Sabine Fink Judasbrut

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Inhaltsangabe zu „Judasbrut“ von Sabine Fink

Was haben eine tote Obdachlose in Nürnberg, eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen und ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz gemeinsam? Nichts, glaubt die Erlanger Kommissarin Maria Ammon. Nachdem aber eine weitere Leiche gefunden wird, dämmern ihr Zusammenhänge, die nicht nur ihre beste Freundin Nina, sondern auch die Besucher der Erlanger Bergkirchweih in Gefahr bringen. Der Feind deines Feindes ist dein Freund - doch wer ist wer in diesem makabren Spiel aus Liebe, Wissenschaft und Idealismus?

Mord und Entführungen im beschaulichen Franken. Nicht nervenaufreibend, aber durchaus spannend.

— Ikopiko
Ikopiko

Ein spannender und vielschichtiger Krimi, der zeigt, was alles unter dem Label "Regionalkrimi" möglich ist.

— Leseteufelchen
Leseteufelchen

Eigentümlich agierende Figuren in einer spannenden Handlung ließen mich ziemlich verwirrt zurück.

— TochterAlice
TochterAlice

Garantiertes Gänsehautfeeling beim Urlaub im Frankenland.

— Buchraettin
Buchraettin

Spannend, Überraschend, gut... ein Krimi der nicht zu durchschauen ist...

— unclethom
unclethom

Ein Krimi mit Persönlichkeiten, die nicht eindeutig gemocht oder gehasst werden können.

— Eversilverstar
Eversilverstar

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Haliax

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  • Judasbrut

    Judasbrut
    Ikopiko

    Ikopiko

    05. May 2015 um 14:27

    Nach dem Urlaub ins Büro zurückzukehren ist immer auch ein bisschen spannend: Was gibt es dort Neues? Kommissarin Maria Ammon findet an ihrem ersten Arbeitstag neben viel Arbeit auch eine neue „Azubine“ vor. Die pfiffige Michelle ist eine Bereicherung für Marias Team und eine echte Hilfe.  Der Biochemiker Dr. Eichmüller ist gerade noch mit dem Leben davongekommen. Seine Frau hat versucht ihn umzubringen. Seitdem ist sie verschwunden. Kurz darauf verschwindet auch Eichmüllers Geliebte. Dagegen sind die Morde an zwei Obdachlosen schon fast nebensächlich. Nur Michelle wittert eine Verbindung.  Auch privat wird Maria mit Problemen konfrontiert. Ihre Freundin Nina ist schwanger. An sich ein Grund zur Freude, Nina weiß aber nicht, ob ihr Ehemann der Vater ist. Sie hatte eine unheimliche Bekanntschaft mit einem fremden Mann … Die ganze Situation scheint aus dem Ruder zu laufen, als auch noch Nina vom Erdboden verschluckt zu sein scheint.  Aufgrund des Klappentextes und des Covers stand ich Sabine Finks Krimi „Judasbrut“ zunächst skeptisch gegenüber. Ich hatte mit einem abgedrehten Viren-Thriller gerechnet. Tatsächlich handelt es sich aber um einen bodenständigen Krimi, der mich in gespannte Stimmung versetzte. Geschickt hat die Autorin die anfangs völlig isolierten Fälle miteinander verwoben, bis es zu einem großen Finale kommt.

