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Marina_Nordbreze

vor 1 Monat

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Wie bewahrt man die Selbstachtung, obwohl man so lange der Willkür anderer ausgeliefert war?

"Das Mädchen im Strom" von Sabine Bode ist ein wahres Kleinod. Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Schicksal von Gudrun Samuel, einer jungen Jüdin, die zur Zeiten der Naziherrschaft vor die alles entscheidende Frage gestellt wird: Bleiben oder gehen? Kann ihre Liebe zu dem katholischen Jungen Martin trotz all der Verleumdungen und Gefahren bestehen bleiben? Oder gibt es nur einen Ausweg – Die Flucht aus Deutschland?
Begleitet Gudrun Samuel durch diese bewegende Zeit und lest  "Das Mädchen im Strom" , das auf einer wahren Geschichte beruht.  
 
Über das Buch:    
Sie ist das hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins – und sie ist Jüdin. Die Geschichte der Gudrun Samuel ist die Geschichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben. Ein beeindruckendes und mitreißendes Zeugnis einer Epoche. Als Mädchen ist sie im Rhein hinter den Kohleschleppern hergeschwommen. Sie hatte den jungen Männern in Mainz die Köpfe verdreht. Doch als die Nazis an die Macht kommen und die junge Jüdin Gudrun Samuel sich entscheidet, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg, doch die Odyssee geht weiter.

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!   

Über die Autorin:
 
     
wird nachgereicht

Gemeinsam mit Klett-Cotta  vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von  "Das Mädchen im Strom" . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 05.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löse folgende Aufgabe:     

Was würdest du am meisten an deiner Heimat vermissen, wenn du fliehen müsstest?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.        

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  

Autor: Sabine Bode
Buch: Das Mädchen im Strom

jenvo82

vor 3 Wochen

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Das Buch habe ich schon entdeckt und da mich die Geschichte sehr anspricht, springe ich schnell in den Lostopf :-).

Zur Frage: An meiner Heimat würden mir vor allem die Menschen fehlen, die ich bei einer Flucht sicherlich zurücklassen würde, also Freunde und Bekannte, noch schlimmer wäre es, wenn auch meine Familie in der Heimat zurückbleiben würde. Gleich darauf wäre es wohl die Sprache, die ich nun nicht mehr sprechen könnte, weil sie wahrscheinlich keiner versteht und dann natürlich auch die vielen bekannten Plätze und Orte, die eng mit schönen Erinnerungen verknüpft sind. Fliehen würde ich prinzipiell erst spät und nur, wenn mir meine Situation vollkommen aussichtlos erscheint.

MaschaH

vor 3 Wochen

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Am meisten vermissen würde ich Freunde und Bekannte. Ich würde alles dafür tun mit meiner Familie (Mann und Sohn) fliehen zu können, sie sind mir einfach am wichtigsten. Ich würde aber auch schöne Orte vermissen, wo ihr gerne hingehe.

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buchfeemelanie

vor 4 Stunden

4. Leseabschnitt (Seite 206 bis Seite 279)
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Ich habe mitlerweile fast schon eine Abneigung gegen sie entwickelt.
So trifft sie der Tod ihre Familie, aber lieber das Geld anders verprassen -.-
Da habe ichh ja fast ein bisschen Schadenfreude empfunden, dass ihr Bruder sie nicht wollte.
Es folgt alles viel zu schnell, das ist für den Leser wieder mal zu undurchsichtig. Immer neue Männer - es nervt mich gerade ein bisschen.

Wenn diese Geschichte war sein sollte, hätte ich der Person gerne mal gegen die Stirn geklascht.
Ich finde, die Beschreibungen ähneln immer mehr Aneinanderreihungen, es ist viel zu oberflächlich, einfach lieblos.
Und interessiert mich immer weniger.

buchfeemelanie

vor 4 Stunden

4. Leseabschnitt (Seite 206 bis Seite 279)
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Annika_70 schreibt:
Gudrun kann aber immer noch "normal" denken im Bezu auf ihren Bruder. Er hat mich enttäuscht - schade.

