Orcasommer

von Sabine Giebken 
4,5 Sterne bei13 Bewertungen
Orcasommer
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Bedeutsame Themen wunderbar aufbereitet mit authentischen Alltagsthemen

tomatenjohnny91s avatar

Die Rettung eines kleinen Wales in Kanada - idyllisch, sanft und herzerwärmend. Leider aber auch mit ein paar Schwächen und Ungereimtheiten.

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Inhaltsangabe zu "Orcasommer"

Svenja hatte schon abgeschlossen mit dem Sommer, dem winzigen Küstenort und ihrem Vater, den sie für drei Monate in seiner Heimat Kanada besucht. Doch dann taucht in der abgelegenen Bucht ein einsamer kleiner Orca auf, der Svenja sofort fasziniert. Auch Alex, ein Meeresbiologiestudent, will herausfinden, woher der Wal kommt und warum er alleine unterwegs ist. Gemeinsam versuchen Svenja und Alex, sich dem Orca anzunähern. Doch schnell wird das öffentliche Interesse an dem Wal immer größer, jeder glaubt zu wissen, was für ihn am besten ist. Nach einem gefährlichen Zwischenfall droht ihm die Gefangenschaft. Kann Svenja ihn retten, auch wenn sie damit ihre Liebe zu Alex aufs Spiel setzt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734856051
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Seelensplittervor einem Monat
    Walrettung

    Meine Meinung zum Jugendbuch:

    Orcasommer


    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt entdeckt ihr auf meinem Blog.



    Inhalt in meinen Worten:

    Svenja kennt eigentlich nur ihre Mama und ihren Lebensgefährten, doch auf einmal taucht Matt auf, Svenjas Vater.

    Sie reißt zu ihm, und bereut es im ersten Moment, denn irgendwie ist da gar nichts los, wo sie sich gerade aufhalten darf, und dann ist da auf einmal dieser Moment.

    Ein Orca Baby, das ihre Hilfe braucht, oder braucht Svenja die Hilfe dieses Orgas?

    Lasst euch am besten von ihr selbst die Geschichte erzählen, die ihren Sommer komplett auf den Kopf gestellt hat.



    Wie ich das Gelesene empfand:

    Orcasommer finde ich ein klasse Buch. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen und freute mich darauf, was kommen wird. Gerade weil es gar nicht so viel Action in sich trägt, sondern eher dahinfließt in einem ruhigen und doch beständigen Fluss macht das Buch richtige Sommerlaune.



    Schreibstil:

    Das Buch ist aus einer interessanten Sicht geschrieben, obwohl es aus der ICH Sicht ist, ist es doch irgendwie noch mehr als das.

    Die Sprache ist leicht verständlich und mit leichter Sprache wird noch Wissen relativ einfach an den Leser heran gebracht, so habe ich erfahren das es auch Albinos bei den Orcas gibt, aber nicht nur das, sondern auch wieso es eben so viele Wale gibt, und wie diese ihr Zusammenleben gestalten und das finde ich einfach angenehm.


    Charaktere:

    In Svenja konnte ich mich gut hineinversetzen, nicht nur weil sie es mir leicht macht, sondern weil ich weiß wie es ist im Sommer auf einmal ein Familienmitglied kennenzulernen, das ich so vielleicht niemals kennengelernt hätte. Dazu ist ihre Art und Weise, und ihre Naivität nichts neues für mich, und wie schnell kann man aus Unwissenheit ziemlich viel Mist anstellen, das erfährt sie recht schnell, gibt dann aber nicht auf, wie es andere vielleicht tun würden, sondern hofft und glaubt einfach weiter und versteht ihren Orca.

    Dagegen ist Alex bis zum Ende irgendwie nicht ganz greifbar, einerseits weil er selbst seine Geschichte hat, aber zum anderen war er mir einfach immer wieder viel zu schnell verschwunden, und hin und wieder hätte ich gerne mehr von ihm gelesen.

    Aber am Ende verstehe ich ihn, glaube ich, besser.



    Spannung:

    Das Buch trumpft nicht mit Action, dafür mir Herz und Gefühl. Dazu ist es einfach faszinierend Svenja auf ihrem Weg zu begleiten und gleichzeitig so vieles zu entdecken, wie Wale reagieren und handeln. Nicht immer natürlich so, wie es schön wäre, aber sie sind eben „wilde“, die man schützen muss, und genau das verspricht die Spannung, ich war bis zum Ende gespannt wie diese Geschichte enden wird und was aus Svenja wird, und welche Veränderungen sechs Wochen mit sich bringen können. Also es ist nicht mit Action gespickt aber dafür eben mit einer Geschichte die das Herz berührt.


    Wale – Orca:

    Selten findet man ein Buch, in dem es wirklich um Orcas geht, natürlich kenne ich,  Free Willy und wie sie so alle heißen, aber gelesen habe ich noch von keinem Wal, der in einem Jugendbuch die Hauptrolle spielt, doch gerade in diesem Buch erfahre ich so vieles mehr über diese besonderen Tiere und das eben manche Begebenheiten, dazu führen können, das Wale sich nicht mehr wohlfühlen, wie gefährlich es wirklich ist, wenn sie an Plastik geraden und wie viel Liebe man zu einem Tier entwickeln kann, das ist schon etwas besonderes.

    Dagegen fand ich auch toll, das die Für und Wider für Delphinariums gezeigt werden und warum es gut ist, sie zu schützen aber was man dennoch ändern sollte, denn so wie Delphine heute gehalten werden, ist es einfach nicht artgerecht und genau das bringt die Autorin gut auf den Punkt, ohne das sie ihren Zeigefinger erhebt und mit schlechtem Gewissen arbeitet, sondern indem sie einfach aufzeigt und dem Leser die Freiheit lässt, selbst zu entscheiden.

