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LaMargarita

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)

Im zweiten Abschnitt gibt es was zu feiern... und doch kommt bei Verena irgendwie keine Feierstimmung auf. Isabelles Worte steigen ihr zu Kopf. Was denkt ihr, hat Isabelle recht? Kann es eine Beziehung zerstören, wenn man sein ganzes Leben nur einen Partner hat? Was würdet ihr an Verenas Stelle tun?

ozeanly

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Verena und Tom sind immer noch ein Paar. Sie haben ihr Abitur geschafft und feiern ihren Erfolg mir ihren Freunden, Anna und Felix.
Im Club trifft Verena wieder auf Jesse, der sie irgendwie zu ihm hinzieht. Rollo und Isabelle sind ebenfalls von der Partie. Isabelle gibt Verena den 'Rat' mal etwas neues auszuprobieren und nicht ihr ganzen Leben mit Tom zusammen zu verbringen. Verena muss immer wieder über diese Worte nachdenken. Tom hingegen will nur Verena, wobei er auch oft nicht anders kann als an Isabelle zu denken und sie anzustarren.

Verena ist oft schlecht gelaunt (Tom tut mir fast etwas Leid) und bekommt ihren Mund nicht auf und spricht so ihre wahren Gefühle und ihre Gedanken nicht laut aus. Dies ist für den Leser zwar sehr frustrierend und anstrengend, jedoch gleichzeitig auch sehr realistisch. Es ist in vielen Situationen sich zu trauen etwas zu sagen und so schweigt man oft vor sich hin. Ob es einen glücklich macht oder nicht.
Tom ist mir weiterhin sympatisch, genauso wie Felix und Anna.
Isabelle ist eben Isabelle. Ihr ist Treue nicht wichtig. Hauptsache sie bekommt, was sie will... Ob das so eine gute Lebenseinstellung ist?

Zu den oben genannten Fragen:
Ich glaube eher weniger, dass Isabelle mir ihrer Weisheit richtig liegt. Es ist doch völlig egal, wie viele Beziehungen man in der Vergangenheit gehabt hat. Hauptsache man ist glücklich. An Verenas Stelle würde ich nicht auf Isabelle hören. Auch wenn sie Jesse kennengelernt hat, und er ihr sympatisch erscheint, ist sie bei Tom am sicheren Ufer.

Prinzesschn

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Wahrscheinlich bin ich jetzt viel zu emotional, aber bei meiner "Bewerbung" hatte ich schon geschrieben, dass ich damals in einer ähnlichen Situation war. Es ist schon eine Weile her, aber auf einmal fühle ich mich wirklich wieder in die Zeit zurück versetzt. Mir ging es wie Verena, ich war ständig schlecht gelaunt, weil ich mir Gedanken gemacht hab, ob ich wirklich noch die bin, die mein Exfreund wollte. Rückblickend ärgert man sich ein bisschen, dass man die Spaßbremse war & man sich so viel erspart hätte, wenn man einfach den Moment mit den anderen genossen hätte. Aber damals war mir gar nicht so bewusst, wie das auf andere wirkt.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht & wie Tom & Verena mit den ausgesprochenen Worten umgehen. Aber ich denke schon, dass es immer schlimmer wird, wenn man nicht drüber redet & alles nur in sich hinein frisst. Mal sehen wie es weitergeht.

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simone_richter

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Weiterhin alles schön beschrieben, ich konnte das Buch einfach nicht beiseite legen...
Toms Zerrissenheit und Verletztheit ist zum Greifen nah... "Hey, meine Süße Katze, wo bettest Du Deine Tatze? Wo schnurrst Du heute Nacht? Wo wird der Schlaf verbracht? -Sowas wünscht sich doch ein junges Mädchen als SMS ;).
Mir ist klar, dass die Eltern von Tom und Verena etwas "vertauscht" miteinander haben... Wer "Die Brücke am Fluss" kennt, weiß es einfach - ein gutes Filmsynonym mit Sigrids Heulen. Das Freuen, Ausgelassensein und Feiern der Freunde nach bestandenem Abitur kann ich gut nachfühlen. Es ist einfach schön, etwas geschafft zu haben, was einem vorher so lange beschäftigte... Ja, man möchte einfach: "Free hugs for everybody!" verteilen - sehr gut beschrieben! Das Rollo es nicht schaffen würde, hat sich ja schon abgezeichnet. Aber es gibt eben auch Verlieren im Abi... Leider ist sich Rollo mit Isabelle auch sicher - die ist wirklich eine Schlampe. Aber so ticken manche wenige Mädels, die denken, ihre Freizigügkeit mit Klamotten, Äußerungen und sogar mit den Jungs wäre cool und ganz toll. Leider stimmt das nicht, aber wenn sie sich trotzdem geil fühlen und denken, jeder wäre nur hinter sie her... dann liegt es eben in ihrer Natur und später wird das mal schwierig.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)

