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Marina_Nordbreze

vor 7 Monaten

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Wie bewahrt man die Selbstachtung, obwohl man so lange der Willkür anderer ausgeliefert war?

"Das Mädchen im Strom" von Sabine Bode ist ein wahres Kleinod. Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Schicksal von Gudrun Samuel, einer jungen Jüdin, die zur Zeiten der Naziherrschaft vor die alles entscheidende Frage gestellt wird: Bleiben oder gehen? Kann ihre Liebe zu dem katholischen Jungen Martin trotz all der Verleumdungen und Gefahren bestehen bleiben? Oder gibt es nur einen Ausweg – Die Flucht aus Deutschland?
Begleitet Gudrun Samuel durch diese bewegende Zeit und lest  "Das Mädchen im Strom" , das auf einer wahren Geschichte beruht.  
 
Über das Buch:    
Sie ist das hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins – und sie ist Jüdin. Die Geschichte der Gudrun Samuel ist die Geschichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben. Ein beeindruckendes und mitreißendes Zeugnis einer Epoche. Als Mädchen ist sie im Rhein hinter den Kohleschleppern hergeschwommen. Sie hatte den jungen Männern in Mainz die Köpfe verdreht. Doch als die Nazis an die Macht kommen und die junge Jüdin Gudrun Samuel sich entscheidet, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg, doch die Odyssee geht weiter.

>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!   

Über die Autorin:
 
     
wird nachgereicht

Gemeinsam mit Klett-Cotta  vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von  "Das Mädchen im Strom" . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 05.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löse folgende Aufgabe:     

Was würdest du am meisten an deiner Heimat vermissen, wenn du fliehen müsstest?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.        

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  

Autor: Sabine Bode
Buch: Das Mädchen im Strom

jenvo82

vor 7 Monaten

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Das Buch habe ich schon entdeckt und da mich die Geschichte sehr anspricht, springe ich schnell in den Lostopf :-).

Zur Frage: An meiner Heimat würden mir vor allem die Menschen fehlen, die ich bei einer Flucht sicherlich zurücklassen würde, also Freunde und Bekannte, noch schlimmer wäre es, wenn auch meine Familie in der Heimat zurückbleiben würde. Gleich darauf wäre es wohl die Sprache, die ich nun nicht mehr sprechen könnte, weil sie wahrscheinlich keiner versteht und dann natürlich auch die vielen bekannten Plätze und Orte, die eng mit schönen Erinnerungen verknüpft sind. Fliehen würde ich prinzipiell erst spät und nur, wenn mir meine Situation vollkommen aussichtlos erscheint.

MaschaH

vor 7 Monaten

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Am meisten vermissen würde ich Freunde und Bekannte. Ich würde alles dafür tun mit meiner Familie (Mann und Sohn) fliehen zu können, sie sind mir einfach am wichtigsten. Ich würde aber auch schöne Orte vermissen, wo ihr gerne hingehe.

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Wortklauber

vor 5 Monaten

4. Leseabschnitt (Seite 206 bis Seite 279)
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Code-between-lines schreibt:
In der ersten Hälfte des vierten Leseabschnitts muss ich leider sagen, dass mir Gudrun immer unsympathischer wurde: sie wirkt emotionslos, selbstbezogen, egoistisch. (...) Ich interpretiere das so, dass die Autorin versucht, zu beschreiben, dass die Menschen damals keine Zeit hatten, sich großartig mit Gefühlen aufzuhalten, sondern pragmatisch sein mussten und irgendwie einen Weg finden mussten, um zu überleben. Und Gefühle nutzen sich vermutlich ab, wenn man jahrelang so viel Schreckliches erlebt und so viele Verluste zu erleiden hat. Trotzdem waren mit diese Passagen sehr anstrengend zu lesen.

