Sabine Bode

 3.9 Sterne bei 179 Bewertungen
Autorin von Die vergessene Generation, Das Mädchen im Strom und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sabine Bode

Sabine Bode wurde 1947 geboren und arbeitete als Redakteurin beim "Kölner Stadt-Anzeiger". Seit 1978 arbeitet sie als Journalistin und Buchautorin freiberuflich in Köln. Sie produziert außerdem Hörfunkbeiträge für WDR und NDR. Ihre Bücher handeln von Kriegskindern und Kriegsenkeln und die Traumata, die diese oft noch jahrelang begleiten.

Neue Bücher

Das Mädchen im Strom

 (49)
Neu erschienen am 28.10.2018 als Taschenbuch bei Klett-Cotta.

Die vergessene Generation

 (50)
Neu erschienen am 07.10.2018 als Taschenbuch bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Sabine Bode

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Die vergessene Generation

Die vergessene Generation

 (50)
Erschienen am 07.10.2018
Kriegsenkel

Kriegsenkel

 (39)
Erschienen am 01.05.2012
Das Mädchen im Strom

Das Mädchen im Strom

 (49)
Erschienen am 28.10.2018
Nachkriegskinder

Nachkriegskinder

 (17)
Erschienen am 01.07.2018
Wenn die Wiege leer bleibt

Wenn die Wiege leer bleibt

 (3)
Erschienen am 20.08.2002
Kriegsspuren

Kriegsspuren

 (2)
Erschienen am 19.03.2016
Frieden schließen mit Demenz

Frieden schließen mit Demenz

 (2)
Erschienen am 29.10.2016

Neue Rezensionen zu Sabine Bode

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Monmay88s avatar

Rezension zu "Die vergessene Generation" von Sabine Bode

Ein Blick in die Vergangenheit meiner Eltern
Monmay88vor einem Monat

Habe dieses Buch über ein Bücherregal in unsrem Ort kennengelernt! Das Buch „Die vergessene Generation“ von Sabine Bode erzählt die Geschichte der Kindheit und die Zeit bis zum Kriegsende der Generation meiner Eltern! Gespräche darüber gab es nur wenige und nur bruchstückhaft! Man hatte das Gefühl, es sollte nicht an die Oberfläche kommen und für immer vergessen werden ! Das Buch brachte mir dann doch viele Informationen über die damalige Zeit und ich konnte viele Situationen rückblickend besser verstehen und meine Eltern wiederfinden! Leider sind nun Gespräche darüber nicht mehr möglich,denn mit meiner Mutter ist eine weitere Zeitzeugin im mai dieses Jahr verstorben! Schade ,ich hätte nun soviele Fragen , Das Buch war aber zeitweise etwas zähfliessend zu lesen ,deshalb gibt es nur 4 Sterne von mir ! Wer aber Informationen zu dieser Zeit sucht,wird fündig werden ! Trotzdem war ich vom Buch überzeugt und kann es empfehlen!

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S

Rezension zu "Das Mädchen im Strom" von Sabine Bode

Das Mädchen im Strom
Schno66vor einem Monat

Inhalt: Sabine Bode erzählt in ihrem Roman die Lebensgeschichte von Gudrun Samuel, Tochter einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie aus Mainz. Ihre Kindheit in den zwanziger- und frühen dreißiger Jahren verläuft unspektakulär, doch als Teenager bekommt sie die Härte des damaligen Regimes zu spüren. Sie muss die Schule verlassen, ihre erste große Liebe in der Öffentlichkeit verheimlichen, wird inhaftiert und kann im letzten Moment Deutschland verlassen. Doch in ihrer neuen Heimat steht sie vor dem Nichts, muss sich immer wieder alles neu arbeiten und viele Verluste und Enttäuschungen verkraften. Meine Meinung: Durch die spröde und eher sachliche Erzählweise der Autorin baute sich eine ungewöhnliche Distanz zu den Personen, vor allem aber zu Gudrun, auf. Doch interessanterweise habe ich das nicht als störend empfunden, sondern es hat es mir leichter gemacht Gudruns schwere Lebensgeschichte zu verfolgen. Gudrun war mir nicht immer sympathisch, aber sie ist eine Kämpfernatur, die alle ihre Chancen genutzt hat und auch selber um ihre dunklen Seiten weiß. Sie ist eine junge Frau mit guten und schlechten Eigenschaften und keine Heilige. Das wird vor allem im Mittelteil des Romans deutlich. Sehr berührt hat mich allerdings der Briefkontakt zwischen Gudrun und ihrer Jugendfreundin Margot, der nie ganz abriss und der vor allem das letzte Drittel des Buches aufwertet. Er stellt anschaulich dar, dass das Trauma der Überlebenden auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch andauert. Fazit: Man muss sich auf die distanzierte Erzählweise des Romans einlassen, dann erwartet den Leser ein interessanter Roman über ein ungewöhnliches Schicksal. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich kann es jedem geschichtlich interessierten Leser empfehlen.

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Christine2000s avatar

Rezension zu "Kriegsenkel" von Sabine Bode

Nicht ganz so gut wie die Kriegskinder
Christine2000vor 3 Monaten

Nachdem mich die „Kriegskinder“ von Frau Bode regelrecht elektrisiert hat und so manches in Bewegung brachte in meinem Verständnis für die Elterngeneration, fand ich den Einstieg in die Kriegsenkel, deren Generation ich selbst angehöre, nicht so leicht. Die Geschichten sind teilweise seltsam verworren, was sicher auch damit zu tun hat, dass die innere Ausrichtung der Protagonisten meist vage und veschwommen wirkt. Ich kann mich teilweise gut identifizieren, aber ein klares Fazit fällt schwer. Keine Ahnung, ob ich zu dicht dran bin, oder ob es tatsächlich unklar beschrieben ist. Tatsächlich ist dieses „„im Nebel waten“ und nicht recht zu Potte kommen ja anscheinend typisch für meine Jahrgänger. Irgendwie hat mich das Buch irritiert. Womöglich wirkt es aber noch nach.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Wie bewahrt man die Selbstachtung, obwohl man so lange der Willkür anderer ausgeliefert war?

"Das Mädchen im Strom" von Sabine Bode ist ein wahres Kleinod. Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Schicksal von Gudrun Samuel, einer jungen Jüdin, die zur Zeiten der Naziherrschaft vor die alles entscheidende Frage gestellt wird: Bleiben oder gehen? Kann ihre Liebe zu dem katholischen Jungen Martin trotz all der Verleumdungen und Gefahren bestehen bleiben? Oder gibt es nur einen Ausweg – Die Flucht aus Deutschland?
Begleitet Gudrun Samuel durch diese bewegende Zeit und lest  "Das Mädchen im Strom" , das auf einer wahren Geschichte beruht.  
 
Über das Buch:    
Sie ist das hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins – und sie ist Jüdin. Die Geschichte der Gudrun Samuel ist die Geschichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben. Ein beeindruckendes und mitreißendes Zeugnis einer Epoche. Als Mädchen ist sie im Rhein hinter den Kohleschleppern hergeschwommen. Sie hatte den jungen Männern in Mainz die Köpfe verdreht. Doch als die Nazis an die Macht kommen und die junge Jüdin Gudrun Samuel sich entscheidet, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg, doch die Odyssee geht weiter.

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!   

Über die Autorin:
 
     
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Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.        

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Zusätzliche Informationen

Sabine Bode wurde am 01. Januar 1947 in Deutschland geboren.

Sabine Bode im Netz:

Community-Statistik

in 268 Bibliotheken

auf 54 Wunschlisten

von 21 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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