Der Traum der Hebamme

von Sabine Ebert 
4,4 Sterne bei150 Bewertungen
Der Traum der Hebamme
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A

Wunderbares Buch genau wie die andern Bücher der Hebammen Reihe...

Sylke0668s avatar

Die Geschichte hat mich wieder von Anfang an mitgerissen und bis zum Ende gefesselt.

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Inhaltsangabe zu "Der Traum der Hebamme"

Desillusioniert kehrt Marthes Sohn Thomas im Herbst 1191 vom Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat findet er keinen Frieden, denn dort herrscht der grausame Albrecht über die Mark Meißen. Als dieser seinen Bruder Dietrich, an dessen Seite Thomas im Heiligen Land gekämpft hat, angreift, bleibt beiden keine andere Wahl, als erneut zu den Waffen zu greifen. Die Lage scheint aussichtslos, deshalb muss Dietrich ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen eingehen. Dafür fordert dieser die Verlobung Dietrichs mit seiner Tochter. Ein hoher Preis, denn Dietrich liebt seit langem heimlich Marthes Tochter Clara…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426638378
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.10.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2011 bei Audio Media Verlag erschienen.

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 4 Jahren
    Gelesen || "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Erster Satz
    Den halben Tag schon goss es in Strömen.

    Inhalt
    Landgraf Dietrich kehrt nach zweieinhalb Jahren vom Kreuzzug aus dem Heiligen Land zurück, mit nur noch einem Ritter. Allein Thomas hat die gefährliche Reise und die Strapazen von Wüste, Durst, Hunger und Kampf überlebt. Doch kaum wieder auf Weißenfels angelangt, rüstet Dietrichs Bruder Albrecht, Markgraf von Meißen, auf, um gegen seinen Bruder in den Krieg zu ziehen. Dies ist nicht nur deshalb ungeheuerlich, weil Dietrich von Rechts wegen rechtmäßiger Herrscher über Weißenfels ist, sondern auch aufgrund des Umstands, dass Wallfahrer grundsätzlich nicht angegriffen werden dürfen. Da Dietrich aber bekanntermaßen im Heiligen Land den Großteil seiner Männer eingebüßt hat, ist schnell klar: alleine kann er sich gegen seinen herrschsüchtigen Bruder nicht beweisen. Sein einziger Ausweg ist, den Landgrafen von Thüringen um Unterstützung zu bitten. Doch der will sich eigentlich nicht in die Bruderstreitigkeiten eingreifen. Allerdings gäbe es da etwas, das auch er sich wünscht. Seine 8-jährige Tochter Jutta ist zwar intelligent und ein schlauer Kopf, doch leider nicht sonderlich hübsch. Daher stehen die Chancen für eine vorteilhafte Heirat eher gering. Daher unterbreitet er Dietrich folgendes Angebot: sollte dieser Jutta heiraten, stellt er ihm genügen Männer zur Verfügung, damit er sich gegen Albrecht zur Wehr setzen kann. Doch Dietrichs Herz hängt an Clara, Marthes Tochter, die er aber nicht ehelichen kann, da sie unter seinem Stand geboren wurde. Für Dietrich ein Dilemma...

    Meine Meinung
    Das war es also: das Finale der 5-teiligen Hebammen-Saga. Alles begann mit einem blutjungen Mädchen, das nach einer missglückten Geburt aus ihrem Heimatort flüchen musste. Zwischenzeitlich ist aus dem jungen Mädchen eine Edelfreie geworden, und aus der kleinen Siedlung, die die ehemaligen Franken errichtet hatten, eine richtige Stadt. Marthes Kinder Thomas und Clara spielen auch in diesem Band eine große Rolle. Die sind ja zwischenzeitlich auch erwachsen und obwohl mir die letzten beiden Bände nicht ganz überzeugen konnten, war es doch schön, mitzuerleben, wie erst Marthe und Christian zusammengewachsen sind und schließlich deren Kinder beim Aufwachsen zuzusehen. Daher bin ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an das Lesen herangegangen. Einseits wollte ich unbedingt wissen, wie Sabine Ebert diese Reihe zum Abschluss bringt, doch andererseits bin ich bei Reihe immer etwas traurig, wenn sie dann zu Ende gehen. Und gerade bei dieser ist mir das total schwer gefallen, da man die Charaktere über Jahren hinweg begleitet hat, ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden konnte und ihr Schicksal geteilt hat.

