Sabine Ebert Das Geheimnis der Hebamme

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Hebamme“ von Sabine Ebert

Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sie sich einer Gruppe fränkischer Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um sich dort in noch unerschlossenem Gebiet ein neues, besseres Leben aufzubauen. Anführer der Siedler ist der Ritter Christian, der mehr und mehr von Marthe und ihrem Heilwissen fasziniert ist. Doch dies erregt auch die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind, einem einflussreichen Ritter in Diensten des Meißner Markgrafen Otto von Wettin. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden … Der Auftakt einer Siedler-Saga vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen.

Spannend und macht Lust auf den nächsten Teil..

— Sylke0668

Ein spannender Beginn einer Saga...teilweise langatmig aber doch recht gut geschrieben...

— aga2010

Ein toller historischer Roman, mit ausdrucksstarken Protagonisten, einem flüßigen Schreibstil und Spannung bis zur letzten Seite.

— Ellaa_

Ein spannender und intressanter historischer Roman der aber nichts für zart besaitete ist, wie ich finde

— Kerstin_Lohde

Ein toller historischer Roman über eine junge Hebamme/Kräuterkundige. Der Anfang war etwas langatmig, aber sonst war es echt gut.

— TraumTante

Wunderbare Mittelalter-Reihe. Nachvollziehbar, schön geschrieben, bunte Bilder.

— Annemie

Super Einstieg in die Saga!

— Waldi236

Einfach eine schöne Saga. :-)

— Svea_J_Held

Wow ich bin echt begeistert. Ein Einblick in das 12 Jahrhundert und eine mutige junge Frau, die sich ihr Glück erkämpfen muss.

— Lovely-Jessica

Diese Buch war einfach so unglaublich gelunge. Marthe ist eine wundervolle und einzigartige Person und ihre Geschichte ist so spannend.

— LittleMissCloudy

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  • Tolle spannende Lektüre!

    Das Geheimnis der Hebamme

    Ellaa_

    01. November 2017 um 17:56

    Inhaltsangabe: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sie sich einer Gruppe fränkischer Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um sich dort in noch unerschlossenem Gebiet ein neues, besseres Leben aufzubauen. Anführer der Siedler ist der Ritter Christian, der mehr und mehr von Marthe und ihrem Heilwissen fasziniert ist. Doch dies erregt auch die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind, einem einflussreichen Ritter in Diensten des Meißner Markgrafen Otto von Wettin. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden … Der Auftakt einer Siedler-Saga vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen. Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es war auch zugegebenerweise mein erster historischer Roman, er ist also für Neueinsteiger perfekt geeignet.Der Schreibstil ist flüssig und sehr Gut verständlich. Großes Kompliment an die Autorin. Die Kapitel haben einen reibungslosen Übergang.Die ganze Story und der Handlungsverlauf fande ich auch gut gelungen und spannend. Die Protagonisten sind für mich realistisch und stark beschrieben, man merkt sofort welche Charaktere man mögen sollte und welche eher nicht. (An der Stelle muss ich mal meinen Hass auf den Hünen loswerden.. dem würde ich gerne mal ein paar Takte erzählen..)Marthe ist für mich eine wirklich tolle Protagonistin! Ich hab sie sofort gemocht- ihre Gabe ist wahrlich ein Geschenk Gottes. Sie macht wirklich im Laufe des Buches eine tolle Wandlung- aus dem kleinen wehrlosen Mädchen, wurde eine unglaublich starke Frau. Das ein klein wenig Liebesdrama mit in der Geschichte drin ist, muss an dieser Stelle mal erwähnt werden- diese fande ich zum Ende hin etwas zu dick aufgetragen- passte in die ganze ernste Situation irgendwie nicht herein.Im großen und ganzen beruht dieser Roman ja auf wahren Begebenheiten im geschichtlichen Sinne (Protagonisten und Gespräche sind selbstverständlich erfunden), was ich auch unglaublich gut finde und auch mit einer Menge Arbeit seitens der Autorin verbunden ist. Für mich ist dieses Buch ein Muss für jeden, der historische Romane liebt und ein perfektes Einstiegsbuch. Bin sehr auf den zweiten Teil gespannt!

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  • ...spannend...

    Das Geheimnis der Hebamme

    Lesebegeisterte

    05. September 2017 um 15:37

    Der Roman spielt im 12. Jahrhundert hauptsächlich in Sachsen. Die 14-jährige Marthe muss fliehen und schließt sich einem Siedlerzug an...
    Habe diese Buch verschlungen und mir sofort die restlichen Bücher zu dieser Reihe gekauft!!!

