Sabine Ebert Blut und Silber

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Inhaltsangabe zu „Blut und Silber“ von Sabine Ebert

Deutschland 1296: König Adolf von Nassau setzt eine gewaltige Streitmacht gegen Freiberg in Bewegung, um die reiche Silberstadt in die Knie zu zwingen. Unter den Bürgern entbrennt ein heftiger Streit: Dürfen sie sich ihrem König widersetzen? In den Reihen der Freiberger, die die belagerte Stadt heldenhaft verteidigen, kämpfen auch Änne, eine Nachfahrin der Hebamme Marthe, und die Gauklerin Sibylla. Entsetzt müssen sie miterleben, wie Freiberg blutig erobert wird – durch Verrat!

Leider zu viel Kriegstaktik und zu wenig Handlung - zwischendurch etwas zäh. Aber wie von Sabine Ebert gewohnt hervorragend recherchiert​

— Waldi236

Würdiger Nachfolger der Hebammen-Saga! Viel Krieg, dennoch kommt die Liebe nie zu kurz. ♥

— lille12

Fazit: Eine abenteuerliche, spannende Geschichte, welche Sabine Ebert mit viel Hintergrundwissen fesselnd und lebendig erzählt.

— Bellexr

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    Blut und Silber

    lille12

    07. May 2016 um 19:25

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.   Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war? Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken. Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt. Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder.  Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten.  Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch.  So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.   Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder? 5 von 5 Mäxchen!   Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber". mehr auf http://celinesbuchwelt.jimdo.com

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  • "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Nelly87

    16. May 2015 um 11:49

    Meine Meinung Nachdem mich die Hebammen-Reihe gut unterhalten konnte und die Völkerschlacht-Reihe hellauf begeistert hat, wollte ich nun unbedingt wissen, wie sich Sabine Ebert schlägt, wenn sie mal einen Einzelband schreibt. Immerhin war sie es ja gewohnt, ihre Handlung ausführlich darzustellen, denn immerhin standen ihr dafür immer meistens zwei Bücher zur Verfügung. Jetzt also mit "Blut und Silber" ein Einzelband.  Das Buch beginnt mit einer jungen Frau, die der Leser kennt, wenn er auch schon Frau Eberts andere Bücher gelesen hat. Denn Änne, fast noch ein Mädchen, ist eine Enkelin von Marthe, der Protagonistin der Hebammen-Reihe. Und wie schon Marthe, hat auch Änne das zweite Gesicht, d.h. sie sieht Dinge, die erst noch passieren. Im Jahr 1296 eine Gabe, mit der man eher nicht hausieren gehen sollte. Der Einstieg in das Buch erfolgt genau durch so eine "Vorhersage", denn Änne träumt immer wieder den gleichen Traum von Blut und Zerstörung in Freiberg, der Stadt, in der sie lebt. Und auch die politischen Anzeichen stehen auf Krieg. Denn der neue König, Adolf von Nassau, plant, sich die Mark Meißen und auch sonstige Gebiete von Markgraf Friedrich einzuverleiben. Dieser hofft auf die Hilfe anderer Fürsten, um eine Machtkonzentration beim König zu vermeiden. Doch als dieser in Freiberg einfällt und die Stadt im Kampf erobert, muss sich der Markgraf ins Exil retten. Wie immer schafft Sabine Ebert ist vor allem die Nöten und Sorgen der einfachen Stadtbevölkerung herauszuarbeiten. Anfangs dachte ich noch, dass vor allem Änne im Mittelpunkt der Erzählung stehen wird, doch obwohl sie eine nicht unbedeutende Rolle für das Geschehen spielt, handelt es sich nicht um eine Geschichte um sie. Während bei der Hebammen-Saga ganz eindeutig Marthe im Mittelpunkt stand, die in das zeitliche Geschehen eingegliedert wurde, stehen bei "Blut und Silber" mehr die geschichtlichen Zusammenhänge im Vordergrund. Dieses Mal ist der behandelte Zeitraum auch ein größerer als ich es von Büchern von Sabine Ebert gewohnt bin. Bewundernswert fand ich allerdings, dass die Autorin sich mal wieder ein Geschehen rund um Freiberg rausgepickt hat und dieses dann losgelöst in eine spannende und interessante Geschichte gewandelt hat. Wie nicht anders zu erwarten war, ist auch der Hintergrund zu diesem Buch wieder unglaublich akkribisch recherchiert und das Buch glänzt mal wieder durch seine historische Genauigkeit, gepaart mit der Geschichte um eine (erfundene) einfache Frau. Und obwohl keiner der Charaktere wirklich im Mittelpunkt der Erzählung steht, schafft es das Buch, den Leser total gefangen zu nehmen.Jeder Charakter trägt in irgendeiner Hinsicht zum Gesamtgeschehen bei. Manche davon lernt der Leser etwas besser kennen, während andere mit ihren Eigenschaften und ihren Merkmalen eher im Hintergrund bleiben. Das unterstützt auch Sabine Eberts Erzählstil, der wie gewohnt, zwischen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen wechselt, weshalb der Leser immer genau da ist, wo es wichtig erscheint. Auch dieses Mal schreckt die Autorin nicht davor zurück, die Brutalität, die Sorgen und Ängste dieser Zeit so darzustellen, wie sie eben waren. Es wird nicht geschönt oder verharmlost. Mein Fazit Mit "Blut und Silber" hat Sabine Ebert wieder mal gezeigt, warum sie eine der besten Autorinnen ihres Genres ist. Sie schafft es immer wieder, ein historisches Ereignis genau nachzuerzählen, dabei den Charakteren ganz eigenes Leben einzuhauchen und den Leser in diese Welt zu entführen. Nachdem ich jetzt alle ihre Bücher gelesen habe, kann ich nur sagen: wer eine Schwäche für historische Romane hat, der wird an Sabine Ebert nicht vorbei kommen und das ist auch gut so.

