Der letzte Gast

von Sabine Kornbichler 
4,0 Sterne bei41 Bewertungen
Der letzte Gast
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Neue Kurzmeinungen

tweedledees avatar

viel München-Flair und ein Fall zum miträtseln

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Mir hat die Kristina- Mahlo Reihe besser gefallen, ich war etwas enttäuscht von dem Buch

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Inhaltsangabe zu "Der letzte Gast"

München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492061063
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.05.2018 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Herzensbuechers avatar
    Herzensbuechervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mir hat die Kristina- Mahlo Reihe besser gefallen, ich war etwas enttäuscht von dem Buch
    Solider Krimi

    Jeder Mensch hat eine dunkle Seite. Was passiert, wenn sie gewinnt?

    Meine Meinung

    Ich kannte bisher von Sabine Kornbichler „nur“ die Kristina Mahlo Reihe (bisher sind 3 Teile erschienen: „Das Verstummen der Krähe“, „Die Stimme des Vergessens“ und „Das böse Kind“). Bei dieser Reihe „ermittelt“ die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo in Fällen, über die sie durch ihre tägliche Arbeit „stolpert“. Diese Geschichten habe ich verschlungen, die Figur der  Kristina Mahlo ist sehr interessant und vielschichtig angelegt und ich hoffe sehr, dass die Reihe fortgesetzt wird.

    Aber zurück zum Buch: Der letze Gast von Sabine Kornbichler ist ein Kriminalroman der in München spielt. Im Mittelpunkt steht Mia Kaminski, eine Dogwalkerin, die durch ein Verbrechen in ihrem Umfeld zur Detektivin wird. Der Einstieg hat mir gut gefallen. Nach und nach lernt man die Protagonisten kennen, gleich am Anfang geschieht der Mord. Der Schreibstil lässt sich flott lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Leider war aber für mich nach relativ kurzer Zeit die Luft raus. Mia, die junge Dogwalkerin, war für mich keine überzeugende Ermittlerin und irgendwie las sich alles ein wenig steif oder konstruiert. Auch war für meinen Geschmack zu viel Alltag einer Dogwalkerin Thema der Geschichte, ich hätte mir eher gewünscht, Mia als Person besser kennen zulernen. Teilweise sind dadurch die „Ermittlungen“ auch unglaubwürdig und unrealistisch. Auch bleiben die Figuren zu flach, so dass man sich kein richtiges Bild von ihnen machen kann.

    Fazit

    Für mich ist dieses Buch leider eine Enttäuschung, ich hoffe aber sehr, dass die Mahlo-Reihe fortgesetzt wird. Wer diese Bücher bereits kennt, wird wahrscheinlich von „der letzte Gast“ enttäuscht werden. Wer sie nicht kennt, dem kann ich diese drei Bücher wirklich empfehlen!

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    S
    Streiflichtvor 3 Monaten
    Wieder gute Unterhaltung und viel Flair

    Auf dieses Buch von Sabine Kornbichler war ich schon sehr gespannt. Ich habe bereits einige Romane von dieser Schriftstellerin gelesen und war immer begeistert. Es ist einfach spannend und gut geschrieben. Gleichzeitig hat das Buch viel Flair, unter anderem dadurch, dass Mia als Dogwalkerin arbeitet und viel mit den Tieren unterwegs ist. Da wird dann der Gang durch den Englischen Garten oder andere bekannte Plätze beschrieben, sodass man als Leser ganz nah dran ist, quasi mitgeht.
    Wer war nur der geheimnisvolle letzte Gast, der die alte Frau besucht hat? Sie wollte in vier Wochen in die Schweiz reisen, um mit Sterbehilfe einen würdigen Tod sterben zu können – wer ermordet sie dann? Was so absurd klingt, wird nach und nach zu einem großen Puzzle, bei dem die Teile nur ganz langsam an ihren jeweiligen Platz finden. Mia ist verzweifelt und verstört, glaubt sie doch, sie hätte den Tod der alten Dame verhindert können oder vielmehr müssen.
    Dann geht es weiter Schlag auf Schlag und wird immer spannender. Lange weiß man auch als Leser nicht, wer der Mörder ist – ich hatte auch keinen Verdacht.
    Das Ende ist gewaltig und hat mich ein bisschen bestürzt; vor allem das Motiv für die grausame Tat.
    Wieder einmal gelingt Sabine Kornbichler ein spannender Roman, der tief in die Seelen, Gedanken und Wünsche der Menschen führt, der quasi mit dem Seziermesser die menschliche Natur auseinander nimmt und darstellt. Mir hat es wieder einmal gut gefallen!

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 4 Monaten
    so lange gewartet...

    So lange gewartet….auf dieses neue Buch der Autorin und dann doch eher enttäuscht….


    Dabei ist die Idee nicht schlecht und eine Dogwalkerin als Protagonistin ist wirklich mal etwas anderes. 

    Gut ist auch der Einstieg – natürlich fragt sich jeder: wer hat einen Grund, eine alte Dame, die ohnehin freiwillig aus dem Leben scheiden will in absehbarer Zeit, nun vorher noch umzubringen?

    ABER - - - es wird sehr viel wiederholt, und manches ist eben einfach unrealistisch. Z.B. der/die ermittelnden Kommissare….. 

    Zudem ist Mia nun auch nicht unbedingt gut gezeichnet. Sicher, Ihre Liebe zu Hunden bzw. Tieren ist allgegenwärtig und auch sehr schön beschrieben, aber sonst so als Person ?  Blieb sie für mich recht blass.

    Vielleicht waren dieses Mal meine Erwartungen auch einfach zu hoch...

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Stimmung aber die Handlung lässt etwas Grübeln...
    Wer war der letzte Gast der Toten?

    Das Cover wirkt direkt etwas gruselig und mysteriös. Durch einen dichten Wald blickt man auf ein älteres, großes Haus und die Thrillereinstimmung ist perfekt.


    Aber auch der Klappentext verspricht eine mitreißende, nervenaufreibende Geschichte und ich wollte hier ganz gern mehr erfahren.


    Anfangs lernen wir die Hauptcharaktere kennen, die gut gezeichnet und sympathisch wirken. Doch sofort macht sich eine Grundspannung breit, die den Leser auf den folgenden Seiten nicht mehr loslassen dürfte. Wer hat es auf eine totkranke Frau abgesehen und ermordet sie kurz vor ihrem absehbaren Tod? Eine Hundesitterin wird hier zur Hauptermittlerin und begibt sich auf eine düstere Spurensuche innerhalb der Familie…


    Die Atmosphäre wird hier stets sehr gut eingefangen und für den Leser transportiert. Man ermittelt direkt mit und ist gespannt, wer der Täter sein könnte. Ist er innerhalb der Familie zu suchen und welches Motiv treibt ihn an?


    Mit dieser Frage spielt die Autorin gekonnt und führt den Leser durch eine packende Geschichte. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und detailliert, so dass ich nur so durch die Seiten flog. Einmal mit dem lesen begonnen, wollte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen.


    Nach und nach lüftet sich die Geschichte und letztendlich stößt man auf eine Wendungen, mit der man anfangs nicht gerechnet hätte…


    Mein Fazit:
    Die Atmosphäre eines Thrillers wurde hier sehr gut eingefangen. Man gruselt sich ein wenig und staunt nicht schlecht über die einzelnen Entwicklungen, mit denen man nicht gerechnet hätte.


    Dennoch kam es am Ende zu ein paar Entwicklungen, die mich im Nachhinein etwas grübeln ließen. So konnte ich nicht direkt alle Handlungen nachvollziehen, welche Mia hier an den Tag legt.


    Ein tolles Buch zum Abschalten und wenn man einfach mal Zeit und Lust hat, einen Thriller zu lesen. Perfekt für den Sommerurlaub, bei dem sich ein leichter Hauch Gänsehaut auf dem Körper einstellen dürfte…

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    Lange_Nicis avatar
    Lange_Nicivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: War ok … bis auf die Protagonisten an sich eine schöne Geschichte.
    Langatmig

    War ok … bis auf die Protagonisten an sich eine schöne Geschichte. Hier hätte man vermutlich ein wenig die Geschichte kürzen müssen. Bei vielen Szenen habe ich mich hinterhergefragt, warum diese Stelle überhaupt im Buch enthalten war. Wer mit den Protagonisten zu Recht kommt wird hier sicherlich ein wenig Spaß haben.

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    sameas avatar
    sameavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mit diesem Buch konnte ich nicht warm werden. Ich empfand es als langatmig und die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.
    Ein Buch, dass mich nicht überzeugen konnte.

    Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.


    Die Autorin hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie konnte mich aber mit der Darstellung der Protagonisten nicht überzeugen. Auch war mir persönlich der Spannungsbogen zu flach. Teilweise erinnerte das Buch mich an Bücher von Nele Neuhaus, deren Bücher auch nicht nach meinem Geschmack sind. Für Leser die diese Bücher mögen dürfte dieses Buch ein Leckerbissen sein.

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    Y
    YH110BYvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöner Krimi, spannend und fesselnd zu lesen!
    Ganz nach meinem Geschmack!

    Mia ist 34 Jahre alt, lebt in München und ihr Beruf ist es, Hunde auszuführen und zu trainieren. Eine ihrer Kundinnen ist Berna, die unheilbar erkrankt ist und sich in vier Wochen in der Schweiz von ihrem Leiden erlösen lassen will. Berna ordert Mia, um mit ihrem Pudel Coco Gassi zu gehen. Als Mia Coco wieder zurückbringt, findet sie Berna erdrosselt vor. Zuerst denkt sie, Berna hätte sich mit Schlaftabletten vorzeitig selbst getötet. Ihr kam schon Bernas Abschied sehr komisch vor und Mia macht sich Vorwürfe, dass sie nicht schon vorher nochmal nach Berna geschaut hat. Anscheinend ist Mias Ex Niko in alles verwickelt, doch ist er wirklich der Mörder und aus welchem Grund soll er seine Tante erdrosselt haben?

    Ich habe vorher noch nie etwas von Sabine Kornbichler gelesen, doch mit diesem Buch hat sie mich sofort überzeugt. Ich lese in letzter Zeit lieber Thriller als Krimis, weil viele Krimis sehr zäh und langschweifig zu lesen sind. Doch bei diesem Buch sind die Seiten nur so dahingeflogen, es war spannend und fesselnd zu lesen und hat mir richtig gut gefallen. Es hat sich für mich mehr wie ein Thriller als wie ein Krimi gelesen. Auch die einzelnen Personen, die Hunde und die Gegend von München wurde sehr schön beschrieben, so dass ich immer ein Bild vor Augen hatte. Ich werde auf jeden Fall noch mehrere Bücher dieser Autorin lesen, der Schreibstil hat mir total gut gefallen.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Krimi beginnt spannend, lässt aber nach. Viele Wiederholungen und ein Täter, den ich bald erraten hatte, schmälerten den Krimigenuss
    Wer war der letzte Gast?

    Dogwalkerin Mia Kaminski lebt gemeinsam mit ihrer Freundin Charlotte, einer Personal Trainerin, und Video-Cutter Lukas in einer WG in München. Sie kennt den Großteil ihrer Kunden sehr gut. Zu diesen gehört auch die unheilbar kranke Berna Keining, die sich auf ihren selbstgewählten Tod in der Schweiz vorbereitet. Doch jemand scheint andere Pläne zu haben, denn als Mia Bernas Hund Coco abholen will, ist diese tot - brutal ermordet. Berna war Mia zuvor schon etwas merkwürdig und leicht benommen vorgekommen, als sie Coco vom Morgenspaziergang zurückbrachte. Auch ihr Verhalten war untypisch. Nun macht sich Mia schwere Vorwürfe und ist außerdem auch noch verdächtig. Wer war Bernas letzter Gast?

    Der Krimi beginnt spannend und sehr vielversprechend. Man durchlebt mit Mia's Zweifel, ob sie richtig gehandelt hat oder ob sie nicht wegen Bernas merkwürdigen Verhalten Eintritt ins Haus hätte fordern sollen. Mias Aussage, dass Berna Besuch von ihrem Neffen Nico hatte, der ihr Ex-Freund ist, wird von Nico und seiner Familie natürlich nicht gern gesehen. Außerdem vermissten sie einen wertvoller Ring. Mia wird beschuldigt ihn gestohlen zu haben und wird von Nicos Familie gezwungen ihre Aussage zurückzunehmen. Doch Mia denkt gar nicht daran und wird bald darauf tätlich angegriffen. Obwohl sie sich nicht einschüchtern lässt, fand ich viele ihrer Aktionen einfach nur unglaublich dumm. Sie vernichtet Beweismittel, sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht und reagiert total kopflos. Verhält man sich so, wenn man gleichzeitig Zeuge und Verdächtiger ist?

    Der polizeiliche Ermittler war nur eine Randfigur, denn in diesem Krimi ist die Spürnase..nein, nicht vierbeinig, sondern Mia. Sie ist zwar tough, aber sehr unüberlegt.

    Im Mittelteil des Krimis entstanden leider einige Längen. Es gab viele Wiederholungen und die Spur zum Täter drehte sich etwas im Kreis. Mias Gedanken kreisten in einer Dauerschleife um daselbe, was mit der Zeit etwas ermüdend war.
    Ich habe gerne mitgerätselt, doch leider hatte ich ziemlich schnell den richtigen Riecher, wer hinter den Morden steckt. Ich wartetet nur noch darauf zu erfahren, welches Motiv der Täter hatte. So bereitete mir die zweite Hälfte des Krimis etwas weniger Spaß.

    Die Charaktere fand ich facettenreich und authentisch. Ich hatte sie alle vor Augen - mit Ausnahme von Nicos Bruder, der für mich nicht greifbar war. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Greta, eine ältere Dame, die mit ihrer Tochter einen Stock ober Mia wohnt. Die nächtlichen Spaziergänge durch München, die Mia und Greta unternehmen, lassen auch vor meinen Augen die Plätze und Straßen der Stadt bildhaft entstehen. Und dann sind natürlich noch die Vierbeiner, die eine nicht unwesentliche Rolle im Krimi spielen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin konnte mich hingegen überzeugen. Er ist flüssig, lebendig und man fliegt richtig durch die Seiten. Die Kapitel sind eher kurz , die Schrift eher groß gehalten. Die Story wird aus der Sicht von Mia erzählt.

    Fazit:
    Ein Krimi mit einer untypischen "Ermittlerin", der spannend beginnt, aber ab dem Mittelteil einige Längen aufweist. Mir war der Täter ebenfalls ziemlich schnell klar, was aber das Miträtseln nicht schmälerte. Trotzdem hätte ich mir mehr Wendungen und Überraschungen gewünscht.

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    SusanneSH68s avatar
    SusanneSH68vor 4 Monaten
    Solider Krimi

    Dogwalkerin Mia bringt den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna zurück. Die alte Dame wirkt an der Tür fahrig und benommen und bittet Mia, später wiederzukommen. Als Mia wiederkommt, ist die alte Dame tot und es gibt Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Mit Mias Aussage bei der Polizei ist sie eine Gefahr für den Täter. Bald darauf wird auf sie geschossen und eine Nachbarin von ihr verstirbt plötzlich. Und alle Spuren führen zu ihrem Ex-Freund Nikolai Nawrath.

    Das Buch ist ein solider Kriminalroman und es lässt sich gut lesen. Gefallen haben mir auch die Hunde, die z.T. für Sucheinsätze eingesetzt werden. Das ausgerechnet eine Dogwalkerin hier als kriminalistische Spürnase tätig wird, fand ich nicht ganz so realistisch. Aber trotzdem insgesamt eine solide Krimikost.

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    Sarahamolibris avatar
    Sarahamolibrivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und realistisch. Kein Thriller, aber ein solider Krimi!
    Spannend und realistisch

    "Der letzte Gast" ist mein zweiter Roman, den ich von Sabine Kornbichler gelesen habe. Die Dogwalkerin Mia möchte den Hund ihrer alten und schwerkranken Kundin abholen. Dabei findet sie die ältere Frau erdrosselt im Bett vor. Sie wird für die Polizei zu einer richtigen Zeugin. 


    Die Geschichte wir aus der Sicht von Mia erzählt. Das ist eine angenehme Abwechslung, da man sonst häufig aus der Sicht der ermittelnden Beamten Krimis liest. Die Auflösung des Falls zog sich zwischen drin etwas. Hier liegt jedoch der besondere Charme von Kornbichlers Romanen. Wie im wahren Leben, wird so ein Fall nicht über Nacht aufgeklärt. Gegen Ende wurde die Handlung dann aber doch rasanter und es gab ein wirklich spannendes Ende. 

    Die Charaktere, die die Autorin kreiert, sind authentisch, sympathisch und liebenswert. Durch den Beruf der Protagonistin spielen Hunde eine große Rolle im Buch.

    Mein Fazit: Ein guter Kriminalroman, der realistisch geschrieben ist. Wer nach einer nervenaufreibenden, spannenden und rasanten Geschichte sucht, ist hier jedoch falsch. 

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    Piper_Verlags avatar

    Jeder Mensch hat eine dunkle Seite. Was passiert, wenn sie gewinnt?


    An einem ganz normalen Tag wird Mia Kaminski zur Hauptzeugin in einem Mordfall. Eine alte Dame wird ermordet und ein wertvoller Ring gestohlen. Der Hauptverdächtige ist Nikolai, Mias Ex-Freund. Und ehe sie sich versieht, muss auch sie um ihr Leben fürchten – sie scheint sich tiefer im Fall verstrickt zu haben, als ihr eigentlich lieb ist…

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    München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.

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