Ich bin mir nicht schlüssig, was ich von dem Buch halten soll.
Die Handelung von Tom reißt meistens Alles raus. Verena wird mir mittlerweile unsympathisch. Am den Schreibstil habe ich mich gewöhnt und er ist eigentlich gar nicht mehr so schlimm. Aber auf der anderen Seite zieht mich die Geschichte nicht in ihren Bann. Ich musste sehr oft überlegen, ob ich jetzt weiterlese oder etwas anderes mache, was im Moment wichtiger war. Ich versuche es aber trotzdem noch ein Mal mit dem 3. Leseabschnitt.

Icelegs

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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LaMargarita schreibt:
Im zweiten Abschnitt gibt es was zu feiern... und doch kommt bei Verena irgendwie keine Feierstimmung auf. Isabelles Worte steigen ihr zu Kopf. Was denkt ihr, hat Isabelle recht? Kann es eine Beziehung zerstören, wenn man sein ganzes Leben nur einen Partner hat? Was würdet ihr an Verenas Stelle tun?

Ich denke, Isabelle hat Recht - und auch wieder Unrecht. Es kommt auf die Beteiligten selbst an ob die Tatsache, nur mit einem anderen Menschen zusammen gewesen zu sein, für sie zum Problem wird order nicht. Und das wird in Wirklichkeit andere Probleme, andere Unzufriedenheiten zur Ursache haben. Hätte Verena mit Tom offen darüber gesprochen, dass sie fürchtet sexuell etwas zu verpassen, hätten sie wahrscheinlich selbst mehr ausprobiert. Aber das erfordert halt viel Mut. Wenn ich selbst in dieser Situtatin wäre und nicht den Mut finden würde, würde ich aber lieber eine treue Beziehung führen anstatt mir meine Erlebnisse woanders zu suchen. Verenas Fragen kann ich aber dennoch verstehen.

Icelegs

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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akoya schreibt:
Der Schreibstil ist noch immer recht abgehackt , aber auch das gefällt mir hier, weil es die Stimmung unterstreicht. Isabelle finde ich eigentlich total ätzend, aber sie ist das was man gerne mal sein würde, wenn man noch jung ist.

Ich finde alles flüssig und gut zu lesen, eben wie du sagst auch passend :)

Deine Gedanken zu Isabelle teile ich. Ich kann sie überhaupt nicht ausstehen und würde so eine Person auch meiden, aber ein bisschen Bewunderung und Eifersucht, auch gerne so zu sein, bleibt.

Icelegs

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Mariposa93 schreibt:
Das bei den Eltern sich da was entwickelt dachte ich mir auch. Schon wegen der Bemerkung wegen dem Wein.

Oh ja, da bahnt sich noch was an. Und ich denke, dieser Krach wird Verena und Tom noch mehr ins Schwanken bringen :/ Von wegen "lange und glückliche Ehe". Aber da ich jetzt schon wirklich neugierig auf die offene Beziehung bin wird so ein Anstoß ja eh Zeit.

Tiniwiniii

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Tintenwelten schreibt:
Auf den Gedanken bin ich auch schon gekommen, besonders als sie sagte, dass Arbeit keine Arbeit sei, wenn es eigentlich Vergnügen sei (oder so ähnlich). Ich finde sie kleidet sich auf jeden Fall so. Es kommt mir nur komisch vor, dass sie sich dann weiterhin mit Rollo "abgibt". Ich würde mir wünschen, dass sie ihm nicht das Herz bricht.

Das war auch mein erster Gedanke... sie kleidet sich so und sie verhält sich auch total unmöglich! Mir war noch nie klar, wieso jemand mehrere Kerle oder Mädels noch nebenher am Start haben muss statt sich einfach zu trennen, wenn man sich nicht auf den Partner einlassen kann. Man weiß bisher auch überhaupt nichts über Isabelles private Situation, wo sie wohnt, woher sie kommt, wohin sie geht.. nichts. Aber ich denke, das was sie da macht, macht auch nicht wirklich glücklich!