  • Ein gut geschriebener historischer Roman den ich erstmal sacken lassen muss

    Das Geheimnis der Hebamme

    Kerstin_Lohde

    22. August 2017 um 09:57

    Das Buch habe ich in einer Facebook Gruppe erhalten. Dementsprechend war ich etwas skeptisch, da ich nicht alles historische lese. Ich schaue immer zusätzlich zum Cover den Klappentext an und entscheide dann ob ich das Buch nehme. Aber hier habe ich spontan entschieden, und es nicht bereut. Allerdings war das Buch spannend und gut geschrieben. Nun habe ich erst gesehn, das es bisher von dieser Reihe 5 Bände gibt. Aber ich werde erstmal warten, bis ich den nächsten Band lese.

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  • eBook Kommentar zu Das Geheimnis der Hebamme von Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

    Irmtraud Brückmann

    via eBook 'Das Geheimnis der Hebamme'

    Beitrag

    • 5
  • Fesselnder Roman

    Das Geheimnis der Hebamme

    Reebock82

    12. October 2016 um 16:26

    Der Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem, die wirklich schnelle Handlung reist einen mit. Man kommt eigentlich gar nicht wirklich "zu Atem", da passiert schon das nächste. Langweilig wurde es mir zumindest nicht. Für mich die einzigen Kritikpunkte sind zum einen, dass man, vor allem bei den Fürsten, oftmals die Übersicht verliert, wer mit wem verwandt, verfeindet, verheiratet, im Krieg usw. ist. Ich habe mich öfter gefragt, wer denn jetzt nochmal eigentlich gegen wen kämpft und warum. Glücklicherweise spielt das aber für den Roman keine sehr große Rolle. Was mir auch nicht ganz so gut gefallen hat ist, dass Marthe auf gefühlt jeder dritten Seite von irgendeinem Kerl angemacht wird. Und wenn es nicht Marthe ist, dann eine andere Frau. Ich kenne mich mit dieser Zeit nicht so gut aus und kann nicht sagen, wie realistisch das ist, aber ich denke, ein bisschen weniger Vergewaltigung hätte der Handlung keinen Abbruch getan. Ansonsten ist dieser Roman jedoch flüssig zu lesen und macht wirklich Spaß. Er ist fesselnd und wird nicht langweilig. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Ein fesselndes Buch

    Das Geheimnis der Hebamme

    Schlommel

    20. September 2016 um 10:57

    Es gibt sehr gute Bücher, die 5 Sterne verdient haben und es gibt sehr gute Bücher, die noch ein Plus verdient haben. Dieses war für mich so eines.Von der ersten Seite an, hat mich die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es gab keine zähen oder langweiligen Stellen. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und gerade die Hauptperson Marthe ist einem sehr sympathisch.Man fiebert mit den Charakteren mit und hat das Buch so im Nur durch gelesen.Für mich seit längerem Mal wieder ein Buch mit Wow-Effekt, dass einen auch einige Tage nach Abschluss gefangen hält.

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  • Das Geheimnis der Hebamme.

    Das Geheimnis der Hebamme

    Leseratte1391

    17. September 2016 um 22:38

    Weil sein Sohn totgeboren wurde, will der Burgherr Wulfhart der Hebamme Martha Hände und Füße abhacken lassen.Daraufhin schließt sie sich einer Gruppe Siedler an und dem Ritter Christian, der von ihrer Schönheit und ihrer heilender Gabe faszieniert ist. Das Buch hat mir sehr gefallen und ich werde auch die anderen Bücher der Hebammen Serie lesen.

