Sabine Ebert 1815 - Blutfrieden

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Inhaltsangabe zu „1815 - Blutfrieden“ von Sabine Ebert

Sabine Ebert begann aus Passion für sächsische und deutsche Geschichte historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. Eigens für die Arbeit an ihrem Roman über die Völkerschlacht und die Fortsetzung zog sie nach Leipzig und wurde in der Messestadt schnell heimisch. In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!

Ein grandioses Epos, ein großer Wurf - einfach wahre Geschichte.

— Chiaramaus

nicht mein Fall, ich mag es nicht ganz so historisch

— CorneliaP

Wundervolle Historienepos - gibt absolut nichts bemängeln

— HEIDIZ

Absolut großartiges Buch. Es wird nur leider nicht darauf hingewiesen, dass es das zweite Buch einer Reihe ist.

— Ramona91

Ein gut recherchierter historischer Roman mit vielen Fakten, interessanten Persönlichkeiten und persönlichen Schicksalen

— nessi150

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  • 1815 Blutfrieden

    1815 - Blutfrieden

    Siko71

    26. November 2017 um 20:06

    Nach 1813 nun die Fortsetzung. Nach der Schlacht bei Leipzig werden alle Hebel in Bewegung gesetzt Napoleon das Handwerk zu legen. Leipzig gleicht einem Trümmerfeld und Massenfriedhof.Und da gibt es freiwillige Helfer, wie Henriette Gerlach, die sich hingebungsvoll um die vielen Verletzten Soldaten kümmen. Und dabei machen sie keinen Unterschied, ob diese aus dem feindlichem Lager stammen oder nicht. Aber neben dem ganzen Elend und der ganzen Not gibt es auch Feude über die, die überlebt haben und zu ihren Familien zurückkehren. Oder wie bei Heriette, die ihren Maximilian Trepe heiratet und mit ihm einen kleinen Sohn zeugt. Allerdings währt dieses kleine Glück nicht lange...Ein wirklich spannender und gut recherchierter Roman über die Völkerschlacht und ihre Folgen. Neben der Romanhandlung, kann man dieses Werk auch noch als Lehrwerk ansehen. Es gibt viele Dinge, die man so im Geschichtsunterricht nicht erfährt. Leider kann man nur 5 Sterne vergeben. Aber für mich wäre dieses Werk weitaus mehr Sterne wert.

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  • Wahre Geschichte

    1815 - Blutfrieden

    Chiaramaus

    26. November 2017 um 19:55

     In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!Nachdem ich "1813" gelesen hatte, musste ich natürlich auch zur Fortsetzung greifen - vor allem nach dem Cliffhanger am Ende des letzten Teils. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das dicke Buch durch, weil ich mich partout nicht davon losreißen konnte. Eindrucksvoll schildert Sabine Ebert die Zeit zwischen der Völkerschlacht und Waterloo, einer Zeit, über die man kaum etwas weiß. In der Schule wird diese beispielsweise nicht mal im Leistungskurs behandelt (aus meiner Sicht ein Fehler!). Dabei ist so viel passiert! Elend herrschte auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands (und nicht nur dort), Menschen starben, wichtige politische Entscheidungen wurden getroffen.  Wie bereits im ersten Teil gelingt der Autorin die Balance zwischen wahrer Geschichte und geschickt eingeflochtenen erfundenen Einzelschicksalen, die perfekt ins Bild passen und sehr realistisch, aber dennoch voller Emotionen herübergebracht werden.  Henriettes Geschichte hat mich in der Fortsetzung noch mehr berührt als im ersten Teil. Sie ist wahrhaft eine faszinierende Persönlichkeit und ein großes Vorbild für mich; ich zähle sie zu meinen liebsten Romanheldinnen.  Aber auch Sabine Eberts Nachwort ist zu berücksichtigen, denn dort weist sie auf etwas Entscheidendes hin: Häufig wird deutsche Geschichte auf die beiden Weltkriege reduziert, meist sogar auf den Zweiten - dabei gab es auch zahlreiche andere wichtige Ereignisse! Ich muss zugeben, bevor ich diese Bücher las, interessierte auch ich mich primär für die Zeit zwischen 1939 und 1945. Das hat sich nun geändert.  Ich kann allen nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, denn es ist Geschichte, und diese Geschichte ist wahr. 

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  • eBook Kommentar zu 1815 - Blutfrieden von Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

    Karen

    via eBook '1815 - Blutfrieden'

    Ein wirklich großartiger Roman, der auf eine gewisse Weise erschreckend aktuell ist. Ausgezeichnet vermittelte Zeitgeschichte. Ein sehr kluges Buch.

    • 4
  • Fortsetzung von 1813

    1815 - Blutfrieden

    HEIDIZ

    27. October 2016 um 16:36

    Mit 1813 und Kriegsfeuer beginnt eine Geschichte um die Völkerschlacht in Leipzig, die mit 1815 und Blutfrieden in die Fortsetzung geht.   Diese Epos ist eine würdige Fortsetzung, man fühlt sich sofort von der ersten Seite an wieder involviert in die Handlung.   Hinten aufklappbar im Buch ist eine Karte des Feldzugs in Frankreich 1814 zu sehen und vorn aufklappbar der Vormarsch der Alliierten bis zur Rheinüberquerung. So macht Geschichte Spaß. Unterhaltsam verpackt, spannend dargeboten und überaus tiefgreifend recherchiert hat mich dieser Roman von Beginn bis Ende für sich eingenommen.   Die Autorin ist für ihre Recherchearbeit sogar direkt nach Leipzig gezogen, das sagt doch fast alles ....   Inhaltlich steigen wir mit einem kurzen Prolog in die Handlung ein und befinden uns zeitlich drei Tage nach der Schlacht auf dem Leipziger Marktplatz. Eine Frau schreit heraus, was sie gesehen hat und ein kräftiger Mann verbietet ihr die Stimme und verbietet ihr außerdem, weiter daran zu denken. Sie soll vergessen - diesen angeblichen Akt der Gnade in schlimmster Not ...   Das Buch ist in   erster Teil: Nach der Schlacht zweiter Teil: Zwischen Elbe und Rhein dritter Teil: Über den Rhein vierter Teil: Der Kongress feilscht   Leseprobe: ========   Noch eine Stadt im Chaos Erfurt, 24. Oktober 1813   Zu Tode erschrocken wich Constantin Beyer vor einem sich aufbäumenden Pferd zurück. Die Straßen und Gassen Erfurts waren so voll, dass kaum ein Durchkommen war: Soldaten und Offiziere in erschreckendem bis bemitleidenswertem Zustand, Munitionswagen, Kutschen, Trosskarren ... Aus den Magazinen wurde Proviant gleich unter freiem Himmel verteil, so dass sich davor in dicken Trauben Uniformierte drängten. ...   Im Anschluss an den eigentlichen Roman gibt es neben dem Nachwort und der Liste der Charaktere das Glossar mit wichtigen Begriffserklärungen.   Vor diesem mehr als 1000 Seiten Schmöker muss man echt keine Angst haben, allenfalls Respekt vor der Leistung der Autorin, die in diese Geschichte wirklich alles gelegt hat. Spannung, mitreißenden Erzählstil, tiefsinnige und bildhafte Betrachtungen und authentisch glaubwürdige Darstellung der Szenen.   Mich hat dieses Buch zu 100 Prozent überzeugt und wieder ein Stück weit mehr für die Autorin eingenommen.

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  • Rezension zu "1815. Blutfrieden" von Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

    nessi150

    30. May 2016 um 09:35

    Das Buch "1815. Blutfrieden" von Sabine Ebert ist die Fortsetzung von "1813. Kriegsfeuer". Erschienen ist das Buch im März 2015 beim Knaur Verlag.  Es handelt sich hierbei um einen historischen Roman, der historische Fakten mit Fiktion vereint. Wir betrachten aus verschiedenen Perspektiven die Zeit zwischen der Leipziger Völkerschlacht im Jahr 1813 und Waterloo im Jahr 1815. Wie ergeht ist in dieser Zeit, in der alle auf Frieden hoffen, den Menschen in Leipzig, Dresden und Berlin? Wie ergeht es den Soldaten, den Preußen, den Sachsen und den Franzosen? Was macht Napoleon und wie reagieren seine Widersacher? Schafft es der Wiener Kongress Frieden zu bringen?   Wir begegnen in diesem Buch z.T. einigen Protagonisten aus "1813. Kriegsfeuer". Zum einen treffen wir wieder auf Henriette, die in Freiberg bei ihrem Oheim lebt. Sie will nach Leipzig gehen um ihre vermeintliche Schuld zu begleichen und in den Lazaretten zu helfen. Auch Maximilian Trepte taucht wieder auf, kann er Henriette aus Leipzig retten? Wir gehen mit Napoleon ins Exil und tauchen ein in seine Pläne. Und welche Pläne verfolgen eigentlich die anderen Herrscher?   Inhaltlich gefällt mir das Buch wieder sehr gut, es beschreibt eine Zeit, die sonst zwischen der Völkerschlacht und Waterloo verloren geht. Die geschichtlichen Fakten werden spannend widergegeben und sie werden einem menschlich sehr nahe gebracht. Die Geschichte um die junge Henriette finde ich persönlich am besten. Aber auch die Geschichten um die Soldaten, was sie für ein Leid ertragen müssen, wen sie alles sterben sehen und wie sie versuchen zu überleben, bis ihr Lebenswille irgendwann gebrochen ist, finde ich ebenfalls gut dargestellt. Mir erscheinen die Lebenswege von den Soldaten wie von Felix Zeidler sehr realistisch dargestellt. Außerdem finde ich es gut, immer wieder die Ansichten, Beweggründe und Ziele der verschiedenen Heerführer näher gebracht zu bekommen.   Ich habe neben dem Buch auch das Hörbuch gehört und ich finde, dass die Vorleserin (Doris Wolters) diese durchaus schwere Kost einem sehr verständlich vorliest! Wer einen gut recherchierten historischen Roman mit vielen Fakten, interessanten Persönlichkeiten und persönlichen Schicksalen möchte, der ist hier genau richtig.

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  • Leserunde zu "Zeichen der Zeit" von Christoph Scheuring

    Zeichen der Zeit

    ChristophScheuring

    'Zeichen der Zeit' beschäftigt sich mit Sachsen in einer der spannendsten Epochen des Landes. Erzählt wird die Geschichte von drei hochbegabten Jungen um das Jahr 1830. Da ist Jakob Schindler, der in unvorstellbarer Armut im Erzgebirge aufwächst und so filigrane Strohbänder flechten kann, dass sogar die reichen Damen in Dresden und Leipzig sie rühmen. Da ist Adam Globig, der in einem Waisenhaus erzogen wird und dessen Verstand schon in jungen Jahren das ganze Wissen der Zeit durchmessen hat. Und da ist Ferdinand Adolph Lange, um den sich eine Dresdener Pflegefamilie kümmert und der später die sächsische Uhrmacherei revolutionieren wird. Der Roman handelt vom Kampf dieser drei Jungen um Wissen und Perfektion und um das nackte Überleben in einer schillernden und grausamen Zeit. Ein zentrales Anliegen dieses Buch ist es, den Alltag der Menschen in jener Epoche nicht nur intellektuell verstehbar, sondern auch emotional erlebbar zu machen. Aber welche Sprache ist dafür am besten geeignet? Ist es klüger für einen historischen Roman, eine moderne, lebendige, emotionale Sprache zu wählen, obwohl wir wissen, dass die Menschen damals nicht in der heutigen Grammatik und nicht mit unseren modernen Worten gesprochen haben? Oder ist es sinnvoller, der damaligen Sprache in Grammatik, Satzbau und Wortwahl zu folgen, auch wenn sie in unseren Ohren leblos und umständlich klingt? Diese Frage hat mich während des ganzen Schreibens begleitet. (Und das hat immerhin 1,5 Jahre gedauert.) Jetzt gebe ich sie an euch weiter: Wie ist es für euch? Stört euch eine moderne Sprache in einem historischen Roman? Oder stört euch eher altertümliches Deutsch, das man nur mit Mühe entschlüsselt? Unter allen, die sich die Mühe machen, hier zu antworten, verlose ich zehn Exemplare meines Romans 'Zeichen der Zeit'. (Wer mag, bekommt auch eine Widmung.) Im Gegenzug freue ich mich über eine Rezension hier auf Lovelybooks und auf anderen Plattformen. Christoph Scheuring lebt als freier Journalist und Autor in Hamburg. Zuvor arbeitete er als Reporter bei STERN und SPIEGEL. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage des Jahres ausgezeichnet. Sein Roman „Echt" wurde 2015 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

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    • 198
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • [ Rezension ] 1815 Blutfrieden