    Rundherum toll.



    Empfehlung:

    Wenn ihr in eurem Herzen noch an das Gute glaubt, an das friedliche oder euch einfach mal eine Rosarote Welt wünscht, dann solltet ihr zu diesem Buch greifen, selbst wenn ihr schon so viel älter als das empfohlene Lesealter seid, denn diese Geschichte sollte entdeckt werden, vielleicht wird sie irgendwann ja einmal verfilmt.

    Wer dagegen Delphine und Wale mag, sich mit Mädchen, die sich selbst finden und doch auch irgendwie schon gefunden haben, bewegen möchtet, dann schadet es auch nicht, in dieser Geschichte abzutauchen.

    Jedoch wenn ihr Actionreiche Geschichten mögt, dann könnte es sein, das ihr doch etwas anderes findet, denn es passiert schon eine Menge aber eben nicht auf Schnelligkeit und auch nicht mit Blut und Haudegen, sondern einfach indem man einem Orca in das Leben verfolgt.



    Bewertung:

    Mir hat diese Geschichte gut gefallen und ich konnte mich sehr gut mit den Figuren verbinden, weswegen ich auch fünf Sterne gebe, denn ich finde, solche Geschichten braucht es öfters.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Bedeutsame Themen wunderbar aufbereitet mit authentischen Alltagsthemen
    Bedeutsame Themen wunderbar aufbereitet mit authentischen Alltagsthemen

    Klappentext

    „Svenja hatte schon abgeschlossen mit dem Sommer, dem winzigen Küstenort und ihrem Vater, den sie für drei Monate in seiner Heimat Kanada besucht. Doch dann taucht in der abgelegenen Bucht ein einsamer kleiner Orca auf, der Svenja sofort fasziniert. Auch Alex, ein Meeresbiologiestudent, will herausfinden, woher der Wal kommt und warum er alleine unterwegs ist. Gemeinsam versuchen Svenja und Alex, sich dem Orca anzunähern. Doch schnell wird das öffentliche Interesse an dem Wal immer größer, jeder glaubt zu wissen, was für ihn am besten ist. Nach einem gefährlichen Zwischenfall droht ihm die Gefangenschaft. Svenja beschließt, ihn auf eigene Faust zu retten, auch wenn sie damit ihre Liebe zu Alex aufs Spiel setzt. Wird ihr Plan aufgehen?“

     

    Gestaltung

    Durch die hellen Pastelltöne des Hintergrundes kommt der Orca in der Covermitte sehr gut zur Geltung. Vor dem in Blau und Lila gehaltenen Hintergrund scheint der Titel „Orcasommer“ geradezu zu verschwimmen und mit dem Himmel eins zu werden, was ich sehr hübsch finde. Auch das Meer, aus dem der Wal auftaucht, verläuft in der Weite des Horizontes mit dem Himmel. Die Farben erinnern mich an einen lauen Sommermorgen oder -abend, was auch sehr schön zum Buchinhalt passt. Ein sehr harmonisches Cover!

     

    Meine Meinung

    Von Autorin Sabine Giebken habe ich bereits „Über uns das Meer“ unheimlich gemocht und da ich ein großer Wal-Liebhaber bin (und vor allem Orcas sehr faszinierend finde), musste ich das neuste Buch der Autorin unbedingt lesen. In „Orcasommer“ besucht Protagonistin Svenja ihren Vater in dessen Heimat Kanada. Dort trifft sie auch auf den Meeresbiologiestudenten Alex und auf einen kleinen Orca. Doch nicht nur Svenja und Alex interessieren sich für den Wal, auch die Öffentlichkeit wird auf ihn aufmerksam. Damit er nicht eingesperrt wird, riskiert Svenja viel…

     

    Mir hat vor allem die Handlung sehr gut gefallen, denn sie weist eine schöne Balance zwischen ruhigeren Momenten und Überraschungen oder dramatischen Ereignissen auf. Gerade nachdem Svenja den Orca entdeckt, spitzt sich die Handlung zu und die Spannung steigt um einiges an. So erzeugt die Geschichte einen Spannungsbogen der zum Ende hin immer weiter ansteigt, denn nach einem brenzligen Zwischenfall soll der Orca eingesperrt werden, aber Svenja setzt alles daran, dies zu verhindern. Hier wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den beiden ausgehen würde und ich hatte tausend Fragen im Kopf, die ich gerne beantwortet haben wollte.

     

    Was ich wirklich am besten fand, war jedoch, dass ich einiges über Orcas beim Lesen gelernt habe. Sabine Giebken hat viel Wissenswertes und Interessantes über die Tiere in den Text eingestreut und dem Leser so durch die Geschichte einiges beigebracht. Mir gefiel dabei, wie die Autorin die Informationen in die Handlung eingebaut hat, denn es war nicht zu überladen und ich hatte eher das Gefühl ganz nebenbei neues über Orcas zu lernen. Das war toll gemacht!

     

    Mit Protagonistin Svenja musste ich erst etwas warm werden, denn sie war zu Beginn sehr mürrisch und ein „typischer Teenager“. Doch im Verlauf des Buches hat sie sich zu einer erwachseneren, verantwortungsvollen Figur entwickelt. Alex gefiel mir von Anfang an sehr, denn ich fand ihn sympathisch und total cool. Ich konnte absolut nachvollziehen, wie sich hier eine kleine Liebesbeziehung entwickelt, die zudem das Sahnehäubchen von „Orcasommer“ darstellt. Und wenn dies die Sahne ist, dann ist der Orca Solo die Kirsche obendrauf. Ich habe ihn oftmals bildlich vor meinem inneren Auge gesehen und mich total in ihn verliebt. Svenjas Wunsch, ihm zu helfen, ist so auch zu meinem geworden.