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  • Leserkommentare zu Blut und Silber von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Sabine

    via eBook 'Blut und Silber'

    Tolles Buch, sehr zu empfehlen.... ;-)

    • 4
  • Fast 100 Jahre später...

    Blut und Silber

    Zandy

    19. December 2013 um 16:42

    ... haben wir es mit Änne, einer Nachfahrin von Marthe und Christian zu tun. Sie lebt in Freiberg, das einer schweren Zeit bevorsteht - so wie der ganzen Mark Meißen. Mich verwirrt zwar etwas, dass Änne bei Pflegeeltern in Freiberg aufwächst, obwohl sie und ihre Mutter doch (vorerst?!) an einem anderen Ort gelebt haben. Un dmich wundert, dass sie scheinbar nichts von ihren Vorfahren weiß, außer dass sie angeblicht ein verfluchtes Geschlecht waren/sind. Aber von ihrer Mutter hat sie wohl doch einiges über das Heilen erfahren?! Allerdings: Abgesehen von dieser Ungereimtheit ist das Buch spannend geschrieben, und wie immer klar. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und Änne zu begleiten, auch wenn sich vieles von der Hebammen-Reihe wiederfindet. Bedauerlicherweise ist mein Lieblingscharatker viel zu früh gestorben und musste darunter etwas leiden, da er sich nicht ganz entfalten konnte. Dennoch: Ein lesenswertes Buch!

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  • Der Kampf um die Mark Meißen

