Sabine Fink Kainszeichen

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Inhaltsangabe zu „Kainszeichen“ von Sabine Fink

Mike Hartmann, als Bauleiter für ein Erlanger Unternehmen in Tschechien tätig, stirbt bei einem Autounfall. Chrissy, seine Verlobte, leidet sehr unter dem Verlust, auch wenn die Beziehung der beiden in der Krise steckte. Als sie ein dreiviertel Jahr später zufällig Mikes ehemaligen Chefs Johannes und René Ducros über den Weg läuft, tauchen bereits verdrängte Fragen über Mikes seltsames Verhalten vor dem Unfall wieder auf. Chrissy hat das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Am nächsten Tag brennt ihre Wohnung und sie entkommt nur knapp den Flammen …

Fazit: Wer gerne wirklich spannende Regionalkrimis mit einer unvorhersehbaren Story liest, sehr gut herausgearbeitete Charaktere bevorzugt und gern auch eine Prise Gefühl mit dabei haben möchte, ist bei dem Krimidebüt von Sabine Fink bestens aufgehoben.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Henriette

    Henriette

    09. January 2013 um 07:17

    Mike Hartmann und Christine Reuther, kurz Chrissy, sind verlobt. Mike ist Bauleiter auf einer tschechischen Baustelle. Auf dem Weg nach Hause hat er einen tödlichen Autounfall. Nach über einem Jahr findet Chrissy den Bericht über den Unfall und hat Zweifel, denn Mike soll Alkohol und Medikamente zu sich genommen haben. Durch Zufall begegnet sie Mikes ehemaligen Chefs. Ein Freund von Mike und Chrissy meldet sich zum Besuch an. Chrissy beginnt erneut vermehrt an den Unfall zu denken und bekommt immer mehr Zweifel. Und dann brennt ihre Wohnung. Erst bringt sie das alles nicht miteinander in Verbindung, doch Mikes ehemaligen Chefs und auch der gemeinsame Freund verhalten sich nicht wie gewohnt. Bis alles eskaliert. Das Buch beginnt mit Mikes Unfall. Ohne viele, bzw. genaue Informationen zur Person oder ähnliches. Es folgt ein Zeitsprung zu Chrissy. Nun kommen die ersten Informationen, die man auch für den Hergang des Unfalles braucht. Die gesamte Handlung baut auf diesen Unfall auf. Es folgen weitere Zeitsprünge. Da musste ich wirklich sehr aufpassen. Ich habe oft, auch in anderen Büchern, damit so meine Probleme, mich darauf einzustellen. Mir ist chronologische Reihenfolge lieber. Der Schreibstil war leicht zu lesen. Das war sehr flüssig, keine technischen oder medizinischen Fremdwörter. Das war sehr angenehm. Die Spannung, die ja ein guten Krimi für mich ausmacht, lies lange auf sich warten. Techtelmechtel war zu Beginn, im ersten Drittel, schon überwiegend. Die Hauptakteure waren mir ein wenig zu dürftig beschrieben. Ich konnte mir kein rechtes Bild machen. Und warum ist es ein „Franken-Krimi“? Darauf konnte ich im Buch nicht wirklich eine Antwort darauf finden. [B]Fazit:[/B] Für die leicht holprige, aber gute Krimi-Unterhaltung vergebe ich vier von fünf Sterne

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  • Leserunde zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Sabine_Fink