    Nachdem ich ja die Reihe recht zeitnah gelesen hab, fiel mir der Einstieg in die Geschichte relativ leicht. Die Story beginnt einige Wochen nach dem Ende des vierten Teils. Nachdem dort der Abzug der Truppen aus dem Heiligen Land angeordnet wurde, beginnt "Der Traum der Hebamme" mit der Rückkehr von Dietrich und Thomas. Albrecht ist zwischenzeitlich Markgraf von Meißen und hat sein Auge auf Weißenfels geworfen, also auf das Gebiet, welches rechtmäßig seinem Bruder zusteht. Da sich die Konflikte und Reibepunkte schon im letzten Buch angekündigt haben, war es für mich ein leichtes, wieder in die einzelnen Handlungsstränge einzusteigen.

    Obwohl ich in der Rezension zum letzten Buch noch kritisiert hatte, dass Marthe nur noch eine untergeordnete Rolle spielte, war genau dieser Punkt dieses Mal zwar immer noch vorhanden, aber störte mich nicht mehr so sehr. Es war mir auf jeden Fall lieber, als wenn sie zum x-ten Mal geschändet und im Kerker gelandet wäre. Marthe spielt zwischenzeitlich mehr eine Nebenrolle, die in den richtigen Momenten ihren Einsatz hat. Auch ihr Ehemann Lukas ist zwar immer noch ein wichtiger Part in Kampfdingen, trägt aber wenig zum Gesamtgeschehen bei. Im Verlauf des letzten Buches sind vorallem Thomas und Clara immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Und ich muss sagen: Frau Ebert hat beiden eine wirklich rührende und spannende Geschichte angepasst.

    Sehr gelungen fand ich vor allem die Geschichte um Thomas, der nach dem Kreuzzug in der Heimat einfach nicht die Ruhe findet, mit der er gerechnet hat. Immer wieder stehen ihm die Bilder vor Augen, wie sein bester Freund Roland absolut sinnlos sein Leben lassen musste bei der Schlacht vor Akkon. Außerdem fand ich es wundervoll, dass Sabine Ebert auch dargestellt hat, welche Zweifel Thomas bezüglich des Sinns von soviel Blutvergießen hat. Ein solches Gefühlsleben war neu in der Hebammen-Saga und es ist mir wirklich an die Nieren gegangen, mit welchen Problemen der junge Mann zu kämpfen hat. Aber auch die Geschichte um Clara und ihre Liebe haben mein Herz erwärmt. Der Leser bekommt einen ziemlich guten Eindruck davon, wie wenig im 12.Jahrhundert darauf Rücksicht genommen wurde, ob sich Eheleute wirklich lieben. Und auch, wie sehr solche Entbehrungen an den Nerven der Menschen zerren konnten.

    Bei den restlichen Charakteren zeigt sich die altbekannte Schwarz-Weiß-Malerei, die schon aus den Vorgängern bekannt war. Die guten Menschen sind gut und zwar wirklich engel-barmherzig gut. Und die bösen Menschen sind Monster auf zwei Beinen. Aber es ist wie gesagt aus Band 1-4 bekannt. Trotzdem hat Frau Ebert es wieder einmal geschafft, ihre teilweisen erfundenen Charaktere gemeinsam mit den realen in eine Welt zu bringen, in der alles schön ineinander greift. Die Geschehnisse aus der Zeit wurden wie immer tadellos recherchiert und in eine spannende und für den Leser nachvollziehbare Geschichte gepackt. Phanatasie und historisch tatsächlich Geschehenes wurden geschickt miteinander verwoben.