    Blut und Silber

    Bellexr

    20. June 2013 um 19:26

    Freiberg im Jahr 1296: König Adolf von Nassau will das Hause Wettin entmachten und rüstet seine Streitmacht gen Freiberg. Die Freiberger Bürger setzen sich gegen die Übermacht des Königs über viele Tage hinweg zur Wehr. Durch Verrat fällt die Stadt jedoch in die Hände der mordenden und brandschatzenden Königstruppen. Markgraf Friedrich von Wettin bleibt nichts anderes übrig als ins Exil zu gehen. Doch er hat noch treue Verbündete in Ulrich von Maltiz und Hauptmann Marcus von Freiberg. Und auch Änne, das Mündel des Apothekers Jenzin und Nachfahrin von Marthe und Christian wie auch die Gauklerin Sybilla unternehmen alles, die Mark Meißen und somit auch die Silberstadt Freiberg aus der grausamen Herrschaft von König Adolf zu befreien. Sabine Ebert geht entgegen ihrer Hebammen-Saga hier etwas andere Wege und stellt nicht eine junge Frau in den Fokus der Geschichte, sondern der Schwerpunkt liegt dieses Mal mehr bei Hauptmann Markus von Freiberg, der sich in Änne verliebt und Ulrich von Maltiz, dem Ritter des Meißner Markgrafen Friedrich. Wobei aber Änne selbst und auch die Gauklerin Sybilla durchaus ebenso eine Hauptrolle spielen. Die abenteuerliche, spannende und wendungsreiche Geschichte um die kriegerischen Geschehnisse der Mark Meißen zwischen den Jahren 1295 bis 1310 beginnt Sabine Ebert mit der Belagerung und der kurz darauf  blutigen Eroberung der Silberstadt Freiberg. Hierbei lernt man viele, teils fiktive, teils historische Personen kennen, die sich gegen König Adolf auflehnen. Aber natürlich auch diejenigen, die nur an ihr eigenes Leben im Überfluss denken und somit auf der Seite des Nassauer stehen. Der Verrat lässt somit nicht lange auf sich warten und Markgraf Friedrich ist truppentechnisch zu geschwächt, um den Freibergern zur Hilfe eilen zu können. Für ihn scheint die Mark Meißen verloren, Unterstützung kann er weder von seinem Bruder noch von seinem Vater, dem Landgrafen von Thüringen erwarten. Und für die Freiberger Bewohner beginnt ein Leben in Angst, sie sind schutzlos der Willkür der Soldaten und des neuen Kommandanten von Freiberg ausgesetzt. Doch Friedrich gibt nicht auf. Die Geschichte ist erfüllt von Intrigen, Machtgerangel, Verrat, Lügen und politischen Verhandlungen. Aber genauso kommen große Gefühle und auch die Liebe nicht zu kurz. Das einfache Leben der Bewohner der Mark Meißen lernt man genauso kennen, wie auch das ausschweifende Leben der Bürger und Ratsherrn von Freiberg, aber auch bei dem Machtgerangel und Intrigenspielen des Adels ist man als Leser dabei. Gekonnt verbindet Sabine Ebert hier historische Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte und der bildhafte, einnehmende und lebendige Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich bei den rund 750 Seiten fassenden Roman bestens unterhalten fühlt. Fazit: Eine abenteuerliche, spannende Geschichte, welche Sabine Ebert mit viel Hintergrundwissen fesselnd und lebendig erzählt.

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  • Ganz großes Kino

    Blut und Silber

    KatharinaJ

    31. March 2013 um 14:23

    Deutschland 1296 – Nach einem missglückten Anschlag auf den Meißner Marktgrafen Friedrich. Marschiert König Adolf von Nassau mit seiner übermächtigen Streitmacht nach Freiberg. Die reiche Silberstadt, ist ein begehrtes Ziel für den König dem er einfach nicht wiederstehen kann. Nach langer Belagerung wird die Stadt durch Verrat eingenommen und die eingeschworene Truppe der Verteidiger wird getrennt. Gemeinsam mit dem Marktgrafen Friedrich von Wettin fliehen Ullrich von Maltitz, Sibylla die Gauklerin und Markus der Hauptmann der Burgwachen. Schweren Herzens muss Markus seine Liebe, die junge Änne bei dem Stadtmedicus von Freiberg zurück lassen, verspricht ihr aber sie schnellstmöglich zu holen und zu heiraten. Das Schicksal hat es jedoch anders geplant und als Markus endlich unter Gefahren wieder bei Änne ist, ist diese bereits mit dem alten Medicus verheiratet. Erst nach Jahren, bei der alles entscheidenden Schlacht um Lucka, entscheidet sich auch das Schicksal der Liebenden. Mein erster Roman von Sabine Ebert hat mich wirklich sehr beeindruckt. Super recherchiert, toll erzählt und absolut fesselnd. Für mich war "Blut und Silber" ein Roman den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Vorgängerbücher - "Die Hebammen-Reihe" - sind sofort auf meinen Wunschzettel gewandert. Sabine Ebert muss man einfach gelesen haben! "Blut uns Silber" ist wirklich ganz großes Kino; Daher von mir heute 5 wohlverdiente Sterne!

