oder romanische Kirchen wie die Santa Maria a Piè di Chienti wollen bestaunt werden. Den Spuren historischer Persönlichkeiten wie Lorenzo Lotto, Giacomo Leopardi, Friedrich II. oder Gioacchino Rossini will nachgegangen werden. Und selbstverständlich sollte das "Heilige Haus", die Santa Casa, besucht werden. Eine abschließende Aufzählung ist mir auf Anhieb nicht möglich. Viele weitere tolle Ziele wie Urbino mit dem Palazzo Ducale habe ich mir markiert. 

Dank des sehr guten Reiseführers sollte mir die Herausforderung einer Urlaubsplanung für die Marken jedoch gut gelingen.

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Cover des Buches Mecklenburg-Vorpommern Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956547300)
Jasikas avatar

Rezension zu "Mecklenburg-Vorpommern Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sven Talaron

Sehr vielseitiger und praktischer Reiseführer für Mecklenburg-Vorpommern
Jasikavor 2 Jahren

Mecklenburg-Vorpommern ist ein wunderbares Bundesland. Diese oft endlos wirkende Weite, das viele Wasser, die Mentalität der Menschen, es gibt kaum weitere solche Gegenden in Deutschland in denen wir so viel Ruhe, Abstand und Entspannung finden können. Klar gibt es die vielen touristischen und stärker frequentierten Hot-Spots, denen auch wir gerne eine Besuch abstatten, aber nur wenige Kilometer weiter stößt man schon wieder auf idyllische und geruhsame Örtchen.
Nur was ist, wenn man sich für den Urlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte nicht entscheiden kann? Man sich daher einen Reiseführer für das ganze Land wünscht, aber auf Ausführlichkeit und viele Tipps und Hinweise nicht verzichten möchte.Wer das hier liest ist der Lösung schon sehr nahe gekommen.

Dieser Reiseführer punktet, typisch Michael Müller, durch seine Vielseitigkeit und Praktikabilität. Er bietet weiterhin einen enormen Umfang und eine hohe Informationsdichte. Es finden sich keine Seiten auf denen Dinge nur oberflächlich abgehandelt werden oder gar belanglose Themen dargeboten werden. Jede Seite wird effizient genutzt. Der Anspruch ist offensichtlich Quantität und Qualität bestmöglich miteinander zu vereinen. Hierzu trägt genauso der gut durchdachte Aufbau des Buches und die übersichtliche Gliederung der Kapitel bei. Man findet sich sofort zurecht. Trotz der Fülle an Informationen gelingt so jederzeit ein schneller Einstieg, der gesuchte Orte zügig finden lässt. 

Sehr hilfreich sind hierbei die Übersichtsseiten zu Beginn der nach Teilregionen gegliederten Kapitel. Dort werden die Höhepunkte der Region ("Was anschauen?", "Was unternehmen?" und "Wo essen?") mit jeweils kurzer Beschreibung unter Angabe der entsprechenden Seitenzahlen aufgelistet. Eine vorhandene Übersichtskarte sorgt für Orientierung.In die gleiche Kerbe schlägt zu Beginn des Buches das Kapitel "Orientiert in Mecklenburg-Vorpommern". Unterteilt in die Abschnitte "Die Region im Profil", "Erlebnis Kultur", "Erlebnis Natur" und "Mit Kindern" liefert es die wichtigsten Fakten zum Land und gibt eine Übersicht zu den schönsten Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten.

Der Reiseteil ist sehr ausführlich, verliert sich aber nicht in unnützen Details. Sämtliche relevanten Orte und Sehenswürdigkeiten werden aussagekräftig und mit reichlich Hintergrundinfos beschrieben. Dies jedoch nie eintönig, vielmehr stets in einem gut unterhaltenen und angenehm zu lesenden Stil.

Man wird auf seiner Reise praktisch keinen Ort finden über den der Reiseführer nichts Wissenswertes zu berichten weiß, und wenn doch, dann gibt es sehr wahrscheinlich auch wirklich nichts Spannendes zu erzählen.
Dazu natürlich die obligatorischen Tipps und Hinweise zu Übernachtungs- Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, sowie zu ÖPNV (auch Verbindungen zu Wasser), Aktivitäten (wie Baden, Fahrradverleih, Bootsausflüge, usw.) und viele weitere wertvolle Informationen (wie z. B. Brückenöffnungszeiten).Dabei werden alle Angaben nicht nur aufgelistet, sondern sind immer mit kurzer Beschreibung und den wichtigsten Daten (Kontaktinfos, preisliche Einordnung, Website, usw.) versehen. Zudem hat man das Gefühl, dass sorgfältig, ausgewogen und sinnvoll ausgewählt wurde. Lesertipps und besondere Empfehlungen der Autoren ("Mein Tipp") wurden zusätzlich kenntlich gemacht.

