Sabine Bode Frieden schließen mit Demenz

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Inhaltsangabe zu „Frieden schließen mit Demenz“ von Sabine Bode

Es ist an der Zeit, den Ängsten und Horrorszenarien im Zusammenhang mit Alzheimer und anderen Formen von Demenz eine positive Vision entgegenzusetzen. Es geht hier um ein Buch, das eine gute Zukunft beschreibt. Denn die Probleme, die heute da sind, und jene, die noch auf uns zukommen werden, sind lösbar Welche Optionen bleiben? Weiter weggucken? Darauf warten, dass das rettende Medikament gefunden wird? Oder unser Schicksal in die Hand nehmen, unsere Zukunft gestalten. Sabine Bode besuchte Alten und Pflegeheime, sprach mit Pflegepersonal, Wissenschaftlern und porträtiert Helfer, die unermüdlich Demenzerkrankten helfen, in Würde zu altern. Sie vollführt einen Perspektivwechsel: Sie bringt festgefahrene Ängste zum Einsturz und zeigt unzählige gute Ansätze und Mut machende Erfahrungen. Dieses Buch ist ein Plädoyer für ein Umdenken

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    Frieden schließen mit Demenz

    WinfriedStanzick

    20. May 2014 um 10:04

        Sie hat während der Recherchen für ihr neues, hier vorliegendes Buch mit vielen Menschen gesprochen und persönliche Zeugnisse von Menschen verarbeitet, die in den Pflegeheimen unseres Landes oder aber zu Hause in der Familie mit dementen Menschen arbeiten oder gearbeitet haben.   Und Sabine Bode kommt zu einem positiven Ergebnis, was die Zukunft der demenzkranken Menschen in unserem Land betrifft, deren Zahl ja noch erheblich zunehmen wird.  „Wir kennen die Richtung“, sagt sie, „und wir alle können dazu beitragen, damit eine Transformation gelingt.“   Sie stützt sich dabei auf andere gesellschaftliche Bewusstseinswandel, etwa im Bereich der Umwelt und vor allen in der Haltung zum Tod und zur Sterblichkeit in den vergangenen zwanzig Jahren. Ihre Hoffnung ist, dass Liebe, Zuwendung, Geduld und Akzeptanz gegenüber dementen Menschen deren Leben erleichtern werden und auch das ihrer Familien.   Doch ich bin skeptisch. Nur wenige Familien sind wirtschaftlich heute in der Lage, die Vollzeitpflege eines dementen Familienangehörigen zu übernehmen. Und in den Heimen mangelt es vor allen an klaren und einheitlichen Ausbildungsstandards und vor allem an Geld.   Dennoch unterstütze ich Sabine Bodes Ansatz, vor allem, wenn er zusammengedacht wird mit  dem noch tiefer gehenden von Reimer Gronemeyer in seinem Buch „Das 4. Lebensalter“. Er will dort Demenz als Rückseite einer vom Beschleunigungsprozess zerfetzten Gesellschaft begreifen, Demente Menschen, so sagt er, kratzen an unserem moderne Bild von Persönlichkeit, vom Ich, von Individualität, und er gibt eine Zusammenfassung seines Verständnisses von Demenz, die mir sehr schmerzhaft einleuchtet: „Ich verstehe die Demenz als Zeichen für einen radikalen kulturellen Bruch mit der Vergangenheit. Vor allem sind uns unsere Ahnen vollkommen gleichgültig geworden. Unsere Toten sind nicht mehr gegenwärtig, die Welle der Anonymisierung in der Friedhofskultur ist ein deutliches Anzeichen dafür. Sie sind nicht mehr unter uns. Und ich kann nicht glauben, dass das Phänomen Demenz abzulösen ist von dieser radikalen Erinnerungslosigkeit an das, was zu uns gehört. Vielleicht ist das eine weitere Mitteilung, die Menschen mit Demenz uns machen: Sie wissen, dass sie sofort vergessen sein werden, wenn sie tot sind. Und deshalb vergessen sie uns, die gesund Lebenden, bevor wir sie vergessen.“   Ich glaube, wenn man diesen Zusammenhang besser begreift, mehr Geld in die Hand nimmt und die Demenz als neue, wenngleich schwierige Lebensphase akzeptiert, dann „ist es an der Zeit, mit der Demenz Frieden zu schließen.“

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