Sabine Cuno Das ist meins!

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Inhaltsangabe zu „Das ist meins!“ von Sabine Cuno

Anna bekommt von ihrer Oma-Leih wunderschönes Regenbogenpapier geschenkt. Sie freut sich, was sie alles damit machen kann. Ihr kleiner Bruder würde gerne Schiffchen und Flieger daraus falten. Aber Anna will nichts abgeben. Schließlich hat sie das Papier bekommen! Es bricht ein heftiger Streit aus und Annas kleiner Bruder zerreißt im Zorn einen Teil des wunderschönen Papiers. Als Anna am nächsten Morgen ihr Pausenbrot zu Hause vergisst, erfährt sie, wie schön es ist, wenn andere ihre Sachen teilen. Da hat Anna eine Idee: Aus den Schnipseln des zerrissenen Regenbogenpapier könnte sie einen prächtigen Regenbogen für Oma-Leih kleben. Und der kleine Bruder soll ihr helfen - denn Papier in Schnipsel reißen, das kann er wirklich super gut!

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    Das ist meins!
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    02. July 2017 um 18:54

    Ist eine Geschichte zum Thema TeilenAnna geht oft zu ihre Oma Leih. Oma Leih ist nicht ihre richtige Oma sondern eine Nachbarin, die des Öfteren als Oma einspringt.Anna ist gerne bei ihr vor allem weil ihr Bruder Paul meist nicht mit kommt und sie Oma Leih ganz für sich hat. Geschwisterkinder brauchen auch mal eine Bezugsperson, die sie nicht teilen müssen. So gesehen ist es ein Glücksfall, dass Paul nicht so viel Wert darauf legt mit zu gehen.Andererseits kann das auch zu Eifersüchteleien kommen.Anna genießt die Zeit mit Oma Leih, die sich liebevoll um sie kümmert, Geschichten von Früher erzählt und mit ihr auf dem Dachboden nach verschollenen Schätzen sucht.Dieses mal finden sie Schreibpapier in allen Farben des Regenbogens. Anna darf sogar etwas davon mit nach Hause nehmen.Ich denke jeder ahnt was nun passiert. Paul möchte auch etwas von dem Papier ab haben, doch Anna mag nicht teilen, es kommt zum Streit in dem Paul etwas von dem Papier zerreißt. Traurig geht Anna zu Bett. Die Mutter versucht sie zu trösten und hat eine wundervolle Idee.Anna legt die bunten Papierschnipsel in einen kleinen Karton tut ihren Ärger dazu und schläft ein. Am nächsten Morgen hat weiß sie was sie mit den Schnipseln machen kann. Es wird eine Überraschung für Oma Leih, bei der Paul sogar mit helfen kann, denn gemeinsam etwas machen macht auch sehr viel Spaß.Anderen eine Freude machen  ist doch das Schönste was es gibt.*Die Zeichnungen von Ana-Maria Weller  sind grandios. Unsere Lesekinder waren so begeistert von den Bildern. Es kamen Äußerungen wie: "Oh, wie schön guck mal das Kinderzimmer sieht fast so aus wie bei uns und Anna und Oma Leih, guck mal die sieht aus wie Frau......und Johanna da drüben."Ja, in der Tat, die Illustrationen der Menschen sind sehr gelungen, strahlen Wärme und Empathie aus. Gefühle von Freunde, Traurigkeit  und Wut sind deutlich visualisiert. In die Geschichte kannsich, auch dank der wunderbaren Bilder, gut hinein versetzten.*Die Geschichte selbst spiegelt den Alltag unter Geschwisterkindern wieder, leider geht es nicht immer so gut aus wie in dieser Geschichte, aber vielleicht kann Annas Verhalten ja ein Denkanstoß für andere Kinder sein. Vielleicht erinnert sich das ein oder andere Kind ja später in einer ähnlichen Situation an diese Geschichte. ****

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  • Rezension zu "Das ist meins!" von Sabine Cuno

    Das ist meins!
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    01. November 2010 um 17:50

    Die kleine Anna ist zu Besuch bei ihrer Nachbarin „Oma Leih“. Gemeinsam erkunden sie deren Dachboden. Plötzlich entdecken sie einen Stapel bunter Papierbögen. Anna gefällt das schöne Regenbogenpapier sehr und somit schenkt Oma Leih ihr einen Teil davon. Zu Hause setzt das Mädchen sich sofort an den Basteltisch und hat tolle Ideen für die Verarbeitung des Papiers. Ihr kleiner Bruder Paul würde auch gerne etwas damit basteln, doch Anna möchte nichts abgeben und sagt: „Das ist meins!“ Schließlich beginnen die Kinder sich um das Papier zu streiten und Paul zerreist es schon bald in viele kleine Schnipsel. Anna ist furchtbar traurig. Als sie am nächsten Tag im Kindergarten ist und ihr Frühstücksbrot vergessen hat, bemerkt sie wie schlimm es ist, wenn man selbst nichts hat, alle anderen aber schon. Zum Glück teilt da ihre Freundin Marlene ihre Banane mit Anna. Dank ihrer neuen Erkenntnis, beschließt sie das Regenbogenpapier nun doch mit Paul zu teilen und gemeinsam basteln sie ein schönes Bild für Oma Leih. - „Das ist meins!“ erzählt eine Geschichte vom Teilen und Abgebenkönnen. Viele Kinder können sich sicher mit den Hauptpersonen Anna und Paul identifizieren, da sie ähnliche Situationen auch schon erlebt haben. Besonders im Alter von drei Jahren fällt es den Kindern schwer zu teilen. Sie möchten ihre Dinge ganz für sich haben und bloß nichts abgeben. Doch wenn sie sehen, dass ein anderes Kind etwas hat, das sie selbst nicht besitzen, möchten sie auch etwas davon abhaben. „Will ich haben!“ gegen „Das ist meins!“. Die Kinder müssen erst noch das soziale Denken entwickeln. Meist schaffen sie dies im vierten oder fünften Lebensjahr. Zum Beispiel planen sie im Kindergarten mit den anderen Kindern den genauen Ablauf, verhandeln, bilden Teams und schließen Kompromisse. Doch auch schon im früheren Alter kann man ihnen das soziale Denken näher bringen. Mit dem Bilderbuch „Das ist meins!“ wird ihnen verdeutlicht, dass Teilen auch Spaß machen kann und man anderen damit eine große Hilfe sein kann. In der Situation, in der Anna ihr Brot vergessen hat und das Mädchen ihre Banane mit ihr teilt, lernen sie Mitgefühl zu entwickeln und sich in andere hineinzuversetzen. Das Buch beinhaltet sehr schöne Illustrationen (von Ana-Maria Weller). Alles ist sehr liebevoll und detailreich gezeichnet. Es gibt viel zu entdecken. Der Text wird auf den Bildern passend umgesetzt. Die Gefühle und Stimmungen (z.B. Freude, Wut und Traurigkeit) werden in der Gestik und Mimik der Personen wiedergegeben. Die Sprache ist zeitgemäß und verständlich. Sabine Cuno und Ana-Maria Weller haben mit „Das ist meins!“ ein sehr schönes und hilfreiches Bilderbuch geschaffen, welches den Kindern schon im jungen Alter verdeutlicht, dass Teilen auch etwas Schönes sein kann!

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