Sabine Durrant Ich bin unschuldig

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Inhaltsangabe zu „Ich bin unschuldig“ von Sabine Durrant

Von einem Tag auf den anderen wird Gaby Mortimers Leben zum Albtraum. Beim Joggen entdeckt sie die Leiche einer ermordeten jungen Frau. Doch das ist erst der Anfang. Gaby ruft die Polizei, versucht, alles richtig zu machen, aber plötzlich wird sie verdächtigt. Niemand will ihr mehr glauben, dass sie die Tote nicht kannte, sie nie zuvor gesehen hat. Immer mehr Indizien sprechen gegen sie, die Beweise werden erdrückend. Gaby steht mit dem Rücken zur Wand, ganz allein. Und sie spürt, dass ihr Mann mehr weiß, als er zu erkennen gibt …

Etwas schleppend.

— Popi
Popi

Spannend geschrieben von Anfang bis zum sehr überraschenden Ende. Das hab ich ganz und gar nicht erwartet.

— psy-borg
psy-borg

Ich habe nach 2/3 abgebrochen, sehr langweilige Story und mehr Krimi als Thriller!

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Dieser Thriller arbeitet auf einen fulminanten Showdown hin. Das Erlebte formt ein gravierendes Psychogramm...

— Floh
Floh

Ungewöhnlicher Thriller, der mit seinem Ende auf jeden Fall überrascht.

— bookwurmm
bookwurmm

Ein etwas anderer Thriller, dem es gelungen ist, mich komplett an der Nase herumzuführen. Gelungen, definitiv!

— MelE
MelE

Was würdest du tun, wenn du beschuldigt wirst, einen Mord begangen zu haben? Fesselnd, manchmal konfus und doch spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Ich bin unschuldig
    Popi

    Popi

    26. October 2016 um 12:46

    Mich hat das Buch nicht sehr mitgerissen. Es war eine sehr gewöhnliche Story, aber das war nicht so schlimm. Viel schlimmer waren die vielen unnützen Worte, die sich über die Seiten ergossen haben. Es ist ja nett, wenn ein Autor etwas umschreiben kann, sei es ein Gefühl oder einen Blick auf etwas. Jedoch bedarf so etwas, meiner Meinung nach nicht drei Seiten. Und bei so vielen Gefühlen und Geschehnissen, füllt sich ein Buch schnell, ohne das wirklich etwas passiert.

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  • ein geniales Ende, überraschend und packend.

    Ich bin unschuldig
    Kendra

    Kendra

    17. January 2015 um 17:30

    „Ich bin unschuldig“ von Sabine Durrant ist ein Thriller, der insbesondere am Ende wahrlich überzeugen und schockieren kann! :)) Anfangs fand ich das Buch zwar ziemlich gut zu lesen, ein angenehmer Schreibstil, dennoch plätscherte die Handlung etwas vor sich hin, und ich war leicht hin und hergerissen, wie ich das Buch finden soll. Doch am Ende war ich richtig positiv überrascht und fand die Idee der Autorin wunderbar erfrischend! Gaby, eine verheiratete Frau und Moderatorin einer Vormittags TV Show, stößt beim Joggen auf eine Frauenleiche. Doch als wenn dies nicht schon genug an Schock für die Frau wäre, gerät sie schon bald selbst ins Visier der Polizei die sie verdächtigen. Die Hinweise scheinen alle zu ihr nach Hause zu führen, doch wie kann das sein? Hat hierbei das Kindermädchen oder ihre Ehemann die Finger im Spiel gehabt? Und wer war die Tote die ihr ähnlich sah eigentlich und die jeder im Umfeld gemocht hatte? Warum musste sie sterben? All diese Fragen, werden nach und nach geklärt und dabei hilft ihr der engagierte Reporter Jack, der sich sichtlich für ihren Fall zu interessieren scheint. Doch aus welchen wirklichen Beweggründen tut er dies? Außerdem gibt es da ja noch einen geheimnisvollen Stalker, der Gaby schon seit längerem nachstellt. Während Gaby sichtlich mit den Nerven am Ende ist, verliert sie nicht nur ihren Job, sondern auch die Ehe mit ihrem Mann Philip scheint auf der Kippe zu stehen. Einzig und alleine ihre alte Schulfreundin und der mysteriöse Reporter scheinen für sie da zu sein. Doch wem kann sie vertrauen, und was verbirgt sie selbst? Mehr darf ich leider nicht verraten, sonst würde ich evtl zu viel der Geschichte preisgeben und das solltet ihr lieber selbst lesen :-) Ein wirklich interessanter Thriller, der mich am Ende wirklich total begeistern konnte. Dennoch gab es vorher einige Bruchteile in der Geschichte, die mich nicht gerade mit einer explosiven Hochspannung überwältigten. Daher gibt es von mir 4 von 5 Punkten , für den genialen Überraschungsmoment, der alles herausgerissen hat^^

