Die Hochstapler

von Sabine Durrant 
3,5 Sterne bei8 Bewertungen
Die Hochstapler
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fuxlis avatar

Wär ein tollles Buch ohne der Hauptdarsteller

kurzweilige, unterhaltsame Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Die Hochstapler"

Seit Paul Morris einen großen Bestseller landete, sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile ist das Geld aufgebraucht, und er leidet unter einer Schreibblockade. Doch auf Kosten anderer kommt er ganz angenehm durchs Leben, denn mit einem hatte Paul noch nie Probleme: lügen. Als er seinen alten Schulfreund Andrew Hopkins in dessen Villa besucht, lernt er dort Alice Mackenzie kennen. Die junge Mutter ist verwitwet – und sehr wohlhabend. Alice lädt Paul ein, sie und Andrews Familie in den alljährlichen Urlaub nach Griechenland zu begleiten. Dort, auf Pyros, verschwand vor zehn Jahren ein Mädchen spurlos, und Alice hat nie aufgehört, nach ihr zu suchen. Doch auch Paul war damals auf der Insel …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101758
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:11.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    fuxlis avatar
    fuxlivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wär ein tollles Buch ohne der Hauptdarsteller
    wenn er nur nicht so ein Hohlkopf wär!

    Der Ich-Erzähler Paul ist, anders kann man es nicht sagen, ein arroganter Hohlkopf, nur auf sich selbst fixiert und überzeugt, der Größte zu sein, weil er vor zwanzig Jahren mal ein gutes Buch geschrieben hat. Vor zwanzig Jahren! Selbst der größte Trottel könnte ja mal auf die Idee kommen, dass das schon ziemlich lange her ist.
    Paul schnorrt sich mit Angeben und Lügen durchs Leben, und gibt den großen Star, auch wenn er eigentlich nur ein jämmerlicher Versager ist. Und das ist das große Problem des Buches. Denn wie soll mich das Schicksal von jemandem interessieren, der mir komplett unsympathisch ist?

    Im Laufe des Buches macht er so einiges mit, und er verdient jede einzelne Minute davon. Und das Ende – irgendwie offen. Bei einem Thriller erwarte ich da eigentlich besseres. Der letzte Satz zeigt außerdem, dass Paul nichts aus seinen Erlebnissen gelernt hat. Mag er noch so sehr das Gegenteil behaupten. Letztlich erhofft er sich einfach nur neuen Ruhm. Immer noch ein Arschloch (Entschuldigung), immer noch derselbe eingebildete Hohlkopf.

    Nun muss man natürlich auch sagen, dass es für das Talent der Autorin spricht, die Figur so hinzukriegen, dass sie einen so abstößt. Ihre Sprache und ihr Stil sind tatsächlich großartig. Sie versteht es, alles aus der Sicht eines Mannes zu schreiben, ohne zu sehr in Klischees abzudriften, oder aus der Rolle zu fallen. Alles kommt authentisch rüber.

    Ich werde bestimmt noch mehr von dieser Autorin lesen, aber ich würde mir wünschen, dass ihr nächster Protagonist wenigstens ein bis zwei sympathische Züge hat.

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    Leuchtturmwaerterins avatar
    Leuchtturmwaerterinvor 5 Monaten
    Eine spannende Geschichte im Urlaubsidyll

    Inhalt:
    Seit Paul Morris einen großen Bestseller landete, sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile ist das Geld aufgebraucht, und er leidet unter einer Schreibblockade. Doch auf Kosten anderer kommt er ganz angenehm durchs Leben, denn mit einem hatte Paul noch nie Probleme: lügen. Als er seinen alten Schulfreund Andrew Hopkins in dessen Villa besucht, lernt er dort Alice Mackenzie kennen. Die junge Mutter ist verwitwet – und sehr wohlhabend. Alice lädt Paul ein, sie und Andrews Familie in den alljährlichen Urlaub nach Griechenland zu begleiten. Dort, auf Pyros, verschwand vor zehn Jahren ein Mädchen spurlos, und Alice hat nie aufgehört, nach ihr zu suchen. Doch auch Paul war damals auf der Insel …

    Autorin:
    Sabine Durrant lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in London, wo sie als Autorin und Journalistin arbeitet. Sie schreibt unter anderem für den Guardian, den Daily Telegraph sowie die Sunday Times und hat bereits mehrere Kinderbücher und Romane veröffentlicht, die in bis zu 15 Sprachen übersetzt wurden.

    Meinung:
    Paul ist ein längst vergessener Schriftsteller, der sich noch immer auf den Lorbeeren seines einst so gefeierten Romans ausruht. Leider ist sein Geld schon längst weg und so muss er sich andere Wege suchen, um zu leben. Und so lässt er sich von Frauen aushalten.
    Auf einer Party lernt er Alice kennen und bezirzt sie, sodass er nicht nur in ihr Leben darf, sondern auch in den gemeinsamen Urlaub, den sie mit ihren Kindern und einigen Freunden macht.
    Eine wunderbare Urlaubsidylle empfängt den Leser, doch unterschwellig wird einem immer mehr bewusst, dass etwas nicht stimmt. Und so nimmt alles seinen Lauf.