    Auch der Schreibstil hat im Vergleich zu den Vorgängerbüchern keine große Ausrisse gemacht. Zeitgemäße, aber trotzdem verständliche Sprache geben dem Leser einen authentischen Einblick in die thematisierte Zeit.
    Aus Beobachterperspektive aus werden abwechselnd die Schicksale und Ereignisse der Hauptcharaktere erzählt. Auch hier wurde der Schwerpunkt auf Dietrich und Burg Weißenfels und auf Albrecht gelegt. Trotz ständiger Perspektivenwechsel konnte ich der Geschichte gut folgen und muss neidlos anerkennen: es hat die Spannung gesteigert.

    Was aber neu war in diesem Teil: das etwas schlampige Lektorat. Da wurden Wörter weggelassen, nicht ordentlich geschrieben und Tote wieder zu Leben erweckt. Plötzlich steht doch da Reinhard, Claras erster Mann (zur Erinnerung: seit Band 4 fehlt dem Guten ein wichtiges Körperteil, nämlich der Kopf), wieder da und unterhält sich locker mit Thomas. Erst einige Sätze später wird klar: gemeint war nicht Reinhard, sondern Raimund. Ich bin immer gerne bereit, über den ein oder anderen Fehler hinwegzusehen, aber vom Knaur Verlag bin ich das einfach nicht gewohnt, daher ist es mir irgendwie doppelt so sauer aufgestoßen.

    Zum Schluss noch zu erwähnen: der Schluss... Obwohl vorhersehbar war, wie die Geschichte endet (schon allein, weil im Vorgängerbuch eine Zeittafel abgedruckt war, die die hier dargestellten Jahre mitumfasst), fand ich das Ende zumeist gut gelungen. Die Auflösung des Konflikts mit Elmar dagegen war mir etwas zu sehr kontruiert, aber auch darüber kann ich hinwegsehen.

    Schlussworte
    "Der Traum der Hebamme" ist ein würdiger und runder Abschluss der 5-teiligen Reihe. Obwohl mir Band 3 und 4 nicht ganz so zugesagt haben, konnte mich das Finale wieder mitreißen. Gewohnt gekonnt verbindet Sabine Ebert die Realität des 12. Jahrhunderts mit ihrer Phantasie und hat damit 5 historische Romane geschaffen, die sich durchaus sehen lassen können. Die Geschichte ist zu einem zufriedenstellenden Ende gekommen. Ich hatte viel Freude mit der Reihe und bin etwas traurig, dass es jetzt vorbei ist.

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    pushelwuschelvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: die geschichte um freiberg beginnt zu leben
    einfach nur super

    die reihe der hebamme hat mich von der ersten bis zur letzten seite begeistert nicht nur die historischen hintergründe der stadt freiberg sondern auch das leben der menschen und deren schicksale in dieser zeit werden zum leben erwacht es war für mich manchmal kein einfach stoff zu lesen aber dennoch würde ich diese reihe immer wieder lesen wer ein fan der geschichte und der historik ist wird sich daran begeistern auch das ender war hervorragend obwohl ich mir ja schon noch einen 6. teil gewünscht hätte ansontsen super buch und selten so spannend gelesen 

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    Zandys avatar
    Zandyvor 5 Jahren
    Alles hat irgendwann einmal ein Ende

    Leider auch die Hebammen-Reihe.

    Im letzten Band werden nochmal alle Register gezogen. Es kommt zum Kampf Bruder gegen Bruder, Liebende müssen sich trennen und auch Überraschungen gibt es.

    Ein würdiger letzter Teil!