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  • Ein bewegendes Psychogramm formt sich auf dem mühsammen Leseweg zum fulminanten Ende!

    Ich bin unschuldig
    Floh

    Floh

    Thriller-Autorin Sabine Durrant hat mich mit ihrem verheißungsvollen Klapptext und Titel "Ich bin unschuldig" unheimlich neugierig gemacht und mich mit dem sagenhaften Cover und der prangenden Aussage des Titels gleich zu diesem Buch geführt. Ich lerne gerne neue Debüts gerade im Bereich Krimi und Thriller kennen und konnte somit von diesem Thrillerdebüt kaum die Finger lassen. Dementsprechend groß war meine Lese-Vorfreude, aber dementsprechend hoch waren auch meine selbst gesteckten Erwartungen an die Story und dessen Spannung... Erschienen im Piper / Pendo Verlag (http://www.piper.de/) Inhalt: "»Letzte Woche habe ich eine tote Frau gefunden. Vor einer Stunde wurde ich wegen Mordes verhaftet. Wem kann ich trauen? Wem kann ich glauben? Wie kann ich ihnen beweisen, dass ich unschuldig bin?« Von einem Tag auf den anderen wird Gaby Mortimers Leben zum Albtraum. Beim Joggen entdeckt sie einen hellen Fleck zwischen den Bäumen – die blasse Haut einer ermordeten jungen Frau. Doch das ist erst der Anfang. Gaby ruft die Polizei, versucht, alles richtig zu machen, aber plötzlich wird sie verdächtigt. Niemand will ihr mehr glauben, dass sie die Tote nicht kannte, sie nie zuvor gesehen hat. Immer mehr Indizien sprechen gegen sie, die Beweise werden erdrückend. Gaby steht mit dem Rücken zur Wand, ganz allein. Und sie spürt, dass ihr Mann mehr weiß, als er zu erkennen gibt …" Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Sabine Durrant gefällt mir sprachlich recht gut, jedoch spüre ich hier beim Lesen eine gewisse Vorsicht. Mir scheint, als traue sich die Autorin bei dieser gnadenlosen Thematik und dem packenden Plot nicht so recht aus sich heraus. Wenn die Autorin jedoch in die Gedankenwelt der Protagonisten taucht, in ihre Seele blickt, die Gefühle nach außen kehrt, und sie von den Ereignissen, Missverständnissen und Geflogenheiten berichtet und unheimlich interessante Passagen und Fakten bringt, dann habe ich das Gefühl: hier ist Sabine Durrant sich ihrer Schreiberei absolut sicher. In den polizeilichen Ermittlungen, Befragungen, Spurensicherungen und Behördenwegen empfinde ich den Thriller leider etwas unsicher und daher eher seicht und unsicher gehalten. Das kann aber auch daran liegen, dass ich in den vergangenen Wochen gleich mehrere knallharte und hochkarätige, komplexe und äußerst intelligente Krimi und Thriller regelrecht verschlungen habe. Diesen ausgefeilten Schreibstil finde ich hier leider noch nicht, aber dafür lohnt sich der entwickelnde Weg des Thriller mit jeder Seite mehr, denn auf den Leser wartet ein absolut unvorhersehbares und fulminantes Ende im Showdown. Der Thriller von Autorin S. Durrant liest sich leicht und flott, der Leser kann sich gut an die Seite von Gaby Mortimer stellen und spürt genau, welchem Druck und welchem Leidensweg sie unterlegen ist: Unschuldig eines Mordes bezichtigt! Der Albtraum aller Menschen.  Sabine Durrant besitzt in ihrem neuen Gebiet, dem Genre Thriller schon jetzt einen ganz besonderen Stil, das zeigt sich schon nach wenigen Seiten in seinem spannenden Prolog der erste Fragen und Mutmaßungen aufwirft. Zudem entseht mit jeder Seite des Thrillers mehr und mehr ein erschreckendes Psychogramm, welches den Leser erschaudern lässt. In diesem Thriller ist der Leser zum Mitdenken und Mithandeln animiert. Das ist spannend und macht Lust auf mehr. Leider ebbt diese anfängliche Spannung und Euphorie dann auch schnell wieder ab und wird zu einem erzählenden Thriller, den man dann eher von außen betrachtet, und tief in die Gefühlswelt der Charaktere eintaucht, bis gegen Ende der Ermittlungen der Spannungsbogen enorm rasant und spitz wieder aufgebaut wird und sich die Puzzleteile fügen. Ich bin gespannt, was die Autorin in ihren nächsten Werken aus ihrem Potential und ihrer eigenen schreiberischen Stärken macht. Der Klapptext lässt eine vielversprechende Story erwarten. Anfangs geht es auch gründlich mit vielerlei Spannung und Spuren und Passagen weiter. Das gefiel mir alles auch noch recht gut. Aber nach vielen Seiten kommt die Autorin noch immer nicht zum Kern der Handlung, bzw. zum Kern der Ermittlung, sondern fokussiert zunächst erschütternde Einblicke in das Seelenheil. Es wird mehr und mehr zäh und vieles wiederholt sich einfach. Loben möchte ich jedoch, dass Thriller-Debütautorin Sabine Durrant mit ihrer Art des Schreibens und mit ihrem feinen Händchen Bilder im Kopf des Lesers erzeugt und lebendig werden lässt. Das Geschilderte ist so nah und sehr real. Der Einstieg in das Buch ist etwas ganz Spezielles und schraubt zudem die Erwartungen des Lesers extrem hoch. Das war vielleicht auch das Eigentor der Autorin, meiner Ansicht nach. Sie trifft anfangs den Nerv der Zeit und wartet mit einem entsetzlichen Thema auf. Leider schwächelt die Umsetzung in der Spannung, so dass das Gelesene nur wenige Höhepunkte aufweist. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl angenehm und flüssig. Keine schwere oder anspruchsvolle Kost. Charaktere: Sabine Durrant hat in ihrem Thriller Potagonisten erschaffen, die sehr authentisch und sehr real wirken. Allen voran natürlich die verurteilte Journalistin, Ehefrau und Mutter Gaby Mortimer, die durch einen dummen Zufall in einem bösen Mordfall verwickelt wird und als schuldig verurteilt wird. Nun beginnt ein Marthyrium im Leben der bisher erfolgreichen Frau. Hier bietet die Autorin durch die Augen von Gaby und ihrem Umfeld großes Kopfkino, was mir sehr gut gefällt. Dann erleben wir die ganzen Verkettungen, die zu diesen unglaublichen Psychogrammen der Charaktere führt, geschickt gemeistert! Auch das Opfer bringt nach und nach viele Geheimnisse ans Licht und Mutmaßungen, die unter die Haut gehen. Wir erfahren aus den Einzelschicksalen von Damals und das Hier und Jetzt. Hier hätte Autorin Durrant aber ohne Probleme mehr Tempo und Schärfe einbringen können. Denn die Darstellung ist zwar aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten, wirkt aber im Lesefluß zu monoton. Auch die vielen interessanten Nebenrollen sind mit viel Herz und Sinn erschaffen und bieten eine vollkommen runde Kullisse, aber auch ungenutzes Potential. Schauplätze: Hier glänzt die Autorin mit gutem Geschick, ein besonderer Pluspunkt. Denn Sabine Durrant bringt Kulissen, Schauplätze und