    1815 - Blutfrieden

    Nelly87

    ERSTER SATZ Stocksteif mit weißer Perücke, in rot-gelber Galauniform mit silbernen Epauletten, beäugte der König von Sachsen die Siegesparade der Alliierten auf dem Leipziger Marktplatz durchs Fenster und verstand die Welt nicht mehr. INHALT Napoleon wurde bei der Schlacht bei Leipzig vernichtend geschlagen und die Alliierten ziehen mit großen Siegesparaden in die besetzten Städte ein. Der Kaiser von Österreich, der russische Zar und der preußische König lassen sich im zurückeroberten Leipzig von der Bevölkerung feiern. Doch nach dem ersten Höhenrausch wird auch die Kehrtseite des Krieges der letzten Jahre sichtbar. Die Menschen leiden Hunger, auf jedem freien Platz der Stadt liegen Verwundete oder Tote, weil die Lazarette hoffnungslos überfüllt sind. Und auch der König von Sachsen muss mit den Auswirkungen leben. Denn durch sein Zögern im Hinblick auf das Überlaufen seiner Armee zu den Alliierten wird er nun, nachdem Napolein, sein einstiger Vebündeter in die Flucht geschlagen wurde, von den Siegermächten als Kriegsgefangener behandelt. Wie es scheint, wird er bei der Neuverteilung der Gebiete nicht, wie von ihm erhofft, mit an dem Tisch sitzen, an dem die mächtigsten Staaten Europas um die Kriegsbeute schachern werden. Außerdem muss unbedingt verhindert werden, dass Napoleon nach Paris zurückkehren kann, um sich dort neue Einheiten genehmigen zu lassen, um so dann im Frühling wieder anzugreifen. Ein Ende des Krieges scheint immer noch nicht in Sicht. Das müssen auch die einfachen Menschen begreifen. Unter ihnen auch Jette, die nach Leipzig geflüchtet war, in der Hoffnung, dort den Tod zu finden und unverhofft auf Maximillian Trepte trifft, den Soldaten, den sie erst vor kurzem gesund gepflegt hatte. Auch Felix Seidler, der ehemalige Student, kann immer noch nicht nach Hause zurückkehren. Jeder hat in diesem Zeiten des Umbruchs mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen... MEINE MEINUNG Da lag es also - das zweite Buch von Sabine Ebert über die Völkerschlacht im Jahr 1813 und wartet mit ganze 1088 Seiten auf mich. Bereits der erste Teil hat mich absolut in seinen Bann gezogen und nur wenig konnte mir diese Lektüre vermiesen. Und nun bei Band 2 hatte mich die Geschichte sofort wieder. Die Geschichte fängt fast nahtlos dort an, wo sie in 1813 - Kriegsfeuer aufgehört hatte. Die Schlacht um Leipzig war blutig und grausam und konnte endlich den scheinbar unbesiegbaren Napoleon in die Flucht schlagen. 1815 - Blutfrieden beschäftigt sich nun also mit den Ereignissen, die der Völkerschlacht im Jahr 1813 folgte. Da ich den ersten Teil erst vor kurzem gelesen hatte, fiel mit der Einstieg in die Story relativ leicht und ich hatte die Verknüpfungen zwischen den Personen und der Ereignisse noch recht gut im Gedächnis. Der Fokus liegt nicht nur auf den geschichtlichen Gegebenheiten und den überlieferten Geschehnissen, auch das Leben der einfachen Bevölkerung und ihr Leid wird am Beispiel einiger fiktiver, aber auch geschichtlich überlieferten, Charakteren aufgezeigt. Dabei hat Sabine Ebert es wunderbar zustande gebracht, den Charakteren Leben einzuhauchen,ihnen unverwechselbare Charakterzüge zu geben und sie plastisch darzustellen. Ich war während des Lesens immer wieder überrascht, wie bildlich ich mir plötzlich Personen vorstellen konnte, die ich bisher nur eindimensional aus dem Geschichtsunterricht kannte. Das beste Beispiel dafür bildete dafür Napoleon selbst. Um den Feldherr ranken sich ja die zahlreichen Legenden... dass er wegen seiner geringen Größe gerne mal etwas harscher war, dass er mit nur wenigen Stunden Schlaf auskam und besondere Essgewohnheiten hatte, sein ganzes Leben nur danach richtete, dass es sich seinen Schlachtplänen anpasste. Sabine Ebert widerlegt zwar diese Legenden nicht, doch sie gibt dem Kosaken ein Gesicht, einen Charakter, der ihm dem Leser näher bringt. Dagegen spielen die restlichen großen Namen wie Zar Alexander I. oder König Friedrich Wilhelm III. eine eher untergeordnete Reihe, sie bleiben blass und farblos. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch. Frau Ebert hat sie meiner Meinung nach perfekt ausgestaltet, da sie in genau richtigem Maß auftreten, um der Darstellung dienlich zu sein. Der Schwerpunkt liegt in Teil 2 viel mehr auf den "einfachen Leuten des Volkes", die mit den Folgen des Krieges leben mussten. Dabei habe ich mich unglaublich gefreut, dass vor allem die Geschichte um Jette, welche von Sabine Ebert erfunden wurde, im Vordergrund stand. Im ersten Teil hatte ich mir genau das gewünscht: zwischen den ganzen exakt recherchierten Ereignissen und Schlachten eine kleine, nicht überdimensionale Liebesgeschichte, die auch den Leser noch überrascht, der sich mit den Ereignissen von 1813 gut auskennt. Und genau diese Liebesgeschichte bekommt der Leser in Teil 2. Auch dabei hat Frau Ebert ein gutes Maß getroffen. Jette und Maximillian spielen zwar eine größere Rolle als in 1813, doch es wird nicht einmal kitschig oder nervig. Zudem hat die Liebelei auch noch den Vorteil, dass auch dadurch wieder das Schrecken und das Elend und die Entbehrungen aufgezeigt werden, die die Menschen in Kriegszeiten erleiden mussten. Im Gegensatz zum ersten Buch konnte ich die wirklich zahlreichen Charaktere dieses Mal viel besser einordnen, ihre Geschichte besser