     

    Was die Autorin meiner Meinung nach auch sehr schön in die Geschichte eingewoben hat, waren die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren. Wie bereits erwähnt gibt es eine Liebesbeziehung, aber auch die Vater-Tochter-Beziehung spielt eine große Rolle. Hier gefiel mir die Entwicklung der beiden Charaktere und wie sie sich einander langsam annähern. So befasst sich „Orcasommer“ nicht nur mit dem wichtigen Thema des Wal- bzw. Tier- und Umweltschutzes, sondern auch mit alltäglicheren Aspekten wie Liebe und Familie. Genau diese Mischung macht das Buch meiner Meinung nach zu einem besonderen, angenehmen Sommerbuch mit großer Bedeutsamkeit!

     

    Fazit

    Da ich das Thema Wal- und Umweltschutz sehr wichtig finde, war es klasse in „Orcasommer“ mehr darüber zu lesen und die Geschichte rund um einen kleinen Orca verfolgen zu können. Mir hat es gefallen, wie die Handlung sich immer weiter zuspitzt und die Spannung mit ruhigeren Momenten durchsetzt ist. Obwohl ich erst mit der Protagonistin warm werden musste, so gefiel mir ihre Entwicklung dann umso mehr. Auch dass die Geschichte mit Themen wie Familie und Liebe verbunden wird, fand ich richtig klasse!

    Sehr gute 4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

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    tomatenjohnny91s avatar
    tomatenjohnny91vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Rettung eines kleinen Wales in Kanada - idyllisch, sanft und herzerwärmend. Leider aber auch mit ein paar Schwächen und Ungereimtheiten.
    Ein Sommer in Kanada

    Svenja lernt endlich ihren Vater kennen - der Vater, den sie sich ihr Leben lang gewünscht hat. Doch Matt verhält sich zunächst völlig anders als erwartet und generell scheint die Reise nach Kanada nicht so zu werden, wie das Mädchen aus Deutschland es sich erhofft hatte. Doch mit der Entdeckung eines kleinen Orcas in der Bucht von Solitary Cove und einer Bekanntschaft namens Alex verspricht der Sommer für Svenja doch noch unvergesslich zu werden...


    "Orcasommer" ist eine leichte Sommerlektüre, in dem die Autorin es schafft, eine traumhafte und harmonische Atmosphäre zu schaffen. 
    Ich liebe Wale, und besonders Orcas, schon sehr lange. Die Tiere faszinieren mich einfach sehr und ich war begeistert davon, mit wie viele wissenschaftliche Fakten und wie gut recherchiert die Autorin hier gearbeitet hat. Die ein oder andere Szene war mir zwar leider zu viel des Guten, aber dennoch fand ich die meisten Stellen, in denen der kleine Orca auftauchte, sehr realitätsnah und fesselnd.
    Generell ist die Geschichte sehr schön erzählt und der Leser erlebt einen tollen, ereignisreichen und vor allem unvergesslichen Sommer voller Auf und Abs mit dem jungen Mädchen.

    Zuammenfassend kann ich das Buch als schöne leichte Sommerlektüre beruhigt empfehlen. Auch wenn mir einige der Charaktere nicht ausgearbeitet und authentisch genug waren und an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Tiefgang wünschenswert gewesen wäre, konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten. 


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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschön! Orcasommer lädt zum Mitfiebern und Träumen ein und entführt einen in die atemberaubende Natur Kanadas!
    Traumhaft schön!

    Als ich das erste Mal auf Orcasommer gestoßen bin, wusste ich einfach sofort, nur beim Blick aufs Cover, das ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Als ich mir dann den Klappentext durchlas, wurde meine Neugier nur noch größer. Von Sabine Giebken hatte ich bisher leider noch kein Buch gelesen, Orcasommer sollte also mein erstes Werk von ihr sein.


    Anstatt den Sommer zu Hause in Berlin zu verbringen, wird Svenja für drei Monate nach Kanada reisen, wo sie zum ersten Mal ihren Vater treffen wird. Von ihm weiß sie so gut wie nichts, daher verläuft der Start zwischen den beiden auch ziemlich holprig. In Kanada angekommen muss Svenja nämlich feststellen, dass ihr Vater Matt alles andere als der Vater ist, den sie sich in ihren Träumen ausgemalt hat. Matt ähnelt äußerlich einem Bären, er ist wortkarg und lebt einsam in einem kleinen Haus fernab einer großen Stadt in einem kleinen Kaff. Kein Handyempfang, schlechtes, kaltes Wetter (und das im Sommer) – na super. Am liebsten würde sich Svenja sofort ihren Koffer schnappen und wieder zurück nach Deutschland fliegen.

    Doch dann taucht kurz darauf ein kleiner einsamer Orca in der abgelegenen Bucht auf und um Svenja ist es sofort geschehen. Doch woher kommt der kleine Wal? Wo ist seine Familie? Zusammen mit dem Meeresbiologiestudenten Alex versucht die 17-jährige herauszufinden, warum der Orca alleine auf sich gestellt ist. Doch dessen Auftauchen bleibt nicht lange geheim. Der Wal erregt sehr schnell das öffentliche Interesse und zieht immer mehr Schaulustige an. Svenja und Alex müssen schnell handeln, wenn sie ihren neuen Freund noch rechtzeitig retten wollen.


    Was für ein wundervolles Buch! Ich hatte mal wieder genau den richtigen Riecher gehabt, mir hat „Orcasommer“ unglaublich gut gefallen. Mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen und mir herrliche Lesestunden bescheren.