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  • Judasbrut

    Judasbrut
    Themistokeles

    Themistokeles

    22. August 2013 um 14:24

    Es gibt immer mal wieder Bücher, bei denen ich so einiges sehr gelungen fand und wieder anderes ganz grausam. Auch dieses Buch zählt genau in diese Kategorie, da es eindeutig ein paar sehr gute Punkte gab und dann wieder andere, die ich ganz und gar komisch fand. Was ich zum Beispiel an diesem Roman ganz seltsam fand, war der Anfang, wie auch der Charakter, der einem an dieser Stelle vorgestellt wird. Nina war für mich eine Person, deren Handlungen ich den gesamten Roman über nicht verstanden habe. Ganz besonders auch am Anfang, wo sie mit einem wildfremden Mann, im Wald mitgeht, der auch noch vollkommen verwildert ist und sie anstatt auf einen Weg zurückzuführen, in die Richtung irgendeiner abgelegenen Waldhütte bringt. Warum man so etwas macht, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich musste die ganze Zeit daran denken, wie dumm diese Person sich verhält. Und auch im weiteren Verlauf des Romans ist mir Nina eher immer unsympathischer geworden von ihrem Verhalten her, als sympathischer. Sie lügt mir einfach zu viel und ist allgemein oft vom Verhalten zu unlogisch gestrickt und manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so sein musste, damit die Handlung passt. Zumal mich auch am Anfang ein bisschen gestört hat, dass man etwas länger brauchte, bis man endlich eine Chance hatte zu durchschauen, wie die Charaktere eigentlich so zusammengehören, wer wen woher kennt etc. In die Richtung war der Roman nämlich doch erst sehr schleierhaft. Ansonsten ist die Handlung aber durchaus sehr spannend und zunächst werden einfach viele Fragen aufgeworfen und vor allen Dingen kommen auch schon viele Dinge hoch, wo man sehr schnell auf den Gedanken kommt, dass da irgendetwas nicht stimm, dass viel mehr dahinter stecken wird und es wird einfach spannend und interessant, so dass man anfängt mitzurätseln, wie die Dinge wohl liegen könnte, was vielleicht womit etwas zu tun hat, so dass man nach und nach immer tiefer in den Fall eintaucht. Und genau das ist meiner Meinung nach einer der gelungensten Punkte, zumal Marie, die Kommissarin, sowie auch ihre Kollegin, mir auch sehr sympathisch sind. Auf jeden Fall wird der Fall immer spannender und es tritt noch die ein oder andere überraschende Wendung auf, auch wenn man immer mal wieder auch Stellen hat, bei denen man sich sagen kann: »Ich hab’s doch gewusst!«, was ich sehr gut gemacht finde, weil man gleichzeitig etwas rausbekommt und dann wieder merkt, dass da noch viel mehr ist. Obwohl ich auch dabei mich manchmal wundern musste, wo die Polizisten so alles über die Interna des Falls sprechen, so dass es eigentlich jeder x-beliebige Mensch mitbekommen könnte, was für mich einfach extrem unwahrscheinlich und realitätsfremd wirkte, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man so etwas einfach so in aller Öffentlichkeit besprechen würde, wie es die Kommissare hier oftmals machen. Trotzdem ist es ein vor allem zum Ende hin relativ temporeicher Krimi, der auch durch seine Thematik sehr spannend ist und einem vor allen Dingen auch noch so einiges im Themenbereich der Biologie beibringen kann, was extrem spannend ist und wo ich bisher auch noch nicht so viel wusste. Insgesamt aber hat diese, nicht vollkommen unaktuelle Thema, den Krimi auch sehr aufgewertet, auch wenn ich das Ende dann doch vielleicht ein bisschen zu viel des Guten fand, zumindest was die Fallauflösung anbelangt. Alles in allem aber ein Krimi, den man gut lesen kann, der seine guten Seiten hat, aber mich auch in manchem gestört hat, auf das ich aber leider nicht so tief hier eingehen kann, da ich sonst die Handlung preisgeben müsste, was ich nicht will.

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  • Leserunde zu "Judasbrut" von Sabine Fink

    Judasbrut
    Sabine_Fink

    Sabine_Fink

    Passend zur aktuellen Grippewelle, aber garantiert Virusfrei - die Leserunde zu Judasbrut! Was haben eine tote Obdachlose in Nürnberg, eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen und ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz gemeinsam? Nichts, glaubt die Erlanger Kommissarin Maria Ammon. Nachdem dann aber eine weitere Leiche gefunden wird, dämmern ihr Zusammenhänge, die nicht nur Nina, ihre beste Freundin, sondern auch die Besucher der Erlanger Bergkirchweih in Gefahr bringen. Der Feind deines Feindes ist dein Freund - doch wer ist wer in diesem makabren Spiel aus Liebe, Wissenschaft und Idealismus? Ein Biowaffenthriller inmitten fränkischer Urigkeit! Wer mehr wissten möchte, der findet auf meiner Homepage eine Leseprobe! Bewerbt Euch bis zum 14.3. für eines der 15 Exemplare, die der Gmeiner-Verlag für diese Leserunde zur Verfügung stellt. Jeder, der das Buch schon kennt, ist natürlich auch herzlich eingeladen, bei der Leserunde mitzumachen. Ich freue mich auf Euch! Viele Grüße aus Mittelfranken Sabine Fink

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  • Freund oder Feind? - Der zweite Fall für Maria Ammon

    Judasbrut
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    28. May 2013 um 09:04

