Sabine Hering Geschichte der Sozialen Arbeit

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Sozialen Arbeit“ von Sabine Hering

Das vorliegende Werk ist bewusst als Studientext und als Nachschlagewerk geschrieben. Es stellt sich der Aufgabe, die Fülle der Ergebnisse historischer Forschung im Bereich Sozialarbeit und Sozialpädagogik zu sichten und übersichtlich und anschaulich darzustellen. Es vollzieht die sozialgeschichtliche Entwicklung in Deutschland von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach. Dabei berücksichtigt es sowohl den gesellschaftlichen Kontext und die Lage der Not leidenden Menschen als auch den Aufbau der sozialen Organisationen und ihrer Handlungsfelder entsprechend dem jeweiligen Stand der Profession und der beteiligten Fachdisziplinen. Durch zahlreiche Originaltexte, Dokumente und Abbildungen gewinnt diese Darstellung Authentizität und Anschaulichkeit. Das Buch enthält zusätzlich ein ausführliches Glossar, in dem die wichtigsten Personen, die im Text Erwähnung finden, vorgestellt werden. Eine Orientierungshilfe leistet es durch eine detaillierte Zeittafel und umfangreiche Literaturhinweise. Inhalt 1. Von den Problemen und dem Nutzen einer Geschichte der Sozialen Arbeit 1.1 Das Wirrwarr der Begriffe und die Vielschichtigkeit des Gegenstands 1.2 Realgeschichte und Diskursgeschichte 1.3 Zum Aufbau dieses Buches 1.4 Geschichte oder Geschichten? 2. Die Vorgeschichte (1800-1871) 2.1 Die Industrialisierung und ihre sozialen Folgen 2.2 „Überleben kann nur, wer arbeitet!“ Die Lage der Klientel bis 1871 2.3 Das Ende der individuellen „Liebesthätigkeit“. Sozialpolitik und Armenpflege bis 1871 3. Das frühe Kaiserreich (1871-1914) 3.1 Das Kaiserreich und seine Gegner. Historischer Überblick 3.2 Die Enquête als Vehikel der Sozialreform. Die Lage der Klientel 3.3 „Ist diese Fürsorge nicht Sisyphus-Arbeit?“ Gesellschaftliche Interessen und Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Profession 3.3.1 „Wir wachsen nur bei der Arbeit!“ Die Entwicklung der Sozialen Arbeit zum Frauenberuf 3.3.2 „Helfen will gelernt sein.“ Professionalisierung durch Ausbildung 3.4 Wissen hilft Handeln. Die Entwicklung der Disziplin im Kaiserreich 3.5 „Dem Zufall und der Planlosigkeit entgegenzuwirken ...“ 3.5.1 Die sozialen Organisationen 3.5.2 Die Doppelstruktur des Wohlfahrtssystems 3.6 Die Entwicklung der Handlungsfelder 3.6.1 Die „sociale Ausgestaltung der Fürsorge“ 3.6.2 Jugend zwischen Schulbank und Kasernentor. Die Entwicklung der Jugendfürsorge 3.6.3 „Die Opfer kamen hauptsächlich aus der arbeitenden Bevölkerung.“ Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorge 3.6.4 Gegen Mietwucher - für Mindeststandards. Entwicklung der Wohnungsfürsorge 3.6.5 „Die Furcht vor Entlassung ist groß.“ Anfänge der Gewerbeinspektion 4. Soziale Arbeit zur Zeit des Ersten Weltkriegs 4.1 Ein „heiliger Verteidigungskrieg“? Historischer Überblick 4.2 „Der Engel des Todes geht durch das Land.” Die Lage der Klientel 4.3 Der Krieg als Modernisierer? Die Entwicklung der Profession 4.4 „Alle soziale Arbeit hat mit Menschen zu tun ...” Die Entwicklung der Disziplin 4.5 Die Bekämpfung der Not als „Massenschicksal”. Entwicklung der Organisationen 4.6 Die Entwicklung der Handlungsfelder 4.6.1 „Jugend unter der Siegessäule.” Die Entwicklung der Jugendfürsorge 4.6.2 „Hand in Hand mit der Rassenhygiene.” Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorge 4.6.3 Der Kampf gegen Mietwucher und Kündigung. Die Entwicklung der Wohnungsfürsorge 4.6.4 „Jetzt werden Hunderte benötigt.” Die Entwicklung der Betriebsfürsorge 4.6.5 „Die Verantwortung für das Ganze in einer Hand.” Die Entwicklung der Familienfürsorge 5. Konsolidierung und Krise der Sozialen Arbeit. Die Weimarer Republik 5.1 Das Scheitern eines demokratischen Aufbruchs. Historischer Überblick 5.2 „Not ist um uns - bitterer denn je.