Sabine Köth , Elisabeth Göllner-Kampel Kinderwagen-Wanderungen Salzkammergut, Nationalpark Kalkalpen und Region Pyhrn-Priel

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Inhaltsangabe zu „Kinderwagen-Wanderungen Salzkammergut, Nationalpark Kalkalpen und Region Pyhrn-Priel“ von Sabine Köth

Ob Urlaub oder Tagesausflug, ob Regentag oder heiße Sommerstunden - die über 50 schönen Touren bieten eine reiche Auswahl, von gemütlichen Spazierwegen bis hin zu schweißtreibenden "Wadelbeißern".
Mit diesem Wanderführer geht's auch mit dem Kinderwagen in die schönsten Regionen.
Gut beschrieben, benutzerfreundlich und barrierefrei dazu.

Mit dem Büchlein hat man eine große Auswahl an Wandertouren zur Hand, die für Kleinst- und Kleinkinder im Besonderen geeignet sind.

— MrsAmy
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    Kinderwagen-Wanderungen Salzkammergut, Nationalpark Kalkalpen und Region Pyhrn-Priel

    MrsAmy

    21. December 2015 um 07:20

    Wer geht nicht gerne wandern? Einfach die Schuhe anziehen, den Rucksack schnappen und schon kann es losgehen. Ganz einfach! Hat man aber plötzlich Kleinst- oder Kleinkinder dabei, so will die Wanderroute doch mit ein wenig mehr bedacht gewählt sein und einige Fragen gilt es vorab zu beantworten: Ist die Strecke nicht zu lang? Ist sie kinderwagentauglich? Gibt es genug zu erleben für die Kleinen (und auch für die Großen)? Vor allem im Urlaub dürften diese Überlegungen nicht immer ganz einfach sein. Zum Glück gibt es immer mehr Bücher, die sich dieser Problematik annehmen und bereits geeignete Wandertouren bereithalten. So auch das Buch „Kinderwagen-Wanderungen“ vom Wandaverlag, das die 50 schönsten Wanderungen und Ausflugsziele im Salzkammergut, dem Nationalpark Kalkalpen und der Region Pyhrn-Priel für Säuglinge bis hin zum Schulkind vorstellt. Das 200 Seiten umfassenden Büchlein ist ein Gemeinschaftswerk von Sabine Köth, Elisabeth Göllner-Kampel und zweier weiterer Autorinnen. Die Frauen sind dabei allesamt Mütter und haben die Wanderungen mit ihren eigenen Kindern erprobt. Man kann sich daher gewiss sein, praxistaugliche Touren zu finden. Das kleine Wanderbuch kommt in einem sehr ansprechenden Format daher, liegt gut in der Hand und ist so kompakt, dass es in jede Jackentasche bzw. Wanderhosentasche passt. Auf der inneren Umschlagsseite ist anhand einer Österreichkarte das Gebiet markiert, in dem sich die Wanderungen befinden. Klappt man die Umschlagsseite auf, so hat man einen kleineren Kartenausschnitt vor sich, auf dem auch die Standorte der einzelnen Wanderungen markiert sind. Diese Karte ist dabei sehr einfach gehalten und dient wirklich nur der groben Orientierung. Das Wanderbuch beginnt mit einer Vorstellung der Autorinnen. Diese sind zwar durchaus lesenswert, aber für den Wanderer nicht von herausragender Bedeutung. Sinnvoller wäre es gewesen, diese Vorstellungen im hinteren Teil des Buches zu platzieren und die auf die letzten Seiten verbannten Themen wie Kleine Wandertrickkiste, Bus- und Bahnverbindungen und Ausrüstung nach vorne zu holen. Vor allem die Wandertrickkiste hält wertvolle Tipps bereit, wie man die Wanderlust bei Kindern immer wieder aufs Neue schürt und auch der Punkt Ausrüstung gibt vor allem frisch gebackenen Eltern wertvolle Hinweise. Die Bus- und Bahnverbindungen wurden sinnvollerweise nur dann aufgeführt, wenn sich die Anreise mit der Bahn auch anbietet. Zurück zum vorderen Teil des Wanderführers, der auch eine Übersichtstabelle über die vorgestellten Wanderungen enthält. Schwerpunktmäßig wurden die Touren auf sechs Gebiete verteilt: 1. Mondsee, Irrsee und Wolfgangsee, 2. Attersee, 3. Traunsee und Almtal, 4. Region