Schwert und Krone - Meister der Täuschung

von Sabine Ebert 
4,4 Sterne bei36 Bewertungen
Schwert und Krone - Meister der Täuschung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

S

Super Auftakt, der deutschen Geschichte.

P

Deutsche Geschichte mit Hochspannung vermittelt

Alle 36 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Schwert und Krone - Meister der Täuschung"

Der erste Teil des großen Barbarossa-Epos von der Bestseller-Autorin Sabine Ebert im Taschenbuch!
Dezember 1137: Der Kaiser ist tot, und sofort bricht ein erbitterter Kampf um die Thronfolge aus. Machtgierige Fürsten und Geistliche wollen nicht nur den Welfen ihren Anspruch auf die Krone streitig machen, sondern ihre Macht ganz brechen. Durch eine ausgeklügelte Intrige wird Konrad von Staufen in die Königsrolle gedrängt, obwohl ihm dieser Weg missfällt. Bald muss er erkennen, dass ihm sogar sein junger Neffe, der künftige Friedrich Barbarossa, nur bedingt die Treue hält. Es beginnt ein jahrelanger Krieg mit vielen jähen Wendungen, in dem mächtige Häuser mitmischen – und auch manche Frau …
Bestseller-Autorin Sabine Ebert entführt ihre Leser in die faszinierende Zeit des 12. Jahrhunderts und entfaltet ein grandioses, erschütterndes und schillerndes Panorama, das auf verbürgten Ereignissen beruht. In ihrer neuen epischen Mittelalter-Serie beleuchtet sie den Aufstieg Barbarossas zu einem der mächtigsten Herrscher des Mittelalters.
Ein perfekt recherchierter und hochspannender historischer Roman, der genauso wie Band 2 "Der junge Falke" zum Bestseller wurde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520161
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.09.2018

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    P
    pbrnervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Deutsche Geschichte mit Hochspannung vermittelt
    Historienschmöker

    Mit dem Buch „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ ist Sabine Ebert ein wirklich gelungener Auftakt zu einer großen Buch-Reihe gelungen. Beim Lesen merkt man das Ebert auf ein fundiertes Geschichtswissen zurückgreifen kann. So habe ich viel Neues über die Stauferzeit erfahren. Durch die wechselnden Perspektiven behält man einen Überblick über die große Zahl der handelnden Personen. Dies ist allerdings auch die große Schwäche des Buches. Legt man das Buch zu lange aus der Hand, findet man schwer wieder in die Geschichte zurück. Hier hilft die Autorin aber auch, weil sie im Anhang viele tabellarische Überblicke über die handelnden Personen gegeben hat. So findet man den Faden wieder.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    nirak03s avatar
    nirak03vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse im 12. Jahrhundert
    Geschichtsunterricht mal anders

    Es ist das Jahr 1137, Kaiser Lothar ist Tod. Aber statt zu trauern, fallen die Reichen und Mächtigen übereinander her. Wer soll den Thron erben? Wer soll Kaiser werden? Eigentlich soll Heinrich der Stolze aus dem Haus der Welfen, der Nachfolger werden, aber Intrigen führen dazu, dass dies nicht geschieht. Es kommen stattdessen die Staufer unter Konrad an die Macht. Aber Heinrich verliert nicht nur das Recht auf die Königswürde, da er den Lehnseid verweigert, geht er seine Besitzungen verlustig und wird mit der Reichsacht bestraft. Aber Heinrich will dies nicht hinnehmen, er versteht sich zu wehren und so beginnt ein Intrigenspiel rund um die Macht.


    „Schwert und Krone“ ist der Auftakt einer großen Reihe über das Leben Friedrich Barbarossas und das Leben im 12. Jahrhundert. Dieser erste Band beginnt im Jahr 1137 und umfasst 10 Jahre dieser Epoche. Die Autorin erzählt in unterschiedlichen Handlungssträngen von den politischen Ereignissen dieser Zeit. Sie gibt Einblicke in die unterschiedlichen Adelsgeschlechter und führt den Leser durch Intrigen, die dazu führen, wer im Reich das Sagen haben wird und wer König wird.

    Der historische Hintergrund ist dabei gut recherchiert und wird auch glaubhaft wiedergegeben. Die geschichtlichen Abläufe sind in eine fiktive Handlung intrigiert und trotzdem hat mir etwas gefehlt.