Wie schon geschrieben ist eine besondere Stärke der MMV Reiseführer, dass sie so vielseitig und praktisch einsetzbar sind. Auch hier ist dies wieder der Fall. Egal wie man seinen Aufenthalt gestalten möchte, ob eher aktiv, kulturell oder auf Entspannung ausgelegt. Ob man nur ein paar Tage vor Ort verbringen möchte oder die Gegend über Wochen intensiv oder auf mehrere Aufenthalte verteilt erkunden will. Ob man nur die Highlights und bekannteren Orte, wie z. B. die Hauptstadt Schwerin, das bedeutende Residenz- und Renaissanceschloss Güstrow, das Heilbad Waren (Müritz), auf Usedom das Historisch-Technische Museum Peenemünde und die drei Kaiserbäder besuchen möchte oder man lieber nach ruhigen, idyllischen und unbekannteren Orten in Natur und Landschaft sucht.

Mit diesem Reiseführer ist man eigentlich immer perfekt gerüstet.


Kommentare: 3
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Cover des Buches Venedig MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956541261)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Venedig MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Sven Talaron

Schon die Erstauflage das Nonplusultra für die Serenissima
aus-erlesenvor 2 Jahren

Bei so viel Sehnsuchtsziel könnte man fast auf die Idee kommen, Winston Churchill hätte bei seiner berühmten Victory-Geste Werbung für die Lagunenstadt machen wollen. V für Venedig, das passt! Kaum eine andere Stadt kann auf so viele verträumte Gäste hoffen, wie die schwimmende Stadt, die auf Pfählen gebaut wurde, deren Ende öfter prophezeit wurde als das Ende der Pandemie, die sich allen Unkenrufen zum Trotz lebhafter Besucherströme gleichzeitig erfreut und zur Wehr setzt.

Venedig ist ein gespaltenes Verhältnis zu seiner eigenen Pracht. Ja, die Architektur und die Einzigartigkeit seiner Lage machen Venedig zu einem Juwel unter den Städten, weltweit. Andererseits möchte man angesichts der Unmengen an Besuchern und der gigantischen schwimmenden Hotels und ihrer alles bedrohenden Bugwellen in der Lagune sich fast schon wieder von dem Gedanken verabschieden die Stadt in Augenschein zu nehmen. Wer sich entscheidet die Stadt „sozialverträglich“ zu erkunden, hat mit den Reisebuchautoren Sabine Becht und Sven Talaron die einzige – beste – Wahl für das getroffen, was man machen muss, was man kann und – in Venedig gaaaanz wichtig – was man tunlichst unterlassen sollte. Wo in Deutschland die „Draußen-Nur-Kännchen“-Mentalität für Schmunzeln sorgt, herrscht in Venedig die „Draußen-Nur-Scheine“-Doktrin. Wer im Café draußen sitzt, kann das Kleingeld da lassen, wo es war, im Portemonnaie. Wer dagegen – wie es Commissario Brunetti immer wieder vorlebt seinen Koffeinschuss an der Bar einnimmt, kommt mit ein paar wenigen Münzen zurecht. Die Stadt erkundet man schließlich nicht im Sitzen, obwohl eine Gondelfahrt fast schon das komplette Venedig-Klischee erfüllt. Man erkundet sie zu Fuß, mit diesem Buch in der Hand. 

Es hat bis zum Jahr 2021 gedauert bis es zur ersten Ausgabe des Reisebandes kam. Das liegt sicher auch daran, dass die Stadt willentlich Attraktionen in Superlativen zu bieten hat. Das muss man erst einmal zusammentragen und dann den Reiseband auch noch handlich gestalten. Entweder lässt man etwas weg oder kreiert ein Buch, das eher an eine goldverzierte mittelalterliche Bibel erinnert. Der goldene Mittelweg ist den Machern mit diesem Buch gelungen. Handlich, handhabbar und voller Überraschungen. Zwischen den bereits erwähnten Gondelfahrten (teuer und oft nicht besonders einfallsreich) bis hin zu Fingerzeigen, die man wirklich braucht, wenn man das erste Mal in Venedig ist. Beispiel gefällig? Wer aufmerksam die Stadt auf sich wirken lässt, erkennt oft kleine hölzerne Terrassen auf den Dächern der Stadt. Na klar, hier trocknet der Lagunenbewohner seine Wäsche, ist doch klar. Doch was haben diese mit dem Biondo veneziano zu tun? Nur ein Histörchen, das man den zahlreichen farbig unterlegten Kästen entnehmen kann, die einen Venedig-Aufenthalt nicht nur einzigartig, sondern nachhaltig machen. 

Acht Touren haben die reisebucherfahrenen Autoren zusammengestellt. Immer mit Bedacht, ohne dabei die essenziellen Höhepunkte auszusparen. Und wenn es was zu sparen gibt, dann lassen die beiden den Leser gern daran teilhaben. Was genau? Steht alles im Buch, lässt sich auch dank der einleuchtenden Übersichtlichkeit leicht finden. 

Kurzum: Venedig besuchen – ja. Venedig auf eigene Faust erkunden – ja. Venedig ohne dieses Buch entdecken – möglich, aber nur der halbe Spaß zum doppelten Preis. 


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