Phyrn-Priel, Nationalpark Kalkalpen, 5. Inneres Salzkammergut, 6. Ausseerland. In diesen Gebieten finden sich jeweils zwischen sechs und zwölf Wanderungen. Die Tabelle informiert auf den ersten Blick über den Charakter der Wanderung (Rundweg, Alm/Bergtour, Spazierweg, Themen-/Erlebnisweg oder Ausflugsziel), Dauer und Anforderung sowie den zu erwartenden Schatten, die Eignung der Wanderung im Hochsommer, bei Regen und im Winter (enthält auch Baden und Rodeln) sowie die Eignung für Kinder von zwei bis drei Jahre und vier bis sechs Jahre und die Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmittel. Nicht fehlen darf eine null bis drei Sternebewertung, die ein deutliches Indiz dafür ist, wie lohnenswert die gewählte Tour ist. Eine umfassende Erläuterung der Sternebewertung, und was das Besondere an der jeweiligen Wanderung ist, findet sich im hinteren Buchteil. Die Touranforderungen wurden ganz auf die Benutzung des Kinderwagens abgestimmt und reichen von grün über blau bis hin zu rot. Schwarze Touren gibt es nicht, denn diese wären „mit dem Kinderwagen aber auch mit der Kraxe unmöglich zu gehen.“ Anhand dieser und auch der folgenden Erläuterungen zu Themen wie Sicherung, Dauer, Wetter und Wanderwert für Kinder wird die Verbundenheit der Autoren mit ihrem Wanderführer deutlich. Man spürt, dass es ihnen wirklich am Herzen liegt, Eltern wie Kindern eine erlebnisreiche und gleichzeitig erholsame Wanderung zu ermöglichen. Nun zu den Wanderbeschreibungen selbst: Die einzelnen Touren sind nummeriert und den Gebieten entsprechend geordnet. Leider sind auf den ersten Blick die wichtigsten Daten (Dauer und Anforderung) nicht erkennbar, diese und weitere Informationen finden sich erst nach einem allgemeinen Text, der auf die Wanderung einstimmt. Besonders hervorzuheben sind die Ausführungen zum Punkt Wanderwert für Kinder. Aufgeteilt in die Altergruppen zwei bis drei Jahre und vier bis sechs Jahre finden sich Hinweise zu schönen Lagerplätzen, Spielplätzen aber auch langweiligen Wegabschnitten. Auch der Vermerk, ob die Strecke mit dem Kinderfahrrad geeignet ist, fehlt nicht. Es folgen weitere – in einer kleineren Schriftgröße aber durchaus noch lesbar gehaltenen – Informationen zu Anfahrt, Ausgangspunkt, Infos und Gaststätte. Die Wegbeschreibung sind meist recht kurz gehalten und setzten einen gut ausgeschilderten Weg voraus. Da die Strecken für Kinderwagen geeignet sind, ist von einer guten Wegfindung auszugehen. Zudem sind die Wandertouren recht kurz, denn ihre Länge ist nie mit mehr als zwei Stunden angegeben. Ob dies sinnvoll ist, kann ich aufgrund fehlender Erfahrung nicht beurteilen, doch hätte ich mir durchaus wenigstens zwei, drei längere Touren gewünscht. Sofern dies notwendig ist, enthalten die Tourenbeschreibungen grobe Skizzen und Höhenprofile. In den Skizzen finden sich zwar markierte Punkte, doch wird auf diese nur im Höhenprofil nicht aber im Text Bezug genommen, was durchaus sinnvoll gewesen wäre. Die Autorinnen weisen jedoch darauf hin, dass alle vorgestellten Wanderungen dergestalt sind, dass Skizze und Beschreibung ausreichen, um den Weg zu finden. An dieser Stelle gilt es zu vertrauen oder im Zweifelsfall doch eine Wanderkarte mitzuführen. Fazit: Mit dem Büchlein „Kinderwagen-Wanderungen“ hat man eine große Auswahl an kleinen und mittleren Wandertouren zur Hand, die für Kleinst- und Kleinkinder wirklich im besonderen Maße geeignet sind. Dies dürfte bei der Tourenplanung entspannen und gesellige Familienmomente in der freien Natur garantieren. Schade sind die genannten Schwachstellen des Buches, die durchaus vermeidbar gewesen wären.

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