    Ich konnte einfach nicht mit den Protagonisten mitfiebern und mitleben. Sie haben mich nicht wirklich gepackt. Ich finde es immer besser, wenn mich ein Charakter durch eine Geschichte begleitet, jemand mit dem ich mitfühlen und bangen kann. So ein Protagonist hat mir hier gefehlt. Dafür hat mir aber der historische Hintergrund sehr gut gefallen. Ich habe einiges über diese Zeit erfahren oder noch mal lesen dürfen. Der Erzählstil hätte dabei aber gern ein bisschen spannender sein können. Mir war er alles in allem, zu modern gehalten, aber da diese Reihe 10 Bände umfassen soll, ist ja noch reichlich Luft nach oben.


    Gelungen ist vor allem die schöne Aufmachung dieses Hardcovers. Nicht nur das Cover ist mal richtig schick und passt gut zu der Geschichte im Buch, nein es gibt noch einiges mehr zu entdecken. Gleich zu Beginn ist eine Karte des Reiches vorhanden. Ein Personenregister klärt auf, welche Protagonisten historisch belegt sind und welche fiktiv. Ein umfangreicher Anhang am Ende umfasst nicht nur ein Nachwort, sondern auch die Stammbäume der wichtigsten Adelsfamilien und ein Glossar klärt so manchen unbekannten Begriff aus dieser Epoche. Eine Zeittafel verschafft einen Überblick über die Ereignisse dieser Zeit. Sogar ein Lesebändchen hat meine Ausgabe.


    „Meister der Täuschung“ ist ein gelungener Auftakt einer großen Reihe. Er kommt mit einigen historischen Ereignissen daher und lässt eine längst vergangene Zeit lebendig werden. Auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte, hat mir dieser erste Band gut gefallen und ich bin gespannt, was Sabine Ebert noch über diese Epoche zu berichten hat.

    Kommentieren0
    34
    Teilen
    Siko71s avatar
    Siko71vor 7 Monaten
    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

    Der erste Band einer vielversprechenden Mittelalter-Reihe.
    Die Zeitreise beginnt 1137 mit dem Tod von Kaiser Lothar, dieser hat zur Folge, dass ein Machterangel um den Thron vonstatten geht. Jeder will an die Macht. Da wird auch kein Halt vor der Kiche gemacht, nein auch diese agiert im Hintergrund mit Inrigen und Lügen. Und sogar die eigene Verwandschaft wird hintergangen und heimtückisch bespitzelt und mit allen Mittel bekämpft. Auch bringt Sabine Ebert die Unterlegenheit der Frauen zum Ausdruck, allerdings sind auch zwei Frauen beschireben, denen man diese Unterlegenheit nicht nachsagen kann. Bei den beiden kuschen die Männer und die Söhne.
    Der Leser macht Bekanntschaft mit dem noch kleinen Christian aus der Hebammen-Saga. Der zukünftige Friedrich Barbarosse kommt ebenfalls schon mit zur Sprache.
    Alles in allem ein gelungener Auftakt und mir als Fan von Sabine Ebert einfach 5 Sterne wert.
    Die Recherchen und das geschichtliche Wissen sind beeindruckend.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    JulieMalies avatar
    JulieMalievor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiger Roman, der einem nicht nur tolle Leseerlebnisse sondern auch Geschichtswissen beschert.
    Die wohl schönste Art Geschichtswissen zu erlangen

    Dezember 1137: Kaiser Lothar ist tot, und sofort bricht ein erbitterter Kampf um die Thronfolge aus. Machtgierigen Fürsten und der Geistlichkeit ist jedes Mittel recht, um den Welfen nicht nur ihren Anspruch auf die Nachfolge streitig zu machen, sondern ihnen auch Bayern und Sachsen zu entziehen. Durch eine ausgeklügelte Intrige gelangen die Staufer, die selbst Jahre zuvor durch Ränke an der Machtübernahme gehindert wurden, in den Besitz der Krone. Konrad von Staufen wird in die Königsrolle gedrängt, obwohl ihm dieser Weg missfällt. Bald muss er erkennen, dass sogar sein Bruder und sein junger Neffe, der künftige Friedrich Barbarossa, ihm nur bedingt die Treue halten. Es beginnt ein jahrelanger Krieg – und raffiniertes Intrigenspiel, in dem Welfen, Askanier, Wettiner und viele andere mächtige Häuser mitmischen – und auch so manche Frau.
    (Quelle: Amazon.de)

    Das erste Mal bin ich mit Sabine Ebert über ihre Hebammen-Reihe in Kontakt gekommen. Obwohl ich noch nicht alle Bücher gelesen habe, fand ich diese Geschichte schon toll. Ihre neue Reihe rund um die Staufer und Welfen kann da voll und ganz mithalten.

    Meine größte Befürchtung bevor ich mit dem Roman angefangen habe, waren die zahlreichen historisch belegten Personen. Ich hatte Angst, den Überblick zu verlieren und der Geschichte nicht folgen zu können. Doch diese Befürchtungen sind in keinster Weise eingetreten. Sabine Ebert hat es geschafft, die Ereignisse so zu schildern, dass man immer wusste, was gerade geschieht. Die Zusammenhänge wurden dem Leser immer wieder deutlich gemacht. Dadurch konnte ich der Handlung problemlos folgen und mich voll und ganz auf die Spannung einlassen, die Ebert durch ihr vielschichtiges Erzählen kreiert hat. Deswegen konnte man auch jede Figur durch ihre eigenen Sichtweisen kennenlernen, die in separaten Kapiteln verarbeitet wurden.

    Positiv hervorheben möchte ich auch noch die Karte von Mitteleuropa sowie die zahlreichen Stammbäume und Übersichten, in denen die Verwandschaftsbeziehungen der historischen Personen veranschaulicht wurden. Nicht nur, dass diese wunderschön gestaltet waren, man hatte so auch immer einen Orientierungspunkt, wenn man sich zwischenzeitlich doch einmal unsicher war.

    Leider lies die Spannung des Buches auf den letzten 100 Seiten etwas nach. Hier wurde vor allem das Schließen von Bündnissen und Verlobungen geschildert, die dann für den zweiten Teil der Reihe notwendig sind. Diese Stellen haben sich leider etwas in die Länge gezogen, vor allem weil ich den Eindruck hatte, dass die eigentliche Geschichte bereits abgeschlossen war und die letzten Kapitel nur noch das "notwendige Anhängsel" waren. Der Vorteil ist aber, dass man dadurch (hoffentlich) reibungslos in die Fortsetzung übergehen kann.

    Fazit:
    Ein toller Reihenstart, der mich vor allem durch seine sehr gute Recherche und seinen großartigen Schreibstil begeistern konnte. Einfach eine schöne Art und Weise Geschichtswissen zu erlangen! Die Fortsetzung möchte ich auf jeden Fall lesen!

    Kommentieren0
    41
    Teilen
    MarySophies avatar
    MarySophievor 9 Monaten
    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

    Handlung:

    Im Dezember 1137 stirbt Kaiser Lothar, woraufhin ein langwieriger und intriganter Kampf um den Thron ausbricht. Nicht nur verschiedene Fürsten sind darauf erpicht, den Welfen den Thron zu verweigern, auch die Geistlichkeit spielt eine große Rolle bei der Ernennung des neues Königs. Letztendlich gelingt es der Gruppe, den Welfen ihren Thron zu entziehen und einen Staufer auf diesen zu setzen. Doch der neue König, Konrad von Staufen, wurde in die neue Rolle gezwungen, er hat die Königswürde nicht komplett freiwillig angenommen. Diese Zweifel, die Konrad an seinem Thronanspruch hat, sind bemerkbar und nicht nur verschiedene Fürsten im Reich akzeptieren den König auf dem Thron, selbst Konrads eigener Bruder und sein Neffe sympathisieren mit den Feinden. Es beginnen Streitigkeiten, um die Königswürde, aber auch um verschiedene Gebiete im Reich und unter den Herrschern im Reich. Ein raffiniertes Intrigenspiel beginnt.


    Meinung:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr gespannt auf die neue Buchreihe von Sabine Ebert bin und auch mit hohen Erwartungen mit dem Lesen begonnen habe. Dies kommt daher, dass ich die Hebammen-Reihe und auch „Blut und Silber“ großartig fand und nun haben sich diese positiven Gedanken auf den neuen Roman übertragen. Und ich muss sagen: Von der ersten bis zur letzten Seite des Buches war ich begeistert. Ich habe es richtig genossen, das Buch zu lesen und in die Geschichte einzutauchen. Für mich war es auch der erste historische Roman, dessen Handlung im Mittelalter stattfindet, der mich vollkommen überzeugt hat. Nach langem Überlegen, weshalb dies so ist, bin ich auch auf eine Antwort gestoßen: Von der ersten Seite an wird deutlich, dass die Geschichte perfekt recherchiert wurde, diese Informationen perfekt geschildert wurden und man wirklich das Gefühl hat, sein Wissen zu erweitern.


    Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre, es gibt ab und an auch einen Zeitsprung von ein paar Jahren, was mich jedoch nicht im Geringsten gestört hat. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass eine Szene oder Information fehlt, die für das Verständnis des Buches wichtig ist.


    Sehr positiv finde ich die Gestaltung von den Innenseiten des Buches. Man findet nicht nur eine Karte von Mitteleuropa aus dem Jahre 1147, sondern auch eine Aufstellung der Adelsgeschlechter, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

    Des weiteren gibt es ein Personenverzeichnis, eine ausführlichere Stammtafel der Adelsgeschlechter und ein Glossar im Buch, was ich immer sehr hilfreich finde und auch öfters genutzt habe.


    Die Personen wurden nicht sehr ausführlich beschrieben, es gab wenige Details zu aussehen oder dem Charakter. Trotzdem ist es der Autorin perfekt gelungen, ein lebendiges und authentisches Bild der Charaktere entstehen zu lassen. Durch Dialoge oder Handlungen kann man sich als Leser sehr gut ein Bild machen und die Protagonisten besser verstehen und mögliche Sympathien aufbauen.


    Äußerst interessant finde ich es, dass die Geschichte fast ausschließlich über die Adelgeschlechter handelt und nur wenig fiktive Personen auftreten. Dadurch verstärkt sich nicht nur der Eindruck, dass ein wichtiges Stück deutscher Geschichte erzählt wird, sondern dadurch erfährt man auch viel mehr über das höfische Leben und die Intrigen, welche eine sehr große Rolle in dem Roman spielen. Trotzdem finde ich aber auch die Geschichte von Lukian, Hanka und Christian interessant, da sie einen wunderbaren Zusammenhang zu der Hebammen-Reihe finden und auch den Roman auflockert.


    Das Hauptaugenmerk des Buches liegt also auf der wirklich geschehenen Geschichte und der Politik im 12. Jahrhundert. Wer auf eine tragische und herzzerreißende Liebesgeschichte hofft, die sich über den gesamten Roman erstreckt und bei der man die Charaktere durchweg auf Abenteuern begleutet, hat hier kein Glück. Es werden knallharte Fakten dargestellt, die Hauptthemen sind die Streitigkeiten um den Thron und die Erweiterung von Herrschaftsgebieten. Dabei wird auch sehr eindrucksvoll dargestellt, wie schnell manche Fürsten die Seiten gewechselt haben, um stets einen Vorteil zu haben.


    Fazit:

    Meine sehr hohen Erwartungen wurden definitiv erfüllt und ich freue mich jetzt schon darauf, den zweiten Teil zu lesen und erneut in die wundervoll beschrieben Welt einzutauchen. Das Buch gehört für mich zu den besten, die ich dieses Jahr gelesen habe und ich werde es noch viele Male weiterempfehlen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Moni2506s avatar
    Moni2506vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der das 12. Jahrhundert facettenreich zum Leben erweckt.
    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

    Mit „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“  ist Sabine Ebert ein sehr eindrucksvoller Roman über das Mittelalter des 12. Jahrhunderts gelungen. Erschienen ist der Roman im März 2017 beim Knaur-Verlag.

     

    Breitenwang in Tirol, Dezember 1137: Nach dem plötzlichen Tod Kaiser Lothars bricht umgehend ein erbitterter Kampf um die Thronfolge los. Heinrich der Stolze, noch zu Lebzeiten Kaiser Lothars als Nachfolger bestimmt, wird durch Intrigen von Fürsten und Geistlichen um seinen legitimen Anspruch gebracht und auch seine Herzögtümer Sachsen und Bayern sollen ihm streitig gemacht werden. Konrad von Staufen wird an seiner Stelle zum gesalbten König gekrönt. Doch dies sorgt nur für mehr Krieg und Streit im Reich und auch die heranwachsende Generation, darunter der junge Friedrich Barbarossa, wollen dem neuen König nicht ihre uneingeschränkte Treue schwören. Sie haben ihre eigenen Visionen, wie das uneinige Reich zu führen ist.