nachvollziehen und ihre Beziehungen zueinander besser verstehen. Zu einem Teil lag das bestimmt daran, dass mir die meisten handelnden Personen aus dem Vorgängerbuch bekannt waren, doch auch Sabine Eberts Schreibstil hat sich geändert. Während ich bei 1813 noch das Gefühl hatte, ein spannendes Sachbuch zu lesen, ist die Geschichte nun zu einem wirklich tollen Roman herangewachsen. Immernoch handelt es sich bei dieser Reihe um einen wirklich unglaublich gut recherchiertes Geschichtsepos, aber nun liest es sich viel flüssiger und angenehmer. Das Buch war noch spannender als sein Vorgänger und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wie bereits gesagt beginnt die Handlung des Buches mit dem Einzug der siegreichen Alliierten in Leipzig. Ganz Sachsen liegt in Trümmern, der König wurde in seinem eigenen Palais festgesetzt und zählt zu den Kriegsgegnern. Obwohl 1813 - Kriegsfeuer in sich abgeschlossen ist und eben mit dem Ende der Völkerschlach endet, so ist doch der historische Leser immer daran interessiert: "wie ging es weiter?". Denn ich muss ehrlich zugeben: Sachsen, seine Geschichte und die Völkerschlacht wurden bei uns in der Schule, wenn überhaupt, nur angekratzt. Zwar hatte ich doch einige "Grundkenntnisse", doch in dieser Tiefe, mit welcher Sabine Ebert dies darstellt, hatte ich mich nie beschäftigt. Die meisten Leser werden wohl mit dem Begriff "Wiener Kongress" etwas anfangen können, aber könnt ihr genau erzählen, wie es dazu kam? Ich unterstelle einfach mal: wohl eher nicht. Doch hier werden die Geschehnisse nicht nur so dargestellt, dass sie dem Leser näher gebracht werden, sondern sogar so, dass es eben auch spannend war. Wirklich gut gefallen hat mich dabei vor allem, dass die Autorin sich nicht auf die Ereignisse gestürzt hat, die noch die bekanntesten während dieser Zeit sind, wie beispielsweise eben genannter Wiener Kongress oder die Schlacht um Waterloo. Beides wird zwar thematisiert, doch Sabine Ebert beschäftigt sich vor allem mit den Geschehnissen, über die noch nicht eine Menge Bücher geschrieben wurden. Sie stellt die geschichtlichen Verlauf eher im Ganzen dar, nicht nur Teilausschnitte, ohne Vor- und Nachgeschehen aufzuzeigen. Auch "Nebenkriegsplätze" werden aufgezeigt, wie zum Beispiel den Staatsbankrott Österreichs. Und da zeigt sich auch die unglaubliche Arbeit, welche hinter diesem Buch stecken muss. Im Nachwort beschreibt Frau Ebert grob, welche Arbeit, welche Recherche und welche Sorgfalt hinter der Erarbeitung dieses Buches stecken musste. Der unglaubliche Detail-Reichtum dieses Buches verblüffte mich während des Lesens mehr als nur einmal und zeigte nur einmal mehr, welche Größe Frau Ebert unter ihren Kollegen im Histo-Genre eigentlich ist. Und auch, wenn sich das eben Gesagte sehr nach "trockenem Stoff" anhört, so erzeugt dieses Buch auch unglaublich Gefühle, die auch nach dem Lesen noch nachklingen. Vor allem hab ich immer noch in Erinnerung, wie schrecklich die einfache Bevölkerung unter den Gebietsstreitigkeiten einzelner Machthaber leiden mussten. Die Darstellung ist dabei an manchen Stellen wirklich brutal, aber das Leben in einer solchen Zeit war eben genau das: brutal. Daher kann ich da nichts verwerfliches dabei sehen, wenn man eben das aufschreibt, was einfach der Wahrheit entspricht. Eine andere Herangehensweise hätte auch der Authenzität einen Abbruch getan. Zum Schluss muss ich auch dieses Mal dem Verlag ein großes Lob aussprechen. Zwischenzeitlich äußere ich mich nur noch ungern zur Gestaltung eines Buches, da es sich dabei rein um Geschmackssache handelt und man nie sagen kann, inwieweit der Autor sein Buch mit der Covergestaltung in Einklang bringt. Auch hier liegt die Sache so: entweder man mag das Cover oder eben auch nicht. Aber abgesehen vom Cover hat mich die sonstige Aufmachung total begeistert. Die Klappen des Buches sind mit kleineren Karten bedruckt, die das Gebiet zeigen, um das sich das Buch dreht. Doch der wirkliche Eye-Catcher ist der Schutzeinband. Der lässt sich nämlich noch auseinanderfalten und zeigt im Inneren die Verteilung der Gebiete nach dem Wiener Kongress. Auch hier punktet das Buch durch die Detailliebe. Auch nicht unerwähnt bleiben soll die Auflistung sämtlicher handelnder Personen am Schluss des Buches, wobei auch aufgezeigt wird, welche Personen tatsächlich existiert haben und welche Sabine Ebert in die Geschichte integriert hat. Alles in allem merkt man: da wurde sich wirklich Mühe gegeben. MEIN FAZIT Mit 1815 - Blutfrieden (und auch schon mit 1813 - Kriegsfeuer) hat Sabine Ebert bewiesen, dass sie sich qualitativ von ihren Mit-Kollegen des Genres stark abgrenzt. Anders als bei ihrer Hebammen-Saga handelt es sich bei diesen Büchern nicht um seichte Literatur für Zwischendurch, sondern um ein beeindruckendes und unglaublich gut recherchiertes Geschichts-Epos. Es ist bewundernswert, wie diese Geschichte Realität mit Fiktion verbindet und Sabine Ebert ein geschichtliches Ereignis zu ihrer ganz eigenen Story macht und dabei trotzdem historisch korrekt die Ereignisse nacherzählt. So etwas muss man erst einmal nach machen. An einer Geschichte wie dieser, die von einem Autor mit so hohem Niveau geschrieben wurde, kann ich nichts zum Aussetzen finden. Für Fans dieses Genres ein absolutes Must-Read und für mich persönlich eines meiner bisherigen Jahres-Highlights.

