Sabine Brandl Und täglich grüßt die Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Und täglich grüßt die Erinnerung“ von Sabine Brandl

Zwei Frauen, zwei Welten: die stille Lisa und die feurige Carmen. Das Wiedersehen beim Klassentreffen nach 15 Jahren weckt in Lisa fast vergessene Gefühle. Die Ehefrau und Mutter gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand. Sie ist noch immer in Carmen verliebt, will ihr aber aus dem Weg gehen, da sie um ihre „Familienidylle“ fürchtet. Doch Carmen, die wiederum nichts von Lisas Gefühlen ahnt, will herausfinden, warum sich ihre Freundin so merkwürdig verhält. Es kommt zu Verwicklungen voller Tragik und Komik. Lisa, hin- und hergerissen zwischen Sehnsucht und Angst, verfängt sich bald in einem Gespinst aus Verdächtigungen und Lügen. Kaum scheint eine Lösung in Sicht, steht sie schon vor neuen Rätseln ... Was verheimlicht ihr Mann? Wer hintergeht hier wen? Und warum kommt sie von Carmen nicht los?

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    Und täglich grüßt die Erinnerung

    Nubsi

    01. July 2014 um 13:33

    …. an zwei Nachmittagen habe ich dieses Buch quasi verschlungen und es immer wieder kurz zur Seite legen müssen um über Textstellen intensiver nachzudenken! Lisa lebt das von außen perfekte Familienleben und ist damit glücklich, bis sie ihre Jungendliebe Carmen auf einem Klassentreffen wieder trifft. Lisas bisheriges Leben gerät völlig aus den Fugen. Sie stellt ihr Leben immer wieder in Frage und auch ihr sonst so liebevoller Ehemann entwickelt plötzlich ganz neue Fassetten. Ein Roman mit Romantik, viel Drama und Herz. Ein kleines Manko ist meiner Meinung nach der Schluss. Ohne zu viel zu verraten, ist das Ende alles andere als ein Happy end. Sehr unrealistisch, ungewöhnlich aber trotzdem spannend und schön bis zur letzten Zeile. Ein absoluter Lesetipp.  

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  • Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl

    Und täglich grüßt die Erinnerung

    Koriko

    15. February 2013 um 10:17

    Lisas Leben ist perfekt und sicher – sie hat in Bernd einen liebevollen Mann und Vater gefunden, ihre beiden Kinder Marie und Tommy sind ihr ganzer Stolz und finanziell muss sie sich dank der Arbeit ihres Mannes keine Gedanken machen. All das ändert sich, als sie auf einem Klassentreffen ihrer Schulfreundin Carmen wieder begegnet, in die sie damals Hals über Kopf verliebt war. Lisas Schreck ist groß, als sie feststellt, dass 15 Jahre nicht gereicht haben, um über Carmen hinwegzukommen – im Gegenteil. Sie fühlt sich noch immer von der heißblütigen Frau angezogen. Verzweifelt kämpft sie dagegen an und versucht ihr aus dem Weg zu gehen, doch Bernd ist fasziniert von Lisas alter Freundin, lädt sie ein und unterstützt sie bei den Vorbereitungen ihrer Vernissage. Schon bald weiß Lisa nicht mehr, wie sie mit der Situation umgehen soll, vermutet, dass beide ein Verhältnis miteinander haben und beginnt ihrem Mann nachzuspionieren. Doch damit macht sie alles nur noch schlimmer … „Und täglich grüßt die Erinnerung“ ist der Debütroman der Autorin Sabine Brandl und erschien 2010 beim Butze Verlag. Die Geschichte ist nicht unbedingt neu und kann auch nicht wirklich mit spannenden Wendungen aufwarten, insbesondere da das Buch ab der Hälfte doch arg konstruiert wirkt, während sich der Anfang ein wenig zieht, da einfach zu viel Zeit für das Klassentreffen und die Tage danach aufgewendet wird. Gerade ab der zweiten Hälfte gibt es etliche Szenen, die nicht mehr natürlich, sondern sehr gestelzt wirken und in einem sehr dramatischen, unrealistischen und leider auch überstürzten Ende gipfeln, das weder zum Buch, noch zu den Charakteren passt. Zudem schleichen sich einige Logiklücken ein, die störend ins Auge fallen. Das Hauptproblem ist in meinen Augen die Protagonistin, mit der ich einfach nicht warm wurde. Lisa wird zwar als scheu und schüchtern beschrieben, stellt sich jedoch zumeist recht schnippisch, inkonsistent und seltsam gefühlskalt dar. Sie war mir zu arrogant, unsympathisch und überheblich, insbesondere ihrem Mann gegenüber, den ich neben Carmen am meisten mochte. Immer wieder verlangte sie Rücksicht und Unterstützung, nur um kurz darauf den Menschen vor den Kopf zu stoßen, die ihr helfen wollen. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass sie innerlich mit sich zu kämpfen hatte, aber die Art wie sie ihren Mann und Carmen behandelt und von ihnen gedacht hat, fand ich einfach nur unmöglich. Im Gegenzug dazu fand ich ihren Mann sehr liebenswert und sympathisch, so dass mir einige seiner Aktionen bis jetzt schleierhaft bleiben. Er handelt ab einem gewissen Punkt stark „out-of-character“, als hätte die Autorin urplötzlich mitbekommen, dass Bernd zu viele Sympathien gewonnen hat. So wirkt seine plötzliche Entscheidung, Lisa zu verlassen, vollkommen überspannt und seltsam. So wie diese Figur aufgebaut ist, hätte sie in diesem Moment gewiss nicht reagiert. Auch seine Reaktionen am Ende wirken einfach nur aufgesetzt und unstimmig. Lediglich Carmen wirkt in sich schlüssig und halbwegs konsistent. Sie ist sympathisch und sprüht vor Energie; ein Feuer, das sich auch auf die Leser überträgt. Leider kann man nicht nachvollziehen, wieso sie sich ausgerechnet in Lisa verliebt, aber das ist ein sekundäres Problem. Es ist schade, dass Carmen eher am Rande auftaucht und zumeist von Lisa runtergemacht oder weggeschoben wird. Stilistisch ist „Und täglich grüßt die Erinnerung“ ganz okay. Die Autorin hat einen flüssigen, lockeren, mitunter aber auch sehr simplen Schreibstil, der gut zur alltäglichen Geschichte passt. Das ist nicht negativ zu verstehen, da es zum Gesamtbild des Buches passt und die Geschichte besser transportieren kann, als ein literarisch aufgeblähter Stil, der die Figuren und die Handlung erstickt hätte. Hin und wieder gleitet mir persönlich Sabine Brandls Schreibe zu sehr ins alltägliche ab und einige Worte und Satzkonstruktionen finde ich unglücklich gewählt, doch insgesamt lässt sich „Und täglich grüßt die Erinnerung“ gut und schnell lesen. Alles in allem ist „Und täglich grüßt die Erinnerung“ ein nettes Buch für Zwischendurch, das in einigen Bereich unstimmig, am Ende leider massiv aufgesetzt wirkt. Die Charaktere und ihre Handlungen sind Geschmackssache, ebenso Sabine Brandls schlichter Schreibstil. Nichtsdestotrotz hatte ich mehr erwartet, so dass ich den Roman nur bedingt empfehlen kann. Wer einfache Alltagsgeschichten mag und nicht so viel Wert auf Logik legt, kann einen Blick riskieren, alle anderen sollten sich im Vorfeld die Leseprobe zu Gemüte führen …

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  • Frage zu "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

    DieBuchkolumnistin

    Liebe Mitglieder! Ich habe hier noch einen 50 Euro Gutschein für Bücher liegen und würde den natürlich gern mal ausgeben - aber für welche Bücher? Habt ihr Tipps, Neuerscheinungen, die man gelesen haben muss? Vielleicht spannende Krimis oder Thriller? Gern auch was Humorvolles, gute Laune kann ich immer brauchen! :-) P.S.: Aktuell gelesen habe ich schon "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek, gern ähnlich spannende Bücher!