  • Sabine Ebert - Das Geheimnis der Hebamme

    Das Geheimnis der Hebamme

    Aoibheann

    12. May 2016 um 14:41

    Bisher haben mich historische Romane eher weniger interessiert, wenn sie so sehr lange vor der Jetztzeit spielen. Und auch jetzt muss die Beschreibung auf dem Klappentext mich dann schon sehr ansprechen. Umso überraschender, dass dieses Buch schon gewaltig lange bei mir „subt“ und zu den älteren gehört. Aber wer weiß irgendwann schon noch, aus welchem Grund dieses oder jenes Buch gekauft wurde. Ich zumindest nicht mehr. „Das Geheimnis der Hebamme“ hat mir überwiegend gut gefallen. Es war, nicht wie von mir befürchtet, schwierig oder holperig geschrieben, sondern leicht und unterhaltsam. Die vielen unterschiedlichen und beteiligten Personen waren leicht in die jeweiligen Lager zuzuordnen. Die Beschreibungen von Leuten, Umgebung und Umständen, dem alltäglichen Leben empfand ich als gelungen geschildert. Warum ich dennoch nicht so richtig warm geworden bin mit Marthe und Christian, kann ich selbst kaum richtig sagen. Für mich waren sie einfach nicht „greifbar“, blieben für mich immer distanziert. Dass die Geschichte erst auf den letzten 150 Seiten so richtig an Fahrt aufnimmt und davor eher dahin plätschert, finde ich dabei gar nicht mal allzu schlimm. Ich hätte mir zwar einen gleichmäßigeren Spannungsbogen gewünscht, gute Unterhaltung war das Buch dennoch allemal.

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  • Von Rittern, Markgrafen und der Stellung der Frau

    Das Geheimnis der Hebamme

    Minje

    18. April 2016 um 16:34

    "Das Geheimnis der Hebamme" von Sabine Ebert erschien im Knaur Verlag 2006. Inhalt 1167 verlässt Marthe ihre Heimat Franken und schließt sich einem Siedlerzug an, der unter der Führung Ritter Christians steht. Aufgrund ihrer Kenntnisse als Hebamme und Heilerin hat sie Kontakt zu Hedwig, der Frau von Markgraf Otto von Wettin (Meißen) und Tochter von Albrecht dem Bären, Markgraf von Brandenburg. Thema Gesellschaft im 12. Jhd, die Stellung/ Behandlung der Frau im 12. Jhd, Unterschiede im Rittertum, Heinrich der Löwe & Friedrich Barbarossa Meinung Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ein toller eindrucksvoller Einstieg! Nun bin ich sehr gespannt, wie es im 2. Band (Die Spur der Hebamme) weitergeht! Anfangs hatte ich wirklich Angst vor diesem Buch! So viele unbekannte Namen, verschiedene Orte, ich war mir nicht sicher, ob ich es schaffen würde. Doch im TV wurde der Film gezeigt- da merkte ich, dass das Buch zu verstehen ist. Der Leser erhält einen regen Eindruck davon, wie Frauen früher behandelt wurden. Wie respektlos, wie einengend. Heutzutage heiratet man doch meist aus Liebe. Früher? Früher war es anders...Die erste Heirat von Marthe macht mich traurig. Interessant, wie unterschiedlich Ritter sein konnten. Um dies deutlich zu machen, benutzt die Autorin Ritter Christian (dem die Ritterehre wichtig ist) und seinen Gegenspieler Ritter Randolph, der seine Macht ausnutzt, böse Pläne schmiedet, foltert,... Schon ein bisschen anspruchsvoll: welcher Graf trifft sich mit welchem anderen Graf und warum. Die Rolle Barbarossas. Das Buch ist geschrieben von einem allwissendem Erzähler im Präteritum, was passend ist. Interessant wäre natürlich: Ich Erzähler, aus Marthes Sicht erzählt. Doch dann würde wahrscheinlich einiges fehlen, da Marthe nicht alles weiß. Gelungen: das Bonusmaterial, in dem S.Ebert über das Schreiben schreibt. Gefällt mir gut! Ausdruck: Am Ausdruck ist nichts auszusetzen. Gut geschrieben. Fazit Tolles Buch, die Fortsetzung habe ich bereits!