    Die Autorin hat eine klare Sprache, bringt alles sehr direkt auf den Punkt und nimmt einen doch sprachlich mit auf die griechische Insel. Leider hat sie es nicht geschafft, dass man auch nur eine ihrer Figuren sympathisch finden konnte. Alle waren auf ihre Weise wirklich furchtbar. Und so blickt man mit einigem Abstand auf die ganze Geschichte. Durch die fehlende Nähe fehlt leider auch etwas die Spannung. Zwischendrin hatte das Buch teilweise ein paar Längen.

    Doch das Ende reißt alles wieder heraus. Es hat mich überrascht und mir gezeigt, dass nicht immer alles so glasklar ist wie es zu Beginn scheint.

    Fazit:
    Ein Buch mit vielen Fassetten und jeder Menge Überraschungen, die sich bis zum Ende Zeit lassen.
    Wenn das Ende nicht so toll gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich nur 3 Sterne gegeben. So erhält es 4 von 5. Allerdings ist es in meinen Augen kein Thriller.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: kurzweilige, unterhaltsame Geschichte
    Die Hochstapler von Sabine Durrant

    Inhalt:
    Seit Paul Morris einen großen Bestseller landete, sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile ist das Geld aufgebraucht, und er leidet unter einer Schreibblockade. Doch auf Kosten anderer kommt er ganz angenehm durchs Leben, denn mit einem hatte Paul noch nie Probleme: lügen. Als er seinen alten Schulfreund Andrew Hopkins in dessen Villa besucht, lernt er dort Alice Mackenzie kennen. Die junge Mutter ist verwitwet – und sehr wohlhabend. Alice lädt Paul ein, sie und Andrews Familie in den alljährlichen Urlaub nach Griechenland zu begleiten. Dort, auf Pyros, verschwand vor zehn Jahren ein Mädchen spurlos, und Alice hat nie aufgehört, nach ihr zu suchen. Doch auch Paul war damals auf der Insel.

    Meine Meinung:
    Paul ist arrogant, gutaussehend und charmant, der sich mit lügen durch das Leben schlägt. Er nutzt alle Gelegenheiten aus, die für ihn einen Vorteil darstellen. Er will immer als reicher, toller, erfolgreichere Bestseller-Autor dastehen obwohl seine Situation eigentlich ganz anders aussieht. Ich hatte am Anfang Probleme mich mit Paul „anzufreunden“, da mich seine Einstellung zum Teil wütend gemacht haben. Nach und nach wurde ich dann mit ihm warm, obwohl ich manche Aktionen nicht nachvollziehen konnte. Er ist aber eine sehr gelungene Figur und es war mal etwas anderes die komplette Geschichte aus der Sicht des Mannes zu sehen und einem solchen Hochstapler.

    Paul trifft nach langer Zeit auf einen alten Studienfreund, Andrew, der ihn zum Essen bei sich zuhause einlädt. Andrew ist von sich selbst eingenommen und genau wie Paul arrogant, weshalb ich ihn von anfangan nicht mochte. Beim Essen trifft er auf Alice, Mutter von 3 Kindern, und die beiden lernen sich kennen. Nach und nach entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen und zusammen mit der Familie und Freunden fahren/fliegen sie nach Pyros, Griechenland. Selbst in der Beziehung ist Paul weiter arrogant, von sich selbst überzeugt und lügt bei jeder Gelegenheit. Ungefähr ab der Mitte des Buches nimmt es eine, wie ich finde, spannende Wendung.

    Der Anfang hat sich ein wenig in die länge gezogen und das Buch wurde erst auf Pyros spannender. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch ist aus der Perspektive von Paul geschrieben.

    Fazit:
    Im Großen und Ganzen hat mir hat das Buch gut gefallen und kann es als Lektüre für Zwischendurch empfehlen. Das Buch ist kurzweillig und erfrischend zu lesen. Natürlich kommt die Romantik etwas zu kurz, was mir aber auch nicht weiter gefehlt hat.

    Das Ende hat mich noch einmal gepackt und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Ab einem gewissen Punkt hat man schon geahnt, wie die Geschichte endet, was aber nicht weiter schlimm war.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 9 Monaten
    Lügen, Lügen und noch mehr Lügen....