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  • Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl

    Und täglich grüßt die Erinnerung

    Giselle

    07. June 2010 um 12:11

    Zwei Frauen, die sich nach 15 Jahren auf einem Klassentreffen wiedersehen ... Lisa, eine eher stille, nachdenkliche Person ist nach wie vor verliebt in die feurige und temperamentvolle Carmen. Lisa ist inzwischen verheiratet und hat zwei Kinder, sie versucht den Kontakt zu Carmen zu meiden, da sie um ihre Famillienidylle fürchtet. Doch das gelingt nicht so, wie Lisa sich das vorstellt. Carmen sucht nach Gründen für Lisas widersprüchliches Verhalten und Lisas eigener Mann, der sich verdächtig begeistert von Carmen zeigt, vereinbart weitere Treffen mit ihr und lädt sie zum Kaffee ein. Es kommt zu einigen kuriosen Situationen, die mal amüsant, mal dramatisch sind. Lisa ist eifersüchtig auf ihren Mann, auf Carmens beste Freundin und verstrickt sich immer mehr in Verdächtigungen und ihren eigenen Lügen, zugleich ist sie über beide Ohren verliebt und zergeht vor Sehnsucht. Die Autorin versteht es, die Grenze zum Schmalz und Kitsch immr rechtzeitig zu erkennen und hier einen Stop einzulegen. Sie scheint zum Teil eine Freude daran zu haben mit diesen Grenzen zu spielen. Gerade durch den Humor und die Bodenständigkeit, erdet sie die Personen und die gesamte Handlung und bleibt immer glaubwürdig. Es ist nicht in dem Sinn ein "Lesbenroman" - es ist ein Roman für alle Frauen, die das Gefühl kennen, im Leben hin-und hergerissen zu sein und zwischen Vernunft und Herz entscheiden zu sollen. Liebevoll zeichnet die Autoren die Figuren, sogar (oder gerade dort) wenn/wo sie sich recht idiotisch benehmen. Und deswegen liebt man die beiden Heldinnen, da man sich in ihnen selbst wiederekennt und darüber Schmunzeln kann. Ein Buch für Frauen also, die spannende Liebesromane mögen, die unter die Haut gehen, es ist ein Buch das am Rand des Kitsches spazierengeht und im richtigen Moment augenzwinkernd wieder umkehrt um sich zu erden. Und das Ende ist ein Hammer.

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  • Rezension zu "Und täglich grüßt die Erinnerung" von Sabine Brandl

    Und täglich grüßt die Erinnerung

    Gerneleserin

    01. June 2010 um 15:19

    Zwei Schulfreundinnen begegnen sich nach 15 Jahren auf einem Klassentreffen wieder - Lisa, inzwischen Ehefrau und Mutter, war schon zur Schulzeit in Carmen verliebt - und ihre Liebe entflammt nun schlagartig aufs Neue. Ihre Versuche, den "gefährlichen" Kontakt zu meiden scheitern aus verschiedenen Gründen, u.a. weil sich auch ihr eigener Mann sehr angetan von Carmen zeigt und sie zum Kaffee einlädt und weitere Treffen mit ihr vereinbart. Lisa, welche hin-und hergerissen ist, zwischen Venunft und Sehnsucht, verhält sich gerät immer wieder recht widersprüchlich und gerät in äußerst skurile und amüsante Situationen ... Aber nicht nur für ausreichend Humor und Situationskomik ist in diesem Buch gesorgt, sondern auch für Dramatik, Spannung und knisternde Erotik. Ein Roman, der mich sehr berührt hat und den ich ab der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte - gegen Ende steigert sich die Spannung immer mehr, es kommt zu einigen Überraschungen und "Aha-Effekten" - und der Schluss schlägt richtig ein. Ein Lesbenroman fernab der üblichen Klischees, ohne Schwarz-Weißmalerei, manchmal sehr tiefsnnig, manchmal saukomisch. Garantiert nicht nur für Lesben oder bisexuelle Frauen lesenswert. Eine gute Freundin gab mir den Insider-Tipp, diesen Roman zu kaufen und ich kann ihn nur weiterempfehlen!

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