Sabine Bohlmann , Susanne Straßer Als die Wolke bei uns wohnte

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Inhaltsangabe zu „Als die Wolke bei uns wohnte“ von Sabine Bohlmann

Was macht man, wenn einem eine Wolke auf den Kopf fällt? Ganz klar, man steckt sie in die Kindergartentasche und nimmt sie mit nach Hause, denn Wolken sind prima Mitbewohner. Wie ein Pudel kann man sie an einer Leine spazieren führen oder mit ihnen spielen. Aber gibt es nicht Probleme, wenn Eltern die Wolke entdecken, wollt ihr wissen? Aber nein, mit den Eltern kann man wunderbar in der Wolke Verstecken spielen und ein Wolkenschloss bauen. Aber wird die Wolke nicht irgendwann zu groß für die Wohnung, fragt ihr euch wohl? Oh ja! Und dann? Dann tagt der Familienrat und es wird richtig, richtig schwierig ...

Eine gefühlvolle wie witzige Geschichte über eine besondere Freundschaft und mit der Botschaft, dass man auch mal loslassen muss

— Kinderbuchkiste

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  • Eine gefühlvolle wie witzige Geschichte über eine besondere Freundschaft und klarer Botschaft

    Als die Wolke bei uns wohnte

    Kinderbuchkiste

    06. November 2017 um 21:56

    Eine Geschichte über eine Wolke das Kennenlernen / Freundschaft und Loslassen können"Als die Wolke bei uns wohnte" erzählt eine phantasievolle, fantastische Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft zu einer Wolke, die unserer kleinen Protagonistin eines Tages zufällig auf den Kopf fällt. Heimlich steckte sie die Wolke in die Tasche und hütete sie von da an wie einen ganz besonderen Schatz. Sie kümmerte sich rührend um das weiße weiche "Wesen" doch irgendwie schien die Wolke krank zu sein, sie wurde immer weniger und schlabbriger. Fieber hatte sie nicht, aber vielleicht Hunger. Doch was essen Wolken?Die Mutter, die nichts von dem neuen Gast in der Wohnung ahnt weiß was Wolken essen. Wolken brauchen Wasserdampf. Also bekommt die Wolke Wasserdampf und tatsächlich, sie wächst und wächst, ist wunderbar weich und man kann toll mit ihr spielen. Das hin und wieder alles nass wird weil sie ja auch mal abregnen muss stört unsere Protagonistin nicht. Auch als sie so groß ist, das sie nicht mehr zu verstecken ist und die Familie sie entdecken darf die Wolke bleiben. Jeder liebt das weiche Etwas und auch die immer größer werdenden Regenmengen in der Wohnung ändern daran zunächst nichts. Doch dann kommt der Tag an dem sie erkennen, das es so nicht mehr weiter geht. Schweren Herzens beschließen sie die lieb gewordene Wolke in die Freiheit zu entlassen. Ein schwerer Abschied, der dann aber doch nicht so schlimm ist, denn die Wolke bleibt in der Nähe, über ihnen wo immer sie sind, selbst in den Urlaub folgt sie ihnen. Ich glaube jeder kann sich vorstellen, das dies kein wirkliches Vergnügen ist, wenn man sich sonnen möchte und ausgerechnet an der Stelle wo man liegt steht eine Wolke über einem.Da wird dem Mädchen klar, das sie die Wolke verabschieden muss. Sie kann nicht immer bei ihnen bleiben. Sie muss selbst Wolkenfreunde finden, kann nicht immer nur bei den Menschen leben. Keine leichte Trennung für beide doch für alle das Beste, das erkennt unsere Protagonistin auf erstaunlich erwachsene Art.*Es ist eine Geschichte voller Gefühl und Fantasie. Originell, lustig und mit der Botschaft, das man auch mal loslassen können muss.Loslassen können ist nicht leicht, doch es wird immer wieder im Leben Situationen geben, in denen man erkennt das es Zeit für Veränderungen ist.Auf lustige und auch sehr witzige Art vermittelt uns die Autorin nicht nur die Botschaft sondern auch eine einfach schöne Geschichte. Die Illustrationen haben hier eine besondere Bedeutung, da sie das Geschehen visualisieren,  und den Fokus besonders auf die äußerst komischen Szenen richten. So bekommt die Geschichte nicht nur eine wunderbare Dynamik sondern auch eine Leichtigkeit, die durch die Geschichte trägt  und begleitet so wie die Wolke.*Unsere Lesekinder haben viel gekichert und kommentiert. Besonders viel Spaß hatten sie als der Vater in der Wolke verschwindet und quasi in ihr schwebt und Purzelbäume macht.*Zwei kleine Jungen kamen nach der Lesung auf mich zu und fragten ob wir nicht auch mal Wolken machen können, wir würden doch sonst nach der Lesung immer basteln, da könnten wir doch jetzt auch mal mit Wasserdampf Wolken basteln.Sie waren leider etwas enttäuscht, als ich ihnen sagte, das wir "nur" Wolkentiere basteln werden.*

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  • Eine schöne Geschichte von einer ungewöhnlichen Freundschaft, witzig und kontrastreich illustriert

    Als die Wolke bei uns wohnte

    WinfriedStanzick

    06. September 2017 um 13:18

    Einem Mädchen fällt auf dem Weg zum Kindergarten eine Wolke auf den Kopf. Es ist eher ein Wölkchen, denn es passt problemlos in die kleine Kindergartentasche. Das Mädchen nimmt die Wolke mit nach Hause und will sie dort aufpäppeln. Nachdem es einiges ohne Erfolg probiert hat, fragt es seine Mutter, was Wolken essen, und erfährt: Wasserdampf. Das ist mit wenigen Worten (und einer kleinen Skizze) schön anschaulich erklärt, und so bastelt das Mädchen mit Spielsachen eine Vorrichtung, damit die Wolke Wasserdampf futtern kann.Es funktioniert, und die Wolke wächst. Auf den Illustrationen ist sie eine ganz normale Wolke, ein Gesicht hat sie nicht, sie redet auch nicht. Dennoch ist sie dem Mädchen ein Freund, mit dem es spielen kann. Eines Tages entdecken Eltern und Bruder die Wolke, reagieren aber gelassen und nehmen die Wolke quasi als neues Familienmitglied auf. Die Wolke wächst allerdings rasant und hinterlässt ständig Pfützen in der Wohnung … bis der Familienrat beschließt, dass es so nicht weitergehen kann. Es heißt Abschied nehmen. Oder doch nicht?Eine  schöne Geschichte von einer ungewöhnlichen  Freundschaft, witzig und kontrastreich illustriert.

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