Sabine Fisch

 4,5 Sterne bei 40 Bewertungen
Autorenbild von Sabine Fisch (©(c) Mirela Jasic)

Lebenslauf

Sabine Fisch, geboren 1970, arbeitet seit fast 30 Jahren als Journalistin mit dem Spezialgebiet Medizin. Der Medizingeschichte gilt ihr besonderes Interesse. Sabine Fisch ist verheiratet und lebt und arbeitet in Wien. Wer mehr über sie erfahren will, klickt einfach www.sabinefisch.at an oder schaut auf meinem Facebookprofil vorbei: https://www.facebook.com/sabine.fisch.3.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser, 

vor kurzem habe ich meinen ersten Roman "Die Ärztin - eine unerhörte Frau" bei Aufbau Berlin veröffentlicht. Mit großer Freude habe ich heute festgestellt, dass Ihr bereits eifrig am Lesen seid und sogar schon einige (sehr, sehr schöne) Rezensionen erschienen sind. Ein paar Infos noch, weil es offene Fragen gibt: Es soll noch einen zweiten und einen dritten Teil geben, die sich dann auch mit den Zeiten beschäftigen, die jetzt noch nicht beschrieben wurden. Bleibt also neugierig - es geht sehr spannend weiter.

Alle Bücher von Sabine Fisch

Cover des Buches Die Ärztin - Eine unerhörte Frau (ISBN: 9783746635736)

Die Ärztin - Eine unerhörte Frau

(27)
Erschienen am 21.01.2020
Cover des Buches In die Welt gelacht (ISBN: 9783902729699)

In die Welt gelacht

(1)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Oben auf dem Balkon (ISBN: 9783910597044)

Oben auf dem Balkon

(0)
Erschienen am 29.12.2023

Neue Rezensionen zu Sabine Fisch

Cover des Buches Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau (ISBN: 9783746638348)
engineerwifes avatar

Rezension zu "Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau" von Sabine Fisch

engineerwife
Wirklich eine unerschrockene Frau, die meine Bewunderung verdient ...

Schon seit einiger Zeit hatte ich mich darauf gefreut mit diesem zweiten Teil der Reihe um Fräulein Dr. Amelie von Liebnitz weiterzumachen. Diesmal ist es eine abenteuerliche Reise, auf die ich sie begleite. Nachdem Amelie durch einen Schwächeanfall im OP eine Patientin verstirbt, scheint es ihr unmöglich weiter dort zu operieren und auch die Pflege ihres Vaters, der durch den Tod seiner geliebten Frau zum Trinker mutiert ist, setzt der jungen Ärztin zusehends zu. Durch Zufall stößt sie auf einen Aufruf des preußischen Militärs, der an Ärztinnen gerichtet ist mit der Bitte um Unterstützung an der Front in Bosnien. Nachdem sie ihren Vater versorgt weiß, sagt sie beherzt zu und macht sich auf den Weg, der sie über die schöne Stadt Wien schließlich an die Front führt. Unter beschwerlichen Bedingungen macht sie sich dort angekommen sogleich an die Arbeit. Doch nicht alle sind ihr wohlgesonnen, denn nicht nur in Berlin gibt es männliche Kollegen, die einer Ärztin nicht über den Weg trauen und in Bosnien ist ihre Odyssee noch lange nicht beendet …

Der Büchermarkt scheint ja derzeit überflutet zu werden mit Büchern, die sich mit weiblichen Medizinkräften befassen und so ist es sicher nicht einfach sich als Autorin in diesem Metier zu behaupten. Doch Sabine Fisch ist es gelungen, mich mal wieder zu begeistern. Ohne Kitsch und Schnörkel, einfach nur spannend lässt sie mich teilhaben am Leben Amelies und all dem Schrecken, den der Erste Weltkrieg der Menschheit gebracht hat. Später darf ich sie und ihren geliebten Ernst Szabo in einer meiner Lieblingsstädte Wien wieder sehen. Doch ich frage mich, ist ihre Geschichte schon zu Ende erzählt, oder darf ich auf einen dritten Band hoffen? Ich vergeben für diesen zweiten Teil auf jeden Fall überschwängliche fünf von fünf Sternen und spreche gerne eine Leseempfehlung aus. Aber bitte, erst den ersten Teil lesen, um in den vollen Genuss zu kommen!

Cover des Buches Die Ärztin - Eine unerhörte Frau (ISBN: 9783746635736)
engineerwifes avatar

Rezension zu "Die Ärztin - Eine unerhörte Frau" von Sabine Fisch

engineerwife
Starke Frauen braucht das Land ...

Als bekennender Vielleser ist mir dieses Thema natürlich nicht unbekannt. Intelligente Frauen gab es schon immer und endlich, endlich wird ihnen – vor mehr als hundert Jahren - auch das Recht zugesprochen, in Deutschland Medizin studieren zu dürfen. Aber, wie sagt man so schön, Papier ist geduldig. Das muss auch Amelie, die selbst aus einer Medizinerfamilie stammt, schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Sie arbeitet sicher doppelt so hart wie ihre Kommilitonen und wird dennoch massiv angefeindet und blockiert. Als sie schließlich auch von ihrer Mitstudentin keine Hilfe mehr erwarten darf, drohen die Dinge zu eskalieren …


Wie gesagt, ein nicht unbekanntes Thema, doch immer wieder auf seine eigene Art neu aufgegriffen. So diesmal von Sabine Fisch, deren Debutroman „Die Ärztin: Eine unerhörte Frau“ ich dieses Wochenende genießen durfte. Ein großer Pluspunkt war von vorne rein, dass ich wusste, dass sich wohl aus dem Leben und Wirken der Fräulein Dr. Amelie von Liebwitz ein Dreiteiler entwickeln wird und ich somit so richtig tief eintauchen konnte in die Geschichte. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autorin stellte sich das auch dann bald als eine meiner leichtesten Übungen heraus obwohl ich doch auch immer über manche Stellen stolperte wie z. B.  … „sprach’s und verschwand“ … diese Ausdrucksweise hat für mich nur in Grimms Märchen einen Platz. Nichts desto trotz habe ich diesen Roman genossen und vergebe – mit ein wenig Luft nach oben für den nächsten Teil – sehr verdiente vier von fünf Sternen. Eine liebe Lesefreundin wird den Roman nach mir genießen und ich bin schon heute gespannt auf ihr Urteil ;) 

Ein Krieg als Hilfe

Sie kämpft für ihre Rechte, das Leben und die Freiheit.

Berlin, 1914. Dr. Amelie von Liebwitz hat es geschafft: Als erste Frau arbeitet sie als Chirurgin am Berliner Curias-Krankenhaus. Aber dann passiert ihr ein tödlicher Fehler. Sie zweifelt an ihrer Berufung zur Ärztin, doch ausgerechnet der Erste Weltkrieg scheint ihr einen Ausweg aus der Misere zu bieten. Amelie wird vom Militär für die medizinische Versorgung muslimischer Frauen in Bosnien engagiert. Plötzlich findet sie sich inmitten des Kriegsgeschehens wieder, in dem sie eines Tages auf ihre einstige große Liebe trifft: Ernst Szabo. Jahrzehnte später holt sie ein Geheimnis aus jener Zeit ein, dass ihr gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen droht. Allen Widerständen zum Trotz verfolgt die junge Ärztin Amelie von Liebwitz ihren Traum - authentisch und emotional erzählt. (Klappentext Verlag/Autor)

Wir finden uns im ersten Weltkrieg wieder, die junge Ärztin hat es geschafft trotz Anfeindungen ihren Job zu finden. Sie arbeitet als Chirurgin im Krankenhaus, viele Kollegen sehen das nicht gerne. Als Amelie dann ein Fehler unterläuft zweifelt sie an sich und findet ihre neue Berufung beim Militär, wo sie Frauen betreut. Beflügelt durch die Arbeit auf dem Feldlazarett kommt Amelie wieder zu sich und reift an der Erfahrung. Dann trifft sie noch auf ihre verschollene Liebe und glaubt immer mehr an sich...Die Geschichte an sich gefiel mir wirklich gut. Was mir aber böse aufgestoßen ist, waren die verschiedenen Handlungsstränge, die ich nachher auch zu anstrengend fand. Aber da hat jeder einen anderen Geschmack.

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Zusätzliche Informationen

Sabine Fisch wurde am 21. Dezember 1970 geboren.

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