Sabine Ibing Zenissimos Jagd

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Inhaltsangabe zu „Zenissimos Jagd“ von Sabine Ibing

Jeremias will Carina vergessen, die Frau die ihn enttäuscht hat. Ausgerechnet auf Teneriffa, mitten in seinem Urlaub, entdeckt er sie in einer Gruppe Touristen und die Wunden brechen wieder auf. Jeremias freundet sich unerkannt mit ihrer Schwägerin Laura an, und horcht diese aus, während sie gemeinsam die Insel erkunden. Allmählich entwickelt er einen perfiden Plan und die Jagd auf Carina beginnt.
Er dringt immer tiefer in Carinas Leben ein, besessen davon, sich an ihr zu rächen. Dank allerlei technischer Hilfsmittel gelingt es ihm dabei, falsche Fährten zu legen und selbst unerkannt zu bleiben.
Sein Opfer wähnt sich von einer Person bedroht, die sie nicht zu kennen glaubt, was die Ermittlungen erschwert, denn gegen wen sollte die Polizei vorgehen und wegen was? Carina ist psychisch immer mehr isoliert, sie kann sich nicht gegen Ihren Peiniger wehren.
Ein spannender, vielschichtiger Roman.

Ein detaillierter Thriller mit tiefem Einblick in die Seele des Kranken, dem man nicht begegnen möchte.

— BookloverJulez

Schwache Charaktere, aber ein umso stärkerer Handlungsvorgang. Hier kann so mancher Stalker und Teilzeitpsychopath noch etwas lernen.

— Tialda

Nervenkitzel pur

— Maerchenfee

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Sehr packende Geschichte, wirkt gut recherchiert und ist detailreich erzählt

— rivella33

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  • Spannendes Buch inkl. Teneriffa-Wissen

    Zenissimos Jagd

    BookloverJulez

    15. July 2015 um 19:48

    Ich habe das Buch mit Widmung direkt von der Autorin erhalten. Carinas Exfreund stalkt sie und lässt sich dabei allerlei Dinge einfallen, um ihr das Leben zur Hölle zu machen. Dabei geht er äußerst raffiniert vor und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Auch Carinas Freunde und Verwandte werden mit rein gezogen. Es gipfelt sogar darin, dass sie wegen einer Sache verhaftet wird (was, möchte ich hier nicht verraten), die sie gar nicht begangen hat. Auf Blutbäder wird gänzlich verzichtet, hier gedeiht die Spannung in Worten. Der Täter ist ein feiner Mann, der filigran und geschickt gegeneinander ausspielt. Die Handlung spielt zumeist in Deutschland oder auf Teneriffa. Die Autorin hat dort gelebt, was man dem Buch anmerkt. Man erfährt allerlei fundiertes Wissen über die Insel, dass man sogar Lust bekommt, dort Urlaub zu machen. Auch wenn es an manchen Stellen aussichtslos erscheint, der Spieß dreht sich am Ende. Besonders gut zur Geltung kommt, dass das Leben normaler Menschen, die keine schwerwiegenden Sorgen und Nöte haben, von einem Tag auf den anderen aus den Fugen geraten kann. Ich hatte viel Freude beim Lesen und kann das Buch nur empfehlen, wenn man gute (gehobene) Thrill-Literatur sucht.

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  • Schwache Charaktere, aber starke Handlung

    Zenissimos Jagd

    Tialda

    17. October 2014 um 21:59

    Rezension: Obwohl ich das Cover von Sabine Ibings “Zenissimos Jagd” zwar passend, aber nicht besonders schön finde, hatte ich schon länger sehnsüchtig darauf gewartet, dass das Buch endlich erscheint. In der ersten Hälfte des Jahres hatte mir die Autorin von der Geschichte erzählt, und die Beschreibung im Klappentext versprach Spannung – was während des Lesens auch im Grunde bestätigt wurde. Erzählt wird aus der dritten Person, wobei der Augenmerk auf einer Handvoll Protagonisten liegt. So ist der Leser der einzige, der das komplette Bild sehen kann, welches sich aus dem ergibt, was der Psychopath Jeremias plant und umsetzt, und dem, wie sich seine Taten bei die Leidtragenden auswirken. Es geht darum, dass Jeremias von Carina abserviert wurde, was den krankhaft stolzen Mann zutiefst kränkte. So kommt ihm der Zufall entgegen, als er seine Exfreundin mit ihrem neuen Freund und ihrem Bruder mit seiner Frau Laura auf Teneriffa sieht. Kurzerhand freundet er sich mit Laura, die auf der Insel viel Zeit allein verbringt und die ihn nicht persönlich kennt, an und sein Racheplan entwickelt sich rasend schnell. Zurück in Deutschland schafft er es, die Wohnungen der beiden Paare heimlich mit Überwachungsgeräten auszustatten und sich so in deren Leben einzuklinken. Am meisten fesselte mich, was Jeremias sich alles einfallen lässt, um Carina unerkannt zu terrorisieren. Es ist beängstigend und faszinierend zugleich, wenn man sich vorstellt, wie einfach es theoretisch ist, in ein Leben einzudringen, ohne dass der andere etwas davon merkt. Doch das bloße Ausspionieren reicht Jeremias nicht – er geht weiter, beginnt Herr über Leben und Tod zu werden und zerstört somit systematisch das Leben seiner Exfreundin. Als er ihr auch noch ein ernstes Verbrechen anhängt, bricht Carinas Leben endgültig in sich zusammen. Klingt soweit gut – allerdings gab es eine Sache, die mich an der Geschichte gestört hat: die Charaktere. Eigentlich ist das gar nicht möglich – als Leser schlägt man sich ja meist auf eine Seite – aber ich fand in “Zenissimos Jagd” keine einzige Person sympathisch. In der oberen Gesellschaftsschicht angesiedelt wirkten die Hauptpersonen auf mich naiv und dümmlich, ohne ernsthafte Probleme – alà ‘von Beruf Sohn/Tochter’. Man kann als Leser in den Charakteren keine Tiefe entdecken, im Mittelpunkt stehen Jeremias Taten. Es ist schlimm, was mit Carinas Leben geschieht, aber wirkliches Nahe ging mir ihr Schicksal nicht. Wenn man es aber schafft, über die schwachen Charakter der Personen hinwegzusehen, findet man sich in einer wirklich fesselnden und faszinierenden Geschichte wieder. Ein Thriller der ohne blutiges Gemetzel Eindruck hinterlässt. Fazit: Schwache Charaktere, aber ein umso stärkerer Handlungsvorgang. Hier kann so mancher Stalker und Teilzeitpsychopath noch etwas lernen.

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  • Ein sehr spannendes Buch

