Der letzte Gast: Kriminalroman

von Sabine Kornbichler 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Der letzte Gast: Kriminalroman
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Klusis avatar

Fesselnd und gut durchdacht - halt ein echter "Kornbichler"!

eulenmatzs avatar

An sich ist der Fall ziemlich spannend, aber ich hätte mir lieber einen Ermittler gewünscht anstatt Protagonistin Mia.

Alle 3 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der letzte Gast: Kriminalroman"

München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Albert, den Dackel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492990271
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:374 Seiten
Verlag:Piper ebooks
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Klusis avatar
    Klusivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd und gut durchdacht - halt ein echter "Kornbichler"!
    Der letzte Gast

    Wenn ein neuer „Kornbichler“ erscheint, weiß ich schon, dass ich jederzeit zugreifen kann, denn die Romane und Krimis der Autorin haben mich bisher noch nie enttäuscht.
    Auch mit ihrem neuen Krimi „Der letzte Gast“ hat sie wieder meine volle Aufmerksamkeit eingefangen und mich gefesselt.
    Die Protagonistin Mia war mir sofort sympathisch. Sie ist ehrlich, geradlinig, und nach allem, was ich über sie gelesen habe, schätze ich sie als einen spontanen Menschen ein. Für sie ist der Fall eigentlich sehr schnell klar, so viele Details sprechen für den Täter. Entsprechende Hinweise gibt sie auch der Polizei. Damit bringt sie die komplette Familie des Verdächtigen gegen sich auf. Sie kennt alle Beteiligten bereits seit ihrer Kindheit, lernt aber nun an einigen von ihnen ganz andere Seiten kennen. Alle Charaktere samt ihrer Reaktionen auf den Mord werden von Sabine Kornbichler sehr ausführlich und differenziert dargestellt.
    Mia lässt die Geschichte keine Ruhe, denn der gewaltsame Tod von Berna geht ihr sehr nahe. Sie meint, die Motive für den Mord zu kennen, aber dann kommen ihr Zweifel, und sie stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Hat sie sich in ihrem ersten Eindruck getäuscht – oder doch nicht?
    Die Geschichte, die aus Mias Sicht erzählt wird und die anfangs so eindeutig aussieht, entwickelt sich mit der Zeit zu einem verschlungenen und weit verzweigten Labyrinth. Bis zuletzt kann man sich seiner Sache nicht sicher sein, immer wieder sät die Autorin berechtigte Zweifel.
    Mit Mia hat die Story eine Protagonistin, die keine Ermittlerin ist, sondern eine Zeugin, mit emotionalen Bindungen, sowohl zum Mordopfer als auch zu einigen Verdächtigen. Ich muss gestehen, dass ich nicht alle von Mias Entscheidungen nachvollziehen konnte, so fand ich beispielsweise eine gewisse Einladung durch die Mutter des Mordverdächtigen ziemlich suspekt. Ich habe versucht, Mias Beweggründe nachzuvollziehen, konnte mir aber keinen Reim darauf machen, wieso Mia hier zugesagt hat, denn es war für mich vorauszusehen, dass die Sache eskaliert. Vielleicht wollte die Autorin hier aber nur klar machen, dass eine Provatperson wie Mia eben oft ganz anders reagiert als ein Profi-Ermittler.
    Das ist aber nur ein klitzekleiner Punkt, der mich irritiert hat. Ansonsten empfand ich den Krimi durchgehend als fesselnd und sehr interessant. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, und gut gefällt mir, dass sich die Handlung in München abspielt, so dass ich mir einige der Schauplätze besonders gut vorstellen konnte. So habe ich Mia im Geiste gerne bei ihren Spaziergängen mit den Hunden oder mit ihrer lebensklugen Nachbarin Grete begleitet.
    Von mir gibt es für diesen Krimi eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Kornbichler-Fans!

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: An sich ist der Fall ziemlich spannend, aber ich hätte mir lieber einen Ermittler gewünscht anstatt Protagonistin Mia.
    Geschichte sehr gut, aber Protagonistin schrecklich

     INHALT:

    München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benommen und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukommen. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Auseinandersetzung. Sie entdeckt Berna, die erdrosselt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin – und für den Täter eine ernst zu nehmende Gefahr.

    MEINUNG:

    Ich habe lange nichts von Sabine Kornbichler gelesen. Vor langer Zeit habe ich mal Steine und Rosen von der Autorin gelesen. Da das es schon sehr lange her ist, war es mal wieder Zeit für einen Roman von ihr. Mit ihren Krimis habe ich auch schon lange geliebäugelt.

    Das Buch startet in meinen Augen sehr stark. Ich war sofort in der Handlung. Die relativ kurzen Kapitel sorgen auch für den Aufbau des Spannungsbogens. Ich mochte auch, dass Mia Dogwalkerin ist und somit die Tiere eine größere Rolle spielen. Für mich als Tierliebhaberin genau richtig. Meine Euphorie brach dann aber leider Stück für Stück ab. Das lag vor allem an Protagonistin Mia. Es gibt zwar einen polizeilichen Ermittler, aber der kommt nur ab und an vor. Ansonsten ermittelt Mia auf eigene Faust, was ich äußerst fragwürdig fand, denn sie geht ganz und gar nicht professionell an. Sie geht an vieles äußerst naiv, gutgläubig und unvorsichtig heran, z.B. meldet sie wirklich wichtig Details nicht der Polizei, weil sie denkt diese glaubt ihr nicht.

    Doch am meisten hat mich gestört, dass sie eine bestimmte Person anfangs verdächtigt hat und felsenfest der Meinung war, dass diese sie überfallen, angeschossen etc. hat, obwohl sie dafür überhaupt keine Beweise hatte. Als dann eine andere Person verdächtigt wird, dann ändert Mia ihre Meinung auch ganz schnell mal. Ich schätze ehrlich gesagt gute, professionelle Polizeiarbeit, aber Mia ist davon weit entfernt gewesen und verpasste mir damit einen richtigen Dämpfer.

    Ein weiterer Fakt war die Familie von Berna, die versucht Mia am laufenden Band zu bearbeiten ihre polizeiliche Aussage zu ändern. Ich kann mir ganz schwer vorstellen, dass das etwas geändert hätte. Kein Ermittler würde sich doch durch solche subjektiven Aussagen beeinflussen lassen. Die Familie geht sogar so weit, dass sie durch einen Trick mit dem Tatverdächtigen zusammenbringt, damit sie von ihm überzeugt werden kann, dass er es nicht war als ob es wie gesagt in ihrer Hand liegt den Täter zu benennen und die polizeiliche Ermittlung hier völlig außen vor ist. Ich empfand das alles leider als sehr unrealistisch. So ab dem letzten Drittel ist mir die Lust an der Geschichte ein wenig vergangen. Was den Schluss angeht: Es ist der Täter, von dem man es am wenigstens glaubt.

    FAZIT:

    Es wäre ein fantastisches Buch geworden, wenn statt Mia ein richtiger Ermittler den Fall übernommen hätte. Mia war für mich als „Hobby-Ermittlerin“ leider überhaupt nicht tragbar. Das raubt der Geschichte leider seine Glaubwürdigkeit und dem Spaß am Lesen. Schade! Trotzdem behalte ich die Autorin im Auge.

    Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Helene2014s avatar
    Helene2014vor 5 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks