Sabine Brandl

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Sabine Brandl

Lebenslauf von Sabine Brandl

Sabine Brandl interessiert (Zwischen-)Menschliches und (Über-)Irdisches in all seinen Facetten. Trotz dieses breiten Spektrums hat sie ein unveränderliches Markenzeichen: ihre Vorliebe für Erotik und Situationskomik, oft gepaart mit Tragik und Tiefgang. 2004 gründete sie den REALTRAUM, einen Verein zur Förderung von Literatur, Kunst und Musik. Sie hat in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und bisher mehr als 40 Lesungen bestritten. 2009 vollendete sie ihren Roman "Und täglich grüßt die Erinnerung", welcher im Mai 2010 im Butze Verlag erschienen ist. En zweiter Roman ist in Arbeit.

Neue Bücher

Und täglich grüßt die Erinnerung

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Neu erschienen am 26.10.2018 als Taschenbuch bei Butze Verlag.

Alle Bücher von Sabine Brandl

Und täglich grüßt die Erinnerung

Und täglich grüßt die Erinnerung

 (8)
Erschienen am 26.10.2018
weißblau queer gestreift

weißblau queer gestreift

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Erschienen am 04.05.2012
Hummeln im Glas

Hummeln im Glas

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Erschienen am 01.05.2016
weißblau queer gestreift

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Erschienen am 04.05.2012
Werteerziehung und Konstruktivismus

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Erschienen am 20.10.2011
Liebe, Laster, Leben

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Erschienen am 19.09.2012
Hummeln im Glas - Großdruck

Hummeln im Glas - Großdruck

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Erschienen am 01.05.2016

Neue Rezensionen zu Sabine Brandl

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Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl

Spannend bis zum Schluss!!!
Nubsivor 4 Jahren

…. an zwei Nachmittagen habe ich dieses Buch quasi verschlungen und es immer wieder kurz zur Seite legen müssen um über Textstellen intensiver nachzudenken!

Lisa lebt das von außen perfekte Familienleben und ist damit glücklich, bis sie ihre Jungendliebe Carmen auf einem Klassentreffen wieder trifft. Lisas bisheriges Leben gerät völlig aus den Fugen. Sie stellt ihr Leben immer wieder in Frage und auch ihr sonst so liebevoller Ehemann entwickelt plötzlich ganz neue Fassetten. Ein Roman mit Romantik, viel Drama und Herz.

Ein kleines Manko ist meiner Meinung nach der Schluss. Ohne zu viel zu verraten, ist das Ende alles andere als ein Happy end. Sehr unrealistisch, ungewöhnlich aber trotzdem spannend und schön bis zur letzten Zeile. Ein absoluter Lesetipp.  

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Rezension zu "weißblau queer gestreift" von Sabine Brandl

Hände weg !
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Hände weg von diesem Buch!
Beim Lesen drängt sich einem der Eindruck auf, es sei nicht lektoriert worden. Von einfachen Rechtschreibfehlern, über Fäkalausdrücke und K*tzen, bis hin zur ständig wechselnden Perspektive … – es ist ein Graus.
Die Geschichte an sich wäre gar nicht schlecht.

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Korikos avatar

Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl

Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl
Korikovor 6 Jahren

Lisas Leben ist perfekt und sicher – sie hat in Bernd einen liebevollen Mann und Vater gefunden, ihre beiden Kinder Marie und Tommy sind ihr ganzer Stolz und finanziell muss sie sich dank der Arbeit ihres Mannes keine Gedanken machen. All das ändert sich, als sie auf einem Klassentreffen ihrer Schulfreundin Carmen wieder begegnet, in die sie damals Hals über Kopf verliebt war. Lisas Schreck ist groß, als sie feststellt, dass 15 Jahre nicht gereicht haben, um über Carmen hinwegzukommen – im Gegenteil. Sie fühlt sich noch immer von der heißblütigen Frau angezogen. Verzweifelt kämpft sie dagegen an und versucht ihr aus dem Weg zu gehen, doch Bernd ist fasziniert von Lisas alter Freundin, lädt sie ein und unterstützt sie bei den Vorbereitungen ihrer Vernissage. Schon bald weiß Lisa nicht mehr, wie sie mit der Situation umgehen soll, vermutet, dass beide ein Verhältnis miteinander haben und beginnt ihrem Mann nachzuspionieren. Doch damit macht sie alles nur noch schlimmer …

„Und täglich grüßt die Erinnerung“ ist der Debütroman der Autorin Sabine Brandl und erschien 2010 beim Butze Verlag. Die Geschichte ist nicht unbedingt neu und kann auch nicht wirklich mit spannenden Wendungen aufwarten, insbesondere da das Buch ab der Hälfte doch arg konstruiert wirkt, während sich der Anfang ein wenig zieht, da einfach zu viel Zeit für das Klassentreffen und die Tage danach aufgewendet wird. Gerade ab der zweiten Hälfte gibt es etliche Szenen, die nicht mehr natürlich, sondern sehr gestelzt wirken und in einem sehr dramatischen, unrealistischen und leider auch überstürzten Ende gipfeln, das weder zum Buch, noch zu den Charakteren passt. Zudem schleichen sich einige Logiklücken ein, die störend ins Auge fallen.

Das Hauptproblem ist in meinen Augen die Protagonistin, mit der ich einfach nicht warm wurde. Lisa wird zwar als scheu und schüchtern beschrieben, stellt sich jedoch zumeist recht schnippisch, inkonsistent und seltsam gefühlskalt dar. Sie war mir zu arrogant, unsympathisch und überheblich, insbesondere ihrem Mann gegenüber, den ich neben Carmen am meisten mochte. Immer wieder verlangte sie Rücksicht und Unterstützung, nur um kurz darauf den Menschen vor den Kopf zu stoßen, die ihr helfen wollen. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass sie innerlich mit sich zu kämpfen hatte, aber die Art wie sie ihren Mann und Carmen behandelt und von ihnen gedacht hat, fand ich einfach nur unmöglich.
Im Gegenzug dazu fand ich ihren Mann sehr liebenswert und sympathisch, so dass mir einige seiner Aktionen bis jetzt schleierhaft bleiben. Er handelt ab einem gewissen Punkt stark „out-of-character“, als hätte die Autorin urplötzlich mitbekommen, dass Bernd zu viele Sympathien gewonnen hat. So wirkt seine plötzliche Entscheidung, Lisa zu verlassen, vollkommen überspannt und seltsam. So wie diese Figur aufgebaut ist, hätte sie in diesem Moment gewiss nicht reagiert. Auch seine Reaktionen am Ende wirken einfach nur aufgesetzt und unstimmig.
Lediglich Carmen wirkt in sich schlüssig und halbwegs konsistent. Sie ist sympathisch und sprüht vor Energie; ein Feuer, das sich auch auf die Leser überträgt. Leider kann man nicht nachvollziehen, wieso sie sich ausgerechnet in Lisa verliebt, aber das ist ein sekundäres Problem. Es ist schade, dass Carmen eher am Rande auftaucht und zumeist von Lisa runtergemacht oder weggeschoben wird.

Stilistisch ist „Und täglich grüßt die Erinnerung“ ganz okay. Die Autorin hat einen flüssigen, lockeren, mitunter aber auch sehr simplen Schreibstil, der gut zur alltäglichen Geschichte passt. Das ist nicht negativ zu verstehen, da es zum Gesamtbild des Buches passt und die Geschichte besser transportieren kann, als ein literarisch aufgeblähter Stil, der die Figuren und die Handlung erstickt hätte. Hin und wieder gleitet mir persönlich Sabine Brandls Schreibe zu sehr ins alltägliche ab und einige Worte und Satzkonstruktionen finde ich unglücklich gewählt, doch insgesamt lässt sich „Und täglich grüßt die Erinnerung“ gut und schnell lesen.

Alles in allem ist „Und täglich grüßt die Erinnerung“ ein nettes Buch für Zwischendurch, das in einigen Bereich unstimmig, am Ende leider massiv aufgesetzt wirkt. Die Charaktere und ihre Handlungen sind Geschmackssache, ebenso Sabine Brandls schlichter Schreibstil. Nichtsdestotrotz hatte ich mehr erwartet, so dass ich den Roman nur bedingt empfehlen kann. Wer einfache Alltagsgeschichten mag und nicht so viel Wert auf Logik legt, kann einen Blick riskieren, alle anderen sollten sich im Vorfeld die Leseprobe zu Gemüte führen …

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