Ich glaube auch, dass es völliger Blödsinn ist, was sie versucht Verena einzureden. Nur Verena muss das selbst herausfinden. Sie hat zwar schon Zweifel, aber woher soll sie wissen, dass sie nur Tom will, wenn sie nie etwas anderes hatte? In den seltensten Fällen bleibt man beim ersten Partner, oder sehe ich das so verkehrt? Ich denke es ist schon normal, dass man auch mal andere Gedanken hat. Und erst wenn sie es ausprobiert hat, wird sie merken, dass das was Isabelle da erzählt, vielleicht doch gar nicht so wahr ist.

By the way, habe ich ebenfalls den Eindruck, die heile Welt zwischen den Familien, Freunden & Nachbarn scheint langsam aber sicher zu bröckeln...

LiehsaH

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 und 5 (S. 63-100)
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Zuerst zur Frage: Nein, ich denke nicht, dass es eine Beziehung zerstört, wenn man sein ganzes Leben lang nur einen Partner hat. Es kommt natürlich auf die beteiligten Personen an. Da wird es schwer werden, jemanden zu finden, der dermaßen monogam ist. Aber ich schließe es nicht aus. Außerdem finde ich Isabelle als Charakter sowieso fragwürdig und würde nicht allzu viel auf das geben, was sie sagt. Hatte die überhaupt schon jemals eine Beziehung? Von Leuten, die keine Ahnung haben, sollte man sich nicht verunsichern lassen. Auch wenn ich Verena verstehen kann. Wäre sie nicht schon vorher durch ihre Träume verunsichert gewesen, hätten ihr Isabelles Worte wahrscheinlich nichts ausgemacht.

In Kapitel 4 wird ein Hauptproblem von Tom und Verena deutlich: Dass sie nicht miteinander reden. Man sollte meinen, dass man sich nach so einer langen Beziehung blind vertrauen würde. Leider scheint es die beiden so sehr zu verunsichern, dass sie neugierig auf andere Sexpartner sind, dass sie lieber schweigen. Da frage ich mich, wie eng die Beziehung von Anfang an eigentlich wahr. Im Roman wird immer behauptet, sie könnten fast gegenseitig Gedanken lesen usw. Warum haben sie dann jetzt solche Angst? Reden bedeutet nicht fremdgehen und Beziehungen sind nicht zwangsläufig für die Ewigkeit geschaffen. Wenn sie sich deswegen trennen würden, wären sie wohl einfach nicht füreinander bestimmt.

Bei Kapitel 5 hat mir gefallen, dass sie anfangs so ausgelassen gefeiert haben und glücklich waren. Bis Isabelle aufgetaucht ist. Ich fürchte fast, dieses Mädchen will Tom und Verena auseinander bringen. Ob sie auf Tom steht? Denn warum sonst sollte sie sich in die Beziehung einmischen und für Unfrieden sorgen, wenn sie nichts davon hätte? Ich halte sie für egoistisch genug, um so etwas rational zu sehen. Einen Freundschaftsdienst erweist sie damit weder Tom noch Verena. Und Rollo schon mal gar nicht!
Außerdem ist mir mal wieder der Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Begehren aufgefallen. Tom sieht Isabelle im Schlampen-Outfit und ist hin und weg. Da braucht Frau keinen Charakter, wenn sie so was trägt. Verena findet Jesse natürlich auch gut aussehend, aber da kommt es mir so vor, als würde sie ihn nicht allein darauf reduzieren. Sie kann sich auch normal mit ihm unterhalten, während Tom und Isabelle eher auf Flirtebene unterwegs sind. Was sicherlich an Isabelle liegt, aber Tom fällt darauf herein.

Ich muss zu meinem Beschämen zugeben, dass mir erst jetzt die unterschiedliche Schrift der Erzähler bewusst geworden ist. Natürlich habe ich diesen Kunstgriff schon vorher wahrgenommen, aber eben nicht realisiert. Meiner Meinung nach ist das eine tolle Idee und verdeutlicht den Erzählerwechsel sehr gut!

An den Schreibstil gewöhnt man sich auch, obwohl ich ihn immer noch nicht angemessen finde. Er ist viel zu nüchtern für die Charaktere. Dafür sind mir aber auch ein paar hübsche Sätze aufgefallen.

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