    Die Fränkische Schweiz – eine idyllische Gegend, in der die Welt noch in Ordnung ist! So scheint es zumindest zu sein. Doch dann kommt es zu einigen Vorfällen, die das Bild der ach-so-heilen Welt empfindlich trüben. Das Cover: Hier ist das Cover eher schlicht gehalten – auf mattem, schwarzen Untergrund befinden sich die glänzend gestalteten Petrischalen mit türkisfarbenen Nährboden, auf dem sich grünliche Bakterienkulturen befinden. Die Handlung: Eine obdachlose Frau wird in Nürnberg tot aufgefunden, scheinbar ertrank sie in der Regnitz... Ein Ehepaar streitet sich bei einem Ausflug in der Fränkischen Schweiz, woraufhin die Frau ihre Wanderung alleine fortsetzt, sich aber verläuft und in ein Unwetter gerät und dann streikt auch noch das Handy. Doch ein fremder Wanderer, der sich ihr gegenüber als Georg vorstellt, nimmt sie mit in ein verlassenes Haus. Am nächsten Morgen verlässt die Frau klammheimlich das Haus. Was geschah in dieser Nacht?... Eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen attackiert ihren Mann. Dieser überlebt den Angriff seiner Frau nur knapp. Doch kurz danach ist die verdächtige Ehefrau spurlos verschwunden... Diverse Vorfälle werden bekannt, doch die Erlanger Kommissarin Maria Ammon kann erst einmal keinen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Vorfällen erkennen. Brisant an der Sache ist jedoch, dass Marias Freundin Nina scheinbar in die Sache verwickelt ist... Meine Meinung: Es ist bereits der zweite Fall für Kommissarin Maria Ammon – den ersten Krimi, der den Titel KAINSZEICHEN trägt, habe ich nicht gelesen. Zwar erfährt man dort sicherlich viele Details über Maria, dennoch ist ein problemloser Einstieg auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band möglich. Spannung wird von der ersten Seite an erzeugt, indem sozusagen in einer Schluss-Szene ins Geschehen eingestiegen wird. Der Leser findet sich bei der Eröffnung der Erlanger Bergkirchweih wieder, es werden viele Besucher erwartet – man rechnet an diesem ersten Tag bereits mit dem Ansturm von ca. 50 000 Personen. Doch den Festbesuchern droht Gefahr!... - Viel erfährt der Leser im Prolog nicht, doch die Neugier ist geweckt. Weiter geht es dann in der Vergangenheit – einige Wochen zuvor – und diese ist nicht minder spannend... Maria Ammon fand ich sehr sympathisch - alleinerziehende Mutter, Kommissarin, eine bodenständige und sehr natürliche Frau. Sie stemmt das Leben zwischen Beruf und ihrer Familie, die aus ihrem Vater und Teenagertochter Franziska besteht. Liiert ist Maria mit dem Staatsanwalt Olaf Richter. Doch Franziska scheint mit Olaf einige Probleme zu haben. Michelle, Kriminalkommissarin zur Ausbildung (diese Bezeichnung stammt aus dem Buch), die gerade erst aus Köln nach Franken gezogen ist, fand ich sehr erfrischend von ihrer ganzen Art her. Dass sie das Ermitteln im Blut hat, wird schnell klar. Eine sympathische junge Frau, die eine gute Unterstützung für Maria ist. Die Lehrerin Nina, Marias Freundin, und gleichzeitig die Frau von Marias Kollegen Jens, fand ich etwas launisch, aber auch undurchschaubar und konnte sie daher nur schwer einschätzen. Sie war, wie sich gleich zu Beginn herausstellt, die Frau, die im Wald auf den Fremden traf. Doch was geschah in der Nacht im verlassenen Haus? Nina hüllt sich in Schweigen, wirkt aber sehr verstört. Trotz aller Not – es herrscht ein Unwetter, es ist dunkel und man kennt den Weg nicht, finde ich es schon sehr unvorsichtig von einer Frau, mit einer Person, die man nicht kennt, ein Haus aufzusuchen, um dort die Nacht zu verbringen. Ob dies gut ausgeht? Und was verheimlicht Nina ihrem Mann und ihrer Freundin? Jens fand ich aber auch alles andere als sympathisch, ich mochte seine Art nicht. Und seiner Frau gegenüber, soviel verrate ich schon einmal, hütete er lange Zeit ein Geheimnis. Dennoch macht er seiner Frau Vorwürfe – doch mehr verrate ich an dieser Stelle nicht... Georg, der dubiose Fremde, den Nina bei ihrer Wanderung traf, war wirklich sehr schwer einzuordnen. Er war wirklich schon sehr geheimnisvoll – machte einen unheimlichen Eindruck auf mich. Aber es bleibt nicht bei einer einmaligen Begegnung. Für mich war dieser Mann wohl der spannendste und auch undurchschaubarste Protagonist. Dr. Eichmüller, ein Biochemiker wurde scheinbar das Opfer seiner eigenen, recht temperamentvollen Frau, deren Eifersucht beinahe zu seinem Tod führte. Doch das Unschuldslamm, das er vorgab zu sein, schien er meiner Ansicht nach, nicht zu sein. Und dass seine Frau durchdreht, als sie den Ehemann auf frischer Tat im Bett mit einer Frau erwischt, das dürfte wohl auch klar sein. Interessant fand ich das persönliche Umfeld von Sara, Dr. Eichmüllers Frau, die selbst Ärztin ist. Es scheint einige Geheimnisse in Sarahs Familie zu geben. Aber war es wirklich Sara, die ihren Mann beinahe tötete – die Flucht zumindest spricht für ihre Schuld. Und dann ist da noch Dr. Eichmüllers Geliebte Bianca Esser, die auch noch für ihn arbeitete – was weiß sie von den Angelegenheiten ihres Chefs? Doch dann verschwindet auch Bianca unter mysteriösen Umständen. Hat Dr. Sara Eichmüller die junge Frau entführt? Sehr gut gefallen hat mir die Gliederung des Buches. Die Kapitel sind nicht durchnummeriert, sondern haben jeweils ein Datum als Überschrift. Zu Beginn des jeweiligen Kapitels befindet sich stets ein Zeitungsartikel, der sich mit Krankheits- und Todesfällen beschäftigt. Auf den ersten Blick scheinen diese Zeitungsberichte in keinem Zusammenhang mit der Handlung zu stehen, doch schnell merkt man, dass dies sehr wohl der Fall ist. Und da der Krimi ja auch unterhalb des Buchtitels die Ergänzung „Ein Franken-Krimi“ trägt, erwartete ich auch etwas Lokalkolorit. Und dies ist auch tatsächlich vorhanden. Zum einen tauchen Orte auf, die mir auch namentlich bekannt sind, zum anderen „outet“ sich Maria durch ihr „Allmächd“ und ihrem Dialekt, der ab und zu zum Einsatz kommt, als Fränkin. Die Bezeichnung „Biowaffenthriller“ halte ich für etwas großspurig. Für mich gehört zu einem Thriller einfach etwas mehr Action, mehr Dramatik, temporeichere Abläufe. Für mich ist dieser Krimi aber durchaus ein unterhaltsamer, spannender Regionalkrimi mit einer sympathischen Ermittlerin und einer brisanten Handlung. Obwohl manches für mich vorhersehbar war (zumindest hatte ich einen bestimmten Verdacht), gab es doch so manch überraschende Wende im Laufe der Handlung. Jedenfalls ist vieles oft ganz anders, als es zu sein scheint – das macht einen Krimi ja auch stets besonders spannend. Gewünscht hätte ich mir, dass der erste Band KAINSZEICHEN zumindest im Anhang des Buches Erwähnung in Form einer Buchvorstellung (oder gar einer kurzen Leseprobe) gefunden hätte. Lediglich bei der knappen Vorstellung der Autorin, die übrigens in Mittelfranken lebt, zu Beginn des Buches, wird dieser Krimi kurz erwähnt. Ebenfalls hätte ich einen Hinweis, wie „Der zweite Fall für Maria Simon“ auf der Vorder- oder Rückseite des Buches sinnvoll gefunden. - Platz dafür wäre hinten auf dem Buch zumindest reichlich gewesen – befindet sich dort doch fast eine halbe Seite, die dem Leser schwarz entgegenblickt. Fazit: In meinen Augen zwar kein Thriller, aber zweifellos ein sehr spannender Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, die Handlung, von der Thematik her sehr aktuell, ist kurzweilig – inklusive Irrungen und Wirrungen. Von mir gibt es für diesen Regionalkrimi 5 Sterne und hiermit auch eine Leseempfehlung.

