Sabine Hartmann Sechs, Sieben, Cache!

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Inhaltsangabe zu „Sechs, Sieben, Cache!“ von Sabine Hartmann

Der neue Fall für Lisa Grundberg und Markus Heitkämper beginnt mit einem abgetrennten Finger, den Kinder beim Geocachen finden. Schnell stellt sich heraus, dass der Cachefund einen Mord ankündigt und dass der Täter beabsichtigt, acht Caches zu legen. Lisa ist entsetzt. Acht angekündigte Morde? Sie setzt alles daran, das zu verhindern, doch der Täter scheint ihnen ständig einen Schritt voraus zu sein. Oder hat er es eigentlich auf Lisa abgesehen? Soll sie das achte Opfer werden?

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    Sechs, Sieben, Cache!
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 19:52

    Nachdem ich bereits einen wirklich sehr guten Thriller rund um das Thema “Geocaching” gelesen hatte, war ich neugierig auf einen Krimi, der sich um dieses Thema dreht. Zugegeben, ich war voreingenommen, denn dass ein Buch an besagten Thriller (“Fünf” von Ursula Poznanski) ranreichen würde, kam mir ausgesprochen unwahrscheinlich vor. “Sechs, sieben Cache” ist das dann auch prompt nicht gelungen. Ganz im Gegenteil war ich zweimal ernsthaft in Versuchung, das Buch abzubrechen. Der wesentlichste Grund dafür war, dass ich erst gegen Ende wenigstens die wichtigsten Charaktere auf die Reihe bekam. Es sind zwar nicht so viele Personen, die hier eine Rolle spielen, aber eben doch eine ganze Reihe. Und für mein Empfinden wurde keine von ihnen ausführlich genug vorgestellt um dass man ihn in der nächsten Szene ein paar Seiten später sofort wiedererkennen und einordnen kann. Und niemand von ihnen hatte etwas so Markantes an sich, dass ich mir diese Eigenart als Wiedererkennungsmerkmal hätte hernehmen können. Und wenn ich dauernd überlegen und womöglich zurückblättern muss um mich zu erinnern, über wen ich da lese, bin ich schnell genervt. Vor allem weil ich damit auch weiß, dass ich am Ende mit größter Wahrscheinlichkeit bei der Auflösung aufgeschmissen sein werde. Das zweite Manko sind die ständigen Ortsnamen, die hier fallen. Ich habe schnell gehofft, dass die für die Auflösung keine Rolle spielen würden, sonst hätte ich gleich kapitulieren können. Der Witz ist -das kann ich rückblickend jetzt sagen- dass ich mich daran gar nicht hätte festbeißen müssen. Die Ortschaften sind nicht wesentlich von Belang. Nur frage ich mich, wieso man damit dann so eingedeckt wird? Da muss man doch auf die Idee kommen, dass sie wichtig sein könnten! Leider habe ich mit meinen Sorgen darüber, den Überblick über Land und Leute zu behalten, den Fall nicht wirklich genießen können. Teilweise habe ich ihn sogar ganz aus den Augen verloren, weil ich dadurch zu abgelenkt war. In Erinnerung ist mir lediglich die Geschichte um die Vorgänge in dem Wellness-Hotel geblieben. In erster Linie, weil ich ziemlich flott durchschaut hatte, was da vor sich geht. Auch das ließ nicht gerade Spannung aufkommen. Das Rätsel um die makabren Caches habe ich als völlig undurchschaubar in Erinnerung, was eigentlich klar für einen Krimi spicht. Ich weiß auch noch, dass ich lange versucht habe, eine Verbindung hin zum Wellness-Hotel zu finden, dass es aber beim Versuch blieb. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Geocaching in diesem Krimi die entscheidende Rolle spielt und ein wichtiges Element ist. Dafür spielt zuviel der Geschichte abseits dieses Themas. Das hatte ich mir klar anders vorgestellt. Und zuletzt: ich brauche keine südamerikanischen Verbrecher in einem deutschen Krimi. Dass ich mich so schwer mit dem Buch getan habe, liegt alleine an meinen Problemen, mich in die Geschichte einzufinden. Denn es ist weder kompliziert geschrieben, noch sind die Kapitel zu lang. So gesehen hätte es für mich leicht zu lesen sein müssen. Wer sich in der Geschichte besser zurechtfindet als ich, der trifft hier einen gut und flüssig geschriebenen Krimi an. Das Cover gefällt mir noch immer. Die Zahlen aus dem Titel finde ich eine gute Idee, und ich mag auch die Koordinaten und die Kompassrose. Beides spielt beim Geocaching eine Rolle, von daher sind sie mit Recht auf dem Cover zu sehen. Und das Kreuz spricht sowieso für sich! Fazit:   Ich habe mich inmitten der ganzen Charaktere und Ortsnamen schnell nicht mehr zurechtgefunden und deshalb beim Fall den Faden verloren, was mich sehr geärgert hat. Vielleicht hätte ich doch mit dem ersten Fall  von Lisa Grundberg und Markus Heitkämper anfangen sollen? Womöglich hätte ich dann wenigstens zwei Charaktere zur Orientierung gehabt. Ich weiß es nicht. Jedenfalls war “Sechs, sieben Cache” so schlicht nicht mein Ding.

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