    Zenissimos Jagd

    Pit57

    05. September 2014 um 18:29

    Klappentext: Jeremias will Carina vergessen, die Frau die ihn enttäuscht hat. Ausgerechnet auf Teneriffa, mitten in seinem Urlaub, entdeckt er sie in einer Gruppe Touristen und die Wunden brechen wieder auf. Jeremias freundet sich unerkannt mit ihrer Schwägerin Laura an, und horcht diese aus, während sie gemeinsam die Insel erkunden. Allmählich entwickelt er einen perfiden Plan und die Jagd auf Carina beginnt ... Er dringt immer tiefer in Carinas Leben ein, besessen davon, sich an ihr zu rächen. Dank allerlei technischer Hilfsmittel gelingt es ihm dabei, falsche Fährten zu legen und selbst unerkannt zu bleiben. Sein Opfer wähnt sich von einer Person bedroht, die sie nicht zu kennen glaubt, was die Ermittlungen erschwert, denn gegen wen sollte die Polizei vorgehen und wegen was? Carina ist psychisch immer mehr isoliert, sie kann sich nicht gegen Ihren Peiniger wehren ... Ein spannender, vielschichtiger Roman.   Stalking, ein Thema das mich interessierte: Jeremias schien mir anfangs zwar etwas gestört, doch insgesamt recht sympathisch. Stück für Stück wurde die Figur demontiert. Er verfolgt seine alte Liebe Carina stellt mit ihr einige Dinge an, die es mir kalt den Rücken hinunterlaufen ließ. Ich will nicht zu viel verraten, heftig ist es. Irgendwann geht es ab in die Karibik. Auch hier konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Zum Ende befinden wir uns wieder auf Teneriffa. Hier nimmt Sabine Ibing eine andere Thematik auf, das Auswandern in den Süden. Auch das ist interessant und authentisch dargestellt. Nichts ist wie es scheint in diesem Thriller. Immer wieder gibt es Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das machte das Buch sehr spannend. Ich kann es nicht verkneifen, Jeremias ist ein Miststück, aber irgendwie mag ich ihn trotzdem. Das Buch hat mir sehr gefallen.  

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  • Stalking..., ein Thema das immer interessant ist und hier sehr realistisch und glaubhaft dargestellt

    Zenissimos Jagd

    aly53

    01. September 2014 um 07:09

    Klappentext:  Jeremias will Carina vergessen, die Frau die ihn enttäuscht hat. Ausgerechnet auf Teneria, mitten in seinem Urlaub, entdeckt er sie in einer Gruppe Touristen und die Wunden brechen wieder auf. Jeremias freundet sich unerkannt mit ihrer Schwägerin Laura an, und horcht diese aus, während sie gemeinsam die Insel erkunden. Allmählich entwickelt er einen perfiden Plan und die Jagd auf Carina beginnt ... Er dringt immer tiefer in Carinas Leben ein, besessen davon, sich an ihr zu rächen. Dank allerlei technischer Hilfsmittel gelingt es ihm dabei, falsche Fährten zu legen und selbst unerkannt zu bleiben. Sein Opfer wähnt sich von einer Person bedroht, die sie nicht zu kennen glaubt, was die Ermittlungen erschwert, denn gegen wen sollte die Polizei vorgehen und wegen was? Carina ist psychisch immer mehr isoliert, sie kann sich nicht gegen Ihren Peiniger wehren ... Ein spannender, vielschichtiger Roman. Ablauf und Handlung: Hier handelt es sich um einen Roman, der das Thema Stalking behandelt. Sehr eindrucksvoll geschildert. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Einerseits durch die doch relativ überschaubaren Kapitel ein flüssiger,gleichzeit aber auch ein etwas trockener Schreibstil. Es ist schwer zu beschreiben. Normalerweise gebe ich bei dieser Art von Schreibstil sofort auf. Aber hier blieb ich am Ball. Einfach weil mich die Thematik immer brennend interessiert. Vor allem die Umsetzung find ich immer spannend. Sabine Ibing, ist es gelungen, das Thema realistisch und authentisch darzustellen. Gleichzeitig ist man direkt im Buch drin. Manche mag man, andere weniger. Ich muss gestehen, teilweise war ich so tief drin. Das es selbst bei mir Angstzustände ausgelöst hat. Aber nicht nur das, auch weitere Emotionen kamen durch. Minimal, aber ja ich durfte auch mal schmunzeln. Das hat das ganze für mich etwas aufgelockert. Aber natürlich gibt es nicht nur Lobeshymnen, geht leider nicht immer. Ich kann nicht weiter ins Detail gehen, sonst würde ich spoilern. Und das gibt es bei mir nicht. Manches schien mir zu perfekt. Anderes wiederum schien vor Naivität nur so zu strotzen. Das sind so die einzigen Sachen, die mir persönlichen auffielen Hier erfahren wir alles überwiegend aus der Sicht des Täters. Hat mich wiederum jetzt sehr interessiert. Da ich sonst immer nur aus der Sicht des Opfers lese. Ja, es war sehr aufschlussreich und glaubhaft.. Fest steht für mich, so einem Menschen möchte ich nicht über den Weg laufen. Aber auch die Opfersicht wurde sehr gut dargestellt. Aber die Autorin bringt uns auch Teneriffa und seine Leute sehr gut rüber. Die Lebensweise und wie es ist, dorthin auszuwandern. Viele Menschen gehen ja mit sowas recht blauäugig um. Hat mir persönlich sehr gut gefallen , das mal veranschaulicht zu bekommen. Aber wer hier einen Thriller erwartet, ist auf dem Holzweg. Es handelt sich hier um einen Roman, um Geheimnisse und Verbrechen. Mir hat er sehr gut gefallen, gerade weil er so ist, wie er ist. Ich kann Ihn nur weiterempfehlen. Probiert es aus und bildet euch einfach eure eigene Meinung. Meine Meinung: Eine sehr guter Roman mit einem sehr interessantem und ernstem Thema, daß glaubhaft umgesetzt wurde. Mir persönlich waren Jeremias und Laura am liebsten. Die beiden mochte ich von Anfang an, sehr gern. Jeremias wurde sehr gut dargestellt. Und zu einigen Personen fällt mir einfach nur ein. Es ist nichts so wie es scheint. Dieser Roman hat Sonnen- wie auch Schattenseiten. Jedoch ist es kein Buch das man mal ebenso nebenbei lesen kann, man muss sich darauf einlassen und eintauchen in diese Welt. Einfach sehr gut umgesetzt und vor allem wartet er mit einer Überaschung auf, die selbst ich nicht vermutet hätte. Eine klare Empfehlung meinerseits.