Sinnbilder in den Thriller ein, zudem spielt sie mit den Einblicken in geschundene Seelen und kranken Psychen. Äußerst interessant und für mich eine tolle Besonderheit in dem eher langatmigem Fluß der Ermittlungen. Einblicke in eine Machenschaft aus Neid, Gier, Rache und Missgunst, die zum Leidwesen anderer führt. Meinung: Leider hat mich dieser Debütthriller in vielen Punkten nicht ganz überzeugt. Auch wenn ich Debüts liebe, sollten die vielen Stärken und Potentiale und das Können, was diese Autorin definitiv besitzt, auch genutzt und ausgebaut werden, sonst bin ich leider etwas enttäuscht und verliere den Lesespaß. Ein Thriller sollte aber auch so spannend sein, dass es nicht zur Gedultsprobe wird, das Ende lohnt zwar das Durchhalten, aber ein spannendes und turbulentes Ende ist leider nicht die ganze Miete. Großer Minuspunkt ist für mich die wenige Spannung, die leider den Mittelteil des Buches einnimmt. Anfang und Ende sind top. Dadurch entstehen viele Längen und das Gelesene erscheint zäh. Der Prolog war so appetitanregend, dass sich die Autorin leider ein Beinchen gestellt hat. So waren meine Erwartungen einfach zuuuu hoch, alsdass ich mich zu mehr Sternen hätte bewegen können. Dennoch würde ich gern mehr von Sabine Durrant lesen wollen, um ihre Entwicklung zu erfahren, denn Können hat sie definitiv, sie muss es meiner Meinung nach nur vollständig nutzen und selbstbewusster werden. Für einen Thriller erwarte ich etwas mehr Tempo, Nervenkitzel und Spannung, vielleicht etwas mehr Wendung und Überraschung. Nun möchte ich natürlich auch die vielen Stärken nennen, die dieses Buch besitzt und mir große Freude bereitet hat und das Lesen für mich doch gewiss zum Erlebnis gemacht hat. sabine Durrant hat mich mit ihrem psychologischen Blickwinkeln und ihren sehr angenehmen Schreibstil überzeugt und mich mehr als begeistert, sie hat einfach den Sinn für Feingliedrigkeit, den ich auch in diesem Thriller für mich erhofft habe. Das zeigt sich auch an den Schauplätzen, Emotionen und Geflogenheiten. Zudem hat sie sehr intensive und eindringliche Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr wunderbar abgestimmt. Zudem ist der Beginn des Buches ganz besonders. Hätte Autorin Durrant bewusst mehr Mut bewiesen und ihre unglaublichen Ideen mit mehr Pfiff auf die Seiten niedergeschrieben und weniger Unsicherheit ausgestrahlt, wäre für mich vielleicht ein idealer Thriller entstanden, so leider nicht! Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie speziell. Das Cover zog direkt meine Blicke an. Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht Nervenkitzel und Thrill pur! Die Autorin: "Sabine Durrant lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in London, wo sie als Autorin und Journalistin arbeitet. Sie schreibt unter anderem für den Guardian, den Daily Telegraph sowie die Sunday Times und hat bereits mehrere Romane und Kinderbücher veröffentlicht. Mit »Ich bin unschuldig« legte sie ihr beeindruckendes Thrillerdebüt vor." Fazit: Dieser Thriller ist definitiv sehr tiefenpsychologisch, aber auch sehr seicht und wenig komplex. Dieses Debütwerk besitzt viel Potential und die Autorin  muss es nur ausschöpfen, dann wäre auch ich ganz begeistert gewesen.