    Seit Paul Morris einen großen Bestseller landete, sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile ist das Geld aufgebraucht, und er leidet unter einer Schreibblockade. Doch auf Kosten anderer kommt er ganz angenehm durchs Leben, denn mit einem hatte Paul noch nie Probleme: lügen. Als er seinen alten Schulfreund Andrew Hopkins in dessen Villa besucht, lernt er dort Alice Mackenzie kennen. Die junge Mutter ist verwitwet – und sehr wohlhabend. Alice lädt Paul ein, sie und Andrews Familie in den alljährlichen Urlaub nach Griechenland zu begleiten. Dort, auf Pyros, verschwand vor zehn Jahren ein Mädchen spurlos, und Alice hat nie aufgehört, nach ihr zu suchen. Doch auch Paul war damals auf der Insel … (Klappentext)


    Ich war positiv überrascht von diesem Buch. Die Figur Paul ist sehr gut herausgearbeitet und trotz aller Schwächen, seiner Arroganz und all seinen Lügen hat er mir ab und zu leid getan. Hierzu muss man wissen, dass es in Großbritannien leider immer noch dieses Klassendenken gibt. Und Paul seit seiner Kindheit darunter leidet, dass er eben NICHT dazugehört – damals nicht, heute nicht. Das erklärt doch einiges und lässt einen manches mit anderen Augen sehen.

    Das Buch nimmt erst langsam an Fahrt auf und wird dann, vor allem in Griechenland, immer spannender. Allerdings habe ich bereits lange vorher einiges vermutet; mir waren manche Dinge zu glatt dargestellt, um in die „war es Paul damals“ Story zu passen. Mehr kann ich aber nicht verraten, nur so viel : ich hatte recht….

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und sie schafft es beinahe mühelos, die dann doch düstere Stimmung sehr gut zu vermitteln. Das Buch ist kurzweilig und wirklich gut zu lesen.


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    Cambridges avatar
    Cambridgevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliges Buch über einen charmanten Unsympath dem eine böse Falle gestellt wird
    Gedankenlose Grausamkeit

    Paul Morris ist ein notorischer Lügner. Er ist charmant und gutaussehend und zehrt von einem kurzen Ruhm als Schriftsteller. Vor 20 Jahren veröffentlichte er ein Buch, das sehr erfolgreich war und mit guten Kritiken bedacht wurde. Seitdem hat er nichts Gescheites mehr zu Papier gebracht und schnorrt sich durchs Leben. Nun sieht er sich gezwungen, mit 44 Jahren wieder bei seiner Mutter einzuziehen. Da trifft er zufällig einen alten Freund wieder, der ihn zu einem Abendessen bei ihm einlädt. Dort lernt er die wohlhabende Witwe Alice kennen. Eigentlich ist sie zu alt für ihn, denn er verführt sonst nur junge Frauen. Aber aus Langeweile trifft er sich mit ihr. Dabei fällt ihm auf, dass sie durchaus Vorteile für ihn bereithält. Da sie Kinder hat, kann er immer mal bei ihr übernachten und auch Essen, was seiner prekären Situation bezüglich Wohnung und Einkommen sehr entgegenkommt. Als er erfährt, dass Alice mit ihren Kindern und Freunden den Sommer in Griechenland verbringen will, setzt er alles daran, auch eingeladen zu werden.

     

    Paul ist ein charmanter und arroganter Unsympath. Er lügt bei jeder Gelegenheit, auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt. Er will immer gut dastehen, aber leider ist seine private Situation alles andere als glänzend. Er ist immer schon so durchs Leben gekommen. Dabei weiß er um seine Fehler, aber er ist so von sich überzeugt, dass er felsenfest glaubt, alle anderen mit seinem Charme und Witz zu täuschen.

     

    Das Buch kommt erst langsam in Fahrt. Wir lernen erst Paul gut kennen und die Beziehung zu Alice baut sich auf. Mich hat sogleich die Sprache der Autorin begeistert. Paul ist der Ich-Erzähler, und die Art, wie er in selbstgefälligem Plauderton die Geschichte erzählt, empfand ich als sehr unterhaltsam. Er ist keine sehr sympathische Figur, aber ich fand die Erzählung sehr amüsant. Dabei habe ich aber schon bald eine unterschwellige Spannung verspürt. Wir erfahren gleich zu Anfang, dass Paul reflektiert und überlegt, wann er die ersten Anzeichen, dass etwas schief lief, hätte bemerken müssen. Unter der heißen griechischen Sonne entfaltet sich langsam eine hinterlistige und erschreckend kaltblütige Story.

     

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das lag vor allem an der Figur Paul, an der Sprache und an der düsteren Stimmung, die rund um den Lebenskünstler Paul herrscht und die er nicht bemerkt. „Die Hochstapler“ ist ein flüssig zu lesendes, unterhaltsames und kurzweiliges Buch.

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    allabout_books_s avatar
    allabout_books_vor 3 Monaten
    S
    Sweetsvor 7 Monaten
    L
    Lajollacavor 9 Monaten

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