    Sabine_Fink

    Hallo liebe Leseratten! Habt Ihr Lust auf einen spannenden Krimi, den Ihr nicht mehr aus der Hand legen wollt? Dann seid Ihr hier genau richtig! Kainszeichen Mike Hartmann, als Bauleiter für ein Erlanger Unternehmen in Tschechien tätig, stirbt bei einem Autounfall. Seine Verlobte Chrissy leidet sehr unter dem Verlust, auch wenn die Beziehung in der Krise steckte. Als sie ein dreiviertel Jahr später zufällig Mikes ehemaligen Chefs Johannes und René Ducros über den Weg läuft, tauchen verdrängte Fragen auf. Warum verhielt sich Mike damals so seltsam? Hatte es mit der Baustelle zu tun, auf der er arbeitete? Und welche Rolle spielen die beiden Brüder? Chrissy hat das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst recht, als am nächsten Tag ihre Wohnung brennt und sie nur knapp den Flammen entkommt … Die Wahrheit ergründen zu wollen kann unabsehbare Folgen haben. Tödliche Folgen! Noch nicht überzeugt? Dann findet ihr hier eine umfangreiche Leseprobe: http://www.lies-und-lausch.de/img/kainszeichen.PDF Außerdem stellt der Gmeiner-Verlag 6 Exemplare zur Verfügung, die unter allen Teilnehmer verlost werden. Bewerbt euch einfach bis zum 26.11. unter "Was spricht euch an diesem Krimi an?" und schreibt unter "Vorstellung der Teilnehmer" kurz etwas über euch. Eine Rezension am Ende der Runde wäre toll. Auf inspirierende Diskussionen und konstruktive Kritiken freut sich Sabine Fink

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    Sabine_Fink

    Sabine_Fink

    22. December 2011 um 08:24
    Literatur schreibt Leider habe ich immer noch keine wirkliche Antwort darauf gefunden. Für die Handlung des Buches ist dieser Punkt natürlich überaus wichtig, aber aus Sicht der Mörder grob fahrlässig. Einerseits ...

    René hatte den Auftrag S. 15 "Du kümmerst dich darum, dass niemand Fragen stellt." Den Laptop und anderes wichtige bekam die Firma. z.B. S. 106 "Er", also René, sinniert darüber, dass die ...

  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Literatur

    Literatur

    21. December 2011 um 19:20

    Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Sind diese beiden Begriffe polar oder gibt es eine große Bandbreite dazwischen? Was ist gerecht? Sabine Finks Kriminalroman „Kainszeichen“ spielt vielfältig mit diesen Fragen. Ihr Roman handelt von Ereignissen zwischen 2005 und 2009: Mike, Angestellter in einer fränkischen Baufirma kommt 2005 unter mysteriösen Umständen bei einem Unfall in der Nähe einer tschechischen Baustelle für eine große Ferienanlage ums Leben. Mikes Mord wurde als Unfall verkannt, ist deshalb ungelöst, seine skandalösen Enthüllungen über das aktuelle Bauprojekt bleiben unentdeckt. Seine Verlobte Chrissy findet zufällig 2009 die Speicherkarte von Mikes Fotoapparat mit Beweismaterial, sodass die alten Wunden von 2005 erneut aufreißen und sie sich an die Ereignisse der letzten Jahre erinnert. Nach dem Tod ihres Verlobten ist Chrissy in ein gefährliches Spannungsfeld zwischen den Brüdern Ducros, die das Bauunternehmen gemeinsam leiten, geraten. Die Unterschiede zwischen den beiden Brüdern werden deutlich, wobei beide positive und negative Seiten haben und etwas zu verbergen scheinen. Welchen Geheimnissen war Mike auf der Spur? Wer ist in die zweifelhaften Machenschaften verstrickt? Die kriminalistische Handlung kommt leider nur stockend und langsam voran. Im Vordergrund stehen eher eine Liebesgeschichte und zwischenmenschliche Aspekte, was allerdings in der Kombination sehr interessant wirkt. Beim Lesen haben sich hinsichtlich einiger Details doch einige Ungereimtheiten ergeben, die die Glaubwürdigkeit der Handlung leicht in Frage stellen. Der Roman ist leicht und unterhaltsam geschrieben und lässt sich flüssig und spannend lesen. Viele Abschnitte sind aus Chrissys Perspektive geschrieben, wobei der Leser sehr einfühlsam und emotional an die Handlung herangeführt wird, ohne Spannung einzubüßen. Wenige Abschnitte sind aus Sicht eines Erzählers geschrieben, sodass der Leser einen deutlichen Wissensvorsprung gegenüber den Hauptfiguren hat. Dieser Kontrast zwischen Erzähler und Chrissys Perspektive ist sehr gut gelungen. Titel, Cover und Layout sind ansprechend gestaltet. Die Wahl des Titels ist sehr treffend gewählt und ist vielfach auf die Handlung zu interpretieren. Das Cover ist sehr schön anzusehen, hat jedoch nur wenige Überschneidungspunkte mit der Handlung. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gerne gelesen, fühlte mich sehr gut unterhalten und kann es bedenkenlos an begeisterte Krimi-Leser empfehlen. Die kleineren Widersprüche in der Handlung haben für mich das Lesen eher reizvoll gestaltet, da ich über die Zusammenhänge nachgedacht und diese hinterfragt habe. Kainszeichen ist ein Krimi, der mitten aus dem Leben gegriffen ist, und auch das Leben ist schließlich nicht immer geradlinig und perfekt. Folglich vergebe ich vier Sterne und wünsche allen Lesern viel Freude!