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  • Mein Leseeindruck

    Das Geheimnis der Hebamme

    ChattysBuecherblog

    Dieses Buch lag nun schon lange Zeit auf meinem SUB. Mehrfach hatte ich dieses Buch angefangen, aber immer wieder nach kurzer Zeit abgebrochen. Nun hatte ich mir vorgenommen, bis zum Ende zu lesen. Tja, und was soll ich sagen ... Fangen wir mit dem Positiven an: Gut gefallen hat mir das Dramatis Personae. Hier wird schnell klar, welche Personen wirklich historisch und damit urkundlich erwähnt sind. Kommen wir zur Geschichte [Achtung Spoiler] Alles beginnt um 1167 in Franken. Marthe, die Tochter einer Heilkundigen, wird zum Burgherrn gerufen, da seine Frau ein Kind gebären soll. Bei der Geburt entstehen Probleme und das Kind wird tot geboren. Als der Burgherr vom Tod seines Kindes erfährt, droht er Marthe sie umzubringen. Marthe flieht und sucht Schutz in den Wäldern. Dort trifft sie auf Christian, der einen Tross anführt. Sie schließt sich der Gruppe an. Klar, dass es nun erst richtig los geht. Von den Protagonisten hat mir ganz klar Marthe am besten gefallen, jedoch hätte ich mir trotzallem etwas mehr Tiefe gewünscht. Oft hatte ich das Gefühl, dass es aus allen Ecken nur noch rief: Marthe hier, Marthe dort...überall nur noch Marthe. Meines Erachtens wurde sie so ein bisschen in den Himmel gehoben. Aber trotzdem blieb sie für mich etwas blaß. Christian...tja, eigentlich auch hier wieder nichts neues. Ein klassischer Ritter eben. Auch keine wirklich spannende Erscheinung. Er ist eben da. Teilweise fand ich auch die geschichtlichen Szenen sehr ausgedehnt, so dass mir "Das Geheimnis der Hebamme" wiederum zu kurz kam. - Fazit - Leser von historischen Romanen werden an dieser Serie nicht vorbeikommen. Allerdings trifft man hier leider auf nichts neues.

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    • 3
  • Konnte mich nicht fesseln

    Das Geheimnis der Hebamme

    FraukeK

    Ich bin eben damit fertig geworden und habe es mir geholt, weil es mir empfohlen wurde und zudem als Bestseller angepriesen wurde. Leider hat es mir überhaupt nicht gefallen.Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sie sich einer Gruppe fränkischer Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um sich dort in noch unerschlossenem Gebiet ein neues, besseres Leben aufzubauen. Anführer der Siedler ist der Ritter Christian, der mehr und mehr von Marthe und ihrem Heilwissen fasziniert ist. Doch dies erregt auch die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind, einem einflussreichen Ritter in Diensten des Meißner Markgrafen Otto von Wettin. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden … Der Auftakt einer Siedler-Saga vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen.Das war der Klappentext und das versprach auch wirklich vielversprechend zu werden, da auch zwei historische Größen darin angekündigt werden, über die ich erst vor kurzem ein wundervolles Buch gelesen habe. Also musste ich zugreifen. Nur leider konnte mich hier nichts überzeugen, weder der Stil, noch die Handlung. Es war mir einfach stellenweise zu brutal. Ständig Vergewaltigungen oder Folter und irgendwie kommt es immer nur auf eines raus: Alle Männer wollen Marthe haben. Das war mir zu flach, hölzerne Figuren und gekünstelte Dialoge. Nein, da kam bei mir keine Freude beim Lesen auf, 80% der Männer wirkten für mich nur wie widerliche Lüstlinge, oder eben Ritter Christian, der Edle, der immer parat ist. Ich kann schon nichts mit den Büchern von Iny Lorentz anfangen, das hier ist einfach zu ähnlich aufgebaut. Ich habe schon deutlich besseres gelesen, das nicht mit dem Stempel Bestseller versehen war. Für mich ist das kein Bestseller und auf ich weiß jetzt nicht, ob ich weitere Bände der Hebammen-Sage lesen werde. Im Moment eher nicht.Daher leider nur 2 Sterne.

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    • 3
  • Sabine Ebert - Das Geheimnis der Hebamme