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    maxibiene

    10. February 2013 um 21:23

    Markgraf von Meißen, Friedrich von Wettin, muss um sein Lehen fürchten. König Adolf von Nassau beabsichtigt Freiberg in einem Handstreich zu übernehmen. Ihn lockt nichts anderes als das Silber. Um es zu bekommen, ist ihm jedes Mittel recht. Er und sein Heer schrecken weder vor Plünderungen, Brandstiftungen und Schändungen noch vor Morden zurück. In einer lang andauernden und blutigen Schlacht mitten im Winter sind viele Tote auf beiden Seiten zu beklagen. Obwohl sich der Burgkommandant Ullrich von Maltitz gut auf die bevorstehende Schlacht vorbereitet hat, muss er nach 3 Wochen doch noch kapitulieren. Die Antwort des Königs darauf sind unzählige und willkürliche Hinrichtungen. Sabine Ebert lässt den Mythos von Marthe und Christian aus ihrer Hebammen-Serie in „Blut und Silber“ weiter leben. Immerhin ist Änne eine Nachfahre von Marthe, die gut 100 Jahre früher lebte und Mitbegründerin des einstigen Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, war. Änne, die inzwischen als Mündel in der Apothekerfamilie Lenzin aufwächst, ist ebenso wie ihre Vorfahre mit den Kräutern und deren heilenden Wirkungen sehr vertraut. Während der Belagerung Freibergs lässt Ullrich Änne auf die Burg kommen um dem Feldscher unterstützend zur Seite zu gehen. Dort lernt sie auch den Hauptmann Markus kennen, der später, nach der Aufgabe der Burg um Ännes Hand anhält. Bevor die Beiden Freiberg verlassen, wollen Markus und Änne ihre letzten Habseligkeiten mitnehmen, was ihnen zum Verhängnis werden sollte. Um ihr Leben zu retten, muss Markus in Notwehr 3 Untergebene des Königs töten. In der Not und in Sorge um Änne lässt Markus sie beim Medicus zurück und flieht mit dem Ziel, Friedrich von Wettin, zu folgen. Die Handlung, die in der Zeit zwischen den Jahren 1296 und 1307 spielt, schildert recht detailgetreu das Leben der Mächtigen und den Kampf um die Krone und ihre Herrschaft wieder. Zum einen geht es um die Mark Meißen, die aufgrund ihres reichen Bodenschatzes, nicht nur vom König sehr begehrt ist und zum anderen um das rechtmäßige Erbe des Markgrafen von Meißen, Friedrich von Wettin. Nicht zuletzt spielt auch der Vater von Friedrich, der Landgraf von Thüringen Albrecht von Wettin, eine wesentliche Rolle in dieser Geschichte. Mit seinen ständigen Geldnöten hat er es fertig gebracht, sämtliche Ländereien zu verschachern, sodass Friedrich wiederholt darum kämpfen muss. Mit den Schilderungen der Kämpfe und dem ständigen Blutvergießen fühlt man sich 100 Jahre zurück versetzt, in die Zeit, als schon Landgraf Dietrich von Wettin um sein Land kämpfen musste. Der Sprachstil und die Erzählungen erinnern sehr an die Hebammen-Serie, ihre Figuren ebenso. Die Protagonisten Markus von Freiberg und Ulrich von Maltitz gleichen charakterlich den Rittern Christian und Lucas aus o.g. Serie. Auch die mutige Änne hat viel von ihre Vorfahre Marthe geerbt und die Gemeinsamkeiten sind verblüffend. Das allerdings störte mich in keiner Weise. Der gut recherchierte Hintergrund entschädigte für alles. Für mich ist „Blut und Silber“ ein ebenso gelungener Roman wie die Hebammen-Serie und verdient die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Engelsgesicht77