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    mabuerele

    mabuerele

    19. December 2011 um 20:41

    Chrissy befindet sich im Jahre 2009 in Frankreich. In ihrer Kamera findet sich eine alte Karte. Die Bilder darauf führen sie 4 Jahre zurück. Ihr damaliger Verlobter Mike war nach Tschechien zu einer Baustelle gefahren. Auf dem Rückweg verunglückte er tödlich. Chrissy macht sich Vorwürfe, denn sie hatten sich vor seiner Fahrt im Streit getrennt. Seinen Telefonanruf von unterwegs hatte sie nicht entgegengenommen. Neun Monate waren seit dem Umzug vergangen. Chrissy war umgezogen. Da sieht sie auf einem Volksfest den ehemaligen Chef ihres Freundes, Dr. Johannes Ducros. Sie verlässt das Fest, doch er folgt ihr. Wenige Tage später begegnet sie zufällig Renè Ducros, den zweiten Chef des Unternehmens. Dazu kommt ein Anruf von Thies, gemeinsamer Freund von Chrissy und Mike, der fragt, wer ihn den Stein auf den Schreibtisch gelegt hat. Bei Chrissy brechen alte Wunden auf. Deshalb liest sie erstmalig den Bericht der Polizei. Mike hatte geringfügig Alkohol getrunken und Reste und Schlaf- und Beruhigungsmedikamenten im Blut. Jetzt beginnt Chrissy Fragen zu stellen… Das Buch ist ein etwas anderer Krimi. Im Gegensatz zu Chrissy erfährt der Leser schon am Anfang, dass Mike ermordet wurde. Doch der Mord wurde vertuscht. Der Leser erlebt nun die Nachforschungen von Chrissy, die Gefahren, in die sie sich begibt und ihre innere Zerrissenheit zwischen Schuldgefühl, aufkeimender Liebe und Angst vor Verrat. Der Roman ist spannend geschrieben und liest sich flüssig. Zu letzteren tragen die kurzen Kapitel bei. Eine zeitliche Einordnung durch Angabe des Datums ist möglich. Einige stellen sind kursiv betont. Trotzdem fällt es mir schwer, das Buch gerecht zu beurteilen. Es hat mich nicht vollständig überzeugt. Das liegt vor allem daran, dass ich als Leser von den Akteuren zu wenig weiß und von Vorgängen und Verhaltensweisen überrascht werde, die ich so nicht erwartet hatte und logisch nicht in jedem Fall nachvollziehen kann. Gut charakterisiert sind Chrissy und Thies. Gerade Thies` ungewöhnliches und abenteuerliches Leben lockert die Handlung etwas auf. Für die Brüder Ducros hätte ich mir aber eine ausführliche Vita, vor allem über ihre Vergangenheit und ihre Beziehungen zu Mike, gewünscht. Sehr gut gefallen haben mir die Dialoge zwischen den Brüdern Ducros, aber auch zwischen Johannes und Chrissy. Die Geschehnisse um Mikes Mord werden aufgeklärt, doch in anderer Hinsicht hat das Buch ein offenes Ende, das mich nicht befriedigt. Auch Chrissys Verhalten am Ende ist für mich nicht vollständig geklärt. Außerdem bleibt eine latente Bedrohung.

