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Sabine_Fink

vor 6 Jahren

Hallo liebe Leseratten!
Habt Ihr Lust auf einen spannenden Krimi, den Ihr nicht mehr aus der Hand legen wollt?
Dann seid Ihr hier genau richtig!

Kainszeichen
Mike Hartmann, als Bauleiter für ein Erlanger Unternehmen in Tschechien tätig, stirbt bei einem Autounfall. Seine Verlobte Chrissy leidet sehr unter dem Verlust, auch wenn die Beziehung in der Krise steckte. Als sie ein dreiviertel Jahr später zufällig Mikes ehemaligen Chefs Johannes und René Ducros über den Weg läuft, tauchen verdrängte Fragen auf. Warum verhielt sich Mike damals so seltsam? Hatte es mit der Baustelle zu tun, auf der er arbeitete? Und welche Rolle spielen die beiden Brüder? Chrissy hat das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst recht, als am nächsten Tag ihre Wohnung brennt und sie nur knapp den Flammen entkommt …

Die Wahrheit ergründen zu wollen kann unabsehbare Folgen haben. Tödliche Folgen!

Noch nicht überzeugt? Dann findet ihr hier eine umfangreiche Leseprobe:
http://www.lies-und-lausch.de/img/kainszeichen.PDF

Außerdem stellt der Gmeiner-Verlag 6 Exemplare zur Verfügung, die unter allen Teilnehmer verlost werden. Bewerbt euch einfach bis zum 26.11. unter "Was spricht euch an diesem Krimi an?" und schreibt unter "Vorstellung der Teilnehmer" kurz etwas über euch.
Eine Rezension am Ende der Runde wäre toll.

Auf inspirierende Diskussionen und konstruktive Kritiken
freut sich
Sabine Fink

Autor: Sabine Fink
Buch: Kainszeichen

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

Anfang - S. 16
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Wer mag darüber spekulieren, woran Mike wohl gestorben ist?

Leseratte84

vor 6 Jahren

Bewerbung: Was spricht Euch an diesem Krimi an?

Ich würde mich sehr für den Krimi interessieren, nachdem ich mir gerade die Leseprobe durchgelesen habe...
Ich bin jetzt schon neugierig, wie es weitergeht. Ich finde es wichtig, dass schon die ersten Seiten einen dazu ermuntern müssen, weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen....
und genau das macht allein schon die Leseprobe.
Ich werde definitiv mitfiebern, eins von den Leseexemplaren zu gewinnen...

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Sabine_Fink

vor 6 Jahren

Anfang - S. 16

Leela schreibt:
Der Anfang gefiel mir schon einmal gut, ist sehr temporeich und spannend. An den Schreibstil muss ich mich wohl noch etwas gewöhnen, denn die Sätze sind ja sehr kurz. Eine Vergiftung fände ich auch naheliegend; zu den Symptomen würden ja mehrere Stoffe passen. Was mich aber eher interessiert ist der Grund dafür und was die Autofahrer am Ende des Kapitels damit zu tun haben. Giftmorde sind heutzutage wohl nicht umsonst aus der Mode gekommen, nämlich, weil Vergiftungen relativ leicht nachzuweisen sind (natürlich vor allem kurz nach Todeszeitpunkt; ob es hier übersehen wird?). Da die beiden Personen am Auto davon redeten, das Wetter die Sache erledigen zu lassen, kann ich mir aber auch vorstellen, dass gar kein Gift im Spiel ist. Vielleicht hat man Mike ja nur betäubt?

*lach* Aus der Mode gekommen ... ja, tatsächlich, da hast du Recht. Auch wenn es ein paar Schlupflöcher gibt.

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

Liebe Leela, mabuerle, Angelheart76 und PMelittaM,
vielen lieben Dank für eure Rezensionen und die vielen Sterne, die ihr mir gegeben habt. Ich freue mich sehr, dass euch das Buch gut gefallen hat. Einige Dinge sind Geschmackssache - danke für eure Ehrlichkeit. Eure Kritik war bereichend, denn auch ich lerne immer dazu.
Ich wünsche euch und euren Lieben von Herzen ein wunderbares, besinnliches und rundherum schönes Weihnachtsfest.
Eure
Sabine

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

S. 348-390

Literatur schreibt:
Dieser Abschnitt zeigte doch einige Enthüllungen. Ich fand es sehr spannend, die Zusammenhänge zu verstehen, allerdings sind einige Fragen ungeklärt: -René bleibt weiterhin kaum greifbar, insbesondere seine psychische Erkrankung blieb bis nach seinem Tod unentdeckt. Möglich, jedoch nur bei leicht ausgeprägten manischen Episoden. Es handelt sich auch nur um einen Verdacht von Dr. Cerny, es kämen sicherlich weitere Diagnosen in Betracht. - Chrissy ist doch hin und hergerissen zwischen ihren Gefühlen zu den Männern der Handlung: Mike, Johannes, Thies. Dass sie sich nun in dieser Weise für Johannes einsetzt, finde ich sehr überstürzt, andererseits ist sie auch verliebt. Dennoch bin auch ich hin und her gerissen, wie ich Chrissys Verhalten einschätzen soll. - Spätestens bei der Rekonstruktion der Ereignisse müssten sich Wissenslücken bei Chrissy ergeben. Mich wundert es, dass sie mit ihrer Schutzbehauptung durchgekommen ist.

An dem Punkt habe ich auch lange überlegt. Ich selbst würde mich mit einigen vagen Erklärungen nicht zufrieden geben. Allerdings gibt es Menschen, die wollen einfach nicht die Wahrheit wissen. Mein Leitsatz, der mich durch das Buch begleitet hat (der aber nirgendwo auftaucht) war:
"Wenn jemand die Wahrheit wissen will, dann sollte man ihn vorher fragen, ob er sie auch ertragen kann"
Eigentlich ein Widerspruch in sich, denn man kann vorher ja nicht entscheiden und wenn man die Wahrheit erst einmal kennt, kann man nicht mehr zurück, Diesen Widerspruch habe ich versucht in Chrissys Verhalten zu spiegeln.

"Schutzbehauptung" gegenüber der Kommissarin meist du? Maria Ammon weiß, dass Chrissy es nicht eindeutig gesehen haben kann, aber sie kann weder das eine noch das andere beweisen. Ich habe das mit einem Staatsanwalt diskutiert und da Johannes noch nie straffällig geworden ist, auch sonst keinerlei Beweise vorliegen gilt in diesem Fall "in dubio pro reo", Daher auch die Strafe "zwei Jahre auf Bewährung" - fahrlässige Tötung.
Tatsache ist, dass Johannes wohl auch ohne Chirssys Aussage bald frei gekommen wäre und diese Strafe wahrscheinlich gewesen wäre. Chrissys Aussage beschleunigt das, aber ändert nichts im Grundsatz. Vielleicht hätte ich das deutlicher rausarbeiten sollen? *grübel*

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

S.390 - Ende

Literatur schreibt:
Das Ende des Romans passt zu der Handlung und den Figuren und bildet einen gelungenen Rahmen, auch wenn mein Gerechtigkeitsgefühl leicht verletzt wird. Ich kann Chrissy verstehen, dass sie einen Schlussstrich ziehen und einen neuen Lebensabschnitt leben möchte, andererseits wird sie so nie endgültig mit Mikes Tod abschließen, sondern höchstens diesen verdrängen können. Meine Rezension werde ich in den nächsten Tagen auf der Buchseite veröffentlichen. Abschließend möchte ich mich bei Sabine Fink, dem Gmeiner Verlag, den Mitlesern und Lovelybooks bedanken. Es war interessant, mich intensiv mit dem Roman auseinanderzusetzen. Viele Grüße, Literatur

Oh, mein Gerechtigkeitsgefühl ist sogar sehr verletzt. Aber Chrissy ist in diesem Fall das Hemd näher als die Hose, sprich sie will ihr Leben mit Johannes keinefalls verlieren, so wie sie das Leben mit Mike verloren hat. Es wird immer eine unaufgearbeitete "Baustelle" zwischen ihr und Johannes bleiben. Deswegen auch der Satz "Aber vielleicht können wir einfach so tun, als sei es das (vorbei)". Im Grunde macht sie auch etwas, das Evelyn gemacht hat - die Augen vor der Wahrheit verschließen. Hoffen wir, dass es für die Beiden nicht in einem Desaster eindet.

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

Fragen an die Autorin

Literatur schreibt:
Wie ist der Titel zu interpretieren? Das würde mich doch noch brennend interessieren :-) .

Das "Kainszeichen" wird in der Bibel nicht näher beschrieben.
"Darauf machte der Herr dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde." Gen 4,15
Obwohl Johannes seinen Bruder nicht mit Absicht und auch nicht aus Habgier oder Neid tötete, auch wenn Johannes im Gegenteil versucht hat, sogar auf ihn aufzupassen, so ist er doch am Ende "gezeichnet".
Das offensichtlichste ist sicher die gerichtliche Strafe.
Als "Kainszeichen" im Buch dienen aber auch verschiedene andere Dinge: Renés Hugenottenkreuz zum Beispiel, das Johannes an sich nimmt . Aber auch Chrissy als Person - die Renés verstorbener Frau ähnelt und die Johannes gern hatte - ist ein Symbol. Eine Bibelinterpretation sagt, dass Kain und Abel sich unter anderem um ihre Schwester stritten (die nach Abels Tod dann Kain heiratete). Ein klein wenig ist sicher auch die Firma Ducros ein Kainszeichen, denn nun hat Johannes alles für sich.

Alles in allem habe ich mit der biblischen Vorgabe, die ja doch eine ziemliche schwarz/weiß Malerei von guter Bruder/böser Bruder ist, gespielt.

Literatur

vor 6 Jahren

S. 17-31
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Leider habe ich immer noch keine wirkliche Antwort darauf gefunden. Für die Handlung des Buches ist dieser Punkt natürlich überaus wichtig, aber aus Sicht der Mörder grob fahrlässig. Einerseits wollten sie vielleicht selbst die Beweise sichten, um herauszufinden, was Mike wusste, aber andererseits hätten sie dann Beweismittel zu ihrem eigenen Schutz auch vernichten müssen.

Sabine_Fink

vor 6 Jahren

S. 17-31

Literatur schreibt:
Leider habe ich immer noch keine wirkliche Antwort darauf gefunden. Für die Handlung des Buches ist dieser Punkt natürlich überaus wichtig, aber aus Sicht der Mörder grob fahrlässig. Einerseits wollten sie vielleicht selbst die Beweise sichten, um herauszufinden, was Mike wusste, aber andererseits hätten sie dann Beweismittel zu ihrem eigenen Schutz auch vernichten müssen.

René hatte den Auftrag S. 15 "Du kümmerst dich darum, dass niemand Fragen stellt."
Den Laptop und anderes wichtige bekam die Firma. z.B. S. 106 "Er", also René, sinniert darüber, dass die Festplatte des Laptops wichtige Daten enthalten hatte."
S. 74 Johannes "Wir haben die Unterlagen, die Herr Hartmann bei sich hatte, damals alle erhalten, oder nicht?" Johannes hat sich nicht weiter damit befassts, sondern René (René stand Mike und Chrissy ja näher, kann ich mir denken, dass Johannes es ihm ohne großartig nachzuhaken einfach überlassen hat). René hat alles, was er gefunden hat, wie auch immer verschwinden lassen.
Allerdings ist René ja kein "Profi" und ich finde es glaubwürdig, dass er in der Aufregung Dinge übersieht, wie z.B. den Fotoapparat. Ich glaube, er hatte eher den Tunnelblick und hatte den Focus auf Dingen, die eindeutig mit der Firma zu tun hatten. Darauf, dass Mike sich vielleicht mit anderen unterhalten haben könnte, zu Hause oder anderswo noch Unterlagen hat, kommt er vielleicht gar nicht. In diesem Fall hat ihn sehr wahrscheinlich Anezka daran erinnert - aber auch in diesem Punkt ist er kein Profi, er hat Angst vor Entdeckung, ist verzweifelt und vielleicht ist das der Moment, an dem er sich umbringen will. Anschließend betreibt er wohl so etwas wie Vogel-Strauß-Taktik (niemand hat den Verdacht, dass es kein Unfall war, hurra, also muss ich nix mehr unternehmen) und hat Erfolg - bis zu dem Zeitpunkt, als ihm klar wird, dass es doch anders ist.
Anezka & Co haben Einfluss in Tschechien genommen und da ja von tscheschischer Seite aus feststand, dass es sich um einen Unfall handelt, hatten die Deutschen Kollegen keine Veranlassung etwas zu tun.

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