    Der Schreibstil von Sabine Giebken sagte mir auf Anhieb zu. Er ist locker-leicht, flüssig und sehr bildhaft. Durch die vielen anschaulichen Beschreibungen kann man sich von allen Orten ein ganz genaues Bild machen und sich spielend leicht nach Kanada träumen. Kanada ist schon seit ewigen Zeiten mein größtes Reiseziel. Als ich das Buch gelesen habe, ist meine Sehnsucht, endlich auch einmal dieses wunderschöne Land zu bereisen, nur noch größer geworden. Sabine Giebken beschreibt die Natur Kanadas einfach nur toll. Es wird dadurch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, welche mich sofort verzaubern konnte.


    Die Charaktere sind der Autorin ebenfalls wunderbar gelungen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Svenja in der Ich-Perspektive. Svenja war mir vom ersten Moment an sympathisch, ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen. Ab und an lässt sie zwar den Teenager durchblicken, zumindest mir kam ihr Verhalten stellenweise etwas bockig vor - dieser Aspekt hat aber nicht dazu geführt, dass Svenja Sympathiepunkte bei mir eingebüßt hat. Svenja ist ein toller Charakter, sie ist klug, selbstbewusst und mutig.


    Die Nebencharaktere wurden ebenfalls klasse ausgearbeitet. So hat sich Svenjas Vater Matt sofort in mein Herz geschlichen. Er wird anfangs zwar recht brummig und wortkarg beschrieben, allerdings konnte ich dieses Verhalten nur zu gut verstehen. Ich stelle es mir nicht leicht vor, das erste Mal auf seine Tochter zu treffen, die eine völlig Fremde für einen ist und für drei Monate bei einem wohnen soll. Hinzu kommt, dass Matt viele Jahre alleine gelebt hat und zu einem richtigen Einsiedler geworden ist. Die plötzliche Gesellschaft bedeutet also eine große Umstellung für ihn.


    Svenja hat natürlich auch anfangs große Schwierigkeiten damit, Zugang zu ihrem Vater zu finden. Ich fand es richtig schön und auch irgendwie niedlich zu sehen, wie die beiden langsam Kontakt zueinander aufgebaut haben und allmählich eine richtige Vater-Tochter-Beziehung zustande gekommen ist.


    Neben Matt fand ich auch den Jungen Alex richtig sympathisch. Er ist ein prima Kerl, nett, hilfsbereit und einfach so ein Typ, den man sofort gernhaben muss. Man merkt auch sofort, dass Alex und Svenja etwas verbindet und sie perfekt zusammen passen. Die beiden kommen sich im Verlaufe des Sommers auch immer näher, das Buch beinhaltet also eine kleine Liebesgeschichte, welche mir richtig gut gefallen hat. Sie ist authentisch und überhaupt nicht kitschig oder klischeehaft.


    Das Augenmerk der Handlung liegt aber auf dem kleinen Orca, der eines Tages plötzlich in der Bucht auftaucht. Svenja sucht immer wieder seine Gesellschaft, gibt ihm den Namen Solo und schließt den kleinen Wal immer mehr in ihr Herz.

    Mir haben die Beschreibungen, wie Svenjas Bindung zu Solo immer inniger wird, richtig das Herz erwärmt. Die vielen Szenen mit Solo und all den anderen Walen sind magisch und traumhaft schön.

    Meine Faszination für Wale hat sich mit diesem Buch nur noch gesteigert. Gerade Orcas sind wundervolle Tiere. Man lernt hier beim Lesen eine Menge über diese einzigartigen Geschöpfe und merkt beim Lesen sehr, dass Sabine Giebken hier sehr ausführlich recherchiert hat.

    Alles wirkt realistisch und authentisch, auch der Teil, als Solo ins Interesse der Bevölkerung und der Presse gerät. Leider. Ich fand es richtig schade zu sehen wie rücksichtslos die Menschen die Wale behandeln. Für die meisten sind sie einfach nette Touristenakttaktionen. Wie sich die Wale dabei fühlen, ist vielen völlig egal. Mich haben diese Beschreibungen richtig wütend gemacht, vor allem auch deswegen, da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass diese der Realität entsprechen.


    Ich konnte die Wut von Svenja daher auch nur zu gut verstehen und habe so gehofft, dass sie und Alex zumindest die Situation von Solo zum Guten wenden können. Ich bin beim Lesen richtig ins Mitfiebern geraten, besonders zum Ende hin, als sich immer mehr Menschen Svenja und Alex in den Weg gestellt haben. Das Buch hat mit einer Menge spannender Szenen aufzuwarten, sodass an keiner Stelle Langeweile ankommt.


    Orcasommer hat mich sehr beeindruckt. Ich hoffe ja sehr, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, befürchte aber, dass es sich hier um einen Einzelband handelt. Schade eigentlich, ich hätte Svenja und Alex und auch die anderen liebenswerten Charaktere liebend gerne noch ein Stückchen länger begleitet. Das Buch ist zwar mit über 400 Seiten nicht gerade dünn, war für meinen Geschmack aber dennoch viel zu schnell wieder vorbei.


    Fazit: Ich bin ganz verliebt in dieses zauberhaft schöne Buch. Mit Orcasommer ist Sabine Giebken ein großartiger Jugendroman gelungen, der eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Familie, Liebe, Umweltschutz und Wale erzählt. Das Buch lädt zum Mitfiebern und Träumen ein und entführt einen in die atemberaubende Natur Kanadas. Ich kann Orcasommer absolut empfehlen, vor allen denjenigen, die sich für Wale, insbesondere für Orcas, interessieren und ein Faible für das Setting Kanada haben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung sowie volle 5 von 5 Sternen!

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    Buechersalat_devor 2 Monaten
    wundervoll!