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  • Judasbrut

    Judasbrut
    Blaustern

    Blaustern

    22. May 2013 um 21:28

    Die Ärztin Sara Eichmüller ist auf der Flucht. Ihr Mann, Wissenschaftler Eichmüller, rief die Polizei und behauptet, Sara hätte versucht, ihn umzubringen, nachdem sie ihn mit seiner derzeitigen Geliebten beim Sex erwischte. Kommissarin Maria Ammon übernimmt diesen Fall gleich nach dem Urlaub zusammen mit ihrer neuen Praktikantin Michelle und besucht Eichmüller im Krankenhaus. Sie geben die Fahndung nach Sara raus, aber sie bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Weiterhin werden immer wieder tote Obdachlose aufgefunden mit den gleichen Krankheitssymptomen, und auch Marias Freundin Nina verhält sich eigenartig. Nach einer Wanderung mit ihrem Mann, ein vertrauter Kollege von Maria, kehrt sie zunächst nicht zurück. Später erzählt sie Nina von einem geheimnisvollen Fremden, den sie auf dem Weg traf, und schließlich verschwindet auch sie spurlos. Hängen all diese Fälle zusammen? Maria glaubt zunächst nicht daran, bis ihre Praktikantin Michelle eine überzeugende Entdeckung macht. Der fränkische Regionalkrimi war uneingeschränkt spannend und die Handlung richtig raffiniert aufgebaut. Durch die Verstrickungen und immer wieder unerwarteten Wendungen konnte man bis zum Schluss miträtseln und mitfiebern. Dazu noch zu einem hochaktuellen Thema, welches leider wirklich zur Realität werden kann. Die Protagonisten wurden gut beschrieben, sodass sie authentisch wirkten. Die Kommissarin Maria und die erfrischende Art der Praktikantin Michelle waren besonders sympathisch. Der Schreibstil ist flüssig und packend.     