Ich frage mich was das für eine Familie ist. Es geht ja um tragische Entwicklungen, nicht dass sie mal für 2 Monate während eines Urlaubs bei ihm schlafen will

buchfeemelanie

vor 4 Stunden

4. Leseabschnitt (Seite 206 bis Seite 279)
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buchjunkie schreibt:
Auch die Kriegszeiten kommen nicht so schlimm rüber wie sie waren. Es wird einfach so schnell und knapp abgehandelt.

Ja, das hat mich so überrascht.
Einzig die Reaktionen auf die Bilder von den KZ´s - aber ich glaube, das war ja auf einer Seite abgehandelt

Leylascrap

vor 2 Stunden

5. Leseabschnitt (Seite 280 bis Ende)
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junia schreibt:
Das fand ich auch merkwürdig, vor allem wo sie die Leute überall trifft...

Das dachte ich auch.

Leylascrap

vor 2 Stunden

5. Leseabschnitt (Seite 280 bis Ende)

Mit Alex hat sie endlich den Mann an ihrer Seite gefunden. Auch wenn sie ihn nicht immer alles gleich anvertraute. Ist ja auch nicht immer einfach all die Geschehnisse zu verarbeiten. Ist ja auch irgendwie verständlich, dass sie und auch viele andere Juden eine Art Trauma hat. (Deprissionen)
Die Freundschaft von Margot und Gudrun/Judy ist ja auch ein auf und ab, was sicherlich an den unterschiedlichen Erlebnissen handelt.

Gudruns verlangen, zurück in die Heimat zurück zu wollen. Würde mir ähnlich gehen. Ich lebe seit 7 Jahren in Nordfriesland, aber mein Herz gehört immer meiner Heimatstadt Flensburg.

Das Ende vergeht wie der Rest der Geschichte recht schnell.

Leylascrap

vor 2 Stunden

Fazit / Rezensionen

ZUr Frage: Ich brauche meine Familie um mich. Der absolute Horror nicht zu wissen, wie es meinen Eltern und Co geht.

Das Buch hat mich leider nicht so recht überzeugt. Hier kommt meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sabine-Bode/Das-Mädchen-im-Strom-1436814037-w/rezension/1442462550/

http://leylaskleinewelt.blogspot.de/2017/03/rezension-das-madchen-im-strom-von.html

Mrs_Nanny_Ogg

vor 43 Minuten

4. Leseabschnitt (Seite 206 bis Seite 279)

TochterAlice schreibt:
Inzwischen ist mir das alles des Guten zu viel. Drei Ehen in diesem einen Abschnitt, ein paar Lover, vor allem Brody noch dazu. Ja, es ist wichtig, diese Stimmung deutlich zu machen, diesen ständigen Wechsel, dass vieles an der Oberfläche bleibt, aber doch nicht so! Wir lernen gar keinen Charakter mehr richtig kennen, erfahren nur so am Rande, dass Helene vergast wurde, die Oma in den Freitod ging und Martin gefallen ist! Das ist mir leider alles viel zu wenig stringent! Was mir nach wie vor gut gefällt, ist die Stimmung an den Orten und Plätzen, die vermag die Autorin immer sehr plastisch darzustellen.

Du scheinst mehreren Leuten aus der Seele zu sprechen. Mir geht es ebenso, wie Judy/Gudrun selbst sagt, man wartet, wartet, wartet und dann hopp. hopp, hopp. Ebenso geht es mir mit diesem Buch. Judy hopst von einem Mann zum anderen, ich weiß nicht, ob sie überhaupt fähig ist, eine Bindung einzugehen, nach all ihren traumatischen Erlebnissen. Warum sollte es mit Alex jetzt besser gehen?
Viele Dinge sind mir zu oberflächlich erzählt, z.B. dass die Mutter vergast wurde und Martin gefallen, die Oma sich umgebracht hat. Das sind doch dramatische Situationen! Aber irgendwie scheint es für Judy einfach weiterzugehen, eben "im Strom" zu schwimmen, sich treiben zu lassen. Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren, ob ich dieses Buch toll finde oder ganz schlimm...

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