     

    Mit den Romanen von Sabine Ebert verbindet mich eine recht durchwachsene Geschichte und so muss ich zugeben, habe ich ein wenig gezögert, ob ich diesen Roman überhaupt lesen möchte. Die vielen guten Rezensionen und ein persönliches Treffen auf der Frankfurter Buchmesse haben mich dann doch überzeugt und so habe ich es gewagt und nicht bereut. Die Reihe ist auf mehrere Bände angelegt. Wie viele es letztendlich werden steht noch nicht fest, aber ich freue mich auf jeden Einzelnen.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und so hatte ich die meiste Zeit ein lebhaftes Kopfkino. Auch die Szenenwechsel finde ich sehr gut gewählt. Mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig, obwohl das Buch nur einen Zeitrahmen von wenigen Jahren umfasst, was für mich ungewöhnlich ist, da ich meist historische Romane lese, die mehrere Jahrzehnte umfassen.

    Es wird ein sehr umfassendes Bild des 12. Jahrhunderts geschaffen, bei dem sehr weit ausgeholt wird. In diesem ersten Band tritt Friedrich Barbarossa zwar schon in Erscheinung, eine wirklich tragende Rolle spielt er jedoch nicht. Wir erleben ein sehr zerstrittenes Reich und alle beteiligten Parteien kommen zu Wort, u.a. Wettiner, Staufer, Askanier und Welfen. Besonders gelungen finde ich in diesem Zusammenhang die Einblicke in die Gedankenwelt und das Taktieren der verschiedenen Häuser.

    Ein umfangreiches Bild erfordert demtentsprechend viele bedeutende Persönlichkeiten. Hierbei kam es so manches Mal zu Verwirrungen, insgesamt wurde aber alles klar und nachvollziehbar geschildert. Was diesen Roman so besonders macht: Die meisten Personen sind historisch belegt. Lediglich Lukian, Hanka und Christian wurden als fiktive Personen in die Geschichte eingebunden, spielen aber eher eine untergeordnete Rolle, dennoch waren sie mir sehr sympathisch. Vor dieser Leistung habe ich sehr großen Respekt. Es gelingt nur wenigen Autoren mit fast ausschließlich historisch belegten Personen so einen fesselnden historischen Roman zu schreiben, der in meinen Augen zudem auch noch sehr authentisch wirkt.

    Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran, dass dieser Roman gut recherchiert ist und auch das Nachwort zeigt deutlich wie viel Herzblut und Akribie die Autorin in die Recherche gesteckt hat. Natürlich sind einige Dinge der Fantasie des Autors geschuldet und es müssen einige Lücken gefüllt werden, dies ist meiner Meinung nach allerdings hervorragend gelungen und daher ist dieser Roman ganz nach meinem Geschmack. Ich möchte aus einem historischen Roman auch Wissen für mich mitnehmen können und hier wird einem die Geschichte unserer Vorfahren auf wunderbare Weise näher gebracht. Abgerundet wird der Roman durch Kartenmaterial, einem Glossar, einer Zeittafel und mehreren Stammbäumen.

    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für Fans von Liebesgeschichten in historischen Romanen. Das ist wirklich rar gesät und beschränkt sich auf ein Minimum. Kleinere Happy Ends und Schwärmereien sind aber durchaus vorhanden. Es ist also nicht nur das harte, raue Mittelalter, in dem es keine Liebe gibt. Dafür gibt es allerdings einige historisch verbürgte weibliche Personen, die sich in dieser Zeit meisterlich zu behaupten wussten und ich würde wagen zu behaupten, davon tauchen in weiteren Bänden auch noch mehr auf. ;)

     

    Fazit: Ein hervorragend recherchierter Roman über das 12. Jahrhundert und viele bedeutende historische Persönlichkeiten dieser Zeit, den ich wirklich jedem, der sich für deutsche Geschichte interessiert und dabei auch noch gut unterhalten werden möchte, wärmstens empfehlen kann.

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Oliver76s avatar
    Oliver76vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großes Epos über die Barbarossa-Ära von der "Schreibpäpstin des Mittelalters". Der Auftakt zu einer neuen großen Mittelalter-Serie...
    Deutsche Geschichte mit Hochspannung vermittelt

    Wer - wie ich - historische Tatsachenromane mag, wird hier mit "Schwert
    und Krone - Meister der Täuschung" von Sabine Ebert sicherlich voll auf
    seine Kosten kommen. Das ganze spielt im 12. Jahrhundert und geht darum,
    dass Kaiser Lothar stirbt und nun ein erbitterter Kampf um die
    Thronfolge entbrennt. Mit allem, was man sich so vorstellen kann: List,
    Tücke, Ränke, Intrigen, Kriege und Kämpfe.