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Gelungener Abschluss der Hebammen-Saga, welche Sabine Ebert temporeich und äußerst unterhaltsam erzählt.
    Gelungener Abschluss der Hebammen-Saga

    Zusammen mit Graf Dietrich von Weißenfels kehrt Thomas von Christiansdorf im Jahr 1191 aus dem Heiligen Land zurück. Doch eine Erholung von der strapaziösen Reise ist ihnen nicht vergönnt, denn Dietrichs Bruder, Markgraf Albrecht, rüstet bereits seine Truppen zum Angriff auf Burg Weißenfels. Aus der Not heraus geht Dietrich ein Bündnis mit dem Landgrafen von Thüringen ein und damit die Verlobung mit dessen Tochter Jutta. Allerdings liebt Dietrich seit langem Marthes Tochter Clara und hat ihr bereits einen Heiratsantrag gemacht, obwohl dies aus Standesgründen eigentlich undenkbar ist. …

    Thomas hat seine Empfindungen im Heiligen Land gelassen, innerlich wie tot kehrt er in die Mark Meißen zurück, den Tod seines besten Freundes Roland bis heute nicht verwunden wie auch die Schrecken des Kreuzzuges. Dietrich hat die Gräueltaten des Kreuzzuges ebenfalls noch vor Augen, Trost findet er bei Clara, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Währenddessen leben Marthe und Lukas nach wie vor im Exil auf der Wartburg in Eisenach, als sie allerdings von dem bevorstehenden Angriff auf Burg Weißenfels erfahren, eilen sie Dietrich zur Hilfe.

    Gewohnt lebendig, prall und farbenprächtig erzählt Sabine Ebert auch den fünften und letzten Band ihrer Hebammen-Saga und die Autorin schöpft bei diesem Teil wirklich aus dem Vollen. Ein Ereignis reiht sich an das Andere, sodass die Story sich sehr rasant, unterhaltsam und stellenweise auch hochspannend präsentiert. Im Vordergrund steht der Bruderkrieg zwischen Dietrich und Albrecht und somit das zukünftige Schicksal der Stadt Freiberg wie der Mark Meißen. Hierdurch gibt es einige Schlachtenkämpfe, Intrigen werden gesponnen, Bündnisse geschlossen und Verrat ist an der Tagesordnung. Mittendrin Marthe und ihre Familie, die treu auf der Seite von Graf Dietrich von Weißenfels stehen und alles versuchen, dass dieser den Bruderkrieg gewinnt.

    Großteils wird die Geschichte aus der Perspektive von Marthe und ihrer Familie erzählt, aber auch Albrechts Intrigenspiele um die Macht in der Mark Meißen kommen hierbei nicht zu kurz, wie auch die Geschehnisse in der Stadt Freiberg. Durch die regelmäßigen Perspektivwechsel wirkt die Geschichte rund und atmosphärisch dicht, zudem ist man hierdurch meist über die einzelnen Aktivitäten der Mitwirkenden informiert. Und wenn man sich auch in etwa vorstellen kann, wie die Geschichte schlussendlich ausgeht, überrascht Sabine Ebert einen doch ein ums andere Mal.

    Zudem verbindet die Autorin wieder gut historische Fakten und Persönlichkeiten mit ihrer fiktiven Geschichte und ihr Hintergrundwissen über das 12. Jahrhundert vermittelt Sabine Ebert unterhaltsam und kurzweilig. Auch erhält man wieder einen guten Überblick über die politischen Geschehnisse, Intrigen und Machtspiele der Adligen wie auch über die Ereignisse rund um Heinrich VI., der seit dem Tod von Friedrich I. „Barbarossa“ Kaiser des Römisch-Deutschen-Reiches ist.

    Auch die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle sehr gut herausgearbeitet. Alte Bekannte entwickeln sich den Geschehnissen entsprechend weiter, neue Figuren nehmen schnell Konturen an und von der ein oder anderen liebgewonnen Figur muss man sich leider auch im Verlauf der Geschichte trennen.

    Fazit: Gelungener Abschluss der Hebammen-Saga, welche Sabine Ebert temporeich und äußerst unterhaltsam erzählt.