    Ist das Cover nicht wundervoll? Dieses Buch ist wieder im typischen Magellan Stil gestaltet worden. So viele kleine Details und so viel Liebe, das bemerkt man wirklich als Leser. Der Klappentext klang nach einem Buch für mich, nach Gefühl und natürlich Orcas. Ob mich diese Geschichte überzeugen konnte.

    Svenja soll die Ferien bei ihrem Vater verbringen, in Vancouver. Das Problem? Svenja kennt ihren Vater nicht, sie hat ihn nie gesehen, sie weiß nichts über ihn. Sie ist alles andere als begeistert. Viel lieber würde sie in Berlin bleiben, bei ihrem heimlichen Schwarm Tom. Doch ihre Mutter kennt kein pardon. Schon Svenjas Ankunft steht unter keinem guten Stern, denn sie muss feststellen, dass ihr Vater in einem winzigen Kaff wohnt, in dem man praktisch nichts machen kann. Und er ist auch noch den ganzen Tag arbeiten. Svenja ist ziemlich genervt, doch dann trifft sie auf Alex und sie sieht das erste Mal in ihrem Leben einen Orca, das verändert alles.

    Die Autorin hat einen tollen Stil und vor allem bei den Beschreibungen ist die Autorin wirklich ausführlich. Als Leser kann man sich alles wirklich ganz genau vorstellen, das ist bei einer Geschichte, in der es um Natur und Tiere geht extrem wichtig finde ich. Die Atmosphäre dieser Geschichte ist etwas besonderes. Auch die Charaktere hat die Autorin wirklich realistisch erschaffen. Sie alle haben Ecken und Kanten und ich hatte beim Lesen das Gefühl, sie alle wirklich zu kennen.

    Ich habe lange kein Buch gelesen, dass mich wirklich so entführen konnte. Svenja als Protagonistin ist realistisch und ihrem Alter entsprechend. Sie ist nicht naiv, sondern klug und lässt sich von ihrem Herz leiten. Sie versucht eine Bindung zur ihrem Vater aufzubauen, was wirklich nicht so leicht ist. Sie lernt neue Menschen kennen und lässt sich auf eine völlig neue Welt ein. Sie wächst stark an ihren Erfahrungen. Das hat mir gut gefallen.

    Die Autorin hat mehr als einen Handlungsstrang eingebaut, so kommt wirklich keine Langeweile auf.

    Orcasommer ist absolut nach meinem Geschmack. Es bespricht viele wissenschaftliche Erkenntnisse über Orcas, aber auch Probleme im Hinblick auf die Meeresverschmutzung. Es ist absolut lehrreich, aber auch traurig und spannend. Die Mischung ist wirklich etwas besonderes und ich kann nichts zu meckern finden. Dieses Buch würde ich meiner Tochter uneingeschränkt in die Hände geben.

    Fazit

    Eine lebendige Geschichte, mit den „Riesen der Meere“, wundervollen Landschaften und viel Gefühl. Wirklich mitreißenden Charakteren und Handlungssträngen.


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    Lesesummvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Familienzusammenführungen und eine unerwartete Liebe fern von zu Hause.
    Ein unvergesslicher „erster“ Sommer

    meine Buch- und Leseeindrücke:

    Auf dieses Buch bin ich vor allem durch den Titel aufmerksam geworden und das perfekt dazu passende Cover. Der Schutzumschlag hat eine tolle Farbwahl in Pastelltönen erhalten und einer der Hauptakteure ist ebenfalls gleich mit zu sehen.

    Auf ca. 429 Seiten erzählt Autorin Sabine Giebken die Geschichte eines Mädchens, welches noch nie seinen leiblichen Vater kennengelernt hat. In einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil fliegt man über die Seiten dahin und bekommt dazu noch sehr viele spannenden Informationen zu Orcas. Inwieweit diese den Tatsachen entsprechen, habe ich jetzt noch nicht recherchiert aber ich gehe einfach davon aus, dass dies vorab für diese Erzählung ausreichend geschehen ist, denn nichts wäre schlimmer als wenn diese falsch wären.

    Die Altersempfehlung liegt bei ab 14 Jahren und finde ich persönlich als sehr gut angesetzt. Natürlich ist nach oben hin keine Grenze, obwohl man auf einem Buchportal sogar ein von bis findet, was ich als absolut unnötige Anmerkung empfinde, denn jeder soll lesen was er/sie möchte. Solange das Mindestalter eingehalten wird ist doch alles in Ordnung.


    ein kleiner Einblick in die Handlung:

    Svenja lebte 18 Jahre mit einer Wunschvorstellung über ihren biologischen Vater und ist mehr als enttäuscht als sie ihn in real trifft. Leider entspricht er so gar nicht dem, was sie sich da in ihrer Fantasie zusammengereimt und ausgemalt hat. Was tun? Da bleiben oder so schnell wie nur möglich abreisen und niemals wiederkommen? Wie sie für sich selbst diese Fragen beantwortet hat und ob Matt wirklich so ist wie er auf den ersten Blick wirkt müsst Ihr dann aber doch selbst lesen.


    meine ganz persönliche Meinung:

    Die Reise von Svenja, zu ihren zweiten Wurzeln, war für mich sehr schön beschrieben. Glaubwürdig und mit wahnsinnig vielen wissenschaftlichen Fakten werden dem Leser auch die Orcas näher gebracht und man verspürt schon beim lesen, dass man diese tollen Tiere auch einmal in der Natur sehen und erleben möchte. Meiner Meinung nach haben sie einfach durch die Bezeichnung Killerwal einen viel zu schlechten Ruf abbekommen und wie wir ja wissen, ist der Mensch das größte Raubtier auf Erden.