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    • 4
  • Blutfrieden

    1815 - Blutfrieden

    tinstamp

    Darum geht's: Wie schon im ersten Band "1813 Kriegsfeuer" dreht sich auch in "1815 Blutfrieden" alles um die Schlachten und Kämpfe  in und um Leipzig, Dresden und Erfurt, sowie weiteren Schauplätzen in Deutschland und Frankreich. Napoleon wurde in Leipzig vernichtend geschlagen und die Alliierten  lassen sich in der heißumkämpften Stadt als Siegermächte feiern. Allein der Sachsenkönig Friedrich August I. hat zu spät das Lager gewechselt, wird gefangen genommen und sein Land der alliierten Verwaltung unterstellt. Doch statt Frieden kommt noch größeres Leid über die Bevölkerung. Die sehr hohe Zahl an Verwundeten in den Lazaretten wird bald unüberschaubar. Es fehlt nicht nur an Medikamenten, sondern an einfach allem. Schon bald bricht deswegen in Leipzig eine Typhus-Epidemie aus, die auch die Zivilbevölkerung hinwegrafft. Neben den Erzählungen rund um die Kämpfe, Plünderungen und den völlig desolaten Zuständen in den Lazaretten dürfen wir auch wieder an Henriettes Schicksal teilhaben, deren Weg sie weg aus Leipzig führt.... Meine Meinung: Die Geschichte schließt nahtlos an die letzten Begebenheiten aus "1813 - Kriegsfeuer" an. Nachdem Napoleon's Armee die große Schlacht um Leipzig verloren hat und abziehen muss, bringt der über 1000 Seiten dicke Roman etwas mehr Ausgewogenheit zwischen den Kriegsschauplätzen und strategischen Verhandlungen und der fiktiven Geschichte um Henriette (Jette) Gerlach. Auch weitere Protagonisten aus Band 1, wie Maximilian von Trepte und Felix Zeidler finden wir in Teil 2 wieder. Obwohl man sich als Leser erwartet, mehr von den Ereignissen im Jahre 1815 und über die berühmte Schlacht von Waterloo zu lesen, konzentriert sich die Autorin auf die Zeit zwischen 1813 und 1815 und deren politischen Verwicklungen. Während viele deutsche Leser bekannte und berühmte Namen und Ereignisse herauslesen konnten, fand ich auch als Österreicherin bekannte Persönlichkeiten, die auch in meinen Land Straßen und Plätze zieren, wie z. Bsp. der Schwarzenbergplatz in Wien. Jeder kennt auch den Fürsten Metternich und bei den Verhandlungen in Wien im Schloss Schönbrunn musste ich an den hier berühmten Satz "Der Kongress tanzt" denken. Auch die Autorin hat darauf hingedeutet, dass die politischen Ereignisse in den ersten Verhandlungswochen des Kongresses nur eine Nebenrolle darstellten und sich die Hofgesellschaft an rauschenden Ballnächten erfreute, während das Volk hungerte und in Folge der Staatsbankrott ausgerufen werden musste. Die Allierten kommen dabei genauso schlecht weg, wie der machthungrige Napoleon, der noch lange nicht aufgegeben hat und sich bereits Gedanken über seinem Rückschlag macht. Während sich die hohen Herren sich um die gewonnen Gebieten streiten, leidet das Volk unter Hungersnöten und Krankheiten. Henriette kämpft im Lazarett verzweifelt gegen die Seuche an. Als sie Maximilian wieder begegnet, ändert sich ihr Leben.... Auch in diesem Roman gibt es wieder sehr viele Namen und Charaktere. Man sollte den Lesefluss nicht zu oft unterbrechen, denn 1815 ist genauso detailliert und anspruchsvoll geschrieben, wie 1813, auch wenn hier etwas mehr Kapitel Henriette und ihren Freunden gewidmet wurde. Sachsen und sein Schicksal steht im Vordergrund und die Autorin hat sich äußerst penibel an historische Quellen und schriftliche Zeitzeugnisse orientiert. Mit den persönlichen Geschichten von Jette und ihren Freunden wird dem Leser hier eine, sonst etwas trockene Zeitgeschichte, näher gebracht. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig zu lesen und die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Wie schon in ihren Hebammen-Romanen gelingt es Sabine Ebert ihren Protagonisten signifikante Charakterzüge einzuhauchen und sie sehr lebendig darzustellen. Die Geschichte wird sehr detailreich erzählt und die vielen Namen und Charaktere verlangen höchste Konzentration. Cover: Der Einband passt hervorragend zum Vorgängerband und zeigt ebenso ein historisches Gemälde einer Schlacht und im Vordergrund ein junges Mächen, das Jette sein könnte. Der Schutzeinband lässt sich aufklappen und enthüllt dabei eine Karte der heißumkämpften Gebiete, sowie das Gebiet nach der Verteilung der Gebiete nach dem Wiener Kongress. Fazit: Ein toller Nachfolgeband mit etwas mehr fiktiver Story rund um Jette, die etwas mehr Ausgewogenheit zwischen den vielen Berichten rund um die Schlachten und Kriegsschauplätze bringt. Ein Antikriegsroman mit eindrucksvoller Hintergrundrecherche.

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    • 2
  • 1815 Blutfrieden, rezensiert von Henriette Kreimeyer

    1815 - Blutfrieden

    Splashbooks

    15. April 2015 um 08:41

    Die Autorin Sabine Ebert, geboren in Sachsen-Anhalt, aufgewachsen in Berlin, wohnte lange in Freiberg (einer der wichtigen Schauplätze in ihrem Buch) bevor sie für die Recherchen für ihr Buch nach Leipzig zog. In ihrem Buch wird ihre Liebe zu und Faszination an ihrer Heimat mehr als deutlich. Wenn man das Buch zum ersten Mal in der Hand hält, fällt auf, welche Mühe sich der Verlag mit der Gestaltung des über 1000-seitigen Romans gemacht hat. Sowohl im vorderen als auch im hinteren Einband sind Karten, welche Napoleons Rückzug hinter den Rhein 1813, als auch die Verfolgung Napoleons durch die Alliierten 1814 und die Schlacht bei Waterloo 1815, zu finden. Der Umschlag des gebundenen Buches enthält ebenfalls eine Karte. Sie zeigt wie Europa nach der Neuordnung auf dem Wiener Kongress 1814/15 aussah. Am Anfang des Buches ist der Leser zunächst etwas verwirrt. Viele Personen werden eingeführt und erst im Laufe des Buches werden die Hintergrundgeschichten erklärt und die Beziehungen zueinander deutlich. Bestimmt ist für Leser, die bereits das das Buch "1813-Kriegsfeuer" gelesen haben, der Einstieg leichter. Die Verwirrung rührt auch daher, dass die Autorin die Geschichte aus vielen verschieden Perspektiven erzählt. Dadurch bekommt man einen umfassenden Einblick. Allerdings gibt es einen allwissenden Erzähler, der die verschieden Geschichten miteinander verknüpft. Außerdem stellt dieser Vermutungen über die Bewegründe der historischen Persönlichkeiten an und regt so zum Nachdenken an. Aus meiner Sicht positiv ist das Verknüpfen der Geschichte realer, berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten mit dem Schicksal der fiktiven Figuren. So wird ein Patient, den Henriette pflegt, von dem berühmten Arzt Johann Christian Reil (1. Dekan der Charité in Berlin) geheilt. Darüber hinaus werden viele Chronisten und Tagebuchschreiber erwähnt und das Erlebte aus ihrer Sicht beschrieben. Dabei fällt leider auf, dass die historischen Persönlichkeiten und Charaktere viel komplexer und spannender sind als die fiktiven Figuren. Die Hauptperson Henriette ist zunächst zwar stark und hilft im Lazarett, kämpft sich relativ alleine durch. Später im Haus ihrer Schwiegereltern verliert sie aber einen Großteil ihres eigenständigen Denkens, zu dem sie erst am Ende des Buches zurück findet. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21660/1815_blutfrieden