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    • 6
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:41
  • Ein Buch das psychologisch gesehen absolut unschlagbar ist, in dem nichts ist wie es scheint.

    Ich bin unschuldig
    aly53

    aly53

    19. December 2014 um 00:17

    Aufbau und Handlung: Gaby ist Moderatorin im Fernsehen, eines Tages findet sie die Leiche eines Mädchens und wenig später wird sie selbst des Mordes verdächtigt. Doch wer hat den Mord wirklich begangen? Wir sich letztendlich alles klären. Ich bin voller Spannung an dieses Buch rangegangen. Der Klappentext hat mich unheimlich neugierig auf dieses Buch gemacht. Jedoch hat mich der erste Teil ziemlich ermüdet. Man muss dazusagen, alles wird aus Gabys Sicht geschildert. Die Autorin beschreibt wirklich sehr intensiv Gabys Leben und wird dabei ziemlich ausschweifend. Was es für mich dann ziemlich langatmig und zäh machte. Ich hätte mir mehr gewünscht, nicht soviel drumherum Gerede, sondern das man einfach auf den Punkt kommt.Dann wäre auch mehr Spannung reingekommen. Aber irgendwann hab ich mich dann doch an den Schreibstil gewöhnt und es wurde richtig gut und auch sehr spannend. Man erfährt mehr über Gaby als nur ihren Tagesablauf. Man lernt die Person dahinter kennen, was sie denkt und was sie antreibt. Ihre Familie ist ihr ein und alles. Sie liebt ihre Tochter abgöttisch, leider hat sie aber auch kaum Freunde. Sie hat ein Kindermädchen dem sie nicht recht traut, aber das bringt mich unweigerlich zu der Frage. Warum hat sie das Kindermädchen denn überhaupt? Denn Vertrauen muss immer an oberster Stelle stehen. Obwohl man eigentlich denken sollte, man lerne Gaby richtig kennen, tut man es doch nicht. Gaby war für mich ein Buch mit sieben Siegeln, denn ich hab nicht immer klar erkennen können was in ihr vorgeht. Was sie erlebt ist schrecklich. Aber siegen am Ende nicht immer die Unschuldigen? Sollte man ja meinen, aber das müsst ihr selbst herausfinden. Was mir sehr gut gefallen hat, die Autorin hat sich nicht auf ein Thema alleine konzentriert, am Ende waren es drei. Wobei ich über die eine Thematik gern mehr erfahren hätte, hat mich schlussendlich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Dieses Buch lockt uns immer wieder in andere Richtungen, so das man eigentlich nie weiß woran man ist. Und wartet mit einem mehr als überaschendem Ende auf, daß hat selbst mich, stark beeindruckt und verblüfft hat. Ich male mir ja immer verschiedene Szenarien aus, denn wenn ich ein Buch lese, ermittel ich auch gern etwas selber. Auch wenn ich fast richtig lag, lag ich doch gleichzeitig daneben. Psychologisch gesehen ist es absolut unschlagbar. Großartigen Thrill oder Brutalität wird man hier nicht finden. Es ist auch nichts, was man nebenbei lesen kann. Es ist eins dieser Bücher, die man hinterher erstmal Revue passieren lassen muss. Um zu verstehen, was man da eigentlich gelesen hat. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, auch wenn es kleine Schwächen aufweist. Die Charaktere fand ich glaubhaft und real dargestellt. Einige davon mag man, andere weniger. Die polizeiliche Ermittlung fand ich ganz gut dargestellt, jedoch hätte ich mir da noch mehr Intensität gewünscht. Ich konnte auch mit den Personen mitfiebern und mitleiden. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte, weil es sich am Anfang  ziemlich gezogen hat und ich erst nach einiger Zeit so richtig reinkam. War ich aber erstmal drin, war ich mitten im Geschehen und es konnte mich total fesseln. Für mich zählte nur noch dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus, ein Buch das man nicht so schnell vergisst. Cover und Titel finde ich sehr gut gelungen. Meine Meinung: Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem ein sehr gutes Buch mit interessanten Themen. Man sollte es sich nicht engehen lassen, denn psychologisch gesehen ist es wirklich unglaublich gut. Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

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  • Schuldfrage(n)