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Leela

    Leela

    13. December 2011 um 23:20

    Chrissys Verlobter Mike, der als Bauleiter nach Tschechien gereist ist, kommt dort bei einem Unfall ums Leben. Als Chrissy ein wenig später Mikes ehemalige Chefs trifft, beginnt sie, sich Fragen bezüglich des Unfalls zu stehen und schafft es kurz darauf nur knapp, sich aus ihrer in Flammen stehenden Wohnung zu retten. War Mikes Tod wirklich ein Unfall? Und was hat der Wohnungsbrand damit zu tun? Auch wenn es vorne auf dem Buch steht, ist "Kainszeichen" kein Krimi im üblichen Sinne, wer einen undurchschaubaren Kriminalfall erwartet, bei dem er bis zum Ende miträtseln kann, könnte also enttäuscht werden. Gut, ein Toter ist vorhanden, es wird ein wenig ermittelt und hinterher der Täter gestellt - der Fokus dieses Buches liegt aber auf anderen Dingen: Die Stärke dieses Buches schlechthin sind seine überzeugenden und gut ausgearbeiteten Charaktere, die überhaupt nicht stereotyp wirken und die Geschichte beleben. Mit Chrissy gelang der Autorin eine sympathische Protagonistin, die versucht, über einen schweren Schicksalsschlag hinwegzukommen und langsam wieder Gefühle für einen anderen Mann entwickelt. Die anderen Charaktere wissen jedoch ebenso zu überzeugen. Sabine Finks Schreibstil fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da zumindest das erste Kapitel aus vielen sehr kurzen Sätzen bestand. Das gibt sich aber mit der Zeit und wird durch einige, tolle Dialoge und gelegentliche humorvolle Szenen aufgelockert. Den Kriminalfall empfand ich - verglichen mit den sonstigen Stärken des Buches - wie erwähnt aber als etwas schwächer. Er ist zwar interessant, wirkt aber im Vergleich mit den Entwicklungen, die Finks Charaktere durchmachen und den Gefühlen, die sie durchleben, etwas unauffälliger. Wenn es zwischen all dem aber mal zu Ermittlungen kommt, werden diese sehr spannend beschrieben, auch wenn die Auflösung des Falles keine große Überraschung für mich bedeutete. "Kainszeichen" mag kein weltbewegender Krimi sein, erzählt dafür aber eine interessante, oft gefühlvolle, aber auch amüsante Geschichte, gewürzt mit überzeugenden Charakteren, einer kleinen Romanze und einer Prise Humor.

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    PMelittaM

    PMelittaM

    10. December 2011 um 15:43

    Mike Hartmann kommt bei einem Unfall ums Leben. War es wirklich ein Unfall? Als Mikes Verlobte Chrissy beginnt, Fragen zu stellen, wird ein Anschlag auf sie verübt. Ihre Wohnung brennt aus, sie kann sich aber retten. Mit der Unterstützung von Mikes niederländischem Freund Thies versucht Chrissy das Rätsel um Mikes Tod zu lösen. Welche Rolle spielen dabei Mikes Chefs, die Brüder Ducros? Auch wenn auf dem Titelbild „Franken-Krimi“steht, haben wir es weder mit einem waschechten Krimi noch mit einem Buch, das ein Franken-Feeling aufkommen lässt, zu tun. Aber das ist nicht weiter schlimm (es sei denn, man hätte es nur gekauft, weil man etwas Fränkisches erwartet hat, Erlangener werden ihre Stadt aber wohl schon hier wieder finden). Das Buch ist spannend, hat wunderbare Dialoge und eine gut aufgelöste Story, daher habe ich es sehr gern gelesen und würde es auch einem Krimifan durchaus empfehlen.