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  • Blut - Krieg - Sterben und doch immer Hoffnung

    1815 - Blutfrieden

    MichaelSterzik

    13. April 2015 um 21:53

    Der Krieg gegen Napoleon wird von Schlacht zu Schlacht härter geführt. Doch die alliierten Truppen, Preußen, Russen, Österreicher und Schweden erzielen auch die ersten Erfolge und zeigen der Welt, dass der große geniale Stratege Napoleon Bonaparte nicht unbesiegbar ist. Im Herbst 1813 wird die französische Armee in der Völkerschlacht bei Leipzig vernichtend geschlagen. Knappe 130.000 Soldaten fanden bei dieser mehrtägigen Schlacht den Tod. Doch der Krieg ist damit noch lange nicht für die Zivilbevölkerung und den Soldaten beendet. Napoleon muss sich mit seinen verbliebenden Armeen zurückziehen und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Die alliierten Truppen verfolgen den französischen Kaiser, um den schon seit Jahren herrschenden Krieg in Europa zu beenden. In Leipzig selbst, ist die Freude groß über die gewonnene Schlacht, aber der Blutzoll ist dramatisch hoch. Die Zivilbevölkerung ist überfordert mit der hohen Anzahl an Verletzten und Toten in ihrer ehemals so schönen Stadt. In den Lazaretten fehlt es an Medikamenten, Instrumenten, Verbänden und an tatkräftige Hilfe bei der Pflege dieser meist noch jungen Soldaten. Hinzu kommt noch, dass die Lebensmittel knapp werden und die hygienischen Verhältnisse und Bedingungen mangelhaft sind. Durch Typhus werden in den folgenden Wochen unzählige Verletzte, Ärzte und auch die Zivilbevölkerung grausam dahingerafft werden. Sabine Ebert hat schon mit dem ersten Teil – 1813 Kriegsfeuer bewiesen, dass Sie nicht nur spannende Unterhaltung bieten kann, sondern auch mit dem zweiten und wohl abschließenden Band – 1815 Blutfrieden- wiederum brilliert. Auch wenn es die letzten Monate des französischen Kaisers Napoleon sein werden – die berühmte Schlacht die das Ende Napoleons quasi einläutete – Waterloo steht in der Handlung nicht im Vordergrund. Sabine Ebert wollte wohl nicht das Thema „Waterloo“ ausschlachten, dass sowieso schon in vielen Büchern und Verfilmungen seinen Platz gefunden hat. Nein, Sabine Ebert wollte die Vorgeschichte erzählen und den Leser eine Zeit präsentieren, in der Deutschland für immer durch die Völkerschlacht bei Leipzig eine historische Prägung bekommen hat. Im Fokus wird das Leid – das (über)Leben und Sterben der einfachen Menschen beschrieben. Es sind die Verluste an Menschen, an Träumen, Vorstellungen und nicht zuletzt an Idealen, an die sich diese Menschen klammern und manchmal ja auch verzweifelt sich ihrem Schicksal ergeben müssen. Doch auch in dieser dramatischen und verhängnisvollen Zeit erzählt Sabine Ebert von Hoffnungen von Nächstenliebe und Menschlichkeit, die auch „Feinden“ gewährt wird. Was diesen Roman auch von vielen anderen sogenannten historischen Romanen unterscheidet ist schlicht und einfach, dass die Autorin sich hier an historischen Quellen orientiert hat und diese schriftlichen Zeitzeugnisse, wie Tagebücher, Briefe und Zeitungen dafür verwendet um die Charaktere in diese kleinen Geschichten und Schicksalen einzuweben. Damit ist auch das vorliegende Buch 1815 Blutfrieden für die Leser eine spannende und äußerst unterhaltsame, mehrstündige Konfrontation mit einem blutig erkauften Frieden. Es ist eine Kriegsberichterstattung und auch ein Plädoyer gegen Krieg der nicht Soldaten an Leib und Seele verstümmelt oder tötet. Der Leser wird nicht lange brauchen, um sich in diesem Werk zu orientieren, da dieser sich fugenlos an den Vorgängerband anschließt. Als geologischen Mittelpunkt spielt die Handlung nicht nur in Leipzig, sondern verlagert sich mit den Figuren auch nach Berlin, Erfurt und Frankfurt. Da der Roman nicht nur die Perspektive der Hauptfigur einnimmt, sondern auch andere Charaktere zu Wort kommen lässt, gibt der Geschichte eine immense Tiefe und ein mehrstufiges Verständnis für den Leser. Die Alliierten, die nach der Völkerschlacht Leipzig einnehmen, haben sich schon längst darüber verständigt, die Länder und Grenzen Europas neu aufzuteilen. Napoleon und sein Ego kommen hier ebenfalls auf die Bühne, denn so schnell gibt der Kriegsherr und Kaiser nicht auf. Leipzig ist allerdings viel Raum gewidmet, denn auch bei diesem historischen Sieg, ist das Elend unvorstellbar groß. Die Bevölkerung kämpft nicht nur gegen den Hunger und der Armut, sondern auch gegen den allgegenwärtigen Tod durch die aufkommenden Seuchen, die den Umstand geschuldet sind, dass die hygienischen Verhältnisse zusammengebrochen sind. Die Verletzten in den Lazaretten sind dem Tode geweiht, die Ärzte hilflos und überlastet. Doch es gibt auch Familien die hier selbstlos agieren und Verletzte hingebungsvoll aufnehmen und pflegen. Es gibt viele Szenen, die den Leser berühren werden, die stellvertretend für den Wahnsinn und auch für die Menschlichkeit stehen. Einige Augenblicke werden sich tief in die Seele und das Herz des Lesers einbrennen – die Szenen im Lazarett als Henriette sich faktisch für die Verletzten aufopfert oder als sie beschließt jenseits alle höfischen Etikette, den feinen und adligen Damen von Grauen und Sterben des Krieges erzählt. Gerade diese feinfühligen Szenen geben dem Roman das Besondere. Auch die implementierte Liebesgeschichte darf nicht fehlen, aber die Autorin verfängt sich hier nicht an unrealistischen Klischees, sondern beschreibt sie sensibel und atmosphärisch. Es gibt wenig zu kritisieren. Die beiden Romane „1813 Kriegsfeuer“ und „1815 Blutfrieden“ sind voluminös und der Leser muss sich Konzentrieren, um hier mit der Geschichte schritt zu halten. Es geht manchmal auch in die Politik, doch auch hier wird es nicht langatmig oder zu verwirrend – sondern unterhaltsam präsentiert. „1815 Blutfrieden“ ist ein perfekter Antikriegsroman, eine Kriegsberichterstattung, die unter die Haut geht und man förmlich den Atem der Zeit spürt. Danke Frau Ebert für viele unterhaltsame und lehrreiche Stunden, die ich mit ihren Figuren verbringen durfte. Danke, dass sie dieser Zeit ein historisches Gesicht gegeben haben und das Sie die Toten ehren, gleich weder Nationalität sie waren – es waren „Menschen“. Michael Sterzik

