Sabine Friedrich

 3,8 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Familiensilber, Immerwahr und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sabine Friedrich

Sabine Friedrich wurde 1958 in Coburg geboren. Nach dem Abitur und einer Zeit des Wanderns und Streifens studierte sie in München deutsche und englische Literaturwissenschaft und Deutsch als Fremdsprache und promovierte 1989. Sie arbeitete u.a. als Sprachlehrerin am Goethe-Institut, Lektorin und Zeitschriftenredakteurin. 1995 begann sie in Oslo ihren ersten Roman. Seit 1996 lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Nacht hat zwölf Stunden (ISBN: 9783423282420)

Die Nacht hat zwölf Stunden

Erscheint am 20.08.2021 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Sabine Friedrich

Cover des Buches Familiensilber (ISBN: 9783423215381)

Familiensilber

 (10)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Immerwahr (ISBN: 9783423253796)

Immerwahr

 (7)
Erschienen am 09.12.2016
Cover des Buches Wer wir sind (ISBN: 9783423280037)

Wer wir sind

 (6)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Das Puppenhaus (ISBN: 9783492039888)

Das Puppenhaus

 (5)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Das Eis, das bricht (ISBN: 9783821809120)

Das Eis, das bricht

 (4)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Was sich lohnt (ISBN: 9783423282574)

Was sich lohnt

 (4)
Erschienen am 22.01.2021
Cover des Buches Epilog mit Enten (ISBN: 9783423280877)

Epilog mit Enten

 (2)
Erschienen am 09.12.2016
Cover des Buches Einige aber doch (ISBN: 9783423282017)

Einige aber doch

 (2)
Erschienen am 20.09.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Sabine Friedrich

Cover des Buches Einige aber doch (ISBN: 9783423282017)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Einige aber doch" von Sabine Friedrich

Einige stellten sich gegen die Nazis
HEIDIZvor 9 Tagen

"Einige aber doch" ist die Geschichte, die mich neulich gefangen genommen hat - Sabine Friedrich schreibt in diesem ersten Band ihrer Trilogie über die "Rote Kapelle" - Gruppen, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten, die Gestapo hatte sie so betitelt. Sie druckten illegal Flugblätter, und dokumentierten die Verbrechen der Nazis - halfen Juden und Oppositionellen.

 

Ihr Buch ist in einem ganz eigenen Stil geschrieben, ich musste mich erst einlesen, dann allerdings war ich gefesselt und wurde neben der Unterhaltung bestens informiert. Die Männer und Frauen, die Charaktere, die im Buch in ihrem Tun und Denken beschrieben werden, stellten sich gegen Hitler, gegen seine Politik und den Nationalsozialismus, starben für ihre Überzeugungen und lebten aber auch ...

 

Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen.

 

Leseprobe:
 ========

 

"Aber wo soll er denn hin?", sagt Lotte. Sie schneidet kalten Braten auf, holt Sandkuchen aus dem Schrank. "Gibt es überhaupt einen sicheren Platz?"

"Ich weiß es auch nicht. Lotte, ich hoffe, die Eier sind gekocht. "Wie soll ich das alles essen? ...

 

Sie fahren in den Hof des Reichskriegsgerichts in der Witzlebenstraße am Lietzensee ein ...

 

Das Buch erzählt, es berichtet aber auch, es ist aufgebaut in seiner Geschichte vor dem historischen Hintergrund und gibt dahingehend jede Menge an Informationen auf eine ganz besondere Art und Weise, die mir vom Stil sehr gut gefallen hat.

 

Die Lebenswege und Schicksale der handelnden Figuren aus der "Roten Kapelle" werden beschrieben - bis zu ihrem gewaltsamen Tod. Dass sich nicht alle nur duckten, dass einige aufbegehrten - handelten - davon erzählt das Buch in nachdrücklicher und flüssig lebendig zu lesender Art und Weise.

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Cover des Buches Was sich lohnt (ISBN: 9783423282574)RenaMs avatar

Rezension zu "Was sich lohnt" von Sabine Friedrich

Sabine Friedrich – Was sich lohnt
RenaMvor 3 Monaten

Wie soll man ein Buch rezensieren, das sich mit historischen Figuren und historischen Ereignissen befasst, auch wenn es vordergründig als Roman erscheint? Noch schwieriger wird es, wenn es sich bei den Ereignissen um den Widerstand gegen die Nationalsozialisten in den 30er und 40 Jahren des letzten Jahrhunderts handelt. Denn die Handlung entzieht sich von vornherein einer Bewertung. Bleibt also, den Stil der Autorin zu betrachten.