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    Aljona-poemss avatar
    Aljona-poemsvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Der letzte Teil der Hebammen-Reihe behandelt hauptsächlich die Geschichte rund um Marthes und Christians Kinder: Thomas und Clara. Thomas und Graf Dietrich kehren zermürbt und enttäuscht vom Kreuzzug aus dem Heiligen Land zurück und werden sofort Dierichs Bruder Albrecht, dem Markgrafen der Mark Meißen, angegriffen. Um seine Untertanen zu retten, ist Dietrich gezwungen, einen Handel mit dem Landgrafen Thüringens einzugehen, wodurch er die letzte Hoffnung darauf, Clara, seine große Liebe, heiraten zu können, begraben muss. Zwar gelingt es ihnen, Albrecht in die Flucht zu schlagen, aber dies ist nur ein Frieden auf Zeit.
    Natürlich spielen auch Marthe und Lukas sowie Freiberg eine Rolle, aber diese ist wesentlich kleiner als in den vorangeganenen Bänden. Als Freibergerin finde ich das etwas schade, alle anderen wird es sicherlich weniger stören.
    Als Reaktion auf das Buch habe ich oft gehört, dass sich die Geschichte aus den früheren Büchern einfach mit der 2. Generation wiederholen würde. Das ist aber in meinen Augen nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich haben die Protagonisten mit vielen anderen Problemen zu kämpfen und das Schicksal nimmt oftmals ganz andere Wendungen, als man vielleicht gedacht hat. Dennoch gibt es ein Happy End, soviel sei verraten.
    "Nein, jetzt fängt alles erst an", lautet der letzte Satz der Geschichte. Trotzdem ist es gut, dass sie an dieser Stelle endet. Denn nach fünf Romanen ist es auch mal gut. Es hat mir Spaß gemacht, die Bücher zu lesen, und dieser fünfte und letzte Teil ist in meinen Augen ein würdiger Abschluss, der fünf Sterne verdient hat.

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    BookFan_3000s avatar
    BookFan_3000vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Kurzbeschreibung:
    Desillusioniert kehrt Marthes Sohn Thomas im Herbst 1191 vom Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat findet er keinen Frieden, denn dort herrscht der grausame Albrecht über die Mark Meißen. Als dieser seinen Bruder Dietrich, an dessen Seite Thomas im Heiligen Land gekämpft hat, angreift, bleibt beiden keine andere Wahl, als erneut zu den Waffen zu greifen. Die Lage scheint aussichtslos, deshalb muss Dietrich ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen eingehen. Dafür fordert dieser die Verlobung Dietrichs mit seiner Tochter. Ein hoher Preis, denn Dietrich liebt seit langem heimlich Marthes Tochter Clara…

    Meine Meinung:
    Als letzter Band und Abschluss der Hebammen Reihe zweifellos super gelungen.

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    Josef Rechabroms avatar
    Josef Rechabromvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Ein würdiger Aschluss des Fünfteilers.

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    Pennelos avatar
    Pennelovor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Toll!!! TOLL TOLL TOLL.. schade dass die Story jetzt zu Ende ist.. könnte man da nicht eventuell eine kleine minifortsetzung schreiben?? seufz
    Nein, die Hebamme ist abegschlossen und ich habe auch dieses Buch verschlungen. An die Fans der Reihe!! ES LOHNT SICH!!! Das Warten war es absolut wert.. und endlich ist der doofe **tot.. ;)

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    juceles avatar
    jucelevor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Die Hebamme:

    Band 1: "Das Geheimnis der Hebamme"
    Band 2: "Die Spur der Hebamme"
    Band 3: "Die Entscheidung der Hebamme"
    Band 4: "Der Fluch der Hebamme"
    Band 5: "Der Traum der Hebamme"
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    Desillusioniert kehrt Marthes Sohn Thomas im Herbst 1191 vom Kreuzzug zurück. Doch auch in der Heimat findet er keinen Frieden, denn dort herrscht der grausame Albrecht über die Mark Meißen. Als dieser seinen Bruder Dietrich, an dessen Seite Thomas im Heiligen Land gekämpft hat, angreift, bleibt beiden keine andere Wahl, als erneut zu den Waffen zu greifen. Die Lage scheint aussichtslos, deshalb muss Dietrich ein Zweckbündnis mit dem Landgrafen von Thüringen eingehen. Dafür fordert dieser die Verlobung Dietrichs mit seiner Tochter. Ein hoher Preis, denn Dietrich liebt seit Langem heimlich Marthes Tochter Clara ... (Verlagsinfo)

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    Kritik
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    Mit "Der Traum der Hebamme" findet die Reihe um Hebamme Marthe und das frühe Freiberg seinen Abschluss. Wie gewohnt präsentiert uns Sabine Ebert ein ausgezeichnet recherchiertes Stück deutscher Geschichte. Ob es die Probleme des einfachen Volkes sind, oder die Belange der Grafen und anderem Adel, die Autorin versteht es meisterhaft, an diesen teilhaben zu lassen. Authentisch beschriebene Kleidung, Kampftechniken, Benimmregeln lassen die Zeit des endenden zwölften Jahrhunderts wieder aufleben. Ob die Lebensumstände der verschiedenen Stände, Kampftechniken, die unstandesgemäße Liebe zweier Darsteller und deren Folgen, Machtspiele, die Autorin hat vereint, was einen guten historischen Roman ausmacht.
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    Sabine Ebert fügt ihre Darsteller perfekt in die historischen Ereignisse der damaligen Zeit ein. Mit einem lebendigen Erzählstil erzählt, fällt es leicht, dem Geschehen zu folgen. Zeitgemäße Dialoge fügen sich angenehm in den schlichten Schreibstil ein. Geschickt verwebt Sabine Ebert die fiktive Geschichte von Marthe, Lucas und Clara mit den historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Nebenhandlungen passen sich perfekt dem Plot an und ergänzen die Rahmengeschichte sinnvoll. Schnell findet der Leser Anschluss an die vorangegangenen Ereignisse und ist so wieder mitten im Geschehen. Obwohl die Autorin nur im Ansatz auf die vergangenen Ereignisse zu sprechen kommt, wird genug übermittelt, um diese wieder in Erinnerung zu haben.
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    "Der Traum der Hebamme" spielt in der Zeit von 1191 bis 1197. In vier Teilen erlebt der Leser, mal zeitlich sehr dicht und dann auch mal in Zeitsprüngen von mehreren Monaten, die Entwicklung der verschiedenen Ereignisse. Da werden Kriege geführt, ein erneuter Kreuzzug steht an und auch das Leben im sächsischen Freiberg wird ausführlich behandelt.
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    Erzählt aus der Perspektive eines Beobachters, der den Fokus immer mal wieder auf eine andere Person lenkt, bekommt der Leser einen guten Überblick der verschiedenen Ereignisse. Der Blickwinkel liegt dabei vor allem auf Dietrich, Graf von Weißenfels, Marthe und Lukas sowie Marthes Kindern Clara und Thomas. Weiterhin lässt der Erzähler auch Ereignisse aus Freiberg nicht aus. Auch wenn die Perspektive so öfter wechselt, bleibt es für den Leser leicht nachvollziehbar und verständlich.
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    Schon durch die kämpferische Handlung kommt es zu spannungsgeladenen Szenen. Aber auch zwischenmenschliche Belange sorgen dafür, dass der Leser kaum aus der Geschichte auftauchen mag. Schnell fiebert man mit den liebgewonnen Figuren mit und hofft auf ein gutes Ende.
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    Auch wenn die Figurenzeichnung sich an der schwarz - weiß - Methode orientiert ist es der Autorin gelungen lebendige und dreidimensionale Charaktere zu erschaffen. Seid nunmehr fünf Bänden existieren die ansprechenden Protagonisten und entwickeln sich immer weiter. Über den Zeitraum von insgesamt 30 Jahren haben wir Leser die Entwicklung vieler Figuren miterleben dürfen, Trauriges, Lustiges, Ernstes. Haben Geburten von Kindern miterlebt und Tote betrauert. In Kämpfen mitgefiebert, von grausamer Folter gelesen und von Liebe erzählt bekommen. Geheimnisse gehütet und Verrat und Missgunst miterlebt. Kein Wunder, dass uns dabei viele der Figuren wahrlich ans Herz gewachsen sind. War es im ersten Band noch hauptsächlich Marthe, von der geschrieben wurde, sind in den weiteren Bänden immer wieder neue und unverzichtbare Personen, ob fiktiv oder historisch belegt, hinzugekommen und so verlagerte sich auch der Fokus.
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    Die Aufmachung des Buches ist wieder insgesamt gelungen. Angefangen mit einem ansprechenden Cover, auf dem wir eine standesgemäß und authentisch gekleidete Frau sehen über Karten, Figurenregister, Zeittafeln, Stammbäume und Nachwort. Die Dramatis Personae sind unterteilt nach Handlungsspielräumen beziehungsweise Heimat. Durch Kennzeichnung wird deutlich gemacht welche historisch belegt sind und welche der Fantasie der Autorin entspringen. In einem ausführlichen Nachwort geht Sabine Ebert noch einmal auf die belegten historischen Ereignisse ein und erklärt, wo sie auf das wahrscheinlichst Mögliche zurückgreifen musste. Eine korrekte Zeittafel und genealogische Tafeln vervollständigen die Aufmachung.
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    Autorin
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    Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und hat in Rostock Sprach- und Lateinamerikawissenschaften studiert. In ihrer Wahlheimat Freiberg arbeitete sie als Journalistin für Presse, Funk und Fernsehen. Sie schrieb einige Sachbücher zur Freiberger Regionalgeschichte, doch berühmt wurde sie mit ihren historischen Romanen, die alle zu Bestsellern wurden.