    Für mich waren alle Personen inklusive ihren Handlungen und Gefühlen absolut nachvollziehbar und sehr realistisch beschrieben. Sicherlich sieht das jeder Leser aus seinem ganz eigenen Sichtwinkel aber genau das versuche ich beim lesen zu vermeiden und mich voll und ganz auf das Geschehen einzulassen.

    Die Reise nach Solitary Cove war wie ein kleines Abenteuer bei dem man dabei sein durfte als Beobachter. Mitfiebern, manchmal Kopfschütteln über das Verhalten der schaulustigen, unvernünftigen Menschen, unfairer Journalismus nur um die Auflage zu steigern bzw. das eigene kleine Ego zu stärken sowie das erste wirkliche verliebt sein von Svenja waren nur ein paar Aspekte die diese Lektüre wirklich lesenswert machen. Einmal ganz davon abgesehen, dass man die kanadische Landschaft mit seinen Tieren und damit verbundenen Gefahren als i-Tüpfelchen obendrauf bekommen hat. Verhaltensweisen bei Begegnungen mit Bären und Co. eingeschlossen. Desweiteren gab es auch einige Informationen zur indianischen Kultur, was mir persönlich besonders mit gefallen hat, denn jeder weiß, dass man viel von ihnen lernen kann, da sie im Einklang mit der Natur leben und diese achten mit allem was sie zu bieten hat. Da könnte sich die angebliche Zivilisation eine große Scheibe von abschneiden aber gut, lassen wir das.

    Fast am Ende, auf Seite 417, findet man dann auch den Titel wieder als Svenja ihre Erlebnisse in Canada reflektiert, für sich selbst.

    Es werden zwar alle Fragen soweit beantwortet, dass nichts offen bleibt aber trotzdem könnte ich mir einen zweiten Band vorstellen, in dem Svenja dort weitermacht bzw. anknüpft, wo es jetzt geendet hat.


    Fazit: Ich vergebe für diesen erlebnisreichen Orcasommer 4 Sterne als Leseempfehlung! Lasst euch entführen in die Wildnis Canadas, egal ob auf dem Land oder im Meer. Zwischenmenschliche Geschichten und Gefühle natürlich mit eingeschlossen.

    © by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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    Zanzarahs avatar
    Zanzarahvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein grandioses BUch für den Sommer zum nachdenken und mit fühlen
    Mit Solo durch den Sommer

    Svenja reist nach Kanada um ihren Vater Matt kennen zu lernen. Sie ist wie viele Teenager mürisch und überhaupt nicht begeistert von dieser Idee. Ihre Stimmung verbessert sich in den ersten Tagen in Kanada nicht, da es nur trübes Wetter ist und Matt wohnt weit entfehrnt von einer Stadt.
    Dann trifft Svenja auf einen jungen Orca in einer Bucht und tauft in Solo. Sie freunden sich an und auf einmal verspricht dieser Sommer, der beste in Svenjas Leben zu werden.

    Es geht um Pubertät, Familie, Wale und Umweltschutz. Auch wird Svenja im Verlauf der Geschichte erwachsen. Zu Begin war sie mir sehr unsympatisch, war nur schlecht gelaunt. Dies änderte sich mit der Zeit, durch Alex und Solo.
    Es wird viel über das Leben von Orcas berichtet, was sehr informativ war. Auch fehlte es nicht an Spannung. Denn Svenja möchte Solo helfen und beschützen, jedoch gerät sie an die falschen Personen und verdamt Solo fast zu einem Leben in einem Tierpark.
    Mir hat es sehr gefallen, dass über die Haltung von Walen in Gefangenschaft geschrieben wurde. Weder Delfine, noch eine andere Art von Wal gehört in ein Becken. Der Schall in Becken verwirrt die Tiere und macht sie krank. Auch können wir Menschen den Tieren nicht den Platz geben, den sie brauchen. Es ist pervers, wenn viele Menschen nach Amerika oder andere Länder gehen und sich in Meerparks die gefangenen Tiere ansehen und Kunststücke erwarten.

    Dieses Buch vermittelt vor allem jungen Lesern die Probleme von Walen in der Nähe von uns Menschen. Sie gehören ins Meer und nicht in Parks, oder auf den Teller reicher Menschen. Eine tolle Geschichte, da mir auch Svenjas Entwicklung und die Beziehung zu ihrem Vater gefallen hat. Ein tolles Buch für den Sommer.

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    Monices avatar
    Monicevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Geschichte rund um einen kleinen Orca und die Liebe
    Orcamädchen

    "Orcasommer" von Sabine Giebken,

    ein Buch mit Emotion, Herz und viel Gefühl. Die Autorin hat es verstanden hier auf knapp 400 Seiten eine tolle Geschichte mit vielen Botschaften zu verpacken. Sie hat uns in diesem Buch mit nach Kanada genommen, wo sie zeigt wie schnell sich leben verändern können. Das Thema rund um den Orca zieht sich als roter Faden durch das ganze Buch. Sehr gut gefällt mir das wir viel über Orcas lernen können und über ihre Lebensweisen erfahren. Das in diesem Buch die Spannung immer wieder steigt und sich am Ende zuspitzt ist faszinierend. Mich hat auch fasziniert wie auf die Verschiedenen Beziehungen eingegangen wurde, ohne das man sich Gefühlt hat wie ein Zaungast, oder wie ein Eindringling.
    Für mich ist es genau das richtige Buch, nicht nur einfach für zwischendurch, es ist anspruchsvoll aber auch sehr leicht und locker zu lesen. Der Schreibstil hat mich definitiv überzeugt. Also ist das Buch auf jeden Fall zu Empfehlen.

    Zum Inhalt:
    Svenja soll den Sommer in Kanada bei ihrem Vater verbringen, den sie noch sie gesehen hat. Der Start ist schwer und steinig. Erst durch Rosie, eine Freundin von Matt kommen sie sich näher. Als plötzlich ein kleiner Orca in der Bucht auftaucht ändert sich einiges und auch Svenja findet in Alex einen Freund. Doch gerade durch den Orca soll der Sommer nicht ruhig verlaufen.