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  • Aktuelle Tat mit realistischem Hintergrund

    Judasbrut
    Gela_HK

    Gela_HK

    26. April 2013 um 17:06

    Eine renommierte Ärztin soll versucht haben, ihren Mann zu ermorden, als sie ihn inflagranti erwischte. Maria Ammon wird auf den Fall angesetzt. Ihr zur Seite steht eine neue „Azubine“, mit der sie erst warm werden muss. Doch nicht nur der Fall macht ihr ganz schön zu schaffen. Ihre Freundin Nina verhält sich nach einem Wanderausflug sehr auffällig und weicht Fragen aus. Besonders gelungen ist die Figur der Ermittlerin Maria. Ihre Natürlichkeit mit allen Alltagsproblemen hebt sich angenehm ab gegenüber vielen überzogenen Ermittlern. Sie sucht den Rat eines ehemaligen Kollegen und hört sich auch die Theorien von Michelle, der Auszubildenden an. Der Schreibstil ist locker, spannend und mitreißend. Man ermittelt praktisch mit, versucht Verbindungen herzustellen und kommt doch nicht auf den Täter oder die eigentliche Tat. Die Aktualität des Themas und die erschreckende Auflösung macht aus der Handlung etwas Besonderes. Wer gerne miträtselt sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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  • Spannung pur...

    Judasbrut
    glorana

    glorana

    22. April 2013 um 21:21

    Maria Ammon ist kaum aus dem Urlaub zurück, da muss sie sich schon um einen versuchten Mordanschlag kümmern. Frau Dr. Sara Eichmüller soll versucht haben, ihren Mann zu ermorden und befindet sich nun auf der Flucht. Außerdem wird eine Obdachlose tot in Nürnberg aufgefunden. Wie hängen diese beiden Sachen miteinander in Verbindung? Und was ist mit Ihrer Freundin Nina, die sich seit einiger Zeit sehr merkwürdig verhält? Gleich von Beginn an, hat mir Maria Ammon sehr gut gefallen. Eben weil sie natürlich ist und sich auch so verhält. Ihr zur Seite steht Michelle, eine "Azubine, die mit ihrer erfrischenden Art herrlich locker rüberkommt. Ich fand den Krimi von Sabine Fink sehr spannend und unheimlich mitreißend. Nicht einfach nur ein Krimi, wie man ihn schnell liest, sondern richtig verstrickt und raffiniert. Gleich von Beginn an steigt der Spannungsbogen an, und hält sich bis zum Ende auf hohem Niveau. Als Leser wird man auf viele falsche Fährten geschickt und ist am Ende recht überrascht. Von solchen Krimis mag ich gerne mehr lesen, denn hinterher rätselt man immer noch mit und ist überrascht über die gelungene Auflösung.

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  • *+*+* Tohuwabohu mit wenig Spannung *+*+*

