Sabine Hedinger

 4 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Sabine Hedinger

Sabine Hedinger, geboren 1953 am Neckar, lebt heute an der Seine. Aus dem Englischen übertrug sie u. a. Werke von Denis Bock, Joan Didion, Susan Minot und Fay Weldon. 2000 wurde sie mit dem Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sabine Hedinger

Cover des Buches Wenn Frauen zu sehr lieben (ISBN: 9783644017719)

Wenn Frauen zu sehr lieben

 (33)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Imperial Bedrooms (ISBN: 9783462043525)

Imperial Bedrooms

 (37)
Erschienen am 15.09.2011
Cover des Buches Toskanisches Vermächtnis (ISBN: 9783458681281)

Toskanisches Vermächtnis

 (23)
Erschienen am 15.02.2021
Cover des Buches Die Monkey Wrench Gang (ISBN: 9783499258206)

Die Monkey Wrench Gang

 (22)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Katies Entschluss (ISBN: 9783570302064)

Katies Entschluss

 (23)
Erschienen am 06.02.2006
Cover des Buches Die Bradshaw-Variationen (ISBN: 9783499244599)

Die Bradshaw-Variationen

 (25)
Erschienen am 02.01.2013
Cover des Buches Arlington Park (ISBN: 9783499244582)

Arlington Park

 (26)
Erschienen am 02.05.2008

Neue Rezensionen zu Sabine Hedinger

Cover des Buches Toskanisches Vermächtnis (ISBN: 9783458681281)Nils avatar

Rezension zu "Toskanisches Vermächtnis" von Camilla Trinchieri

Bitte nicht hungrig lesen!
Nilvor 5 Monaten

Nico Doyle war jahrelang bei der New Yorker Mordkommission und ist nun in die Toskana gezogen nachdem seine Frau verstarb. Sie war Italienerin und ihre Verwandtschaft in Italien ist alles was ihm noch bleibt nachdem er aus dem Polizeidienst unehrenhaft entlassen wurde. Und dann findet ausgerechnet Nico eine Leiche! Es kommt wie zu erwarten, er wird in die Mordermittlung vom hiesigen Maresciallo hineingezogen. Das Geheimnis um das „Toskanisches Vermächtnis“ wird dann zu guter Letzt gelüftet.

Eine üppige Personallage im Kriminalroman macht es zunächst etwas unübersichtlich, aber dann doch spannend. Denn alle haben ihren Anteil an der Geschichte und sind von Bedeutung. Gelungen ist die Diversität der Charaktere, da sind nicht nur die romantischen Italiener und die attraktiven Italienerinnen am Start, auch viele mit Ecken und Kante. Das gefiel!

Der Roman lebt natürlich auch von dem toskanischen Flair im Chianti mit seiner Landschaft, seinen Bewohnern mit ihrem Charme und vor allem von guter toskanischer Küche! Hier wird noch mehr geschlemmt als bei Donna Leon, da darf man auf gar keinen Fall hungrig sein, sonst kocht man tonnenweise Pasta!

Camilla Trinchieri schreibt aus einer sehr amerikanischen Perspektive, wenn die Wangenküsschen und so manch andere Gepflogenheit erklärend im Text auftauchen, aber das ist in Maßen und somit ok. Ihr Schreibstil ist eingängig und lässt sich gut lesen. Vor allem schimmert die Liebe zu Land und Leuten durch und macht den Krimi zu einem absolut klassichen whodunit mit sehr viel Chiani-Lokalkolorit. Also dann „Chin chin!“

Fazit: Ein solider Krimi, aber etwas zu lang für meinen Geschmack mit sehr eng bedruckten 363 Seiten im Taschenbuch. Da hätte die ein oder andere Passage knackiger ausfallen dürfen!

 

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Cover des Buches Das Letzte, was er wollte (ISBN: 9783550200502)Kristall86s avatar

Rezension zu "Das Letzte, was er wollte" von Joan Didion

Wie immer, ein Geschenk an ihre Leserschaft! Grandios!
Kristall86vor 5 Monaten

Klappentext:

„Eigentlich ist Elena McMahon von Kindesbeinen an gewohnt, lieber nicht so genau wissen zu wollen, was ihr Vater beruflich macht. Doch als dieser nicht mehr in der Lage ist, sich um seine Angelegenheiten zu kümmern, lässt sie alles stehen und liegen, um ihm beizuspringen. Und das mitten im US-Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 1984, den sie eigentlich als Reporterin bei der Washington Post begleiten sollte. Stattdessen gerät sie immer tiefer hinein in einen zweifelhaften Waffendeal mit einem zentralamerikanischen Land, den ihr Vater eingefädelt hat, jetzt aber nicht mehr überwachen kann. Dabei wird sie nicht nur mit den Konsequenzen der Fehler ihres Vaters konfrontiert, sondern auch den Verstrickungen der US-Regierung in den Fall. 1994, zehn Jahre später, beginnt eine namenlose Journalistin diese Geschichte zu erzählen.“


Ich bin ihr verfallen, anders kann ich mir das sonst nicht erklären. Didion‘s Schreibstil ist hier mal ein anderer, als das, was wir sonst von ihr kennen, aber zwischen den Zeilen erleben wir ihre besonderen Intentionen und Lichtblicke. Ihre Wortwahl ist so grandios rein und klar, das man sich komplett in dieser Geschichte vergisst. Man liest und liest...ist gefangen von Elena und der Geschichte von ihrem Vater. Didion will aber mehr als nur eine Geschichte erzählen, und Kenner ihrer Literatur wissen genau, das sie dies auch immer wieder schafft, so auch hier. Sie schreibt so herrlich bewusst unbewusst, das man eben merkt, wie stark sie ihre Umwelt betrachtet, die Informationen aufsaugt und eben in ihren Büchern Revue passieren lässt. Sie ist eine Beobachterin der Extraklasse und egal ob fiktiv oder Realität, Didion hat als Einzigste die Gabe, dies so perfekt zu dosieren, das man ihr wirklich verfällt. Ihr Ausdruck und auch ihre Sprachbegabung nehmen den Leser zurück in eine Zeit vor über 30 Jahren und wir Leser dürfen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten eintauchen. Das Didion sich immer wieder an solchen Punkten verbeißt ist das größte Glück, was wir Leser nur haben können - diese Geschichte ist so genial wie alle anderen Bücher von ihr und deshalb gibt es auch verdiente 5 von 5 Sterne. 

Tiefgründig, beherzt, sprachgewaltig, rein, punktgenau....das sind nur ein paar Schlagwörter, die diesen Roman so treffend beschreiben.

Kommentare: 3
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Cover des Buches Toskanisches Vermächtnis (ISBN: 9783458681281)Winterzaubers avatar

Rezension zu "Toskanisches Vermächtnis" von Camilla Trinchieri

Gravigna eine kleine Stadt in den Hügeln des Chianti
Winterzaubervor 6 Monaten

Nico, ein Kriminalist im Ruhestand aus New York hat sich in der Toskana niedergelassen, dem Herkunftsort seiner verstorbenen Frau Rita. Bei seinem morgendlichen Spaziergang kommt ihm ein blutverschmierter Streuner entgegen, dieser hat eine Leiche gefunden, dem unbekannten Mann wurde das Gesicht weggeschossen. Der örtliche Polizist ist mit dieser Situation überfordert und bittet Nico um Unterstützung bei den Mordermittlungen. Erst nicht so begeistert und etwas zögerlich, stimmt Nico schließlich zu.

Die Geschichte ist eine gute Idee, ein New Yorker, der seinen Lebensabend in der Nähe der Familie seiner verstorbenen Frau verbringt. Bei den Italienern läuft alles sehr gemächlich, es kommt kein Stress auf.  Es werden viele Leute befragt und daher kommen sehr viele Namen vor und jeder hat gefühlt etwas zu verbergen, das ganze Dorf ist involviert. Die Menschen sind der Polizei gegenüber sehr misstrauisch und nicht sehr mitteilsam, da überrascht es, dass die Polizei überhaupt etwas rausfindet. Aufgeklärt wird das Verbrechen daher eher durch Zufall.

Die Geschichte wird rund um Nico aufgebaut, der inzwischen den süßen Streuner aufgenommen hat, leider hat er ihm einen total blöden Namen gegeben, was mich beim Lesen immer wieder gestört hat, darüber bin ich immer wieder gestolpert.

Essen spielt hier eine große Rolle, kein Tag beginnt, ohne die Erwähnung von dem großartigen Olivenbrot und sämtlichen Köstlichkeiten, die abends im Restaurant, in dem Nico immer aushilft, angeboten werden.

Die Geschichte war nett zu lesen, der Kriminalfall ist eher Beiwerk, allerdings bleiben die Figuren blass, der Streuner und der vegetarische schüchterne Hilfspolizist sind mir ans Herz gewachsen, packen konnte mich die Story nicht.

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