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine leichte Lektüre, perfekt für Zwischendurch! 🖤🇨🇦📚
    Lass dich entführen- nach Solitary Crove. 🇨🇦📚🖤

    Inhaltsangabe:
    Svenja hatte schon abgeschlossen mit dem Sommer, dem winzigen Küstenort und ihrem Vater, den sie für drei Monate in seiner Heimat Kanada besucht. Doch dann taucht in der abgelegenen Bucht ein einsamer kleiner Orca auf, der Svenja sofort fasziniert. Auch Alex, ein Meeresbiologiestudent, will herausfinden, woher der Wal kommt und warum er alleine unterwegs ist. Gemeinsam versuchen Svenja und Alex, sich dem Orca anzunähern. Doch schnell wird das öffentliche Interesse an dem Wal immer größer, jeder glaubt zu wissen, was für ihn am besten ist. Nach einem gefährlichen Zwischenfall droht ihm die Gefangenschaft. Kann Svenja ihn retten, auch wenn sie damit ihre Liebe zu Alex aufs Spiel setzt?

    Meine Meinung:
    Eine leichte Lektüre- perfekt für Zwischendurch. 📚🤗 Ein wahrer Traumsommer. 🖤

    Cover: Das Cover ist einfach traumhaft schön! 😍 Ich liebe diese cremigen Himmeltöne aus blassrosa, das klare fast weißlich schimmernde Wasser und der sich emporstreckende Orca, welche den Umschlag des Buches zieren. 🖤Perfekt aufeinander abgestimmt und definitiv passend zum Inhalt. 📚 Wenn man den Umschlag entfernt erstreckt sich auf dem Buch selbst, eine herrliche Landschaft aus kleinen hellblauen Wellen, die mit weißen Linien voneinander getrennt sind. Diese sind auch auf den einzelnen Seiten der Buchabschnitte zu sehen- besonders einfallsreich ist die Tatsache, dass die Abschnittsnamen auf Englisch sind. :) Gefiel mir. 👍📚

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin war ganz Gut- er war sehr einfach gehalten, dadurch aber einfach mitzuverfolgen. :) Ist also auch für Jugendliche bestens geeignet.
    Leider waren dadurch, manche Sachen ein wenig sehr vorhersehbar- jedoch machten das manche andere tolle Szenen, locker wieder wett, sodass dies nicht ganz so problematisch ist. 🤗
    Besonders die Landbeschreibungen von Kanada waren sehr treffend und schön- hach, da schwelgte ich in Erinnerungen. 🇨🇦📚

    Kapitel: Der Anfang gestaltete sich für mich etwas holprig- ich brauchte ein paar Seiten um richtig in die Geschichte zu finden und die Charaktere zu erfassen.
    Jedoch änderte sich das ziemlich schnell und die Story entwickelte sich für mich immer mehr zum Positiven. 🤗
    Es war nie langatmig- immer passierte etwas, wodurch alles interessant und spannend blieb.

    Solo unser kleiner Orca ist sehr liebenswürdig, jedoch auch nicht zu unterschätzen- er ist nunmal ein wildes Tier. Und obwohl es im Wasser nicht so scheint- sehr stark, schwer und kann einem Menschen locker gefährlich werden. Das sollte man zu jeder Zeit im Hinterkopf behalten- obwohl Solo schon zu den guten gehört. 🤗
    Ich habe die Stellen mit ihm sehr genossen und nachvollziehen können. 🖤
    Besonders die Tierschutz- Elemente gefielen mir ausgesprochen Gut und waren sehr interessant zu verfolgen- obwohl man deutlich merkt, dass es immernoch Personen gibt, ohne jegliche Ansicht.. die trotz Verbote und Anweisungen, viel ignorieren.. Sehr schade, aber eine tolle Idee, diese Problematik im Buch aufzugreifen. :)
    Auch die Liebesgeschichte mit Alex ist super niedlich- und Svenja fängt an sich zu verändern, sie ist sogar keine Veganerin mehr. 🙈 .. aber an der Stelle gibt es ein großes: 🙊

    Das Ende war ganz solide- wenn auch mit einem wunderschönen Happy End! 🤗
    Ich hätte mir kein besseres Ende für Solo vorstellen können. Es war allerdings in anderer Hinsicht ein wenig offen..Ich hätte zu gerne gewusst wie es für Svenja wieder in Berlin wird. 🙈Ob es noch eine Fortsetzung gibt..?

    Idee: Ich liebe ja den Film: "Free Willy", so dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste- und wurde nicht enttäuscht! Es war in gewisser Weise ähnlich, aber doch verschieden. 🤔

    Mein Herz als Wasserfan blühte förmlich auf! 🖤
    Die Orcaszenen waren einfach traumhaft! 🖤 Obwohl ich mir mehr Stellen und einen noch innigeren Kontakt mit Svenja gewünscht hätte. 📚🐳 Aber was solls- dafür war die Liebesbeziehung zu Alex umso intensiver. :)
    Ich mag den Kerl! 👍☺

    Charaktere: Svenja war für mich anfangs ziemlich schwer nachzuvollziehen und schon  unsympathisch. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum sie ihrem Vater so bockig gegenübertritt. 🤔 Jedoch besserte sich das glücklichweise im Laufe der Seiten deutlich- und ich schloss sie immermehr ins Herz. :)
    Matt öffnet endlich seinen Panzer am Schluss- und er lacht sogar. 🤣 (Anfangs unvorstellbar). Zum Glück gibt es da noch Rosie! 🖤 Das Bindeglied zwischen den Beiden- ein toller Charakter!
    Ihre Beziehung zu Solo ist intensiv- ich bezweifle aber, dass Solo das genauso stark empfand. 🙊
    Alex ist ein klasse Typ: Fleißig, engagiert und ehrlich. 🤗 Aber lest am besten selbst! 📚