    Judasbrut
    Irve

    Irve

    14. April 2013 um 11:55

    *+Tohuwabohu mit wenig Spannung+* Rückentext: VERTRAUENSBRUCH Was haben eine tote Obdachlose in Nürnberg, eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen und ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz gemeinsam? Nichts, glaubt die Erlanger Kommissarin Maria Ammon. Nachdem eine weitere Leiche gefunden wird, dämmern ihr Zusammenhänge, die nicht nur ihre beste Freundin Nina, sondern auch die Besucher der Erlanger Bergkirchweih in Gefahr bringen. Der Feind deines Feindes ist dein Freund – doch wer ist wer in diesem makabren Spiel aus Liebe, Wissenschaft und Idealismus? Ein hochspannender Biowaffenthriller – gut recherchiert und erschreckend realitätsnah! Das Cover: Passend zum Schlagwort „Biowaffen“ sind auf diesem Cover 3 Petrischalen mit hellblauer Nährlösung und Keimansatz zu erkennen. Dies bietet einen guten Kontrast zum schwarzen Hintergrund und ist ein echter Hingucker. Des Weiteren informiert uns noch der Hinweis „Frankenkrimi“ über den Schauplatz des Geschehens. Meine Zusammenfassung: Die Geschichte beginnt damit, dass sich Nina im Wald verläuft und aus lauter Verzweiflung mit einem Fremden mitgeht. Anstatt sie aus dem Wald herauszuführen, bringt er sie in eine einsame Hütte und der Leser wird lange im Dunkeln gelassen, was genau dort passiert ist. An einem anderen Schauplatz setzt Dr. Eichmüller einen Notruf wg. eines drohenden Herzinfarktes ab und beschuldigt seine Frau, an seinem schlechten Gesundheitszustand schuld zu sein. Die Kommissarin Maria Ammon beginnt mit ihren Ermittlungen und schon bald ist sie in einen komplexen Fall Eichmüller verstrickt, der immer weitere Personenkreise zieht. Während dieser Ermittlungen erfährt der Leser sowohl vom Fund zweier toter Obdachloser als auch dem Auftauchen verschiedener Schreckenserkrankungen. Was hat das jedoch mit dem Fall Eichmüller zu tun? Und ist Ninas Erlebnis im Wald ebenfalls relevant zur Aufklärung des Falles? Wann und wie kommt hier das Thema „Biowaffen“ ins Spiel? Meine Meinung: Als ich die Beschreibung des Buches las, waren für mich die Begriffe „Biowaffen“ und „Thriller“ die Schlüsselreize, das Buch lesen zu wollen. Nach der Lektüre muss ich jedoch sagen, dass man gehörige Abstriche machen muss, wenn man einen hochspannenden und packenden Thriller erwartet. Die Bezeichnung „Kriminalroman“ hätte es besser getroffen, denn eine verkappte Liebesbeziehung und familiäre Verstrickungen sind mir hier die Hauptthemen gewesen. Sehr spannend war das erste Kapitel, wo sich Nina im Wald verläuft und dem Fremden begegnet. Leider ist es der Autorin nicht gelungen, diese Spannung zu halten oder später nochmal aufzubauen. Auch wer auf das Thema „Biowaffen“ setzt, wird enttäuscht. Ich hatte erwartet, dass sich ein größerer Teil des Geschehens in Laboren oder anderen Forschungseinrichtungen abspielt, aber weit gefehlt! Das Labor wird eigentlich immer nur genannt und einige Krankheiten nur kurz in Form von Zeitungsmitteilungen erwähnt. Lediglich zum Schluss hin wird es etwas naturwissenschaftlich. Für meinen Geschmack ist dies deutlich zu wenig für einen ausgewiesenen „Biowaffenthriller“. Des Weiteren empfinde ich die Komposition der verschiedenen Handlungsstränge als nicht stimmig. Die Protagonisten handeln zudem manchmal nicht nachvollziehbar und unlogisch. Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen, um nichts von der Geschichte vorweg zu nehmen. Es ist mal wieder wie fast alles im Leben Geschmackssache, aber dieses Buch hat mich persönlich leider nicht überzeugt.

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  • Judasbrut

    Judasbrut
    aftersunblau

    aftersunblau

    10. April 2013 um 09:12

    Die Erlanger Kommissarin Maria Ammon kommt aus dem Urlaub zurück und hat gleich einen neuen Fall zu bearbeiten. Dr. Eichmüller hatte einen Herzanfall und seine Frau hat ihm nicht geholfen, ja sie hat sogar seine Medikamente versteckt, so dass ihr Mann gestorben ist. Unmittelbar nach der Tat verschwindet sie und es dauert nicht lange dann ist auch die Geliebte von Dr. Eichmüller verschwunden. In einem anderen Handlungsstrang geht es um Nina und Jens die sich bei einer Wanderung so zerstreiten dass Nina alleine weiter geht und sich prompt verläuft. Sie trifft auf einen anderen Wanderer und übernachtet mit ihm zusammen in einer Hütte im Wald. Diese Begebenheit verschweigt sie Jens nach ihrer Rückkehr. Sie vertraut sich nur ihrer Freundin Maria Ammon an. Desweiteren geht es noch um Terroranschläge, die aber eher im Hintergrund gehalten werden. Als Leser fragt man sich permanent wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenlaufen werden, wo sie doch so rein gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Schnell hat man sich festgelegt wer der Gute und wer der Böse ist, aber ob das am Ende alles so richtig ist? Sabine Fink ist es gelungen einen spannenden Krimi zu schreiben, bei dem man bis zum Ende nicht genau weiß was eigentlich hinter alledem steckt. Geschickt führt sie dann die verblüffende Lösung bei. Dies war ein Krimi den ich gerne weiter empfehlen werde und für mich habe ich wieder einmal eine neue Autorin entdeckt, deren Bücher ich im Auge behalten werde.