    Dadurch, dass dieser Roman auf einem echten historischen Ereignis beruht
    (es wird das Aufsteigen Friedrich Barabarossas zu einem der mächtigsten
    Herrscher des Mittelalters behandelt), ist man von der Geschichte noch
    viel mehr gefangen genommen, als wenn es "nur" reine Fiktion wäre.


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Politikspielchen im 12. Jahrhundert spannend und ergreifend beschrieben. Sabine Ebert weiß wie man den Leser in den Bann zieht.
    Schwert und Krone - Meister der Täuschung (Sabine Ebert)

    Buchinfo

    ·         Seitenanzahl: 592 Seiten

    ·         Cover: Hardcover

    ·         Verlag: Knaur

    ·         Erschien am: März 2017

    ·         Sprache: Deutsch


    Klappentext

    Dezember 1137: Kaiser Lothar ist tot, und sofort bricht ein erbitterter Kampf um die Thronfolge aus. Machtgierige Fürsten und der Geistlichkeit ist jedes Mittel recht, um den Welfen nicht nur ihren Anspruch auf die Nachfolge streitig zu machen, sondern ihnen auch Sachsen und Bayern zu entziehen. Durch eine ausgeklügelte Intrige gelangen die Staufer, die selbst Jahre zuvor durch Ränke and er machtübernahmegehindert wurden, auf den Thon. Konrad von Staufen wird und die Königsrolle gedrängt, obwohl ihm dieser weg missfällt. Bald muss er erkennen, dass sogar sein Bruder und sein junger Neffe, der künftige Friedrich Barbarossa, nicht bedingungslos loyal zu ihm stehen. Es beginnt ein jahrelanger Krieg mit raffinierten Intrigenspiel im Hintergrund, bei dem Staufer, Welfen, Askanier, Wettiner und andere mächtige Häuser mitmischen, die Geistlichkeit – und so manche Frau …


    Aufbau des Buches

    Klappt man das Buch auf, findet man als aller erstes eine Karte von Mitteleuropa im Jahre 1147. Die einzelnen Länder sind farblich hervorgehoben und die Handlungsorte des Romans, sowie Kloster und Burgen sind markiert. Klappt man nun das Buch von hinten auf, findet man einen Stammbaum der Könige und Kaiser des 12 Jahrhunderts.

    Auf den ersten Seiten geht man auf die Personen ein, die im Roman eine Rolle spielen. Dort wird erklärt wer die weltlichen Verbündeten waren, was manchmal ganz hilfreich war, da einige Parteien öfters mal die Seite gewechselt haben.

    Der Roman ist in drei Teile untergliedert, zwischen denen immer eine Zeitspanne von Monaten oder Jahren liegt.

    Der Roman an sich Endet auf der Seite 555. Danach kommen das Nachwort und die Danksagung der Autorin, die Stammtafeln der einzelnen Kaiser- bzw. Königshäuser, die Erklärung einiger Begriffe und eine Zeittafel.

     

    Lesebeispiel

    >>Auf keinen Fall werde ich vor dem Thronräuber niederknien<<, wiederholte zornig Heinrich der Stolze, nachdem er vor Regensburg Quartier bezogen hatte. Ausgerechnet hier, in der Residenzstadt der bayrischen Herzöge, in seiner Stadt, hielt dieser staufische Winkelkönig Hof! Welche Unverschämtheit!

    Und er, dem die Krone gebührte, musste sich verkriechen. Doch lieber das, als sich vor aller Augen zu demütigen.

    >>Natürlich nicht<<, redete ihn Richenza beschwichtigend zu wie einem trotzigen Kind, bevor sie erneut einen Vorstoß wagte.

    >> Doch wäre es nicht klüger, ihm persönlich die Reichsinsignien zu übergeben und dabei im selben Atemzug auf Sachsen und Bayern zu bestehen? Mit beiden Herzogtümern bleibst du  der mächtigste Mann im Reich, ganz gleich, wer auf dem Thron sitzt.<<

    >>Ich erniedrige mich nicht vor dem Usurpator! Ich huldige ihm erst, nachdem er mir meine Herzogtümer bestätigt hat<<, beharrte ihr Schwiegersohn störrisch.