    Ich bin unschuldig
    MelE

    MelE

    "Ich bin unschuldig" ist ein Thriller, der seine Spannung sehr langsam aufbaut und seine Leser dazu verleitet eigene Ideen einzubringen, da es verwirrt und wenig offensichtlich ist. Alle Indizien sprechen dafür, dass Gaby die Mörderin der jungen Polin ist, die sie beim Joggen im Wald entdeckt hat. Als Leserin war ich eher dazu geneigt, die Ermittlungen der äußerst unsympathischen Komissare als unglaubwürdig einzustufen, da es einfach zu offensichtlich ist. Alles spricht dafür und doch fühlte ich mich erschlagen von den Beweisen. Gaby, eine junge Mutter, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war? Der Spannungsaufbau ließ sehr lange auf sich warten, dennoch konnte mich "Ich bin unschuldig" fesseln, da viel auf Details und Beobachtungen wert gelegt wurde. Erst die letzten Seiten geben Aufschluss über den Tathergang und auch wenn ich es geahnt habe, war ich wirklich überwältigt davon, was die Autorin mit meinen Gedanken und Emotionen angestellt hat. Sie hat mich regelrecht überrumpeln können und das ist, was einen Thriller ausmacht, obwohl es zuvor eher um ein gut geschriebenes Buch gehandelt hat, dem die Thrilleranteile komplett zu fehlen schienen. Zum Ende hin, als ich tiefe Einblicke in die Psyche eines verletzten Menschen eintauchen konnte, war es genau das, was ich von einem echten Thriller erwarte. Ich denke, dass "Ich bin unschuldig" auf jeden Leser unterschiedlich wirken wird, denn wer einen blutigen Thriller erwartet ist komplett falsch, da hier mehr Wert auf Menschlichkeit und Hintergründe zur Tat gelegt wurde. Jeder Mensch reagiert anders auf Verletzung und auch wenn mir das Verständnis für einen Mord fehlt, wirkte das Ende authentisch und hat mich vollends überzeugen können. Zusammengefasst ist "Ich bin unschuldig" eher eine Lebensbeichte, die nach und nach Formen annimmt. Es liest sich flüssig und baut erst nach und nach echte Spannung auf, bis es am Ende hin komplett explodiert. Als Leser wurde ich regelrecht überrannt, da ich fast schon nicht mehr damit gerechnet hatte, doch noch echten Thrill zu erleben. Nachdem der Knoten endlich geplatzt war, war ich regelrecht davon überrascht davon, wie sehr die Autorin mich in die Irre führen konnte.  Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne --> HIER! 

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    • 2
  • Die Polizei beschützt die Unschuldigen...oder?

    Ich bin unschuldig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 17:57

    Gaby, TV-Moderatorin mit Leib und Seele, findet beim Joggen die Leiche einer jungen Frau. Noch im Schock ruft sie die Polizei und gibt zu Protokoll, wie sie auf die Tote gestoßen ist. Eigentlich sollte damit alles für sie erledigt sein. Ist es aber nicht. Denn schon kurze Zeit später bekommt Gaby Besuch von der Polizei und wird eingehend befragt. Schon bald wird klar: die Ermittler haben sie in Verdacht. Aber warum? "Ich bin unschuldig" ist mein erstes Buch von Sabine Durrant und es hat mir gut gefallen. In ihrem Thriller zeigt die Autorin, wie es gehen kann, wenn man als Zeugin auf einmal unter Verdacht gerät und somit unter die Räder der Justiz kommt. Die Geschichte wird von Gaby selbst erzählt. So ist man quasi live dabei, als sie die Leiche findet. Ihre Gedanken bekommt man als Leser ungefiltert und auch teilweise unsortiert serviert. Das erschwerte zwar das Lesen, aber ich konnte somit auch Gabys Beunruhigung, ihren Schock und ihre Fassungslosigkeit, als der Verdacht auf sie fällt, sehr gut nachvollziehen. Zu Beginn wirkte die Hauptfigur auf mich sehr zerstreut und fahrig, doch sobald sie beschließt, der Polizei neue Beweise zu liefern, um den wahren Täter zu finden, geht ein Ruck durch ihr Verhalten. Sie wird lebendiger, ihre Gedanken sind geradliniger und sie wirkte insgesamt gefestigter auf mich. Dieser Wandel und seine Nachvollziehbarkeit haben mir sehr gut gefallen. Natürlich habe ich mir auch meine eigenen Gedanken zum Täter gemacht und zwischendrin sogar die Polizei verflucht, warum sie sich so auf Gaby versteifen, wo doch die Beweise auch in eine andere Richtung weisen können. Das Ende konnte mich dann begeistern und gibt dem gesamten Thriller einen mehr als runden Abschluss. Der Stil von Sabine Durrant ist gut zu lesen. Zu Beginn musste ich mich zwar erst an die typisch britisch-unterkühlte Erzählweise gewöhnen, doch Seite um Seite nahm mich das Buch mehr gefangen. Fazit: wer mal einen Thriller der anderen Art lesen möchte, sollte zugreifen.