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  • Nervenkitzel pur

    Zenissimos Jagd

    Maerchenfee

    31. August 2014 um 13:26

    Inhaltsangabe: Nachdem Carina mit Jeremias, der zu Gewalttätigkeit neigt, Schluß gemacht hat, ist er ziemlich fertig. Nach geraumer Zeit, denkt er, dass er über sie hinweg ist und reist zur Erholung nach Teneriffa. Doch bald trifft er dort ausgerechnet auf Carina, die Urlaub mit ihrem Mann, ihrem Bruder und dessen Frau Laura macht. Sofort kommt in Jeremias die ganze Wut wieder hoch. Da trifft es sich gut, als er mitbekommt, dass Laura einen Tennispartner sucht. Außer Carina weiß keiner, wie er aussieht. So nimmt er Kontakt mit Laura auf, in der Hoffnung, dass er mehr über Carina erfährt. Meine Meinung: Wow, was für eine tolle und spannende Geschichte! Ich hatte zwar am Anfang etwas Schwierigkeiten, in das Buch hineinzukommen. Denn es gibt viele kurze Sätze, die den Lesefluß etwas holprig gestalten. Das ändert sich aber schlagartig, sobald Jeremias Kontakt mit Laura aufnimmt und die Stalkerei beginnt. Ab da war die Geschichte für mich perfekt und ich war voll in das Geschehen integriert und konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Die Personen sind so real und lebendig geschildert, ich war beim Lesen genauso fertig wie Carina. Stück für Stück wird sie von Jeremias psychisch fertiggemacht. Ohne Aussicht auf Hilfe, denn der Polizei sind ja momentan auch noch die Hände gebunden. Mit Jeremias hatte ich am Anfang sogar Mitleid. Sein Leben war schon von Klein auf ziemlich verkorkst, so dass man seinen Lebenswandel nachvollziehen kann. Doch mein Mitleid schlug schnell in Wut und Hass um, denn Jeremias ist wirklich keine Gemeinheit zu groß. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, der Nervenkitzel war groß und auch der Schluß hat mich voll und ganz überzeugt und zufrieden zurückgelassen. Daher vergebe ich gerne 5/5 Sternen und möchte das Buch unbedingt weiterempfehlen.

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