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Angelheart76

    Angelheart76

    08. December 2011 um 12:33

    Wirklich bloß ein Unfall ? zum Inhalt: Mike Hartmann, der als Bauleiter für die Firma Ducros in Tschechien unterwegs ist, kommt bei einem Autounfall ums Leben. Seine Verlobte Chrissy trifft ein Dreivierteljahr später zufällig auf Dr. Johannes Ducros und kurz darauf auf dessen Bruder René. Das weckt Erinnerungen an Mike`s Verhalten vor dem Unfall und sie beginnt die näheren Umstände dessen zu hinterfragen. In der folgenden Nacht brennt ihre Wohnung ab und sie kann gerade noch so entkommen. Was steckt dahinter? meine Meinung: Die Geschichte beginnt mit den Ereignissen im Dezember 2005, welche bereits einige Fragen aufwerfen, wodurch sofort Spannung aufkommt und ich unbedingt weiter lesen musste. Dann ein kurzer Zeitsprung in die Gegenwart und damit weitere Fragen, die sich mir als Leser stellten. Weiter geht es dann ein Dreivierteljahr nach dem Unfall von Mike. Ab da konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und flink, und die Ereignisse wandeln sich so vehement, dass regelrecht Hochspannung erzeugt wird. Jedes Mal, wenn ich mir dachte: "Jetzt weiß ich endlich was los war" wendete sich das Blatt prompt wieder, wodurch die Spannung wirklich bis zum Schluss aufrecht erhalten wird. Die Protagonisten haben mir richtig gut gefallen. Die Charaktere sind äußerst klar umrissen und absolut authentisch dargestellt, wodurch sie mir auf Anhieb sympathisch wurden. Auch sorgten sie im Lauf der Geschichte für manche Überraschung. Ganz besonders toll fand ich den Niederländer Thies. Er hat so etwas herrlich erfrischendes und sorgte mit seiner Art für den ein oder anderen Schmunzler zwischendurch. Die Story ist für mich schlüssig und nachvollziehbar. Fazit: Ein gelungenes, sehr spannungsreiches Krimidebüt. Absolut empfehlenswert !

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Talia

    Talia

    15. August 2011 um 10:46

    Sabine Fink - Krainszeichen Mit den ersten Seiten beginnt bereits ein düsteres und drückendes Gefühl bei mir als Leser zu entstehen. Der Schnaps, die Erdproben, die Geräusche - mitreißend geschrieben und beschrieben sind die einzelnen Bausteine die ihren Lauf zu nehmen scheinen. Auch die späteren Enddeckungen passen gut ins Bild hinein. Wärend die hinterbliebene Freundin von Mike sich langsam auf die Suche nach den tatsächlichen Gegebenheiten um den Unfall macht um auch selbst diese Lasten über Bord schmeissen zu können trifft sie unvermeindlich auch auf die Familie Ducros, die Arbeitgeber. So bleibt auch nicht aus dass die männliche Anziehungskraft eines gutaussehenden Mannes ihre Wirkung auf Chrissy entfaltet. Die Gedanken und Gefühle, die Sie für den Doc pfegt sind verständlich und der Leser gönnt es ihr und hofft für sie. Jedoch im nächsten Moment kommt wieder das ungute Gefühl zutage und ich denke "Mädchen nimm dich in acht pass auf - er ist nicht ganz koscher". Nur was steckt wirklich hinter dem Unfall und Familie Ducros? Und auch mit dem Beginn der unklaren zwischenmenschlichen Beziehungen steigt das Interesse zu erfahren wer nun der Böse und wer der Gute ist. Das Thema passt ideal in die heutige Zeit in der es scheinbar unendlich viele Intrigen und Verstöße gegen Bestimmungen zu geben scheint die teilweise mit Geld freigekauft werden.