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  • Hatte mehr erwartet

    Ich bin unschuldig
    Nady

    Nady

    28. April 2014 um 18:56

    Klappentext: Wer unschuldig ist, hat nichts zu fürchten. Sagt man… Letzte Woche habe ich eine tote Frau gefunden. Vor einer Stunde wurde ich wegen Mordes verhaftet. Wem kann ich trauen? Wem kann ich glauben? Wie kann ich ihnen beweisen, dass ich unschuldig bin? Rezension: Gaby Mortimer ist eine beliebte Fernsehmoderatorin. Sie ist verheiratet mit Philip und sie haben eine gemeinsame Tochter Milli. Ihr Leben läuft in geregelten Bahnen. Philip ist viel auf Geschäftsreise und sein Job ist sehr zeitraubend. Auch Gaby geht in ihrer Karriere ganz auf. An dem Tag, der ihr ganzes Leben verändern sollte, geht sie wie so oft morgens eine Runde Joggen. Da entdeckt sie einen hellen Fleck zwischen den Bäumen und als sie immer näher herangeht, entdeckt sie die Leiche einer jungen Frau. Sie ruft die Polizei und gibt genaue Angaben darüber, wie sie sie gefunden hat. Sie glaubt, alles richtig gemacht zu haben.  Doch nach ein paar Tagen steht plötzlich die Polizei vor ihrer Türe und nimmt sie mir aufs Revier. Sie sei die Hauptverdächtige, da gewisse Beweise vorlägen. Und die Indizien sprechen immer mehr gegen Gaby. Doch sie behauptet steif und fest, mit dem Mord nichts zu tun zu haben. Sie kenne diese junge Frau ja nicht einmal und hat sie noch nie gesehen. Als die Polizei sie auf Kaution freilässt, beginnt sie mit einem Journalisten, der ihre Unschuld beweisen will, selber zu recherchieren… Meine Meinung: Ich habe von dem Buch sehr viel mehr erwartet. Dem Klappentext zufolge, erwartete ich ein spannendes Buch. Dem war leider nicht so. Die ersten 200 Seiten zogen sich nur so in die länge. Ich war immer drauf und dran, dass Buch abzubrechen. Aber da ich das Buch vom Verlag geschickt bekommen habe, wollte ich es doch zu Ende lesen.  Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Sätze waren manchmal so kompliziert und auf eigenartige Weise geschrieben, dass es mir wirklich schwer viel durchzuhalten. Zum Schluss hin wurde es dann spannend und das Ende hat mich völlig überrascht. Mit so etwas hatte ich wirklich nicht gerechnet. Komischer Weise wurde dann auch der Schreibstil besser und ich habe die letzten 150 Seiten dann sehr schnell gelesen. Wie gesagt, mit einem überaus unglaublichen Ende.

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  • Interessante Wendungen

    Ich bin unschuldig
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    18. February 2014 um 15:30