    Das Geheimnis der Hebamme

    CWPunkt

    14. February 2016 um 22:38

    Historischer Rahmen: Der Debütroman von Sabine Ebert spielt in der Zeit der Regentschaft von Kaiser Barbarossa. Herzog Heinrich der Löwe und die Fürsten aus Sachsen führen immer wieder Auseinandersetzungen. In dieser Zeit werden die Gebiete östlich der Saale neu besiedelt.    Inhalt: Ritter Christian, der im Dienst des Markgrafen von Meißen Otto Wettin steht, wird losgeschickt, um Siedler aus anderen Gebieten anzuwerben. Für viele Menschen erscheint diese Umsiedlung als große Chance, um sich ein besseres Leben aufzubauen, obwohl der Weg in die neue Heimat lang und gefährlich ist.  Marthe ein 14 jähriges Mädchen, das bei ihrer Ziehmutter das Handwerk der Wehmutter und Heilkundigen gelernt hat, muss vor der Willkür und Grausamkeit ihres Burgherren fliehen und schließt sich diesen Siedlern an. Rezension: Häufig dauert es bei komplexeren Geschichten, sehr lange, bis man wirklich von der Romanreihe gefesselt ist. Dies ist bei diesem Buch anders. Der Roman beginnt direkt mit der Geschichte um Marthe und schafft so einen sehr gelungen Einstieg in die Zeit. Leider ist die Handlung an manchen Stellen etwas zu vorhersehbar. Das mag aber auch daran liegen, dass es inzwischen einige Romane gibt, die im Mittelalter spielen und wenn die Handlung an verschiedenen Orten spielen soll und man eine weibliche Hauptfigur haben möchte, so ist es nahe liegend, dass diese heilkundig ist und dies führt letztendlich immer zu ähnlichen Konflikten. Die Hauptfiguren sind allerdings so herrlich herausgearbeitet, dass man sehr schnell mit ihnen mitleidet und daher diesen Roman nicht zur Seite legen kann.  Sabine Ebert widmet ihre Aufmerksamkeit allerdings nicht nur den Hauptfiguren und deren Gegenspielern sondern schafft es auch die anderen Dorfbewohner zum Leben zu erwecken. Dieser erste Band der Romanreihe endet für meinen Geschmack etwas zu glatt, aber glücklicher Weise nicht mit einem Cliffhanger. Natürlich ist die Hauptgeschichte nicht abgeschlossen, aber man hat eine in sich geschlossene Teilgeschichte. Das erhöht die Freude auf den folgenden Band. 

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  • wunderbarer Auftakt

    Das Geheimnis der Hebamme

    Adrijana

    08. January 2016 um 02:10

    Dieses Buch war mein erster historischer Roman, seither liebe ich sie! Ich hab von diesem ersten Teil an die Bücher von Sabine Ebert geliebt und habe die Geschichte von Marthe und Christian mit Spannung verfolgt. 

  • Kitschiger pseudo-historischer Schund

    Das Geheimnis der Hebamme

    katzekatzekatze

    Da dieses Buch überall als Bestseller deklariert wird, bin ich natürlich auch mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen heran gegangen. Leider konnte ich mich während des ganzen Buches nicht wirklich für die Geschichte erwärmen. Die Grundidee mag noch ganz interessant klingen - leider wird man bald ernüchtert durch Charaktere, die durchweg jeder Tiefe komplett entbehren, eine langweilig dahinplätschernde Story, Klischees und eine so kitschige und seichte (und vor allem nicht nachvollziehbare) Liebesgeschichte, dass es fast schon wehtut (ich hab während des Lesens mehrmals tatsächlich genervt aufstöhnen müssen). Die beiden Hauptcharaktere Mathe und Christian reden kaum zwei Sätze miteinander und schon ist es gegenseitig die Liebe des Lebens (Man merke, sie ist zu Beginn des Buches gerade mal frisch 13) und sie können ohneinander nicht mehr und nahezu 80 % dieses Buches sind davon belegt, dass die beiden einander in Gedanken anschmachten und nicht ohneinainder leben können und überhaupt. Ich kann mich einfach nicht für eine Liebesgeschichte erwärmen, wo das Mädchen noch buchstäblich ein Kind ist und der Mann schätzungsweise mitte bis Ende 20. Durchgehend jeder (!) Mann, der Marthe begenet will sie vergewaltigen oder denkt zumindest dran sie zu verführen, was einzig und allein dafür dient, dass Christian sie mal wieder aus einer unangenehmen Situation retten oder wahnsinnig vor Eifersucht werden kann ... bla bla bla.... irgendwann hat es einfach nur noch genervt und ich war heilfroh mit diesem Buch fertig zu sein. Leider wird die Geschichte dadurch noch verschlechtert, dass die Autorin es einfach mit keinem Satz schafft, die Welt des Mittelalters vor dem inneren Auge aufleben zu lassen und ohne böse klingen zu wollen, ich habe Hobby-Autoren mit einem ausgereifteren und fesselnderen Schreibstil kennengelernt. Die Deklaration Bestseller hat kein Buch weniger verdient, als dieses hier. Absolute Zeitverschwendung.