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  • Spannend bis zum Ende

    Judasbrut
    tedua

    tedua

    08. April 2013 um 20:11

    Endlich habe ich mal wieder einen Krimi lesen können, der mich wirklich bis zum Schluss fesseln konnte. „Judasbrut“ ist äußerst spannend geschrieben, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte. Die ganze Zeit habe ich mitfiebern und miträtseln können, und die Geschichte hat mich auch immer mit unerwarteten Wendungen überraschen können. Die Handlung ist sehr anspruchsvoll und vielschichtig. Auch die Charaktere können überzeugen; sie sind alle sehr schön ausgearbeitet und wirken so sehr echt und authentisch. „Judasbrut“ zählt schon jetzt zu einem meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

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  • Rezension zu "Judasbrut" von Sabine Fink

    Judasbrut
    Solifera

    Solifera

    06. April 2013 um 17:51

    Eine tote Obdachlose in Nürnberg? Eine eifersüchtige Ehefrau und Erlangen? Ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz? ... das alles soll nichts gemeinsam haben? Dann seid ihr aber falsch gepolt! Maria Ammon, Kommissarin in Erlangen glaubt auch erst nicht an Zusammenhänge. Ihre Freundin Nina ist mit ihrem Mann auf Wandertour gewesen und verhält sich nach ihrer Rückkehr mehr als seltsam. Sie redet immer zu von einem Fremden, macht vage Andeutungen. Ist die etwa vergewaltigt worden? Zur Polizei will Nina nicht und auch ihr Mann ahnt von nichts, aber sie ist sichtlich traumatisiert. Parallel dazu bearbeiten Maria und ihre Kollegen den Fall Eichmüller. Auf den Herrn Eichmüller soll seine Frau nämlich einen Mordversuch verübt haben, als sie ihn inflagranti erwischt hat. Und dazu ist der Herr Eichmüller auch noch Wissenschaftler. So langsam verweben sich die bisher nicht zusammen hängen Handlungen immer mehr, und Maria und ihr Team müssen sich beeilen, damit die Besucher der Erlanger Bergkirchweih mit heiler Haut davon kommen. Ein toller Regionalkrimi mit glaubwürdigen Figuren, einem hochaktuellen Thema und soooo verdammt nah an der Realität, das mein meinen könnte, das alles sei tatsächlich passiert! Hut ab, Frau Fink, mir hats gefallen!

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  • Ein fesselnder und spannender Krimi

    Judasbrut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. April 2013 um 00:13

    Die Kommissarin Maria Ammon kehrt kaum aus dem Urlaub zurück, schon wird sie zu einem Tatort gerufen. Die Ärztin Sara Eichmüller soll versucht haben ihren Mann zu ermorden. Mit einem Herzinfarkt liegt dieser nun in der Uni-Klinik Erlangen und seine Frau ist auf der Flucht. Ein weiterer Fall beschäftigt das Ermittlerteam - eine Obdachlose wird Tod aus der Regnitz geborgen. Auch das Verhalten von Marias Freundin Nina nach einem Wanderausflug mit ihrem Mann, ein Kollege von ihr, ist seltsam. Während der Ermittlungen im Umfeld der Familie Eichmüller, gibt es eine weitere Tote und das Team steckt bald mitten in einem hochbrisanten Fall, der gefährliche Auswirkungen auf die Erlanger Bevölkerung haben könnte. Der Schreibstil ist flüssig und ich fand schnell in die Geschichte hinein. Die Handlung ist logisch aufgebaut und schlüssig. Durch die Chronologische Aufteilung konnte ich den Verlauf sehr gut folgen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, facettenreich und authentisch. Die Kommissarin war mir von Anfang an sehr sympathisch und ist mir sofort ans Herz gewachsen. Probleme hatte ich mit ihrer Freundin Nina. Ihr Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen. Die Story ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend geschrieben und ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Täter sein könnte. Ein sehr fesselnder und hochspannender Krimi mit viel Lokalkolorit, der mich sehr unterhalten hat. Zu Recht bekommt dieses Buch von mir fünf Sterne!

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  • Krimmi mal anders ;o)