    01. May 2012 um 12:11

    Es gibt immer wieder Leute, die auf die Silberstadt Freiberg abgesehen haben. So will der König Adolf von Nassau mit aller Gewalt die Stadt aus den Händen der Wettiner reißen. Aber Friedrich lässt es nicht gefallen und versucht mit allen Mitteln diese Stadt und andere Städte unter seiner Herrschaft zu bekommen. Der König Adolf von Nassau ist ein brutaler König, der nicht gut mit seinem Volk umgeht, Kriege und Gewalt stehen auf der Tagesordnung. In Mitten des Geschehen ist das Apothekenmündel Änne, die von ihrem Vormund sehr schlecht behandelt wird. Sie wird eines Tages auf die Burg gerufen, um die Verletzten zu kümmern und so kämpft sie gemeinsam mit Christian, Markus, Ulrich, Sybilla, dem Medicus und den anderen Bürgern darum, dass die Stadt nicht vom König Adolf eingenommen wird. Doch leider schaffen sie es nicht. Weil jemand sie verraten hat! Werden sie es schaffen, die Stadt zurück erobern und werden es alle überleben? Wenn ihr das wissen wollt, dann lest das Buch. Das Buch stand schon lange auf meiner Liste der Bücher, die ich lesen will. Endlich konnte ich dieses gemeinsam mit ein paar anderen Buchgesichtern lesen. Das Buch las sich nicht schlecht, aber dennoch war die Geschichte etwas flach, da sehr viel vom Krieg und Gewalt die Rede war. Aber wenn man nur ein paar Kapitel zwichendurch liest, ist das Buch gut. Hatte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Der Schreibstil war in Ordnung und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen oder diese vorstellen.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. January 2012 um 16:44

    Das Buch ist ein echter Wälzer. Es geht im wesentlichen um die Befreiung Freibergs im späten 13. Jahrhundert und dem frühen 14. Jahrhundert. Es spielt überwiegend in Freiberg und der unmittelbaren Umgebung von Freiberg. Die Hauptpersonen sind drei Männer und 2 Frauen. Im Buch selbt geht es mehr um die Rückeroberung und Befreiuung von Freiberg von dem Bösen König von Nassau, als um die persönlichen Schicksale der Frauen und Männer. Die beschriebenen Männer sind Ritter, Hauptmann der Burgwache und ein hoher Edelsmann, dem die Stadt Freiberg und die Mark Meißen gehörte und am Ende auch wieder gehört.... Ich persönlich hätte mehr über die ärmere Bevölkerung und die persönlichen Schicksale lesen wollen, als um die Schlachten, die teilweise kapitellang waren. Manchmal habe ich überlegt, das Buch wieder zurückzulegen. Aber ich habe es dann doch durchgezogen. Meiner Meinung nach hätte ich mir es sparen können. Es geht hier leider nicht um die Nachfahrin von der Hebammen-Reihe um Marthe und Christian, das ist schade. Wer gerne über die Stadtbefreiung was lesen will, für den ist das Buch interessant. Ein klassicher Historischer Frauenroman ist es meines Erachtens nicht. Nur bedinigte Empfehlung.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    mabuerele

