Sabine Czerny Was wir unseren Kindern in der Schule antun

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Inhaltsangabe zu „Was wir unseren Kindern in der Schule antun“ von Sabine Czerny

Wie muss Schule sein? Die Debatte geht weiter... Wie kann es sein, dass schon kleine Kinder die Lust am Lernen verlieren? Wieso ist die Sortierung in Haupt-, Real- oder Gymnasialschüler wichtiger als die individuelle Förderung eines jeden Kindes? – Die Lehrerin Sabine Czerny ist überzeugt: Wir produzieren systematisch Bildungsversager. Verantwortlich dafür ist unser Schulsystem, das sich unerbittlich und bürokratisch über das Wohl der Kinder stellt. Schonungslos schildert Sabine Czerny den schwierigen und zermürbenden Alltag. Und: sie zeigt, dass es anders geht, dass man Schüler motivieren und fördern kann. Ein dringender Appell, das Schulsystem grundlegend zu verändern!

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  • Rezension zu "Was wir unseren Kindern in der Schule antun" von Sabine Czerny

    Was wir unseren Kindern in der Schule antun

    WinfriedStanzick

    09. March 2012 um 13:58

    In diesem sehr empfehlenswerten Buch erzählt die Lehrerin Sabine Czerny von ihren zehnjährigen Erfahrungen in einer deutschen Schule. „Es gibt keine dummer Kinder“, sagt sie, nur eine „Leistungsbewertung, die uns das glauben lässt.“ Die Unlust vieler Kinder am Lernen, die immer weiter zunehmende Ohnmacht von Lehrern und Eltern, die vielen Tränen und der Frust, anstatt der möglichen Freude am Lernen – all dies liegt, so Sabine Czerny, am deutschen Schulsystem. Weil es die Kinder früh sortiert in die Guten und die Schlechten, anstatt die Kinder bei ihrer jeweiligen individuellen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen wirkliche Bildung zu ermöglichen. Sabine Czerny äußert sich kaum zu den aktuellen Debatten um gemeinsames Lernen und den vielen, oft desaströsen Schulversuchen, von denen die meisten ideologisch begründet sind. Sie legt ihren Focus auf die sofort möglichen Verbesserungen innerhalb der Klassen und sieht in der frühen Leistungsbewertung eines der Hauptübel, die die Motivation vor allem der Kinder, die länger brauchen als andere, zerstört. Auch wenn ich, begründet durch die Erfahrungen meines Sohnes mit der Schule, der sich freut, wenn seine Leistung bewertet wird, eine andere Einstellung habe, halte ich dieses Buch für eminent wichtig. Ich wünsche ihm dass es von vielen Lehrern gelesen und kritisch umgesetzt wird.

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  • Rezension zu "Was wir unseren Kindern in der Schule antun" von Sabine Czerny

    Was wir unseren Kindern in der Schule antun

    WildRose

    28. November 2011 um 15:10

    War für mich auch als Schülerin einer österreichischen Schule (Stichwort: Bildungsvolksbegehren) sehr interessant und informativ. Ich finde es bewunderswert, wie mutig Frau Czerny war, diesees Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Am Schulsystem sollten wirklich dringend Änderungen vorgenommen werden. Kindern sollte das Lernen endlich wieder Freude machen!

  • Rezension zu "Was wir unseren Kindern in der Schule antun" von Sabine Czerny

    Was wir unseren Kindern in der Schule antun

    chiara

    28. May 2011 um 11:36

    Nach den vielen Meldung in den letzten Wochen und Monaten macht der Titel des Buches natürlich neugierig. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei „Was wir unseren Kindern in der Schule antun“ eher an Turbo-Abi und Zentralabitur sowie an den damit verbundenen Stress gedacht habe. Dass der Stress schon in der Grundschule anfängt, hatte ich nicht auf den Plan. Auch als Nicht-Mutter finde ich das Buch sehr informativ und ich bin immer noch ziemlich fassungslos. Oft habe ich da gesessen und nur mit dem Kopf geschüttelt. Manches ist so abstrus, dass ich nicht glauben kann, dass so etwas wirklich passiert. Meine eigene Schulzeit ist zwar schon einige Zeit her, aber ich hatte auch damals schon das Gefühl, dass die Noten nie wirklich objektiv vergeben werden. Dieser Verdacht wurde durch das Buch jetzt bestätigt. Doch dass in der Grundschule in so einem großen Maße selektiert wird, war zu meiner Schulzeit nicht der Fall. Dass bei der Dreigliedrigkeit alle Schulen bestehen wollen, ist verständlich. Aber mit welchen Mitteln dies erreicht wird, kann und darf nicht der Fall sein. Ich finde es schrecklich, dass die Kinder und ihre Eltern einem solchen Stress ausgesetzt werden, der ohne jeden Zweifel den Familienfrieden nachhaltig stört, wenn das Kind nicht zu den Besten in seiner Klasse gehört. Man fragt sich am Ende nur noch, wie so ein Schulsystem bestehen kann. Warum wird den Kindern auf diese Art und Weise der Spaß am Lernen vermiest? Wieso dürfen die Lehrer nicht einfach ihre Arbeit machen? Wenn sie es schaffen, ihren Job richtig zu machen, und bei den Kindern die Lust am Lernen zu wecken. Warum werden ihnen dann Steine in den Weg gelegt? Ich kann dieses Buch allen Eltern ans Herz legen, deren Kinder bereits in der Schule sind oder bald die Schule besuchen werden. Eigentlich ist es schon fast eine Pflichtlektüre, denn dieses Buch kann helfen sowohl die eigenen Kinder als auch die Lehrer zu verstehen. Vielleicht kann es sogar helfen die Hausfrieden wieder etwas gerade zu rücken, wenn dieser wegen den Noten und anderem Schulstress schief hängt.

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  • Rezension zu "Was wir unseren Kindern in der Schule antun" von Sabine Czerny

    Was wir unseren Kindern in der Schule antun

    goldenefliege

    20. October 2010 um 10:39

    Ein Must-Read aus meiner Sicht für alle Eltern und LehrerInnen in diesem Land. Flüssig und kompetent geschrieben, mit Herzblut und Weitsicht. Ein wichtiges Buch!

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