    Das Buch handelt von Gaby, die ein perfektes Leben lebt: Sie ist ein B-Prommi, erfolgreiche Moderatorin aus dem TV-Vormittagsprogramm. Sie ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, hat eine bezaubernde Tochter. Eines Morgens stolpert sie beim Joggen über die Leiche einer jungen Frau. Zunächst ist Gaby eine wichtige Zeugin. Ihr Mann Philip bricht zu einer längeren Geschäftsreise nach Asien auf. Nun gerät Gaby plötzlich in den Verdacht, die Mörderin zu sein. Ihr Sender distanziert sich von ihr, sie wird in den Urlaub geschickt und plötzlich begreift sie, dass sie keine Freunde besitzt. Die Pressemeute lungert vor ihrem Haus. Sie kann niemandem vertrauen. Also lässt sie sich auf einen Journalisten ein, Jack, dem sie eine Exklusivstory verspricht, wenn er ihr hilft, selbst zu ermitteln. Beide nutzen den anderen aus, nähern sich aber Schrittweise persönlich. Gabys Mann ist weit entfernt, meldet sich nicht. Manche Bücher passen nicht so recht in ein Genre. Ein Thriller ist es bei weitem nicht, denn Action und Spannungsbogen konnte ich nicht finden. Das erwartet aber der Thrillerleser. Ein Krimi ist auch nicht im engen Sinn, kommt dem aber mehr entgegen. Die Autorin lässt Gaby aus der Ich-Perspektive erzählen. Gaby meint glücklich zu sein, aber immer mehr erfährt der Leser, dass sie dies nur vorgibt. Sie spielt verschiedene Rollen, je nachdem, welche Gaby gefragt ist. Gaby ist ein verzweifelt, begreift die Welt nicht mehr, mal ist sie sauer wie eine Prinzessin, der man die Krone geklaut hat, dann gibt sie sich kraftvoll, logisch, erwachsen, ein anderes mal verletzlich, unlogisch, selbstbemitleidend, sie weiß nicht was sie will. Gaby und Philip kommen aus einfachen Verhältnissen. Sie meint, sie wäre bodenständig, beurteilt Menschen aber nach ihrer Kleidung, insbesondere deren Wert. Es ist ein Psychogramm von Gaby, der man immer mehr auf die Schliche kommt. Sie ist nicht die saubere Dame, sondern letztendlich ist sie nicht besser als diejenigen ist, denen sie vorwirft, die anderen auszunutzen, unehrlich zu sein. Gaby wirkt ein wenig undurchschaubar, sie steht nicht für das, was sie vorgibt. Ein perfektes Leben, das plötzlich zerspringt und keinen Stein umgedreht lässt, ein Opfer der Justiz, das wehren möchte, nicht weiß wie. Ich finde, es ist ein gelungenes Buch, allerdings nichts für jemanden, der einen Thriller erwartet. Ich las im Vorfeld, die Spannung kommt langsam auf, nach 100 – 150 Seiten. Spannend empfand ich das Buch nicht, denn es fehlte jeglicher Spannungsbogen. Spannend allerdings fand ich die Beschreibung von Gabys zerrissener Persönlichkeit. Trotz allem hat es mir gut gefallen. Das Ende haut einen um. Ich fand es klasse, ein anderer mag verärgert sein. Mir gefällt es, wenn der Leser mit einem Ende konfrontiert wird, das er nicht erwartet hatte. Viel Spaß beim Lesen.

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  • Die Wahrheit liegt hinter Masken

    Ich bin unschuldig
    cosima73

    cosima73

    28. August 2013 um 09:29

    Gaby Mortimer, Fernsehjournalistin, Ehefrau und Mutter, stösst beim Joggen auf eine Leiche. Der Fund soll ihr ganzes Leben verändern, da kurze Zeit später sie die Hauptverdächtige ist, festgenommen wird und ihre Stelle verliert. Während der ganzen Zeit ist ihr Mann auf Geschäftsreise, sie ganz allein und hilflos. Die Journalisten stürzen sich wie Hyänen auf sie, Gaby Mortimer weiss nicht mehr, wem sie trauen kann, bis Jack Hayward auftaucht und ihr verspricht, ihr zu helfen. "Ich bin unschuldig" ist eine interessante Geschichte mit teilweise tiefgründigen Gedanken rund um die menschliche Identität und die täglichen Masken, mit der man sie verdeckt. Der Thriller fängt sehr langsam an. Nach dem Leichenfund findet man sich im endlos scheinenden Alltag von Gaby Mortimer und ihrem Umfeld wieder, es passiert kaum etwas, das die Geschichte weiterbringt. Nach über hundert Seiten fängt die Geschichte an, Spannung und Tempo zu kriegen und dann fesselt sie einen, lässt einen nicht mehr los. Sabine Durrants Thriller bewegt sich zwischen Gesellschaftskritik, Beziehungsroman und Spannung. Er nimmt schlussendlich eine überraschende Wendung, spart davor nicht an möglichen Verdächtigen. Hätte man den Anfang stark gekürzt, wäre das Buch uneingeschränkt zu empfehlen. Wenn man gewillt ist, diesen Anfang grob zu überblättern, ebenso. Die weniger ungeduldigen Leser finden vielleicht sogar darin Interessantes, da das Buch durchaus gut geschrieben und die Figuren authentisch sind. Fazit Langsamer Anfang, danach grosse Spannung. Ein Thriller mit einem bunten Potpourri an Themen und Verdächtigen und einem überraschenden Abgang. Empfehlenswert.

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