    Richenza warf einen fragenden Blick zu ihrer Tochter, doch Gertrud verneinte mit einem kaum merklichen Kopfschütteln. Wenn ihr Gemahl in dieser Stimmung war, dann vermochte sie nichts zu bewirken, weder mit Worten noch den Verlockungen einer Frau.

    Die Kaiserinwitwe seufzte leise und ließ es dabei bewenden – vorerst.

    Heinrich würde es tun müssen. Oder alles verlieren.       

     

    Eigene Meinung

    Sabine Ebert entführt den Leser in das 12 Jahrhundert, einer Zeit in dem das deutsche Reich von Fehden zwischen den einzelnen Herrschaftshäusern und großer Armut des gemeinen Volkes beherrscht wird.

    Durch die ersten Seiten des Buches erkennt man wie intensiv die Recherchearbeit der Autorin war. Nicht nur 90% der mitwirkenden Personen haben gelebt, sie hat auch versucht einzelne Szenen so genau wie möglich zu beschreiben. Nur die Dialoge und einzelne Charakter sind erfunden.

    Und genau diese Recherche macht das Buch so authentisch.

    Der Roman hat nix mit dem romantischen Mittelalter zu tun wovon einige Leser träumen. Hier geht es vor allem um die Politik des 12 Jahrhunderts in denen der Thronraub von Heinrich den Stolzen und die Erweiterung einzelner Herrschaftsgebiete zentrale Themen sind.

    Sabine Ebert schafft es trockene Fakten so spannend und konkret zu beschreiben, dass der Leser sich selber fragt auf welcher Seite man wohl stehen würde, hätte man damals gelebt.

    Auch die Rolle der Frau wird ein wenig umgeschrieben. Jeder Leser von historischen Romanen weiß, dass das weibliche Geschlecht im Mittelalter weniger wert war als das männliche. Im Buch tauchen allerdings eine Handvoll Frauen auf, die wissen wie man die Reize und das Wissen einsetzen muss um mit zu regieren und/ oder zu manipulieren. Ja teilweise hatte ich beim Lesen sogar das Gefühl das die wahren Herrscher des deutschen Reiches damals die Frauen gewesen waren.

    Es gibt Szenen in denen sogar große und mächtige Männer vor ihren Gemahlinnen oder der Mutter kuschen, aus lauter Angst vor dem weinblichen Geschlecht in Ungnade zu fallen.

    Eine Sache hat mich besonders gefreut. In den Roman tauchen Charaktere auf die man aus früheren Romanen der Autorin kennt. Ich freute mich sehr darüber das ich glaubte auf alte Freunde wiederzutreffen und von der Autorin selber weiß ich, dass uns bekannte Gesichter auch in den Fortsetzungen begleiten werden.

    Insgesamt sind 8 Bände geplant und ich freue mich schon darauf wenn im November der zweite Teil von Schwert und Krone erscheint.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    -sabine-s avatar
    -sabine-vor einem Jahr
    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

    Ich war sehr neugierig auf diesen historischen Roman, in dem man Einblick in die deutsche Geschichte Anfang des 12. Jahrhunderts erhält, leider aber wurde ich ein wenig enttäuscht, denn der Roman ist zwar hervorragend recherchiert, aber mir fehlte eine fesselnde fiktive Rahmenhandlung neben all den historischen Details.

    Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven – es gibt viele vor allem auch historische Persönlichkeiten, die hier zu Wort kommen und so gibt es viele parallel verlaufende Handlungsstränge, die auch an unterschiedlichen Orten spielen. Vor jedem Kapitel wird kurz gesagt, um wen es auf den folgenden Seiten gehen wird, so dass man das Erzählte besser einordnen kann. Trotzdem war ich anfangs froh um das vorangehende Personenverzeichnis und die angehangenen Stammtafeln, wo ich mal eben nachschauen konnte, wie die Beziehungen der verschiedenen Figuren zueinander sind. Denn es hat schon seine Zeit gedauert, bis ich die Figuren zuordnen konnte, und bei all dem Verrat und Betrug, Kriegen und Intrigen muss man schon aufpassen, wie die Fronten gerade stehen. Auf der einen Seite war das sehr interessant und man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, auf der anderen Seite hat es sich an vielen Stellen doch eher wie ein Geschichtsbuch lesen lassen. Zwar gibt es eine fiktive Geschichte um den Spielmann Lukian, die mir auch gut gefallen hat, ich hätte mir aber viel mehr Kapitel mit ihm und um seine Geschichte herum gewünscht.