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    • 2
  • Ein romantischer Historien-Roman

    Das Geheimnis der Hebamme

    Zroyas_Papiergefluester

    01. May 2015 um 02:00

    Ich liiiebe historische Romane. Vor allem solche, die es schaffen, sachliche Fakten mit sympathischen Figuren und einen spannenden Story zu kombinieren. Das Geheimnis der Hebamme ist der erste Band einer Reihe, die genau das perfekt schafft. Das Geheimnis der Hebamme , Die Spur der Hebamme, Die Entscheidung der Hebamme, Der Fluch der Hebamme, Der Traum der Hebamme Im Mittelpunkt der Hebammen Romane steht die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt Freiberg in der damaligen Mark Meißen. In diesem ersten Band gibt es Freiberg allerdings noch nicht, denn die Geschichte beginnt mit den Siedlerzüge fränkischer Bauern, die im 12 Jahrhundert aus ihren ursprünglichen Verhältnissen fortzogen, um dem Ruf des Meißener Markgrafen Otto von Wettin zu folgen und die unbewohnten Teile der Mark zu roden und zu besiedeln. Einer der Hauptcharaktere ist dabei Ritter Christian, der einen der Siedlerzüge anführt und sich schließlich mit den Bauern in Christiansdorf niederlässt - dem Dorf, das später einmal die Stadt Freiburg werden wird. Gemeinsam mit seinem Knappen Lukas steht er für die wahren Ideale des Ritterstandes: die Untergebenen zu beschützen und edelmütig, mutig und gerecht zu handeln. Teil des Siedlerzuges ist neben vielen liebens- und hassenswerten Persönlichkeiten auch die junge Wehmutter Marthe, die sich trotz ihres geringen Alters bestens auf das Heilen von Verletzen oder ihre Aufgaben als Hebamme versteht. Sie hat "Gesichte", und ist so im Laufe der Geschichte in der Lage, durch kurze Visionen oder starke Empathie Unheil und bestimmte Geschehnisse voraus zu ahnen. Dies wird aber so subtil in die Handlung des Buches eingeflochten, dass es für mich an keiner Stelle unglaubwürdig wirkt. Neben den Ereignissen im Dorf, die von dem Bau erster Lehmhütten, Hochzeiten, Geburten zu dem schließlich auch den für den weiteren Verlauf der Handlung immens wichtigen Fund einer Silberader unter dem Dorf führen, steht vor allem auch das Geschehen auf dem Meißener Burgberg im Mittelpunkt. Markgraf Otto, seine ebenso schöne wie kluge Frau Hedwig und ihr Gefolge bieten eine zweite Seite der Erzählung - denn das Leben auf dem Burgberg trieft nur so vor Intrigen, Komplotten, Verhandlungen und Allianzen. Wer "Ein Lied von Eis und Feuer" oder zumindest den cineastischen Verwandten "Game of Thrones" kennt, kann sich vorstellen, wie es an einem mittelalterlichen Hof so zu ging. Nur dass hier keine Drachen mitspielen. ;) Während Sabine Ebert mehr oder weniger genau den historischen Abläufen der Entstehung Freibergs und der Mark Meißen folgt, und es versteht Fakten geschickt in ihrer Geschichte unterzubringen, ohne, dass dem Leser langweilig wird, spinnt sie eine dramtische, aber zugleich zuckersüße Liebesgeschichte zwischen Marthe und Ritter Christian drumherum - die zwar keine historische Grundlage hat, aber eindeutig nicht fehlen dürfte. Ich meine, was ist schon ein historischer Roman ohne eine Liebesgeschichte? :) Christian und die Bewohner seines Dorfes müssen immer wieder gegen Intrigen bestehen, die von Christians Erzfeind, Ritter Randolf und seinen gewalttätigen, skupellosen Freunden gesponnen werden. Mein absolutes Highlight in nicht nur diesem Band ist die Tatsache, wie realistisch das mittelalterliche Leben beschrieben wird. Wenn Frau Ebert über die Zustände im Dorf, das Verhalten der Figuren oder die Geschehnisse auf dem Burgberg schreibt, komme ich mir immer vor, als stünde ich mittendrin - ich weiß nicht, wie die Autorin das schafft, aber die zaubert in ihren Büchern ein ganz besonderes Flair, dem ich mich nicht einziehen kann. Nicht umsonst gehört dieser erste Teil zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich finde es eben einfach wahnsinnig spannend, wie es damals so zuging. Die einzelnen Figuren sind so toll dargestellt - sowohl die, die man sofort ins Herz schließt, als auch die, die man am liebsten einfach nur an die Wand klatschen würde - dass ich immer wieder mitfiebere, auch wenn ich das Buch inzwischen fast schon auswendig kenne. Wer also Interesse an historischen Romanen, Lust auf ein wenig Romantik und ein Faible für Schwertkämpfe hat, kann mit diesem Buch absolut nichts verkehrt machen. :) Das Buch ist beim Knaur Verlag mit der ISBN 978-3426634127 erschienen und kann dort für 10,99€ gekauft werden.

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