Der vorliegende Roman ist der zweite Band einer Trilogie um den Deutschen Widerstand. Dabei konzentriert sich die Autorin insbesondere auf die Familien respektive die Ehefrauen der Widerständler. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, das mindert aber weder Verständnis noch Wirkung dieses Romans.

Geschildert werden die Ereignisse beginnend 1912 bis Ende 1943. Die Leserin wird mitgenommen auf die Familiensitze der, oft adligen, Protagonisten. Deren Namen jeder kennt oder kennen sollte: Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Helmuth James Graf von Moltke, Peter Yorck Graf von Wartenberg oder Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, um nur einige zu nennen. Wir lernen diese Männer kennen als Schulbuben, als Gymnasiasten und Studenten, wir begleiten sie auf Brautschau und belauschen sie bei Familienfeiern. Und immer wieder führen sie heftige, streitbare und tiefgründige Diskussionen über die Lage im Land, die politische zumeist, aber auch die wirtschaftliche oder soziale.

Gegenpol zu diesen Adligen, Privilegierten sind der Sozialdemokrat Julius Leber und der später unter anderem Namen allseits bekannte Herbert Frahm.

In kurzen Episoden, fast wie Streiflichter, erleben wir die Entwicklung der Widerständler mit. Diese Entwicklung, die im Grunde nur zu ihrem späteren Handeln führen konnte, die sich aus ihrer Erziehung, ihrem Umfeld und ihren Charakteren begründet. Von diesem Gesichtspunkt aus ist der Roman durchaus spannend.

Jedoch, insbesondere bedingt durch die teils wirklich sehr kurzen Kapitel, fällt es schwer, eine Beziehung zu den Personen, die ja trotz allem Figuren eines Romans sind, aufzubauen. Sie blieben mir fremd, natürlich auch bedingt durch die zeitliche und die gesellschaftliche Distanz. Auch aufgrund der Vielzahl der Handelnden – die Familien waren groß und weit verzweigt – über die man schnell mal den Überblick verliert, gibt es nicht den Einen oder die Eine, an der man als Leserin mehr Anteil nimmt, nicht den einzelnen Protagonisten, mit dem man mitfiebert, mitfühlt.

Auch schien es mir, als habe selbst die Autorin stets eine gewisse Distanz zu ihren Figuren bewahrt. Trotz der Einordnung als Roman wirkt das Buch im Stil mehr wie eine Biographie, wie ein historisches Sachbuch. Wenn man es unter dieser Prämisse liest, entwickelt es eine gewisse Anziehungskraft, als Roman ist es mir ein wenig zu sachlich.

Sabine Friedrich – Was sich lohnt
dtv, Januar 2021
 Gebundene Ausgabe, 414 Seiten, 22,00 €

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Cover des Buches Was sich lohnt (ISBN: 9783423282574)Philienes avatar

Rezension zu "Was sich lohnt" von Sabine Friedrich

Wichtige Geschichte
Philienevor 4 Monaten

Eine Geschichte die erzählt werden muss. Eine Geschichte die gelesen werden sollte.

Die Geschichte des Wiederstandes in Deutschland zu Nazizeit kann gar nicht oft genug erzählt werden. Dieser Roman handelt von vielen Personen die nicht einfach weggesehen haben, die nicht mitgelaufen sind. Die sich ihre eigene Meinung nicht nehmen ließen. Und von ihren Familien. Dem Umgang mit der Situation, ihren Ängsten und Sorgen.

Ich muss leider sagen das ich mich schwer getan habe in das Buch hineinzukommen. Das lag vor allen an den kurzen Kapiteln und den Sprüngen zwischen sehr vielen Personen.  Zum Glück gibt es ein Personenregister, ansonsten hätte ich wohl den Überblick verloren. Doch irgendwann hatte ich mich an den Stil des Buches gewöhnt und habe das interessante Leben der Protagonisten miterlebt.

Eigentlich ist es auch gar nicht so verkehrt das das Buch sehr sachlich und gut recherchiert geschrieben ist. Bei so einer Geschichte sind Fakten doch das Wichtigste.

Wer sich also für die Geschichte unseres Landes interessiert ist hier genau richtig.

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