    Es ist ja immer schwer, historische Persönlichkeiten als Romanfiguren zu zeichnen, ich finde aber, das ist der Autorin gut gelungen. Für mich wirkten die Charaktere alle sehr lebendig und glaubhaft in ihren Handlungen, richtig mitgefiebert habe ich aber nicht mit ihnen. Richtig ans Herz gewachsen ist mir wieder nur Lukian, den ich sehr liebenswert fand und der mir in seiner gefährlichen Rolle sehr leid getan hat.

    Der Schreibstil ist angenehm, hat mich abtauchen lassen in die damalige Zeit und konnte auch die Atmosphäre einfangen – dabei bleibt er aber angenehm zu lesen und ist durch viele Dialoge sehr lebendig. Nur Spannung ist leider nicht aufgekommen, obwohl das politische Hin und Her da sicherlich viel Potential gehabt hätte. So konnte ich das Buch wirklich gut beiseitelegen und hatte nicht das Bedürfnis, unbedingt weiter lesen zu müssen. Insgesamt kann ich die Geschichte aber all denen empfehlen, die sich einmal in die deutsche Geschichte vertiefen wollen – mich hat das Buch leider nicht so sehr unterhalten, so dass ich knappe 3 von 5 Sternen vergebe.

    Mein Fazit
    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und in der Tat ist die Geschichte sehr gut recherchiert, mir aber hat eine fesselnde fiktive Handlung gefehlt – so haben sich viele Abschnitte eher wie ein Geschichtsbuch als wie ein Roman lesen lassen und Spannung ist kaum aufgekommen. Dafür aber gab es viele Einblicke in die Intrigen der damaligen Zeit. Auch wenn sich das Buch hat gut und flüssig lesen lassen, konnte es mich leider nicht richtig fesseln, so dass ich knappe 3 von 5 Sternen vergebe.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.
    Genialer historischer Leckerbissen Teil 1

    Ich lese sehr gern historische Romane, einfach, weil ich mich für Geschichte interessiere und Historisches in Romanform verpackt kurzweilig zu lesen, Informationen bietet verbunden mit fiktiv spannender Geschichte. Sabine Ebert lese ich schon immer gern und so war ich neugierig, als ich von der neuen Reihe der Autorin erfuhr, als ich sie in diesem Frühjahr in Leipzig zur Buchmesse traf.

    "Schwert und Krone - Meister der Täuschung" hat mich - das gleich vorweg - zu 100 Prozent überzeugt. Die Geschichte beginnt gleich spannend und diese Spannung wird ständig weiter ausgebaut bis zum Ende, welches neugierig macht, wie die Geschichte weiter gehen wird. Anfang November wird es mit "Schwert und Krone - der junge Falke" weitergehen.

    Wir befinden uns im Dezember des Jahres 1137. Kaiser Lothar ist tot und die Thronfolge ist nicht sicher. Wer wird Sachsen und Bayern künftig regieren? Man will den Welfen den Anspruch an die Nachfolge streitig machen. Es wird intrigiert, und schließlich schaffen es die Staufer auf den Thron. Neuer König ist Konrad von Staufen (Onkel Friedrich Barbarossas), der aber eigentlich einen anderen Weg für sich gedacht hatte.

    Dies ist der Beginn jahrelanger Intrigen, Kriege und liest sich extrem spannend und aufschlussreich informativ. Ich fand, wie die Autorin die Charaktere innerhalb der fiktiv mit historischem Hintergrund behafteten Handlung darstellt, ist sehr lebendig und glaubwürdig. Man nimmt Sabine Ebert ihre Romanidee zu 100 Prozent ab und fühlt sich in der Geschichte wohl und gefangen.

    Leseprobe:
    ========

    Stammtafeln der einzelnen Geschlechter sowie ein Glossar und eine Zeittafel von 1137 bis 1147 runden das positive Bild des Buches ab. Vorn im Buch farbig ist eine doppelseitige Karte Mitteleuropas bis 1147 zu sehen und hinten doppelseitig eine weitere Stammtafel.

    Ich finde es interessant und extrem gut gelungen, spannend und nachvollziehbar zu lesen, dass man die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Fürsten und ihrer Frauen erleben kann.

    TIPP: Wer die Hebammen-Saga der Autorin gelesen hat, der möge bei den Charakteren genau aufpassen. *g*

    Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks