Sabine Kornbichler Der gestohlene Engel

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Inhaltsangabe zu „Der gestohlene Engel“ von Sabine Kornbichler

»Psychologische Spannung von höchster Raffinesse!« Als Ariane unheilbar an Krebs erkrankt, hat sie nur einen Wunsch: Ihre kleine Tochter Svenja soll nicht bei ihrem Exmann aufwachsen, da er nicht der leibliche Vater des Kindes ist. Die einzige Spur, die zu diesem führt, ist ein kleiner goldener Engel, den er nach einer gemeinsamen Nacht zurückgelassen hat. Um Ariane zu helfen, begibt sich ihre Freundin Sophie auf die Suche nach dem Mann. Dabei stößt sie auf ein entsetzliches Geheimnis, das sie in einen schweren Gewissenskonf likt stürzt.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. February 2013 um 15:25

    DIE GESCHICHTE... Ariane, Judith und Sophie sind seit Kindertagen beste Freundinnen. Als bei Ariane unheilbarer Krebs diagnostiziert wird, bittet sie Sophie, den leiblichen Vater ihrer Tochter Svenja ausfindig zu machen. Und alles, was ihr (außer Svenja) von der Nacht mit Andreas geblieben ist, ist ein kleiner goldener Engel. Auf der Suche nach Svenjas Vater stößt Sophie auf ein streng gehütetes Geheimnis... MEINE MEINUNG;: Da ich bereits einige spannende Bücher von Sabine Kornbichler gelesen habe, konnte ich auch hier nicht wiederstehen. Leider konnte mich "Der gestohlene Engel" nicht so wirklich begeistern. Weshalb, erzähle ich euch gleich... Ariane, Sophie & Judith leben in Frankfurt und sind Freundinnen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Bei den Nachforschungen nach Svenjas leiblichem Vater spielt ein wunderschöner, mit Edelsteinen verzierter Engel eine große Rolle. Die 37-jährige Sophie Harloff hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt, doch diese Tatsache rückt in den Hintergrund, als sie von der unheilbaren Krankheit ihrer Freundin Ariane erfährt. Die gleichaltrige Ariane ist todkrank und möchte vor ihrem Tod noch wissen, wer der leibliche Vater ihrer 8-jährigen Tochter Svenja ist, da Svenja das Ergebnis eines One Night-Stand ist. Hebamme Judith hält nichts von dieser Idee und möchte die Vergangenheit ruhen lassen, doch da hat sie nicht mit der eigensinnigen Sophie gerechnet, die sich nicht davon abbringen lässt... Die Hauptpersonen sind reizvolle, vielschichtige Charaktere, wobei ich mit Sophie nicht ganz warm geworden bin. Sophie ist mir einfach zu stur und dickköpfig, außerdem konnte ich ihre Handlungen und Taten nicht immer nachvollziehen. "Der gestohlene Engel" ist kein (Psycho-)Thriller oder Krimi, sondern eher ein Familiendrama über die Suche nach der Wahrheit. Dabei ahnt Erzählerin Sophie nicht, welche Lawine sie mit ihren Nachforschungen lostritt und dass ihr Gefahr droht... Leider konnte mich weder die ausführlich geschilderte Geschichte, noch der langatmige Schreibstil oder die etwas angestaubte Sprache begeistern, was ich echt schade finde. FAZIT: "Der gestohlene Engel" wartet mit einer haarsträubenden Geschichte, wenig Überraschungen, einer halsstarrigen, selbstgerechten Hauptperson sowie einer ausschweifenden Schreibweise auf, weshalb mich dieser Roman leider nicht überzeugt hat. Deshalb kann ich, so leid es mir auch tut, nur 2 STERNE vergeben.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    03. January 2013 um 07:49

    Menschen wie Du und ich. Menschen mit all ihren Stärken, aber auch mit all ihren Schwächen. Menschen, die man als Leser zu kennen glaubt und denen man sich verbunden fühlt. Sie sind wohl das Geheimnis der Romane von Sabine Kornbichler. Ein kleiner goldener Engel, ein Talisman, soll das Leben der drei Freundinnen Sophie, Ariane und Judith vollständig auf den Kopf stellen. Alle drei sind Ende dreißig, kennen sich seit Schulzeiten. Jäh wird ihre harmonische Freundschaft einer harten Bewährungsprobe unterzogen, als Ariane unheilbar an Krebs erkrankt. Sie möchte ihre achtjährige Tochter keinesfalls bei ihrem Exmann aufwachsen lassen, da er nicht der leibliche Vater von Svenja ist. Das eröffnet sie ihren beiden Freundinnen und der kleine goldene Engel ist das einzige Andenken, das es an den wirklichen Vater gibt. Zunächst ist Ariane einverstanden, dass Sophie sich auf die Spur dieses Engels begibt. Sie findet Hinweise auf die Herkunft und damit auch den Besitzer des Schmuckstücks. Jetzt möchte Ariane, dass sie die Suche sofort abbricht, doch Sophie hat sich schon so weit in die Geschichte verstrickt, dass sie nicht mehr aufgeben kann. Und die dritte Freundin, Judith, scheint doch mehr darüber zu wissen, als sie zuzugeben bereit ist. Sophie ist einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur, das keiner der Beteiligten offenbaren will. Dass diese Personen auch nicht vor Tätlichkeiten zurückschrecken, wird Sophie schmerzhaft bewusst gemacht, doch schließlich ist auch sie bereit, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Zenobi

    Zenobi

    18. June 2012 um 21:23

    Fantastisches Buch! Ich bin sehr begeistert vom Schreibstil dieser Autorin und auch von dem Spannungsaufbau. Ich klebte förmlich an den Seiten und konnte (trotz Kopfschmerzen) nicht aufhören weiter zu lesen!! Alles ist stimmig in dieser Geschichte... die heraus gearbeiteten Charactere, die Umstände, die Verbindungen... und ich wurde immer aufs Neue ins Staunen versetzt, durch Wendungen die wirklich nicht absehbar waren! Ich empfehle dieses wunderbare Buch sehr gerne weiter und werde auch die anderen Romane der Autorin lesen. Sie ist für mich eine echte Neuentdeckung!

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    gaby2707

    gaby2707

    06. January 2012 um 17:08

    Sophie, Ariane und Judith, drei grundverschiedene Frauen, alle drei Ende dreißig sind seit langen Jahren allerbeste Freundinnen. Als Sophie, alleinerziehende Mutter einer 8-jährigen Tochter, nach einer Untersuchung mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs, unheilbar, heim kommt, ist nichts mehr wie es vorher war. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass Lucas, ihr geschiedener Mann, garnicht der Vater ihrer Tochter ist. Und zu dem soll ein Engel mit kristallverzierten Flügeln führen... Höchste psychologische Spanung garantiert! Ein Roman, der nichts an Spannung vermissen läßt und total unter die Haut geht. Sollte man gelesen haben.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Engelsgesicht77

    Engelsgesicht77

    08. May 2011 um 15:14

    Drei Freundinnen Judith, Sophie und Ariane, die sich seit Kindheitstagen kennen treffen sich und dabei erfahren sie, dass Ariane bald sterben muss. Sophie hat sich von ihrem Mann Peer getrennt, da dieser fremdgegangen ist. Dies gerät in den Hintergrund, da ihre Freundin Ariane schwer krank ist. Bei diesem Treffen erfahren Sophie und Judith, dass Sevenja, die achtjährige Tochter von Ariane nicht die Tochter von dem Ex-Mann ist. Sevenja ist das Kind aus einem One-Night-Stand und Ariane weiß nur, dass der Mann Andreas ist und dass sie beim aufwachen ein Schmuckstück, einen Engel, findet. Dieses hatte sie Judith zur Aufbewahrung gegeben. Sophie, ist eine Rechtanwältin, will unbedingt herausfinden, wer der Vater von Sevenja ist und begibt sich auf die Suche. Dabei passieren merkwürdige Dinge und ihre beiden Freundinnen benehmen sich seltsam. Was steckt dahinter und was ist das Geheimnis? Sophie spielt die zentrale Rolle im Buch und sie war mir sehr sympathisch, auch wenn ich sie manchmal geschüttelt hätte wegen ihrer Entscheidung. Sabine Kornbichler versteht es die Spannung zu halten und es las sich locker und leicht, so dass man das Buch innerhalb kürzerer Zeit ausgelesen hat. Mir hat das Buch gut gefallen zumal ich es kaum aus der Hand legen konnte und ich wissen wollte, ob ich recht habe oder nicht. Jedenfalls werde ich sehr gerne wieder was von der Autorin lesen wollen und weiterempfehlen würde.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Klusi

    Klusi

    24. March 2011 um 21:37

    Sophie, Ariane und Judith sind gut befreundet. Bei einem Treffen offenbart Ariane, dass sie an Krebs erkrankt ist. Sie möchte nicht, dass ihre kleine Tochter Svenja zu ihrem Exmann kommt, denn er ist nicht der Vater, gesteht sie den beiden Freundinnen. Die einzige Verbindung zu dem Mann, mit dem sie eine folgenreiche Nacht verbracht hat, ist ein goldener Schutzengel. Da Ariane vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt, sich um ihre Tochter zu kümmern, macht sich Sophie auf die Suche nach dem richtigen Vater. Sie löst durch ihre Suche eine Welle ungeahnter Emotionen und Ereignisse aus. Neben ihren Recherchen hat sie auch noch Probleme in ihrer Ehe, und dazu kommen die Sorgen um die kranke Freundin. Mit ihren Nachforschungen löst Sophie eine Reihe von seltsamen Ereignissen und Begegnungen aus, die sie zunächst als Zufälle abtut. Aber immer mehr kommt sie zu der Überzeugung, dass es einige Zusammenhänge geben muss. Romane von Sabine Kornbichler sind für mich mittlerweile ein Garant für gute Unterhaltung, die jedoch alles andere als oberflächlich ist. „Der gestohlene Engel“ ist inhaltlich sehr brisant, denn da ist nicht nur die Sorge um die Freundin, sondern es tauchen jede Menge unvorhergesehene Verwicklungen auf, welche die Protagonistin regelrecht in ein Gefühlschaos stürzen. Sie versucht, alle Probleme vom Verstand her zu lösen, und ihre überkorrekte Sicht der Dinge bringt Sophie immer wieder in einen Gewissenskonflikt, denn letztendlich muss sie auf ihr Herz und ihr Gefühl hören, um allen und ganz besonders sich selbst gerecht zu werden.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Marina10

    Marina10

    20. August 2010 um 22:47

    Zum Inhalt: Drei Freundinnen, die sich seit Kindertagen kennen. Ein Geheimnis, an dem ihre Freundschaft zu zerbrechen droht. Und eine Spur, die in die Vergangenheit führt ... Sophie, Ariane und Judith, alle drei Ende dreißig, sind seit ihrer Schulzeit beste Freundinnen. Als Sophie zu einem Treffen mit den beiden anderen fährt, ahnt sie nicht, dass sich damit ihrer aller Leben von Grund auf ändern wird: Ariane teilt ihren Freundinnen mit, dass sie unheilbar krank ist. Sie hat nur noch einen Wunsch: Judith soll sich nach ihrem Tod ihrer achtjährigen Tochter Svenja annehmen. Kurz darauf erfährt Sophie zu ihrem größten Erstaunen, dass Arianes Exmann gar nicht der leibliche Vater von Svenja ist. Sophie bedrängt die Freundin, ihr den Namen des Mannes zu verraten, doch Ariane lässt sich nicht erweichen: Sie behauptet, nur seinen Vornamen zu kennen - und als einzige Erinnerung an ihn einen kleinen goldenen Engel zu besitzen. In Sophie erwacht die Neugier, und sie beschließt gegen Arianes Willen, sich auf die Suche nach dem Vater der kleinen Svenja zu machen. Sie kommt einem entsetzlichen Geheimnis auf die Spur ... -------------------------------------------- Meine Meinung: Ich bin irgendwie mit einem ganz anderen Gedanken an das Buch herangegangen. Und ich habe auch eine ganze Weile gebraucht um mich hineinzufinden, was aber auch daran liegen konnte, dass ich selten mehr als 20 Seiten am Stück lesen konnte. Mich haben die Schicksale in diesem Buch sehr bewegt, aber es hat mich nicht so mitgerissen wie ich mir erhofft habe. Außerdem hat das Buch dann eine entscheidende Wendung gemacht, mit der man so wohl nicht rechnet. Trotzdem ist es auch schön zu lesen, wie sehr eine Freundschaft verbindet und dass man fast alles schafft, wenn man nur zusammenhält! Alles in allem ein guter Schicksalsroman, den man sich gönnen kann. Ein zweites Mal lesen würde ich das Buch aber nicht!

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Winterzauber

    Winterzauber

    29. May 2010 um 23:42

    Der Klappentext war ja wirklich der Knaller. Letztendlich hat mich das Buch aber nicht überzeugt. War doch nur mäßig spannend und eine lauwarme Story um Geheimnis und Intrigen. Der Schreibstil von der Autorin ist sowieso nicht mein Ding.

  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    alexa02

    alexa02

    28. May 2010 um 10:43

    Der gestohlene Engel“ ist ein Roman der tief in die Gefühlswelt des Lesers eindringt. Mit einem flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil erzählt die Autorin eine Geschichte, die sehr lebensnah und glaubhaft daherkommt, aber auch die nötige Spannung nicht vermissen lässt, um das Buch in einem Zug durchzulesen. Mit Charakteren, die einem sofort ans Herz wachsen und einer Thematik, die zum Greifen nah ist, erzählt sie gekonnt eine Geschichte, die sich erst allmählich in ihrer gesamten Ungeheuerlichkeit und Grausamkeit entwickelt. Bereits in den ersten Sätzen des Buches wird dem Leser klar, dass sich die Anwältin Sophie mit ihren Ermittlungen bezüglich des Vaters von Svenja zu weit vorwagt und damit selbst in eine Konfliktsituation gerät, die nur schwer zu bewältigen ist.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Ani

    Ani

    31. October 2009 um 18:36

    Sophie Harloffs Rechtsempfinden ist so stark ausgeprägt, dass sie niemals bei rot die Strasse überqueren würde. Deshalb trennt sie sich auch ganz konsequent von ihrem Mann Peer, als sie von seiner Affäre erfährt. Die Hintergründe interessieren sie nicht, denn für sie zählt nur der begangene Vertrauensbruch und den kann und will sie ihm nicht verzeihen. An einem Wochenende trifft sie sich mit ihren besten Freundinnen Judith und Ariane. Die drei kennen sich bereits aus der Schulzeit und haben sich in all den Jahren nie aus den Augen verloren. Sie können sich immer aufeinander verlassen und teilen ihre Geheimnisse und Sorgen. Bei diesem Treffen wird natürlich Sophies Trennung von Peer besprochen. Doch dieses Thema verliert plötzlich an Bedeutung, als Ariane den Freundinnen eröffnet, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist. Dieser Schicksalschlag trifft die Freundinnen völlig unerwartet. Ariane hat sich allerdings schon Gedanken um die Zukunft ihrer Tochter Svenja gemacht. Svenja soll nicht bei Arianes Ex-Mann aufwachsen, da er in Wirklichkeit gar nicht der leibliche Vater ist. Ariane gesteht einen geheimnisvollen One-Night-Stand am Strand. Der Name des Mannes ist ihr bis heute unbekannt. Die einzige Spur die von ihm zurückblieb, ist ein goldener Schutzengel, den Ariane am Morgen nach der Liebesnacht neben sich im Sand fand. Um Ariane zu helfen nimmt Sophie den Schutzengel an sich und versucht mit seiner Hilfe die Identität des geheimnisvollen Fremden zu lüften. Bei der Suche stößt Sophie auf Ablehnung und Lügen. Selbst ihre Freundin Judith benimmt sich merkwürdig und fordert Sophie eindringlich auf, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Doch Sophie ist fest entschlossen den ehemaligen Besitzer des Schutzengels aufzuspüren. Meine Meinung : Dies war mein erster Roman von Sabine Kornbichler. Aufgrund des dunklen Covers und der Zusammenfassung des Inhalts, hatte ich mir ein spannendes Lesevergnügen erhofft. Denn auf der Buchrückseite wird psychologische Spannung von höchster Raffinesse angekündigt. Der Roman erzählt das Geschehen in der Ich-Form, aus der Sicht von Sophie Hartloff. Also der Freundin, die der Spur des goldenen Schutzengels folgt. Die gewählte Erzählperspektive gefällt mir gut, da man so die Suche nach dem ehemaligen Besitzer aus erster Hand verfolgen kann. Ausserdem ermöglicht diese Perspektive den Einblick in die Gedanken der Hauptprotagonistin und ihr besonders stark ausgeprägtes Rechtsempfinden. Denn für die Juristin Sophie sind Gesetze dazu da, immer und überall befolgt zu werden, eine Ausdehnung oder gar eine winzige Übertretung ist für sie undenkbar. Deshalb ist sie auch enttäuscht von der Untreue ihres Ehemannes, zieht ihre Konsequenzen und will nichts über seine Beweggründe hören. Durch die Ich-Form kann man ausserdem die besonders intensive Freundschaft der drei Frauen verstehen und erfährt dadurch, wie betroffen alle Freundinnen von der unheilbaren Krankheit Arianes sind. Obwohl sie ihr auf ihrem letzten Weg beistehen wollen, müssen sie doch erst lernen, mit der schrecklichen Wahrheit umzugehen. Deshalb verrennt Sophie sich auch in die Idee, unbedingt den leiblichen Vater von Arianes Tochter zu finden. Sie hat das Gefühl der Freundin unbedingt diesen letzten Dienst erweisen zu müssen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Besonders die Krebserkrankung Arianes und ihr Abschiednehmen wird mit großem Einfühlungsvermögen beschrieben und regt zum Nachdenken an. Doch bei der Suche nach dem ehemaligen Besitzer des goldenen Schutzengels gibt es zu viele Zufälle. Die hohe Anzahl macht die Geschichte sehr unglaubwürdig. Auch das Ende wirkt, gerade durch eine überraschende Wendung kurz nach der vermeintlichen Auflösung, zu konstruiert. In Sachen psychologischer Spannung von höchster Raffinesse, bin ich zwar etwas enttäuscht, doch insgesamt lässt sich der Roman gut lesen und ist somit für unterhaltsame Stunden auf der Couch geeignet.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    nic

    nic

    17. September 2009 um 09:12

    ich habe das buch schnell durchgelesen und fand es sehr unterhaltsam und kurzweilig. frau kornbichler lässt wohl sehr gerne zufälle für sich arbeiten, dass mir das in "gefährliche täuschung" auch schon aufgefallen war ;-) alles in allem fand ich das buch aber wirklich nicht schlecht, ich glaube mich zu erinnern, und es wird sicher nicht das letzte von der autorin gewesen sein, was ich gerne gelesen habe.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    schlumeline

    schlumeline

    01. July 2009 um 08:56

    Eine Geschichte über eine Frauenfreundschaft zwischen drei Freundinnen: Ariane, Sophie und Judith. Diese über viele Jahre gewachsene Freundschaft gerät plötzlich in eine Krise. Ariane erkrankt an Krebs und eröffnet ihren Freundinnen, dass ihr Exmann nicht der Vater ihrer kleinen Tochter Svenja ist. Sophie macht sich auf die Suche nach dem leiblichen Vater des Kindes und dabei macht sie Entdeckungen, die das Freundschaftsverhältnis der drei Frauen auf eine harte Probe stellen. Sabine Kornbichler ist es in diesem Buch wieder einmal gelungen ein Spannungsfeld aufzubauen, dass den Leser von der ersten bis zu letzten Seite gefangen hält. Die Mischung aus Freundschaft, Liebe, Krankheit, Angst, Enttäuschung und Mitleid und vielem mehr habe ich selten so ausgeprägt in einem Buch erlebt. Ein wirklich empfehlenswerter Frauenroman

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    jessyswelt

    jessyswelt

    05. December 2008 um 18:19

    Super Buch, traurig zwar aber hamma!

  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Jeami

    Jeami

    03. April 2008 um 12:38

    Die Geschichte ist ansich interessant und spannend. Doch umwohl die Eheprobleme von Sophie sicher ihre Entscheidungen beeinflussen, ist dieses ständige Gedöns mit ihrem untreuen Ehemann einfach nur nervig gewesen. Das ging so weit, das ich diese Abschnitte übersprungen habe. Sämtliche Klischees von kanpp 40-jährigen Frauen (gut gebildet, erfolgreich, überarbeitet etc.) sind mit drin. Ein typisches Tschüs-Buch.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Engel" von Sabine Kornbichler

    Der gestohlene Engel
    Kossi

    Kossi

    23. February 2008 um 15:01

    Was mich am meisten an den Büchern von Sabine Kornbichler begeistert, ist die Intensität mit der sie Gefühle zum Ausdruck bringt. In all ihren Büchern habe ich ein Stückchen von mir gefunden. Vielleicht eigene Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken, Träumereien. Und auch in diesem Buch hat Frau Kornbichler es wieder einmal geschafft, mich ein Stück weit selber zu sehen. Drei Freundinnen, die sich wie Schwestern fühlen, verstehen sich zunächst prächtig und gehen viele Jahre durch dick und dünn. Doch nachdem Ariane den Freundinnen mitteilt, dass der Vater ihrer Tochter gar nicht der richtige Vater ist, fragt man sich sehr schnell "Was ist wahr und was nicht?" Und vor allem "Kann diese Freundschaft dieser Wahrheitsprüfung standhalten"? Frau Kornbichler beschreibt in ihrer einfühlsamen Art, wie Sophie sich auf den Weg macht, den Vater von Svenja zu finden. Sehr spannend geschrieben, lernen wir mit ihr zusammen Menschen kennen, die sich zunächst untereinander fremd sind. Aber immer mehr und mehr setzt sich ein Netz zusammen, aus dem Sophie nicht mehr zu entrinnen scheint. Das Lügennest wird größer und größer bis zum Schluss der Vorhang fällt und die Wahrheit ans Licht kommt. Eine Wahrheit, mit der ich bis kurz vor der Eröffnung nicht gerechnet hätte. Wie alle Bücher von Sabine Kornbichler, wird auch dieses hier einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal finden. Kaum eine deutsche Autorin schreibt gleichzeitig so spannend, fesselnd, mitreißend und doch so gefühlvoll, dass man das Buch mit einer Gänsehaut schließt und sich fragt "Wie geht es wohl weiter mit den Hauptdarstellern dieses Buches?" Die Geschichte wird mich sicher noch ein paar Tage verfolgen.

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