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  • Rezension zu "Kainszeichen" von Sabine Fink

    Kainszeichen
    Bellexr

    Bellexr

    28. July 2011 um 11:08

    Mord oder Unfall? . Vor dieser Frage steht Chrissy. Vor einem dreiviertel Jahr starb ihr Verlobter Mike Hartmann bei einem Autounfall auf der Rückfahrt von Tschechien nach Erlangen, wo er als Bauleiter an einem großen Bauprojekt arbeitete. Bisher hatte Chrissy die Gründe für dessen Unfall erfolgreich verdrängt, doch als sie eines Abends Mikes ehemaligen Chef Johannes Ducros trifft, brechen lang verdrängte Gefühle wieder hoch. Kaum zu Hause angekommen, fängt sie an, Mikes Hinterlassenschaften durchzusehen und findet den Unfallbericht. In diesem steht, dass Mike Beruhigungsmittel zum Unfallzeitpunkt im Blut hatte, was überhaupt nicht zu ihm passte und auch sein seltsames Verhalten kurz vor dem Unfall wird Chrissy wieder bewusst. Sie fängt an, Fragen zu stellen, aber anscheinend an der falschen Stelle. Denn kurz darauf brennt ihre Wohnung und sie kann nur knapp den Flammen entkommen. . Schon im Prolog erfährt man, dass Mike heimlich Bodenproben von der Baustelle genommen hatte und auf der Heimfahrt nach Erlangen von der Straße gedrängt wurde, was zu seinem tödlichen Unfall führte. So beginnt der Krimi schon einmal ziemlich rasant und diesen temporeichen Schreibstil behält Sabine Fink in ihrem Krimidebüt bis zum Schluss bei. Zwar nimmt sie sich immer wieder genug Zeit, einem ihre Protagonistin Chrissy und ihr privates Umfeld näher zu bringen, doch den Fall selbst verliert sie hierbei nie aus den Augen. . Früh lernt man auch die beiden Brüder Rene und Johannes Ducros kennen, die mit ihrer Firma für das Bauprojekt in Tschechien verantwortlich waren. Da ist zum einen der aufgeschlossene Rene, mit dem Mike seinerzeit gut befreundet war und zu dem auch Chrissy heute noch ein freundschaftliches Verhältnis pflegt. Auf der anderen Seite ist da Johannes. Der autoritäre Geschäftsmann versteht es geschickt, seine Gefühle zu verbergen und obwohl die Brüder gleichberechtigte Partner der Firma sind, scheint doch er alle Fäden in der Hand zu halten. In diesen zugeknöpften, aber irgendwie doch äußerst sympathischen, hilfsbereiten Mann verliebt sich Chrissy. Und auch Johannes scheint etwas für Chrissy zu empfinden, so aufopferungsvoll wie er sich um sie kümmert, nachdem ihre Wohnung abgebrannt ist. Oder spielt er dies alles nur, um zu erfahren, was Chrissy möglicherweise über das Bauprojekt wissen könnte? . Durch diese Ungewissheit wie auch durch die unvorhersehbare Entwicklung der Story, ist die Spannung durchweg auf einem sehr hohen Niveau. Hinzu kommt auch noch der lockere, flüssige und lebendige Schreibstil von Sabine Fink, der es mir fast unmöglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. . Ein weiteres Plus ist ihre Darstellung der Charaktere. Alle Beteiligten nehmen sehr schnell Konturen an, überraschen einen in ihrem Verhalten des Öfteren und wirken absolut menschlich, haben Fehler und dürfen diese auch zeigen. Besonders hat mir Chrissy gefallen. Sie hat einen wunderbar trockenen Humor, ist pragmatisch veranlagt, zeigt ihre Gefühle und geht keinem Streit aus dem Weg. Ein ziemlich schräger Charakter dagegen ist Thies, der holländische Freund von Mike, der Chrissy tatkräftig bei ihren Nachforschungen unterstützt. Der Geologe offenbart im Laufe des Krimis recht unvorhersehbare Seiten an sich, die nicht unbedingt immer als ganz legal zu bezeichnen sind, aber dies überrascht irgendwie nicht wirklich, da es einfach zu seinem scheinbar so unkomplizierten Charakter passt. . Fazit: Wer gerne wirklich spannende Regionalkrimis mit einer unvorhersehbaren Story liest, sehr gut herausgearbeitete Charaktere bevorzugt und gern auch eine Prise Gefühl mit dabei haben möchte, ist bei dem Krimidebüt von Sabine Fink bestens aufgehoben.

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