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    Fazit
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    Wieder einmal hat es Sabine Ebert geschafft, auf äußerst unterhaltsame Weise ihren Lesern einen Blick in das Leben Ende des 12. Jahrhunderts zu gewähren. Gründliche Recherche, ein passender und nachvollziehbarer Erzählstil sowie die lange lieb gewonnenen Figuren fesseln an die Geschichte. Leser, die sich für deutsche Geschichte interessieren, sollten auf jeden Fall zu den Büchern der Hebammensaga greifen. Nicht nur bekannte Aspekte werden dort behandelt, auch so manche Überraschung wartet darauf entdeckt zu werden. Mit "Der Traum der Hebamme" ist der Autorin der krönende Abschluss ihrer zurecht beliebten Mittelalter Saga gelungen.
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    Nach dieser absolut empfehlenswerten Reihe freue ich mich schon jetzt auf die Geschichte der Völkerschlacht von Leipzig, die passend zur Zweihundertjahrfeier 2013 veröffentlicht wird.
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    Taschenbuch: 720 Seiten
    ISBN-13: 978-3426638378
    www.droemer-knaur.de
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Traum der Hebamme" von Sabine Ebert

    Das Buch ist der letzte Teil der Hebammen-Reihe um Marthe und ihre Gefährten. Es geht um die letzten Kreuzzüge um 1191. Wie immer sind Liebe, Intrigen, Verrat und Krieg an der Tagesordnung im Leben der Hebamme Marthe. Das Buch ist sehr gut recherchiert und die Personen sind sehr detailliert beschrieben. Auch die Umgebung und die Ortschaften, Städte etc. sind schön beschrieben. Man kann sich auch sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Auf jeden empfehlenswert für alle, die gerne historische Romane lesen.

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