“ Die Lage der Klientel 5.3 „Der Dienst am Volksganzen ist kein Klassenkampf!“ Die Entwicklung der Profession 5.3.1 Die Lage der Wohlfahrtspflegerinnen und der Einfluss des Berufsverbands 5.3.2 Der Aufstieg der Wohlfahrtsverbände 5.3.3 Ausbau der Aus- und Weiterbildung 5.3.4 Die Gründung der Gilde Soziale Arbeit 5.4 Recht und Organisation schaffen Verlässlichkeit. Die Entwicklung der Organisationen 5.4.1 Die Verrechtlichung der Sozialen Arbeit 5.4.2 Öffentliche und freie Träger. Die organisatorische Doppelstruktur der deutschen Wohlfahrtspflege 5.5 „In jedem Armutsfall ist ein psychologisches Problem gleichsam mitgegeben.“ Die Verselbständigung der Sozialpädagogik als Wissenschaft 5.6 Exkurs: Die Stellung der jüdischen Wohlfahrtspflege 5.7 Die Entwicklung der Handlungsfelder 5.7.1 Reformmodelle und „Verwahranstalten“. Die Fürsorgeerziehung 5.7.2 „Freizeit ist Not.“ Die Jugendpflege 5.7.3 Der Schutz vor „Schund und Schmutz“. Die Bemühungen des Jugendschutzes 5.7.4 Das Krisenjahr 1932 als Wendepunkt für die Jugendhilfe 5.7.5 „Die Behandlung soll durch öffentliche Mittel sichergestellt werden.“ Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorge 5.7.6 „Die Familie ist als Ganzes zu sehen.“ Die Entwicklung der Familienfürsorge 5.7.7 „Soziale Betriebsarbeit basiert auf dem Prinzip der Selbsthilfe.“ Die Entwicklung der Betriebsfürsorge 5.7.8 „Ein neues Stück Sittlichkeit ist verwirklicht.“ Die Entwicklung der Erwerbslosenfürsorge 5.7.9 Herausforderung an das soziale Gewissen der Öffentlichkeit. Fürsorge für Kriegshinterbliebene und Kriegsbeschädigte 6. Von der Fürsorge zur „Volkspflege“ 6.1 Soziale Arbeit in der Zeit des Nationalsozialismus. Historischer Überblick 6.2 Leben in der „Volksgemeinschaft“. Die Lage der Klientel 6.3 „Im Dienst der Volksgemeinschaft“. Die Entwicklung der Profession 6.3.1 Arbeit für die Gesundheit des „Volkskörpers“ 6.3.2 Ausbildung zur „Volkspflege“. Die Entwicklung der Ausbildungsstätten 6.3.3 Die Profession im Exil 6.3.4 Die Profession im Krieg 6.4 „Der Wille des Führers ist Richtschnur.“ Organisationsentwicklung der Sozialen Arbeit im Nationalsozialismus 6.4.1 Umstrukturierung und „Gleichschaltung“ 6.4.2 Der Aufbau der NS-Volkswohlfahrt 6.5 Die Entwicklung der Handlungsfelder 6.5.1 „Kleines Glied im großen Ganzen.“ Die Entwicklung der Betriebsfürsorge 6.5.2 „Hilfe für die Starken.“ Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorge 6.5.3 Der „Hort des deutschen Blutes“. Familienpolitik und Familienfürsorge 6.5.4 „Eine gesunde, saubere Wohnung für jeden deutschen Volksgenossen.“ Wohnungsfürsorge 6.5.5 „Die Jugend ist Deutschlands Zukunft.“ Entwicklung der Jugendhilfe 7. Restauration und Reform. Die Soziale Arbeit nach dem Kriege 7.0 Vorbemerkung 7.1 „Auferstanden aus Ruinen“ (Soziale Arbeit 1945-1965) 7.1.1 Der Weg in die Zweistaatlichkeit 7.1.2 „Hauptsache - wir leben!“ Alltag in der Nachkriegszeit 7.1.3 „Wohlfahrtsstaat statt Versorgungsstaat.“ Die Reorganisation der Organisationen 7.1.4 „Störungen haben Vorrang.“ Die Gruppenpädagogik als Focus der Disziplinentwicklung 7.1.5 Ausbildungsreform und Strukturveränderungen 7.1.6 „Hilfebedarf, wohin man auch schaut.“ Die Entwicklung der Handlungsfelder 7.1.7 „Der Sozialismus überwindet die sozialen Probleme.“ Soziale Arbeit in der DDR 7.2 Ausbau und Krise (Soziale Arbeit seit 1965) 7.2.1 Die „Ruhe vor dem Sturm“. Die Sechziger Jahre 7.2.2 Umwälzungen - Krisen - Neustrukturierungen im sozialen Feld 7.2.3 Reformen und institutionelle Neuerungen 7.2.4 Verwissenschaftlichung und Professionalisierungsstrategien 8. Aus der Geschichte lernen. Ein Ausblick 9. Glossar der wichtigsten Personen und Organisationen 10. Zeittafel Literatur Abkürzungen

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