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Ein Buch wider den Krieg!

    1815 - Blutfrieden

    Bellis-Perennis

    15. March 2015 um 17:00

    Wer auf eine genaue Geschichte rund um die Entscheidungsschlacht bei Waterloo hoffte, wird enttäuscht sein. Sabine Ebert beschreibt die Jahre zwischen 1813 (Völkerschlacht bei Leipzig) und der endgültigen Niederlage Napoleons 1815. Wieder hat die Autorin in tausenden Seiten von Augenzeugenberichten recherchiert. Sie hat die aus „1813 - Kriegsfeuer“ bekannten Personen und Persönlichkeiten auf ihren weiteren Lebens- und Leidenswegen begleitet. Die Beschreibung der Schlachten, der Leiden der Verwundeten und der Kriegsgräuel werden ohne Pathos dargestellt. Das Leben der leidgeprüften Bevölkerung der besetzten, belagerten und verwüsteten Städte Leipzig, Frankfurt, Dresden und/oder Hamburg (um nur diese wenigen zu nennen) zeigt Sabine Ebert minutiös auf. Die Romanfiguren Jette, Maximilian und/oder Felix stehen für die vielen namenlosen Schicksale dieser Zeit. Wie die Autorin selbst sagt, ist auch „1815 – Blutfrieden“ ein Buch wider den Krieg. Ein Werk, das sich mit der deutschen und auch gesamteuropäischen Geschichte auseinandersetzt.

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  • Ein Buch wider den Krieg!

    1815 - Blutfrieden

    Bellis-Perennis

    15. March 2015 um 16:59

    Wer auf eine genaue Geschichte rund um die Entscheidungsschlacht bei Waterloo hoffte, wird enttäuscht sein. Sabine Ebert beschreibt die Jahre zwischen 1813 (Völkerschlacht bei Leipzig) und der endgültigen Niederlage Napoleons 1815. Wieder hat die Autorin in tausenden Seiten von Augenzeugenberichten recherchiert. Sie hat die aus „1813 - Kriegsfeuer“ bekannten Personen und Persönlichkeiten auf ihren weiteren Lebens- und Leidenswegen begleitet. Die Beschreibung der Schlachten, der Leiden der Verwundeten und der Kriegsgräuel werden ohne Pathos dargestellt. Das Leben der leidgeprüften Bevölkerung der besetzten, belagerten und verwüsteten Städte Leipzig, Frankfurt, Dresden und/oder Hamburg (um nur diese wenigen zu nennen) zeigt Sabine Ebert minutiös auf. Die Romanfiguren Jette, Maximilian und/oder Felix stehen für die vielen namenlosen Schicksale dieser Zeit. Wie die Autorin selbst sagt, ist auch „1815 – Blutfrieden“ ein Buch wider den Krieg. Ein Werk, das sich mit der deutschen und auch gesamteuropäischen Geschichte auseinandersetzt.

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