    Mein Fazit: Ich gebe dem Buch insgesamt 4,5 Sternchen, trotz einiger Holperchen und empfehle es jedem herzlich weiter, der das Meer und Orcas liebt. 📚🐳

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    Blintschikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Wale, Freundschaft, Familie und mehr.
    Walabenteuer in Kanada

    Svenja kennt ihren richtigen Vater nicht. Als dieser sich aus Kanada meldet und ihr anbietet ein paar Wochen bei ihn zu verbringen, willigt sie ein. Doch Matt ist komplett anders als sie sich ihren Vater vorgestellt hatte und sie hat Schwierigkeiten mit ihm klarzukommen. Ihr einziger Trost ist ein kleiner Wal, der sich verirrt hat und der ihr gegenüber sehr zutraulich ist. Schon bald werden jedoch noch mehr Menschen auf ihn aufmerksam und Svenja und ihr neuer Freund Alex müssen um das Leben des Wales kämpfen.

    Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mich mit den Personen anzufreunden. Svenja kam mir sehr naiv und verwöhnt vor, ihr Familie kalt und Matt einfach nur schlecht gelaunt. Doch auch ich mich zwischendurch immer wieder über Svenjas Naivität geärgert habe, so haben sich die Charaktere weiterentwickelt. Die Beziehungen der Leute waren richtig süß. Besonders wie sich Svenja und ihr Vater langsam nähergekommen sind und man die Beiden kennenlernen konnte, hat mir gut gefallen. Aber auch die kleine, dezente Liebesgeschichte war niedlich zu lesen und hat der Geschichte nochmal eine gewisse Prise Spannung gegeben.

    In dem Buch kann man viel über Wale erfahren.  Oft werden Fakten erklärt, was sehr interessant und lehrreich ist und meine Faszination für Wale ist noch mehr gestiegen. Es sind einfach unglaublich tolle Geschöpfe. Für die Geschichte waren es für mich manchmal zu viele Informationen auf einen Haufen, wodurch mir einige Stellen etwas lang vorkamen. Außerdem wiederholen sich bestimmte Momente etwas, auch wenn es an sich andere Situationen sind. Aber dadurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas im Kreis dreht.

    Trotzdem fand ich die Szenen mit dem Wal einfach magisch und habe bei der Rettung des Wals richtig mitgefiebert. Das Buch zeigt auch auf eine sehr realistische Art und Weise wie skrupellos und ignorant die meisten Menschen mit der Natur und wilden Tieren ungehen. So bringt die Geschichte einen auch dazu etwas über diese Themen nachzudenken.

    Allgmein war das Buch nicht ganz perfekt, da mir die ein oder anderen Stellen nicht so gut gefallen haben. Aber insgesamt ist es eine schöne Geschichte über Wale, Freundschaft, Familie und mehr. Für jüngere Leser, aber auch für Walbegeisterte, würde ich das Buch weiterempfehlen, denn es ist toll für Zwischendurch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar
    Der Wal taucht erneut auf, nur wenige Meter von meinem Felsen entfernt. Er schiebt seinen Kopf senkrecht aus dem Wasser, genau so, wie er es heute bei dem Katamaran getan hat. Ein glasiger Schimmer überzieht die weiße Stelle seiner Haut, den lang gezogenen Fleck schräg über seinem Auge. Sieht er mich an? Auf einmal schlägt mein Herz heftig und schnell. Nur wir beide sind hier, so allein.
    »Ich habe was für dich«, flüstere ich ihm zu. »Einen Namen. Er klingt traurig, aber das ist er gar nicht, weil es nicht schlimm ist, allein zu sein. Nur einsam sein ist schlimm. Aber einsam sind wir nicht, okay? Wir haben jetzt uns. Schlaf gut, kleiner Wal – kleiner Solo!«


    Svenja hatte schon abgeschlossen mit dem Sommer, dem winzigen Küstenort und ihrem Vater, den sie für drei Monate in seiner Heimat Kanada besucht. Doch dann taucht in der abgelegenen Bucht ein einsamer kleiner Orca auf, der Svenja sofort fasziniert. Auch Alex, ein Meeresbiologiestudent, will herausfinden, woher der Wal kommt und warum er alleine unterwegs ist. Gemeinsam versuchen Svenja und Alex, sich dem Orca anzunähern. Doch schnell wird das öffentliche Interesse an dem Wal immer größer, jeder glaubt zu wissen, was für ihn am besten ist. Nach einem gefährlichen Zwischenfall droht ihm die Gefangenschaft. Kann Svenja ihn retten, auch wenn sie damit ihre Liebe zu Alex aufs Spiel setzt?

    Sabine Giebken, geboren 1979, schrieb schon als Kind eigene Geschichten in Schulhefte. Später standen dann Studium und Beruf im Vordergrund, doch während eines längeren Aufenthalts in Kanada flammte ihre alte Leidenschaft für das Schreiben wieder auf. Wenn sie sich nicht gerade auf ihren Reisen von abenteuerlichen Landschaften und ungewöhnlichen Menschen inspirieren lässt, lebt sie mit ihrer Familie in Bayern.

    Hier könnt ihr 10 Exemplare von Orcasommer gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 26. Juli folgende Frage:

    Wo würdet ihr gerne mal am Meer Urlaub machen? Und was würde zu eurem perfekten Meer-Urlaub gehören?

    Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

    Euer Magellan-Team

    Zur Leserunde

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