Sabine Gruber Zu Ende gebaut ist nie

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Inhaltsangabe zu „Zu Ende gebaut ist nie“ von Sabine Gruber

Schlicht und zugleich höchst kunstvoll: Die Gedichte von Sabine Gruber bestechen ebenso wie ihre Romane durch sprachliche Präzision und feine Lakonie. Mit einfachen Mitteln entlockt Gruber den Augenblicken des Alltags ihre poetische Kraft. In dezenten Versen bringt sie auf den Punkt, was ihr Blick einfängt, und verwandelt wie mühelos die Welt in Worte: "Die Sprache schneit, unablässig schweigt sie / Neues hervor, wirbelt an den Rändern". Mit Zu Ende gebaut ist nie legt Sabine Gruber nach über zehn Jahren ihren zweiten Gedichtband vor. In bibliophiler Ausstattung.

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  • Lyrik voller Skepsis ist das, und dennoch sind Grubers Gedichte nicht fatalistisch

    Zu Ende gebaut ist nie

    WinfriedStanzick

    12. April 2014 um 14:02

    Große und wichtige Romane hat sie geschrieben, die Schriftstellerin Sabine Gruber. Nun legt der Haymon Verlag eine kleine Sammlung von insgesamt 14 Gedichten von ihr vor unter dem Titel „Zu Ende gebaut ist nie“. Den gleichen Titel hat ein Gedicht, das mit seiner realistisch-hoffnungsvollen Sicht auf das menschliche Leben kurz vor seiner letzten Phase programmatisch steht für viele andere in diesem schmalen Heft. Sie schauen bilanzierend auf das eigene Leben, auf Beziehungen, auf den sicheren Tod:   „Zu Ende gebaut ist nie. Trugschluß, Daß mit dem Notausgang nach drüben Das Atmen Sinn  gewönne. Daß wir Ohne Aussicht hofften. Vor dem offenen   Portal stoßen sie dich, drängen sich An deinen Körper, den du längst der Zeit verschenkt hast im Wiederwunsch Nach Fortbestrand. Wie abgrundtief   Die Augen finden, was sie suchen: Lichtloslicht, rauhreife Wärme, Du taumelst und gehest ein, Hinein in den ewigen Rohbau.“   Und an anderer Stelle wird die Unausweichlichkeit des Todes und des Sterbens, die man ab einem bestimmten Alter nicht mehr von sich weisen kann, noch kräftiger und nüchterner beschrieben:   „Es kommt der Tod und er wird Nicht deine Augen haben, nicht Deinen Mund, Nicht Ein- und Aus Reden, das Atmen als Grund.   Es kommt der Tod, er wird Nicht deine Hände haben, nicht Dein Gewicht, wird nach mir Suchen, nach deinem Gesicht.   Es kommt der Tod, Mit großen Worten, Unser Tod An hellen Orten.“   Lyrik voller Skepsis ist das, und dennoch sind Grubers Gedichte nicht fatalistisch. Sie sehen das eigene und das fremde Leben nüchtern, ohne metaphysische Rückbindung, und suchen dennoch immer wieder nach Zeichen von Leben, auch wenn die Zukunft knapp wird. Denn: „Zu Ende gebaut ist nie.“

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