    22. August 2011 um 18:18

    Seit drei Jahren ist Adolf von Nassau gewählter König, als er im Jahre 1295 Friedrich von Wettin nach Altenburg beordert. Der König erhob Anspruch auf die Mark Meißen. Doch statt des Königs kommen Meuchelmörder nach Altenburg. Friedrich von Wettin entkommt. Das nächste Ziel des Königs ist die reiche Silberstadt Freiberg. Zwei Männer sollen diese Stadt verteidigen: Ulrich von Maltitz und Niklas von Haubitz. Im Jahre 1296 klopft nach Torschluss eine junge Frau an das Stadttor. Sybilla ist Gauklerin. Sie war dem Heer des Königs in die Hände gefallen, konnte entkommen und warnt nun die Stadt. Die Ratsherren der Stadt sind zerstritten. Soll man gegen den gewählten König kämpfen oder die Tore öffnen? Diejenigen, die an der Seite Friedrichs stehen, setzen sich durch. Zu den Gegnern gehört der Apotheker Jenzin. In seinem Haushalt lebt sein Mündel Änne, die wie eine Leibeigene gehalten wird. Sie ist eine Nachfahrin von Christian und Marthe. Als auf der Burg Leute mit medizinischen Kenntnissen gebraucht werden, sorgt Jan, einer der Kämpfer, dafür, dass Änne gerufen wird und dort bleiben kann. Freiberg verteidigt sich tapfer, doch es hat Verräter in ihren Reihen… Der historische Roman erzählt nicht nur ein Stück sächsische Geschichte, sondern auch die Geschichte der 12 entscheidenden Jahre für Deutschland. König Adolf von Nassau und sein Nachfolger, Albrecht von Habsburg, haben versucht, in Sachsen, Thüringen, Böhmen und Österreich ein Stück Königsland zu schaffen. Damit wären die deutschen Fürsten entmachtet gewesen und vielleicht der Weg aus der Kleinstaaterei geschaffen wurden. Doch Friedrich von Wettin hatte andere Pläne. Er war nicht bereit, sein Erbe aufzugeben, zumal sein Vater schon einen Teil des Landes „verramscht“ hatte. Die Vorgänge sind sehr gut recherchiert, der historische Ablauf stimmig. Die Grausamkeiten bei der Eroberung Freibergs und nach erfolgreichen Schlachten sind mir persönlich etwas zu ausführlich. Die Charakterisierung der historischen Personen ist stellenweise ziemlich einseitig. Es mag sein, dass Friedrich und seine Leute charakterlich ihren Gegnern überlegen waren, doch der Unterschied ist mir zu krass. Im Gegensatz dazu hat Sabine Ebert in der Freiberger Bürgerschaft einige unverwechselbare Charaktere geschaffen. Mit Christian, einem Jungen aus dem Volk, konnte man mitfiebern und mitbangen. Sehr schön wird gezeigt, wie insbesondere die Frauen mit ihrer Verantwortung wachsen. Ihr Mut und ihre Einsatzbereitschaft haben oft Schlimmeres verhindert. Eingebunden in die Geschichte sind zwei Liebesgeschichten. Auch hier zwang der Krieg zu Geduld… Insgesamt ist der Autorin ein spannender historischer Roman gelungen. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Buch ließ sich zügig lesen.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 19:41

    Zum Inhalt: Änne , die Nachfahrin von Marthe und Christian lebt nun in Freiberg. Aber der Reichtum und die Freiheit wird von König Nassau bedroht. Er will an das Silber der Stadt. Es entbricht ein harter Kampf um Freiberg , der auch in anderen Gebieten des Landes nicht unbemerkt bleibt. Plötzlich muss sich jeder im Land entscheiden auf wessen Seite er steht. Verzweifelt versucht Friedrich das Land zu einen und den Frieden wieder her zu stellen. Wird ihm das gelingen ? Und welche Rolle spielt Änne bei dem Ganzen? Meine Meinung zum Buch: Da Cover finde ich ansprechend gestaltet, auch wenn es sich wohl nicht von der Mehrzahl der historischen Romane abheben wird. Im Laufe der Geschichte wird auch klar das der Titel des Buches sehr passend- wenn auch zunächst nichts sagend für den Leser -gewählt wurde. Das Buch gliedert sich in drei Teile, die alle unterschiedliche Zeitepochen und Ereignisse beschreiben. Zu Beginn des Buches erwartet den Leser eine nett illustrierte Karte und ein Personenregister das einem das Fürchten lehren kann. Als Leser fragt man sich zunächst wie man bei der Summe an Personen jemals einen Überblick behalten soll, aber diese Befürchtungen sollen sich als unbegründet erweisen. Sabine Ebert, die Autorin, wirbt groß damit das es sich bei diesem Buch um die indirekte Fortsetzung der Hebammen Trilogie handelt. Das mag dem Leser aus dem Klappentext noch ersichtlich werden, aber spätestens wenn er die ersten Seiten gelesen ha, wird er kaum einen großen Zusammenhang herstellen können. Gut die ersten Ereignisse finden alle in Freiberg statt, die Stadt die aus dem Dorf Christiansdorf geworden ist und auch Änne die Nachfahrin von Marthe und Christian wird mehrfach erwähnt, aber dabei belässt es die Autorin auch zunächst. Im ersten Teil dominiert ganz klar eine andere Geschichte und der Leser fragt sich mehr als einmal was das alles mit der Fortsetzung der Hebammentrilogie gemein haben soll. Andere Charaktere, wenn auch nicht schlecht gezeichnet treten in den Vordergrund und geben der Story sowohl Tiefe als auch Würze. Denn wenn man eines nicht sagen kann , dann das die Geschichte die jene Autorin sich da ausgedacht hat langweilig wäre. Brisant, authentisch und ohne Umschweife kommt die Autorin an den richtigen Stellen auf den Punkt und hält die Spannung in jedem Moment aufrecht. Leider ist es so, dass Änne auch im weiteren Verlauf des Buches, also im zweiten Teil, nicht das Charisma von Marthe erreichen kann und bis auf wenige Ausnahmen eher eine Randfigur in der Geschichte bleibt. Es geht in der Regel um Intrigen, Zwistigkeiten und Kämpfe um Gebiete und Territorien jenseits von Freiberg. Das mag den Leser enttäuschen, aber meiner Meinung nach wird er mit anderen tollen Charakteren und einer wirklich guten Story belohnt. Im dritten und letzten Teil spielt Änne vermehrt eine Rolle, mehren sich aber gleichzeitig auch die langatmigen Passagen die von Kämpfen, Schlachtfeldern und Strategiesitzungen der Ritter untereinander handeln. Das mildert ein wenig die Freude auf das Ende des Buches will man als Leser doch wissen wie alles zu einem Ende findet. Fazit: Das Änne immer nur blass umzeichnet wird, wenn überhaupt nur in der Liebesgeschichte oder kurz als Heilerin auftritt mag den Leser enttäuschen. Betrachtet man den Roman aber losgelöst von den Erwartungen die jene Hebammentrilogie mit sich bringt, kann der Leser sich über einen soliden Roman mit einer überwiegend spannenden Geschichte freuen. Einzig allein,das dieses Buch zur Zeit nur als gebundene Ausgabe zu einem ansehnlichen Preis zu haben ist mag ein wenig sauer aufstoßen. Als TB auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    leserchen

    12. June 2011 um 17:34

    Ich hatte Glück das ich mir das Buch bei einer Bekannten ausleihen konnte, ich hätte mich doch sehr geärgert wennich dafür 20€ ausgegeben hätte. Ich war so begeistert von ihr nach dem ich die vier Bücher um Marthe und Christian gelesen hatte. Umso enttäuschter war ich von diesem Buch. Für mich ging es in diesem Buch mehr um die damaligen politischen Umstände und Machtkämpf, als um die Hauptpersonen. Es hat mich teilweise echt gelangweilt und ich hatte richtig zu tun es zu ende zu lesen. Echt schade.

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  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    Sariechen

    25. May 2011 um 10:52

    Hab das Buch nach der Hälfte abgebrochen, weil ich mich über einen Monat damit rumgequält habe. Ansonsten bin ich ein absoluter Schnellleser und ich habe auch die anderen Bücher von Sabine Ebert verschlungen. Echt schade, weil "Blut und Silber" ein Suchbuch von mir war und ich mich sehr drauf gefreut hatte. Das größte Problem war, dass es keinen Haupt-Protagonisten gab. Mal wurde ein bisschen von dem erzählt, mal von dem und insgesamt blieben alle blass. Auch die Story hat mich nicht vom Hocker gehauen ...

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  • Frage zu "Das Perlenmedaillon" von Sabine Weigand

    Perlenmedaillon

    Elfensand

    Für welches alter ist dieser Roman? meine freundin hat bald geburtstag und hat sich ein echt guts buch gewünscht, sie wird 16.

    • 3
  • Rezension zu "Blut und Silber" von Sabine Ebert

    Blut und Silber

    mama2009

    17. July 2010 um 08:20

    Imposant erzählte Geschichte rund um den Kampf der Habsburger und Wettiner im 13. Jahrhundert. Frau Ebert schafft es wieder, eine perfekte Atmosphäre herzustellen. Die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt und spiegeln die Situation der damaligen Zeit gut und nachvollziehbar wieder. Das Buch besteht voller Spannung, man kann gar nicht anders als die Geschichte des Markgrafen Friedrich von Wettin mit seinen Ritter und Wachen im Kampft gegen den machthungrigen König, zunächst Adolf von Nassau und dann Albrecht von Habsburg, weiterzulesen. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Hut ab vor Sabine Ebert!

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