Warum auch immer, erinnere ich mich plötzlich an "Die Tänzerin von Auschwitz", im Untertitel "Die Geschichte einer unbeugsamen Frau". Kein Roman, sondern ein biographisches Werk eines Verwandten, um an seine Tante zu erinnern, ihren Überlebenswillen hervorzuheben, generell von ihrem bemerkenswerten Leben in einer schweren Zeit zu berichten. Auch die dort portraitierte Frau ist stark, mitunter rätselhaft, manchmal sprunghaft und nicht unbedingt eine Heldin in Glanz und Gloria, wie man sie sich gemeinhin vorstellen mag.

Für mich ist eine sympathische Hautfigur in einem Roman aber auch gar nicht so wichtig. Bei Gudrun fehlt es mir einfach an Tiefe. Man lernt sie nicht kennen, weshalb es mir zumindest schwer fällt, bei der Stange zu bleiben.

Wortklauber

vor 5 Monaten

Fazit / Rezensionen

Ich bin mit dem Buch leider noch nicht durch, hoffe aber auf einen "Oster-Bonus". Es widerstrebt mir, eine Rezension zu schreiben, wenn ich das Buch noch nicht beendet habe, deshalb hoffe ich, man sieht es mir nach, dass ich sie erst morgen einstelle.

Wortklauber

vor 5 Monaten

5. Leseabschnitt (Seite 280 bis Ende)

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch dann doch noch zu Tränen rühren wird. Genau das ist im letzten Leseabschnitt passiert. Dieser letzte Teil hat mich am besten gefallen – und mich gewissermaßen nachträglich mit dem Roman, mit dem ich mich überwiegend doch schwergetan habe, versöhnt.

In diesem letzten Teil schließen sich einige Kreise. Der größte natürlich Gudruns Leben. Der Roman beginnt „als Gudrun noch sehr klein war“ und endet mit ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben. Auch das Haus von Margots Großmutter spielt noch eine Rolle und gibt Margots Reise in einem früheren Teil doch noch stärkere Bedeutung. Ich habe den Eindruck, dass viel von Sabine Bodes Beruf und ihrer Beschäftigung mit Kriegskindern, von ihrer Lebenswirklichkeit in diesen letzten Teil eingeflossen ist. Fast könnte man auf die Idee kommen, mit Irene Wetz tauche ein Alter Ego von ihr im Roman auf.

Die Briefe, die Zeugenaussagen, das Interview – in diesem letzten Abschnitt nimmt die Autorin Abstand von der bisherigen Erzählweise und greift zu verschiedenen anderen Textsorten, um die Geschichte zu erzählen. Das kam unerwartet, erfüllt aber seinen Zweck.

Wortklauber

vor 5 Monaten

Fazit / Rezensionen

Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte, hier ist meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sabine-Bode/Das-M%C3%A4dchen-im-Strom-1436814037-w/rezension/1448739327/1448740678/

anushka

vor 5 Monaten

Fazit / Rezensionen

Hier ist nun auch der Link zu meiner Rezension. Leider muss ich sagen, dass ich zum 2. Weltkrieg schon bessere Bücher gelesen habe und mich dieses nicht komplett überzeugen oder mitreißen konnte:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sabine-Bode/Das-M%C3%A4dchen-im-Strom-1436814037-w/rezension/1449394220/

notthatkindofagirl

vor 5 Monaten

Fazit / Rezensionen

https://www.lovelybooks.de/autor/Sabine-Bode/Das-M%C3%A4dchen-im-Strom-1436814037-w/rezension/1449587601/

Ist mir wirklich peinlich, dass ich vergessen habe, die Rezi zu schreiben. Verzeiht mir !

KathrinR

vor 5 Monaten

Fazit / Rezensionen

Verzeiht mir, dass ich für längere Zeit abwesend war. Nichtsdestotrotz kommt natürlich noch meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sabine-Bode/Das-Mädchen-im-Strom-1436814037-w/rezension/1451494518/1451496441/

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