    Judasbrut
    papierelch

    papierelch

    05. April 2013 um 17:36

    Das Buch: Was haben eine tote Obdachlose in Nürnberg, eine eifersüchtige Ehefrau in Erlangen und ein dubioser Fremder in der Fränkischen Schweiz gemeinsam? Nichts, glaubt die Erlanger Kommissarin Maria Ammon. Nachdem aber eine weitere Leiche gefunden wird, dämmern ihr Zusammenhänge, die nicht nur ihre beste Freundin Nina, sondern auch die Besucher der Erlanger Bergkirchweih in Gefahr bringen. Der Feind deines Feindes ist dein Freund doch wer ist wer in diesem makabren Spiel aus Liebe, Wissenschaft und Idealismus? Die Autorin: Sabine Fink, geboren 1969 in Dortmund, lebte in Köln, Braunschweig und Hongkong. Die gelernte Informatikerin war in der Erwachsenenbildung tätig. Heute unterrichtet sie Kinder und arbeitet als freie Autorin und Lektorin in Mittelfranken. Sie ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“ und des „Syndikats“. Mit „Kainszeichen“ gibt sie ihr Debüt als Romanautorin. Der nächste Frankenkrimi mit der Erlanger Kommissarin Maria Ammon erscheint im Januar 2013 unter dem Titel "Judasbrut" ebenfalls im Gmeiner-Verlag. Meine Rezension: Eine flüssig geschriebene Story, ich fand schnell in das Buch hinein. gut die Aufteilung, so dann man sofort in der Chronologie der Vorkommnisse drin war. Die Ermittlerin ein Sympathieträger, geschickter Coup der Autorin, so ist man schon neugierig wie es ihr in möglichen weiteren Büchern mit ihr ergeht. Ich bin Anfangs davon ausgegangen es hier mit einem Endzeitthriller zu tun zu haben, aber als Krimi war ich natürlich um so begeisterter als alter Krimifan. Für mich war es nicht leicht zu erraten wer der/die Täter sein könnten, man ahnte zwar immer etwas, aber, immer wieder kamen dann neue Spuren, die einen immer wieder in wanken brachten. Spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite, die ich jedem Krimifan nur empfehlen kann.

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  • Eigentümlich agierende Personen

    Judasbrut
    TochterAlice

    TochterAlice

    04. April 2013 um 17:09

    muss der Leser des fränkischen Regionalkrimis „Judasbrut“ von Sabine Fink verkraften. Zumindest mich haben die Aktionen der Protagonisten dermaßen verwirrt, dass die spannende und schlüssige Handlung oft nur noch eine Hintergrundfunktion hatte, was dem Lesevergnügen ausgesprochen abträglich war. Aber nun zum Thema: Eine tote Obdachlose, die verschwundene Ehefrau eines fremdgehenden Professors, ein Vergewaltigungsfall, eine weitere tote Frau – und was für eine -… dazu explosive wissenschaftliche Tätigkeit. In diesem Umfeld ermitteln die Erlanger Kommissarin Maria Ammon und ihre kölsche Kollegin Michelle auf höchst unkonventionelle Art und Weise. Dazu kommt noch ein geheimnisvoller Fremder und weitere Windungen. Klingt nett, aber verwirrend? Genau so ist es: hier gab es – zumindest für meinen Bedarf – etwas zu viel Chichi und viel zu wenig geradlinige Ermittlungen, weswegen ich mich am Ende des Buches ein wenig hilflos fragte, ob ich denn alles richtig verstanden habe. Aber wie gesagt, der Ansatz war spannend und sympathisch und so gebe ich Maria Ammon auch bei ihrem nächsten Fall wieder eine Chance.

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  • Schöne Dialoge

    Judasbrut
    PMelittaM

    PMelittaM

    02. April 2013 um 17:53

    In der Gegend um das fränkische Erlangen häufen sich Fälle einer unerklärlichen Krankheit. Die Lehrerin Nina verirrt sich im Wald und kommt erst am nächsten Tag wieder nach Hause. Eine Ärztin begeht einen Mordanschlag auf ihren Ehemann. Ob und wie die Fälle zusammenhängen, erfährt der Leser/die Leserin erst im Laufe des Romans und hat so fast bis zum Ende die Möglichkeit, selbst mitzurätseln. Während im ersten Roman Sabine Finks die Kommissarin Maria Ammon eher eine Nebenrolle inne hatte, steht sie hier mitten in der Geschichte. Das gefällt mir gut, denn Maria ist eine sympathische, zupackende und intelligente Frau, deren Privatleben auch gut in die Handlung integriert wird. Auch sonst hat die Autorin wieder eine ganze Reihe interessanter Figuren entworfen. Nicht alle sind mir sympathisch, es gibt sogar eine Figur, die mir von vorneherein richtig unsympathisch ist und deren Handlungen ich nicht nachvollziehen kann, aber – auch solche Figuren braucht ein guter Kriminalroman. Was Sabine Fink richtig gut kann, sind Dialoge entwerfen. Das ist mir schon in „Kainszeichen“ sehr positiv aufgefallen und das setzt sich hier fort. Die Handlung ist spannend, auch wenn man längere Zeit nicht wirklich weiß, wohin das Geschehen führen soll. Dennoch liest sich das Ganze sehr flüssig. Gegen Ende kommt dann richtig Action auf, wenn auch meiner Meinung nach nicht ganz realistisch dargestellt. Die Auflösung ist logisch, es gibt aber ein, zwei Zufälle zu viel auf dem Weg dorthin. Genau wie beim Vorgänger spreche ich auch hier ein klare Leseempfehlung aus. Wer einen spannenden Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin und einer guten Portion Lokalkolorit mag, ist hier genau richtig.

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